Gärung 10L Klasse

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Malzpirat
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Gärung 10L Klasse

#1

Beitrag von Malzpirat » Dienstag 8. Januar 2019, 19:16

Hallo alle zusammen,

nachdem ich seit einigen Wochen in diesem tollen Forum als „blinder Passagier“ unterwegs war, habe ich mich vor 2 Tagen angemeldet und möchte mich kurz vorstellen.

Ich heiße Armin, Familienvater (2 Kids eine Frau), wohnhaft in Trier mit hessischem Migrationshintergrund :Wink.

In den hiesigen Gefilden (Weingegend) gibt es, von ganz wenigen Craftbeer-Inseln abgesehen, leider eine bierkulinarische Monokultur. Es werden vorwiegend die Erzeugnisse einer überregional bekannten Brauerei aus der Eifel ausgeschenkt.

Mit dem Bierbrauen beschäftige ich mich, seit ich vor 2 Jahren erstmals ein IPA (frisch gezapft!) verköstigt habe. WOW! Wenn ich früher gewusst hätte, dass Bier so schmecken kann …

Nach einigem Hin und Her und dem Sammeln von vielen Informationen, habe ich nun beschlossen mein Bier selbst zu brauen. Ermutigt wurde ich nicht zuletzt durch die Informationen, die in diesem Forum verfügbar gemacht wurden. Vielen Dank an dieser Stelle an alle Mitwirkenden! :thumbup

Da ich der einzige Biertrinker in der Familie bin und gerne öfter verschiedene Biere brauen möchte habe ich beschlossen mich in der familienkompatiblen Leichtgewichtsklasse (10L) zu tummeln.

Was das Brauen anbelangt schwanke ich noch zwischen Kochtopf-Approach und BM10 mit Tendenz zu Letzterem. Budget wurde vom Haushaltsvorstand genehmigt :thumbsup.

Der neuralgische Bereich ist für mich der Gärprozess. Ich überlege mir gerade, ob ich vorab ein paar „Trockenübungen“ mit Zuckerlösung und Hefe machen soll um ein Gefühl für die Gärsteuerung zu bekommen.

Als Konfiguration schwebt mir vor:
  • Unterbaukühlschrank oder -Gefrierschrank
  • Ss Brew Bucket Mini

Folgende Fragen hätte ich dazu (Bitte um Nachsicht falls an anderer Stelle bereits beantwortet):
  • Kühlschrank oder Gefrierschrank?
    Persönlich tendiere ich zum Gefrierschrank, u.a. wg. Cold Crashing. Schadet dem evtl. eine OG von >20°?
    Gibt es Empfehlungen hinsichtlich Marke bzw. Bauart?
  • Heizkabel
    Welche Wattzahl wäre hier anzuraten? Möchte nicht unterdimensionieren, aber auch nicht mit Kanonen auf Spatzen schießen.
    Wie sollte das Kabel sinnvollerweise im Kühlgerät „verlegt“ werden?
  • ITC-308
    Mit 5 cm Sensor würde ich den an den Gäreimer kleben. Gibt es in der Ausführung 308S aber auch mit 30 cm Sensor.
    Vorteil: Direkte Messung in der Würze wäre möglich (evtl. genauer). Nachteil: Infektionsrisiko. Hat jemand Erfahrungen mit beiden Sensoren?
  • Wie mache ich das am besten mit der Kalthopfung nach der NG?
    Umschlauchen und danach Kalthopfen oder alles im Brew Bucket belassen, Pellets rein für 4-5 Tage, Cold Crash und ab in den Keg?
Achja, bin ein Freund der gezapften Hopfenkaltschale. Habe deshalb mal die iKegger 5L Mini KEGs ins Auge gefasst.

Sorry, das war jetzt viel Text für den Anfang; freue mich auf Antworten.

