Mangrove Jack’s Hefe Thread

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#51

Beitrag von Brockmann24 » Dienstag 12. Mai 2015, 14:23

Meine Erfahrung mit der M03 NEW CASTLE DARK ALE

Schüttung:
50% Münchner Malz II
40% Wiener Malz
8% CARAAROMA
2% CARAFA II Röstmalz

Einmaischen bei 58°
5 Min bei 55°
40 Min bei 63°
25 Min bei 73°
Abmaischen bei 76°

Kochzeit 90 Min

Hopfen: Palisade, Saazer und Magnum

1 Päckchen M03 auf 24 Liter

Nach 1 Woche Hauptgärung lag der scheinb. Endvergärungsgrad bei 65%.

Ich hatte eigentlich einen höheren EVG erwartet und deshalb nach einer Woche HG etwas wärmer gestellt und mehrmals aufgeschüttelt, jedoch ohne Erfolg.
Das Ergebnis ("Schwarzbier") ist deutlich malzig, nicht süß, vollmundig mit leichtem Röstgeschmack und ohne erkennbare Fruchtaromen.
Gruß von der Mosel
Wolfgang

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M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#52

Beitrag von alias2222 » Samstag 30. Mai 2015, 13:28

Hallo zusammen

Kennt wer die Hefe "M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST" und kann mir sagen wie die Hefe sich verhält wenn ich nur 17C zum vergären habe. Ich hab keine Lust meinen Keller zu heizen.
Gibt's da vielleicht geschmackliche Einbußen? Oder geht die Vergärung nur langsamer?

Danke
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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#53

Beitrag von Westvleteren » Samstag 30. Mai 2015, 18:08

Ich werde die M44 demnächst mal als Alternative zur US-05 für ein geplantes SNPA testen. Sollte um einiges besser sedimentieren. Was den Geschmack betrifft, so lasse ich mich einfach überraschen.

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#54

Beitrag von blub24 » Samstag 30. Mai 2015, 20:35

Hi,

ich hab gerade mein IPA mit der Hefe im Glas. Ist imho gut geworden. Vergoren habe ich es bei ca. 18°C im Keller, war nach ein paar Tagen durch. Danach 10 Tage mit je 2g/l Cascade, Citra und Amarillo gestopft und dann noch 2 Wochen Nachgärung.

Das IPA war danach direkt trinkbar. Das Bier ist jetzt noch mal 3 Wochen später etwas runder, die Stopfaromen leiden aber schon.

Grüße,

Nikolas
Der Geschmack der mich an den meisten Bieren stört ist der der fehlt.

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#55

Beitrag von alias2222 » Samstag 30. Mai 2015, 21:18

Hi Nikolas
Danke für den Bericht, das macht mich beruhigter.
Ich hab mittlerweile mein Gärtank ins Kinderzimmer gestellt, dort herrschen konstant 19,5C. Das sollte reichen. Die ersten Schaumbilder sind auch schon zu sehen.
Ich hab mit 100g Cascade gestopft, allerdings direkt zur Gärung. Hab damit gute Erfahrungen gemacht.

Grüße, Alexander
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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#56

Beitrag von BierBauer » Samstag 30. Mai 2015, 21:55

alias2222 hat geschrieben:Hi Nikolas
Danke für den Bericht, das macht mich beruhigter.
Ich hab mittlerweile mein Gärtank ins Kinderzimmer gestellt, dort herrschen konstant 19,5C. Das sollte reichen. Die ersten Schaumbilder sind auch schon zu sehen.
Ich hab mit 100g Cascade gestopft, allerdings direkt zur Gärung. Hab damit gute Erfahrungen gemacht.

