Gozdawa Hefe Thread

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Sura
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#251

Beitrag von Sura » Donnerstag 19. April 2018, 06:38

Exedus hat geschrieben:
Mittwoch 18. April 2018, 17:04
Ich habe kürzlich nen Bier mit der Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico" vergoren. Den gleichen Sud hatte ich vor einigen Monaten mit der BRY-97 gemacht.

Die Gärung verlief problemlos, Stammwürze und Restextrakt waren bei beiden Suden identisch. Probiert habe ich das Bier bisher nicht. Ich werde berichten :Greets
Ist bei dir irgendwas passiert innerhalb der ersten 24h? Also wenigstens ein bischen überweissen und ein leichter Extraktabbau? (Bei nämlich rein garnichts von beiden.)
Die Nothefe (Danstart Nottingham) hat übrigens direkt losgelegt. Kann natürlich sein das sich das überschnitten hat, aber das ist jetzt müßig darüber zu diskutieren.....
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#252

Beitrag von Exedus » Donnerstag 19. April 2018, 12:43

Bei mir war die Hefe wie gewöhnlich innerhalb von 8h angekommen. Angestellt habe ich bei 19°C.

Rehydriert in 27°C warmen (abgekochten) Wasser für 20 Minuten.

War bisher auch das erste Mal, dass ich sie ausprobiert habe. Zum Geschmack kann ich wie gesagt leider noch nichts sagen :Greets
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#253

Beitrag von Werner » Montag 7. Mai 2018, 21:39

Moin Leute,

Habe am 27.4. ein helles Weizen mit der Gozdawa BW11 angestellt.Anstelltemperatur 24 grad.
Stammwürze 12,6 Brix
Heute, das 1. mal gemessen: 6,1 Brix
Das macht einen Scheinbaren EVG von Ca. 80 %, was mir für diese Hefe etwas hoch erscheint. :Grübel
Was mir aber noch mehr Sorgen bereitet ist, dass nach so langer Zeit noch eine dicke und blasige Hefeschicht oben auf schwimmt. Die Blasen zeugen von der noch nicht beendeten Hausptgärung. Die Temperatur des Jungbieres beträgt z.Zt. 18 Grad. Wollte ein Foto einstellen, klappt aber irgend wie nicht.
( In der Regel ist die BW11 in 5-6 Tagen durch.)

Was tun, außer abwarten ?
Hefeschicht abschöpfen ??

Gruß

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#254

Beitrag von Werner » Montag 7. Mai 2018, 21:47

image.jpeg
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So siehts aus.
Ist das nach so langer Zeit normal?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#255

Beitrag von Werner » Montag 7. Mai 2018, 21:53

Oder soll ich in ein anderes Fass Umschlauchen ?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#256

Beitrag von Alt-Phex » Montag 7. Mai 2018, 23:52

Der Begriff "obergärig" kommt ja nicht von ungefähr. Einige Hefestämme nehmen das auch noch wörtlich, bilden Sproßverbände und dadurch entsteht eine auf der Oberfläche schwimmende Hefeschicht - Obergärig halt. Also erstmal kein Grund zur Panik, alles normal.

Möglichkeiten: Abwarten bis es von alleine absinkt, abschöpfen oder umschlauchen.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#257

Beitrag von Exedus » Dienstag 29. Mai 2018, 08:25

Sura hat geschrieben:
Donnerstag 19. April 2018, 06:38
Exedus hat geschrieben:
Mittwoch 18. April 2018, 17:04
Ich habe kürzlich nen Bier mit der Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico" vergoren. Den gleichen Sud hatte ich vor einigen Monaten mit der BRY-97 gemacht.

Die Gärung verlief problemlos, Stammwürze und Restextrakt waren bei beiden Suden identisch. Probiert habe ich das Bier bisher nicht. Ich werde berichten :Greets
Ist bei dir irgendwas passiert innerhalb der ersten 24h? Also wenigstens ein bischen überweissen und ein leichter Extraktabbau? (Bei nämlich rein garnichts von beiden.)
Die Nothefe (Danstart Nottingham) hat übrigens direkt losgelegt. Kann natürlich sein das sich das überschnitten hat, aber das ist jetzt müßig darüber zu diskutieren.....
Um das hier nochmal aufzugreifen:

Ich habe nun weitere Erfahrtungen mit der Hefe gesammelt. Die beiden Sude mit der BRY-97 und der Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico" sind fertig und ich habe sie mal direkt verglichen. Die BRY-97 schmeckt mir deutlich besser. Ich habe leider keine genauen Notizen gemacht, da es zwischen Tür und Angel war.