Grüße aus Trier :Greets
Armin

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Malzpirat
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Re: Gärung 10L Klasse

#2

Beitrag von Malzpirat » Dienstag 8. Januar 2019, 19:25

•Wie mache ich das am besten mit der Kalthopfung nach der NG?
Meinte natürlich nach der Hauptgärung :Mad2

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hyper472
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Re: Gärung 10L Klasse

#3

Beitrag von hyper472 » Dienstag 8. Januar 2019, 21:47

Hallo Armin,

erstmal herzlich willkommen!
Hier hat wer eine nette Anlage zum Brauen in der 10l-Klasse vorgestellt:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ead#unread
Der BM10 ist aber auch hübsch, habe selber einen, den ich für Experimente und Biere nutze, von denen ich weniger trinke (IPA, Saison, Gose, Weizen).
Wenn ich jetzt sage, dass eine kontrollierte Gärführung überbewertet wird, werde ich wahrscheinlich gesteinigt. Würde auch nicht stimmen, die hat schon ihre Berechtigung. Auf der anderen Seite bekomme ich immer wieder von Semi-Profis bestätigt, dass mir auch ohne kontrollierte Gärführung gute Biere gelingen.
Mein Vorschlag geht also dahin, erstmal ohne viel Gedöns obergärig anzufangen und Dir erst später Gedanken über Gärführung zu machen. Bei 16°C gelingen Dir gute Ales, Kölsch, Alt und Weizen. Du kannst Dich also obergärig hervorragend austoben und gute Biere genießen. Ich habe das über drei Jahre so gehandhabt und stoße erst jetzt in die Unter(gärige)welt vor, weil ich günstig eine Truhe geschossen habe.
Damit sind die ersten drei Fragen abgehandelt ;-)
Kalthopfen machst Du am besten nach dem "stürmischen" Teil der Hauptgärung, also ca. 2 Tage nach dem Ankommen der Hefe. Wenn Du in Kegs abfüllst, kannst Du auch noch ein paar Tage vor dem Anstechen des Fasses noch kalthopfen.
Viele Grüße, Henning
"Das Bier aber macht das Fleisch des Menschen fett und gibt seinem Antlitz eine schöne Farbe durch die Kraft und den guten Saft des Getreides."
Hildegard von Bingen (1098-1179)

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marsabba
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Re: Gärung 10L Klasse

#4

Beitrag von marsabba » Dienstag 8. Januar 2019, 22:14

Hi Armin,
meine Empfehlung: Hör auf den Henning, er spricht mit der Stimme der Vernunft !

Falls du auf ihn *nicht* hören möchtest, habe ich hier auch noch ein paar Anregungen:
Kühlschrank oder Gefrierschrank?
Beides geht, beides hat seine Fürsprecher. Meine Einschätzung: Du brauchst beides !
Einen Gefrierschrank, um das reifende und fertige Bier zu lagern. Die Temperatur möchtest du da nicht so oft ändern.
Einen Kühlschrank für die Vergärung: Die Temperatur ist (mit Heizkabel) vom 5 Grad bis 40 Grad anpassbar, je nach Anforderung des aktuellen Sudes. Unter 5 Grad kommt man mit dem Kühlschrank eher nicht, aber das reicht für einen Cold Crash immer noch aus.

Heizkabel:
Ich habe ein 80 Watt Kabel im Kühlschrank auf dem Boden verlegt (d.h. einfach hingeschmissen). Das reicht Dicke , das Kabel hat sich aber schon etwas in den Kunststoffboden eingeschmolzen. Seitdem habe ich zumindest ein Küchentuch drunter. Meine Empfehlung: 40 oder 60 Watt reichen auch, am Boden Verlegen ist unproblematisch, denn Warme Luft steigt ja nach oben.

Temperaturmessung:
Kauf dir eine Tauchhülse, die du entweder an der Gärfasswand dauerhaft anbringst (Loch Bohren notwendig), oder von oben einführst (da wo der Gärspund hin sollte, der aber eh unnötig ist). So eine Tauchhülse ist einfach sauber zu halten.

Kalthopfen:
Genau so wie du es beschrieben hast. No Problem

Viele Grüße
Martin

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Re: Gärung 10L Klasse

#5

Beitrag von Malzpirat » Mittwoch 9. Januar 2019, 16:49

Vielen Dank für die Infos. Das hilft mir weiter.