Grüße, Alexander
Ähh Du weißt schon, dass sich bei der Gärung CO2 bildet? Ich weiß ja nicht,ob da das Kinderzimmer so optimal ist.
Viele Grüße,
Stefan

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#57

Beitrag von alias2222 » Samstag 30. Mai 2015, 22:03

Haha
meine kleine schläft noch nicht dort, sie ist erst 5 Monate und darf noch bei Mama und Papa schlafen. :Bigsmile

Hoffe nicht das jetzt das Jungendamt bei mir klingelt.
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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#58

Beitrag von blub24 » Samstag 30. Mai 2015, 23:29

Hi,

unser Junior ist 7m... So ein Spaß. Ich glaube du hast gerade eine super Zeit. Aber glaube mir: es wir noch besser :thumbsup

Die Mangroves Hefen sedimentieren recht mies. Mein IPA hat auch etwas gebraucht ist aber jetzt ok.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall noch alles gute,

Nikolas
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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#59

Beitrag von woernersen » Sonntag 31. Mai 2015, 09:35

Westvleteren hat geschrieben: ...
Sollte um einiges besser sedimentieren.
...
blub24 hat geschrieben: ...
Die Mangroves Hefen sedimentieren recht mies. Mein IPA hat auch etwas gebraucht ist aber jetzt ok.
...
Nikolas
Da ich momentan auf der Suche nach einer Hefealternative für die US-05 bin, habe ich auch begonnen mich mit der Mangrove Jack's- US West Coast etwas auseinanderzusetzen. Interessant wäre nun zu wissen, wie die sich wirklich in Sachen Sedimentierung gegen die US-05 schlägt.

Angaben zu M44:

Typ: Obergärig
Form: Trocken
Temperatur: 18 - 23°C

Ausflockung: Hoch
Vergärungsgrad: 78%
Geeignet für: Amerikanisches Black IPA, Amerikanisches helles und bernsteinfarbenes Ale, Amerikanisches India Pale Ale (IPA), Barleywine und Imperial Stout, Stout


Grüße,
Marcus

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#60

Beitrag von alias2222 » Sonntag 31. Mai 2015, 09:46

Hi Nikolas
Danke, und ja wir haben einen Spaß mit der. Die will schon immer wie Papa aus dem Glas trinken, aber bei mir ist halt Bier drin. Ich hab ihr jetzt ein kleines Glas gekauft und jetzt bekommt sie Tee (sieht auch gelb aus) daraus. Und damit ist sie sehr zufrieden.
Ich könnte mich manchmal wegschmeißen was die kleinen so alles machen.

Ich wünsch dir und deiner Frau jedenfalls auch alles Gute. Wie heißt er den.
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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#61

Beitrag von Boludo » Sonntag 31. Mai 2015, 10:37

Welchen Vorteil erhoffst Du Dir durch das Stopfen während der Hauptgärung?
Der Hefe tust du damit jedenfalls keinen Gefallen.
Und Aromen verlierst du auch.
Wenn Du damit gute Ergebnisse erzielt hast heißt das ja nicht, dass es nicht noch besser geht :Wink

Stefan

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#62

Beitrag von BrauFuchs » Sonntag 31. Mai 2015, 14:20

blub24 hat geschrieben:Hi,

Die Mangroves Hefen sedimentieren recht mies. Mein IPA hat auch etwas gebraucht ist aber jetzt ok.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall noch alles gute,

Nikolas
Mein Double Pale Ale mit der Hefe ist extrem blank und glanzfein. Ich glaube muss demnächst mal ein brauchbares Foto machen.
Also jedes unfiltrierte Kaufbier ist trüber, ohne Bodensatz.

Ich finde die Hefe gut was die Sedimentation angeht, bei einer Lagerung von 4°C allerdings.
Bei guter Belüftung und ausreichender Hefegabe sollte die Temperatur kein Problem sein, zumal sie im Gärfass ja auch ansteigt.

Gruß
Lukas

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#63

Beitrag von alias2222 » Sonntag 31. Mai 2015, 21:24

Hallo Stefan
Da hast du auf jedenfall recht. Ich hab mir das von einem befreundeten Brauer sagen lassen.
Nur das ich das verstehe. Die Hefe frisst die Aromen des Hopfens auf und setzt sich dann unten ab? Aber nach der HG hab ich doch auch noch Hefe im Jungbier, was ist dann damit?
:puzz :puzz :puzz
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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#64

Beitrag von blub24 » Sonntag 31. Mai 2015, 22:22

alias2222 hat geschrieben:Wie heißt er den.
Unser kleiner heißt Jonathan :-), echt ein süßer Knopf.