Außerdem habe ich am Sonntag nochmal ne Würze mit der Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico" angestellt. 2 Pakete auf 15L Würze, weil ich es eilig hatte. Normal rehydriert. In den ersten 30 Stunden ist leider absolut überhaupt nichts passiert, nichtmal ein Überweißen. Habe dann nochmal mit der BRY-97 nachgepitched und die Gärung ging nach wenigen Stunden voll los. Also irgendwie scheint es bei manchen Gozdawa Päckchen Qualitätsprobleme zu geben!?
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#258

Beitrag von Sura » Dienstag 29. Mai 2018, 08:45

Exedus hat geschrieben:
Mittwoch 18. April 2018, 17:04
[....] Also irgendwie scheint es bei manchen Gozdawa Päckchen Qualitätsprobleme zu geben!?
..... und das ist wirklich schade, weil mir der Shop von Gozdawa für den Hefekauf ganz gut gefällt..... alternativ kann man nen Starter für die Hefe basteln, aber dann kann ich mir auch lieber gleich ne andere kaufen.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#259

Beitrag von emjay2812 » Sonntag 22. Juli 2018, 10:36

Hier meine erste Erfahrungen mit der Gozdawa Fruit Blachne:

Gebraut wurde versehentlich ein Leichtbier mit 10°P Stammwürze. Vergoren wurde bei Raumtemperatur,
also momentan sicherlich bei 25 - 26°C.

Die Gozdawa stellt sich als robustes Arbeitstier da, sie vergor die 10°P innerhalb von 4 Tagen auf 2°P herunter. Das Endprodukt befindet sich noch in der Nachgärung, ein ausführlicher Geschmackstest folgt.

Das Jungbier war erstaunlich mild und neutral, obwohl es so warm vergoren wurde. Es dufetete und schmeckte
dezent nach Pfirisch. Keine wilden Ester oder phenolische Aromen, erstaunlich.

Ich freue mich auf das Bier und werde berichten.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#260

Beitrag von emjay2812 » Samstag 4. August 2018, 16:53

Das oben genannte Bier ist jetzt eine Woche aus der Nachgärung:

Im Geruch finden sich Fruchtaromen, die an Pfirsich erinnern. Im Antrunk spritzig, leicht säuerlich und erfrischend. Keine dominanten Ester, das Bier ist sehr rund und stimmig. Feine Fruchtaromen, die mich an ein Whitbier ohne Gewürze oder ein gutes Blanche/Blond erinnern. Die Fruchtnoten sind dezent, nicht überbordend. Der Hopfen kommt schön zur Geltung, er wird betont - die Hopfenbittere jedoch nicht.
Auch im Abgang ist der Hopfengeschmack dominant, das Bier ist trotz 40 IBU aber nicht wirklich bitter oder pilsähnlich.

Trotz der wetterbedingten hohen Gärtemperatur von um die 26°C ein sehr harmonisches und feines Bier. Es könnte mehr Körper haben, was aber an der geringen Stammwürze liegt.

Die Hefe ist bist jetzt mein Favorit wenn man im Sommer braut.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#261

Beitrag von DunklerMessias » Samstag 4. August 2018, 17:41

Habe ein Berry Ale mit der Gozdawa Fruit & Spicy Ale Yeast gebraut und bei gefühlten 25° Raumtemperatur angestellt. Erste Reaktion bereits nach 2 Stunden, kräftiges blubbern nach 6 Stunden. Bin von 15,1P auf 8P innerhalb einer Woche.
Die Hefe hat sich wunderbar am Boden abgesetzt.
Habe mich schon gewundert, warum meine Biere alle so toll sind... als Anfänger kompensiert die rosarote Brille jeden Fehlgeschmack.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#262

