Gozdawa Hefe Thread

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#301

Beitrag von Rauchbier666 » Donnerstag 12. September 2019, 21:53

Habe einen Rauchbock-Sud aufgeteilt und je 12 Liter mit der Gozdawa Bockbier-Hefe VLB RH und die anderen 12 Liter mit Gozdawa W34/70 vergoren.
Die Abfüllung ist nun einen Monat her.
Die VLB RH schmeckt wie eine OG Hefe und hat (noch?) Fehlaromen, obwohl sie UG sein soll und einen hefigen Schleier über den anderen Geschmackskomponenten.
Die W34/70 seint OK zu sein - noch nciht ganz rund aber ich kann mir vorstellen, dass die in ein paar Wochen ganz lecker wird.

Der sEVG ist auch sehr unterschiedlich, da war die VLB RH recht schlapp

Bockbierhefe VLB RH: sEVG 66%
Lagerhefe W34/70: sEVG 74%

EDIT: Gärung im temperierten Schrank bei 12,5°C Raumtemperatur
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#302

Beitrag von Rauchbier666 » Dienstag 24. September 2019, 21:42

Auch wenn ich es in meinem separaten Thread schon ähnlich gepostet habe, möchte ich euch hier über meine Erkenntnisse mit den Gozdawa-Hefen auf dem Laufenden halten - danke es passt ja hier eben so gut:

Habe einen Hefe-Vergleich mit einem 4geteilten Sud gemacht: 4x je 6 Liter wurden vergoren mit...

a) Gozdawa W35 bei 14°C im Gärschrank (UG)
b) safale S-04 bei 20°C im Keller (OG)
c) Gozdawa PureAleYeast7 PAY7 bei 20°C im Keller (OG)
d) Gozdawa OldGermanAltbier09 OGA9 bei 20°C im Keller (OG)

6 Wochen nach dem Abfüllen ergibt sich folgendes Fazit:
Die Safale S04 ist deutlich fruchtig und hat einen "obergärigen Schleier" über die anderen Geschackskomponenten gelegt.
Die Gozdawa OGA9 ist leicht säuerlich und riecht im Unterton minimal nach Erbrochenem; ebenfalls der obergärige Schleier wie bei der S04.
Die Gozdawa PAY7 ist m.E. die angenehmste OG Hefe im Test und schmeckt leicht hefig, hat aber ebenfalls diesen "obergärigen Schleier" wie die beiden OG Mitstreiter.
Die Gozdawa W35 ist im Geruch der absolute Hammer! Der Geschmackt ist m.E. auch der Beste im Test; jedoch ist die Bitterkeit hier deutlch erhöht! Die 3 OG Biere schmecken alle (wie gewollt) mild, während das W35-Bier schon als dezent herb bezeichnet werden muss - mit Abstand das bitterste Bier im Test, aber immernoch sehr gut trinkbar.

Aktuell reift noch ein Sud "Rotfränkisches" mit Gozdawa Notty vs. Gozdawa W34/70...
...und in der Gärung steht noch die Gozdawa W35 vs. Gozdawa W34/70 in einem geteilten Sud "Schwarzachtler"
(Beide Rezepte von MMuM)
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#303

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 25. September 2019, 06:32

Danke für die Info, schöner Vergleich.
Aber: Die OGA9 macht ein komplett anderes Bier und ist sehr neutral, wenn man sie kontrolliert bei 15-16° vergären lässt. Gleiches kann ich mir für die PAY7 vorstellen, liest man diese Info von der Gozdawa website: "Gärtemperatur: 16°C - 32°C, das Geschmacksprofil ist von der Gärtemperatur abhängig: bis 20°C geschmacksneutral, über 20°C werden Esternoten produziert."
Mit freundlichen Grüßen,

