Gozdawa Hefe Thread

floflue
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#201

Beitrag von floflue » Freitag 24. März 2017, 22:31

Hi Du,

die BW 11 würde ich nicht nehmen. Ich gehe davon aus, dass es dann nach Weizen schmecken wird, auch wenn es fruchtig wird. Die OGA9 vergärt relativ neutral, ich würde eher die nehmen.

Alternativ, aus welcher Ecke kommst Du denn? Zufällig Ruhrgebiet? Wenn ja, kann ich Dir mit verschiedenen Hefen aushelfen!

Gruß
floflue
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#202

Beitrag von Werner » Freitag 24. März 2017, 22:55

Danke für das Angebot.

Ich komme aus Recklinghausen.
Hab die aufegblähte Nottingham in ca. 150 ml lauwarmen Wasser mit etwas Zucker gelöst. Es zeigt sich eine deutliche Schaumbildung und ich denke, die Nottingham ist noch o.k.
Werde bis morgen abwarten.
Ansonsten die Gozdawa Altbier .
Welche Menge ist denn bei der gozdawa angebracht ? Da steht nichts geschrieben. Ausschlagende ca. 22 Ltr. Reicht eine Tüte ( 10 Gr. ) für ca. 20 - 22 Ltr.

Bis denne

:Drink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#203

Beitrag von Barney Gumble » Samstag 25. März 2017, 01:52

floflue hat geschrieben:Hi Du,

die BW 11 würde ich nicht nehmen. Ich gehe davon aus, dass es dann nach Weizen schmecken wird, auch wenn es fruchtig wird. Die OGA9 vergärt relativ neutral, ich würde eher die nehmen.

Alternativ, aus welcher Ecke kommst Du denn? Zufällig Ruhrgebiet? Wenn ja, kann ich Dir mit verschiedenen Hefen aushelfen!

Gruß
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Kann ich bestätigen, trinke grad meinen Splitsud mit der.
Gleichzeitig stark an altes Holz erinnernder Geschmacksreindruck.

Vg
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#204

Beitrag von floflue » Samstag 25. März 2017, 08:02

Werner hat geschrieben: Welche Menge ist denn bei der gozdawa angebracht ? Da steht nichts geschrieben. Ausschlagende ca. 22 Ltr. Reicht eine Tüte ( 10 Gr. ) für ca. 20 - 22 Ltr.

Bis denne

:Drink
Ja, das ganze Tütchen passt für 20 l.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#205

Beitrag von Likbas » Montag 29. Mai 2017, 00:43

Ich hab noch 2 Tütchen Gozdawa Czech Pilsener 18. Hab doch keine Verwendung dafür - Bevorzuge eher die GLW35, musste meine aber gerade wegkippen wegen Infektion. Wollte damit kein neuen Sud verhunzen und werd mir wohl neue GLW35 holen.

Wer die beiden Tütchen CP18 brauchen kann, kann mir gern schreiben. Ich schicke sie ihm/ihr dann kostenfrei zu, Versand übernehme ich auch ;-)

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#206

Beitrag von Werner » Dienstag 4. Juli 2017, 09:03

Guten Morgen Leute,
wollte das Thema nochmals aufgreifen und nach Eurer Meinung bzw. Erfahrung zu der "Gozdawa olt German Altbier" fragen.
Habe am Sonntag (2.7.) einen Sud für ein fruchtiges Sommerbier erstellt, mit der vorraussichtlichen Planung, das Bier am übernächsten Sonntag
( 16.7.) oder später abfüllen zu können, da ich in der kommenden Woche nicht anwesend bin.
Angestellt habe ich den Sud am Sonntag gegen 20.00 Uhr mit der "Gozdawa olt German Altbier" - 1 Tütchen auf 21 Liter.
Die Gärung fing merkbar gegen 23.00 Uhr an.
Am anderen Morgen ( Montag) ging richtig die Post ab. Montag abend Flaute und heute Morgen gar nichts mehr.
Habe einfach mal mit einer gereinigten Pipette eine Probe entnommen und 7,1 Brix gemessen. Müsste lt. MMuM einen EVG von 74 % haben.

