Fermentasaurus Test Sammelthread

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#51

Beitrag von Alien_TM » Freitag 8. Dezember 2017, 17:26

chickenfarmer hat geschrieben:
Dienstag 5. Dezember 2017, 17:37
Könnte von den Glücklichen die den Saurus schon besitzen,jemand mal den Deckel bzw. die Deckelplatte ausmessen ?
Hab nachgemessen: Durchmesser 90mm!
Fermento_05.JPG
90mm
Fermento_04.JPG
80,4mm
Fermento_06.JPG
2,8mm
...Alex

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#52

Beitrag von chickenfarmer » Freitag 8. Dezember 2017, 18:38

Super , dank dir Alex !
Hier mein jetziger Fortschritt.
CIP Fermentasaurus-Düse.JPG
LG
Peter

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#53

Beitrag von Fastinator » Freitag 8. Dezember 2017, 21:35

Sehr interessant. Falls es mit der Kunststoff Kugel nicht klappen sollte kann man ja versuchen das Design mit einer rotierenden Kugel aus Metall zu kombinieren :)
Grüße aus dem Pott,
Mattes

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#54

Beitrag von glassart » Sonntag 17. Dezember 2017, 20:25

Hallo Braufreunde,

da ich seit gestern auch so ein Teil besitze noch ein paar Fragen zur Probenentnahme
- ich habe das Druckset und möchte damit mit der Schwimmkugel (vorerst drucklos) mittels NC-Kupplung und einer Spritze eine Probenmenge für das easydens entnehmen
- sollte funktionieren bzw. hat das schon jemand gemacht oder eine andere Idee dazu ( ohne aufzuschrauben!)
- zweite Möglichkeit wäre kurzzeitig mit CO² einen leichten Überdruck zu erzeugen und dann wieder über die Bierleitung die Probenmenge "abzulassen"

Gibt es bzgl. Stopfen mit den größeren Sodastream-Flaschen schon weitere Versuche?
Ich habe solche Flaschen und baue ohnehin das Edelstahlgestell um ( mit Rädern um der Wirbelsäule was Gutes zu tun :Bigsmile ) sodass auch die 1 L-Flaschen darunter Platz haben.
Ich könnte mir vorstellen dass da doch deutlich mehr Stopfhopfen dann Platz haben sollte :Grübel
Mit Dolden wird es im Ventilbereich vermutlich öfters Probleme geben.

lg Herbert :Drink

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#55

Beitrag von Alien_TM » Sonntag 17. Dezember 2017, 20:58

glassart hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 20:25
- ich habe das Druckset und möchte damit mit der Schwimmkugel (vorerst drucklos) mittels NC-Kupplung und einer Spritze eine Probenmenge für das easydens entnehmen
- sollte funktionieren bzw. hat das schon jemand gemacht oder eine andere Idee dazu ( ohne aufzuschrauben!)
- zweite Möglichkeit wäre kurzzeitig mit CO² einen leichten Überdruck zu erzeugen und dann wieder über die Bierleitung die Probenmenge "abzulassen"
Servus

wieso montierst du das Druckset und hast keinen Druck drauf? Das widerspricht sich doch, denn ohne Druck kommt kein Bier durch den Schlauch?

Die HG (sollte immer Drucklos sein) hab ich mit dem allseitsbekannten mitgelieferten Blubberröhrchen gemacht, Flasche mit abgesetzter Hefe entfernt (mit CO²gespült und wieder angeschraubt). Zur NG kommt aweng Zucker rein, das Druckset mit Kugel und Schlauch ran. Oder du machst ne Zwangskarbonisation, geht ja auch. Da in dem Moment der Saurus sowieso offen is, kannst dort ja ne Probe nehmen. (Mit Weindieb, Kelle, kleiner Hand etc... )Alsbald das Teil unter Druck steht, kannst ja sowieso aus dem NC-Ventil zapfen. Da reicht ne NC-Kupplung mit nem kurzen Schlauch.. kurz draufgedrückt, Spritzer entnommen - fertig


...Alex

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#56

Beitrag von glassart » Sonntag 17. Dezember 2017, 21:08

Hallo Alex,

Druck kommt später mit Spundapparat- voerest vergäre ich drucklos - deshalb schon alles so zusammengebaut und nicht mehr aufgeschraubt (möchte nicht unnötig O² einbringen). Das ist mir schon klar dass ich aufschrauben kann und so eine Probe entnehmen aber ich wollte es durch das NC-Ventil machen und Erfahrungen anderer hören.
So werde ich es auch machen und wenn noch drucklos dann drücke ich kurz mit CO² drauf.

VG Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#57

Beitrag von Barbier » Sonntag 17. Dezember 2017, 21:16

Alien_TM hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 20:58
Die HG (sollte immer Drucklos sein)
Moin Alex,

warum sollte man die HG immer drucklos vergären? Ich war immer der Meinung, dass gerade bei unerwünschter Esterbildung diese von Vorteil ist, da die Vermehrung der Hefezelle, und ihr damit verbundenes Wachstum langsamer fortschreitet....

