Gozdawa Hefe Thread

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#151

Beitrag von deralex » Donnerstag 11. August 2016, 15:56

Enfield hat geschrieben:Alles klar... :Mad2 Dann gebe ich mir jetzt mal persönlich keine Schuld am Versagen der W35... Gut, dass ich nur eine Tüte gekauft habe. Wie ist es mit der PAY7? Ist die zuverlässiger?

Stimmt, habe grade die HP von Gozdawa gelesen, die W35 ist weg. Einfach verschwunden. Für den Preis erwartet man ja auch keine Wunder, aber funktionieren sollte sie schon.
Möchte wisse, wo die Hefe überhaupt gefertigt wird.
Die PAY7 habe ich noch nicht ausprobiert. Die W35 ist noch unter Hefe->untergärig drin auf deren HP, zumindest bei mir. Aber die CP18 (Czech Pilsner) ist weg, auf die hatte ich mich bezogen. War wohl etwas komisch ausgedrückt.

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Enfield
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#152

Beitrag von Enfield » Freitag 19. August 2016, 11:10

Mal eine gewagte These, aber nach allem was ich hier so lese wäre es doch naheliegend, dass die Gozdawa Pure Ale 7 identisch ist mit der S-33 von Fermentis?

Nach den Aussagen hier:
+ Bier sehr trüb und sehr lange trüb - S-33 ist genau so
+ Niedriger EVG - dito die S-33
+ Sehr neutral bei niedrigen bis moderaten Temperaturn - genauso bei der S-33
+ Geringer Preis - ja, auch die S-33 ist billig.
+ lt. Hersteller "bester universeller Hefestamm" - ja die alte EDME ist auch universell einsetzbar
+ lt. Hersteller ist die Hefe Alkoholtolerant bis ca. 12 %, die S-33 soll da doch auch in die Richtung abkönnen, oder?

Was meint ihr? Könnte das hinkommen?

lg

Max

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#153

Beitrag von floflue » Freitag 19. August 2016, 12:05

Aus meiner Sicht nein, die Geschmacksprofile sind unterschiedlich.

Habe bis jetzt mehrmals die PAY7 verwendet und habe immer die selben Esternoten trotz unterschiedlicher Schüttungen gehabt. Die S-33 habe ich bis jetzt einmal verwendet und ist geschmacklich anders.
Bierbrauen ist ein perfektes Hobby um etwas wichtiges zu lernen: Geduld!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#154

Beitrag von kilo » Freitag 19. August 2016, 12:47

Hier meine Erfahrungen mit der Classic Belgian Witbeer (CBW)

Mein Belgisches Wit mit 11°P und 50% Rohfrucht ist sehr leicht, fast zu leicht, geworden. Der EVG lag bei 58%, der Alkoholgehalt bei knapp über 4%.
Es ist stiltypisch aber nicht spektakulär vom Hefe-Aroma, gut trinkbar und hat ein trockenes, frisches Mundgefühl trotz niedrigem EVG.
Die berechnete Bittere von 18 IBU war vor diesem Hintergrund vielleicht einen Tick zu hoch.

Die Hefe wurde rehydriert bei relativ hoher Temperatur von 25 °C zugegeben und war gefühlt nach 2 Tagen mit der Arbeit durch. Eine Woche später, in der sich kaum was tat, wurde abgefüllt.
Beim nächsten Mal mit dieser Hefe würde ich die Stammwürze auf 12 oder 12,5 erhöhen.
Einer für Ale, Ale für Einen.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#155

Beitrag von craftworx » Dienstag 30. August 2016, 10:12

Hallo Dallmann,
ich werde morgen mal Dein Rezept ausprobieren und das Belgian IPA brauen. Bin sehr gespannt, besonders auf die Wirkweise der Gozdawa BFSAY. Gibt es bei der irgendetwas besonderes zu beachten? Ich würde es mit 10g auf 21L probieren. Sollte doch reichen, oder? Die Stammwürze sollte ja hoch genug sein.
Bei der Schüttung werde ich den Anteil an Sauermalz auf 5% erhöhen, um die Sudhausausbeute zu erhöhen.

Da ich keinen Smaragd-Hopfen kriegen konnte, werde ich wohl Mt. Hood nehmen, den ich noch rumliegen habe. Ist dann zwar kein reines Euro-Rezept mehr, aber von der Charakteristik nicht meilenweit entfernt.

Wenn Du noch einen Tipp hast, immer her damit. :Bigsmile Ansonsten werde ich in Kürze berichten, wie es gelaufen ist.

Gruß
Oliver
DerDallmann hat geschrieben:Moin.

Hier meine Erfahrungen zur Gozdawa BFSAY (Belgian fruit & spicy ale yeast).
http://www.gozdawa.org/de/de-drozdze-bfsay

Ich habe damit ein (belgisches) IPA-artiges Bier vergoren. :Bigsmile
Stammwürze 16°, IBU 60 (Nur Vorderwürze zur Bitterung, WP-Gabe und nach Abklingen der HG gestopft mit 4 gr/l)

Schüttung:
Pale Ale Malz, 81,96 %
Weizen Malz, hell, 16,39 %
Sauermalz, 1,63%

Maischen
Einmaischen bei 40° (kurze Rast, klingelte an der Tür, ca. 5-10 Min.)
Kombirast bei 65°, 70 Minuten
abgemaischt bei ca. 72°

Es wurden 2 TL Hefenahrung 10 Minuten mitgekocht, ausserdem kam IM zum Einsatz. Nach dem Kochen und WP gleich runter gekühlt auf 20° und direkt angestellt. Hatte die Hefe (1 Pak. für ca. 21l) 30 Minuten zuvor ordnungsgemäß rehydriert.