Hier einige Daten:
Pilsener Malz 63 %
Weizen-Malz 14%
Münchner II 20 %
Haferflocken 3 %

Citra 17,7gr / 12% - 80 Minuten
Citra 7,6 gr / 12 % - 10 Minuten Kochzeit

Besagte Hefe - Gozdawa olt German Altbier - wie beschrieben rehydriert und zugeführt.
Gärtemperatur: Umgebungstemperatur im Keller 19,5 Grad. Das Gärfass war fühlbar deutlich wärmer.

Nun meine Fragen:
1. Ist die Hefe wirklich so schnell ??
2. Hat jemand schon einmal die gleiche Erfahrung mit der o.a. Hefe gemacht ?
3. Spricht was dagegen, wenn ich, wie geplant, am 16.7 oder später abfülle, oder würdet Ihr shon am kommenden Freitag, wenn sich der Extraktgehalt nicht verändert hat abfüllen ?

Das Thema mit dem richtigen Abfüllzeitpunkt ist mir schon bekannt. Hier geht es haupsächlich um den kurzen Zeitraum vom Anstellen bis Ende der Hauptgärung . ( in diesem Fall nur ca. 36 Std. ??? )

Danke vorab.

Gruss
Werner

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#207

Beitrag von Werner » Dienstag 4. Juli 2017, 09:05

Zur Ergänzung:
Stammwürze war 12,9 P bzw. 13,3 Brix

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#208

Beitrag von Sura » Mittwoch 5. Juli 2017, 13:01

Wie war denn die Temperatur bei der Hefegabe? Wenn der Eimer deutlich wärmer war wie du geschrieben hast, dann muss der schon sehr viel wärmer gewesen sein, so empfindlich ist die Haut jetzt nicht bei 1-2°C.... durch Hefe alleine ist das schwer vorstellbar.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#209

Beitrag von Werner » Mittwoch 5. Juli 2017, 15:35

Temperatur de Würze bei Hefegabe war 26 Grad. Hatte das Gefühl, dass sich die fühlbar wärmere Temperatur am Gärfass nicht geändert hat. ( Vergleich zu einem daneben liegendem leeren Fass)
Wie auch immer - ich lass das Jungbier noch bis übernächsten Sonntag im Fass und fülle erst dann ab.
Oder hast du da Bedenken?
Das Fass wir bis dahin nicht geöffnet und der CO2 - Gehalt über der Würze müsste ausreichend sein.

Gruß
Werner

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#210

Beitrag von floflue » Mittwoch 5. Juli 2017, 16:04

Also ich find die Hefegabe bei 26°C sehr grenzwertig... Fruchtig sollte das wohl werden.
Mit einem EVG von 74% wird die Hefe wohl durch sein, es schadet aber nicht, mit dem Abfüllen noch bis zum 16. zu warten.

Ich würde es so lange stehen lassen.

Bei mir hatte die Hefe auch innerhalb von kürzester Zeit fast die ganze Arbeit erledigt von 12,5°Plato auf 4°Plato (innerhalb von drei Tagen). In den folgenden zwei Wochen hat es die Hefe dann noch auf 3,2°Plato gebracht.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#211

Beitrag von Sura » Mittwoch 5. Juli 2017, 17:43

Wenn du bei 26grad die Hefe gegeben hast, kannst du ab jetzt nur noch wenig falsch machen.....
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#212

Beitrag von Werner » Mittwoch 5. Juli 2017, 17:58

Hab wie bei der gozdawa angegeben, mit ca. 25 Grad warmem Wasser rehydriert. Was soll da bei 26 grad anstelltemperatur viel falsch gemacht worden sein ? Oder wie kann ich deine Antwort interpretieren ?
Soll ja auch ein fruchtiges sommerbier werden. Mir ging es primär erst einmal darum, ob schon jemand die gleiche Erfahrung mit der o.a. Hefe gemacht hat. Der EVG scheint ja erreicht zu sein . Ich glaub auch nicht, dass da noch etwas kommt.