Beitrag von NordBrau » Dienstag 21. August 2018, 22:07

Mjoelnir hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 16:26
Hab jetzt 2 Biere mit der Pure Ale Yeast gebraut.
Das erste war ein Weihnachtsbier mit etwas mehr Stammwürze, das war ganz okay, hatte aber trotz passendem Pitching und Temperatur Fehlgeschmäcker und einen EVG von nur 50%. Die Hefe habe ich geerntet und damit einen Honig Doppelbock damit angestellt. Das Fass musste ich in den Abfluss geben da der Fehlgeschmack einfach alles überlagert hat. Ich habe nur noch eklig geschmeckt. Richtung phenolisch.
Die Hefe werde ich nie wieder verwenden.
Ich habe ähnliche Erfahrungen.
35 Liter für den Ausguss.
vermutlich weil ich leicht zu warm angestellt haben.
ich werde diese Hefe auch nie wieder verwenden.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#263

Beitrag von SaltCityBrew » Donnerstag 11. Oktober 2018, 20:29

Hat schon jemand Erfahrung mit der Gozdawa W34/70 oder der Ale Yeast "Notty" HAY???
Sind die Hefen ähnlich bzw. gleich zu den Hefen der "Markenhersteller"??
Preislich sind die Gozdawa Hefen einfach sehr interessant.
Meine Vorstellung:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p279718
Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#264

Beitrag von Lier » Freitag 12. Oktober 2018, 00:09

Hi,

die Gozdawa W34/70 habe ich mir als 500g-Packung besorgt, mit der richtigen Dosage (1g pro Liter) läuft die Gärung einwandfrei. Bislang habe ich lecker Bierchen produziert , keine Schwefelnote, keine Schärfe und glasklar. Den jeweiligen Rest habe ich wieder vakuumiert.

Viele Grüße,
Lars

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Paracelsus
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#265

Beitrag von Paracelsus » Freitag 4. Januar 2019, 16:05

Hallo,

hat jemand Erfahrung mit der Gozdawa "Notty" Trockenhefe? Ich habe ein Pale Ale mit 13 Plato damit vergoren und einen (scheinbaren) EVG von 65% erreicht, was mir sehr niedrig für den Hefestamm erscheint.
Mit der Danstar Nottingham habe ich i. d. R. höhere EVG bei gleicher Dosierung (bei ungefähr gleichen Parametern). Mir ist klar, dass der EVG von vielen Faktoren abhängt; mir geht es im Moment eher um die Frage, ob die Gozdawa Notty bei ungefähr der Hälfte des Preises qualitativ mit der Danstar Nottingham vergleichbar ist.

Vielen Dank für Eure Antworten!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#266

Beitrag von guenter » Freitag 4. Januar 2019, 16:19

Viel mehr hatte ich auch nicht, bei sehr schleppender Gärung. Werde diese Hefe nicht mehr verwenden.
Bier trinken ist besser als Quark reden! :Drink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#267

Beitrag von Jomsviking » Freitag 4. Januar 2019, 16:40

Hallo,

insgesamt hab ich subjektiv das Gefühl, dass die Hefen von Gozdawa "schlechter/langsamer" arbeiten als vergleichbare.
Die UG Hefen brauchen z.B. recht lange bis diese angekommen.
Selbst die OG Hefen haben immer recht lange benötigt.
Geschmacklich habe ich jetzt keinen nennenswerten unterschied zwischen der beiden W34/70 (Gozdawa und Fermentis) machen können.
Zeitlich schon. Da braucht die Gozdawa einfach länger..

Jetzt kann dies natürlich ein Zufall sein. Zumindest wurden die Hefen alle zum gleichen Zeitpunkt bestellt. Vielleicht gab es auch äußerliche Faktoren. Versand zu warm, o.Ä. und die Hefe musste leiden :Bigsmile

Für UG Biere werde ich jedenfalls keine Gozdawa, bzw keine Trockenhefe mehr einsetzten (nach Möglichkeit)
Gruß
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#268

Beitrag von murby81 » Freitag 4. Januar 2019, 17:06

Paracelsus hat geschrieben:
Freitag 4. Januar 2019, 16:05
Hallo,

hat jemand Erfahrung mit der Gozdawa "Notty" Trockenhefe? Ich habe ein Pale Ale mit 13 Plato damit vergoren und einen (scheinbaren) EVG von 65% erreicht, was mir sehr niedrig für den Hefestamm erscheint.
Mit der Danstar Nottingham habe ich i. d. R. höhere EVG bei gleicher Dosierung (bei ungefähr gleichen Parametern). Mir ist klar, dass der EVG von vielen Faktoren abhängt; mir geht es im Moment eher um die Frage, ob die Gozdawa Notty bei ungefähr der Hälfte des Preises qualitativ mit der Danstar Nottingham vergleichbar ist.