Raumtemperatur im Bereich 19° - 21°. Die Gärung kam ca. nach 6 Stunden an, legte relativ langsam los, nur eine dünne Kräusen Decke. Erst ca. nach 36 Std. waren 4-5 cm vorhanden. Der Gärprozess verlief ziemlich kontinuierlich über 8 Tage. Von 16°P runter auf ziemlich genau 3°P. Das entspricht einem SVG von 81%. Damit bin ich sehr zufrieden.
Ich fülle heute oder morgen ab, Geschmackliche Eindrücke reiche ich später nach.

Gruß, Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#156

Beitrag von Ursus007 » Dienstag 30. August 2016, 11:21

Hab gerade die W35 in meinem Schwarzbier am Werkeln. Keine Probleme beim Ankommen festgestellt, mit kleinem Starter nach ca. 9h bei 8...9°C.

Die Schnellste isse aber nich, seit einer Woche habe ich einen VG von nur 44%. (Fakten: WieMa, PiMa, Cara, Röst, 66°für 60', Hefenahrung, STW=11,7°P, 22l, 2 Tütchen W35, Tgär=8...10°C, ab Gärtag 8 aktuell 10...12°C).

Aber ich hab ja Zeit, werde auch in ein paar Tagen die Gärtemp. nochmal um 1...2K anheben.

Ursus
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Schütt's nei, schütt's nei!

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#157

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 30. August 2016, 11:50

Moin craftworx.

Freut mich, dass du mein Rezept ausprobieren willst, ist wirklich ein klasse Bier geworden. Liest sich gut, lass hören, wie es geworden ist.
Btw: wie verändert Sauermalz die SHA?

Gruß, Johst
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#158

Beitrag von craftworx » Mittwoch 7. September 2016, 13:06

Moin Johst,

habe heute zum Hopfenstopfen umgeschlaucht. EVG liegt bei 4 Grad Plato. Ursprüngliche Stammwürze waren 15P. Das Jungbier schmeckt vielversprechend. Bin gespannt, was anschließend rauskommt.
Der erhöhte Sauermalzanteil von 5% hat sich zwar deutlich ausgewirkt, allerdings habe ich damit das Fassungsvermögen meines Einkochers überschritten. Es waren 4 Liter zuviel :puzz (siehe Foto)

Wie genau die Wirkweise ist, kann ich Dir nicht erklären. Der Tipp kam von einer Berliner Brauerei. Anscheinend sorgt der erhöhte Sauermalzanteil für eine bessere Maischarbeit und wirkt sich zudem günstig auf unsere Carbonathärte aus. Soweit die Laienaussage (Chemie 5. Setzen! )

Wissenschaftlich liegt die Erklärung wohl hier:
http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... oolswasser

Auf wieviel hast Du eigentlich karbonisiert? Ich würde so auf ca. 8gr./Liter gehen.

Viele Grüße

Oliver
DerDallmann hat geschrieben:Moin craftworx.

Freut mich, dass du mein Rezept ausprobieren willst, ist wirklich ein klasse Bier geworden. Liest sich gut, lass hören, wie es geworden ist.
Btw: wie verändert Sauermalz die SHA?

Gruß, Johst
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#159

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 7. September 2016, 14:16

5,5 gr/l CO2 habe ich angepeilt. In meinem Fall 6,5 gr Zucker/l.
8 ist viel...

4°P? Da könnte aber noch ein bißchen was gehen, denke ich.
Habe das Bier gestern gerade malwieder getrunken, top! :)
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#160

Beitrag von DerDallmann » Freitag 23. September 2016, 09:32

Oliver, hast du schon probiert? Wie ist das Bier geworden?

Gruß, Johst
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#161

Beitrag von dirk02 » Dienstag 27. September 2016, 22:19

Habe am Sonntag meinen elften Sud gefahren, ein Alt nach dem Rezept von Alt-Phex (Alt Nr.1, siehe MMuM) per Biab gebraut, Kombirast bei 67-68 Grad. Hab meine Sudhausausbeute wohl zu niedrig angesetzt, am Ende hatte ich 13,5 Grad Plato, das war das erste mal das ich über dem Ziel lag. Im nachhinein betrachtet hätte ich noch weiter verdünnen können, hatte aber schon genug mit dem Batch-Sparging zu tun. Das Carafa Spez hatte ich auch noch vergessen kurz vor Ende des Maischens hinzuzufügen. Letztendlich habe das dann alleine im kleinen Kochtopf gemaischt und später zugegeben. Lessons learned: Checkliste inkl. zeitlichen Ablauf machen, ich übe eben immer noch :redhead
Das Wasser hatte ich mit Milchsäure behandelt. Kontrolle nach 15 min. maischen gemacht, das PH-Meter hat einen Ph-Wert von 5,5 angezeigt.
Nach abkühlen auf 25 Grad habe ich dann mit einem Päckchen OGA9 angestellt. Diese wurde vorher nur in Wasser rehydriert. Nach wenigen Stunden bereits war erste Gäraktivität erkennbar, vergärt wurde bei 19 Grad Zimmertemperatur.
Jetzt nach knapp mehr als 48 Stunden ist die Gärung scheinbar zum Stillstand gekommen. Ich habe eine Probe gezogen und 4 Grad Plato gespindelt, probiert habe ich auch, das schmeckt schon seeehr vielversprechend. Ich warte weiter, am Sonntag wird frühestens wieder kontrolliert.
Aufgrund der Berichte hier war ich erst skeptisch, ob die Hefe überhaupt ankommt, zumal die rehydrierte Hefe ziemlich schwefelig roch. Ich scheine Glück gehabt zu haben.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#162

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 27. September 2016, 22:31

dirk02 hat geschrieben:ein Alt nach dem Rezept von Alt-Phex (Alt Nr.1, siehe MMuM) per Biab gebraut
...
Ich habe eine Probe gezogen und 4 Grad Plato gespindelt
Kombirast ist natürlich immer ein bißchen Glücksspiel was den Vergärungsgrad angeht, aber ich denke viel mehr
wird dir die Hefe in erster Führung auch nicht wegknabbern. Aber lass es auf jeden Fall noch etwas stehen, die
OGA9 sedimentiert sehr gut ohne das die Nachgärung beeinträchtigt wird.

