Mangrove Jack’s Hefe Thread

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#151

Beitrag von Bojtar » Donnerstag 16. November 2017, 14:10

Ich bin gerade dabei ein Polaris Pils (MMuM) mit der M84 zu vergären. Also naja, eigentlich soll sie Gären, macht jetzt aber nach über 76 Stunden noch immer nichts. Eventuell auch, weil ich die ersten 24h auf 8°C (Umgebung) eingestellt hab, dann auf 10°C (Würzetemperatur) erhöht habe und bei Stunde 48 hab ich dann die 20L mit einem 2. Päckchen bestreut. Rehydriert hab ich diesmal nicht... Bin mal gespannt.

Frage in die Runde: Temperiert ihr immer auf Würze- Solltemperatur oder Umgebungsluft-Soll? Und welche Hysterese (Einschalt und Ausschaltpunkt) verwendet ihr?

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#152

Beitrag von cosmophobia » Donnerstag 16. November 2017, 14:18

Die Lager Hefen sind eine Katastrophe, dass die ewig nicht ankommen ist leider auch meine Erfahrung.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#153

Beitrag von gulp » Donnerstag 16. November 2017, 14:29

cosmophobia hat geschrieben:
Donnerstag 16. November 2017, 14:18
Die Lager Hefen sind eine Katastrophe, dass die ewig nicht ankommen ist leider auch meine Erfahrung.
Wenn ich mir das so anschau, sitzt oder steht das Problem, Katastrophe ist mir dann doch zu viel, vor dem Gäreimer. Im obigen Fall war das halt schlicht ein Päckchen Hefe zu wenig. Das zweite dann mit draufstreuen zu Verballern macht es auch nicht wesentlich besser. Schaut halt vorher mal hier: http://www.mrmalty.com/calc/calc.html

Gruß
Peter
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#154

Beitrag von Bojtar » Donnerstag 16. November 2017, 15:16

@ Peter:
Naja, das ist mir dann auch ein bisserl zu pauschal.

Wenn man - so wie ich - sich vorher versucht schlau zu machen bevor man was neues beginnt, bekommt man schnell den Eindruck, dass es zu einem Thema wie Trockenhefe hier im Forum rund 7.500 verschiedene Meinungen gibt (so viel wie halt gerade registrierte Nutzer).
Also, was machen? Genau: das tun, was am Packerl steht. Und wenn da steht: "Draufstreuen oder lt. Datenblatt vorgehen" such ich auch das Datenblatt. Aber das find mal zu der M84 (bzw. das Datenblatt wo was über die Vorgehensweise draufsteht). Also: Draufstreuen.

Die (anfangs) falsche Temperatur hat was mit der unzulänglichen Technik zu tun. Das ist aber behoben - und bei der W34/70 funktionieren anscheinen 7°C auch nicht so schlecht.

@All: Aber vielleicht gibts ja auch einen Input zu meiner Frage: Auf die Temperatur der Würze regeln oder der Umgebung? Und welche Schwankung ist o.k.?

Schöne Grüße, Christian

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#155

Beitrag von gulp » Donnerstag 16. November 2017, 15:32

Schau mal hier: http://stixbraeu.de/tipps-und-tricks/he ... ratisieren

Dass so mancher Hersteller in der Anleitung schreibt, man solle die Hefe auf die Würze streuen, ist ein Skandal. Das schreiben die drauf, dass auch die Anfänger eifrig kaufen.
Mein Tipp wäre dann noch: Vielleicht macht man als Anfänger besser erst mal ein paar obergärige Sude, das ist einfacher.

Also nix für ungut,

Gruß
Peter
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#156

Beitrag von Sura » Donnerstag 16. November 2017, 19:30

Meine "California Lager", welche laut Anleitung ab 18°C funktionieren soll hat bei 16°C genau garnichts gemacht. Nach 24h habe ich auf 18°C erhöht, und nach weiteren 12h habe ich ein zweites Tütchen Hefe dazugegeben. Bis dahin war kein kleinstes Schaumkrönchen auf der Würze. In der Zeit wäre eine richtige untergärige S23 bei der Temperatur schon fertig gewesen. Ich bin nun auf das Ergebnis gespannt, ärgere mich aber jetzt schon das ich nicht die US05 genommen habe.....