Gruß
Werner

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#213

Beitrag von kochmann » Mittwoch 5. Juli 2017, 18:11

Anstellen und Rehydrieren ist was anders.
26 grad ist eindeutig zu warm angestellt.
aber wenn das Bier nix wird im Geschmack sagt mann ebend ich wollte es fruchtig.
Ich Persöhnlich stelle auch Obergärig mit Themperatursteuerung an , und ich weis warum .
Da ich keine Überaschungen erleben will .
Gruss
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#214

Beitrag von Alt-Phex » Donnerstag 6. Juli 2017, 01:40

Die OGA9 ist ja eine meiner Lieblingshefen. Bei hohen Temperaturen geht die ab wie nichts, bei niedrigen ist die etwas gemächlicher.
Die estert, wenn zu warm vergoren, natürlich schon. Aber ich finde eher unauffällig als manch andere Hefe.

Man sollte aber grundsätzlich kühler anstellen, die "Fehlgeschmäcker" bilden sich zu Beginn der Gärung.
Und 26°C ist auf jeden Fall viel zu warm. Richtig gut ist diese Hefe bei unter 18°C, eher so 15-16°C.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#215

Beitrag von Werner » Donnerstag 6. Juli 2017, 16:57

O.K.
Fehler erkannt . :Angry
Werde beim nächsten mal viel kühler anstellen. Um diese Jahreszeit evtl. mit Eis auf Stammwürze verdünnen.
War aber schon froh,dass ich mit dem Eintauchkühler unter 30 grad gekommen bin. Das Kühlwasser aus dem Kran hatte 19 grad.
Werden dann wahrscheinlich mehr Fruchtaromen als erwünscht drin sein.
Bin gespannt.

Gruß
Werner

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#216

Beitrag von Xacobator » Samstag 2. September 2017, 16:25

Meine Erfahrung zur Gozdawa Classic Belgian Witbier: Von 12,2°P auf 4,8%, was einem sEVG von knapp 60% entspricht. Nach meinem Empfinden war das zu wenig, was die Hefe geleistet hat. Geschmacklich nach 2 monatiger Reifung in Ordnung, aber für mich etwas zu viel Restsüße und nicht 100% das erwartete Hefearoma. Beim nächsten Wit wird es wohl ne andere Hefe.
Viele Grüße
Daniel

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#217

Beitrag von Sura » Mittwoch 6. September 2017, 08:12

Hab gestern meine kleine Versuchsreihe zur untergärigen Hefe und Gärtemperaturen verköstigt, und die Gozdawa W35 ist (egal bei welcher Gärtemperatur) geschmacklich leider immer ein Griff ins Klo, es sei denn man mag es mehr oder weniger leicht frucht-säuerlich.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#218

Beitrag von Enfield » Mittwoch 6. September 2017, 08:45

Bei welchen Temperaturen hast du die W35 getestet? Ich hatte die mal in einem Schwarzbier und fand die ganz in Ordnung. Kann aber auch sein, dass sie bei dem Stil etwas untergegangen ist.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#219

Beitrag von Sura » Mittwoch 6. September 2017, 09:08

Ich hatte die bei 11°C und bei 20°C .... (ich wollts mal wissen was bei 20°C passiert, das es da nicht schön wird war mir vorher schon klar.)
Das Basisrezept war ein California Common Singlehop mit Northern Brewer mit dezentem Aromaanteil. Nicht grade eine cleane Malzmischung, aber wenigstens nicht zugehopft. Man konnte noch was schmecken ;)
Der säuerliche Beigeschmack der Gozdawa fiel trotzdem negativ auf. Die anderen beiden Kandidaten waren die W34/70 und die S23... die Gozdawa ist ziemlich deutlich gegenüber diesen beiden abgefallen. Am neutralsten war die S23.

Ehrlich gesagt werde ich das aber mit keiner der Hefen nochmal so brauen. Die W35 war, wie gesagt, weder kalt noch warm irgendwie angenehm, die 34/70 war kalt typisch Pils, was aber nicht zum Restkörper passte. Warm als Trockenhefe war sie in erster Führung eine Zumutung (ernsthaft fürchterlich!). Die S23 ist so dünn, die braucht ein Bier mit deutlich mehr Körper und Hopfen. Warm fande die sogar noch "in Ordnung", sie hat nicht viel kaputt gemacht, war zwar fruchtig aber nicht sauer. Als Hefe für California Common "plus" mit ordentlich Hopfen bei 14°C stelle ich mir die noch ganz ok vor.