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#304

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 25. September 2019, 07:49

Bei der W35 habe ich auch andere Erfahrungen gemacht.
Bei der Verkostung des UG Hefevergleichs von Sura (4 Hefen, 8-fach geteilte Anstellwürze, jede Hefe jeweils einmal warm und bei 10°C vergoren) hatte die W35 sowohl warm als auch kalt mit Abstand das schlimmste Ergebnis der Versuchsreihe produziert.
Die hat im Nachhinein bei beiden Bieren starke DMS Aromen ins Bier gebracht (Gemüsesuppe, Blumenkohlwasser ...). Bei den anderen 3 Hefen war dieses Fehlaroma nicht vorhanden.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#305

Beitrag von Rauchbier666 » Sonntag 29. September 2019, 22:56

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 25. September 2019, 07:49
Bei der W35 habe ich auch andere Erfahrungen gemacht.
Bei der Verkostung des UG Hefevergleichs von Sura (4 Hefen, 8-fach geteilte Anstellwürze, jede Hefe jeweils einmal warm und bei 10°C vergoren) hatte die W35 sowohl warm als auch kalt mit Abstand das schlimmste Ergebnis der Versuchsreihe produziert.
Die hat im Nachhinein bei beiden Bieren starke DMS Aromen ins Bier gebracht (Gemüsesuppe, Blumenkohlwasser ...). Bei den anderen 3 Hefen war dieses Fehlaroma nicht vorhanden.
Hmm, vielleicht war es den 3 OG Hefen bei 20°C tatsächlich zu warm - so dass deswegen die W35 als Beste daherkam?!

DerDallmann hat geschrieben:
Mittwoch 25. September 2019, 06:32
Danke für die Info, schöner Vergleich.
Aber: Die OGA9 macht ein komplett anderes Bier und ist sehr neutral, wenn man sie kontrolliert bei 15-16° vergären lässt. [/i]
Danke für die Info! Werde ich demnächst dann Mal testen!
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#306

Beitrag von Alex988 » Sonntag 13. Oktober 2019, 00:04

Gibts von den Gozdawa Hefen irgendwelche angaben bezüglich der pitch rate? Veruche gerade rauszufinden wieviel g von der Pay7 für 45L Anstellmenge mit 14,5°P notwendig sind.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#307

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 13. Oktober 2019, 00:07

Alex988 hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 00:04
Gibts von den Gozdawa Hefen irgendwelche angaben bezüglich der pitch rate? Veruche gerade rauszufinden wieviel g von der Pay7 für 45L Anstellmenge mit 14,5°P notwendig sind.
Da würde ich drei Packungen nehmen, wenn die Hefe nicht auf meiner Blacklist stehen würde... :Greets
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#308

Beitrag von Alex988 » Sonntag 13. Oktober 2019, 00:12

Die steht doch in deinem Rezept :puzz :Bigsmile

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... winterbier


Aber genau die 3 hab ich da, dürfte also passen. Vielen Dank.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#309

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 13. Oktober 2019, 01:50

Alex988 hat geschrieben:
Sonntag 13. Oktober 2019, 00:12
Die steht doch in deinem Rezept :puzz :Bigsmile

https://www.maischemalzundmehr.de/index ... winterbier


Aber genau die 3 hab ich da, dürfte also passen. Vielen Dank.
Ja, die ist geschmacklich auch nicht schlecht. Aber die macht mir zu trübe Biere. Ich mag Hefen die gut sedimentieren.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#310

Beitrag von schlupf » Dienstag 5. November 2019, 10:20

Moin,

Ich habe zur Zeit massive Probleme mit der Gozdawa West Coast "Chico" MHD 6/21 (oder war's doch 6/20). Auf jeden Fall im Juli direkt bei Gozdawa bestellt mit sehr langer Haltbarkeit...

Letzten Monat hatte ich Samstags ein Porter damit gebraut, Hefe ordentlich rehydriert bei 30 Grad mit Hefenahrung, Temperaturangleichung, Belüftung und allem Zipp und Zapp. Samstags abends angestellt und bis Montag Abend keine Bewegung. Als ich Dienstag dann noch ein Tütchen nachwerfen wollte gärte es dann doch, allerdings hat sich offensichtlich irgendein wildes Biest mittlerweile des Suds bemächtigt.
Ergebnis: Sauer und eklig -> Abfluss und Grundreinigung des Equipments.