Außerdem kann man durch weniger Kräusen bei der Gärung den Platz im Gärbehälter besser ausnutzen :P

Zu deiner Frage Herbert: Ob es mit der Spritze klappt, kann ich dir nicht sagen - da noch nie ausprobiert. Ich habe eine Beergun mit der ich meine Proben ziehe. Je nachdem wie viel Druck sich in deinem Behälter befindet, würde ich von der Idee mit der Spritze abraten....

Beste Grüße, Marius

Edith: Wenn du ohne Druck vergärst, brauchst du zwangsläufig CO² mit welchem du die Probe "schlauchst". Wenn du das ohne machst, kannst du dir den Aufwand sparen und die Probe von unten nehmen, da dein Bottich auch mit Spritze O² zieht ;)

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#58

Beitrag von Alien_TM » Sonntag 17. Dezember 2017, 21:40

Mir ist bekannt, dass es auch eine Druckgärung gibt, aber in unsren Hobbybereich unüblich ist.

viewtopic.php?f=3&t=140&p=245523&hilit= ... ng#p245510

Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte mal, das die große Mehrheit im Forum die Hauptgärung drucklos durchführt. Die Temperatur und Art/Anzahl/Zustand der Hefe ist da mMn wichtiger.

Wenn du den Saurus mehr befüllst und weniger Kopfraum lässt, würde ich einen Blow Off nehmen -> siehe viewtopic.php?f=7&t=8078&p=239800&hilit ... ff#p239800. (sry Tozzi, scho wieder der Thread :Smile )

Bei UG Hefen und der entsprechender Temperatur kräuselt sich das nicht viel


...Alex

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#59

Beitrag von Krulle » Sonntag 17. Dezember 2017, 21:43

Hat sich eigentlich schon einmal jemand Gedanken über die Kühlung von dem Ding gemacht?
Mir sind zwei große Kühlschränke eigentlich ein wenig zu viel Zeug im Keller für zwei fermenter und ich denke gerade darüber nach, etwas mit Eiswasser zu realisieren. Gibt es in dieser Hinsicht schon Ideen oder Lösungen?

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#60

Beitrag von glassart » Sonntag 17. Dezember 2017, 21:47

Hi Marius,

ich habe ja auch vor ab einem bestimmten Zeitpunki unter Druck zu vergären wegen deiner genannten Vorteile.
Fraglich ist, ob man gleich damit anfangen soll oder erst wenn ein Teil der HG vorbei ist. Ich habe diesbezüglich leider noch absolut keien Ahnung was/wie/wann optimal wäre.
Unter Druck ist natürlich die Entnahme kein Problem mehr aber drucklos dachte ich, dass ich mir mit der Spritze die 5 ml am NC-Ventil abziehe. Ob es funktioniert werde ich bald testen. Der erste "Fermentasaurussud" ist rezeptiert und sollte sich vor Weihnachten noch ausgehen!

VG Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#61

Beitrag von glassart » Sonntag 17. Dezember 2017, 21:54

@ Alex,

danke für den Link
-genau so wie es Jan schreibt habe ich es auch vor ( keinen Druckkochtopf für den Burgunderbraten .- bin absoluter Sous Vide-Fan :Bigsmile )
-genug Zeit für die HG drucklos und dann evt. auf Druck gehen bis zur gewünschten Karbonisierung und mit dem GDA abfüllen.

Aber die Erfahrung wird es zeigen welches Procedere optimal ist - die iSpindel schwimmt ohnehin drinnen um den Gärverlauf zu sehen :Smile

Vg Herbert :Drink

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#62

Beitrag von Frudel » Sonntag 17. Dezember 2017, 22:35

glassart hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 20:25
Hallo Braufreunde,

da ich seit gestern auch so ein Teil besitze noch ein paar Fragen zur Probenentnahme
- ich habe das Druckset und möchte damit mit der Schwimmkugel (vorerst drucklos) mittels NC-Kupplung und einer Spritze eine Probenmenge für das easydens entnehmen
- sollte funktionieren bzw. hat das schon jemand gemacht oder eine andere Idee dazu ( ohne aufzuschrauben!)
-
lg Herbert :Drink
Du kannst es machen wie beim desinfizieren , auf den Kopf drehen und das Ventil mit was auch immer öffnen.
Geht beim Getränkeventil und beim CO2 Ventil.

Bei der Kühlung habe ich schon Kühlschlangen aus Kupfer gesehen die um den Behälter gewicklelt werden.......
Man könnte auch einen Kunststoffschlauch um den Behälter legen und mit einer aktiven Kühlung betreiben.

LG
Markus
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#63

Beitrag von glassart » Sonntag 17. Dezember 2017, 22:42

Hallo Markus,
und meine operierte Wirbelsäule freut sich :Bigsmile

Ich muss mir da "leichtere" Methoden einfallen lassen sonst liege ich wieder am OP-Tisch :crying
Absaugen am Getränkeventil wird vermutlich die Lösung werden.

lg Herbert :Drink

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#64

Beitrag von Frudel » Sonntag 17. Dezember 2017, 23:15

Naja stimmt natürlich, kannst die Probe auch durch den Behälter unten entnehmen.
Habe das IPA mit Dolden gestopft, ging mit der Kugel problemlos , habe auch gedacht , dass es mehr Probleme gibt.
Dann gib doch Druck drauf , ist die einfachste Methode.

