China-Beergun undicht

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skappler
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China-Beergun undicht

#1

Beitrag von skappler » Dienstag 8. Januar 2019, 20:57

Hallo zusammen,
Ich habe letztens meinen Beergun Nachbau aus China getestet und musste feststellen, dass der Gummistopfen durch den Druck immer wieder abrutscht und die Flüssigkeit (im Test nur Wasser) damit unkontrolliert rausspritzt.
Ich hab das Metallteil auf dem das Gummi aufgesteckt ist dann mit Teflonband umwickelt und das ganze nochmal getestet.
Diesmal blieb das Gummi zwar drauf, verrutschte aber trotzdem etwas so dass das Wasser in alle Richtungen gespritzt ist.

Hat jemand ein ähnliches Problem oder einen Tipp wie ich das besser befestigen kann?

Scheibelhund
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Re: China-Beergun undicht

#2

Beitrag von Scheibelhund » Dienstag 8. Januar 2019, 22:31

Altes oberpfälzer Sprichwort:

Wer Glump kaaft, hout Glump

Vielleicht hält das Original was es verspricht.
Im Winter trink' ich und singe Lieder
aus Freude, daß der Frühling nah ist,
und kommt der Frühling, trink' ich wieder,
aus Freude, daß er endlich da ist.

uli74
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Re: China-Beergun undicht

#3

Beitrag von uli74 » Dienstag 8. Januar 2019, 22:40

Mess doch mal den Durchmesser der Nut, in die der Halter für den Gummipfropfen eingeclipst wird. Womöglich passt das Originalteil von Blichmann? Die Welt kann das Teil ja nicht kosten.

Nachtrag: MIt welchem Druck füllst Du ab? MIt der Beergun wird bei sehr niedrigem Druck abgefüllt (grade mal soviel dass es aus dem Keg gedrückt wird).
Gruss

Uli

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hiasl
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Re: China-Beergun undicht

#4

Beitrag von hiasl » Mittwoch 9. Januar 2019, 07:38

uli74 hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 22:40
Nachtrag: MIt welchem Druck füllst Du ab? MIt der Beergun wird bei sehr niedrigem Druck abgefüllt (grade mal soviel dass es aus dem Keg gedrückt wird).
Das ist das a und o auch mit der Blichman Beergun. Habe ich am Anfang auch falsch gemacht. Das Prinzip ist das gleiche wie Zapfen mit Kolben- oder Kükenhahn. CO2 nur soweit aufdrehen, dass es gemächlich aus dem Fass läuft. Der Schlauch darf zur Beruhigung auch etwas länger sein. Das letzte mal hatte ich den gekürzt, da gab es wieder mehr Schaum.
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Re: China-Beergun undicht

#5

Beitrag von skappler » Mittwoch 9. Januar 2019, 10:26

uli74 hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 22:40
Mess doch mal den Durchmesser der Nut, in die der Halter für den Gummipfropfen eingeclipst wird. Womöglich passt das Originalteil von Blichmann? Die Welt kann das Teil ja nicht kosten.
Das wird leider nicht funktionieren, da bei der Blichmann Version der Stopfen anders (sinnvoll) befestigt ist. War auch meine erste Idee
uli74 hat geschrieben:
Dienstag 8. Januar 2019, 22:40
Nachtrag: MIt welchem Druck füllst Du ab? MIt der Beergun wird bei sehr niedrigem Druck abgefüllt (grade mal soviel dass es aus dem Keg gedrückt wird).
Das hab ich, nach intensiver Foren-Recherche, denke ich richtig gemacht. Alles runterkühlen, Druck vom Keg ablassen, mit 0,4-0,5bar langsam rauslaufen lassen. Leider reichen bei verrutschtem Stopfen auch die 0,5bar damit es rausspritzt

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Re: China-Beergun undicht

#6

Beitrag von uli74 » Mittwoch 9. Januar 2019, 11:52

Kannst mal Fotos von dem Teil hochladen?
Gruss

Uli

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Re: China-Beergun undicht

#7

Beitrag von skappler » Mittwoch 9. Januar 2019, 11:59

Bilder kann ich leider erst morgen machen.
Auf den Produktbildern kann man den Unterschied aber auch schon erkennen

Original:
Bild

Ali-Version
Beim Nachbau ist der Stopfen nur seitlich aufgesteckt.

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Re: China-Beergun undicht

#8

Beitrag von glassart » Mittwoch 9. Januar 2019, 13:05

und bei meinem noch dazu das CO² Ventil undicht.
Ich habe es zerlegt und der O-Ring war "hineingewurstelt" ohne zu dichten.
Leider hat ein neuer Ring auch nur kurzzeitig dicht gemacht und ich werde mir das Teil einmal genauer unter die Lupe nehmen müssen und vermutlich die Gewindebohrungen ein wenig aufbohren müssen.
Haben sie nicht gut (nach)gemacht :thumbdown
Aber selbst Schuld wenn man glaubt man bekommt um 1/3 des Preises die gleiche Qualität :Ahh

lg Herbert

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Re: China-Beergun undicht

#9

Beitrag von Sebasstian » Mittwoch 9. Januar 2019, 18:43

Das hab ich, nach intensiver Foren-Recherche, denke ich richtig gemacht. Alles runterkühlen, Druck vom Keg ablassen, mit 0,4-0,5bar langsam rauslaufen lassen. Leider reichen bei verrutschtem Stopfen auch die 0,5bar damit es rausspritzt
Ich hab keine China- sondern die Original Blichman und da spriztz es bei zu viel Druck auch raus. 0,4-0,5 bar ist schon zu viel! Empfohlen sind 2-5psi. Das sind 0.14-0,34bar. mehr nicht! Außer es sprizt und schäumt dabei noch nicht, dann kannste höher gehen.

Grüße,
Sebastian
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Re: China-Beergun undicht

#10

Beitrag von Tozzi » Freitag 11. Januar 2019, 00:57

0,4 - 0,5 Bar ist sogar viel zu viel!
Das ist klar, dass das spritzt! So kriegt man auf keinen Fall eine schaumfreie Abfüllung hin.
Das Keg muss wirklich komplett entlüftet werden, eiskalt sein, und dann kommt ein klein wenig Druck drauf, 0,1 Bar reichen dicke.
Nach der Abfüllung das Keg halt wieder aufblasen, auf den zur Temperatur passenden Spunddruck.

Das Ganze erfordert wirklich etwas Übung, aber dann haut es normalerweise super hin, ganz sicher auch mit dem Nachbau.

Wenn ich ein Weißbier in der Flasche auf 0˚C kühle, kann ich das, wenn ich langsamst einschenke und vorher nicht großartig durchschüttle, auch ohne Schaum ins Glas kriegen.
Nicht anders läuft das bei der Beergun.
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: China-Beergun undicht

#11

Beitrag von skappler » Freitag 11. Januar 2019, 16:59

Die 0.5 hatte ich im Forum gelesen. Aber dann probiere ich das ganze nochmal mit noch weniger Druck.
Ich werde berichten obs dann klappt.

Vielen Dank für die Tipps :Smile

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