Mangrove Jack’s Hefe Thread

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#201

Beitrag von ctiedtke » Donnerstag 10. Oktober 2019, 20:29

DerDallmann hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 06:34
Kann es sein, dass die M29 (French Saison) die alte M27 (Begian Ale) ist?
Ich habe auf jeden Fall gerade ein ziemliches Deja Vu. Habe beim Messprobe ziehen (Saison) mal kurz verkostet, stark phenolisch. Sowas hatte ich erst 1x vorher, bei der M27. (Eventuell waren meine 28° Gärtemperatur doch etwas "over the top") :puzz
Hallo Johst,

ich weiß jetzt nicht ob die M29 die alte M27 ist. Mein Saison mit der M29 schmeckte nicht so stark phenolisch. Ich habe allerdings die Gärtemperatur langsam gesteigert. In den ersten 3 Tagen auf 23 Grad kommen lassen und dann weiter die Gärtemperatur auf 26 Grad gesteigert für 8 Tage. Endvergoren bei Zimmertemperatur. Die Hefe ist nicht eingeschlafen und hat konsequent bis auf eine SEVG 99% alles runter vergoren. Das hat auch allerdings 4 Wochen gebraucht.
---
Gruß Christian

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#202

Beitrag von DerDallmann » Freitag 11. Oktober 2019, 06:34

Ok, danke für die Info.
Mal sehen, wie das Bier schmeckt, wenn es fertig ist. War ja noch mitten in der Gärung. Habe 86% sVG gemessen, zu dem Zeitpunkt.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#203

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 17. Oktober 2019, 19:02

Nabend, zusammen,
also...äh...dass ausgerechnet ich das mal fragen würde...aber ich hab nix zu verlieren und tu es trotzdem. Ich habe den Herbstbock im Gärbottich (40 Min. MR, 16,4°P SW und 35 IBU mit der M44 vergoren. Das Zeugs (28 Liter) steht jetzt 3 Wochen bei 20°C und will und will einfach nicht zu Ende gären. Es sind immer noch einige Schauminseln zu beobachten. An eine derartig lange Gärzeit bei OG, die ich ja ausschließlich mache, kann ich mich nicht erinnern.

Die Frage lautet tatsächlich: Soll ich abfüllen oder noch warten? Das Kohlensäurepolster ist noch recht ordentlich, also bis zum Rand mit dem Gas gefüllt.

Instinktiv würde ich echt abfüllen, bin mir aber nicht sicher, ob die Gärung nach einer weiteren Woche beendet sein wird, ich fürchte nein. Was meint Ihr?
Also, nicht rate, ob die Gärung in einer Woche beendet sein wird (so ein Raten wär ja Quatsch), sondern ob Ihr aufgrund des Oberflächenbildes abfüllen würdet oder nicht.

Hier mal ein Foto:

K1600_Gärtätigkeit.JPG
Beste Grüße
Michael

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#204

Beitrag von gulp » Freitag 18. Oktober 2019, 13:38

Servus Micha,

du hast doch CC Kegs, oder. Kannste doch problemlos abfüllen.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#205

Beitrag von tauroplu » Freitag 18. Oktober 2019, 13:48

Stimmt, Peter, aber diesesmal auch 14 0,75 l Flaschen. Ok, es sind Bügelverschlussdingse, da kann ich schon gut Druck ablassen, das stimmt. Wegen Kontamination mache ich mir nicht so Sorgen, aber die Autolyse droht bei den Temperaturen, das ist meine Hauptsorge.
Beste Grüße
Michael

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#206

Beitrag von tauroplu » Freitag 18. Oktober 2019, 16:41

Sodele, nun hab ich abgefüllt. Das war das letzte Mal, dass ich diese Hefe verwendet habe. Ich bleibe bei meinen üblichen Verdächtigen, da ist wenigstens Verlass drauf.
Beste Grüße
Michael