(Ich hatte noch mehr Hefen zur Auswahl die ich gerne testen wollte, aber der Platz für kleine Gäreimer ist bei mir zur kontrollierten Vergärung auf drei begrenzt. Irgendwann mal :) )
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#220

Beitrag von Enfield » Mittwoch 6. September 2017, 09:19

Wow, vielen Dank für den Bericht! Ich finde Hefevergleiche immer sehr spannend und muss selber auch noch viel in die Richtung machen.

Ich habe grade die BW11 ausgiebig getestet.

Vergoren wurde bei 21° C Raumtemperatur, Rezeptur waren 54 % Weizen, 46 % Pilsner bei ner 90 min Kombirast auf 65° C mit Stammwürze von 12,5° Plato.

In erster Führung (also als rehydrierte Trockenhefe) hat sie lediglich einen VGs von 64 % geschafft (was sich mit einigen Erfahrungen hier deckt). Der Geschmack war mehr phenolisch/Nelke, fast etwas würzig/pfeffrig. Ich hätte sie ehrlich gesagt eher als belgische Hefe eingeordnet. In der Nase war Banane und Nelke schön wahrnehmbar, am Gaumen aber ist der Verhältnis stark Richtung Nelke gekippt. War aber ein trinkbares Weizen. Das Bier war für die Schüttung und das Maischeprogramm aber ziemlich vollmundig, fast etwas süßlich.

In zweiter Führung (aus Flasche gestrippt und mit Starter hochgepäppelt) hat sie dann beim gleichen Rezept einen VGs von gar 72 % geschafft. Noch immer nicht der Bringer, aber schon besser.
Den Geschmack finde ich diesmal etwas runder, gefällt mir besser als in 1. Führung. Aber der Charakter mit Banane/Nelke in der Nase, Nelke am Gaumen mit wenig Banane ist geblieben.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#221

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 31. Oktober 2017, 17:11

Dass die PAY7 schlecht sedimentiert oder niedrige EVGs bringt kann ich nicht unterschreiben. Meine Atlantik Ale Klone lagen alle zwischen 82 und 84% EVG und waren am Ende der HG bereits schön klar.
Was mich an diese Hefe wirklich "aufregt" ist der Gärverlauf. 5 Tage läuft die Gärung normal bis ca. 70% SVG. Für die restlichen 10-15% lässt sich die PAY7 jedes mal richtig viel Zeit. 10-14 Tage dauert es im Schnitt, bis der Extrakt nicht mehr fällt. Also so langsam, dass diese unsägliche Regel "Schlauchen wenn 3 Tage keine Extraktänderung" ohne iSpindel oder EasyDens einfach nicht funktionieren kann. Änderungen um 0,1°P sind am Refraktometer oder der Bierspindel kaum zu erkennen.
PAY7.PNG
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#222

Beitrag von Fle4 » Mittwoch 1. November 2017, 17:37

Ich habe die PAY7 bisher 2 mal genutz. Beide mal für den AA- Clone. Bei mir ist sie,wie auch bei Jens, um 70% recht träge geworden. Ich habe sie dann 1 bis 2 Grad wärmer gestellt. Klar waren beide Biere.

Grüße Flo
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#223

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 1. November 2017, 18:58

Habe grade mein Winterbier mit der PAY7 in Gärung. Mal sehen wie trüb oider klar das wird. Allerdings benutze ich auch keine Schönungsmittel, wie Jens. Wer sowas einsetzt sollte das in diesem Zusammenhang auch dazu schreiben, sonst ist die Aussage wertlos. Das letzte Bier mit der Hefe war schon sehr "naturtrüb" im Gegensatz zu anderen, gut sedimentierenden, Hefen.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#224

Beitrag von graf_drakeli » Samstag 9. Dezember 2017, 20:51

Ich habe mal eine Frage zur optimalen Gärtemperatur der w35. Als optimalen Bereich gibt der Hersteller ja 12-17 °C an. Aktuell steht bei mir ein Bock im Keller bei ~10 °C. Angestellt wurde vor 5 Tagen. Der Deckel des Gärfasses ist stark gewölbt, allerdings blubbert es nur sehr gemächlich alle paar Minuten vor sich hin. Ist das ok so, oder soll das den Sud mal wärmer stellen? Immerhon bin ich 2 °C unter der empfohlnen niedrigsten Temperatur.