Und nicht vergessen einen Kommentar/Bewertung zum Rezept abzugeben :redhead
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#163

Beitrag von dirk02 » Dienstag 27. September 2016, 22:47

Alt-Phex hat geschrieben: Kombirast ist natürlich immer ein bißchen Glücksspiel was den Vergärungsgrad angeht, aber ich denke viel mehr
wird dir die Hefe in erster Führung auch nicht wegknabbern. Aber lass es auf jeden Fall noch etwas stehen, die
OGA9 sedimentiert sehr gut ohne das die Nachgärung beeinträchtigt wird.

Und nicht vergessen einen Kommentar/Bewertung zum Rezept abzugeben :redhead
Ich war halt überrascht, das die Hefe so schnell ankommt und als nach 2 Tagen dann schon Stillstand war musste ich mal Spindeln. Ich bin eigentlich schon viel gelassener geworden, Abfüllen ist normalerweise nach 14 Tagen. War aber das erste mal mit dieser Hefe, da ist man doch schon a bisserl nervös.

Die Bewertung folgt nach Verköstigung :thumbsup
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#164

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 27. September 2016, 22:52

dirk02 hat geschrieben: Die Bewertung folgt nach Verköstigung :thumbsup
Klar, vorher machts ja auch keinen Sinn.

Also ich mag die Hefe sehr gerne und habe die auch schon auf andere Bierstile losgelassen.
Gerade bei mehrfacher Führung macht die schnell trinkbare Biere, so zumindest mein Eindruck
gegenüber anderen Hefen die deutlich mehr Reifezeit brauchen für ein runderes Bier.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#165

Beitrag von gulp » Dienstag 27. September 2016, 23:03

Kombirast ist natürlich immer ein bißchen Glücksspiel was den Vergärungsgrad angeht, aber ich denke viel mehr
wird dir die Hefe in erster Führung auch nicht wegknabbern. Aber lass es auf jeden Fall noch etwas stehen, die
OGA9 sedimentiert sehr gut ohne das die Nachgärung beeinträchtigt wird.
Mit Verlaub, Bernd, aber so mag ich das nicht stehen lassen. Warum sollte das mit der Kombirast ein Glücksspiel sein und wieso immer?

Gerade mit der Kombirast kann man einigermaßen reproduzierbare Biere hinbekommen. Vorausgesetzt man hat seine Abläufe im Griff und misst mit immer den gleichen Gerätschaften. :Greets

Gruß
Peter

Edith sagt; Rechtschreibfehler.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#166

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 27. September 2016, 23:35

Da habe ich mich vieleicht mißverständlich ausgedrückt Peter, ging
mir eher um Kombirast anstatt der klassischen Rasten im Rezept.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#167

Beitrag von gulp » Mittwoch 28. September 2016, 00:04

Die Anpassung der Kombirast an klassische Rasten ist das Glücksspiel? Muss auch nicht sein. Aber egal, vermutlich stehe ich wieder auf dem Schlauch.
am Sonntag meinen elften Sud gefahren
Und jetzt sind 2 Tage vergangen, seit du angestellt hast. Lass halt die Brühe wennigstens eine Woche in Ruhe :Grübel

Gruß
Peter
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#168

Beitrag von Enfield » Dienstag 4. Oktober 2016, 20:52

Gibts eigentlich irgendwelche brauchbaren Erfahrungen mit der Pure Ale 7?

Ich möchte am Wochenende gerne ein Stout brauen und hab noch ne Tüte davon rum liegen. Denkt ihr die wäre gut dafür?

Irgendwie scheint es ja relativ unterschiedliche Berichte dazu zu geben. :puzz :Grübel

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#169

Beitrag von marsabba » Dienstag 4. Oktober 2016, 21:14

Die PAY7 ist ja eher ein Allrounder, deshalb sollte sie auch für ein Stout passen.
Ich hab auch jeden Fall schon schon zwei "Pseudo"-Englische Biere damit gebraut.

Grüße
Martin

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#170

Beitrag von iamsebastian » Dienstag 4. Oktober 2016, 21:48

Die PAY7 ist gleich zur Safale S33. Zu der findest Du sicher mehr Erfahrungsberichte. Ich denke, ein Stout kann man gut damit brauen, so lange es nicht "dry" sein soll.
Ich habe grad erst zwei Brown Ales damit vergoren.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#171

Beitrag von Enfield » Mittwoch 5. Oktober 2016, 07:37

Danke für die Rückmeldung!

Also auch vom VGs so um die 65-69 %, gut zu wissen, dann fahre ich eine entsprechende Maltoserast. Es soll eh kein Dry Stout werden sondern einen vollmundigen Charakter haben :Bigsmile

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#172

Beitrag von iamsebastian » Mittwoch 5. Oktober 2016, 13:01

Ich denke, dann kommst Du damit gut zurecht. Die schwefligen Eier bringt die PAY7 die ersten ~ zwei Wochen auch genau so mit, wie es die S-33 auch tut.

Wie lange hast Du denn vor, das Stout mit der PAY7 zu lagern -- vor dem ersten Genuss?