Grüße,

Nikolas
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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#65

Beitrag von Boludo » Sonntag 31. Mai 2015, 22:32

alias2222 hat geschrieben:Hallo Stefan
Da hast du auf jedenfall recht. Ich hab mir das von einem befreundeten Brauer sagen lassen.
Nur das ich das verstehe. Die Hefe frisst die Aromen des Hopfens auf und setzt sich dann unten ab? Aber nach der HG hab ich doch auch noch Hefe im Jungbier, was ist dann damit?
:puzz :puzz :puzz
Nein, die gewaltigen Mengen CO2 der HG treiben die Aromen aus.
Außerdem ist die Extraktion mit Alkohol wesentlich besser als mit Würze.
Und die viele Alphasäure hemmt die Hefe.

Stefan

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#66

Beitrag von alias2222 » Sonntag 31. Mai 2015, 22:36

Super vielen Dank für die Erklärung.

Grüße
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#67

Beitrag von Cpt_Dirk » Dienstag 2. Juni 2015, 20:27

Habe zum ersten Mal mit der Mangrove Jack's M07 vergoren. Ist ein Pale Ale (2000g Pale Ale, 270 g Cara Hell). Kombirast bei 66°C für 60 Minuten. Stammwürze ist 10,4° Brix (10,1° Plato). Halt ein leichtes Sommerbier. Gärung bei 19°C kam schnell an (<10 h) und war nach 4 Tagen durch (bei 5,8°Brix bzw. 3,0° Plato). Scheinbarer Endvergärungsgrad ist somit 72%. Ich habe gestern in Flaschen abgefüllt und berichte dann mal weiter.

Dirk

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Re: M44 Mangrove Jack's - US WEST COAST

#68

Beitrag von deralex » Mittwoch 3. Juni 2015, 08:05

BrauFuchs hat geschrieben:
blub24 hat geschrieben:Hi,

Die Mangroves Hefen sedimentieren recht mies. Mein IPA hat auch etwas gebraucht ist aber jetzt ok.

Ich wünsche Dir auf jeden Fall noch alles gute,

Nikolas
Mein Double Pale Ale mit der Hefe ist extrem blank und glanzfein. Ich glaube muss demnächst mal ein brauchbares Foto machen.
Also jedes unfiltrierte Kaufbier ist trüber, ohne Bodensatz.

Ich finde die Hefe gut was die Sedimentation angeht, bei einer Lagerung von 4°C allerdings.
Bei guter Belüftung und ausreichender Hefegabe sollte die Temperatur kein Problem sein, zumal sie im Gärfass ja auch ansteigt.

Gruß
Lukas
Also meine Erfahrung dazu: die M07 sedimentiert erstmal gut (extrem klares Bier). Wenn man allerdings ausschenkt wirbelt die Hefe extrem schnell wieder auf. In meinem Fall als kleine Bröckchen (wohl wegen Irish Moss). Ist also keine "Betonhefe" wie die Notti.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#69

Beitrag von FloMeGue » Donnerstag 11. Juni 2015, 19:47

Habe gerade Probleme mit meiner M44 Hefe. Habe sie heute früh angestellt, bei 23 Grad Würze entnommen, Hefe draufgestreut & 15 Minuten gewartet, danach umgerührt, 10 Minuten gewartet & dann zur Würze gegeben. Bis jetzt 3x richtig umgerührt & es tut sich überhaupt nichts - was tun?
Beste Grüße
Flo

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#70

Beitrag von schnapsbrenner » Donnerstag 11. Juni 2015, 19:56

Moin,

bitte nicht wieder ein Thread über Hefe die nach 12 Stunden nicht angekommen ist.
Lese doch mal die verschiedene Beiträge.