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#207

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 24. Oktober 2019, 11:53

ctiedtke hat geschrieben:
Donnerstag 10. Oktober 2019, 20:29
Hallo Johst,
ich weiß jetzt nicht ob die M29 die alte M27 ist. Mein Saison mit der M29 schmeckte nicht so stark phenolisch. Ich habe allerdings die Gärtemperatur langsam gesteigert. In den ersten 3 Tagen auf 23 Grad kommen lassen und dann weiter die Gärtemperatur auf 26 Grad gesteigert für 8 Tage. Endvergoren bei Zimmertemperatur. Die Hefe ist nicht eingeschlafen und hat konsequent bis auf eine SEVG 99% alles runter vergoren. Das hat auch allerdings 4 Wochen gebraucht.
Hab nochmal ne Probe gezogen und gekostet. Das übermäßig phenolische ist zum Glück weg. Gefällt mir jetzt von dem kleinen Eindruck her ganz gut. sVG liegt bei ziemlich genau 90%, scheint auch noch nicht durch zu sein. Gärt jetzt ca. seit 3 Wochen. Ich berichte, wenn es fertig ist.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#208

Beitrag von ctiedtke » Donnerstag 24. Oktober 2019, 22:23

DerDallmann hat geschrieben:
Donnerstag 24. Oktober 2019, 11:53
Ich berichte, wenn es fertig ist.
Ja bitte unbedingt :thumbup !

Ich hatte heute von meinem Saison probiert. Nach 3 Wochen Kaltreifung. Die 8,5% merkt man echt nicht beim trinken :puzz . Es schmeckt mir aber im nachhinein ein wenig muffig jetzt nicht unangenehm aber doch leicht raus zu schmecken aber sonst irgendwie ein wenig "weinig" "zitrig" "pfeffrig". Mal abwarten wie es sich weiter entwickelt. Ich bin gespannt.
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#209

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 27. November 2019, 07:41

Nachtrag zu meinem M29-Saison.
Anfangs mochte ich es gar nicht und war etwas enttäuscht. Mittlwerweile hat es sich gut entwickelt.
Würzig phenolisch, etwas Pfeffer, aber nicht zu aufdringlich. Aber auch etwas Frucht, leicht Richtung Banane. Ich bin ganz zufrieden, sedimentiert ist hat sie auch gut. Der sVG lag bei 90%. Vergoren habe ich sportlich bei konstant 28°C, das wollte ich mal testen.

Danach habe ich noch ein Dubbel mit der M47 gemacht. Rezept hier: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept
Die M47 gefällt mir sehr gut. Genau die richtige Hefe für ein Belgisches Blonde oder Dubbel. Viel Ester, wenig phenolisch. Geht in Richtung einer Weißbier Hefe, genau mein Ding diese Kombo. MJ scheint ja nur ein reseller, bzw. Blender von Hefe zu sein, das kratzt mich aber nicht. Die Hefe ist top! Klare Empfehlung. 16°P hat sie innerhalb von 4-5 Tagen auf 78% sVG runter vergoren, bei Raumtemperatur (Gärkühlschrank war belegt). Hefe aufgestreut, Gärung kam nach ca. 6 Stunden an.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#210

Beitrag von ctiedtke » Mittwoch 27. November 2019, 22:42

Wie schmeckt denn der Ariana Hopfen in eimem Dubbel? Ist ja eigentlich recht untypisch für ein Dubbel. Hört sich interessant an.
---
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#211

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 28. November 2019, 08:35

Bringt ne ganz leicht fruchtige Komponente mit rein. Aber ob die 18 g bei 5 MInuten den großen Unterschied machen bei der Schüttung?
Der 2018er Ariana war mMn aromatechnisch eh etwas schwach auf der Brust.
Das Rezept/Bier ist super geworden, ich bin sehr zufrieden. Den Ariana hätte man aber ebensogut ersetzen, bzw. weglassen können.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#212

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 4. Dezember 2019, 06:47

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 27. November 2019, 07:41
Nachtrag zu meinem M29-Saison.
Anfangs mochte ich es gar nicht und war etwas enttäuscht. Mittlwerweile hat es sich gut entwickelt.
Würzig phenolisch, etwas Pfeffer, aber nicht zu aufdringlich. Aber auch etwas Frucht, leicht Richtung Banane. Ich bin ganz zufrieden, sedimentiert ist hat sie auch gut. Der sVG lag bei 90%. Vergoren habe ich sportlich bei konstant 28°C, das wollte ich mal testen.
Hierzu muss ich nochmal ein Update machen.
Das Phenolische kommt nach etwas Lagerung wieder stärker durch und überlagert alles. Gefällt mir gar nicht.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#213

Beitrag von maexchen » Freitag 10. Januar 2020, 13:04

Hallo,

Ich habe eine Frage zu der M42.

