Gozdawa Hefe Thread

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#351

Beitrag von BrauSachse » Samstag 28. November 2020, 12:58

HopfenHoeft hat geschrieben:
Samstag 28. November 2020, 11:26
Danke, wollte mich auch an der 34/70 orientieren, nur der Bereich liegt nicht in dem Optimalbereich der Gozdawa.

Macht das nichts aus?
Den Unterschied zwischen den Angaben des Optimalbereichs bei Gozdawa (12-14 Grad) und bei Fermentis (12-14/15 Grad) finde ich jetzt nicht so gravierend. :Wink

Viele Grüße
Tilo

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#352

Beitrag von flensdorfer » Samstag 28. November 2020, 17:44

Ich habe die 34/70 gerade in der Gärung bei 9-10°C. Die schnellste ist sie nicht, hat verdammt lange bis zum ersten Überweissen gedauert. Die SVG in der Küche ist ntürlich schneller :D
Gruß, Arne

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#353

Beitrag von Silbereule » Samstag 19. Dezember 2020, 11:02

Hat schon jemand die neue Real Scotland Ale Yeast 11 probiert und kann berichten?

Die Beschreibungen von Gozdawa sind ja immer leider recht mau... (Was das betrifft gefällt mir Mangrove Jack's deutlich besser) Soll full bodied ales produzieren und nur(!) ABV bis 5,5% schaffen. Klingt für mich stark nach niedrig vergärende Hefe, attenuation wird aber als good beschrieben.

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#354

Beitrag von Nocturne » Donnerstag 28. Januar 2021, 19:19

Silbereule hat geschrieben:
Samstag 19. Dezember 2020, 11:02
Hat schon jemand die neue Real Scotland Ale Yeast 11 probiert und kann berichten?

Die Beschreibungen von Gozdawa sind ja immer leider recht mau... (Was das betrifft gefällt mir Mangrove Jack's deutlich besser) Soll full bodied ales produzieren und nur(!) ABV bis 5,5% schaffen. Klingt für mich stark nach niedrig vergärende Hefe, attenuation wird aber als good beschrieben.

Herzliche Grüße,
Steffen
Habe vor anderthalb Wochen einen 4-Liter-Sud Scottish Heavy in meinem Besserbrauer-Glasballon angesetzt und dabei auch Real Scotland Ale Yeast genommen. Blubberte schnell los, ist aber immer noch am Vergären. Wundert mich ein bisschen weil ich so lange Gärungen sonst nicht bei Bieren mit 10°P beobachte. Aber es hat auch 16°C in meinem Keller, also ist die Hefe eher am unteren Ende ihrer Wohlfühltemperatur und ich nehme an, dass die Hefe deswegen so langsam ist. Hast du mal einen Sud mit der Hefe gemacht und magst deine Erfahrungen teilen? Würden mich noch interessieren.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#355

Beitrag von Silbereule » Donnerstag 28. Januar 2021, 20:40

Hi Nocturne,

danke fürs Teilen deiner Erfahrungen! Ich habe die Hefe bisher noch nicht getestet. Vielleicht schaffe ich es dieses Jahr :Wink
Bitte weiter berichten! Mich würde vor allem interessieren ob sie zu den ganz niedrig vergärenden Hefen (wie Windsor und Brewferm Top) gehört.

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#356

Beitrag von Nocturne » Samstag 6. Februar 2021, 23:50

Verdammte Hacke, endlich ist das Scottish Heavy fertig vergoren. Drei Wochen Hauptgärung erwarte ich vielleicht bei meinen belgischen Klosterbieren aber nicht bei einem Session Ale...
Bin bei etwa 2,7° Plato rausgekommen. Mit den britischen Hefen, mit denen ich bisher gearbeitet habe (SafAle-S04 und Lallemand Verdant IPA) habe ich schon höhere Enddichten hingekriegt. Wundert mich eigentlich, in den Quellen die ich über schottisches Bier gefunden habe steht immer drin, dass die einen noch niedrigeren Endvergärungsgrad haben als die englischen. Aber gut, was sind schon Style Guidelines...?
Das Jungbier ist aber schön klar und die Hefe ist geschmacklich angenehm unauffällig. Das kann natürlich bei einer kürzeren Gärung mit höherer Temperatur anders aussehen. Ich werde noch drei Wochen Flaschengärung abwarten und dann nochmal vom Endergebnis berichten aber außer dass die Real Scottish Ale Yeast ewig gebraucht hat, habe ich bisher nichts zu meckern.