Diesen Samstag habe ich wieder gebraut und direkt nachmittags angestellt (Eiswasserkühlmethode). Diesesmal wollte ich Fehler beim Rehydrieren ausschließen, habe also den Sud ordentlich mit dem Schneebesen aufgeschlagen und die Hefe auf den Schaum gestreut (wird ja anscheinend auch von einigen Seiten so empfohlen). Bis Sonntag Abend wieder nix. Also habe ich nochmal ein Tütchen nachgestreut und es hat sich bis heute (Dienstag) immernoch keine Gärtätigkeit eingestellt.

Sowas ist mir bisher noch nicht passiert.
Übersehe ich was?
Ich frage mich auch, ob es mit der Charge ein Problem gibt oder die Hefe den Versand im Sommer vielleicht nicht überlebt hat...

Auf jeden Fall ist es für mich sehr bitter, das Porter war eher ein Restebier mit wenig Hopfen, aber beim IPA habe für fast 10€ Hopfen versenkt. Ich ärgere mich gerade tierisch und frage mich, ob's an mir oder doch der Hefe liegt...

Viele Grüße
Sebastian

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#311

Beitrag von DerDallmann » Mittwoch 6. November 2019, 06:37

Ätzend sowas. Habe ich bei OG auch noch nie gehabt. Bißchen lagtime oder sowas ja, aber gar nichts?
Muss ja ein Problem mit der Charge sein, schreib doch Gozdawa mal an.
Ich hätte wohl nach dem ersten Problem die Hefe nicht ein zweites Mal genommen...
Mit freundlichen Grüßen,

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#312

Beitrag von schlupf » Mittwoch 6. November 2019, 08:33

Naja, es muss ja nicht an der Charge liegen, deshalb frage ich ja, ob sonst noch wer Probleme mit der Hefe mit dem MHD hat.

Vielleicht war's nicht so clever, im Hochsommer Hefe per Brief zu bestellen; wer weiß, wie lange die im Postauto oder irgendeinem Verteilerkasten in der prallen Sonne stand...

Ob's daran lag, werde ich merken, wenn mit den anderen Stämmen in derselben Sendung auch nix passiert. Aber das probiere ich erst, wenn ich mir ausreichend Backup-Hefe besorgt hab.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#313

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 6. November 2019, 10:01

schlupf hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 10:20
Ich ärgere mich gerade tierisch und frage mich, ob's an mir oder doch der Hefe liegt...
Test ob die Hefe noch lebt: 1 Liter Starterwürze herstellen, 1/3 Tütchen Gozdawa-Hefe. SO habe ich es mit einer MJ M44 im Sonderangebot gemacht, der ich nicht getraut habe
Zuletzt geändert von Pivnice am Mittwoch 6. November 2019, 10:14, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#314

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 6. November 2019, 10:08

Pivnice hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 10:01
schlupf hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 10:20
Ich ärgere mich gerade tierisch und frage mich, ob's an mir oder doch der Hefe liegt...
Test ob die Hefe noch lebt: 1 Liter Starterwürze herstellen, 1/3 Tütchen Gozdawa-Hefe
Oder Katalasetest. Geht viel schneller. >> https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 81#p250681
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#315

Beitrag von schlupf » Mittwoch 6. November 2019, 12:13

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 10:08
Pivnice hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 10:01
schlupf hat geschrieben:
Dienstag 5. November 2019, 10:20
Ich ärgere mich gerade tierisch und frage mich, ob's an mir oder doch der Hefe liegt...
Test ob die Hefe noch lebt: 1 Liter Starterwürze herstellen, 1/3 Tütchen Gozdawa-Hefe
Oder Katalasetest. Geht viel schneller. >> https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 81#p250681
Jens, du bist genial! Das probiere ich!

Also einfach ein paar Krümel trocken mit etwas Wasserstoffperoxidlösung mischen? Kriegt man die 3%ige stabilisierte in der Apotheke?

