Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

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irrwisch
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Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#1

Beitrag von irrwisch » Dienstag 19. Juni 2018, 10:20

Hi Leute,

ich möchte gerne von Flaschengärung auf NC Kegs umsteigen (um klareres Bier zu erhalten).
Ich habe schon viel gelesen, hier im Forum und auch den Artikel über Soda Kegs im Braumagazin (https://braumagazin.de/article/soda-kegs/)

Dennoch sind mir ein paar Sachen unklar:

1. Karbonisierung mit Speise/Zucker oder Zwangskarbonisierung mit CO2. Welche Methode ist besser bzw einfacher?
Ich habe schon ein paar mal gelesen, dass man die Kegs mit CO2 spannen soll damit Sie abdichten. Macht es dann überhaupt noch Sinn mit Speise/Zucker zu carbonisieren? Wenn man eh das CO2 anschließen muss, kann man doch auch gleich zwangscarbonisieren oder?
Oder kann man sich das spannen bei Verwendung von Speise/Zucker eventuell doch sparen bzw wie kann ich dann sicherstellen, dass das Fass auch wirklich dicht wird?

2. Ich habe gelesen, dass man vor dem Abfüllen die Kegs mit CO2 fluten soll. Was für einen Hintergrund hat das? Um Sauerstoff zu verdrängen? Bleibt das CO2 denn dann im Fass wenn es offen ist?

3. Spundapperate. Hier scheint es zwei Varianten zu geben.
Eine mit einem einstellbaren Überdruckventil:
https://www.ebay.de/itm/SPUNDVENTIL-DRU ... OSwpP9Y7ir~

Und eine mit einem Kugelhahn:
https://www.ebay.de/itm/Pepsi-NC-Keg-Fa ... SwSX9XA08v

Mir ist irgendwie nicht so ganz klar was ich brauche. Ich dachte, ich verwende den Spundapperat mit dem einstellbaren Ventil um meinen gewünschten Druck einzustellen. Wie kann ich dann aber zwangskarbonisieren? Der Spundapperat hat ja keinen weiteren Anschluss wo ich die CO2 Flasche mit anschließen könnte. Oder mache ich zum Zwangskarbonisieren den Spundapperat ab und schließe nur die CO2 Flasche an und stelle dort am Druckminderer den Druck ein?
Irgendwie ist mir das ganze Ablauf noch nicht so ganz klar.

4. Es gibt NC Keg Deckel mit und ohne Überdruckventil. Wenn man aber eh einen Spundapperat verwendet sollte man besser die Variante ohne Überdruckventil nehmen oder?

5. Welches Zubehör sollte man idealerweise zusätzlich haben? Ich möchte nicht aus dem Fass zapfen sondern am Ende der NG dann mit einem GDA auf Flaschen abfüllen.

Bisher hab ich auf der Einkaufsliste:

- 1 NC Keg

- Spundapperat
https://www.ebay.de/itm/SPUNDVENTIL-DRU ... OSwpP9Y7ir~

- Gegendruckabfüller
https://www.braupartner.de/shop/Gegendr ... _211.phtml
(Hat jemand das Teil und taugt es was?)

- CO2 Schlauch
https://www.braupartner.de/shop/CO2_Sch ... _217.phtml
Oder sollte men besser einen mit Rückschlagventil nehmen? Da gehen die Meinungen offenbar auch auseinander da am Rückschlagventil ggf. Zuviel Druck abfällt.

- Reinigungsadapter:
https://www.braupartner.de/shop/NC-_CC- ... _197.phtml

- Ersatz Dichtungskit:
https://www.zapfanlagendoktor.de/dichtu ... anguage=de

- Fettstift:
https://www.braupartner.de/shop/Fettsti ... 2812.phtml

- 2kg CO2 Flasche aus dem Baumarkt

- Druckminderer für die CO2 Flasche mit 2 Anschlüssen (für Fass und GDA). Gibts da eine Empfehlung für ein bestimmtes Produkt?

Habe ich noch irgendwas übersehen was man unbedingt braucht? (Abgesehen von einer Arbeitsplatte/Ständer/Arbeitsschutz für den GDA)

Danke schonmal für eure Tipps. Das ganze Thema ist schon recht komplex und schwierig, den Durchblick zu erlangen.
Zuletzt geändert von irrwisch am Mittwoch 20. Juni 2018, 13:14, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#2

Beitrag von contraste » Mittwoch 20. Juni 2018, 11:26

Zu 1. Ich karbonisiere nur mit Flasche. Hefe im Faß oder Zuckernachgärung entfällt bei mir.

Zu 2. Naja, da streiten sich die Geister.

Zu 3. Einem Anfänger (bin ich aber auch noch :Grübel ) würde ich jederzeit einen Spundapparat mit Überdruckventil empfehlen.

Zu 4. Bei einem Anfänger zwingend!!! NC-Kegs mit Überdruckventil. Da Anfänger keine permanente Kühlkette haben, ist der Druck bei höher temperierten Fässern nicht berechenbar. Ich berichtete in meiner Brauvorstellung davon, daß ich meine gut karbonsierte Faßbrause im sommerlichen Wintergarten an die Pygmy anschließ, um kühles Naß zu naschen (ohne mich zu wundern, daß das KEG kurz zuvor selbstständig abblies :puzz ) und es ergab einen Strahl durch den Raum aus dem Anschlußschlauch. Ich steckte den Spundapparat auf, und der schlug bei 4 bar an. Na ja, gut karbonisiert bei 10 Grad, ergibt im sommerlichen Wintergarten ganz andere Drücke :Ahh ! Als Anfänger daher besser zuerst immer mit Überdruckventil, auch wenn dieses ein Teil mehr ist, welches kaputtgehen kann, oder Streß machen kann.

Zu 5. Ich meine, deinen Spundapparat bei einem der einschlägigen Fachhändler günstiger, als bei ebay gesehen zu haben.
Den GDA habe ich auch. Geht, GDA allgemein ist aber ne Zicke. Faß muß echt kalt sein, Druckeinstellung lange erprobt werden. Das liegt aber nicht an diesem Modell, sondern ist Prinzipbedingt. Ich prophezeihe Dir hiermit erst einmal einige Bierduschen :Waa .