Vg
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#225

Beitrag von marsabba » Samstag 9. Dezember 2017, 21:06

HI,
Gärfass gewölbt ? Hast du da Druck drauf ? Versteh ich nicht.
Wenns nur gemächlich blubbert nach 5 Tagen (und du dich drauf verlassen kannst das das Fass dicht ist), dann würd ich wärmer stellen, 12 Grad wären OK.
Wichtig für kalte Vergärung ist es, jede Menge Hefe zu verwenden. Also mind. 20g auf 20 Liter, besser mehr.
Grüße
Martin

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#226

Beitrag von graf_drakeli » Samstag 9. Dezember 2017, 21:26

Ok, vlt. habe ich mich da ein wenig zu extrem ausgedruckt. Also der Deckel des Fasses ist leicht nach oben gewölbt. Das deutet auch auf die Dichtigkeit des Fasses hin. Wenn man draufdrückt, blubbert es sofort im Röhrchen wie verrückt.

Das mit der Hefe sollte halbwegs passen. habe sie exakt nach Anleitung auf der Gozdawa Webseite rehydriert und abgewogen. 15g auf 17l.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#227

Beitrag von marsabba » Samstag 9. Dezember 2017, 23:07

Ich denke, Fermentis ist da ehrlicher was die Dosierung angeht (aus W34/70 Spezifikation):
80 g/hl – 120 g/hl bei einer Anstelltemperatur von 12°C - 15°C (53.6 – 59°F). Bei Anstelltemperaturen unter 12°C (53°F) sollte die Dosierung graduell auf 200 g/hl bzw. 300 g/hl bei 9°C (48°F) erhöht werden

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#228

Beitrag von graf_drakeli » Sonntag 10. Dezember 2017, 16:04

Ok, dann stell ich dem Sud in den Heizungskeller. Da sind es kuschelige 12-13°C.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#229

Beitrag von Mjoelnir » Sonntag 10. Dezember 2017, 16:26

Hab jetzt 2 Biere mit der Pure Ale Yeast gebraut.
Das erste war ein Weihnachtsbier mit etwas mehr Stammwürze, das war ganz okay, hatte aber trotz passendem Pitching und Temperatur Fehlgeschmäcker und einen EVG von nur 50%. Die Hefe habe ich geerntet und damit einen Honig Doppelbock damit angestellt. Das Fass musste ich in den Abfluss geben da der Fehlgeschmack einfach alles überlagert hat. Ich habe nur noch eklig geschmeckt. Richtung phenolisch.
Die Hefe werde ich nie wieder verwenden.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#230

Beitrag von DerDallmann » Sonntag 10. Dezember 2017, 19:57

Ungewöhnlich. Die Hefe scheint ja sonst generell gern und oft genutzt zu werden. Kannst du was anderes ausschließen? (phenolisch = Chlor oä?)
Mit freundlichen Grüßen,

Johst

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#231

Beitrag von Mjoelnir » Sonntag 10. Dezember 2017, 22:18

Habe nur heißes Wasser und manchmal Spülmaschinenpulver zur Reinigung verwendet. Wenn die Hefe sonst immer gut ist, hatte ich vielleicht nur mit der Charge Pech.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#232

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 10. Dezember 2017, 22:34

Hatte mit der PAY7 das letzte mal auch Pech. Geschmacklich war alles in Ordnung aber in der Nachgärung hat die größtenteils den Dienst quittiert. Musste dann alle Falschen mit einer anderen hefe "nachimpfen". Bei einem anderen Bier entpuppte die sich als grandiose Staubhefe. Das Bier war unheimlich trüb und klärte sich auch nach Monaten im Kühlschrank nicht.