Ich wollte demnächst einen Maibock brauen.
Nottingham habe ich keine mehr da, dafür aber die M42. Würde die da reinpassen?
Wenn ja, nehme ich dann 2 Päckchen oder reicht eins?

Generell dachte ich, dass bei höherer Stammwürze mehr Hefe genommen werden sollte. Hier gab es aber einen Beitrag zur M42, wo ein Stout mit 20°P und einem Päckchen vergoren wurde.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#214

Beitrag von DerDallmann » Freitag 10. Januar 2020, 13:22

Oh, oh, das war ich. Und aufgestreut hab ich die Hefe auch noch! :Grübel
Aus meiner Erfahrung brauchst du von der M42 nur einen Beutel, die knuspert alles weg.
A top-fermenting ale strain suitable for many types of ales of all strengths.
Ferments with a neutral yeast aroma to ensure the full character of the malts and
hops are prominent in each beer.
Obwohl ich der Meinung bin, dass ein Bockbier UG sein sollte, ist die M42 ein solider Ersatz für die Notti. Das wird was.
Wenn du sicher gehen willst, nimm 2 Beutel.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#215

Beitrag von maexchen » Freitag 10. Januar 2020, 13:34

DerDallmann hat geschrieben:
Freitag 10. Januar 2020, 13:22
Obwohl ich der Meinung bin, dass ein Bockbier UG sein sollte, ist die M42 ein solider Ersatz für die Notti. Das wird was.
Wenn du sicher gehen willst, nimm 2 Beutel.
Ja, das stimmt wohl.
Aber da ich auch keine UG-Hefe da habe, wollte ich diesen Maibock mal ausprobieren.
Ich würde die M42 dann am unteren Ende bei ca. 17-18° anstellen. Passt, oder?

Wenn du die 20°P bei dir locker gepasst haben mit einem Beutel, werde ich es auch mit einem probieren...
Mein Rezept hat ja auch "nur" 16°P.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#216

Beitrag von DerDallmann » Freitag 10. Januar 2020, 13:38

Nur weil es bei mir klappte, kann man das nicht verallgemeinern.
Aber ehrlich, das sollte passen.
Temperatur: 16-22 sind als optimal angegeben. Zusätzlich gibt's noch diese Info:
Esters will be nearly absent in normal strength beers fermented cool; below
20°C (68°F).
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#217

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 26. Februar 2020, 10:01

Ich habe gerade eine grenzwertige Erfahrung mit der M15 gemacht.
Habe ein brown ale mit 13P, 37 EBC (PiMa, WieMa, 5% Crystal 40L, 2% Kara Aroma, 3% Spitzmalz und 1 Chocolate), 36 IBUs bei 18° angestellt, dann bei Raumtemperatur stehen lassen, da Kühlschrank belegt. Hefe wie immer aufgestreut. Kam irre schnell an, nach 4-5 Std. und war nach ca. 24 Std. auf 72% vergoren. oO What? Oberfläche komplett blank, keine Kräusen mehr, gar nichts. Minimale Aktivität im Gärspund.

Hab schon mehrfach gelesen, dass die ziemlich loslegt. Diese Berichte waren aber bei sehr hohen Anstelltemperaturen. Klar, bei mir wirds auch noch etwas hochgegangen sein nach den 18°, aber das hat mich gewundert. Mal sehen, was aus dem Bier wird...
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#218

Beitrag von devnull1975 » Dienstag 10. März 2020, 16:06

Hallo.
Seit dem 23.02 habe ich mein Triticum Wormatia mit der M20 in der Gärung.
Seit dem 25.02 hat die Hefe bei knapp 50% EVG ihre Arbeit eingestellt.
Mehrmaliges "Aufrühren" und erhöhen der Temperatur des Jungbiers hat nichts gebracht.
Hat jemand ähnliche Erfarungen mit der M20 gemacht?

Ich hab eben eine 0,5l Flasche mit Manometer und 5,4g Zucker abgefüllt um zu gucken ob ich mir nicht beim Abfüllen der restlichen Flaschen kleine Bomben baue.