Keine Diskussion über Neutralität, das erwarte ich garnicht. Ich wollte die nur mal ausprobieren. Aber bei dem Verhalten muss die schon ein Bombenergebnis liefern. Ansonsten wird das nächste California Common mit der S23 gemacht....
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#157

Beitrag von cosmophobia » Donnerstag 16. November 2017, 20:40

gulp hat geschrieben:
Donnerstag 16. November 2017, 14:29
Wenn ich mir das so anschau, sitzt oder steht das Problem, Katastrophe ist mir dann doch zu viel, vor dem Gäreimer.
Ja, danke.
Verglichen mit anderen Trockenhefen ist das einfach nur miserabel. Ich habe z.B. 2 Päckchen auf 25l Vollbier genommen, bei moderaten 10-12°C. Die gleiche Menge 34/70 wäre mit der Gärung schon durch in der Zeit, die die M84 oder M76 braucht zum ankommen.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#158

Beitrag von gulp » Donnerstag 16. November 2017, 22:36

Ich habe mal einen Sud geteilt, M84 und Diamond Lager, sind beide am nächsten Tag angekommen. No Problem.

Gruß
Peter
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#159

Beitrag von Bojtar » Freitag 17. November 2017, 00:07

Lieber Peter,
ganz ehrlich: deine oberlehrerhafte "alles Deppen ausser mir" - Art geht mir am Sack.
Wenn es jemand schafft 20 Liter Sud einzumaischen, durch diverse Rasten zu bringen und dann auch noch ohne einen Fehler abzukühlen, kann man auch erwarten, dass er es schafft ein Packerl Hefe in einem keimfreien achterl Wasser aufzulösen. Ich hoffe, da gehen wir d'accord.
Aber vielleicht schafft du es ja beim dritten Anlauf auf meine eigentliche Frage eine Antwort zu geben:

Würzetemperatur oder Umgebungstemperatur?

gulp hat geschrieben:
Donnerstag 16. November 2017, 15:32

Also nix für ungut,
Schöne Grüße, Christian

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#160

Beitrag von Ladeberger » Freitag 17. November 2017, 00:42

Würzetemperatur. Hysterese so gering wie möglich.

Gruß
Andy

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#161

Beitrag von Bojtar » Freitag 17. November 2017, 11:01

Dankeschön!

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#162

Beitrag von CptCalamari » Montag 4. Dezember 2017, 12:40

Also Mal zur M76 Bavarian Lager,
die Hefe braucht wirklich Zeit zum ankommen.
Unser Helles 90% PiMa 10% Cara Hell (12°P) wird ca 1,5 Wochen bei 12 Grad und anschließend 2 Tage bei 20 vergoren und gibt bei uns ein sehr gutes Ergebnis und vor allem ist die Klärung wirklich sehr gut!
Wo man trinkt, da lass dich nieder, denn bösen Menschen ist das Bier zu wider.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#163

Beitrag von haefner » Mittwoch 20. Dezember 2017, 19:22

Habe jetzt testweise einmal die Bavarian Lager und die Bavarian Wheat Beer eingesetzt. Was soll ich sagen? Ich bin total zufrieden! Beide Hefen haben sehr schnell und problemlos gegärt. Die Bavarian Lager wird mein Standard für UG - auch preislich viel attraktiver als die W34/70. Beim Weizen hab ich immer die teuren Wyeast gekauft, was ich jetzt nach dieser Erfahrung nicht mehr tun werde. Die Bavarian Wheat hab ich schön warm vergoren und mein Weizen schmeckt mir schon nach nur ein paar Stunden kaltreife sehr gut und hat einen schönen Bananencharakter. Erinnert mich fast 1:1 an ein Gutmann Weizen. Was will man mehr? Werde mir jetzt definitiv noch die anderen Hefen der Marke anschauen.

Beide Hefen kamen nach ca 12 Stunden an. Ich verwende aber auch immer 10 min vor Kochende Wyeast Nutrient Hefenahrung.