Werde ich auch nicht mehr kaufen. Wenn es solche Streuungen im Gärverhalten gibt ist eine Hefe für mich unbrauchbar.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#233

Beitrag von cosmophobia » Montag 11. Dezember 2017, 08:32

Alt-Phex hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 22:34
Geschmacklich war alles in Ordnung aber in der Nachgärung hat die größtenteils den Dienst quittiert. Musste dann alle Falschen mit einer anderen hefe "nachimpfen". Bei einem anderen Bier entpuppte die sich als grandiose Staubhefe.
Habe sie letztens das erste mal probiert und kann das bestätigen, sowohl ist sie zeitig ausgestiegen (65% Vergärgrad) - zum Glück war ja noch andere Hefe da, dann konnte ich noch ein paar Prozente rausholen. Auch ist sie ziemlich schlecht sedimentiert, trotz Klärungsmitteln.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#234

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 11. Dezember 2017, 08:41

cosmophobia hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 08:32
Habe sie letztens das erste mal probiert und kann das bestätigen, sowohl ist sie zeitig ausgestiegen (65% Vergärgrad) - zum Glück war ja noch andere Hefe da, dann konnte ich noch ein paar Prozente rausholen. Auch ist sie ziemlich schlecht sedimentiert, trotz Klärungsmitteln.
Das klingt ein bisschen so, als hättest du nicht lange genug gewartet. Die PAY 7 geht bei 65-70% sVG in den "Schneckenmodus" und macht mit 0,5-1% Extraktabbau pro Tag weiter. Das konnte ich bei allen Suden mit der Hefe beobachten.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#235

Beitrag von cosmophobia » Montag 11. Dezember 2017, 10:55

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 11. Dezember 2017, 08:41
Das klingt ein bisschen so, als hättest du nicht lange genug gewartet. Die PAY 7 geht bei 65-70% sVG in den "Schneckenmodus" und macht mit 0,5-1% Extraktabbau pro Tag weiter.
Die Hauptgärung war stürmisch, nach 2-3 Tagen komplett ruhe. Habe dann 2 Wochen gewartet, das sollte doch reichen. Selbst wenn sich ohne weitere Hefe noch was getan hätte, das macht sie unberechenbar und somit unbrauchbar für mich.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#236

Beitrag von graf_drakeli » Dienstag 12. Dezember 2017, 22:34

graf_drakeli hat geschrieben:
Sonntag 10. Dezember 2017, 16:04
Ok, dann stell ich dem Sud in den Heizungskeller. Da sind es kuschelige 12-13°C.
kleiner Nachtrag:

auch im Heizungskeller blubbert es zumindest augenscheinlich auch nicht wesentlich mehr. Allerdings sieht man von außen, dass der Gärschaum innen schon an die 2 cm hoch stand. also scheint das alles ordnungsgemäß abzulaufen, halt nur ohne großartiges blubbern. dann übe ich mich einfach mal in Geduld.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#237

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 13. Dezember 2017, 00:17

graf_drakeli hat geschrieben:
Dienstag 12. Dezember 2017, 22:34
halt nur ohne großartiges blubbern
Blubbern oder nicht Blubbern hat keine Aussagekraft. Dein Gärbottich kann auch ganz einfach undicht sein.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#238

Beitrag von graf_drakeli » Mittwoch 20. Dezember 2017, 22:04

Ok nachdem nun sich nun der restextrakt auf einem deutlich zu niedrigen vergärungsniveau nicht geändert hat, habe ich den gäreimer noch wärmer bei nun mehr 17°C gestellt. Auf weg dorthin wurde er ordentlich durchgeschüttelt. 10 Minuten später, also lange bevor sich der Sud auch nur annähernd erwärmt hat, ging ein ein maschinengewehrartiges blubbern los. Kann das sein? Nur durch das schütteln so eine heftig gesteigerte hefeaktivität?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#239

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 20. Dezember 2017, 22:11

Ich denke eher, es wurde etwas aufgewirbelt, an dem das gebundene CO2 gerne ausperlt.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#240

Beitrag von graf_drakeli » Freitag 12. Januar 2018, 21:19

Fazit zur w35:

Gebraut wurde ein recht malziger Winterbock.