Solltest du diese nicht finden, dann verlinke ich die gefühlte 100 Beiträge über Hefe die nicht innerhalb einen Tag ankommen.
Alle Threads enden mit das der Hefe sein arbeit verrichtet und mann Gedukd haben muss.

Wo steht das Hefe innerhalb einige Stunden Hochkrausen bilden soll?

VG

Simon
Offizieller Partner von Speidel, Brouwland, Wyeast , Whitelabs, Weyermann.
http://www.schnapsbrenner.eu

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#71

Beitrag von sumpfbrauer » Freitag 19. Juni 2015, 12:15

Liebe Freunde der Braukunst,

ich möchte den Thread um meine Erfahrung mit der M20 Bavarian Wheat erweitern. Angestellt wurde folgendes Weißbier:

Stammwürze: 12 Grad Plato
IBU: 16

Weizenmalz 2.498 Kg 51.8%
Pilsener Malz 1.206 Kg 25 %
Meladoninmalz 0.521 Kg 10.8 %
Münchner Malz 0.4 Kg 8.3%
Sauermalz 0.198 Kg 4.1%
Gesamt 4.822 Kg

Einmaischen bei 50°C
bei 52°C 5min
bei 63°C 30min
bei 72°C 35min
Abmaischen bei 78°C

Gekocht wurde 80 Minuten. Vorderwürzehopfung mit 41,5g Saphir (3,4 Alpha).

Mit einem Päckchen Hefe habe ich gut 21 Liter angestellt. Die Hefe ist schnell angekommen und schon nach 4 Tagen bei ca. 23 Grad war die Hauptgärung durch. Nach 3 weiteren Tagen habe ich bei einem Restextrakt von 4 Grad Plato abgefüllt. Der EVG liegt also bei 66,7 Prozent.

Direkt nach der Gärung war das Weißbier eine regelrechte Bananenbombe. :Smile Nach einer Woche in der Flasche ist die Banane immer noch sehr präsent. Ich hoffe, das hält sich noch über die nächsten Wochen, denn das ist genau das, was ich mir erhofft habe.

Als Referenz habe ich die Brewferm Blanche, die bei mir auch ein hervorragendes Weizenbier produziert hat. Das war gar nicht bananig, eher phenolig/nelkig. Beim nächsten Weizensud werde ich wieder auf die M20 zurückgreifen. Gefällt mir! :thumbup

Grüße
Michael

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#72

Beitrag von BrauFuchs » Freitag 19. Juni 2015, 13:39

Das kann ich dir so bestätigen Michael.
Hab zwei Weizen damit gebraut. Eins war sehr fruchtig, neben Banane noch Eisbonobon.
Beim letzten mal war ich nicht zufrieden. EVG bei 4,3°P. Die selbe Würze andere Hefe ergab 3,3°P. Beide Biere sind eher phenolig geworden!
Die zweite war Schneider Weisse gestippt und die gefällt mir im Vergleich um längen besser.
Aber wenn ich nur das Mit der M20 betrachte ist das Ergebnis auch zufriedenstellend.

Werde sie aber nicht noch einmal nehmen...

Gruß
Lukas

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Mangrove Jacks M20 EVG

#73

Beitrag von Matze » Montag 17. August 2015, 10:42

Hallo,

ich hab mit der Hefe 2x ein Weizen gebraut (aber unterschiedliche Rezeptur).
Kann der EVG von einem Bier zum andern von 68% sEVG zu 81% schwanken ?
Die Gärung beim Bier mit 68% war nach 2 Tagen schon durch, nach 4 Tagen
unverändert. Die Maltoserast war bei diesem Bier kürzer (ca. 30 min).

Gruß

Matze

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#74

Beitrag von philipp » Montag 17. August 2015, 10:49

[Matzes Beitrag auf Wunsch hier hin geschoben]
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#75

Beitrag von Matze » Montag 17. August 2015, 11:03

Ok, danke fürs verschieben. Den Tröt hab ich übersehen. Wenn ich mir die EVGs bei Euch so anschaue, lieg ich ja nicht schlecht
mit 68%. Außer 1 Päckchen M20 hab ich noch 1,5 Eßlöffel von der schon mal geführten Hefe dazu, vielleicht deswegen nach 2 Tagen schon durch.