Ich war schon am überlegen, ob ich dir auf den Keks gehen soll, dass du mir vielleicht die übriggebliebene Tüte mal unterm Mikroskop auszählen kannst...

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#316

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 6. November 2019, 12:25

schlupf hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 12:13
Also einfach ein paar Krümel trocken mit etwas Wasserstoffperoxidlösung mischen? Kriegt man die 3%ige stabilisierte in der Apotheke?
Ja, die Lösung bekommt man für relativ wenig Geld in der Apotheke. Die H2O2 Lösung ist eigentlich immer mit Phosphorsäure stabilisiert. Unstabilisierte haben die in der Regel nicht am Lager.
Einfach ein paar Tropfen H2O2 Lösung auf die Hefe. Die Trockenhefe muss sofort und heftig Sauerstoffblasen produzieren.
schlupf hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 12:13
Ich war schon am überlegen, ob ich dir auf den Keks gehen soll, dass du mir vielleicht die übriggebliebene Tüte mal unterm Mikroskop auszählen kannst...
Geht auch und es wäre bestimmt auch spannend die Viabilität zu kennen, anstatt nur lebt/tot.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#317

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 6. November 2019, 12:31

Hubert
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#318

Beitrag von schlupf » Mittwoch 6. November 2019, 12:37

Pivnice hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 12:31
Apotheken-Sortiment https://www.fischar.de/apothekensortime ... g-3-ph-eur
Cool, danke!
Da muss man sich ja nicht mal besonders in Unkosten stürzen

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#319

Beitrag von karlm » Mittwoch 6. November 2019, 13:11

Genau in diesem Faden steht doch weiter vorne, dass die Chico ewig nicht ankommt. Einfach mal oben in der Faden suche Chico eingeben.
Ich suchte neulich auch eine schöne West Coast IPA Hefe, dachte an die Chico, aber die Berichte hier haben mich dann doch Abstand nehmen lassen.
Am Ende habe ich doch Wyeast 1450 Denny's favourite bestellt. Die kannte ich schon und legt auch gleich los.

Eigentlich wollte ich auch mal 500 g der Gozdawa 34/70 bestellen. Aber nach diesen Berichten hier zögere ich doch.

Kann die einer Empfehlen, die Gozdawa 34/70? Die Päckchen von Fermentis sind doch auf die Dauer echt teuer.
Gruß, Philipp
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#320

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 6. November 2019, 15:08

Gozdawa kauft zu - von welchem Hersteller und welche Qualitäten weiss ich nicht - preislich bist du mit Danstar Diamond Lager 11 g statt Gozdawa 10 g auch gut bedient
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#321

Beitrag von Düssel » Mittwoch 6. November 2019, 15:25

karlm hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:11
Genau in diesem Faden steht doch weiter vorne, dass die Chico ewig nicht ankommt. Einfach mal oben in der Faden suche Chico eingeben.
Ich suchte neulich auch eine schöne West Coast IPA Hefe, dachte an die Chico, aber die Berichte hier haben mich dann doch Abstand nehmen lassen.
Am Ende habe ich doch Wyeast 1450 Denny's favourite bestellt. Die kannte ich schon und legt auch gleich los.

Eigentlich wollte ich auch mal 500 g der Gozdawa 34/70 bestellen. Aber nach diesen Berichten hier zögere ich doch.

Kann die einer Empfehlen, die Gozdawa 34/70? Die Päckchen von Fermentis sind doch auf die Dauer echt teuer.
Ich benutze die 34/70 Flüssighefe von Braupartner. Ohne Starter direkt benutzen, bin sehr zufrieden. Für 4,70€ unschlagbar.
https://www.braupartner.de/epages/Braup ... 003/20L%22
Gruß Heiner

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#322

Beitrag von hkpdererste » Mittwoch 6. November 2019, 16:05

Führt die Hefen doch einfach mehrmals, dann relativiert sich auch die Sache mit dem Preis.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#323

Beitrag von n0l3n » Mittwoch 13. November 2019, 17:27

karlm hat geschrieben:
Mittwoch 6. November 2019, 13:11
Genau in diesem Faden steht doch weiter vorne, dass die Chico ewig nicht ankommt. Einfach mal oben in der Faden suche Chico eingeben.
Ich suchte neulich auch eine schöne West Coast IPA Hefe, dachte an die Chico, aber die Berichte hier haben mich dann doch Abstand nehmen lassen.
Am Ende habe ich doch Wyeast 1450 Denny's favourite bestellt. Die kannte ich schon und legt auch gleich los.