Gruß Micha

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#164

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 20. Dezember 2017, 20:42

Sehr interessant. Werde mir die Bavarian Wheat mal als backup einlagern.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#165

Beitrag von Barney Gumble » Donnerstag 21. Dezember 2017, 08:54

:Drink
Mal was anderes, was würdet Ihr sagen, ist die M84 nicht gut geeignet für einen nicht zu starken Maibock?
Nach dem langen Lagerzeitraum und irgendwie fruchtigen Noten laut

https://www.brouwland.com/de/unsere-pro ... r-m84-10-g

vielleicht ein Versuch wert?
Der Mai kommt schneller als man denkt..
Vg
Shlomo
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#166

Beitrag von Kneeslider » Montag 26. März 2018, 13:23

Wollte mich mal zur Mangrove M54 California Lager melden.
Braue gerade folgendes Rezept nach: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... er%20Lager
Dort wird eine Flüssighefe empfohlen (Wyeast #2112 California Lager). Als Anfänger (bisher vier Sude) wolte ich mir diesen Aufwand aber sparen und habe zur M54 gegeriffen, die passte von der Beschreibung ganz gut. Auch soll die M54 von 18 - 20 ideal funktionierenl. Was zu meinen räumlichen Gegebenheiten gut passt.

Habe die Würze (22 Liter/12°P) auf 70 Grad runtergekühlt und damit ziemlich heiß durch ein Feinsieb ins Gärfass gefüllt. Draußen stehen lassen (7°C) und nach vier Stunden reingeholt. Das Fass war handwarm, etwa 27 °C.

Eine Tüte M54 aufgestreut (nix rehydriert) und anschließend drei Tage auf Dienstreise.
Wiedergekommen (ziemlich gespannt ;o) und es blubberte herrlich im Gärspund. Vergangene Sude mit US05 (obergärig) konnten knapp mithalten, Godzava Czech Pilsner 18 lag weit dahinter.

Hat schon jemand Erfahrungen mit der M54 gesammelt? Mit welcher Gesamtzeit für die Hauptgärung muss ich rechnen? Sonstige Anmerkungen zur Hefe? Wie flott läuft die Nachgärung (carbonisiere mit Haushaltszucker)
Beste Grüße
Wulf

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#167

Beitrag von Braubart » Sonntag 1. April 2018, 15:51

Hab gestern die erste Flasche meines letzten Sudes verkostet, den hatte ich mit der M84 angestellt. Dasselbe Rezept hatte ich vor einiger Zeit schon mal mit 34/70 und einer etwas anderen Hopfung ausprobiert. Das Ergebnis ist diesmal wesentlich fruchtiger ausgefallen, und der Hopfen ist nach zwei Woche auf der Hefe, einer Woche Diacethylrast und einer Woche Lagerung schon wesentlich besser eingebunden als beim ersten Versuch.
Während der Hauptgärung hab ich geflucht weil die Hefe so schwerfällig war (bei 8 Grad ist gar nix passiert, als ich sie langsam auf 12 Grad hochgefahren und geschwenkt hab kam sie dann doch noch an) aber das Ergebnis ist bombig! Werde die auf jeden Fall wieder einsetzen.
Beste Grüße, Jörg

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#168

Beitrag von Bojtar » Sonntag 1. April 2018, 19:58

Hallo Braubart! Was für einen Bierstil hast du den gebraut? Mein Polaris Pils, das ich mit der M84 vergärt habe ist ebenfalls bereits nach einer Woche kaltlagerung sehr gut gewesen - witzigerweise schmeckt es jetzt nach drei Monaten viel mehr nach dem "Eisbonbon" das dem Polaris nachgesagt wird und eigentlich hat es mir zu Beginn besser geschmeckt :)
Eventuell ist die M84 die perfekte Zwickel-Hefe? Sedimentation ist übrigens unglaublich schlecht, meine Weizen sind nach der Lagerzeit klarer...
Übrigens ist sie für ein Pils, das wie ein Pils schmecken soll, nicht zu empfehlen. Viel zu fruchtig

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#169

Beitrag von marsabba » Sonntag 1. April 2018, 20:17

Hallo,

ich habe diesen Winter 6 mal mit der M84 gebraut (Hefe immer wieder verwendet) und bin sehr angetan von ihr.
Alle Sude waren so im Bereich 13..15 Plato; von Hell, Dunkel, Hopfig, Malzig, Rauchig war alles dabei.
Generell kann ich sagen:
* erst ab ca 12 Grad fühlt sich die Hefe wohl, darunter geht nicht viel
* Alle Sude hatten konsistent einen VG von 76..80 %
* Ich kann keine besondere Fruchtigkeit feststellen; für mich vergärt die M84 UG-typisch sauber und eher malzbetonend
* Keinerlei Probleme mit Diacetyl
* Nach einem Monat durchaus trinkbar. Nach zwei Monaten aber deutlich sauberer.