Zum CO2-Schlauch: Da fehlt am Ende auch die graue NC-Kupplung. Ich würde jedoch das mit Rückschlagventil nehmen, ist kaum teurer.

2kg-Flasche habe ich auch. Ist super-handlich. Jedoch auch schnell leer. Ja, ich würde die kleine Flasche zu Anfang nehmen, du wirst aber bestimmt bald aufrüsten :Wink .

Der Druckminderer braucht nur einen Abgang. Der GDA, den du gewählt hast wird sowohl an die Flasche und das graue KEG-Ventil angeschlossen. Ein zweiter Abgang hierfür ist nicht nötig.

Zudem denke ich, daß 1 NC-Keg kaum ausreichen wird. Ich würde gleich einmal mit drei KEGs starten. Eines für den ersten Sud, zwei weitere für andere Sude – oder anders ausgedrückt: eines zum Umdrücken (evtl. kalthopfen), und eines als Reinigungs-KEG. Hierfür würde ich noch einen Umdrückschlauch in die Liste mit aufnehmen, der an beiden Seiten schwarze Kupplungen hat, und in der Mitte ein Absperrhahn (Gibt es auch mit Y und zwei Absperrhähnen, dann kann man den Trub zuvor gut abschießen).

Ja, und du meintest vom Faß zapfen, das wollest du nicht. Aber wie probierst du denn, ob dein Bier gut gereift ist? Also einen Zapfhahn denke ich wirst du auch gebrauchen müssen. Ich habe mit dem Spielding am Schlauch aus Plastik angefangen. Mein Tipp, nimm gleich nen richtigen! Meine Plastikdinger nutze ich nicht mehr!

Eines noch, ich wette, daß dies lange nicht alles war; daß die Bequemlichkeit des KEGs dir sehr schnell Folgeinvestitionen abknöpfen wird. Spätestens in einem Jahr besitzt du mehr als drei Kegs, evtl. einen KEGerator, Zapfe etc.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#3

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 20. Juni 2018, 12:56

Danke schonmal für deine Tipps.

zu 4 nochmal: Also ich habe einen Kühlschrank + Inkbird als Gärschrank. Da wird das Fass dann auch landen. Es sollte also keine Probleme wegen Temperatur geben. Ich habe hier im Forum schon öfter gelesen, dass die Überdruckventile an den Kegdeckeln oft undicht werden. Daher war mein Gedankengang diese Probleme direkt zu umgehen indem ich das Keg ohne das Ventil nehme.

Mir ist immernoch nicht so ganz klar, wie ich das Keg zwangskarbonisieren würde:
Ich schließe also die CO2 Flasche an das Keg an und stelle am Druckminderer der CO2 Flasche den gewünschten Druck an. Wie lange muss ich das CO2 dran lassen? Wenn dabei zuviel Druck entsteht wird der Überdruck dann über Druckminderer an der CO2 Flasche abgeblasen?
Dann gibts ja noch die Methode mit dem schütteln das Fasses um das CO2 schneller ins Bier zu kriegen.
Und wann wird überhaupt zwangskarbonisiert? Ich nehme mal an direkt nach der HG sobald das Bier im Fass ist. Oder erst am Ende der Reifungszeit?

Ich frage mich wozu man dann überhaupt so einen Spundapperat benötigt wenn man zwangskarbonisiert. Nur um den Druck im Fass beobachten zu können?

Wegen dem Zapfhahn: Das ist ein guter Punkt den ich gar nicht bedacht hatte!

Wegen CO2 und Umdrückschlauch: Seh ich das richtig, dass bei diesem Kit direkt ein passender CO2 Schlauch mit grauer Kupplung dabei ist?
https://www.braupartner.de/shop/NC-Umdr ... 2311.phtml

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#4

Beitrag von nrtn » Mittwoch 20. Juni 2018, 13:15

Zu 1.

Für manche Geschmacksfrage, aber an sich sehe ich keinen Grund für Speise/Zucker wenn du zwangskarbonisieren kannst (das geht im übrigen ja auch mit Wasser und co).
Beachte, dass du wenn du Zucker/Speise benutzt nochmal Hefeaktivität hast - also zum einen brauchst du genug aktive Hefe und zum anderen führt die auch wieder zu Bodensatz/Trübung.
Solltest du (achtung, strittiges Thema) mal mit Schönungsmitteln arbeiten wollen (Gelatine, Agar Agar, Kieselsol etc.) brauchst du dir keine Sorgen machen ob genug Hefe für die Nachgärung überlebt.

Zu 2:

Die Idee ist hier, dass CO2 schwerer als Sauerstoff ist und sich unten absetzt. Wenn du den Schlauchausgang beim Abfüllen dann schön unten hast würde das bedeuten, dass unten Bier, darüber CO2 und dann potentiell Sauerstoff im Fass ist - ergo kein Kontakt mit Erzfeind Sauerstoff.
In der Praxis findet natürlich dennoch Diffusion statt - aber für sinnvoll halte ich das vorgehen grundsätzlich schon.

Zu 3.

Letzteres. Zur Erklärung mal folgendes Vorgehen.
Angenommen du bist bei 8°C Fasstemperatur und schließt dein CO2 an. Du willst auf 5g/l karbonisieren und stellst daher nach Spundungtabelle 1.07 bar ein. Dann strömt CO2 (was du auch hörst) und hört kurz danach wieder auf.
Das Fass hat nun Überdruck von 1.07 bar. Falls du die Flasche nun abstöpselst und das Fass stehen lässt wird der Druck im Fass wieder fallen weil sich ein Teil des CO2 im Getränk bindet. Wieviel hängt eben von Druck, Temperatur, Getränk und Oberfläche ab. Daraus ergibt sich ein Vorgehen für das Zwangskarbonisieren:

a) Du lässt die Flasche mit 1.07 bar dran (über Nacht) und der Druck wird immer gehalten bis sich kein CO2 mehr lösen kann. Dann sind (in der Theorie) 5g/l gelöst (weil Spundungstabelle) und es fließt kein CO2 mehr (außer es ist etwas undicht).
Das dauert dann 1-2 Tage (bei 8°C reicht eigentlich eine Nacht) aber ist für Hobbymaßstäbe m.E. das genauste vorgehen - solange der Druckregler ok ist. Der Nachteil ist, dass die Gasleitung gerne mal undicht ist und daher auch etwas CO2 verschwindet - ergo höherer Verbrauch.

b) Die andere Methode ist das Bier höher zu karbonisieren als du eigentlich willst (z.B. 6g/l) und dann den Spundapparat anzuschließen und auf 1.07 bar zu stellen. Dann entbindet sich das überschüssige g/l CO2 und der enstehende Überdruck kann dank Spundapparat aus dem Fass bis eben 1.07 bar erreicht sind.