Gruß

Matze

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#76

Beitrag von BrauFuchs » Montag 17. August 2015, 18:08

Nach zwei Tagen scheinbar durch wie es aussieht. Auch wenn 4 Tage nicht passiert heißt es nicht unbedingt EVG erreicht. Alles abhängig auch von der Vitalität der Trockenhefe/geernteten Hefe und der Gärführung überhaupt. 81% Hingegen klingt recht hoch, aber nicht unwahrscheinlich. Habe grade heute 78 % bei meinem Weizenbock gemessen.
Sonst der typische Fall von Messungenauigkeit der Instrumente. Kannst das ausgereifte Bier ja nochmal aufs Refraktometer legen und gucken ob die Werte noch stimmen ;)

Gruß
Lukas

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#77

Beitrag von Sauhamml Seppl » Dienstag 25. August 2015, 16:57

Hallo Leute,
Hier schildere ich noch meine Erfahrung mit der M20 Bavarian Wheat von Mangrove's Jack.
Gebraut wurde am 06.08.2015 ein Dampfbier nach historischem Vorbild :Drink mit dem BIAB-Verfahren (erstmalig für mich).

Brauwasser: ca. 24 Liter

Schüttung:
Münchner 2,5 kg 50%
Pilsner 1,5 kg 30%
Rauchmalz 1,0 kg 20%

Rasten:
50°C für 10 min
62°C für 50 min
72°C für 15 min
Abmaischen bei 78°C

Kochen für 60 min.
IBU unbekannt, aber nach Geschmacksempfinden sehr niedrig. - Hopfengaben: 15 g Dolden vom wilden Hopfen vom Vorjahr von der Bachböschung als VWH und 35 g Dolden desselben für 45 min. mitgekocht.

Angestellt wurden 18 Liter Würze mit einer Stw. von 13,62 °P.
Die Hefe kam gut an und zeigte schon am Abend des Anstelltages ein deutliches Überweißen.
Abgefüllt wurde nach über 14 Tagen im Gärfass bei Temperaturen um die 23 °C am 23.08.2015 mit einem Restextrakt von 4,44 °P, was einem scheinbaren EVG von 67,4 % entspricht.
Ich hätte mir zumindest etwas über 70 % erwartet.

Beim Abfüllen roch es deutlich nach Banane. Wie es im Endeffekt schmeckt, werde ich hier noch ergänzen, wenn ich die erste Flasche am kommenden Wochenende aufmache.

LG, Seppl
"Wenn du dir das Leben nehmen willst, musst du hier schön warten, bis ich wieder rauskomme."

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#78

Beitrag von BrauFuchs » Dienstag 25. August 2015, 18:27

Warum hast du gerade die Hefe für das Dampfbier genommen?
Dafür das die Bittere unbekannt ist, ist die Stammwürze aber sehr genau mit zwei Nachkommastellen :)

Viele Hefen riechen am Ende der (warmen) Gärung nach Banane, aber die M20 ist in der Tat bekannt dafür. Der Restextrakt spiegelt in etwas dem wieder was ich auch gewöhnt bin, zumal bei der ausgedehnten Maltoserast ein Wert an die 3 °P eher anzunehmen wäre....