Vielen Dank für Eure Antworten!
Kann ich auch so bestätigen. Meine Notty endete auch im unteren 60er Bereich. Geschmacklich sind aber alle bisher 1a (getestet: W35, Alt u. Notty)

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#269

Beitrag von Paracelsus » Samstag 5. Januar 2019, 19:03

Ganz herzlichen Dank für die schnellen Antworten!
Dann liegt es doch eher an der Hefe und da ich eher trockene Biere bevorzuge, werde ich dann auch wieder die Danstar Nottingham verwenden.
Ausnahme ist, wenn ich ein Alt-Bier braue, da habe ich auch die Gozdawa Old German Altbier verwendet und bin sehr zufrieden mit dem Ergebnis.

Viele Grüße!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#270

Beitrag von DrFedi » Freitag 1. Februar 2019, 17:08

Ich frage mal ganz vorsichtig, weil der Fehler vermutlich doch anderswo ist: Zum ersten Mal seit dem ersten Sud schäumt mein Bier über, wenn man die Flasche öffnet. Es war mein achtundvierzigster Sud, aber der erste, den ich mit Godzawa fruit and spicy vergoren habe. OG 1062, FG über eine Woche 1012 lang. Zuckerkarboniert auf 4,5 g CO2. Haben das Andere mit dieser Hefe erlebt?
Es sind etwa 4% Rohfrucht in der Schüttung, und om Geschmack kann ich nichts herausschmecken, was nicht durch den Namen der Hefe erklärbar wäre.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#271

Beitrag von clmnsk » Dienstag 5. Februar 2019, 21:49

DrFedi hat geschrieben:
Freitag 1. Februar 2019, 17:08
Ich frage mal ganz vorsichtig, weil der Fehler vermutlich doch anderswo ist: Zum ersten Mal seit dem ersten Sud schäumt mein Bier über, wenn man die Flasche öffnet. Es war mein achtundvierzigster Sud, aber der erste, den ich mit Godzawa fruit and spicy vergoren habe. OG 1062, FG über eine Woche 1012 lang. Zuckerkarboniert auf 4,5 g CO2. Haben das Andere mit dieser Hefe erlebt?
Es sind etwa 4% Rohfrucht in der Schüttung, und om Geschmack kann ich nichts herausschmecken, was nicht durch den Namen der Hefe erklärbar wäre.
Ich hatte mit der Hefe auch eine gestockte Gärung und überkarbonisierte Flaschen.
Ist halt ein Übervergärer und muss am Ende mit Temperaturerhöhung etwas angetrieben werden.
Grüße, Clemens
---
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#272

Beitrag von DrFedi » Freitag 8. Februar 2019, 16:59

Danke, Clemens, ich werde Flaschen entlüften und sehen, oder vielmehr schmecken, was es wird.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#273

Beitrag von Rauchbier666 » Donnerstag 28. März 2019, 13:59

Habe jetzt zwei Sude mit Gozdawa Notty vergoren:

Erster Sud:
60min bei 67°C
sEVG 63%

Zweiter Sud:
40min bei 63°C
sEVG 68%

Angekommen immer über Nacht, also in den ersten 12h. Schaumschicht von wenigen cm ausgebildet.

Also kein Vergleich zur hochvergärenden Danstar Nottingham.
Einkocher-Klasse: Bielmeier-27-Liter-Kessel und Eigenbau-Rührwerk + Gärschrank aus altem Gefrierschrank mit Inkbird 310TB

Lasst es uns proBIERen! :Drink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#274

Beitrag von elcanalio » Donnerstag 28. März 2019, 17:25

Kann ich nicht bestätigen.

Habe beim letzten Sud mit der Gozdawa Notty bei 17°C vergoren und einen EVG von 78% erreicht.