Stellt sich natürlich die Frage warum überhaupt überkarbonisieren - die erste Methode ist doch schon genau.
Der Grund dafür ist der dass man z.B. nicht zwangskarbonisiert, sondern Speise/Zucker nimmt und daher über's Ziel hinausschießen könnte (oder du z.B. eine Saisonhefe nimmst die gerne noch weiterwerkelt und du dir nicht so sicher bist ob die nicht noch weitervergärt).
Der andere Grund ist dass man Methode a) gerne extrem beschleunigen möchte.
Dazu können wir 2 Parameter "overclocken": Druck und Oberfläche.

Also z.B. 3 bar auf der Flasche einstellen, Fass hinlegen (erhöht die Oberfläche) und wenige Minuten schütteln oder (was die meisten machen) hin- und herrollen.
Alternativ schließen auch manche die CO2 Leitung an das Getränke-Steigrohr an, aber da schrottet man sich schnell das Druckventil - daher bitten nicht machen.
Wenn man nicht die jahrelange Erfahrung hat landet man jetzt eben damit bei zu viel CO2.
Also 1.07bar auf dem Spundapparat einstellen, anschließen und warten bis sich kein CO2 mehr entbindet (das ist immer schwer zu sagen wie lange das dauert - je besser man die Zielsättigung beim Rollen getroffen hat desto weniger).

Zu 4. Unbedingt mit Überdruckventil.

Zu 5. Überlege dir ob du wirklich nicht aus dem Fass zapfen willst - das spart eeeeeecht viel Arbeit und Probleme ;)



Es korrigieren mich bitte die Erfahreneren - so lange bin ich ja auch noch nicht dabei.

Grüße,
Richard

Edit: Korrekturen.
Zuletzt geändert von nrtn am Mittwoch 20. Juni 2018, 13:25, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#5

Beitrag von nrtn » Mittwoch 20. Juni 2018, 13:23

irrwisch hat geschrieben:
Mittwoch 20. Juni 2018, 12:56
Und wann wird überhaupt zwangskarbonisiert? Ich nehme mal an direkt nach der HG sobald das Bier im Fass ist. Oder erst am Ende der Reifungszeit?
Ist an sich egal - reifen tut das Bier auch karbonisiert. Wichtig ist nur, dass der Sauerstoff weg ist. Ich füll das Fass, geb 1bar Druck drauf und zieh am Überdruckventil des Fasses um etwas Gas abzulassen - bis ich das Gefühl habe dass da jetzt nur noch CO2 im Kopfraum ist. Dann lager ich und zwangskarbonisiert wird vor dem Trinken ;)

Im übrigen ist Werbung doof, aber zumindest als Inspirationsquelle ist candirect.eu vielleicht mal ein Besuch wert...

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#6

Beitrag von contraste » Mittwoch 20. Juni 2018, 13:26

moin irrwisch,

ich karbonisiere endgültig am Ende der Reifung. Meist mit nachspunden über mehrere Tage, manchmal mit Rollen. Dabei wird kein Druck am Druckminderer abgeblasen! Es passiert nur ein Druckausgleich zwischen Flasche/Druckminderer und Fass. Aber dazu gibt es hier im Forum etliche Einstellungen und auch andere Ansichten. SuchFunktion macht schlau. Es gibt wohl kein einziges richtig. Jeder findet seinen eigenen Weg.

Den sogenannten Spundapparat brauchst du letztendlich, um zu messen, wieviel CO2 letztendlich sich in der Flüssigkeit gebunden hat. Angenommen, du hast die Flasche auf 2 bar (oder was auch immer) gefüllt, dann sinkt der Druck über die Tage. Ist zwar primär uninteressant, da du wahrscheinlich dann wieder auf 2 bar nachkarbonisierst. Wenn der Duck nicht mehr sinkt, ist irgendwann der Sättigungsdruck erreicht. Rollen beschleunigt dieses halt.

Sollte sich jedoch der Druck irgendwanneinmal (und ich spreche aus eigener Erfahrung) quasi ganz abgebaut haben, dann hast du ein Leck! Wie willst du das ohne Messen erkennen?

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#7

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 20. Juni 2018, 13:41

Danke!
Das hilft mir alles schon sehr viel weiter!

So langsam kapier ichs :thumbsup
Ich werde dann mal meine Einkaufsliste updaten..

Zu 5 bezüglich Fasszapfen: Aber umdrücken aus dem "Reifungsfass" ins Lagerfass muss ich aber dennoch oder?
Sonst wirbel ich mir ja wieder etwaigen Bodensatz unnötig auf wenn ich das Fass dann dorthin transportiere wo es getrunken werden soll :puzz

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#8

Beitrag von nrtn » Mittwoch 20. Juni 2018, 14:24

Wenn du die aus dem Keller hochholst kannst du einfach drauf achten die nicht so zu schütteln. Wenn du die mit dem Auto durch die Gegend fährst wäre eine zweigeteilte Lagerung (mit Umdrücken wie im obigen Artikel) sicherlich besser. Vor allem wenn ich mit Schönungsmitteln arbeite mache ich das gerne in einem Fass mit gekürztem Steigrohr und drücke danach dann in ein Lagerfass um. In letzterem hab ich dann garkein Bodensatz mehr...