Grüße
Martin

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#170

Beitrag von Bojtar » Montag 2. April 2018, 07:51

Ich möchte auch nicht ausschließen, dass die Fruchtigkeit "Nutzerbedingt" entstanden ist - ich hab im Verlauf der Gärung die Temperatur ansteigen lassen, da sich nix getan hat (erst ab 12°C)
@Martin: hast Du schon Erfahrung bzgl. Sedimentation?
Lg, Christian

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#171

Beitrag von marsabba » Montag 2. April 2018, 11:49

Zur Sedimentation mag ich eigentlich nix sagen, da ich bei allen Bieren mit Schönungsmitteln (Irish Moss und teilw. Gelatine) gerarbeitet habe. Ein UG muss für mich blitzeblank sein, daher lieber kein Risiko eingehen. Und das sind sie auch alle geworden.

Viele Grüße
Martin

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#172

Beitrag von Braubart » Montag 2. April 2018, 17:36

Ich hatte ein Bockbier gebraut - such mal auf MMUM nach "Erntebock", Dann aber Mittelfrüh als VWH und Cascade bei unter 80 Grad für 20min.
Die Hefe hab ich bei 8 Grad angestellt, dann auf 12 hochgefahren. Ich würde es das nächste Mal noch 1-2 Grad höher probieren.
Die Fruchtigkeit führ ich auf die Hefe zurück. Könnte allerdings auch der Hopfen gewesen sein: Beim ersten Sud hatte ich Tettnanger benutzt, der ist ja etwas weniger Fruchtigkeit im Vergleich.
Beste Grüße, Jörg

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#173

Beitrag von Barney Gumble » Dienstag 24. April 2018, 21:36

Ich habe mein böhmisches Lager am 17.12. gebraut mit der M84, RA schön runtergefahren, T rund 10 grad (HG und NG), umgeschlaucht.
Gärungsverzögerung hatte ich nicht für meine Verhältnisse. Starter war sehr aktiv.

Meine Erfahrung mit der zum ersten Mal eingesetzten M 84 ist, dass sie seehr sauber vergärt.
Für ein hopfenbetontes Bier ganz gut, aber für mein Empfinden in meinem Rezept zu langweilig.
Vielleicht lags am etwas overpitchen aber ich denke ich gehe nächstes Mal für den Stil auf was anderes.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#174

Beitrag von flying » Donnerstag 3. Mai 2018, 09:29

Hi Leute,

ich habe noch ein paar Tütchen British Ale liegen, die allerdings schon 1 Jahr drüber sind. Die wurden im Kühlschrank gelagert bei 2° C. In den Tüten raschelt es schön trocken.

Ich werde jetzt, gemäß der umstrittenen Anweisung auf der Verpackung "Sprinkle contents directly on up to 23 L" einfach mal 2 Tütchen über 25 L P 14- Würze schütten.
Schaun wir mal...?

Wer von euch hat denn gestreut und wer rehydriert? Das Für und Wieder ist nicht das Thema. Nur, wer hats gemacht und wie wars...? :Wink

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#175

Beitrag von Schlafwagenschaffner » Donnerstag 3. Mai 2018, 15:57

Ich nehm einen flachen, spitzen und eine Tüte Kieselsteine :Angel

(Sind hier etwa Aufstreuher unter den Anwesenden?)

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Bier brauen ohne Liebe aber kann man nicht.“ Lew Nikolajewitsch Graf Tolstoi

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#176

Beitrag von haefner » Donnerstag 3. Mai 2018, 17:52

flying hat geschrieben:
Donnerstag 3. Mai 2018, 09:29
Hi Leute,

ich habe noch ein paar Tütchen British Ale liegen, die allerdings schon 1 Jahr drüber sind. Die wurden im Kühlschrank gelagert bei 2° C. In den Tüten raschelt es schön trocken.

Ich werde jetzt, gemäß der umstrittenen Anweisung auf der Verpackung "Sprinkle contents directly on up to 23 L" einfach mal 2 Tütchen über 25 L P 14- Würze schütten.
Schaun wir mal...?