Eigentlich wollte ich auch mal 500 g der Gozdawa 34/70 bestellen. Aber nach diesen Berichten hier zögere ich doch.

Kann die einer Empfehlen, die Gozdawa 34/70? Die Päckchen von Fermentis sind doch auf die Dauer echt teuer.
Ich hab sie benutzt und ich hatte keine Probleme. Bei 10 °C und 1 g/L hat ist sie in <24h angekommen und hat ihren Dienst getan.
Viele Grüße
Olli

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#324

Beitrag von schlupf » Mittwoch 13. November 2019, 19:55

Ich habe die letzte Tüte Chico jetzt mal einem Katalasetest unterzogen. Hier zu sehen:

https://youtu.be/17s914E8aK8

Jens meinte dazu die wäre ziemlich hinüber.

MHD übrigens 6/2021.
Learning daraus: Ich mache jetzt definitiv immer vorm Anstellen so einen Test zur Sicherheit.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#325

Beitrag von Pivnice » Mittwoch 13. November 2019, 21:10

Bravo - schäumt zwar, aber Jens kann das einordnen.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#326

Beitrag von haefner » Montag 18. November 2019, 11:45

Was ist denn das Ergebnis dieses Test's, bzw. was muss oder darf nicht auftreten?

Unabhänig davon bin ich von Gozdawa Hefen etwas abgekommen. Hatte zwar noch nicht solche Probleme wie Schlupf, aber das Ergebnis war stets hinter dem was andere Hefen leisten. Kommen immer relativ spät an und sind geschmacklich nicht so "sauber" wie ich es von Safale oder anderen Herstellern gewohnt bin. Schlägt sich auch im EVG nieder. Einziger Vorteil: man bekommt die auf eBay direkt vom Hersteller und das meist binnen 1-2 Werktagen. Da sind die schnell und als Notfallhefen attraktiv.

Gruß Micha

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#327

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 18. November 2019, 12:11

haefner hat geschrieben:
Montag 18. November 2019, 11:45
Was ist denn das Ergebnis dieses Test's, bzw. was muss oder darf nicht auftreten?
Das eindeutige Ergebnis des Tests ist: Entstehen Sauerstoffbläschen, dann gibt es noch leben Zellen in der Hefeprobe.
Die subjektive Erkenntnis ist: Je intensiver/schneller Sauerstoffbläschen entstehen, desto mehr Hefezellen leben in der Probe.

Anhand dieser Testreihe kann man das für den Anfang ganz gut abschätzen:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 04#p250204

Die Probe sollte sauber sein. Sehr viele (fast alle?) Arten von Mikroorganismen sind katalasepositiv.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#328

Beitrag von Rauchbier666 » Mittwoch 27. November 2019, 21:49

Rauchbier666 hat geschrieben:
Donnerstag 12. September 2019, 21:53
Habe einen Rauchbock-Sud aufgeteilt und je 12 Liter mit der Gozdawa Bockbier-Hefe VLB RH und die anderen 12 Liter mit Gozdawa W34/70 vergoren.
Die Abfüllung ist nun einen Monat her.
Die VLB RH schmeckt wie eine OG Hefe und hat (noch?) Fehlaromen, obwohl sie UG sein soll und einen hefigen Schleier über den anderen Geschmackskomponenten.
Die W34/70 seint OK zu sein - noch nciht ganz rund aber ich kann mir vorstellen, dass die in ein paar Wochen ganz lecker wird.

