gekühlter Fermentierer

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gekühlter Fermentierer

#1

Beitrag von Berny » Samstag 13. April 2019, 21:09

Hallo Gemeinde
da es jetzt wieder wärmer wird, habe ich so eine Vorstellung.....einen Fermentierer der mir meine Würze bei der Gärung auf konstanter Temperatur hält und somit auch im Sommer ein ug möglich macht. Die Kühlung stellen ich mir bspw über innenliegende Kühlspiralen vor, die mir, von einem Tempfühler gesteuert, die Gärtemp konstant hält. Quasi umgekehrt zum Brauvorgang mit den bekannten Malzrohrsytemen.
Ich bin mir sicher, daß es sowas im großen Maßstab gibt, aber für uns?
Weiß wer was?
Bernd
Zuletzt geändert von Berny am Samstag 13. April 2019, 21:19, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: gekühlter Fermentierer

#2

Beitrag von chaos-black » Samstag 13. April 2019, 21:12

Gibts auch, von SS Brewtech und von Grainfather den Conical Fermenter mit Glycol Chiller. Letzteres habe ich mir kürzlich gegönnt, morgen steht der erste Sud damit an.
Ist nur leider preislich nicht ganz ohne, dieser Luxus.
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Re: gekühlter Fermentierer

#3

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 13. April 2019, 21:22

Ich habe auch den GF Glycol Chiller. Beste Investition meiner Heimbraukarriere. Der hat 4 getrennt steuerbare Pumpenkreisläufe. Dazu einen selbstgebauten 4-Kanal Controller und vier 70 Liter Gärbottiche. Zwei davon mit innenliegender Spirale und zwei mit Satura Kühlmatten (http://satura-shop.com/epages/0d9a7005- ... /MZWT15040). Beide Varianten haben Vor- und Nachteile. Irgendwann schreibe ich ausführlich was dazu. Konkrete Fragen gerne vorab hier.
Für Spielsude habe ich in meine Brewbucket Mini auch Kühlspiralen (vom FTSS) eingebaut.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Samstag 13. April 2019, 21:38, insgesamt 2-mal geändert.
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Re: gekühlter Fermentierer

#4

Beitrag von Berny » Samstag 13. April 2019, 21:33

Wow, ich bin begeistert, genau das ist es, genau genommen noch besser als gedacht
1000 Dank
Bernd
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Re: gekühlter Fermentierer

#5

Beitrag von mwx » Sonntag 14. April 2019, 12:07

Der GF Glycol Chiller ist toll aber es gibt auch eine kleine Lösung. Ich brauche einfach nicht 4 Kühlkreisläufe. Mit dem GF Kühlpumpenset, einem Ausgleichsbehälter und einem Aquarienkühler bekommt man eine Kühlung für zwei Tanks unter 500 Euro hin.

IMG_7045M.jpg

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Re: gekühlter Fermentierer

#6

Beitrag von Sebasstian » Sonntag 14. April 2019, 17:05

mwx hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 12:07
Der GF Glycol Chiller ist toll aber es gibt auch eine kleine Lösung. Ich brauche einfach nicht 4 Kühlkreisläufe. Mit dem GF Kühlpumpenset, einem Ausgleichsbehälter und einem Aquarienkühler bekommt man eine Kühlung für zwei Tanks unter 500 Euro hin.


IMG_7045M.jpg
Hi Michael,
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Re: gekühlter Fermentierer

#7

Beitrag von fmartinr » Sonntag 14. April 2019, 21:03

Hallo Michael,

was für eine Pumpe hast du verwendet?

Viele Grüße
Martin

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Re: gekühlter Fermentierer

#8

Beitrag von Chrissi_Chris » Sonntag 14. April 2019, 23:31

mwx hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 12:07
Der GF Glycol Chiller ist toll aber es gibt auch eine kleine Lösung. Ich brauche einfach nicht 4 Kühlkreisläufe. Mit dem GF Kühlpumpenset, einem Ausgleichsbehälter und einem Aquarienkühler bekommt man eine Kühlung für zwei Tanks unter 500 Euro hin.


IMG_7045M.jpg
Geht damit auch ein CC ?

LG Chris
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Re: gekühlter Fermentierer

#9

Beitrag von Malzwein » Montag 15. April 2019, 07:15

Die berühmte hellbraune China-Pumpe wird es tun.

@Chris: meinst du ein CC-Keg als Ausgleichsbehälter? Im Prinzip ja, der Behälter sollte aber offen sein. Oder reichen wohl rund 10 Liter Luftraum für die Ausdehnung?

Zu der Ersparnis: Ein Aquarienkühler kostet 500€ weniger, als der Glycol-Chiller. Aber neben den vier unabhängigen Kreisläufen habe ich bei Verwendung der GF Conicals gleich die für jeden Gärbehälter unabhängige Steuerung dabei und brauche kein weiteres Equipment.
Gruß Matthias

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Re: gekühlter Fermentierer

#10

Beitrag von DevilsHole82 » Montag 15. April 2019, 07:21

Chris meint mit Sicherheit CC=Cold Crash. Das wäre für mich die wichtigste Frage vor der Anschaffung solcher Kühler. Die sollten einen Temperaturbereich von 1°C bis 20°C abdecken können, um meinen Gärkühlschrank zu ersetzen.
Gruß, Daniel

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Re: gekühlter Fermentierer

#11

Beitrag von Malzwein » Montag 15. April 2019, 07:26

:Ahh immer dieser Aküfi...