LG
Markus
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Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

Barbier
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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#65

Beitrag von Barbier » Sonntag 17. Dezember 2017, 23:57

Alien_TM hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 21:40
Mir ist bekannt, dass es auch eine Druckgärung gibt, aber in unsren Hobbybereich unüblich ist.

viewtopic.php?f=3&t=140&p=245523&hilit= ... ng#p245510

Ich lehn mich mal aus dem Fenster und behaupte mal, das die große Mehrheit im Forum die Hauptgärung drucklos durchführt. Die Temperatur und Art/Anzahl/Zustand der Hefe ist da mMn wichtiger.

Wenn du den Saurus mehr befüllst und weniger Kopfraum lässt, würde ich einen Blow Off nehmen -> siehe viewtopic.php?f=7&t=8078&p=239800&hilit ... ff#p239800. (sry Tozzi, scho wieder der Thread :Smile )

Bei UG Hefen und der entsprechender Temperatur kräuselt sich das nicht viel


...Alex
Was §11 dort in seinem Beitrag anspricht, gilt nur für untergärige Biere: diese können industriell unter Druck und höheren Temperaturen vergärt werden - und das ist auch für mich eines der Hauptargumente für den Fermentasaurus, ich kann auch im Sommer UG bei Zimmertemperatur brauen! Dass die HG dadurch flotter wird, kann ich nicht bestätigen - eher im Gegenteil...

Was die Aromenprofile, Gärtemperatur usw. der Hefen angeht stimme ich dir natürlich zu, muss allerdings dazu sagen, dass ich noch nie einen 1:1 Vergleichstest (Gärung unter Druck/drucklos) mit dem selben Sud gemacht habe.
glassart hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 21:47
Hi Marius,

ich habe ja auch vor ab einem bestimmten Zeitpunki unter Druck zu vergären wegen deiner genannten Vorteile.
Fraglich ist, ob man gleich damit anfangen soll oder erst wenn ein Teil der HG vorbei ist. Ich habe diesbezüglich leider noch absolut keien Ahnung was/wie/wann optimal wäre.
Unter Druck ist natürlich die Entnahme kein Problem mehr aber drucklos dachte ich, dass ich mir mit der Spritze die 5 ml am NC-Ventil abziehe. Ob es funktioniert werde ich bald testen. Der erste "Fermentasaurussud" ist rezeptiert und sollte sich vor Weihnachten noch ausgehen!
Nachdem ich angestellt habe, warte ich, bis die Schaumdecke geschlossen ist (meistens um die 9 - 12 Stunden bei guter Anstelltemperatur) und bringe dann den Druckaufsatz an. Bisher fünf Sude ohne jegliche Probleme, ausser das die HG ein bis zwei Tage länger dauert als drucklos.

Ja, probier das bitte einmal aus und berichte, ob es gefruchtet hat! Wenn du mir verraten magst welche Spritzen du verwendest, kann ich das vor dem Abfüllen nächste/übernächste Woche auch gern mal testen ;)

Was für ein leckeres Tröpfchen hast du denn zur Einweihung geplant?
Krulle hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 21:43
Hat sich eigentlich schon einmal jemand Gedanken über die Kühlung von dem Ding gemacht?
Mir sind zwei große Kühlschränke eigentlich ein wenig zu viel Zeug im Keller für zwei fermenter und ich denke gerade darüber nach, etwas mit Eiswasser zu realisieren. Gibt es in dieser Hinsicht schon Ideen oder Lösungen?
Gedanken ja, Lösung ganz klar nein. Hatte mir zuerst auch überlegt, dass ganze mit Kupferrohr zu kühlen, nur brauchst du ja auch Kühlmittel (Wasser etc.) und ne Pumpe die 24/7 läuft - und das ist weder wirtschaftlich noch effizient (außer du bringst das Kupferrohr IN den Fermentasaurus)....

Habe mir vorsorglich für den Sommer jeweils einen 10 und 15L KEG besorgt, die passen in die Truhe ;)

Beste Grüße, Marius

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#66

Beitrag von glassart » Montag 18. Dezember 2017, 07:54

Hallo Marius,

nachdem ich ihn ohnehin erst reinigen muss werde ich den "Spritzenentnahmetest" drucklos in den nächsten 2 Tagen einfach mal mit Wasser probieren und berichte dann ob/wie es gelaufen ist.
Drucktest muss ja auch erfolgen -so kann ich auch die "Druckentnahme" gleich testen.
Zwei Fliegen auf einen Schlag :Bigsmile

Als Rezept wird ein Red Irish Ale fast als singel Hop mit Brewers Gold -Dolden gebraut. Gestopft mit Challenger und Cascade -DE.

Als Kühl/Heiz-Gerät verwende ich einen Getränkekühlschrank in dem der Fermentasaurus optimal Platz hat -den gabs vor kurzer Zeit bei uns in Österreich bei Metro im Angebot. Heizen muss ich mir noch überlegen, eine Luftumwälzung ist auf jeden Fall geplant -aber alles zu seiner Zeit :Smile

lg Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#67

Beitrag von Barbier » Montag 18. Dezember 2017, 13:05

glassart hat geschrieben:
Montag 18. Dezember 2017, 07:54
Hallo Marius,

nachdem ich ihn ohnehin erst reinigen muss werde ich den "Spritzenentnahmetest" drucklos in den nächsten 2 Tagen einfach mal mit Wasser probieren und berichte dann ob/wie es gelaufen ist.
Drucktest muss ja auch erfolgen -so kann ich auch die "Druckentnahme" gleich testen.
Zwei Fliegen auf einen Schlag :Bigsmile

Als Rezept wird ein Red Irish Ale fast als singel Hop mit Brewers Gold -Dolden gebraut. Gestopft mit Challenger und Cascade -DE.