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#9

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 20. Juni 2018, 14:40

Ich muss mein Zeug leider durch die Gegend fahren, da mein Brauort nicht der Ort ist an dem ich mich die meiste Zeit aufhalte :puzz

Diese ganze Kleinzeug (Umdrückschlauchm, CO2 Schlauch) scheint mir in den diversen Shops unverhältnismäßig teuer zu sein.
Daher spiel ich mit dem Gedanken ein bisschen was davon selber zu bauen.
Die Kupplungen gibts bei Aliexpress aus China recht günstig:
https://de.aliexpress.com/item/1-4-oder ... autifyAB=0

Hat da jemand Erfahrung mit den Teilen? Taugen die?
Gibts dort mit Gewindeanschluss oder Schlauchtülle.
Damit könnte man mit 2 Ohr Edelstahlschellen und entsprechenden Schläuchen sich ja wunderbar CO2 Schlauch, Umdrückschlauch usw auf Maß selber bauen zu einem Bruchteil was das Zeug fertig kostet.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#10

Beitrag von KeePon » Mittwoch 20. Juni 2018, 15:56

nrtn hat geschrieben:
Mittwoch 20. Juni 2018, 13:15

Zu 2:

Die Idee ist hier, dass CO2 schwerer als Sauerstoff ist und sich unten absetzt. Wenn du den Schlauchausgang beim Abfüllen dann schön unten hast würde das bedeuten, dass unten Bier, darüber CO2 und dann potentiell Sauerstoff im Fass ist - ergo kein Kontakt mit Erzfeind Sauerstoff.
In der Praxis findet natürlich dennoch Diffusion statt - aber für sinnvoll halte ich das vorgehen grundsätzlich schon.
Eine Anmerkung habe ich dazu. Ich Fülle mein Fass vorher mit Co2 und lass es 1-2 Stunden stehen. Dann fülle ich das Jungbier über die Schwerkraft über das Steigroh (Fassausgang - schwarzer Adapter) ein. Dadurch füllt sich das Fass von unten und du brauchst nicht den Deckel öffnen und den Schlauch nachziehen. Wenn du dann noch einen Deckel mit Überdruckventil hast, kannst du dann beim füllen das Ventil öffnen und das Fass füllt sich sauber von unten ganz allein.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#11

Beitrag von nrtn » Mittwoch 20. Juni 2018, 18:40

KeePon hat geschrieben:
Mittwoch 20. Juni 2018, 15:56
Eine Anmerkung habe ich dazu. Ich Fülle mein Fass vorher mit Co2 und lass es 1-2 Stunden stehen. Dann fülle ich das Jungbier über die Schwerkraft über das Steigroh (Fassausgang - schwarzer Adapter) ein. Dadurch füllt sich das Fass von unten und du brauchst nicht den Deckel öffnen und den Schlauch nachziehen. Wenn du dann noch einen Deckel mit Überdruckventil hast, kannst du dann beim füllen das Ventil öffnen und das Fass füllt sich sauber von unten ganz allein.
Müsste ich mal testen ob das mit Bierheber so praktikabel ist.

OT, aber ich frage mich gerade wie man eigentlich sicherstellt, dass das Steigrohr sauerstofffrei ist - das Problem hätte meine Methode allerdings auch... Vielleicht beim CO2 fluten kurz nur den Getränkeanschluss über Adapter öffnen

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#12

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 20. Juni 2018, 21:42

So ich habe mal meine Einkaufsliste überarbeitet. Ist jetzt doch noch bissl mehr geworden als ursprünglich geplant :Bigsmile

3 x NC Keg
GDA
1x Ersatzdichtungen für NC
CO2 Druckminderer 3bar mit 2 Abgängen
2kg CO2 Flasche
Spundventil oder doch lieber dieses hier (wegen der feineren Skalierung am Manometer)
5m Bierschlauch (vllt auch mehr)
100 Oetiker Schlauchklemmen Edelstahl
CO2 und Getränkekupplungen (genaue Anzahl muss ich nochmal schauen)
1 Satz Ersatzventile
Bevi Power
Umdrückschlauch
Kompensator Zapfhahn
CO2 3/4" Tüllen
NC Rückschlagventil
NC 7/16" Tüllen
Summe: 473 EUR

Vom GDA und den Umdrückschlauch mal abgesehen hab ich mich dazu entschieden Bierschlauch, diverse Kupplungen, Tüllen, Rückschlagventil einzeln zu nehmen.
Damit kann ich mir meine CO2 Schläuche genau so selbst konfektionieren wie ich sie brauche von der Länge her. Billiger ist es noch dazu auch.
Da ich noch diverse Gardena Kupplungen daheim habe kann ich mir damit auch Reinigungsadapter bauen denke ich mal.
Auch schwebt mir vor mit einer CO2 Kupplung und einer normalen Druckluft Kupplung (mit Hahn dazwischen) oder sogar nur nem Autoventil einen Adapter zu bauen um die gebrauchten Fässer mit Druckluft oder Fahrradpumpe abzudrücken und auf Dichtheit prüfen. Dazu muss man ja kein CO2 verschwenden.
Ich überlege noch den Umdrückschlauch auch selber zu bauen. Aber alleine diese kleinen Edelstahl Hähne sind einzeln schon nicht ganz billig so, dass ich es sich kaum noch lohnt.

Als Reinigungsmittel hab ich jetzt mal das Bevi Power mit reingepackt. Wie ergiebig ist so nen Pack?

Die NC Kupplungen und den Hahn nehm ich jetzt direkt aus China, da wesentlich billiger.