Hier könnt ihr den Gärverlauf nachverfolgen.
Die "Zacken" im Verlauf kommen vom Aufrühren.
Hefeweizen

P.S.
Ihr könnt euch auch den Vergärungsgrad anschauen indem ihr auf des Haussymbol klickt und im Auswahlmenü den entsprechenden Punkt auswählt.
Klickt zusätzlich den Punkt " Daten seit zuletzt gesetztem "Reset" Flag zeigen" an.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#219

Beitrag von JokerPs » Dienstag 10. März 2020, 16:34

Bei mir war das zuletzt bei einem dunklen Weizenbock ähnlich - bei ca. 5P Restextrakt aufgehört - das ging dann weil die StW höher war als bei Dir. Ist dennoch arg süss geworden. Das war dann ein tEVG con 58%. Beim letzten Roggen Weizen mit WY 3638 war es über 65% und die war über ein Jahr alt.

Gruss
Mike

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#220

Beitrag von devnull1975 » Dienstag 10. März 2020, 16:48

Solang das Weizen am Ende gut schmeckt und die Kabonisierung stimmt kann ich auf den fehlenden Alkoholgehalt verzichten.
Ich werd der Hefe aber in 2. Führung noch mal eine Chance geben da das Jungbier ansich gut schmeckt.
Allerdings werde ich den Sud dann auf zwei Aufteilen und wieder die Weinstephan nehmen.
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#221

Beitrag von Braubart » Dienstag 7. Juli 2020, 21:51

(Bissle spät jetzt aber ich war lang nicht hier)
Hatte dieselben Schwierigkeiten mit der Hefe. Bin bis 60% gekommen, dann hat aber auch nix mehr geholfen. Geschmeckt hats aber bombastisch. Sehr samtig, mit einem leckeren Hauch Banane. Hatte noch Cascade als Whirlpoolhopfung drinne, die Ananas hat mit der Banane prima harmoniert. Werde die Hefe trotz allem wieder verwenden!
Beste Grüße, Jörg

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#222

Beitrag von Juergen_Mueller » Mittwoch 8. Juli 2020, 07:21

Die M20 bietet für eine Weizenhefe generell nur eine niedrige Gärleistung, lt Hersteller 70-75%. Außerdem verträgt sie wohl keinen höheren Alkoholgehalt. Vlt lag es daran? :Grübel
Gruß Jürgen

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#223

Beitrag von Braubart » Donnerstag 9. Juli 2020, 09:39

Mit Sicherheit. Macht aber nix. Geschmeckt hats und ein Weizen wars auch :-)
Beste Grüße, Jörg

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#224

Beitrag von bodomalo » Sonntag 2. August 2020, 17:04

Hi

Habe hier jetzt alles zur M84 durchgelesen, würde gerne mein erstes Untergäriges Bier brauen.
Nun hat es aber im tiefsten Keller gerade exakt 15 Grad.
Viele schriebe unter 12 Grad tut sich bei M84 sowieso kaum etwas.
Auf der Packung steht 10-15 Grad.
Was würdet ihr sagen, kann ich es bei 15 riskieren? Und was wenn es doch 16 im Keller sind weil es morgen noch heißer wird?

Bei 23 Liter ist 1 Päckchen zu empfehlen, oder ist eure Erfahrung anders?
Wie lange habt ihr es im Gäreimer, 2 Wochen?

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#225

Beitrag von E6903 » Mittwoch 3. Februar 2021, 11:23

Hi,

ich hatte am 15.01. einen Maibock (90%PiMa + 10%WeiMa) eingebraut und mit der M76 bei 9° angestellt. Die Hefe fing dann am 19.01. mit der Arbeit an. Letzten Donnerstag bin ich dann mit der Temperatur täglich 1° bis auf nun 14° hichgegangen. Sonntag kam ich nach der ersten Messung bei 67%EvG an, gestern nochmal gemessen, keine Veränderung.. heute nochmal gemessen und schwupps nochmal 0.4°P mehr auf der Uhr, demnach arbeitet das Luder noch (erkennbar an den vielen Blasen).

Da ich mein letztes UG mit der Gozdwa German Lager W35 gebraut hatte und die HG nach knapp 2 Wochen mit 76%EvG durch war, bin ich doch ein wenig verunsichert..