Ich wollte bald mal wieder eins machen - nach dem ich mein erstes damals verbittert hatte.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#173

Beitrag von Enfield » Mittwoch 5. Oktober 2016, 13:10

Ich hätte mal 2-3 Wochen für die Hauptgärung eingeplant und dann für 2 Wochen Nachgärung/Reifung bei Gärtemperatur und nochmal 4-6 Wochen Kaltlagerung. Natürlich zwischendurch mal eins probieren, um zu wissen, wie es sich entwickelt. Wie hältst Du das? Beim Stout ist ja nicht nur der Jungbiergeschmack sondern auch die Röstaromen das, was sich noch etwas auslagern muss.

Was meinst du mit verbittert? Zu viel Röstmalz oder zuviel Hopfen erwischt?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#174

Beitrag von iamsebastian » Mittwoch 5. Oktober 2016, 14:02

Ich denke -- nach den letzten beiden Suden -- reicht es, wenn man der PAY7 / S33 eine Woche für HG und eine Woche für NG einräumt. Passiert ist da bei mir nichts mehr.

Mit Hopfen verbittert, jupp. Ich hatte gehofft, dass das Stout irgendwann die Bittere "auslagert". Hat es auch gemacht, aber ist nach ~ 8 Monaten immer noch zu bitter. Ich werd's wohl zeitnah weg schütten, damit das Leergut wieder frei wird.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#175

Beitrag von Enfield » Mittwoch 5. Oktober 2016, 16:00

Kannst Du mir noch sagen, wie du die Rasten bei deinen Versuchen mit der PAY 7 gelegt hast (Temp. und zeitlich) und deinen scheinbaren Vergärgrad?

Ich werde die Hefe jedenfalls mal probieren, vom Herumliegen wird sie ja auch nicht besser. Es soll eh so in die Richtung Sweet Stout gehen, nur ohne Milchzucker. Ich peile einfach mal einen VGs von 65-70 % an.

Ach ja, war die Brühe bei dir recht lange trüb? Hätte noch Irish Moss da.

lg

Max

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#176

Beitrag von craftworx » Dienstag 11. Oktober 2016, 17:22

DerDallmann hat geschrieben:Oliver, hast du schon probiert? Wie ist das Bier geworden?

Gruß, Johst
Hey Johst,

am Donnerstag ist "Anstich". Bin schon ziemlich gespannt. Wir werden das Belgian IPA mit einer kleinen Runde von den Berliner Hobbybrauern probieren. Werde Dir von dem Feedback berichten.

Viele Grüße

Oliver

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#177

Beitrag von DerDallmann » Dienstag 11. Oktober 2016, 20:07

Top. Bin gespannt.
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#178

Beitrag von DerDallmann » Freitag 21. Oktober 2016, 07:24

@craftworx
Wie kam das Bier an??
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#179

Beitrag von Wacke » Sonntag 30. Oktober 2016, 09:42

Ich möchte auch gerne meine Erfahrungen mit der Gozdawa classic Belgian Witbeer hier aufschreiben.

Mein Wit habe ich mit 12,5°P angestellt (45% weizen rohfr., 50% pilsner malz, 2%haferflocke, 3%sauermalz). Das waren insgesamt 22 l, die dann bei 19 Grad Raumtemperatur für 2 Wochen standen.

Die Hefe hat das dann (nur) auf 4,5% runtervergoren. Also ergeben sich ca. 64% sEVG und 4 % vol alc. Das deckt sich also mit den anderen Erfahrungen hier, dass diese Hefe ein gemütliches Leben einem anstrengenden, gewinnmaximierenden Berufsleben vorzieht ...

Die Jungbierverkostung (mit Vorsicht zu genießen - auch wegen dem mysteriösen Todeskeim :Shocked ) ergab einen schlanken Trunk und kaum fruchtige Hefenoten.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#180

Beitrag von Enfield » Montag 14. November 2016, 20:07

Ich muss jetzt mal meine Erfahrungen mit der Gozdawa Pure Ale 7 Hefe teilen.

Soweit ich mich eingelesen habe, ist die Hefe niedrig vergärend und sedimentiert sehr schlecht.

Nun war meine Überlegung, damit ein Bitter zu brauen mit 9,4° Stammwürze. Da sie ja niedrig vergärt eine laaange Maltoserast gefahren (60 min) und gut. Dachte, wenn da so um die 70 % VGs raus kommen, perfekt für so ein leichtes Bier. Dazu noch 7 % CaraHell in die Schüttung, der Rest Pale Ale Malz und fertig.

Habe nun grade abgefüllt und das ist das Ergebnis nach 15 Tage Hauptgärung:
Trüb ist die Suppe trotz Irish Moss noch ziemlich, aber das hat noch Zeit.
Was mich etwas überrascht hat ist, dass die Hefe auf 2,1° Restextrakt runtergeknabbert hat, das entspricht einen VGs von fast 78 % :Grübel .

BIn gespannt, wie es wird. Habe mit Styrian Cardinal gebraut, ein Hammerhopfen, derzeit riecht es wie Ananassaft :Drink Dürfte meine Dame begeistern.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#181

Beitrag von mcorny76 » Dienstag 15. November 2016, 20:04

Guten Abend allerseits,

ich plane am Wochenende mein erstes Pils zu brauen, das Polaris Pils von Boludo soll es werden.
Erst UG Erfahrung habe ich schon mit einem fränkischen Lager mit der 34/70 gesammelt, das mit Kühlschrank und UT300 hat prima geklappt.
Das Thema Wasser habe ich auch schon geklärt, es wird auf RA -1 eingestellt.

Jetzt meine eigentliche Frage: Ich habe mir 40 Gramm Gozdawa CP18 gekauft um damit die geplanten 23 Liter ordentlich (ohne underpitching) anzustellen. Leider habe ich hier im Forum im Nachgang einige Beiträge gefunden, bei denen die CP18 ewig gebraucht (HG 4 Wochen) hat oder teilweise gar nicht richtig zu Ende gegärt hat (inkl. hefigem Fehlgeschmack).
Vor lauter Panik habe ich jetzt noch 3 Packerl 34/70 nachbestellt, die sollte morgen geliefert werden.