Fehlt mir sonst noch etwas wichtiges?


edit: Das von mir ausgesuchte Spundventil ist etwas Banane. Was soll da ein Manometer bis 10 Bar drauf wenn das Ding eh nur bis 2 Bar geht? Genau ablesen kann man da mit Sicherheit nix mehr...
Also nehm ich da eventuell doch ein anderes.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#13

Beitrag von irrwisch » Freitag 22. Juni 2018, 08:39

Noch mal bezüglich Spundventil.
Hat jemand Erfahrung mit dieser günstigen China Variante hier:
https://de.aliexpress.com/store/product ... 2d7faZlBXu

Preislich wäre das ja schon sehr attraktiv.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#14

Beitrag von Humulus » Freitag 22. Juni 2018, 20:45

Dein Manometer sollte mindestens bis 3 oder 4 bar reichen.
1 bar ist definitiv zu knapp.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#15

Beitrag von Tozzi » Samstag 23. Juni 2018, 00:39

Die Fäden hier kennst Du (sind schon älter)?
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=73&t=8790
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=3&t=5913

Der mit Abstand beste Low-Cost Spundapparat ist mMn dieser hier:
https://www.brewhardware.com/product_p/ ... gvalve.htm
Ist halt leider aus USA. Also seit heute wahrscheinlich sogar noch 25% Einfuhrzoll obendrauf.
Kann man aber auch selber basteln, z.B. mit sowas hier aus China:
https://www.ebay.de/itm/Control-Devices ... 2273629322

nrtn hat geschrieben:
Mittwoch 20. Juni 2018, 18:40
OT, aber ich frage mich gerade wie man eigentlich sicherstellt, dass das Steigrohr sauerstofffrei ist - das Problem hätte meine Methode allerdings auch... Vielleicht beim CO2 fluten kurz nur den Getränkeanschluss über Adapter öffnen
Um das Keg sauerstofffrei zu kriegen, gibt es nur eine Methode:
  • Mit StarSan Lösung randvoll füllen (oder, wer Infektionen nicht scheut und Angst vor ein paar ppm Phosphorsäure hat, nimmt (Weih- oder noch besser Grander-) Wasser). :Mad2
  • Eventuell verbleibenden Kopfraum mit CO2 "spülen", also Überdruckventil öffnen und ein wenig CO2 durchströmen lassen, dann Ventil schließen.
  • Anschließend das Keg leerdrücken (vorzugsweise in ein weiteres Keg und das StarSan darin für andere Zwecke aufbewahren bzw. halt mehrere Kegs auf diese Weise in Reihe behandeln). Achtung, eine 2 kg CO2 Flasche ist auf diese Weise recht schnell leer. Also für Vorrat sorgen.
  • >1 Bar Druck auf das Keg geben, damit es dicht ist.
  • Falls man auf das Nachspülen mit Wasser verzichtet hat (und alle Dichtungen in Ordnung sind), ist das Keg nun fast unbegrenzt lagerfähig und einsatzbereit, sobald man es braucht.
CO2 ist zwar schwerer als Luft, aber liegt trotzdem immer als Gemisch vor.
Die "CO2 Decke" ist ein schwer tot zu kriegender Mythos (ich hab das selber mal geglaubt :redhead ).
Da kann man so lange warten wie man will, das wird nur schlimmer.
Gase entmischen sich nicht. Das ist nicht wie Öl, das auf Wasser schwimmt.
Wer ohne Druck abfüllt, bzw. nicht "umdrückt" kommt da drum herum, indem er nach der drucklosen Abfüllung den Kopfraum des Kegs ausreichend spült wie beschrieben und dann erst Druck draufgibt (sonst drückt man nur den Luftsauerstoff ins Bier).
Kegs grundsätzlich von unten befüllen. Also Schlauch bis zum Boden und oben Alufolie drüber oder (unter Druck) nur über das Getränke Steigrohr.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#16

Beitrag von Brauwolf » Samstag 23. Juni 2018, 01:02

Tozzi hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 00:39

Ist halt leider aus USA. Also seit heute wahrscheinlich sogar noch 25% Einfuhrzoll obendrauf.
Nicht unbedingt, ist ja keine Harley Davidson oder Erdnussbutter.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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#17

Beitrag von Brauwolf » Samstag 23. Juni 2018, 01:03

Brauwolf hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 01:02
Tozzi hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 00:39

Ist halt leider aus USA. Also seit heute wahrscheinlich sogar noch 25% Einfuhrzoll obendrauf.
Nicht unbedingt, ist ja keine Harley Davidson oder Erdnussbutter.

http://trade.ec.europa.eu/doclib/docs/2 ... 156909.pdf

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#18

Beitrag von Tozzi » Samstag 23. Juni 2018, 01:09

Aber Edelstahl, zumindest zum Teil.
Bin froh dass ich mich beizeiten eingedeckt habe.
Aber stimmt schon, letztendlich trifft das wahrscheinlich gar nicht zu.
Oder ist halt mal wieder Ermessenssache. Dann darf man wieder DIskussionen führen.
Zur großen Freude derer, die hinter einem in der Schlange stehen. :Mad2
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#19

Beitrag von uli74 » Samstag 23. Juni 2018, 19:36

Tozzi hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 00:39


Der mit Abstand beste Low-Cost Spundapparat ist mMn dieser hier:
https://www.brewhardware.com/product_p/ ... gvalve.htm
Ist halt leider aus USA. Also seit heute wahrscheinlich sogar noch 25% Einfuhrzoll obendrauf.
Kann man aber auch selber basteln, z.B. mit sowas hier aus China:
https://www.ebay.de/itm/Control-Devices ... 2273629322

Was ist das für ein Übergang von NC auf 1/4"? Wo gibts sowas?
Gruss

Uli

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#20

Beitrag von irrwisch » Samstag 23. Juni 2018, 19:53

@Tozzi: Die beiden Threads kannte ich schon, danke. Das Ventil sieht aber wirklich schick aus
Habe dazu noch hier was gefunden:
http://www.homebrewfinds.com/2011/02/bu ... valve.html

Aber das mit dem Adaptieren von dem NC Keg Gewinde auf 1/4 interessiert mich auch. Habe da bisher auch noch keine passenden Adapter gefunden.
Das NC Gewinde ist ja 7/16" UNF, interessanterweise nennen die Amis das offenbar 1/4" MFL (Male Flare), scheint aber das gleiche zu sein.
Man bräuchte also einen Adapter 7/16" UNF (1/4" MFL) auf 1/4" NPT.
Und dann noch ein T-Stück 1/4" NPT da das Ventil NPT Gewinde hat. Ist hierzulande auch nicht gerade übglich kriegt man aber.

edit: Adapter gibts nicht ganz billig aus USA:
https://www.ebay.de/itm/Fitting-UNF-7-1 ... Swux5YXeNW

hmmm Lohnt sich beiden Preisen kaum, da kann man auch das ganze Spundventil aus USA nehmen