Wer von euch hat denn gestreut und wer rehydriert? Das Für und Wieder ist nicht das Thema. Nur, wer hats gemacht und wie wars...? :Wink

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Habe mit den Mangrove Hefen schon beides gemacht. Hat beim Aufstreuen halt schon ein paar Stunden länger gedauert bis die Hefe ankam. Ansonsten alles gut und relativ normaler Vergärungsgrad.

Gruß Micha

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#177

Beitrag von Braubart » Donnerstag 3. Mai 2018, 20:24

Ich hab rehydriert und dann bei einer etwas zu niedrigen Temperatur angestellt. Die M84 macht wohl unter 12 Grad nix.
Aufstreuen hab ich generell noch nie probiert...
Wie läuft's denn? Kommt sie an?
Zuletzt geändert von Braubart am Freitag 4. Mai 2018, 23:10, insgesamt 1-mal geändert.
Beste Grüße, Jörg

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#178

Beitrag von flying » Freitag 4. Mai 2018, 08:52

Braubart hat geschrieben:
Donnerstag 3. Mai 2018, 20:24
Ich hab rehydriert und dann bei einer etwas zu niedrigen Temperatur angestellt. Die M84 macht wohl unter 12 Grad nix.
Auftreten hab ich generell noch nie probiert...
Wie läuft's denn? Kommt sie an?

Gestern Abend (nach 10 h) war noch nix. Heute morgen (nach 22 h) war eine dünne Schaumdecke drauf. Das Kräusenstadium hat begonnen. Das Fass steht allerdings im Keller bei 16°, dem untersten Temperaturbereich der Hefe. Deshalb bin ich nicht unzufrieden...
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#179

Beitrag von graf_drakeli » Samstag 25. August 2018, 17:35

hatte das schonmal jemand hier, dass die M20 nach der Rehydrierung merkwürdig riecht? So sehr stark hefig, fast chemisch, leicht säuerlich, gärig. Schmeckt allerdings null sauer. Habe alles was mit der Hefe in Kontakt kam abgekocht und annähernd nach Lehrbuch rehydriert.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#180

Beitrag von Adrian S » Samstag 25. August 2018, 18:09

graf_drakeli hat geschrieben:
Samstag 25. August 2018, 17:35
hatte das schonmal jemand hier, dass die M20 nach der Rehydrierung merkwürdig riecht? So sehr stark hefig, fast chemisch, leicht säuerlich, gärig. Schmeckt allerdings null sauer. Habe alles was mit der Hefe in Kontakt kam abgekocht und annähernd nach Lehrbuch rehydriert.
Dass war mit der M36 genauso! Hing dann auch ne weile im Bier, aber ging nach einiger Zeit Lagerung weg.
Grüsse
Adrian

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#181

Beitrag von marsabba » Samstag 25. August 2018, 20:21

In der Beschreibung zu den MJ Hefen steht folgender Satz:
As a result of the drying process, Mangrove Jack’s Craft Series dried yeasts are not suitable for harvesting and/or repitching. For best results, always use a fresh sachet of yeast with every brew
Bei Lallemand zB findet man die gegenteilige Aussage:
When using Lallemand Brewing Yeasts, you may repitch the yeast just as you would any other type of yeast according to your brewery’s SOP for yeast handling
Ist da was dran oder will MJ nur mehr Hefe verkaufen ?

Grüße
Martin

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#182

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 25. August 2018, 20:31

marsabba hat geschrieben:
Samstag 25. August 2018, 20:21
Ist da was dran oder will MJ nur mehr Hefe verkaufen ?
ich wüsste nicht warum das ausgerechnet mit deren Hefen nicht gehen sollte. Also wohl eher letzteres.
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#183

Beitrag von Archie » Montag 27. August 2018, 22:18

Hallo Kneeslider (#166)

Ich wollte mal meine Erfahrungen zur Mangrove M54 California Lager melden. Ich habe die Hefe bisher 2x eingesetzt, 1x Pancho Villa - American Lager, STW 16,2°P, (MMuM) und 1x Münchner Dunkel – Dunkles Lager, STW 12,5°P, (MMuM) als obergärige Variante.

