Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

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Midyr
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Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#1

Beitrag von Midyr » Freitag 15. März 2019, 16:18

Hallo,

nach fünf Tagen Gärung bei 11° sieht mein erster Sud (Pils von nahrungsmittel-selbermachen) so aus.

Ist das normal? Hat ne Ähnlichkeit mit einer braunen Arktis...
Blubbern habe ich im Gärröhrchen nicht mehr bemerkt.

Spindel bekomme ich erst kommende Woche

Danke für Hinweise.

Frank
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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#2

Beitrag von Beerkenauer » Freitag 15. März 2019, 16:29

Sieht für mich jetzt nicht ungewöhnlich aus.
Welche Hefe hast Du verwendet ?

Stefan

bwanapombe
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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#3

Beitrag von bwanapombe » Freitag 15. März 2019, 16:30

Hallo Frank,

das sieht erstmal nach einer Gärung aus, die in der Intensität wieder abnimmt, vielleicht sogar schon fertig ist. Also erstmal kein Alarm. Mein Rat: Deckel drauf(lassen), bis Du den Restextrakt messen kannst. Vielleicht kannst Du noch etwas mehr zur Hefe sagen.

Daß es nicht geblubbert hat, kann auch an einer Undichtheit liegen. Roch es denn nach Bier?

Dirk

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schloemi
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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#4

Beitrag von schloemi » Freitag 15. März 2019, 16:57

Sieht für mich eigentlich in Ordnung aus, aber ich tippe mal eher, dass zu warm vergören sein könnte, da die Gärtätigkeit für ein UG für 5 Tage schon sehr fortgeschritten ist, Bei wieviel Grad Celsius hat du denn angestellt und vergoren?

cu schloemi

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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#5

Beitrag von Midyr » Freitag 15. März 2019, 17:03

OK, das beruhigt mich erst mal...
Nee, der Deckel ist dicht. Es hat anfangs geblubbert und tuts, wenn man auf den Deckel drückt.

Bierhefe "Lager".
Wurde direkt in den ca. 11° kalten Keller gestellt

Frank

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brauflo
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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#6

Beitrag von brauflo » Freitag 15. März 2019, 19:17

Hi Frank,
schloemi fragt nach der Anstelltemperatur.
Also der Temperatur der Würze, bei der Du die Hefe zugegeben hast.
Wenn die entsprechend hoch war, kann die "Lager"-Hefe ziemlich rasch durch sein.
Auch bei 11° Kellertemperatur.
Die Gäraktivität erzeugt selbst eine ganze Menge Wärme im Gärbottich.
Mangels Spindel kennst Du auch die Stammwürze nicht.
Für mich sieht das auch nach normaler Gärung in der Endphase aus.
Ich schließe mich dem Rat an:
Warten bis die Spindel da ist und messen.

Darüber hinaus empfehle ich Dir für eine genaue Temperatursteuerung der Gärung zu sorgen.
Das ist mit Kühlschrank und InkBird problemlos möglich.

Viele Grüße
Florian
________________________________________________________________

... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#7

Beitrag von tbln » Freitag 15. März 2019, 19:29


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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#8

Beitrag von Midyr » Freitag 15. März 2019, 19:57

brauflo hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 19:17
Hi Frank,
schloemi fragt nach der Anstelltemperatur.
Also der Temperatur der Würze, bei der Du die Hefe zugegeben hast.
Wenn die entsprechend hoch war, kann die "Lager"-Hefe ziemlich rasch durch sein.
Auch bei 11° Kellertemperatur.
Es waren um die 16°-17°(Nach Rezept)
brauflo hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 19:17
Darüber hinaus empfehle ich Dir für eine genaue Temperatursteuerung der Gärung zu sorgen.
Das ist mit Kühlschrank und InkBird problemlos möglich.
Irgendwann mal, wenn ich beim brauen bleibe...

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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#9

Beitrag von brauflo » Samstag 16. März 2019, 07:18

tbln hat geschrieben:
Freitag 15. März 2019, 19:29
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?p=321937
Du siehst, das geht am Anfang einigen so.

Du wirst also bald Dein erstes selbstgebrautes Bier trinken können.
Herzlichen Glückwunsch dazu!
:Drink
Ich erinnere mich noch an dieses großartige Gefühl, das erste Glas in der Hand zu halten und zu trinken.
Ich war stolz wie Bolle
Es war tatsächlich: Bier.....

Über alles andere breite ich mal gnädig den Mantel des Schweigens..

Wenn Dein erstes Bier Dir schmeckt, und das wird es aller Wahrscheinlichkeit nach, sei auch stolz auf Dich!
Das meine ich aufrichtig.

Aber: lass es zunächst bei der Bezeichnung "Bier"
"Pils" meint etwas anderes.

Wenn Du Blut geleckt hast und sagst: "Mehr davon", empfehle ich Dir dieses Forum und:
Lesen, lesen, lesen....
Und dann empfehle ich für weitere Sude bewährte Rezepte aus den gängigen Datenbanken:
https://www.maischemalzundmehr.de/index.php
https://brauerei.mueggelland.de/rezepte.html

Da erhältst Du mehr Informationen zu den einzelnen Zutaten und stiltypischen Verfahrensweisen.
Bei Maischemalzundmehr kannst Du den Filter zunächst auf "Anfängertauglich" stellen.

Und dann wird Dir hier im Forum jede erdenkliche Hilfe und Unterstützung angeboten.

Ich wünsche Dir ganz viel Spaß und viele Erfolgserlebnisse bei diesem allerbesten Hobby der Welt

Viele Grüße
Florian
________________________________________________________________

... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
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Re: Nach 5 Tagen sieht mein Bier so aus:

#10

Beitrag von Midyr » Samstag 16. März 2019, 09:58

Ich danke Euch für Eure Antworten und Aufmunterungen!

Mich haben halt die "Plättchen" verunsichert, zumal ja einiges Schief gehen kann, wenn man nicht aufpasst.

Dann wart ich's mal ab.

Ẃenn es nur nicht so lange dauern würde, bis man weiß, ob's gelungen ist :Shocked (Jaaa, ich weiß, ist ein Geduldshobby)
Ich kann ja immerhin bis dahin weitere Flaschen gewissenhaft vorbereiten, dass muss ja auch sein :Drink

Frank

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