Liebe Brauerkollegen, wie soll ich die Sache mit der Hefe jetzt angehen?
Mit der Gozdawa CP18 anstellen und die 34/70 nur als Notfallhefe in der Hinterhand halten?
Oder besser gleich mit der bewährten Hefe starten?


Ich dachte halt, das grds. die CP18 -wie der Name schon sagt- besser zu einem Pils passen könnte?!?

Danke für eure Hilfe und Erfahrungen mit der CP18. :Smile

Prost, Michael
BM 20 Plus und total zufrieden damit :thumbsup

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#182

Beitrag von mcorny76 » Mittwoch 16. November 2016, 19:01

mcorny76 hat geschrieben: Jetzt meine eigentliche Frage: Ich habe mir 40 Gramm Gozdawa CP18 gekauft um damit die geplanten 23 Liter ordentlich (ohne underpitching) anzustellen. Leider habe ich hier im Forum im Nachgang einige Beiträge gefunden, bei denen die CP18 ewig gebraucht (HG 4 Wochen) hat oder teilweise gar nicht richtig zu Ende gegärt hat (inkl. hefigem Fehlgeschmack).
Vor lauter Panik habe ich jetzt noch 3 Packerl 34/70 nachbestellt, die sollte morgen geliefert werden.

Liebe Brauerkollegen, wie soll ich die Sache mit der Hefe jetzt angehen?
Mit der Gozdawa CP18 anstellen und die 34/70 nur als Notfallhefe in der Hinterhand halten?
Oder besser gleich mit der bewährten Hefe starten?
Hallo,
hat keiner konkrete Erfahrungen bzw. Ratschläge/Tipps zur Gozdawa CP18?
Prost,
Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#183

Beitrag von mavro » Samstag 19. November 2016, 17:39

dirk02 hat geschrieben:Habe am Sonntag meinen elften Sud gefahren, ein Alt nach dem Rezept von Alt-Phex (Alt Nr.1, siehe MMuM) per Biab gebraut, Kombirast bei 67-68 Grad. Hab meine Sudhausausbeute wohl zu niedrig angesetzt, am Ende hatte ich 13,5 Grad Plato, das war das erste mal das ich über dem Ziel lag. Im nachhinein betrachtet hätte ich noch weiter verdünnen können, hatte aber schon genug mit dem Batch-Sparging zu tun. Das Carafa Spez hatte ich auch noch vergessen kurz vor Ende des Maischens hinzuzufügen. Letztendlich habe das dann alleine im kleinen Kochtopf gemaischt und später zugegeben. Lessons learned: Checkliste inkl. zeitlichen Ablauf machen, ich übe eben immer noch :redhead
Das Wasser hatte ich mit Milchsäure behandelt. Kontrolle nach 15 min. maischen gemacht, das PH-Meter hat einen Ph-Wert von 5,5 angezeigt.
Nach abkühlen auf 25 Grad habe ich dann mit einem Päckchen OGA9 angestellt. Diese wurde vorher nur in Wasser rehydriert. Nach wenigen Stunden bereits war erste Gäraktivität erkennbar, vergärt wurde bei 19 Grad Zimmertemperatur.
Jetzt nach knapp mehr als 48 Stunden ist die Gärung scheinbar zum Stillstand gekommen. Ich habe eine Probe gezogen und 4 Grad Plato gespindelt, probiert habe ich auch, das schmeckt schon seeehr vielversprechend. Ich warte weiter, am Sonntag wird frühestens wieder kontrolliert.
Aufgrund der Berichte hier war ich erst skeptisch, ob die Hefe überhaupt ankommt, zumal die rehydrierte Hefe ziemlich schwefelig roch. Ich scheine Glück gehabt zu haben.


Hi Dirk,

wie ist das bei Dir weiter gegangen?
- Wie lange hast Du das Jungbier noch bis zur Abfüllung gären lassen?
- Wieviel Grad Plato hatte es dann beim Abfüllen?


bei mir ist das ähnlich:
- Altbier Am letzten Sonntag (vor 6 Tagen) mit 12° Plato angestellt mit 2 Päckchen rehydrierter OGA9 bei 19-20 Grad Raumtemparatur
- Nach 48 Stunden (bis Dienstag) runter auf 4° Plato
- Heute (Samstag) immer noch bei 4° Plato und keine Aktivität sichtbar
- Ich wollte eigentlich nächsten Donnerstag - also nach 11 Tagen abfüllen

Was meint Ihr? Geht da noch was runter unter die 4° Plato?

LG, Andreas
Viele Grüße, Andreas

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#184

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 19. November 2016, 17:59

mavro hat geschrieben: Was meint Ihr? Geht da noch was runter unter die 4° Plato?
Ist erster Führung schafft die OGA9 keinen so hohen EVG. Die 4°P sind also logisch für die Hefe.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#185

Beitrag von mavro » Samstag 19. November 2016, 19:39

Alt-Phex hat geschrieben:
mavro hat geschrieben: Was meint Ihr? Geht da noch was runter unter die 4° Plato?
Ist erster Führung schafft die OGA9 keinen so hohen EVG. Die 4°P sind also logisch für die Hefe.
Du meinst, ich könnte morgen abfüllen?
Frage: Es würde aber auch nichts schaden, wenn ich noch ein paar Tage warte, oder? :Grübel
Zuletzt geändert von mavro am Sonntag 20. November 2016, 20:16, insgesamt 1-mal geändert.
Viele Grüße, Andreas

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#186

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 19. November 2016, 19:59

mavro hat geschrieben: Du meinst, ich könnte morgen abfüllen?
Frage: Es würde aber auch nichts schaden, wenn ich noch ein paar Tage warte, oder? :Grübel
Bißchen warten schadet nicht. Idealerweise in 3-4 Tagen nochmal messen, dann hast du Gewissheit.
Man muss nie schnell / sofort abfüllen nur weil die Gärung beendet ist, mach dir da keinen Stress.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#187

Beitrag von iamsebastian » Sonntag 20. November 2016, 18:55

Richtig. Lasst Euch Zeit beim Abfüllen.