Gruß
Lukas

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#79

Beitrag von Sauhamml Seppl » Mittwoch 26. August 2015, 10:13

Hallo Lukas!
BrauFuchs hat geschrieben:Warum hast du gerade die Hefe für das Dampfbier genommen?
Ich hab bis jetzt einmal ein Weizenbier (ein Weizenbock) gebraut, da hatte ich die Danstar Munich Wheat verwendet, war aber nicht so besonders zufrieden mit dem Geschmacksprofil.
Da nun die Mangrove Jack's Hefen vermehrt erhältlich sind, dachte ich mir, ich probier mal die aus. Da ein Dampfbier ja einer Weizenbierhefe bedingt, fiel die Wahl auf die Bavarian Wheat.
BrauFuchs hat geschrieben: Dafür das die Bittere unbekannt ist, ist die Stammwürze aber sehr genau mit zwei Nachkommastellen :)
Jo, da hast du Recht. Die zwei Nachkommastellen ergaben sich durch die Temperaturkorrektur der gemessenen Werte der Stw. im Fabier-Rechner.
Beim Würzekochen wurde dann immer mittels Teelöffel gekostet, wie bitter es denn schon ist :Smile.
"Wenn du dir das Leben nehmen willst, musst du hier schön warten, bis ich wieder rauskomme."

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#80

Beitrag von BrauFuchs » Donnerstag 27. August 2015, 16:01

Gute Idee mit dem probieren. Werde demnächst mit eigens angebauten smaragd brauen

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#81

Beitrag von DarkUtopia » Sonntag 25. Oktober 2015, 15:36

Hallo,
hab gerade mein Stout gespindelt, aussen Temp knapp 16 grad(eher weniger)
SW 13.5 P
RE 4.2 P
Scheinbar bei knapp 69% SEVG, ich weiß ich muss nochmals spindeln aber was sagen eure Erfahrungen? Kann daspassen?

Edit sagt
Stout
91.2% Wiener
5.5% Röstgerste
3.3% Cara2
0.5 Kg Haferflocken

90min Kombi bei 67Grad
78 Grad abmaischen

90 min Kochen mit 21g Pilgrim

Hefe M07

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#82

Beitrag von BrauFuchs » Sonntag 25. Oktober 2015, 15:50

Kann ich so bestätigen bin mit meinem Stout auch oberhalb der 4 °P geblieben. Liegt wohl am Säuregehalt der Röstgerste/-malz oder was auch immer.
Andere berichten nach 4 Wochen eine Extraktabnahme von weiteren 1 %mas. Aber solange würde ich nicht warten.

Gruß
Lukas

DarkUtopia
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#83

Beitrag von DarkUtopia » Sonntag 25. Oktober 2015, 16:05

BrauFuchs hat geschrieben:Kann ich so bestätigen bin mit meinem Stout auch oberhalb der 4 °P geblieben. Liegt wohl am Säuregehalt der Röstgerste/-malz oder was auch immer.
Andere berichten nach 4 Wochen eine Extraktabnahme von weiteren 1 %mas. Aber solange würde ich nicht warten.

Gruß
Lukas
Hey danke für die schnelle Antwort !
Da ich beim hopfenseihen bissen gepanscht habe warte ich noch auf mein monofilament und dann veht es die flasche!

Danke. Nochmals

BrauFuchs
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#84

Beitrag von BrauFuchs » Sonntag 25. Oktober 2015, 18:23

Kannst du es nicht heute Nacht rausstellen und morgen dann gescheit abziehen? Dann brauchst du nicht wieder panschen und dir das mit dem Filter sparen.
Nur ein Vorschlag ;)

Gruß
Lukas

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#85

Beitrag von DarkUtopia » Sonntag 25. Oktober 2015, 20:21

Ich würde trotzdem gerne noch ein zweites mal Spindeln dann werde ich das so machen!
Danke fur den Tipp, achja das Jungbier ist mörderisch gut geworden

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#86

Beitrag von DarkUtopia » Freitag 30. Oktober 2015, 11:00

Sodale, ich nochmal.
Hab gestern abgefüllt, es waren nicht wirklich flankerln dabei, der Cold crash hat geholfen. Der RE ist nicht mehr gesunken.
Die Hefe sedimentiert bombenfest. Toll :thumbsup

Bin schon aufs Bier gespannt, die erneute Verkostung war vielversprechend
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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#87

Beitrag von Brauknecht96 » Montag 21. Dezember 2015, 22:28

Habe jetzt meinen 2 Sud mit der M10 Workhorse hinter mir. Der zweite im Endstadium der HG.