Die Gärung lief sehr langsam ab. Die Gärdauer betrug jetzt 5 1/2 Wochen. Richtig in Schwung kam sie erst bei im oberen empfohlenen Temperaturbereich bei 17°C. In der Beschreibung steht ja extra drin für Hobbybrauer entwickelt. Das heißt in dem Fall wohl, dass sie da wohl auf Brauer abzielt, die nicht so die Möglichkeit zum Kühlen bzw. kühle Räumlichkeiten haben. Für ein Pils wäre mir das persönlich zu warm, meinem Bock hat es nicht geschadet.

Geschmacklich gibt es nicht zu beanstanden. Eine leichte fruchtige Frische als Gegenpol zur malzigen Süße, das harmoniert ganz gut.

Hier mal noch die Werte:

Scheinbarer Restextrakt:
4.1°Plato
Scheinbarer Endvergärungs­grad:
72%
Alkoholgehalt:
4.7 Gew.% bzw. 5.9 Vol.%

Der Endvergärungsgrad hätte ruhig auch etwas höher ausfallen dürfen.

Gesamtbewertung: bedingt empfehlenswert, nicht für jedes Bier

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#241

Beitrag von docpsycho » Mittwoch 31. Januar 2018, 16:29

Gude,

an angeregt vom aktuellen Post in 3-2-1 hat mich mal die Zellzahl von Gozdawa interessiert. Bekannt ist ja, dass in den Gozdawa Päckchen nur 10g statt 11,5g (Fermentis) enthalten sind.
Ich habe also bei Gozdawa nachgefragt, weil man im Netz keine Datenblätter findet. Auf meine Frage wie hoch die Zellzahl pro Gramm ist kam folgende Antwort
Hallo, unsere Bierhefen haben durchschnittlich > x10^9 / g lebende Zellen. Wenn Sie an einem bestimmten Hefestamm interessiert sind, gibt es Ihnen gerne Informationen in Form eines Datenblattes. Bitte teilen Sie mir mit, an welcher Sorte Sie interessiert sind und ich werde den Anhang senden. Grüße, Lucy.
Die Antwort war natürlich wenig hilfreich. Also fragte ich nach Datenblättern. Das von der W34/70 habe ich dann erhalten. Mit dem Hinweis das man auch andere haben könnte, man aber auch gerade daran arbeitet die gesamten Datenblätter im Netz zu veröffentlichen.
Gozdawa_W3470.pdf
(818.02 KiB) 105-mal heruntergeladen
Vergleicht man also die Zellzahl mit Fermentis so hat man pro Päckchen bei Gozdawa 70x10^9 Zellen und bei Fermentis 69x10^9 Zellen. Unterm Strich bedeutet das also, dass das Preis Leistungs Verhältnis bei Gozdawa deutlich besser ist.
Das gilt natzunächst nur für die W34/70. Wenn es noch jemanden für andere Hefen interessiert, kann man durchaus bei Gozdawa direkt nachfragen, die sind da sehr freundlich. Eine Info hier wäre dann natürlich auch ganz nett.

Grüße, Felix
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#242

Beitrag von Werner » Dienstag 20. März 2018, 16:45

Frage zur OGA 9,

Habe seit dem 17.3. ein Bier mit der OGA 9 in der Gärung.
Ca. 60 % Pima.
30 % Müma
10 % Weizenmalz
Die Hefe kam schon nach 5 Std. an. Anstelltemperatur 20 Grad.
Gärtemperatur 19 Grad.
Seit gestern ist die stürmische Gärung durch, es macht sich aber ein leichter Schwefelgeruch bei der OGA 9 bemerkbar, welchen ich bei den vorherigen Suden mit der gleichen Hefe nicht feststellen konnte.
Kann das ein Problemsud werden ? Ist euch Ähnliches bei der OGA 9 bekannt?

Gruß

Werner

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#243

Beitrag von Alt-Phex » Dienstag 20. März 2018, 18:19

Das habe ich bei der OGA9 noch nie bemerkt, hänge aber auch eher selten meinen Rüssel das rein. Es kann während der Gärung schon mal schwefeln, das ist kein Problem solange man nicht abfüllt bevor das schwefeln aufgehört hat. Also abwarten und gären lassen.

