Spunddruck....

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Spunddruck....

#1

Beitrag von Rellington » Dienstag 5. Februar 2019, 08:41

Ich habe mal eine blöde Frage...

Da ich bislang nur in der Flasche vergoren habe und ich mir nun Fässer -Spunddruckregler-Zapfköpfe -und eine Gegendruck abfüllanlage gekauft habe,
habe ich nun dieses Problem.
Ich verstehe zwar die Drucktabelle, aber irgendwie ...?
Ich habe einen gewüschten CO2 Gehalt von 0,5g je Liter- ich nehme also für die Nachgärung im Fass (unter Druck) von meinem UG Hellem 5Liter Speise ab. Dann geht die Hauptgärung etwa 12 bis 14 Tage unter geregelten Temperaturen (beginnend bei 9°C und endend bei 16°C und einem Resteextrakt von 3,9°P)ihren Gang. Dann gebe ich die Speise hinzu und fülle alles in 50 Liter Fässer, setze den Spunddruckregler auf und lasse den Druck auf etwa 1,5 bar ansteigen... Das Fass steht dann etwa 14 Tage bei 12 bis 14°C - dann kommt es in die Kühltruhe bei geregelten 1 bis 2°C für 4 Wochen-
Sooooo laut Tabelle müsste der Druck im Fass nun auf 0,7 bis 0,8 bar fallen, da das Jungbier CO2 bindet bei niedrigen Temperaturen... Aber irgendwie habe ich da etwas falsch verstanden oder wie oder was :puzz aber der Druck fällt nicht wie in der Tabelle angegeben...
Auf jedenfall hatte ich beim ersten Versuch des Gegendruck abfüllens erhebliche Schwierigkeiten (Viel Schau und viel verlust)
Also brauch ich euren Rat :Greets
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Re: Spunddruck....

#2

Beitrag von Sebasstian » Dienstag 5. Februar 2019, 11:54

Rellington hat geschrieben:
Dienstag 5. Februar 2019, 08:41
Ich habe mal eine blöde Frage...
Hallo Rellington,
was ist denn nun deine eine Frage?
Ich glaube du musst etwas spezifischer werden. Geht's dir darum wie du schaumfrei mit GDA arbeitest? Oder eher um die Gärung? Oder wie oder was?
Dein Problem scheint ja zu sein, dass der Druck nicht wie erwartet gefallen ist auf 0,7-0,8bar beim Kühlen. Aber auf welchen Wert er tatsächlich gefallen ist, hast du nicht verraten.
Wie kann man dir helfen? Sortier am besten nochmal deine eine konkrete Frage.
Grüße,
Sebastian

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Re: Spunddruck....

#3

Beitrag von Rellington » Dienstag 5. Februar 2019, 12:22

Das stimmt wohl... sorry
Also der Druck ist in der Kühlung nicht auf 0,7 bar gefallen, sondern ist auf etwa 1,3 bar stehen geblieben... Ich habe dann noch versucht direkt vor dem Abfüllen den Druck auf 0,8 bar zu senken, aber das gebundene CO2 hat mir eine Schaumparty beschert und ich hatte von den 50 Litern im Fass nurnoch 40 Liter in die Flasche bekommen und der Füllvorgang dauerte ewig... Ich weiß wohl, das der ideale Druck zum Gegendruck abfüllen bei etwa 0,5 bar liegt!!!
Aber die Frage ist, warum hat der Druck nicht abgenommen in den 4 Wochen Kaltlagerung bei2°C?
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Re: Spunddruck....

#4

Beitrag von irrwisch » Dienstag 5. Februar 2019, 13:20

Ich weiß wohl, das der ideale Druck zum Gegendruck abfüllen bei etwa 0,5 bar liegt!!!
Wo hast du das denn her? Das kann man doch überhaupt nicht so verallgemeinern.
Das hängt ganz davon ab welchen Druck du im Fass hast.

Wenn du mit Gegendruck abfüllst musst du den Druck etwas höher wählen als der Spundungsdruck im Fass sonst schäumt es!
Runterkühlen hilft insoweit, als das man dann mit einem niedrigen Druck abfüllen kann weil mehr CO2 im Bier gebunden wird.

Ansonsten gibts natürlich noch zig andere Sachen die beim GDA abfüllen für Schaum sorgen können.
Das Ding muss z.B. dicht sein (mit Spüliwasser prüfen). Auch sollten keine Engstellen oder so vorhanden sein an denen sich das CO2 unnötigerweise entbindet.
Und Geduld hilft auch. Ich fülle auch meistens langsam und vor allem lasse ich nach dem Füllvorgang den Druck langsam ab. Wenn man das zu schnell macht schäumt es auch ziemlich.

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Re: Spunddruck....

#5

Beitrag von ggansde » Dienstag 5. Februar 2019, 15:27

Die Gärung war nicht durch oder Du hast Dir eine Infektion eingefangen. Dann wird auch bei tieferen Temperaturen ständig CO2 nachgebildet.
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Re: Spunddruck....

#6

Beitrag von Rellington » Mittwoch 6. Februar 2019, 06:48

OhOh... Aber müsste bei einer Infektion das Bier nicht irgendwie bitter oder schlecht schmecken?
Denn eigentlich ist das Ergebniss total lecker! Zur Gärung muss ich sagen, das ich schon seit längerer Zeit keine SchnellVergärungsProbe mehr mache, da das Ergeniss nach etwa 14 Tagen immer etwa gleich und gut war- dieses mal kann man aber sagen, das letztlich zu sonst sich ein höherer Restvergärungsgrad gezeigt hat und zwar 3,9 zu sonst 3,3 oder 3,4°P . Aber ist es denn dann wirklich möglich, das die Gärung bei 2°C weiter stattfindet?
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