Als Kühl/Heiz-Gerät verwende ich einen Getränkekühlschrank in dem der Fermentasaurus optimal Platz hat -den gabs vor kurzer Zeit bei uns in Österreich bei Metro im Angebot. Heizen muss ich mir noch überlegen, eine Luftumwälzung ist auf jeden Fall geplant -aber alles zu seiner Zeit :Smile

lg Herbert
Moin Herbert,

wie schon gesagt, wenn du die Verbindung zischen Spritze und Anschluss gut abgedichtet bekommst, dann wird das schon funktionieren. Die Frage ist nur, ob dadurch auch Luft in den Sud gezogen wird....

Red Irish Ale hört sich lecker an! Nimmst du für die Schüttung Maris Otter? Mein "erstes Mal" mit dem Fermentasaurus war auch ein Red Irish, allerdings mit Weizenzusatz und durch die Trübung auch eher braun als rot :Bigsmile
Geschmackt hat`s trotzdem.

Gibt`s das Angebot noch? Komme vom Bodensee, nach Österreich ist`s nur ein "Katzensprung" ;)

Beste Grüße und allen einen guten Wochenstart!

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#68

Beitrag von glassart » Montag 18. Dezember 2017, 16:40

@ Barbier

ich denke die 3 ml Luft dürften kein Problem sein -ich nehme nur einen ganz kurzen Schlauch am Getränke -NC-Ventil und dann die Spritze.
Wenn´s gut funktioniert stelle ich Fotos ein.
Den Schrank gibt es leider nicht mehr -war nur eine Sonderaktion für ein paar Tage.

Ich nehme Dingemans Pale Ale und etwas Best Red X und bin schon gespannt auf die Farbe. Mit dem Red X hatte ich schon mehrfach ganz schöne Rottöne, keine Braunbiere :Bigsmile

lg Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#69

Beitrag von glassart » Montag 18. Dezember 2017, 20:36

wie versprochen die Fotos zu meinem Probeentnahmeversuch an der Bierleitung
- ich habe es nur mit Wasser während der Reinigung gemacht
-zuerst drucklos
-anschließend bei 1 bar CO² ( hab damit gleich auf Dichtheit geprüft)
Ergebnis:
- es funktioniert hervorragend ohne 1ml Luft ins Bier zu bringen (was mich eigentlich auch nicht sehr aufregen würde wenn da ein weinig hinein käme, ich denke eher an Keime :Smile )
-wenn man die Kupplung mit der 20ml-Spritze aufsetzt und anzieht bekommt man ca. 5ml (der Rest ist Luft /CO² aus dem Saugschlauch)
-wenn man dann die Kupplung kurz abnimmt, Spritze ausspritzt, wieder aufsetzt dann hat man den schon zuvor befüllten Saugschlauch und kann eine vollständige Spritze entnehmen
Druckversuch:
- Spritzenkolben wird von selbst langsam herausgedrückt und die Spritze befüllt sich von selbst
- ! Aber Vorsicht -es kann zum Biersprinngbrunnen werden :Pulpfiction

Fazit aus den Versuchen zumindest für mich
- ich werde zwecks Messzwecken sicher nicht aufschrauben da es einfach nicht nötig ist

Den Adapter habe ich aus einem Venflon "geschnitzt" und er kann auch mit der Abschlusskappe verschraubt werden (erstes,zweites Foto)
P1090095_Bildgröße ändern.JPG
P1090096_Bildgröße ändern.JPG
P1090097_Bildgröße ändern.JPG
P1090098_Bildgröße ändern.JPG
P1090099_Bildgröße ändern.JPG
P1090100_Bildgröße ändern.JPG
P1090101_Bildgröße ändern.JPG
So jetzt wird noch das etwas wackelige Gestell adaptiert und mit Rädern versehen dann kann er am Freitag befüllt werden

lg Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#70

Beitrag von PPGauer » Dienstag 19. Dezember 2017, 09:54

Hallo,

ich hab ne Frage zum Fermentasaurus, vielleicht kann mir ja wer helfen?
Ich bekomme die Getränkeklupplung nicht auf das Ventil eingerastet,
auf den NC Kegs funktioniert das ohne Probleme.
Auch die CO2 Kupplung passt ohne Probleme.
Kann ich das Ventil tauschen, wenn ja wo bekomme ich das her?
Welche Gewinde sind da drin?

Danke und Gruß
Patrick
Grüße,
Patrick

___________________________________________________________________________________________________

Wasser trinkt der Vierbeiner,
der Mensch der findet Bier feiner!