Der sEVG ist auch sehr unterschiedlich, da war die VLB RH recht schlapp

Bockbierhefe VLB RH: sEVG 66%
Lagerhefe W34/70: sEVG 74%

EDIT: Gärung im temperierten Schrank bei 12,5°C Raumtemperatur
Die heutige Verkostung nun 15 Wochen nach Abfülldatum zeigt folgendes Ergebnis:

Gozdawa W34/70: Süffiges und Malziges Bier, die Hefe ist lecker, aber überlagert die Geschmäcker der Schüttung und des Hopfens --> nicht wirklich neutral, aber süffig!

Gozdawa VLB RH: im direkten Vergleich neutraler, jedoch minimaler Geschmack nach Hefewürfel - die Schüttung und der Hopfen kommen aber besser zu Geltung als bei der W34/70. Der sEVG ist allerdings mit 66% für mich Ausschlusskriterium.

Meine Lieblingshefe von Gozdawa ist bislang die W35, weil sie am neutralsten ist (verstärkt jedoch die Bitterkeit). Ich habe allerdings noch lange nicht alle Gozdawa-Hefen getestet.
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Re: Gozdawa Hefe Thread

#329

Beitrag von Rauchbier666 » Mittwoch 27. November 2019, 22:02

In meinem letzten Sud habe ich ein Schwarzbier zu jeweils einer Hälfte mit Gozdawa W34/70 und W35 vergoren.
Das Bier haben wir nun 7 Wochen nach Abfüllung wie folgt bewertet:

W34/70: Süffig und malzig, aber nicht wirklich neutral. Die Hefe schmeckt auch in diesem Sud gut, aber die Schüttung kommt durch die geschmackliche Überlagerung der Hefe nicht so richtig zur Geltung. sEVG 73%

W35: deutlich neutraler als die W34/70. Die Schüttung spielt ihre Röst-Aromen voll aus. Der Hopfen kommt perfekt durch. Minimal hefig schmeckt es dennoch, aber vielleicht legt sich das noch in den nächsten Wochen. sEVG77%

Für mich ist die W35 bislang die neutralste Gozdawa-Hefe, die ich getestet habe. Ich würde sie gern gegen die neutralste Trockenhefe der Wettbewerber vergleichen. Welche wäre das eurer Meinung nach?

Der OldGermanAltbier (OGA9) werde ich auch noch Mal eine Chance geben bei kontrollierten 16°C. Mal sehen, ob sie da weniger säuerlich abliefert :)
Einkocher-Klasse: Bielmeier-27-Liter-Kessel und Eigenbau-Rührwerk + Gärschrank aus altem Gefrierschrank mit Inkbird 310TB

Lasst es uns proBIERen! :Drink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#330

Beitrag von Silbereule » Samstag 16. Mai 2020, 21:07

Ich habe bei einem obergärige Hellen (Heicardo Hell I. von MMuM), das ich mit der Danstar Nottingham Ale vergoren habe einen kleinen Teil abgezwackt, um die Notty von Gozdawa im direkten Vergleich zu testen.

Hatte von Gozdawa auf Anfrage die Auskunft erhalten, dass die Karyotypen ihrer Hefen den bekannten Hefen entsprechen, sie nur nicht die Handelsnamen (z.B. "Danstar Nottingham Ale") verwenden dürfen. Letzteres ist klar. "W34/70" hingegen ist kein Handelsname und darf deshalb auch verwendet werden. Diese Auskunft wollte ich nun verifizieren.

sEVG beider Hefen war schon mal identisch (~75,5%). Habe heute mit meinem Schwager den Blindtest gemacht. Wir konnten keinerlei Unterschiede feststellen. Der Test vor zwei Wochen mit meinem anderen Schwager hatte dasselbe Ergebnis. Aus meiner Sicht sind beide Hefen absolut identisch.

Hatte mir von der Notty ein paar Päckchen bestellt, um sie als Notfallhefe vorzuhalten. Da die für zwei weitere Sude vorgesehenen Hefen von der Malzwerkstatt leider mausetot waren (Nottingham Ale und German Ale), kam die Notty nun binnen kürze schon 3x zum Einsatz. Immer ein gutes Ergebnis, zügiges Ankommen und sEVG um die 75%.