VG

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#275

Beitrag von flensdorfer » Freitag 29. März 2019, 07:54

Hat jemand schon mal die 34/70 von Gozdawa ausprobiert?
Gruß, Arne

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#276

Beitrag von elcanalio » Freitag 29. März 2019, 07:59

Ja, zwei mal im Pils fürs Volk von MMuM. Beim ersten Mal etwas unterdosiert, beim zweiten Sud sehr schön bei 11-12 Grad vergoren. Geschmacklich sehr schön und neutral geworden.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#277

Beitrag von matschie » Freitag 29. März 2019, 08:12

Kann ich genau so bestätigen. Lieber etwas höher dosieren, aber das ist bei dem Preis ja kein Problem.
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
MQTT Device für CBPi: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
GitHub: https://github.com/matschie1

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#278

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 10. April 2019, 08:11

Ich wollte mal mein feedback zur OGA9 geben.
Ich habe folgendes Altbier Rezept gebraut.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... te=Altbier
Ich hatte noch 10% Wiener mit drin, da mein PiMa-Vorrat unerwartet nicht ausreichend war. Gerastet habe ich Kombi bei 67°, Hefe eben die OGA9 anstatt der flüssigen.

Angestellt habe ich bei 15°. Die Hefe kam schnell an, die Gärung verlief sehr schnell und war ca. nach 4 Tagen durch. Nach 2 Wochen habe ich abgefüllt, sVG war bei ziemlich genau 70%. Das Bier kommt schon in der Nase recht süß rüber, der Geschmack bestätigt es. Gut trinkbar, aber für ein Alt mMn deutlich zu süß. Die Bittere wird durch die Süße ziemlich überlagert. In einem Session IPA oder einem Brown Ale könnte ich mir die Hefe eventuell vorstellen, aber für ein ALT würde ich sie nicht wieder nehmen.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#279

Beitrag von flensdorfer » Mittwoch 10. April 2019, 09:03

Ich habe auch Feedback zur teilweise gescholtenen PAY7.

Anfang des Jahres habe ich damit den Atlantik Ale-Klon von Brauwolf gebraut und kann mich geschmacklich nicht beschweren. Für mich und meine Mittrinker keine Fehlgeschmäcker feststellbar. Ich finde ihn etwas runder als den vorherigen Sud des Rezeptes, den ich mit der Notti vergoren hatte.
Gruß, Arne

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#280

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 25. April 2019, 10:44

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 10. April 2019, 08:11
Ich wollte mal mein feedback zur OGA9 geben.
Ich habe folgendes Altbier Rezept gebraut.
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... te=Altbier
Ich hatte noch 10% Wiener mit drin, da mein PiMa-Vorrat unerwartet nicht ausreichend war. Gerastet habe ich Kombi bei 67°, Hefe eben die OGA9 anstatt der flüssigen.

Angestellt habe ich bei 15°. Die Hefe kam schnell an, die Gärung verlief sehr schnell und war ca. nach 4 Tagen durch. Nach 2 Wochen habe ich abgefüllt, sVG war bei ziemlich genau 70%. Das Bier kommt schon in der Nase recht süß rüber, der Geschmack bestätigt es. Gut trinkbar, aber für ein Alt mMn deutlich zu süß. Die Bittere wird durch die Süße ziemlich überlagert. In einem Session IPA oder einem Brown Ale könnte ich mir die Hefe eventuell vorstellen, aber für ein ALT würde ich sie nicht wieder nehmen.
Ich muss meine Aussage hier nochmal revidieren. Der Hefe scheint eine etwas längere Reifungszeit gut zu tun.
Das Bier hat sich deutlich verbessert. Die Restsüße ist dezenter, die Bittere kommt besser durch, das Bier ist "runder" geworden.

Also hier der neue Abschlusssatz:
In einem Session IPA oder einem Brown Ale könnte ich mir die Hefe eventuell vorstellen, aber für ein ALT würde ich sie auch gern wieder nehmen.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#281

Beitrag von schattenbräu » Donnerstag 25. April 2019, 19:52

Ich kann mich meinem Vorschreiber anschließen - die OGA9 braucht eine ordentliche Reifezeit. Auch bei meinen Alt-Versuchen war der erste Eindruck eher ernüchternd, aber nach 4-6 Wochen Kaltreifung wurden das ganz hervorragende Biere
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#282

Beitrag von Nordwestbrau » Donnerstag 25. April 2019, 22:16

Kurze Ergänzung zur OGA9
Da wir das Thema in vergangener Zeit hier etwas öfter im Forum hatten: momentan scheint eine Charge der Hefe extrem schwach zu vergären.
Bei meinem aktuellen Sud, der auf einen hohen Vergärungsgrad gemaischt war und aus 100% Wiener besteht habe ich lediglich einen sVG von 61% erreicht. Im Prinzip war die Hauptgärung nach 4-5 Tagen beendet und auch nach weiteren 10 Tagen tat sich nichts mehr.
In der Regel erreiche ich mit dieser Hefe sVGs zwischen 73-78%.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#283

Beitrag von irrwisch » Montag 29. April 2019, 09:50

Habe nun auch das erste mal eine Gozdawa Hefe für Bier eingesetzt. (Mein erster Gozdawa Versuch war mit einer French Cider G1 für einen Cider, die gärte ordentlich hat mir aber geschmacklich nicht gefallen).