1. Sud: 13 °P / 120 min von 68 °C auf 65 °C / 17 °C -> 64 % VG (pappsüß, nur eisgekühlt genießbar)
2. Sud: 13,75 °P / 120 min von 66 °C auf 64 °C / 18 °C auf 20 °C steigen lassen -> 65 % VG bis jetzt (bin gespannt ... wie gesagt, steckt noch in der HG, seit drei Tagen tut sich aber nix mehr)

Die Hefe ist tatsächlich relativ neutral, geschmacklich prima. Aber der niedrige Vergärgrad nervt. Zumal, wenn der Hersteller den Vergärgrad mit "hoch" einstuft und man dies daher nicht erwartet.

Es geistern ja immer die Stammtischparolen durch die Foren dieser Welt, dass ein Päckchen Trockenhefe ca. 20 Mrd Hefezellen enthalten sollen und damit "locker" für 20 Liter-Sude ausreichend sein sollen. Nach dem 1. Sud hab ich das - zumindest bei dieser Hefe - stark angezweifelt. Zumal Mangrove nur 10 g Päckchen hat und 13 °P / 20 Liter vielleicht "schon etwas zu hoch" gewesen sein könnte.

Für den zweiten Sud habe ich einen 1,3 Liter-Starter aus einem halben Päckchen herangeführt. War damit rein rechnerisch 20 % overpitched. Resultat: Auch nicht wesentlich besser.

Hat jemand mittlerweile diese Hefe mal eingesetzt und kann seine Erfahrungen mal nierderschreiben?
DaWirt hat geschrieben:Ich habe die M10 Workhorse im Einsatz.
Man kann sie ziemlich mit der Notti vergleichen. Schnelle Vergärung mit wenig Ester und daher sehr neutral.
Optimal für alle die gerne in richtung untergärig brauen möchten und nicht die Kühlmöglichkeiten dafür haben.
Das Bier war auch nach 3 Wochen schon gut trinkbar. Die Sedimentation liegt in etwa bei Mittel bis Gut.
Zum scheinbaren EVG kann ich leider keine genauen Angaben machen, aber so um die 80 % dürften es schon sein.
Ich hab ein California Common damit gebraut und viele meiner Gäste halten es für ein untergäriges Helles.

Gruß Franz
Wie bist du denn auf die "... so um die 80 % ..." gekommen?

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#88

Beitrag von schnapsbrenner » Montag 21. Dezember 2015, 23:44

Moin

nicht echt Sinnvoll, Mangrove hat Workhorse eingestellt außer einige Restbeständen ist der Hefe nicht mehr verfügbar.

VG

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#89

Beitrag von Odin » Montag 21. Dezember 2015, 23:50

oh, ich hab noch eine :Bigsmile
Bierherstellung beginnt mit dem Ausschlagen der Würze :Drink

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#90

Beitrag von Brauknecht96 » Dienstag 22. Dezember 2015, 00:01

schnapsbrenner hat geschrieben:Moin

nicht echt Sinnvoll, Mangrove hat Workhorse eingestellt außer einige Restbeständen ist der Hefe nicht mehr verfügbar.

VG

Simon
Hups. Gibt's ja gar nicht. Ist der Grund bekannt?

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#91

Beitrag von schnapsbrenner » Dienstag 22. Dezember 2015, 00:25

Verkaufszahlen.

Die Hefe wird noch einige Zeit, bis 2017 verfügbar sein.

Dann ist es vorbei.

So entscheidet sich der Markt, ist das selber für Fermentum Mobile und Hefe von der Hefebank Weihenstephan.
Will man die Vielfalt erhalten, dann sollte man auch mit der Hefe neue Wege ausprobieren.

VG


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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#92

Beitrag von Brauwolf » Dienstag 22. Dezember 2015, 08:34

Will man die Vielfalt erhalten, dann sollte man auch mit der Hefe neue Wege ausprobieren.
Ebent. Dafür gibt es von MJ jede Menge neue spannende Hefen, z.B. Belgian Wit, French Saison, Belgian Triple, Liberty Bell Ale, Belgian Abbey, New World Strong Ale, Empire Ale, California Lager, Bavarian Lager etc.