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#357

Beitrag von Gerwersch » Donnerstag 18. Februar 2021, 10:47

flensdorfer hat geschrieben:
Samstag 28. November 2020, 17:44
Ich habe die 34/70 gerade in der Gärung bei 9-10°C. Die schnellste ist sie nicht, hat verdammt lange bis zum ersten Überweissen gedauert. Die SVG in der Küche ist ntürlich schneller :D
Bei mir ging es überraschend schnell.
Hatte sie aber auch einen Tag vorher schon mit Malzbier / alkfreiem plus Zucker angefüttert.
Trotzdem, angestellt bei ca. 14° und als ich nach wenigen Stunden nachsehen wollte, war da schon ne dicke Schaumschicht und der Spund hat deutlich vor sich hin geblubbert.

An der Stelle muss ich die W34/70 direkt nochmal loben (meine erste Gozdawa, die "Notty" liegt schon für einen Test bereit).
Eine (!) Woche nach Abfüllung eine Flasche geöffnet (zur Druckkontrolle :Bigsmile ), bei Nachgärung in der Flasche (ca. 11°), also praktisch kein einziger Tag Reifung, schon wie ein "nicht ganz ausgereiftes" Bier nach mehreren Wochen.
Besonders die Klärung nach effektiv gar keiner Reifezeit war der Wahnsinn, so sahen die meisten meiner anderen Biere nicht nach 12 Wochen aus.
Auch wenn ich (nach dieser Überraschung) erwarte dass es schneller gehen wird, gebe ich ihm mal noch 8 Wochen Reifung und sehe mal, was draus wird :Drink

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#358

Beitrag von Tommi123 » Samstag 20. Februar 2021, 16:08

Hi,

Bevor du die Notty testest: bei mir hatte sie einen EVG von 65%...

LG

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#359

Beitrag von Hans A. » Montag 22. Februar 2021, 22:23

Gibt es eigentlich mittlerweile irgendwo vernünftige Datenblätter? Ich hatte vor einer Weile ein Festbier und ein Pils mit W34/70 und fand die Hefe in puncto Geschmack, Gärverhalten und Sedimentation absolut empfehlenswert, finde nur in meinen Aufzeichnungen nichts mehr zur Pitch Rate.

Ich glaube, dass ich damals mit 2,5g/l bei 8°C angestellt hatte - wie sind Eure Erfahrungen?

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#360

Beitrag von Silbereule » Dienstag 23. Februar 2021, 20:20

Irgendwo kursierte hier mal ein Datenblatt der W34/70 von Gozdawa und es hieß sie würden für alle Datenblätter machen. Aber was wirklich Hilfreiches stand da auch nicht drauf.
Hans A. hat geschrieben:
Montag 22. Februar 2021, 22:23
Ich glaube, dass ich damals mit 2,5g/l bei 8°C angestellt hatte - wie sind Eure Erfahrungen?
Ich halte mich da einfach an die Vorgaben von Fermentis, die beim Anstellen von unter 12°C graduell auf 2-3 g/l erhöhen. Insofern scheint deine Anstellrate - je nach Stammwürze - ganz gut zu sein :Wink

Herzliche Grüße,
Steffen

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Re: Gozdawa Hefe Thread

#361

Beitrag von Hans A. » Dienstag 23. Februar 2021, 22:06

Hi Steffen, OK, Danke Dir - ja, die Datenblätter auf Seite 5 hatte ich auch gesehen (und für "stark verbesserungswürdig" empfunden :puzz ). Anyway, passt, Danke!

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