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#21

Beitrag von Tozzi » Samstag 23. Juni 2018, 20:10

uli74 hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 19:36
Was ist das für ein Übergang von NC auf 1/4"? Wo gibts sowas?
Gute Frage. Mir raucht von dem ganzen Gewindezeugs dermaßen der Kopf dass ich mir lieber gleich das komplette Teil bestellt habe. :redhead
Hat auch noch den Vorteil, dass die Feder gegen eine leichtere ausgetauscht wurde, das Ventil geht also nicht bis 100 PSI sondern nur 30.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#22

Beitrag von uli74 » Sonntag 24. Juni 2018, 10:36

Man könnte notfalls in das T-Stück eine Schlauchtülle reinschrauben und den CO2-Anschluss mit nem Schlauch verbinden? Schlauchtüllen kriegt man wesentlich leichter als die exotischen Gewindeadapter und gibts für unterschiedliche Schlauchdurchmesser.
Gruss

Uli

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#23

Beitrag von irrwisch » Sonntag 24. Juni 2018, 12:42

Da es die CO2 Kupplungen auch mit Tülle gibt wird das wohl gehen.
Sieht dann halt nicht ganz so professionell aus :-o

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#24

Beitrag von uli74 » Sonntag 24. Juni 2018, 13:07

Dafür könnte man ein paar Fässer koppeln (und könnte das Teil günstiger selber bauen als fertig kaufen)
Gruss

Uli

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#25

Beitrag von Düssel » Sonntag 24. Juni 2018, 15:16

uli74 hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 19:36


Was ist das für ein Übergang von NC auf 1/4"? Wo gibts sowas?
Da ist doch gerade eine SB gelaufen. Vielleicht hat Felix noch was?
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 57#p266857
Gruß Heiner

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#26

Beitrag von uli74 » Sonntag 24. Juni 2018, 16:32

Düssel hat geschrieben:
Sonntag 24. Juni 2018, 15:16


Da ist doch gerade eine SB gelaufen. Vielleicht hat Felix noch was?
Ach das sind die? Und ich hab mich gefragt wer wohl sowas braucht... :Ahh

Ich werde wohl mal meine Junioren befragen, ob die mir sonen Adapter drehen/fräsen/bohren können
Gruss

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#27

Beitrag von passat345 » Freitag 29. Juni 2018, 06:57

Tozzi hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 20:10
uli74 hat geschrieben:
Samstag 23. Juni 2018, 19:36
Was ist das für ein Übergang von NC auf 1/4"? Wo gibts sowas?
Gute Frage. Mir raucht von dem ganzen Gewindezeugs dermaßen der Kopf dass ich mir lieber gleich das komplette Teil bestellt habe. :redhead
Hat auch noch den Vorteil, dass die Feder gegen eine leichtere ausgetauscht wurde, das Ventil geht also nicht bis 100 PSI sondern nur 30.

Auch den Gegendruckabfüller kann man sich selber bauen. Gerade diese finde ich total überteuert, wenn man sich die fertig kauft.
Die Teile gibt´s online zu kaufen, wie z.B, hier: https://www.druckluft-fachhandel.de/dru ... ikzubehoer
Die bessere Variante ist natürlich, wenn man zum freundlichen Fachhändler nebenan geht, da kann man sich die Teile zusammenstecken, um zu sehen, ob alles passt, oder ob noch was fehlt. Im Internet bestellt, passt was nicht oder es fehlt was. Das ist immer so!!

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#28

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 07:21

passat345 hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 06:57
Auch den Gegendruckabfüller kann man sich selber bauen. Gerade diese finde ich total überteuert, wenn man sich die fertig kauft.
Die Teile gibt´s online zu kaufen, wie z.B, hier: https://www.druckluft-fachhandel.de/dru ... ikzubehoer
Die bessere Variante ist natürlich, wenn man zum freundlichen Fachhändler nebenan geht, da kann man sich die Teile zusammenstecken, um zu sehen, ob alles passt, oder ob noch was fehlt. Im Internet bestellt, passt was nicht oder es fehlt was. Das ist immer so!!
Ich habe meinen GDA auch selbst gebaut... Ich muss allerdings sagen, so günstig war das damals nicht. Alleine der 3-Wege-Hahn kostete knapp 60 EUR, dafür bekommt man bei Aliexpress schon einen kompletten GDA. Man muss sich dann nur noch um eine Halterung kümmern.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#29

Beitrag von passat345 » Freitag 29. Juni 2018, 08:01

3-Wege-Hähne sind teuer, ja. Aber wozu brauchst du den?
Oben Bier, links CO2. Mit etwas Abstand von hinten einen Halter ans Rohr geschweißt. Dieses Rohr passt in einen Bohrständer rein, damit kann man den Stopfen schön dichtend auf den Flaschenhals drücken...
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#30

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 08:21

Weil ich zuerst einen GDA mit 3 Hähnen hatte und mir das Gefummel tierisch auf den Nerv ging... das Modell „heavybyte“ hat sich hier einfach und praktisch erwiesen und sehr gut durchdacht.

Ich hab den Bohrmaschinenständer auch eingemottet, da er viel zu unflexibel war. Das Gestell mit Aluprofilen ist Gold wert, kostet aber halt auch ein paar Euro.

Ich würde es wieder so machen, einfach weil es Spaß gemacht hat - viel Geld spart man trotzdem nicht.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#31

Beitrag von irrwisch » Freitag 29. Juni 2018, 08:45

Also der GDA für 76 EUR bei braupartner.de fand ich jetzt gar nicht so sehr teuer.
Diese Edelstahlfittings kosten halt auch alle Geld, vor allem die Hähne. Ein Hahn aus Edelstahl kostet ja gerne schon mal so 7-10 EUR.
Eventuell bau ich ihn auch selber, hab mich noch nicht ganz entschieden.

Beim Selbstbau GDA, welches Rohrmaß habt ihr für die Fittings genommen? 1/4" Zoll? Das würde glaub ganz gut zu den 7mm Bierschläuchen passen.

Das einzige was man dann aber nicht so von der Stange bekommt für den GDA ist der Stopfen und der Degen. Oder hat da einer ne gute Bezugsquelle für?