Beide Male wurde die Hefe in ca. 23°C warmem Wasser ohne irgendwelche Zusätze rehydriert. Beim Pancho Villa kamen 2 Päckchen auf ca. 23 Liter Würze beim 2. Mal nur 1 Päckchen auf ca. 26 Liter (ich hatte einfach zu wenig bestellt). Beide Male kam die Hefe bereits nach ca. 6 Stunden bei einer Umgebungstemperatur von 19°C an, diese Temperatur wurde während der gesamten Hauptgärung konstant gehalten.

In beiden Fällen brauchte die Hefe sehr, sehr lange bis die Haupgärung beendet war, jedesmal ca. 4 Wochen. Beim 2. Sud (Karbonisierung mit 5,5g Zucker/Liter) ging der Druck in den Flaschen noch so extrem hoch, dass ich mehrmals entlüften musste und ich glaube, dass in diesem Fall die Haupgärung sogar noch nicht abgeschlossen war.

Nachdem sich das Bier erst nicht klären wollte setzte sich die Hefe später gut ab und produzierte ein schönes klares Bier, leider mit lockerem Sediment.
Geschmacklich waren beide Biere sehr gut, das Münchner Dunkel (das jetzt natürlich kein Lager mehr war) ist m.M.n mein bisher bestes Bier gewesen. Auch meine Gäste fanden es hervorragend.

Fazit: In einem anderen Thread habe ich mich nicht so positiv über diese Hefe geäußert, man braucht halt viel Geduld bis das Ergebnis stimmt. Bis auf die lange Hauptgärung bin ich mit dieser Hefe sehr zufrieden und ich werde sie wieder verwenden.

Gruß
Archie

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#184

Beitrag von PabloNop » Montag 10. Dezember 2018, 11:16

Archie hat geschrieben:
Montag 27. August 2018, 22:18
Beide Male wurde die Hefe in ca. 23°C warmem Wasser ohne irgendwelche Zusätze rehydriert. Beim Pancho Villa kamen 2 Päckchen auf ca. 23 Liter Würze beim 2. Mal nur 1 Päckchen auf ca. 26 Liter (ich hatte einfach zu wenig bestellt). Beide Male kam die Hefe bereits nach ca. 6 Stunden bei einer Umgebungstemperatur von 19°C an, diese Temperatur wurde während der gesamten Hauptgärung konstant gehalten.
Ich habe die M54 am Wochenende auch das erste mal verwendet (1 Päckchen auf 23 Liter): bei mir war auch nach fast 20 Stunden noch keinerlei Reaktion sichtbar, aber nach etwa 30 Stunden hatte sich eine geschlossene Kräusendecke gebildet. Die M54 ist bei mir die bisher langsamste Hefe - sogar die BRY-97 ist normalerweise schneller. Mal sehen, wie das Ergebnis wird...

Archie
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#185

Beitrag von Archie » Samstag 22. Dezember 2018, 20:12

Hallo PabloNop,

ich habe die M54 auch mal wieder verwendet (1 Päckchen auf 13,5 Liter), diesmal verhielt sie sich sehr zickig. Die Hauptgärung begann erst nach drei Tagen und sehr zögerlich. Im Gärröhrchen blubberte es nie, einzig die iSpindel zeigte über 3,5 Wochen eine langsame, aber kontinuierliche Änderung des Winkels. Vor dem Abfüllen war ein deutlich fruchtiger und äußerst stechender Geruch wahrzunehmen, vielleicht Acetaldehyd. Die Nachgärung verlief, laut Flaschenmanometer unauffällig. Eine erste Verkostung nach 2 Wochen enttäuschte mich sehr, es schmeckte sehr aufdringlich unausgegoren. Eine weitere Woche später war der Geschmack fast ecklig.
Inzwische begann der Druck in den Flaschen stark anzusteigen. Nach dem Entlüften setzte eine äußerst starke Gärtätigkeit in allen Flaschen ein, die über eine Woche anhielt (starke Bläschenbildung und ständig viel Schaum im Flaschenhals). Ich dachte ich hätte mir irgendetwas eingefangen und ich wollte das Bier schon entsorgen. Das habe ich aber doch nicht getan. Aber ich musste alle Flaschen noch einmal entlüften.
Die Aufspeisung erfolgte am 15. November, heute (22. Dezember) habe ich mal wieder eine Flasche geöffnet und das Schlimmste befürchtet. Zu meiner Überraschung habe ich ein, zwar stark karbonisiertes, aber doch recht gutes Bier getrunken. Es ist bei weitem noch nicht "rund", aber das wird in den nächsten Wochen sicherlich besser.
Ich vermute mal, dass die Hefe zwischendurch eingeschlafen ist und in der Flasche ihre Hauptgärung beendet hat.
Wieder einmal hat sich gezeigt, dass Geduld eine wichtige Eigenschaft der Brautätigkeit ist. Ich vermute mal, dass dein Ergebnis auch gut wird.