Viel Grüße
Armin

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AxelS
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Re: Gärung 10L Klasse

#6

Beitrag von AxelS » Mittwoch 9. Januar 2019, 18:30

Hallo Armin,

ich braue auch in der 10l-Klasse. Hier mal ein Bild von meinem "Sudhaus":
Sudhaus.jpg
Ich verwende drei (eigentlich vier) Minis, vobei sich im ersten das Jungbier vom vergangenen Wochenende befindet (Hauptgärung). Im zweiten Mini befindet sich das umgeschlauchte Bier von vor 10 Tagen (vorvergangenes Wochenende). Hier kommt die Gärung im Laufe der Woche zum Ende, sodass ich dieses Bier voraussichtlich nächstes Wochenende umschlauchen kann, um den Bodensatz zu trennen. Nach einer weiteren Woche kann das Bier dann abgefüllt werden. Da die Gärung beinahe durch ist, wäre jetzt auch der richtige Zeitpunkt, ein Hopfensäckchen nachzulegen und zu stopfen. Der dritte Mini wartet auf das Jungbier, welches ich am kommenden Wochenende brauen werde.
Da bei mir (obergärig bei ca. 19°C) ein Bier vom Anstellen bis zum Abfüllen etwa drei Wochen dauert, habe ich also in jedem Fass jeweils ein Stadium (Hauptgärung, abklingende Hauptgärung/Stopfung, Sedimentierung). Abgefüllt wird dann in iKegger, in denen das Bier dann drei bis sechs Wochen reifen kann.
Das Umschlauchen geht völlig einfach, da man die Minis stapeln kann. So läuft das Bier vom oberen in den unteren unter Zuhilfenahme der Schwerkraft.
Die beiden Manometerflaschen rechts im Bild sind mit dem Bier gefüllt, welches sich gerade in der Karbonisierung befindet. Sie dienen zur Kontrolle, ob das Bier in den Kegs ausreichend karbonisiert. Wenns schnell gehen soll, drücke ich auch mal ein paar Bar direkt nach der Abfüllung ins Keg und karbonisiere binnen Minuten fertiges Bier.
Nachteil dieser Arbeitsweise: Mit jedem Umschlauchen verbleiben konstruktionsbedingt ca. 750ml Bier und Hefeschlamm im Mini. Um am Ende des Tages auf 10l Bier zu kommen, brauche ich jeweils etwa 12l Ausschlagwürze (heißt das so?).
Ss Brewtech Minis zusammen mit iKegger-Kegs sind für mich die optimale Kombination. Zumal ich nicht vor habe, die 10l-Klasse zu verlassen...
Ich hoffe, dass hilft Dir bei Deiner Überlegung.

:Drink
Axel
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Re: Gärung 10L Klasse

#7

Beitrag von Malzpirat » Mittwoch 9. Januar 2019, 20:21

Hallo Axel,
Ich verwende drei (eigentlich vier) Minis, vobei sich im ersten das Jungbier vom vergangenen Wochenende befindet (Hauptgärung). Im zweiten Mini befindet sich das umgeschlauchte Bier von vor 10 Tagen (vorvergangenes Wochenende). Hier kommt die Gärung im Laufe der Woche zum Ende, sodass ich dieses Bier voraussichtlich nächstes Wochenende umschlauchen kann, um den Bodensatz zu trennen. Nach einer weiteren Woche kann das Bier dann abgefüllt werden. Da die Gärung beinahe durch ist, wäre jetzt auch der richtige Zeitpunkt, ein Hopfensäckchen nachzulegen und zu stopfen. Der dritte Mini wartet auf das Jungbier, welches ich am kommenden Wochenende brauen werde.
So ähnlich stelle ich mir das bei mir auch vor. EINFACH NUR G**L!
Das Umschlauchen geht völlig einfach, da man die Minis stapeln kann. So läuft das Bier vom oberen in den unteren unter Zuhilfenahme der Schwerkraft.
Super Info! Es kann so einfach sein … man muss nur drauf kommen :Smile
Mit jedem Umschlauchen verbleiben konstruktionsbedingt ca. 750ml Bier und Hefeschlamm im Mini
Da bin ich echt überrascht; hätte etwa mit <500ml gerechnet. Vielen Dank, werde ich bei meinen Planungen berücksichtigen.

Viele Grüße,
Armin

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Re: Gärung 10L Klasse

#8

Beitrag von Till » Donnerstag 10. Januar 2019, 10:07

Hab noch nicht gemessen wieviel Hefeschlamm und Bier unten zurückbleibt beim BB-Mini. Aber dadurch, dass der Hahn innen diese gebogene Röhrchen dranhat, kann man, wenn sich die Hefe gut angesetzt hat, fast das ganze Bier darüber erwischen. Weshalb man die Hefe mit umschlauchen sollte erschließt sich mir nicht; ist doch eher gewollt, dass sie zurückbleibt oder? Muss dazusagen, dass ich bisher nur einmal umgeschlaucht habe (Sud geteilt um 2 versch. Sorten Früchte zuzugeben), und das bei einem normalen Sud auch nicht machen würde. Normalerweise bleibt alles bis zum Abfüllen im Brewbucket.