Erfahrungsgemäß geht bei der OGA9 aber nicht mehr viel, wenn sie in erster Führung 67% EVG hat.
War bei mir auch so.

Bis sich das schweflige gelegt hat, hat es allerdings ein paar Wochen gedauert. Würde sagen, etwa 5-6 Wochen.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#188

Beitrag von mcorny76 » Sonntag 20. November 2016, 20:02

mcorny76 hat geschrieben:
mcorny76 hat geschrieben: Jetzt meine eigentliche Frage: Ich habe mir 40 Gramm Gozdawa CP18 gekauft um damit die geplanten 23 Liter ordentlich (ohne underpitching) anzustellen. Leider habe ich hier im Forum im Nachgang einige Beiträge gefunden, bei denen die CP18 ewig gebraucht (HG 4 Wochen) hat oder teilweise gar nicht richtig zu Ende gegärt hat (inkl. hefigem Fehlgeschmack).
Vor lauter Panik habe ich jetzt noch 3 Packerl 34/70 nachbestellt, die sollte morgen geliefert werden.

Liebe Brauerkollegen, wie soll ich die Sache mit der Hefe jetzt angehen?
Mit der Gozdawa CP18 anstellen und die 34/70 nur als Notfallhefe in der Hinterhand halten?
Oder besser gleich mit der bewährten Hefe starten?
Hallo,
hat keiner konkrete Erfahrungen bzw. Ratschläge/Tipps zur Gozdawa CP18?
Prost,
Michael
Hallo,
ich hab die CP 18 genommen, so sieht's durch den Gärspund nach 24 Stunden bei 9-10 Grad Celsius aus. :thumbsup
Prost, Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#189

Beitrag von Sura » Donnerstag 8. Dezember 2016, 14:27

mcorny76 hat geschrieben:
mcorny76 hat geschrieben: Jetzt meine eigentliche Frage: Ich habe mir 40 Gramm Gozdawa CP18 gekauft um damit die geplanten 23 Liter ordentlich (ohne underpitching) anzustellen. Leider habe ich hier im Forum im Nachgang einige Beiträge gefunden, bei denen die CP18 ewig gebraucht (HG 4 Wochen) hat oder teilweise gar nicht richtig zu Ende gegärt hat (inkl. hefigem Fehlgeschmack).
Vor lauter Panik habe ich jetzt noch 3 Packerl 34/70 nachbestellt, die sollte morgen geliefert werden.

Liebe Brauerkollegen, wie soll ich die Sache mit der Hefe jetzt angehen?
Mit der Gozdawa CP18 anstellen und die 34/70 nur als Notfallhefe in der Hinterhand halten?
Oder besser gleich mit der bewährten Hefe starten?
Hallo,
hat keiner konkrete Erfahrungen bzw. Ratschläge/Tipps zur Gozdawa CP18?
Prost,
Michael
Ich habe am 19.11. meinen Sug mit der CP18 angestellt. Nach 2-3 Tagen hat sie endlich angefangen rchtig zu arbeiten, nach ca. 11 Tagen waren von den 13,5°P noch 5,1 Restextrakt übrig. Ich habe dann umgeschlaucht (hab ich hier das erstemal bei UG gemacht), und gleichzeitig innerhalb von 2 Tagen auf 20°C erhöht. Tja, und seit dem (6 Tage) tut sie sich schwer. Momentan ist sie bei 4,1, laut SVG sollte sie es noch bis 3,3 schaffen. Wenn das so weiter geht, dann ist das vielleicht in einer Woche soweit, dann wären dann 3,5 Wochen, davon knapp zwei Wochen bei 20C (sollte eigentlich nur 2-3 Tage Diacetylrast sein) .... finde ich recht viel.
Ausserdem stinkt der Gärschrank bestialisch nach irgendwas komischen. Schwefel ists irgendwie nicht, daß riecht eher wie toter Vogel im Kühlergrill...
..
Ich schliesse aber nicht aus, daß das umschlauchen das Problem war. Eventuell war zu wenig Hefe in Suspension, oder vielleicht sollte ich das bei untergärigen sowieso lassen? Da fehlen mir auch Erfahrungswerte.

Gruß,
Kai
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#190

Beitrag von mcorny76 » Donnerstag 8. Dezember 2016, 19:08

Hallo Kai,
bei mir war die CP 18 auch etwas zäh am Ende. Ich kam bei meinem Polaris Pils auch nur auf 71% EVG, aber erst nach 2 Wochen.
Komischer Weise ging die Nachgärung in Flaschen in 2 Tagen auf über 2 bar, also echt flott. Bei 2,1 bar hängt sie jetzt etwas, müsste aber noch auf 2,6 bar hoch...
Aber geruchlich find ich die CP 18 toll, sehr klar ohne Fehlgeruch.
Ich bin auf die Verkostung gespannt.
Prost, Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#191

Beitrag von mcorny76 » Samstag 14. Januar 2017, 13:30

Hallo zusammen,
nach diversen Trinkproben des Polaris Pils mit der CP18 vergoren, kann ich für mich das fazit ziehen: TOLLE HEFE!
Das Pils riecht super frisch und schmeckt auch genau so. Die Hefe hält sich dezent zurück, toller und klarer Trunk. Also ich würde die CP 18 ohne Einschränkung weiter empfehlen. Allerdings ist das Sediment nicht ganz so fest ausgeprägt wie bei der 34/70. Aber das stört nicht wirklich, vorsichtiges einschenken verhindert ein aufwirbeln.
Prost, Michael
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#192