Diesmal wars die OGA9 fürs 7 Korn Landbier. Wie mein Vorredner habe ich da gerade eher gemischte Erfahrungen.

Ein Päckchen rehydriert auf 18 Liter Würze bei 17°C angestellt.

Die Gärung ist recht spät angekommen (nach ca 20h) und lief eher gemütlich. Nicht so stürmisch wie bei OG gewohnt. Gerade eben scheint es vollends zum Stillstand zu kommen, bei 7,9° Plato nach iSpindel (die aber tendenziell 1 Grad zuviel anzeigt, also eher so um die 6,9° real).

Irgendwie nicht so prall. Jetzt lass ich die Temperatur mal auf 20° kommen aber wenn bis morgen früh die iSpindel keine weitere Regung zeigt werde ich wohl nochmal ein zweites Päckchen (habe zum Glück noch eines da) dazuwerfen.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#284

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 30. April 2019, 01:00

Die OGA9 gärt tatsächlich etwas gemütlicher als die üblichen Alehefen. Bißchen Geduld muss man da schon mitbringen. Aber 70-75% sollte die schon schaffen in zwei Wochen. Chargenproblem ist natürlich nicht auszuschliessen, was sehr ärgerlich wäre.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#285

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 30. April 2019, 06:23

Gemütlich? In 3 Tagen auf 70% bei 15°! :)
Mit freundlichen Grüßen,

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#286

Beitrag von irrwisch » Dienstag 30. April 2019, 07:26

Tja mein Sud steht beinah immernoch unverändert bei 7.8 Grad.
Jetzt überleg ich was ich mache, noch eine OGA9 dazu (gleiches MHD, gleiche Charge?) oder einfach eine Danstar Notty drauf (die ja recht gut vergärt)

edit: Na scheinbar ist meine iSpindel einfach extrem Kacke kalibriert. In echt gespindelt sinds 5°. Entspricht einem SVG von 61%.
Nicht dolle.

Auf jeden Fall muss ich mir mal anschauen wieso meine iSpindel neuerdings so extrem daneben liegt. So schlimm war das sonst nicht.

Ne weiter Hefegabe kann ich mir dann wohl sparen. Ich lass den Sud einfach nochmal nen paar Tage bei 20° stehen, vllt tut sich noch nen ganz klein bissl was.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#287

Beitrag von flying » Sonntag 5. Mai 2019, 16:01

F....ck.., mich hat die Charge OG9 vermutlich auch erwischt. 60% sVG nach 14 Tagen bei ca. 18°C. :Angry

Hat denn schon jemand Erfahrungen ob die noch weiter runter geht?
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#288

Beitrag von flying » Sonntag 5. Mai 2019, 16:43

60% sind mir echt zu heavy zum abfüllen in Flaschen..Verdammte Axt :Mad2 Da denkt man, man kennt sein Verfahren, gibt dem Bier Ruhe und Temperatur, spart sich die ganze Zwischenmesserei denn erfahrungsgemäß wird schon alles passen...und dann funkt so eine pissige Fehlcharge dazwischen :Angry

Ich hatte schon in den Abfülleimer umgefüllt und sogar die Karbo-Zuckerlösung fertig. Dann wollte ich die obligatorische Jungbierverkostung machen bei der ich auch immer messe. Schiet! Nun muss ich mir schnell einen Plan B überlegen.

Ich hab noch ein Päckchen K- 97 gefunden. Ist schon ein halbes Jahr über MHD, lag aber die ganze Zeit im Kühlschrank. Das wird jetzt rehydriert. dann geht alles zusammen mit der Zuckerlösung zurück in das Gärfass.