Hier steht detailierteres zu dem Thema:
https://braumagazin.de/article/bierfehl ... schwefeln/
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#244

Beitrag von tomgru » Freitag 30. März 2018, 15:58

Hallo zusammen,

ich habe ein Imperial Pils (MMuM Rezept) mit 16° Plato gebraut, den Sud geteilt und 9 Liter mit je einem Packerl GOZDAWA Czech Pilsner 18 (CP18) angestellt und jetzt steht die Gärung bei 4,7° und 6,3 % Alkohol (EVG 70%).
Ist das normal für diese Hefe?

Angedacht war einen Teil mit 175g Traubenzucker au,f in Summe, 18,5° Plato zu heben, schafft das die CP18?
Schöne Grüße,
Thomas

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#245

Beitrag von Snison » Samstag 31. März 2018, 22:19

Bin nur Neuling, also nicht sauer sein wenn ich Stuss schreibe,ich benutze die Hefe aber gerne für mein Pils und Export und habe gerade ein Päckchen zur Hand. Auf dem Päckchen steht: Alkoholtoleranz von 6,9%.
Meines Erachtens stellt dann die Hefe ihr Tätigkeit ein. 18.5P ergibt bei Restextrakt von 3P bereits 8.55% Alkohol. Den Zucker kann man sich also sparen, es sei denn man steht auf süßes Bier.
LG
Bier darf man auch alleine trinken - Wein schon weniger - Schnaps gar nicht! :Drink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#246

Beitrag von tomgru » Sonntag 1. April 2018, 20:03

Hallo Snison,
danke für den Input und deine Rückmeldung, hab das mit den 6,9% jetzt auch gesehen, dürfte ich überlesen haben.
Hab den Kühlschrank jetzt auf 14°C eingestellt und das Bier ist jetzt bei 4,1° bzw 4,5°(6,6% & 6,3%). Werde noch ein paar Tage zuwarten, vielleicht schafft die Hefe noch ein bisschen!
Schöne Grüße,
Thomas

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#247

Beitrag von Sura » Mittwoch 18. April 2018, 15:50

Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico":
Korrekt rehydriert und so weiter: nach über 24h bei 17-18°C absolut keine Gärtätigkeit. Kann ich direkt von abraten.

Hab jetzt eine Nothefe reingetan.
"Es ist schon alles gesagt, nur noch nicht von jedem."
(Karl Valentin)

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#248

Beitrag von clmnsk » Mittwoch 18. April 2018, 16:13

Sura hat geschrieben:
Mittwoch 18. April 2018, 15:50
Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico":
Korrekt rehydriert und so weiter: nach über 24h bei 17-18°C absolut keine Gärtätigkeit. Kann ich direkt von abraten.

Hab jetzt eine Nothefe reingetan.
Ähnelt ja dann der BRY-97. Ob das der gleiche Stamm ist?
Ich werde sie vielleicht mal mit nem Split-Batch vergleichen.
Grüße, Clemens
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#249

Beitrag von schollsedigger » Mittwoch 18. April 2018, 16:54

Hi,
Sura hat geschrieben:
Mittwoch 18. April 2018, 15:50
Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico":
Korrekt rehydriert und so weiter: nach über 24h bei 17-18°C absolut keine Gärtätigkeit. Kann ich direkt von abraten.

Hab jetzt eine Nothefe reingetan.
Bei mir exakt das gleiche. Selbst nach über 40 h kein Anzeichen einer Gärung.

Grüße

Matze

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#250

Beitrag von Exedus » Mittwoch 18. April 2018, 17:04

Ich habe kürzlich nen Bier mit der Gozdawa U.S. West Coast USWC "Chico" vergoren. Den gleichen Sud hatte ich vor einigen Monaten mit der BRY-97 gemacht.

Die Gärung verlief problemlos, Stammwürze und Restextrakt waren bei beiden Suden identisch. Probiert habe ich das Bier bisher nicht. Ich werde berichten :Greets
Meine Anlage

mit freundlichen Grüßen

Steven

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