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#71

Beitrag von Alien_TM » Dienstag 19. Dezember 2017, 10:20

PPGauer hat geschrieben:
Dienstag 19. Dezember 2017, 09:54
Ich bekomme die Getränkeklupplung nicht auf das Ventil eingerastet,
auf den NC Kegs funktioniert das ohne Probleme.
Auch die CO2 Kupplung passt ohne Probleme.
Kann ich das Ventil tauschen, wenn ja wo bekomme ich das her?
Welche Gewinde sind da drin?
Patrick
Moin Patrick

es gibt wohl leichte Unterschiede der Kupplungen bei den Ball Lock.... da gabs mal n Thread, find es aber grad net auf die Schnelle.
Evtl. hilft das hier weiter: wiki/doku.php/soda-kegs

Das Ventil beim Saurus Druckkit kann getauscht werden, ist mit Dichtung und Mutter befestigt

...Alex

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#72

Beitrag von glassart » Dienstag 19. Dezember 2017, 10:28

Geht bei mir auch etwas schwer, aber mit Schankanlagenfett habe ich es dann geschafft und wenn du es ein paar mal machst "spielt es sich ein".
Aber es kann antürlich sein dass deine Kupplung noch etwas mehr Minustoleranz als meine hat dann wirst du vermutlich das Ventil wechseln müssen.

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#73

Beitrag von danieldee » Dienstag 19. Dezember 2017, 10:31

chickenfarmer hat geschrieben:
Freitag 8. Dezember 2017, 18:38
Super , dank dir Alex !
Hier mein jetziger Fortschritt.
CIP Fermentasaurus-Düse.JPG

LG
Peter
Mach bitte eines mehr für mich, die Lösung ist richtig gut. Ich fülle immer mehr als 30l in den Saurus deswegen hängen die Harze nim Kopfraum fest. Diese sind nicht unbedingt leicht zu entfernen!
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#74

Beitrag von danieldee » Dienstag 19. Dezember 2017, 10:37

Blow Off Tube habe ich so gelöst. Damit kann ich immer mehr als 30l einfüllen:
Unbenannt.JPG
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
Benjamin Franklin

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#75

Beitrag von Barbier » Dienstag 19. Dezember 2017, 18:03

Sauber Herbert, freut mich wenn das für dich funktioniert! Mal noch ne andere Frage: Du hast doch die ISpindel oder? Warum möchtest du dann Proben nehmen? Refraktometermessung? Oder willst du etwa schon voreilig Naschen? :P

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#76

Beitrag von glassart » Dienstag 19. Dezember 2017, 19:20

ganz richtig, ich habe Spindeln die aber "noch" nicht ganz genau kalibriert sind und mir dabei vor allem der Kurvenverlauf sehr wichtig ist.
Aber beim Übergang in die Horizontale messe ich eigentlich immer analog oder neuestens mit dem easydens.
Das mit dem Naschen ist natürlich auch nicht abwägig :Bigsmile -bei den ZKG`s habe ich ja einen Zwickelhahn, beim Fermentasaurus kann ich mir einen "optischen Genuss" holen, mehr nicht :crying

lg Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#77

Beitrag von Malzwein » Dienstag 19. Dezember 2017, 19:50

danieldee hat geschrieben:
Dienstag 19. Dezember 2017, 10:37
Blow Off Tube habe ich so gelöst. Damit kann ich immer mehr als 30l einfüllen:
Unbenannt.JPG
Ist das nicht etwas gewagt? Der Durchlass der Ventile ist sehr klein. Wenn das Ventil durch Hopfenharze verstopft, greift hoffentlich das Überdruckventil.
Es sei denn, das Verstopft auch --- dann Peng. :Shocked
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#78

Beitrag von chickenfarmer » Dienstag 19. Dezember 2017, 21:22

Malzwein hat geschrieben:
Dienstag 19. Dezember 2017, 19:50
danieldee hat geschrieben:
Dienstag 19. Dezember 2017, 10:37
Blow Off Tube habe ich so gelöst. Damit kann ich immer mehr als 30l einfüllen:
Unbenannt.JPG
Ist das nicht etwas gewagt? Der Durchlass der Ventile ist sehr klein. Wenn das Ventil durch Hopfenharze verstopft, greift hoffentlich das Überdruckventil.
Es sei denn, das Verstopft auch --- dann Peng. :Shocked
Ab einem Gewissen Druck stellt die Hefe ja auch netterweise ihre Arbeit ein :Angel

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#79

Beitrag von 420 » Dienstag 19. Dezember 2017, 22:05

chickenfarmer hat geschrieben:
Dienstag 19. Dezember 2017, 21:22
.....Ab einem Gewissen Druck stellt die Hefe ja auch netterweise ihre Arbeit ein :Angel
Darauf verlassen würde ich mich nicht. Die Champagnerhefe schafft normal 6 bis 7 bar. Andere Hefen schaffen oft auch mehr als 5 bar. Und so möchte ich nicht direkt daneben stehen, wenn der Behälter platzt. :Ahh

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„Nicht alles, was zählt, ist zählbar!“ „Nicht alles, was zählbar ist, zählt!“ Albert Einstein

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#80

Beitrag von chickenfarmer » Dienstag 19. Dezember 2017, 23:38

420 hat geschrieben:
Dienstag 19. Dezember 2017, 22:05
chickenfarmer hat geschrieben:
Dienstag 19. Dezember 2017, 21:22
.....Ab einem Gewissen Druck stellt die Hefe ja auch netterweise ihre Arbeit ein :Angel
Darauf verlassen würde ich mich nicht. Die Champagnerhefe schafft normal 6 bis 7 bar. Andere Hefen schaffen oft auch mehr als 5 bar. Und so möchte ich nicht direkt daneben stehen, wenn der Behälter platzt. :Ahh