Cheers, Ruthard
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#93

Beitrag von cyme » Dienstag 22. Dezember 2015, 09:27

Brauwolf hat geschrieben:Ebent. Dafür gibt es von MJ jede Menge neue spannende Hefen, z.B. Belgian Wit, French Saison, Belgian Triple, Liberty Bell Ale, Belgian Abbey, New World Strong Ale, Empire Ale, California Lager, Bavarian Lager etc.
Ja, da gibt's noch viel auszuprobieren. :Drink Mein erstes Braujahr hab ich fast ausschließlich die US-05 verwendet, jetzt würd ich am liebsten meine Würze in 1L-Portiönchen aufteilen um möglichst viele Hefen auf einmal auszuprobieren...

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#94

Beitrag von Boern » Dienstag 22. Dezember 2015, 15:33

Hallo,

ich habe gerade ein IPA in der Gärung. Würze hatte 16,5 Plato.
Mit der M44 bin ich nun auf 4,7 Plato runter, was einem EVG von 71% entspricht.
Seit drei Tagen tut sich nichts mehr, was mich etwas wundert, da ich aufgrund der gewählten Rasten einen höheren EVG erwartet hätte.

Entweder hat mein neues Rührwerk geschlampt, so dass die Temperatur doch höher war als gedacht oder die Hefe hat die Flügel wegen niedriger Temperatur und Alkoholgehalt angelegt.
Welchen EVG kann ich bei der M44 üblicherweise erwarten?

Viele Grüße
Börn

PS: Ich gehe mit der Temperatur jetzt erstmal auf 20 Grad und fülle erst in zwei Wochen ab, um kein Risiko einzugehen...
heute hier morgen gestern

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#95

Beitrag von Smeg » Donnerstag 7. Januar 2016, 17:16

Ich habe am Sonntag ein leicht abgewandeltes SNPA gebraut, direkt gekühlt und angestellt. Bis jetzt hat sich noch nichts getan. Der Bottich steht zwischen 17,5 und 21 °C je nach Tageszeit.

Warten?
2tes Päckchen Hefe hinzu?
Temp. höher stellen und warten?
Zuletzt geändert von Smeg am Mittwoch 3. Februar 2016, 10:25, insgesamt 3-mal geändert.

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#96

Beitrag von tauroplu » Donnerstag 7. Januar 2016, 18:11

@Börn: Wie sahen die Rasten denn aus? Und die Schüttung spielt ja auch nochmal eine Rolle (Stichwort: Enzymarme Caramalze).
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#97

Beitrag von gulp » Donnerstag 7. Januar 2016, 18:15

2tes Päckchen Hefe hinzu?
Hätte ich schon nach einem Tag gemacht.

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
https://stixbraeu.de

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#98

Beitrag von Smeg » Freitag 8. Januar 2016, 11:12

gulp hat geschrieben:
2tes Päckchen Hefe hinzu?
Hätte ich schon nach einem Tag gemacht.

Gruß
Peter
Habe daraufhin nochmals kräftig Sauerstoff untergeschlagen und ein zweites Päckchen M44 zugegeben! Endlich blubbert es aus meinem Gäreimer! Danke für die Hilfe!

Hatte jemand schon einmal das gleiche Problem?

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#99

Beitrag von Ursus007 » Freitag 8. Januar 2016, 12:27

Smeg hat geschrieben:Hatte jemand schon einmal das gleiche Problem?
Die M44 ist wohl so schneckenartig schnarchnasig .......

viewtopic.php?f=10&t=6247&p=97658
Aus der Kehle dringt ein Schrei:
Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Mangrove Jack’s Hefe Thread

#100

Beitrag von tauroplu » Freitag 8. Januar 2016, 12:56

Wird hier öfter behauptet, das kann zumindest ich nicht bestätigen. Die Hefe kam recht schnell an und hat auch im üblichen Zeitraum meinen Sud endvergoren.
Beste Grüße
Michael

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