Nach meinem Urlaub wollte ich mir dann so langsam mal das ganze Keg Equipment bestellen. Ein paar Kleinteile (Kupplungen) hab ich schon von Aliexpress geordert.

@beryll: Ich hatte eigentlich auch geplant erstmal einen Bohrständer für den GDA zu nehmen. In welcher Hinsicht genau fandest du den Bohrständer zu unflexibel?

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#32

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 08:52

irrwisch hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 08:45
Das einzige was man dann aber nicht so von der Stange bekommt für den GDA ist der Stopfen und der Degen. Oder hat da einer ne gute Bezugsquelle für?
Ich hab da ein Steigrohr von einem 9-l CC Keg genommen und als Stopfen einen für ein 5-l Partyfass
@beryll: Ich hatte eigentlich auch geplant erstmal einen Bohrständer für den GDA zu nehmen. In welcher Hinsicht genau fandest du den Bohrständer zu unflexibel?
Ich kann mit dem aktuell Gestell alles möglich befüllen, von Stubbis über Longnecks und 0,5-Liter Flaschen bis hin zu Partyfässer und den 3-Liter Flaschen wie z.B. Zischke. (Das Gestell hat fg100 seinerzeit für mich zusammengebastelt, ich kann mich gar nicht oft genug dafür bei ihm bedanken!)

Hier mal ein Bild von dem Ding:
image3.jpeg
Mittlerweile schaut er ein wenig anders aus, hab das ein oder andere noch modifiziert.
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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#33

Beitrag von passat345 » Freitag 29. Juni 2018, 08:58

Das ist natürlich die angenehmere Art Flaschen abzufüllen. Wo gibt's denn Dein Modell zu erwerben??

Was ist das für ein Schlauch, der an dem Eckventil angeschlossen ist?

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#34

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 09:03

Das Modell kann man nicht so erwerben. Das GDA ansich wurde damals von einem Forumuser "erfunden" und hier vorgestellt. Such mal nach "heavybyte gda" oder "1-hebel-gegendruckabfüller", hier im Forum ist irgendwo noch eine Anleitung verhanden.

Der Schlauch ist ein Panzerschlauch, dieser war aber zu kurz, deshalb hab ich da noch einen Silikonschlauch drübergezogen. Dieser geht nach unten in einen Bierkrug und fängt so den Schaum auf, der beim Druckausgleich entsteht. Wenn ich ein 18-l CC Keg abfülle kommen so 1-2 Gläser Bier als Stärkung bei rum :-)

Ich hatte vorher eine ähnliche Lösung wie Du, nur mit einem Heizungsventil. Das war halt echt manchmal eine Sauerei ohne Ende, deshalb hab ich das Eckventil genommen und leite das Zeug so zur direkten Wiederverwendung in ein Glas ab.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#35

Beitrag von passat345 » Freitag 29. Juni 2018, 09:22

Feine Sache dein Modell. Aber so wie ich das sehe, arbeitest du nicht mit Gegendruck. Bei dir wird lediglich der Sauerstoff durch CO2 ersetzt.
Wenn Du Gegendruck hättest, würde wahrscheinlich die Schaumbildung geringer ausfallen....

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#36

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 09:27

passat345 hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 09:22
Feine Sache dein Modell. Aber so wie ich das sehe, arbeitest du nicht mit Gegendruck. Bei dir wird lediglich der Sauerstoff durch CO2 ersetzt.
Wenn Du Gegendruck hättest, würde wahrscheinlich die Schaumbildung geringer ausfallen....
Doch, das ist ein GDA. Beim Entspannen muss vorher der Druck abgelassen werden, sonst gibt es eine schöne Schaumdusche!
Es kommt auch immer darauf an, mit welchem Durchfluss Du eine Flasche befüllst. Ist das Ventil ein wenig zu weit aufgedreht, schäumt es oben im Flaschenhals auf bzw. wird über das Eckventil nach aussen gedrückt.

Du siehst hier ja nicht, wie der CO2 Schlauch verläuft... Dort ist eine Y-Kupplung dran, eine Leitung geht zum GDA, eine Leitung geht zum CC Keg und eine Leitung geht zur CO2-Flasche. Der CO2 Druck aus der Flasche ist ein wenig höher eingestellt als der Druck im CC Keg.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#37

Beitrag von irrwisch » Freitag 29. Juni 2018, 09:29

Wie adaptiert man denn am besten das NC/CC Steigrohr an den Rest vom GDA ohne zu schweißen? Soll ja am Ende dicht sein.
Habe noch diesen älteren Thread hier gefunden:
https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... #pid231052
Aber ich kann mir irgendwie kaum vorstellen, dass das wirklich dicht wird wenn man da nur nen Doppenippel über das Steigrohr schiebt.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#38

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 09:31

Das Steigrohr hat ja oben einen Kragen, darunter eine Dichtung. Diese liegt auf dem Doppelnippel auf, das ist dicht, glaub es mir! In dem ersten Bild siehst Du es ja.
Das ist übrigens genau der GDA, den ich am Anfang hatte. Der tut hier im Forum noch irgendwo seinen Dienst, hatte ihn damals verkauft.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#39

Beitrag von passat345 » Freitag 29. Juni 2018, 09:36

Jo, das wird dicht!
Wenn Du die gerade ne Ausstattung zusammenstellst um abzufüllen, würde es Sinn machen, einen CO2 Druckminderer zu kaufen, der zwei regelbare Abgänge besitzt. Um den Druck für´s Bier im Keg und den CO2 Druck zum vorspannen zu regeln.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#40

Beitrag von irrwisch » Freitag 29. Juni 2018, 09:52

Bezüglich CO2 Druckminderer mit 2 Abgängen, das hatte ich eh geplant! Wollte mir diesen hier holen:
https://www.zapfanlagendoktor.de/druckm ... 3-bar.html

Der Aufbau wäre dann so wie hier gezeigt, oder?
https://braumagazin.de/wp-content/uploa ... pendel.gif

Wegen GDA: habe gerade mal überschlagsmäßig gerechnet, was es kostet das Ding selbst zu bauen und das nimmt sich gar nicht soviel wie das Teil vom Braupartner. Werde ihn daher denke ich fertig kaufen.