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#81

Beitrag von Tozzi » Dienstag 19. Dezember 2017, 23:45

Wenn sich das Überdruck Ventil zusetzt, dürfte man das mitbekommen.
Da kommt dann auf jeden Fall erst mal eine Portion Schlamm raus, bevor das zugeht.
In dem Fall muss man es halt vorsichtig rausschrauben. Ist ja dasselbe Prinzip wie beim NC Keg.
Bevor der Ballon platzt, gibt's denke ich andere "Sollbruchstellen".
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#82

Beitrag von Malzwein » Mittwoch 20. Dezember 2017, 07:03

Das ist aber sehr spekulativ und ständige Überwachung ist auch nicht überall gegeben.
Gruß Matthias

Jep, Bier wird´s immer... meist auch trinkbar und manchmal ist es richtig gut! :P

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#83

Beitrag von danieldee » Mittwoch 20. Dezember 2017, 07:26

Getestet, funktioniert und für sehr gut empfunden!
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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#84

Beitrag von glassart » Freitag 22. Dezember 2017, 14:59

Hallo Braufreunde,

heute war es soweit dass der Fermentasaurus "eingeweiht" wurde :thumbsup - es ist ein Red Irish Ale geworden.
Ich habe ein paar Fotos bzgl. meiner Umbauten am Gestell und wie er im Kühlschrank steht und hineingebracht wird (Bandscheibenoperierter :crying )
gemacht.
Zusätzlich sieht man dass die 1L Sodaclub-Flasche schön Platz hat und auch gewechselt werden kann.
Der Blow off-Schlauch ist am CO²-Ventil.
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Jetzt muss nur noch die Hefe anspringen und die iSpindel hinein
Heizung habe ich auch schon drinnen nur noch keine Zirkulation, aber das kommt noch :Smile

lg Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#85

Beitrag von glassart » Samstag 23. Dezember 2017, 11:36

Hallo Fermenatsaurusfreunde,

ich hätte noch zwei Fragen an diejenigen die ihn schon im Einsatz haben
- funktioniert bei euch das Klebethermometer?
Ich habe den Inkbird-Sensor in der Nähe aufgeklebt und ca. die gleiche Temperatur nur am Klebethermometer kann ich absolut nichts erkennen -kein Farbumschlag im Bereich von 20°C :Grübel
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- wie kommt ihr mit der Deckeldichtung zurecht bzw. wie "verklebt" ihr sie dass sie nicht unregelmäßig im Falz des Deckels liegt oder beim Aufsetzen des Deckels herunter fällt - Schankfett :Grübel

Sie lag bei mir nicht exakt auf und ich wunderte mich schon dass am Blow off -Schlauch kein CO² kam - jetzt blubbert es mehr als massiv :Bigsmile

lg und frohe Weihnachten Herbert :Drink

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#86

Beitrag von danieldee » Samstag 23. Dezember 2017, 21:12

Hi Herbert, ja das Thermometer funktioniert nicht. Scheint Fake zu sein!
Ich habe alle Dichtungen, wie in der Anleitung empfohlen, mit schankhahnfett eingeschmiert.
Wie immer, alles was du machst ist Profiliga! Sehr geil dein Gestell!

Dir frohe Weihnachten!

LG Daniel
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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#87

Beitrag von glassart » Samstag 23. Dezember 2017, 21:41

Hi Daniel,

so übertreiben brauchst du auch nicht :Bigsmile aber wenn man Wig-Schweißen einigermaßen kann, kann man am Brauer schon einige Dinge realisieren.

Ich habe heute (eher aus Inteesse wie es funktioniert) die Probenentnahme für das easydens von Getränkeventil gemacht - funktioniert perfekt :thumbup
Das mit dem Schankfett habe ich zu minimalistisch gemacht und werde wenn der Sud durch ist dann für den nächsten Einsatz satt auftragen.

Okay dann beruhigt es mich dass das Thermometer nicht nur bei mir nicht funktioniert.

Vielleicht kann Simon mit dem Produzenten das klären - nicht unbedingt für mich da ich ohnehin die iSpindel und anliegende Fühler habe aber für andere die sonst keine Messmöglichkeit haben :Greets

lg Herbert :Drink

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#88

Beitrag von Krulle » Montag 25. Dezember 2017, 21:11

Barbier hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 23:57
Krulle hat geschrieben:
Sonntag 17. Dezember 2017, 21:43
Hat sich eigentlich schon einmal jemand Gedanken über die Kühlung von dem Ding gemacht?
Mir sind zwei große Kühlschränke eigentlich ein wenig zu viel Zeug im Keller für zwei fermenter und ich denke gerade darüber nach, etwas mit Eiswasser zu realisieren. Gibt es in dieser Hinsicht schon Ideen oder Lösungen?
Gedanken ja, Lösung ganz klar nein. Hatte mir zuerst auch überlegt, dass ganze mit Kupferrohr zu kühlen, nur brauchst du ja auch Kühlmittel (Wasser etc.) und ne Pumpe die 24/7 läuft - und das ist weder wirtschaftlich noch effizient (außer du bringst das Kupferrohr IN den Fermentasaurus)....