Beitrag von SingleUser » Freitag 27. Januar 2017, 08:49

Hatte hier noch von der Erstbestellung rumliegen: Gozdawa Bavarian Wheat 11
Gebraut: Wormatia Weizen, Aromahopfen aber Cascade und Mandarina im Whirlpool
angestellt vor ca. 7 Tagen, 24 Grad

HG war gefühlt vorgestern durch, gestern Abend hab ich mal was probiert. Bananenaroma der Hefe ist nicht zu dominant, passt gut mit den beiden Hopfensorten. Schon jetzt (soweit beurteilbar) angenehmes Geschmacksprofil von Hefe und Hopfenaroma.

EVG kann ich leider nicht messen, Spindel hat einen Glasschaden...:-(

Wenn sich der Geschmackseindruck nach der HG und Lagerung bestätigt, ist die Hefe sicherlich eine Option

Likbas

Re: Gozdawa Hefe Thread

#193

Beitrag von Likbas » Donnerstag 2. März 2017, 22:15

Hallo Forum, ich wollte schon vor längerer Zeit einen ausführlichen Beitrag schreiben. Was leider nicht so klappte, weil das Forum einfach meinen ellenlangen Text geschluckt hat. Darum hier nun etwas kürzeres.

Ich habe mich auf englische Biere spezialisiert(englisches Malz, englischer Hopfen, englische Braumethode, englische Hefe, englische Biergläser). Meine erste Hefe war die Gozdawa Pure Ale Yeast 7, mit der ich ein Strong Bitter gebraut habe. Ich wollte unbesdingt wissen ob die Pure Ale Yeast 7 eine echte englische Hefe ist, also hab ich vorhin eine Nachricht an Gozdawa geschickt und habe wenige Minuten später schon eine Antwort bekommen. Die Gozdawa Pure Ale Yeast 7 ist ein Whitbread Strain, sagte man mir dort kurz und knapp.

Ich habe ein Packung davon noch im Kühlschrank sowie etwa 300ml vom letzten Braugang in Kochsalzlösung. Ich werde die für meine nächsten Ales weiterverwenden.
Geschmack? Naja, ich habe das Ale durchgehend warmgereift (Raumtemperatur im Badezimmer 21°C), mit Ausnahme einer einzigen Flasche. Die habe ich im Kühlschrank reifen lassen (etwa 10°C, der Kühlschrank meiner Eltern ist etwas wärmer als meiner, meiner hat genau 8°C). Das Warmgreifte war extrem estrig. Das Kaltgereifte sehr "bierig". Das kaltgereifte Ale schmeckte deutlich besser. Durch die Kühlschrankreifung ist der Hefegeschmack fast weg gegangen und es sedimentiere auch deutlich besser und war fast klar. Der bei der Wamreifung bei 21°C war der Hefegeschmack doch ziemlich derbe, man wurde von Fruchtestern quasi überrumpelt. Ich werde mein Bier nun nach der Nachgärung immer in den Kühlaschrank stellen. Und dann erst bevor ich es trinken will wieder auf Raumtemperatur bringen. Englisches Ale schmeckt mir bei Raumtemperatur einfach deutlich besser als kalt.

Meine nächsten Biere werden:
Ein Special Bitter
Ein untergäriges (Gozdawa GLW35) Rotbier(ich weiß, ich weiß soll schwierig sein, ich habe viel hier im Forum mitgelesen, aber ich habe wenig Ansprüche, als vielmehr die Neugier. )
Ein Mild Ale
Sowie ein Ruby Brown Ale, in Anlehnung an das Wychwood Hobgoblin.

Die Liste ist lang was ich noch brauen möchte, ich habe mir dazu eine ganze Liste an Rezepten (unveröffentlicht) bei mueggelland erstellt, die ich nach und nach abarbeiten möchte. Sude mach ich grundsätzlich in 20L-Formaten, wobe ich meinen ersten Versuch gesplittet habe in 5L und 15L. Der 15L war dann trinkbar und gut.

Und ja, mir sagten die Gozdawa Hefen von Anfang an sehr zu. Ich würde aber niemals auf die Idee kommen mir so ein Instantbier mit Malzextrakt oder so zu brauen.

Ich liebe dieses Forum. Ich sehr über die Freundlichkeit hier überrascht. Es macht richtig Laune hier zu lesen, der Umgang ist richtig herzlich und nett. Ich bin das leider so nicht gewohnt und von Foren ziemlich gebrandmarkt worden. Aber ihr, die liebe Community habt mir den Ruck gegeben mich hier doch anzumelden und möchte nun meine Erfahrungen meiner Hobbybrauerkarriere mit euch Teilen. Danke danke danke :-)

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#194

Beitrag von Enfield » Donnerstag 2. März 2017, 22:41

Hallo und Willkommen im Forum!

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Was mich aber etwas wundert ist, dass du schreibst dass die warm gereiften Biere estriger waren. Normal entstehen Ester nur bei der Hauptgärung und nicht mehr bei der Nachgärung. Haben die warm gereiften Flaschen denn nie Kälte gesehen? Das würde den komischen Geschmack erklären. Stell sie einfach zwei Tage in den Kühlschrank, dann sollten sie klar und schmackhaft sein.

LG

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#195

Beitrag von Likbas » Freitag 3. März 2017, 00:21

Enfield hat geschrieben:Hallo und Willkommen im Forum!