Das geht mit Grainfather nicht.
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Re: gekühlter Fermentierer

#12

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 15. April 2019, 07:52

Das Glycol darf bis etwa -5°C kalt werden. Ob der CC klappt hängt von der Isolation, der Sudgröße und den Fähigkeiten des Controllers ab.
60 Liter zieht mein GF relativ schmerzfrei auf 3°C. Unter 1 °C komme ich auch mit den Brewbucket Minis nicht, weil mein Controller keine niedrigeren Werte zulässt (bewusst). 3°C ist aber auch definitiv kalt genug, um das Bier schnell und gut zu klären, wenn man nicht mit Gelatine herummacht.
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Re: gekühlter Fermentierer

#13

Beitrag von Malzwein » Montag 15. April 2019, 08:48

Das mit der Begrenzung auf 3 {waren es nicht 4?) Grad beim GF liegt doch auch an dem kleinen Kühlmantel des GF Conicals. Um effektiv tiefer zu kühlen, müsste der Konus auch gekühlt werden (Thema größte Dichte von Wasser bei 4 Grad).

Bastellösung? Ich habe schon überlegt, über einen weiteren der vier Kühlkreise den Konus von außen zu kühlen.
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Re: gekühlter Fermentierer

#14

Beitrag von mwx » Montag 15. April 2019, 08:58

Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 17:05
das sieht sehr hübsch aufgeräumt aus bei dir im "Gärkeller". :thumbup
Ja, das geht nicht anders, ich habe insgesamt nicht so viel Platz ...

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Re: gekühlter Fermentierer

#15

Beitrag von mwx » Montag 15. April 2019, 09:02

fmartinr hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 21:03
was für eine Pumpe hast du verwendet?
An jedem GF Conicals ist ein 'GF Cooling Pump Kit' dran (https://www.grainfather.com/cooling-pump-kit.html) und für den Kühler noch eine Eheim Pumpe (Model weiss ich grade nicht genau)

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Re: gekühlter Fermentierer

#16

Beitrag von mwx » Montag 15. April 2019, 09:03

Chrissi_Chris hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 23:31
Geht damit auch ein CC ?
Nein (das halte ich allerdings auch für überflüssigen Schnickschnack .. aber das ist ein anders Thema)

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Re: gekühlter Fermentierer

#17

Beitrag von mwx » Montag 15. April 2019, 09:04

Malzwein hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 07:15
Zu der Ersparnis: Ein Aquarienkühler kostet 500€ weniger, als der Glycol-Chiller. Aber neben den vier unabhängigen Kreisläufen habe ich bei Verwendung der GF Conicals gleich die für jeden Gärbehälter unabhängige Steuerung dabei und brauche kein weiteres Equipment.
Die beiden GF Conicals sind bei mir auch unabhängig geregelt. Als ich das gebaut habe war der Glycol-Chiller grade nicht lieferbar .. sonst wäre ich wahrscheinlich schwach geworden :)

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Re: gekühlter Fermentierer

#18

Beitrag von Sebasstian » Montag 15. April 2019, 09:41

mwx hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 08:58
Sebasstian hat geschrieben:
Sonntag 14. April 2019, 17:05
das sieht sehr hübsch aufgeräumt aus bei dir im "Gärkeller". :thumbup
Ja, das geht nicht anders, ich habe insgesamt nicht so viel Platz ...
Doch, das geht auch anders. Ich habe durchaus schon sehr große Unordnung auf engstem Raum gesehen. :P

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Re: gekühlter Fermentierer

#19

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 15. April 2019, 10:40

Malzwein hat geschrieben:
Montag 15. April 2019, 08:48
Das mit der Begrenzung auf 3 {waren es nicht 4?) Grad beim GF liegt doch auch an dem kleinen Kühlmantel des GF Conicals.
Die GF Chronicals und die GF Controller kenne ich leider nicht. Der Chiller kann das Glycol problemlos auf -4 oder -5 °C runterkühlen. Ein Delta von 4K (zwischen Kühlmedium und Bier) funktioniert bei vernünftiger Isolation recht gut. Man sollte technisch also relativ problemlos 0°C im Jungbier erreichen können.
Wann der Controller die Pumpe einschaltet und das Medium durch die Mantelkühlung / Spirale pumpt ist reine Softwaresache. Vielleicht gibt es für deine Controller eine modifizierte Firmware mit niedrigerem Limit?

Bei mir sieht das so aus:
Eine Box mit 4 Kanälen, die auf dem auf dem Chiller steht. Jeder Kanal hat eine Verbindung zum jeweiligen GF Steuereingang und ein DS18B20 mit langem Kabel, der im Gärbottich in der Tauchhülse steckt.