Ob ich mir bei der ganzen Umschütterei im miefigen Keller nicht das Bier versaut habe wird sich zeigen? Auf jeden Fall bin ich schon mal tüchtig von Gozdawa angepisst...
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#289

Beitrag von Nordwestbrau » Sonntag 5. Mai 2019, 16:53

flying hat geschrieben:
Sonntag 5. Mai 2019, 16:01
F....ck.., mich hat die Charge OG9 vermutlich auch erwischt. 60% sVG nach 14 Tagen bei ca. 18°C. :Angry

Hat denn schon jemand Erfahrungen ob die noch weiter runter geht?
Bei mir hat sich nichts mehr getan. sEVG von 61% blieb über 10 Tage stabil!
Ich habe es so in Kegs abgefüllt und gekühlt. Geschmacklich ist es in meinen Augen nicht wirklich rund, aber meinen Freunden und insbesondere den nicht Biertrinkern gefällt es so ...

Um Gozdawa werde ich wohl auch erstmal einen weiten Bogen machen, insbesondere da die Gärprobleme ja (gefühlt) momentan häufiger auftreten.

Gruß Tom

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#290

Beitrag von flying » Sonntag 5. Mai 2019, 17:34

Auf jeden Fall gab es schon mal ein fette Beschwerde- E-Mail an Gozdawa.de mit der Forderung nach einer Ersatzlieferung qualitativ einwandfreier Hefe. Ob ich jetzt tatsächlich eine bekomme ist mir herzlich egal aber so etwas darf nicht passieren!
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#291

Beitrag von chaos-black » Sonntag 5. Mai 2019, 21:10

Hm, womöglich war vergangenes Jahr bei meinem OGA-9 Alt das Irish Moss als Sedimentationshilfe auch nicht der einzige Übeltäter was sEVG angeht. Das Bier war bei gerade mal 55%.
Ich habe gerade ein Kölsch in der Gärung mit der Imperial Yeast Dieter, die empfehlen sie ein erster Linie für Kölsch, aber auch Altbier. Die hat sich schon im Starter dermaßen abgesetzt, dass ich sie durch Schwingen des Starters nicht wieder aufschütteln konnte. Die OGA9 soll ja auch so toll sedimentieren, vielleicht ist das ja der gleiche Stamm? Im Internet kursieren zwar Tabellen laut denen das die K-97 sein soll, die geben aber in der Regel auch an dass ihr Altbierstamm (Kaiser) angeblich ebenfalls die K-97 wäre. Die hat aber laut Beschreibung ganz anderes Sedimentationsverhalten und auch etwas anderes Geschmacksprofil.
Eigentlich fänd ich es mal schön, wenn Bernd, der ja die OGA9 so gut kennt, mal den Dieter von Imperial testet und seine Einschätzung, ob es sich hierbei um den gleichen Stamm wie bei der OGA9 handelt, mit uns teilt.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#292

Beitrag von irrwisch » Sonntag 5. Mai 2019, 21:32

Kleines Update von mir.
Meine OGA9 hat ebenfalls bei 61% aufgehört.
Hab’s mittlerweile ins Keg umgefüllt.
Wenn sich im Keg noch was tut, gerne. Ansonsten isses dann halt so. Sind zum Glück nur 17 l bei mir geworden.
Mal schauen wie das Bier in 4-6 Wochen dann schmeckt.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#293

Beitrag von flying » Montag 6. Mai 2019, 17:45

Hi Leute,

Gozdawa hat recht schnell auf meine Beschwerde-Email geantwortet. Sie suchen nach Chargennummern oder MHD von betroffenen Hefen. Ich konnte leider damit nicht dienen, weil ich die leeren Tüten weggeschmissen habe. Falls da jemand Infos hat, gebe ich die gerne weiter..?

m.f.g
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#294

Beitrag von irrwisch » Montag 6. Mai 2019, 18:59

Ich hab hier noch eine mit dem selben MHD wie die mit der ich das Landbier angestellt hab (zur gleichen Zeit gekauft). MHD ist 12/2020
Eine Chargennummer steht nicht drauf. Ist eine 10g Tüte.