Danke für deinen Erfahrungsbericht. Was mich aber etwas wundert ist, dass du schreibst dass die warm gereiften Biere estriger waren. Normal entstehen Ester nur bei der Hauptgärung und nicht mehr bei der Nachgärung. Haben die warm gereiften Flaschen denn nie Kälte gesehen? Das würde den komischen Geschmack erklären. Stell sie einfach zwei Tage in den Kühlschrank, dann sollten sie klar und schmackhaft sein.

LG

Max
Bis auf die eine Flasche waren sie nie kälte ausgesetzt. Ja, zu der Erfahrung bin ich dann auch gekommen, wie ich ja schrieb :-) Ich kann es mir nur so erklären, dass das Bier bei der Reifung noch weiter gärte beziehungsweise Reifung und Nachgärung ineinander übergeht und das die Resthefe in den Flaschen (die PAY7 sedimentiert ohnehin schlecht) sich dann halt nicht ausreichend setzen konnte. By the Way: Das kann dann auch "Bierschiss" auslösen :Bigsmile

Noch eine Sache die ich herausgefunden habe: Wenn man Bier mit Luft zapft und viel Luft beim zapfen hinzudiffundieren lässt, dann kann man einen Schaumkrone wie beim Guinness erhalten. Naja, Luft besteht ja auch zu 78% aus Stickstoff. Für die, die gerne Stout trinken ;-) Geht auch mit 5L Minifässern, man muss da nur ganz vorsichtig zapfen, sprich den Zapfhahn nur ganz leicht öffnen.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#196

Beitrag von Werner » Samstag 4. März 2017, 15:50

Hi Braugemeinde,

Hab gerade mein weizen , 23 Ltr. Mit 13 Plato , mit der Gozdawa bw11 ( 1 Päckchen 10 Gr ) angestellt. Hefe wurde vorher rehydriert.
Reicht das? Oder soll ich noch das 2. hinzufügen.
Ferner war die anstelltemperatur ca 35 Grad und nicht wie angenommen und im bm 20 angezeigt 28 grad. :Ahh
Kann die Hefe diese hohe anstelltemperatur ab.?

Gruß
Werner

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#197

Beitrag von Alt-Phex » Samstag 4. März 2017, 16:03

Die Temperatur ist Grenzwertig, dürfte der Hefe aber nichts ausmachen.
Speziell die BW11 mag es gerne wärmer um schöne Bananenaromen zu
produzieren. Die Menge ist auch in Ordnung, bißchen underpitching ist
bei einer Weizenhefe eher förderlich für den Geschmack. Also lass es so.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#198

Beitrag von Werner » Samstag 4. März 2017, 16:22

Jo, lass ich.
Danke.

Gruß
Werner

Likbas

Re: Gozdawa Hefe Thread

#199

Beitrag von Likbas » Sonntag 5. März 2017, 01:28

Achja, was ich ganz vergessen habe. Die Gozdawa Pure Ale Yeast 7 gehört zu den "sinkenden OG Hefen" und bildet keine Kräusen. Das scheint wohl bei den Whitbread Hefen so üblich zu sein, denn aus einem anderem Thread hier habe ich gelesen, dass das bei der S-04 auch so ist (auch eine Whitbread). Gehört jetzt vielleicht nicht hier her, aber ich würde gerne mal eine Liste zusammenstellen aus meinen und euren Erfahrungen, welche OG Hefen "sinkend" sind und welche "aufsteigend" sind.

Meine Kochsalzmethode hat funktioniert (war mehr ein Testversuch als etwas praktisches). Ich hab heute mein zweites Ale gebraut, stelle das aber nun mit der Notti an. Möchte mal unterschiedliche Hefen probieren. Als nächstes probiere ich die Windsor bei meinem Mild Ale und meinem Brown Ale. Ich werde die Notti auf jedenfall auch ernten und dann für spätere Sude wieder unter Kochsalzlösung in den Kühlschrank stellen. Die soll noch ein Strong Bitter, ein Pale Ale und ein India Pale Ale vergären. Für mein ESB würde ich gerne die Danstar London ESB nutzen, da für ein ESB den Angaben der User hier und meiner Meinung nach die Notti zu neutral vergärt und die Windsor nicht hoch genug vergärt, wäre die Danstar London ESB ideal.

Ausserdem habe ich noch die Gozdawa GLW35, die OGA9 (die ich auch direkt in einer Altbierwürze verwenden möchte) und die CP18. Mal schauen ;-) Für die CP18 hab ich noch keine konkreten Pläne. Jemand eine Idee? Auf meiner Liste steht noch ein Maibock, ein dunkles böhmisches Lager im Sinne des Staropramen Granat und ein Doppelbock im Sinne des Ayinger Celebrator.

Werner
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#200

Beitrag von Werner » Freitag 24. März 2017, 22:13

Hallo Braufreunde,

Wollte morgen ein fruchtbetontes Sommerbier brauen und musste feststellen, dass meine Nottingham Danstar aufgebläht war. Beim Öffnen war ein deutliches Zischen bemerkbar und ich denke, die Hefe hat die besten Zeiten hinter sich.
Als Alternative hätte ich noch die Gozdawa German Altbier und die Gozdawa BW 11, die ja bekanntlich eine Weizenbierhefe ist.
Meine Schüttung im BM 20 ist:
54 %Pilsener
29% Münchner II
6% Melaoidin
6% Cara hell
5% Haferflocken

Citra als Vorderwürze
Simcoe zur Bitterung
Citra 10 min vor Kochende

Bier sollte frisch und fruchtig werden.

Ich spiele mit dem Gedanken, einfach die BW 11 als Alternative zu nehmen, da diese ja auch Fruchtaromen hervorbringen soll. Was spricht gegen die Weizenbierhefe ? Oder doch die Gozdawa Altbier ?? :Grübel


Gruß und gut Sud

Werner

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