(die iPhone Screenshots sind sehr alt. Damals hatte die Software ein unteres Limit von 5°C. Sehr defensiv :-). Der Chiller hat wesentlich mehr drauf.)
0.jpg
0.jpg (15.83 KiB) 736 mal betrachtet
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2.jpg (23.53 KiB) 736 mal betrachtet
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3.jpg (13.71 KiB) 736 mal betrachtet
4.PNG
5.PNG
https://youtu.be/dzpIRjibLsY
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Re: gekühlter Fermentierer

#20

Beitrag von derMatze » Montag 15. April 2019, 20:17

Hi.
Kann mir von euch evtl. jmd sagen, wieviel so ein Glycolchiller an Strom zieht?
Sagen wir mal, ich will einen Chronical 23L ( oder auch alle 4 möglichen) von meiner Umgebungs-Wohnungstemperatur 22°C auf 6°C dauerhaft runterkühlen. Wie oft/lange läuft das Gerät und was zieht es tatsächlich an Strom?
In den Specs steht 300W.
D.h. 7,2KWh am Tag/ 2628KWh im Jahr, was bei 0,30€ die KWh ca 790€ Stromkosten im Jahr bedeuten würde 😳
Das wär mir dann doch zu viel des guten....
Würde mich über Erfahrungswerte freuen!

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Re: gekühlter Fermentierer

#21

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 16. April 2019, 01:51

Das kann man wirklich schwer genau sagen. Der Chiller hat ein Kühlmitteldepot. 5 Liter meine ich passen da rein.

60 Liter Anstellwürze (im wärmeisolierten Bottich) kühlt er 3-5 K pro Stunde runter. Nachdem die Solltemperatur erreicht wird das Kühlmitteldepot noch auf dessem Solltemperatur heruntergekühlt. Das geht sehr schnell.
Danach läuft der Kühler nur noch sehr selten an (vergeichbar mit einem Kühlschrank). Steigt die Temperatur im Gäreimer über Soll läuft kurz eine Pumpe an, die kaltes Kältemittel in den Kreislauf pumpt. Diese Pumpe frisst keinen Strom (ist genauer gesagt zu vernachlässigen). Erst wenn sich das Glycoldepot über den oberen Sollwert hinaus erwärmt lauft wieder der stromfressende Kompressor mal wieder kurz an.

Sobald die Anstelltemperatur erreicht wurde liegt der Chiller im Grunde 22,5 Stunden am Tag auf der faulen Haut.
Alles natürlich abhängig von der Güte der Wärmeisolation, dem Delta zwischen Jungbiertemperaur und der Raumtemperatur sowie der Aktivität der Gärung.
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Re: gekühlter Fermentierer

#22

Beitrag von Malzwein » Dienstag 16. April 2019, 07:55

DerMatze, wenn dein Fermenter 24/7/365 Tage läuft und der auch noch in der Sauna steht, kommt deine Rechnung vielleicht hin. Das wird aber in der Realität anders aussehen. Dennoch ist und bleibt Kühlung eines der kostenintensiveren Teile des Brauens.

Günstiger ist eine umfunktionierte Kühltruhe, die dank bester Isolierung und mit Temperaturen weit wärmer als gedacht betrieben, deutlich sparsamer ist, wie Chrissi_Chris bewiesen hat.
Gruß Matthias

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Re: gekühlter Fermentierer

#23

Beitrag von Berny » Mittwoch 17. April 2019, 07:23

Guten Morgen
und Danke für die vielen Anregungen
welches Steuergerät empfiehlt sich denn für die Tiefkühltruhe?
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Re: gekühlter Fermentierer

#24

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 17. April 2019, 08:30

Wenn du nach inkbird suchst wirst du fündig. Die haben verschiedene Modelle.
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Re: gekühlter Fermentierer

#25

Beitrag von markrickenbacher » Donnerstag 18. April 2019, 06:59

Hi Berny

Ich nehme immer den hier. Läuft problemlos

https://s.click.aliexpress.com/e/bmugIb6s

Damit kannst Du nicht nur die Kühlung sondern auch ein Heizelement steuern.

Gruss, Mark

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Re: gekühlter Fermentierer

#26

Beitrag von nursbeschde » Donnerstag 18. April 2019, 12:21

Hi Jens,
Gibt es zu deiner Controlbox mehr Infos über Aufbau und Software, ich habe mir einen Begleitkühler zugelegt und hierfür wäre das eine ideale Steuerung mit der ich meine min. 2-3 geplante Kühlkreisläufe steuern könnte.
Über eine Blick hinter die Kulissen wäre ich dir sehr dankbar.

Gruß Denis

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Re: gekühlter Fermentierer

#27

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 18. April 2019, 13:13

Melde dich mal bitte in 1-2 Monaten per PN. Vorher schaffe ich es nicht Schaltpläne zu zeichnen und das Projekt so aufzuarbeiten, dass ein Dritter ohne viel Rückfragen damit loslegen kann.
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