Habe mir vorsorglich für den Sommer jeweils einen 10 und 15L KEG besorgt, die passen in die Truhe ;)

Beste Grüße, Marius
Hey Marius,

Ich habe mir jetzt eine Lösung mit einem kühlaggregat überlegt. Ich werde eine dick isolierte Box bauen und dieses mit einem solchen Aggregat aus einer Kühlzelle kühlen. Mit zwei ispindeln, einem Thermometer und dem cbpi hoffe ich eine passende Lösung zu bekommen, sodass ich direkt aus den fermentis Abfüllen kann.

Viele Grüße

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#89

Beitrag von glassart » Dienstag 26. Dezember 2017, 15:17

erster Stopfversuch mit einer 1 L -Sodaclub Flasche uns 170 gr Pellets
Die Hefe wurde vorher geerntet, die 1 L Flasche mit CO² gespült
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nach 10 min beginnen sich die Pelets schon zu lösen und steigen auf
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Dann hoffe ich dass sich der ganze Hopfen nach oben bewegt -zu spät ist mir die Idee gekommen evt. vorerst nur 0,5 L bier abzulassen, zu warten bis die Pellets gelöst sind und dann schnell das Ventil zu öffen und quasi eine Art "Druckspülung" zu machen :Grübel

lg Herbert :Drink

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#90

Beitrag von glassart » Dienstag 26. Dezember 2017, 16:44

:achtung
muss meinen Versuch mit 170 gr in einer 1L Flasche als gescheitert betrachten
- ein Teil hat sich gelöst und ist aufgeschwommen, der Rest ist als feste Pampe in der Flasche die ich jetzt mühsam davon befreit habe :Pulpfiction
-auch das Ventil ist jetzt auch zu, ob es jemals wieder bei dieser Gärung durchgängig wird kann ich derzeit noch nicht sagen.
Sicherheitshalber habe ich die 1L Flasche wieder drauf geschraubt in der Hoffnung dass das Ventil doch noch was durchlässt wobei ich es eher bezweifle :crying
Somit für mich eine Lehre dass nicht mehr als 50-60gr Pellets in die 1 L Flasche sollten und noch deutlich weniger in die mitgelieferte 0,5L
(nicht wie in den Videos dargestellt -so kann das nicht funktionieren!)

Aber aus Versuchen wird man hoffentlich etwas klüger :Bigsmile

lg Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#91

Beitrag von bobeye » Donnerstag 4. Januar 2018, 10:03

Hallo,

Hab am Wochenende endlich die Möglichkeit gehabt meinen 'Saurus einzuweihen. Es wurden letztendlich 31 Liter, also 3 Liter über der Maximal-Füllmenge. Was sich natürlich auch gerächt hat, 2 Tage später musste eine Blow-Off Tube nachgerüstet werden (Remote über das Telefon :thumbsup ).

Was ich mich aber frage ist, wann ist es an der Zeit die Butterfly Valve zu öffnen um den Trub absetzen zu lassen? Ich hatte den Hahn gleich vor dem Anstellen geöffnet, aber das hat scheinbar dazu geführt dass der Trub die Öffnung zugesetzt hat, da sich nur Würze in der Auffangflasche befand, aber kein Trub.
Hier zwei Bilder dazu:
Bild
Bild

Wie ist eure Vorgehensweise?

LG
bob

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#92

Beitrag von chickenfarmer » Donnerstag 4. Januar 2018, 11:28

Hallo Bob ,
Ich würde das Ventil von Anfang an geöffnet lassen.

LG
Peter

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#93

Beitrag von glassart » Donnerstag 4. Januar 2018, 11:38

Hi Bob,

habe ich auch so gemacht, ich hatte allerdings sehr wenig Trub und die Hefe hat sich sehr schön abgesetzt. Bei mir ist das große Theater erst mit dem Stopfen los gegangen und das würde ich in der Weise auf keinen Fall mehr so machen!

lg Herbert

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#94

Beitrag von bobeye » Donnerstag 4. Januar 2018, 12:31

Da lag wohl der Fehler, während dem Abfüllen war das Ventil noch geschlossen, erst danach hab ich es geöffnet...
Ok, vielleicht hatte sich etwas zu viel Trub mitgeschwämmt, aber sollte ja an der Methode nichts ändern dass das Ventil gleich von Anfang an offen ist.

Dieses Bier wird nicht gestopft. Ich glaube man kommt nicht drum rum den Stopfhopfen über den oberen Einlass zuzugeben indem man gegebenenfalls den Druck ablässt, aufschraubt, Hopfen reingibt, zuschraubt und wieder Druck mittels CO2 Flasche aufbaut?

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#95

Beitrag von chickenfarmer » Donnerstag 4. Januar 2018, 13:43

bobeye hat geschrieben:
Donnerstag 4. Januar 2018, 12:31
Da lag wohl der Fehler, während dem Abfüllen war das Ventil noch geschlossen, erst danach hab ich es geöffnet...
Ok, vielleicht hatte sich etwas zu viel Trub mitgeschwämmt, aber sollte ja an der Methode nichts ändern dass das Ventil gleich von Anfang an offen ist.