Aus Sicherheitsgründen lasse ich das kleine Sensibelchen besser noch eine Woche im Bottich, bevor ich einen ColdCrash mache.

Ist es normal, dass die M76 so lange braucht?
Was, wenn Adam ein Bier, statt des Apfels genommen hätte? :Grübel
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#226

Beitrag von Dirty84 » Montag 15. Februar 2021, 16:14

ja, die M76 nennen wir liebevoll "Schnarchhefe". Aber dafür kommen m.M. nach sehr gute Biere raus, man muss halt geduldig sein. Und seitdem ich für 20l zwei Päckchen nehme, ist es insgesamt deutlich besser geworden.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#227

Beitrag von Tommi123 » Dienstag 16. Februar 2021, 23:07

Hallo zusammen,

Habe jetzt die California Lager zwei mal geführt, hat beide male sehr stark geschwefelt. Blieb auch nach der Gärung noch sehr stark.

War im Saurus unter Druck, das eine mal ein Splitsud mit der 34/70, die wurde sehr reintönig.

Gärtemperatue bei der CL. 14 grad.

Habt ihr ähnliche Erfahrungen gemacht?

LG Thomas

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#228

Beitrag von Till » Mittwoch 17. Februar 2021, 10:09

Ich habe mit der California Lager vor 2 Jahren mein erstes richtig übles Bier produziert. Ein California Common, also genau das wofür die Hefe vorgesehen ist. War nicht untrinkbar aber auch nicht lecker. Könnte schwefelig gewesen sein, da erinnere ich mich zu wenig. Ich würde die Hefe jedenfalls ohne Not nicht mehr verwenden.

Aus Deinem Post klingt ein bisschen durch, dass Du ein cleanes Profil erwartet hast. Dazu ist zu sagen, dass die California Lager auch keine klassische Lagerhefe (i.S.v. reintönig) ist. MJ schreibt, dass sie für den Bierstil "California Common", oder alle anderen bei Raumtemperatur vergorenen Lager gedacht ist. "Reintönigkeit", wie bei klassischen Lagerbier, ist bei California Common explizit nicht gefragt.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#229

Beitrag von Tommi123 » Mittwoch 17. Februar 2021, 18:16

Hi,

Da sehen die amerikanischen erfahrungen aber anders aus. California common ist ja nicht kalt vergoren, was die hefe aber angeblich kann.

Und aus genau dem grund habe ich ja den splitsud mit der 34/70 gemacht - wäre es mit der CL ein schönes PA geworden, wäre es ja auch ok gewesen.

LG

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#230

Beitrag von Johnny Eleven » Mittwoch 24. März 2021, 18:36

Dirty84 hat geschrieben:
Montag 15. Februar 2021, 16:14
ja, die M76 nennen wir liebevoll "Schnarchhefe". Aber dafür kommen m.M. nach sehr gute Biere raus, man muss halt geduldig sein. Und seitdem ich für 20l zwei Päckchen nehme, ist es insgesamt deutlich besser geworden.
Hallo,

ich klinke mich hier mal ein. Gehört nach Eurer Erfahrung auch dazu, dass die M76 gegen Ende mal ein Päuschen einlegt und dann wieder "anspringt" (etwa weil sie sich erst auf langkettige Zucker umstellen muss o.ä.)?

Ich habe mit mehr als genug rehydrierter M76 angestellt und die Gärung ging auch flott los und vonstatten, binnen 6 Tagen nach Anstellen auf knapp 70% sEVG. Angestellt bei 9 Grad, zunächst vergoren bei 10 Grad, bei ca. 50% sEVG auf 13 Grad gegangen.

Bei den 70% sEVG steht sie nun aber seit über 4 Tagen. Auch Temperaturerhöhung auf 15 Grad und etwas Aufschütteln hat nichts gebracht. Nach dem Rezept müsste eigentlich noch ein bisschen was gehen. Vielleicht liegt es an der höheren Verkleisterungstemperatur o.ä.

Ich wollte auch nur abstrakt wissen, ob man bei der M76 einfach etwas Geduld haben muss und sie ggf. wieder "anspringt".

Vielen Dank und viele Grüße

Johannes
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