Gruß
Archie

Bojtar
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#186

Beitrag von Bojtar » Freitag 4. Januar 2019, 10:27

Alt-Phex hat geschrieben:
Samstag 25. August 2018, 20:31
marsabba hat geschrieben:
Samstag 25. August 2018, 20:21
Ist da was dran oder will MJ nur mehr Hefe verkaufen ?
ich wüsste nicht warum das ausgerechnet mit deren Hefen nicht gehen sollte. Also wohl eher letzteres.
Das hat wohl meiner M84 keiner gesagt... hat tadellos funktioniert. Nach 4 Wochen bei 2°C Lagerung im Kühlschrank, kleiner Starter und ist schon losgegangen.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#187

Beitrag von cyme » Freitag 4. Januar 2019, 20:17

Meine Erfahrung mit der M54:
Angestellt mit ~1g/l, weil etwas höhere Stammwürze. Angekommen in < 24h. Nach 8 Tagen gemessener Vergärgrad von 70%. Nach 12 Tagen unverändert bei 70%. Schnellgärprobe (und zweiter Gärbehälter, selbe Würze, andere Hefe) sagen allerdings, dass 80% der Würze vergärbar seien. Wunderbar, stockende Gärung. :Mad Werd ich's also stehen lassen und auf das beste hoffen müssen.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#188

Beitrag von Cobo » Freitag 4. Januar 2019, 20:31

Haben unterschiedliche Hefen nich auch unterschiedliche Vergärgrade?
Wird demnächst gebraut: Englischer Barley Wine, verbessertes Red Ale, Epic Imp. Stout
Derzeit in Gärung: Amerikanischer Barleywine
In Reifung: Blanc SMASH, Cacao Milk Stout, Kilt Lifter Scotch Ale
Trinkreif: Hop Chop Red Ale, Imp. Stout mit Cacao-Nibs

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#189

Beitrag von cyme » Freitag 4. Januar 2019, 20:35

In Grenzen, bei weitem nicht so extrem wie die meisten denken. Siehe Folie #18: http://www.homebrewersassociation.org/a ... 20Doss.pdf
Archie hat ja in Post #185 beschrieben, wie das aussehen kann wenn die Hefe sich später dazu entschließt, den restlichen Zucker zu vergären.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#190

Beitrag von peterkling » Dienstag 15. Januar 2019, 13:20

Kurze Frage:
kann es wirklich sein, dass die M76 (Bavarian Lager) die wohl EINZIGE untergärige Trockenhefe in ca. 10g-Päckchen zu sein scheint, die mit 1 Päckchen/20l auskommt, wie auf der Packung angegeben?
Usage Directions: Sprinkle contents directly on up to 23 L (6 US Gal) of wort. For best results ferment at 8-14 degrees C (45-57 degrees F).
selbst der Pitching calc. sagt selbstverständlich was anderes...

[Bei der Saflager S-189 steht das schließlich auch falsch auf den Beuteln! "DOSAGE: 11,5g pour 20 à 30 litres" vs. Datenblatt: "80 g/hl – 120 g/hl bei einer Anstelltemperatur von 12°C - 15°C."]