Wäre super wenn du das an Gozdawa weiterleiten kannst. Danke schonmal für deine Mühen :Smile

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#295

Beitrag von Sura » Freitag 10. Mai 2019, 21:24

Hm, da ich mit den Gozdawa Hefen schonmal Pech hatte, und jetzt das hier von der OGA lese, suche ich einen Trockenhefenersatz für die OGA.... ich schwanke zwischen K-97 oder LondonESB, oder vielleicht ganz anders die S-23? Was meint ihr?
Ich kann die OGA leider kaum einschätzen, weil ich die bis jetzt nur in einem Bier verwendet hatte....
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#296

Beitrag von chaos-black » Samstag 11. Mai 2019, 07:35

Sura hat geschrieben:
Freitag 10. Mai 2019, 21:24
Hm, da ich mit den Gozdawa Hefen schonmal Pech hatte, und jetzt das hier von der OGA lese, suche ich einen Trockenhefenersatz für die OGA.... ich schwanke zwischen K-97 oder LondonESB, oder vielleicht ganz anders die S-23? Was meint ihr?
Ich kann die OGA leider kaum einschätzen, weil ich die bis jetzt nur in einem Bier verwendet hatte....
Was für ein Bier soll es denn werden? :Bigsmile

Beste Grüße,
Alex
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#297

Beitrag von Sura » Samstag 11. Mai 2019, 07:55

Hehe... Ja, das fehlt. Ich hatte die in einem unverdächtigem Festbier.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#298

Beitrag von Schullebernd » Mittwoch 19. Juni 2019, 21:21

Na da bin ich ja direkt fündig geworden. Habe eben auch nach "schlechtem EVG bei Gozdawa OGA9" gesucht, denn ich habe mit dem selben Problem zu kämpfen.

Habe ein Altdeutsches Helles (30L) gebraut und zum ersten Mal die OGA9 verwendet. Jetzt steckt sie seit 4 Tagen bei genau 5°P fest und bewegt sich keinen Grad weiter. Auch nach einem ordentlichen Rührvorgang tut sich nix. Habe die Hefe vor 1-2 Monaten gekauft. Die vier Päckchen haben das MHD 04/2021. Gut, die Gärung verlief leider sehr warm, bei ca. 20,5°C, aber das sollte der Hefe und dem EVG doch nichts tun oder?

Hier ein Foto von den vier Päckchen. Eins davon natürlich verbraucht für den Sud (ich stelle mir die lehre Packung immer an den Gärbehälter, bis die Gärung durch ist). Vielleicht braucht es jemand für eine Mail an Gozdawa (oder sollte ich mich da auch mal melden).
IMG_6518.JPG
Edit: Habe mich direkt mal per Mail an Gozdawa gewandt/gewendet. Mal sehen was die antworten.
Gruß Bernd
Die Weisheit verfolgt mich, doch ich bin schneller!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#299

Beitrag von DerDallmann » Donnerstag 20. Juni 2019, 06:34

irrwisch hat geschrieben:
Montag 6. Mai 2019, 18:59
Ich hab hier noch eine mit dem selben MHD wie die mit der ich das Landbier angestellt hab (zur gleichen Zeit gekauft). MHD ist 12/2020
Eine Chargennummer steht nicht drauf. Ist eine 10g Tüte.

Wäre super wenn du das an Gozdawa weiterleiten kannst. Danke schonmal für deine Mühen :Smile
Gab es hier eine Antwort von Gozdawa?
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#300

Beitrag von Rauchbier666 » Sonntag 14. Juli 2019, 07:41

Ich mache zur Zeit einen Hefe-Vergleich zwischen:
- Safale S04 (S04)
- Gozdawa OldGermanAltbier9 (OGA9)
- Gozdawa PureAleYeast7 (PAY7)
- Gozdawa German Lager W35 (W35)

03.07.19 Würze mit 14,7 Brix aufgeteilt in 4 Gärbehälter.

............OGA..PAY7..S04..W35
09.07.19...7,9...8,2...8,0...8,6
11.07.19...8,0...7,8...7,6...8,0
12.07.19...8,2...7,6...7,6...7,8
14.07.19...8,0...7,5...7,5...7,6
sEVG.......73%..78%..78%..76%
vol%alc.....5,7...5,9...5,9...5,9

Maltoserast war 42min bei 64°C. Schüttung war 81% pilsner, 11% Melanoidin- und 8% Karamell-Pale-Malz (auch alles von Gozdawa).

Die W35 (untergärig) wurde bei 14°C im Gärschrank vergoren, die anderen Hefen (obergärig) im Keller bei 20°C.

Wer mehr wissen möchte, kann hier weiterlesen: https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... ead#unread
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