Was ich mir selbst bauen werde sind die diversen Bier und CO2 Schläuche etc.. Da lässt sich etwas Geld sparen da es die NC Kupplungen sehr billig auf Aliexpress gibt (hab schon ein paar bestellt)

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#41

Beitrag von passat345 » Freitag 29. Juni 2018, 10:31

Ali hat auch einen...
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#42

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 10:42

Genau den hab ich gemeint... Der ist so teuer wie mein 3-Wege-Hahn.
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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#43

Beitrag von irrwisch » Freitag 29. Juni 2018, 10:45

Über diese 3 Wege Hähne liest man aber auch häufiger, dass die nicht so wirklich gut (dicht sind). Hm... :Grübel

Eventuell bau ich ihn doch selbst :Smile
Dann kann ich auch ein Manometer am CO2 Ablass anbringen.

Meine Materialliste:
3x Mini Kugelgahn 1/4"
3 x T-Stück 1/4"
3x Schlauchtülle 1/4" 9mm
3 x Doppelnippel 1/4"
1x Anschweißnippel 1/4"
1 x Muffe 1/4"
1x NC Keg Degen
1x Partyfass Stopfen
1x Manometer 1/4" 0 bis 3 bar

Kostenpunkt knapp 45 EUR.

Eventuell könnt man auch statt dem 3. Hahn ein Überdruckablassventil nehmen.
Vorteil von dem selbstgebauten: Ich hätte ein Manometer am CO2 Ablass.

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#44

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 10:51

irrwisch hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 10:45
Über diese 3 Wege Hähne liest man aber auch häufiger, dass die nicht so wirklich gut (dicht sind). Hm... :Grübel

Eventuell bau ich ihn doch selbst :Smile
Dann kann ich auch ein Manometer am CO2 Ablass anbringen.

Meine Materialliste:
3x Mini Kugelgahn 1/4"
3 x T-Stück 1/4"
3x Schlauchtülle 1/4" 9mm
3 x Doppelnippel 1/4"
1x Anschweißnippel 1/4"
1 x Muffe 1/4"
1x NC Keg Degen
1x Partyfass Stopfen
1x Manometer 1/4" 0 bis 3 bar

Kostenpunkt knapp 45 EUR.

Eventuell könnt man auch statt dem 3. Hahn ein Überdruckablassventil nehmen.
Vorteil von dem selbstgebauten: Ich hätte ein Manometer am CO2 Ablass.
Mal ein paar Anmerkungen von mir, rein persönlicher Natur!!!!
1. Der 3-Wege-Hahn ist dicht, bislang gab es da keine Ausfallerscheinungen. Das Ding lässt sich auch komplett zerlegen und reinigen, das ist ein riesen Vorteil gegenüber den Billig-Hähnen
2. Lass das Manometer vom CO2-Ablass weg. Damit baust Du Dir nur eine Dreckschleuder auf. Du drückst Dir auf jeden Fall da Bier rein, glaub es mir - früher oder später passiert das. Wenn Du am Druckminderer den Druck sauber eingestellt hast, weißt Du ja, was in Deiner Flasche los ist :Greets

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#45

Beitrag von passat345 » Freitag 29. Juni 2018, 11:21

für 50 Euronen aus Edelstehl. Da gibt's nichts zu meckern. Günstiger geht´s nicht.
Wenn du selber baust, brauchst du noch Kleber um die Fitting´s einzukleben. Geht auch mit Teflonband, aber nicht sooo gut...

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#46

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 11:31

Auch hier ein typisch saarländisches Wort: Kabbes... sprich: Unsinn.
Telfonband dazwischen und ordentlich angezogen, dicht! Da muss nichts mit Loctite verklebt werden. Das hat auch den Charme, dass man den GDA wieder zum Reinigen gelegentlich zerlegen kann.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#47

Beitrag von irrwisch » Freitag 29. Juni 2018, 11:35

Danke für den Tipp mit dem Manometer! Dann lass ich das Teil wohl doch weg.

@passat345: Ja Teflonband kann manchmal etwas nervig sein. Aber die typischen Gewindedichtmittel (Loctite und co) sind doch alle nicht lebensmittelecht?
Hast du eine Empfehlung?

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#48

Beitrag von beryll » Freitag 29. Juni 2018, 11:36

Siehe Post #46 ;-)
Mit Teflonband bekommst Du das ganz locker dicht, kein Problem.

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#49

Beitrag von uli74 » Freitag 29. Juni 2018, 13:57

passat345 hat geschrieben:
Freitag 29. Juni 2018, 10:31
Ali hat auch einen...
Genau den hat der Ali bis vor Kurzem noch für 25 US$ verkauft. Scheinbar hat er bemerkt dass der Füller eigentlich viel zu billig war.

Bild
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Gruss

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Re: Umstieg auf NC Kegs - Generelle Fragen und was brauch ich alles

#50

Beitrag von irrwisch » Donnerstag 19. Juli 2018, 21:14

Mittlerweile hab ich das meiste Material und mache grad ein paar Trockenübungen mit den Kegs.

Leider muss ich feststellen, dass ich die Kupplungen kaum dicht bekomme.
Getestet mit einem Spundapperat auf der CO2 Seite. Ca 2.5 bis 3 bar Druck auf dem Keg und es pfeift aus der Kupplung raus wie Sau.
O-Ring am Ventil ist neu. So richtig dick ist der O-Ring ja aber nicht und es scheint nicht ordentlich zu dichten.
Oder liegt es eventuell an den CO2/Bier Kupplungen von AliExpress, dass diese evtl nicht ganz maßhaltig sind?
Leider hab ich keine original CO2 Kupplung um die mal zu vergleichen.
Ausserdem hat die Kupplung recht viel Spiel und wenn man dran wackelt pfeift es noch mehr raus.

Edit: hab jetzt nochmal mit Seifenwasser geschaut. Ist doch eine andere Stelle undicht. Eine Verschraubung am Spundventil welche Herstellerseitig mit Loctite verklebt war ist undicht!

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