Dieses Bier wird nicht gestopft. Ich glaube man kommt nicht drum rum den Stopfhopfen über den oberen Einlass zuzugeben indem man gegebenenfalls den Druck ablässt, aufschraubt, Hopfen reingibt, zuschraubt und wieder Druck mittels CO2 Flasche aufbaut?
Ist das Bier schon vollkommen ausgegoren ? Falls nicht würde ich das Ventil schließen, ein paar Stunden warten , den Druck reduzieren und das Ventil wieder offnen.

LG
Peter

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#96

Beitrag von bobeye » Donnerstag 4. Januar 2018, 15:07

Gäraktivität hat seit gestern aufgehört. Ich bin leider nicht vor Ort und kann nichts mehr dran ändern, das Bier gärt bei meinen Eltern, die auch nicht zuhause sind. Druckset ist nicht installiert, sondern der normale Gärdeckel. Ich muss mal schauen, ob ich am Wochenende das Bier nochmal wärmer stelle (es vergärte ohne Gärführung im Keller bei ca. 16°C), damit sich die Hefe vielleicht nochmal aufrappelt, inklusive installiertem Druckset, mit der von dir vorgeschlagenen Vorgehensweise.

Danke! LG
bob

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#97

Beitrag von Majestix » Donnerstag 4. Januar 2018, 15:38

Hallo,
das Ventil beim Anstellen geöffnet lassen. Falls sich am Anfang der Gärung das Ventil zusetzt, ggf. Druck ablassen und ein paar mal die Flasche zusammen drücken ( pumpen). Dann lässt sich die Verstopfung.
Grüsse
Carsten

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#98

Beitrag von Majestix » Sonntag 7. Januar 2018, 17:02

Hallo,
die Gärung vom neuen Sud ist durch, die Hefe über die Flasche abgezogen. Heute soll gestopft werden. In die 25 Liter Jungbier sollen 100 Gramm Simcoe. Auf dem Fass sind 1.7 Bar Druck. Nach den schlechten Erfahrungen von Herbert mit dem "von unten Stopfen" mittels Flasche, habe ich mich entschlossen das Fass zu öffnen und den Hopfen von oben rein zu werfen. Ich will noch mehr Erfahrung sammeln bevor ich mich an die "Flaschenhopfung " wage. Also Druck ablassen, Hopfen rein, Fass zu. Der Hopfen löst sich schnell auf und schwimmt im Jungbier. Dann habe ich wieder Druck auf das Fass gegeben. Innerhalb weniger Minuten hat sich der ganze gelöste Hopfen in der Flasche versammelt ( und etwas darüber hinaus), so ca. 0,75 Liter Hopfenbrei. Damit habe ich so schnell nicht gerechnet. Ich dachte das dauert mindesten einige Stunden bevor sich der Hopfen absetzt.
Wie soll der Hopfen denn da aufsteigen wenn er von unten zugegeben wird? Herberts Idee mit der "Drückspülung" wird da auch nichts ändern.
Ich habe den Fermentasaurus aber gekauft weil ich unter Druck in einem geschlossenen System in einem Behälter gären, Stopfen, Reifen und dann Abfüllen will. Die Abkürzung heute mit dem Öffnen sollte nur eine Ausnahme sein.

Davon mal abgesehen, extrahiert der Hopfen so ausreichend? Er befindet sich ja fast ausschließlich in der Flasche. Er ist zwar einigermaßen aufgelöst, aber die Öffnung zum Fass ist ja auch nicht gerade gross.

Grüsse
Carsten

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#99

Beitrag von Frudel » Sonntag 7. Januar 2018, 17:38

Mit der Flasche habe ich die Hefe am Boden entfernt ,
Eine neue Flasche war beim Hopfenstopfen dran aber Ventil war zu.
Ich schwenke eh den Behälter mehrmals am Tag , beim Hopfenstopfen macht die
Flasche keinen Sinn ausser sie wäre mit Hefe voll und der Hopfen sickt nur bis zu Hefeschicht.

Ein Vorteil beim Grainfather der ja eh mehr Hopfenteile und Trub mitbringt ist das entfernen der
selben , nach wenigen Stunden hat sich das meiste in der Flasche gesammelt bevor die Hefe durchstartet.

Wenn du das Druckset dran hast kannst du dem Kübel auf den Kopf stellen und das Ventil schießen.

LG
Markus
Viele Menschen benutzen Informationen und Fakten wie ein Betrunkener einen Laternenpfahl :
Vor allem zur Stütze ihres Standpunktes und weniger zum Beleuchten eines Sachverhaltes.

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Re: Fermentasaurus Test Sammelthread

#100

Beitrag von Majestix » Sonntag 7. Januar 2018, 19:07

Schade,das Grundprinzip/Idee des Saurus war eine andere, zumindest wird er so verkauft.
Nach jetzigem Stand müsste man also den Saurus bis zur Karbonisierung drucklos lassen. Die Flasche wird nur zum Abziehen der Hefe benutzt.
Zum Stopfen bleibt das Ventil zu, mit leerer Flasche darunter. Den Hopfen kann man dann nach der vorgesehenen Zeit durch Öffnung des Ventil bequem vom Bier trennen. Dann ( Zwangs)karbonisieren und mit GDA abfüllen.
Oder wie nutzt ihr das Druckset sinnvoll und funktionierend?
Grüsse
Carsten

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