Ich braue 10l mit Kochtopf und 12 (?)l-Thermoport. Rasten kann man durch Hinzugabe von kochendem Wasser machen. Aber BM 10 klingt natürlich auch gut!

Grüße,
Till

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Re: Gärung 10L Klasse

#9

Beitrag von AxelS » Donnerstag 10. Januar 2019, 14:56

Till hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 10:07
Hab noch nicht gemessen wieviel Hefeschlamm und Bier unten zurückbleibt beim BB-Mini.
Ich schon... :Greets
Till hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 10:07
Weshalb man die Hefe mit umschlauchen sollte erschließt sich mir nicht
Das lässt sich beim ersten Umschlauchen nicht verhindern, es sei denn, Du filterst die in Schwebe befindliche Hefe mittels Kaffeefilter aus.
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Re: Gärung 10L Klasse

#10

Beitrag von flensdorfer » Donnerstag 10. Januar 2019, 15:43

AxelS hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 14:56
Till hat geschrieben:
Donnerstag 10. Januar 2019, 10:07
Weshalb man die Hefe mit umschlauchen sollte erschließt sich mir nicht
Das lässt sich beim ersten Umschlauchen nicht verhindern, es sei denn, Du filterst die in Schwebe befindliche Hefe mittels Kaffeefilter aus.
Und damit kriegst Du Hefezellen nicht ausgefiltert.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

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Re: Gärung 10L Klasse

#11

Beitrag von Till » Donnerstag 10. Januar 2019, 15:43

Hallo Axel,

kann sein, dass wir aneinander vorbeischreiben.

Du hast von einem Verlust an Bier geschrieben, weil selbiges und Hefeschmodder konstruktionsbedingt beim umschlauchen zurückbleiben. Ich sehe da eher einen Konstruktionsvorteil des Brewbucket ggü Gefäßen mit planem Boden und Ablaufhahn, weil ich durch den konischen Boden und den "racking arm" ziemlich genau das Bier über dem Hefe-Bodensatz abschlauchen kann. Das ging bei mir mit den flachen Eimern oder dem Speidel Fass nur mit weit größerem Verlust (wg. der größeren Oberfläche und dem höherliegenden und unflexiblen Auslass)

Ich schlauche aber nach Möglichkeit überhaupt nicht um. Das gärt einfach im selben Gefäß bis es fertig ist und wird dann aus dem Gärgefäß in Flaschen abgefüllt. Stopfhopfen wird einfach reingeschmissen wenn die HG durch ist (entweder lose oder in so einem riesen Edelstahlteesieb.). Dadurch kommt weniger Sauerstoff ans Bier, ich hab weniger Infektionsrisiken und ich muss nicht dauernd Gärbehäter spülen und desinfinieren (definitiv der Hauptgrund!).

Auch wenn es von Dir glaube ich eher hypothetisch gemeint war noch ein Hinweis: 12l Ausschlaugwürze im Brewbucket mini wären mir etwas sportlich, weil ja noch Platz für die Kräusen bleiben sollte. Meiner ist mit 9l schonmal etwas übergelaufen. 12l gehen wohl nur bei einer sehr zahmen Gärung.

Beste Grüße und lang lebe die 10l-Klasse!
Till

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Re: Gärung 10L Klasse

#12

Beitrag von AxelS » Freitag 11. Januar 2019, 14:04

Schon verstanden! Im Gegensatz zu Dir schlauche ich einmal um nach der stürmischen Hauptgärung, um den Grossteil der Hefe loszuwerden. Die Hauptgärung endet dann, gern auch mit Stopfhopfen, im zweiten Bucket. Von dort fülle ich dann ab. Dadurch gehen mir 2×750ml Bier nebst Hefeschlamm und Gärnebenprodukten verloren.
Keine Frage (und da bin ich ganz bei Dir): die konische Bodenform in Kombination mit dem gebogenen Ablaufrohr ist genial. Nur die Verluste sind halt zu Anfang ärgerlich. Man freut sich auf leckere 10l Bier und bekommt nur 8, wenn man Glück hat. Diese Enttäuschung wollte ich nur vorher kommunizieren...
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