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#191

Beitrag von Pivnice » Dienstag 15. Januar 2019, 18:27

Kurze Antwort: Nein

aus Mangrove Jack's Dokument
https://www.lovebrewing.co.uk/downloads ... yeasts.pdf
Alle Hefen in 10 g Verpackung: VIABLE YEAST CELLS: >5 x 10 hoch 9 cells per gram
Pitching Rates: Alle Mangrove Jack's Lagerhefen
OG 1.040-1.049: 4.6oz (130g)/hl
OG 1.050-1.059: 5.6oz (160g)/hl

Anmerkung.12.5 °P = 1.050 OG

Fermentis S-189 Päckchen 11,5 Gramm
Viable cells at packaging: > 6 x 10 hoch 9 /g
Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#192

Beitrag von peterkling » Mittwoch 16. Januar 2019, 11:08

Pivnice hat geschrieben:
Dienstag 15. Januar 2019, 18:27
Kurze Antwort: Nein

aus Mangrove Jack's Dokument
https://www.lovebrewing.co.uk/downloads ... yeasts.pdf
Alle Hefen in 10 g Verpackung: VIABLE YEAST CELLS: >5 x 10 hoch 9 cells per gram
Pitching Rates: Alle Mangrove Jack's Lagerhefen
OG 1.040-1.049: 4.6oz (130g)/hl
OG 1.050-1.059: 5.6oz (160g)/hl

Anmerkung.12.5 °P = 1.050 OG

Fermentis S-189 Päckchen 11,5 Gramm
Viable cells at packaging: > 6 x 10 hoch 9 /g
VIELEN DANK!
:Ahh
1. so ein Bock-Mist, was da wieder auf dem Päckchen steht... gilt vielleicht für wässriges Ami-Bier :puzz (so weit ich weiß hat wenigstens Fermentis seine Angaben auf den Päckchen mittlerweile geändert)
2. Danke für den Link, das Doc braucht man wohl um mit Mangrove Jack's zu arbeiten.
3. lt. dem Doc bräuchte man sogar 3 Pack bei 12°P (160g/hl = 32g/20l)

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#193

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 16. Januar 2019, 14:31

... oft ist es "halt schlicht ein Päckchen Hefe zu wenig"

Hier eine neuere Version des Dokuments "Mangrove Jack's Craft Series Dried Yeast"
Die Details zu den Hefegaben in diesem Dok sind wieder mehr in Richtung "for dummies" formuliert
https://cdn.shopify.com/s/files/1/0195/ ... b84f75.pdf

Wieviele Zellen man tatsächlich aufweckt ist halt die Unbekannte
Bei den diversen Rechnern im www werden dazu unterschiedliche Annahmen getroffen.
https://www.brewersfriend.com/yeast-pit ... s_per_gram
Bier: Einfach zu brauen, schwierig zu verstehen

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#194

Beitrag von cyme » Freitag 18. Januar 2019, 20:56

cyme hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 20:17
Meine Erfahrung mit der M54:
Angestellt mit ~1g/l, weil etwas höhere Stammwürze. Angekommen in < 24h. Nach 8 Tagen gemessener Vergärgrad von 70%. Nach 12 Tagen unverändert bei 70%. Schnellgärprobe (und zweiter Gärbehälter, selbe Würze, andere Hefe) sagen allerdings, dass 80% der Würze vergärbar seien. Wunderbar, stockende Gärung. :Mad Werd ich's also stehen lassen und auf das beste hoffen müssen.
Na, wer sagt's denn. Vorsichtig Hefe aufrühren, nochmal 14 Tage stehen lassen und der Restextrakt ist um ein weiteres Grad Plato runter. Die drei-Tage-keine-Änderung Faustregel ist eben nur eine Faustregel.

Butterbrot
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#195

Beitrag von Butterbrot » Samstag 19. Januar 2019, 20:27

Hab die "M42 New World Strong Ale Yeast" mal auf ein Wee not-so-Heavy losgelassen (nur 18 Plato). Das Bier ist echt gut geworden, trotz ca. 9% Alkohol ohne längere Lagerzeit locker trinkbar.

Edit: von 18,8 Plato auf 3 runter (84% sVG). War ne 60-minütige Kombirast bei 68 C. Respektable Leistung, find ich.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#196

Beitrag von tauroplu » Freitag 15. März 2019, 14:54

Hi, die hatte ich im aktuellen Winterbier (heller Doppelbock mit 18,7°P) auch gerade gehabt und gestern abgefüllt. Ist ein vernehmlicher Schwefelwasserstoff-Stinker. Das kenne ich zwar noch deutlich stärker, aber bei OG-Hefen ist das ja doch eher ungewöhnlich. Ich bin - ohne Karbonisierung - bei 8,1 Vol.-% Alk. gelandet bei einer 45-minütigen Maltoserast. Die schafft echt was weg, diese Hefe.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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