Werde diese weiter verwenden und andere Gozdawa Hefen testen. Finde Preis und Qualität bisher sehr attraktiv.

Herzliche Grüße
Steffen

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#331

Beitrag von Silbereule » Samstag 16. Mai 2020, 21:13

...hier noch eine Impression vom Blindtest... :Bigsmile :Drink
Blindtest.jpg

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#332

Beitrag von Silbereule » Mittwoch 1. Juli 2020, 13:06

Gibt es Erfahrungen mit der "Withbread" 04 von Gozdawa? Ist es dieselbe wie die S-04 von Fermentis? Würde ich mal stark vermuten, aber vielleicht kann das jemand bestätigen, der es schon getestet hat. Habe hier im Faden und über die Suche nichts gefunden...

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#333

Beitrag von BenK » Dienstag 7. Juli 2020, 13:19

Sura hat geschrieben:
Dienstag 29. Mai 2018, 08:45
Exedus hat geschrieben:
Mittwoch 18. April 2018, 17:04
[....] Also irgendwie scheint es bei manchen Gozdawa Päckchen Qualitätsprobleme zu geben!?
..... und das ist wirklich schade, weil mir der Shop von Gozdawa für den Hefekauf ganz gut gefällt..... alternativ kann man nen Starter für die Hefe basteln, aber dann kann ich mir auch lieber gleich ne andere kaufen.
Ich würde das Thema für die Chico gerne nochmal aufmachen.
Ich habe gestern mit einem Freund, der gerne mal dabei sein wollte, spontan ein "Reste-Pale Ale" gebraut, gesplittet und auf einen Batch die S-33 und auf den anderen die Gozdawa Chico losgelassen. Die S-33 ging noch am gleichen Abend ab wie Schmitts Katze, bei der Gozdawa ist nach 16 Stunden noch gar nichts festzustellen - nicht mal Überweißen. Die Hefe habe ich direkt bei Gozdawa bestellt und seitdem im Kühlschrank gelagert. MHD hat auch noch reichlich Zeit... Hat jemand in letzter Zeit ähnliche Erfahrungen gemacht?

Jetzt überlege ich, ob ich das halbe Päckchen S-33, das ich noch vom letzten Bottle-Conditioning habe, drauf gebe. Aber damit wäre natürlich, das kleine Experiment dahin... :thumbdown

EDIT: Beide Hefen wurden in warmem Wasser rehydriert, die kalte Würze Ausgiebig belüftet; am Ende des Kochens habe ich Hefenahrung hinzugegeben - es sollte also eigentlich alles perfekt sein. Die Gäreimer stehen zwischen 17 und 18°C.
“Civilization as well as civility thrive where there is a pot of beer.”
― Randy Mosher, Tasting Beer

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#334

Beitrag von Tommi123 » Sonntag 12. Juli 2020, 20:14

Silbereule hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 13:06
Gibt es Erfahrungen mit der "Withbread" 04 von Gozdawa? Ist es dieselbe wie die S-04 von Fermentis? Würde ich mal stark vermuten, aber vielleicht kann das jemand bestätigen, der es schon getestet hat. Habe hier im Faden und über die Suche nichts gefunden...

Herzliche Grüße,
Steffen
Gerade mit einem einfachen Pale-Ale (100% Wiener, Kombirast bei 67°C) angestellt, ich werde berichten.
Habe früher oft und gerne die Safale 04 genommen, hoffe, dass das keine Enttäuschung wird...

LG Thomas

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#335

Beitrag von Silbereule » Montag 13. Juli 2020, 12:03

Cool, bin gespannt :Smile dann hoffen wir mal dass es gut wird! Habe auch schon mal "vorsorglich" ein Päckchen bestellt.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#336

Beitrag von Tommi123 » Montag 13. Juli 2020, 15:07

Hallo,

Über Nacht schon mal kräftige Aktivität bei mitlerweile 45% VG, das passt schon mal. Temperatur ging auf 21° hoch, sollte aber kein Problem sein, das Ale kann ein paar Ester gut vertragen.

LG Thomas

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