IKegger best practice

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IKegger best practice

#1

Beitrag von quicksim » Montag 13. Mai 2019, 22:14

Hallo liebe Braukollegen,

wie sieht eure Vorgehensweise beim Umgang mit den Ikegger Kegs aus ?
Mir ist da der Ablauf noch nicht ganz klar.

Ich würde so vorgehen:
1) Hauptgärung im Gärfass wie auch bei Flaschenabfüllung
2) Fässer befüllen und Zucker zugeben
3) Double Ball Verschluss aufschrauben
4) Nach der Reifung mit CO2 rauspressen

Benötige ich dann für jedes Fass den Double Ball Anschluss ?

Danke für die Hilfe

swinkler
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Re: IKegger best practice

#2

Beitrag von swinkler » Dienstag 14. Mai 2019, 14:12

Also bei mir sieht das so aus:

1) Hauptgärung im Gärfass
2) Fass mit Wasser füllen, leerdrücken und Entlüftungsventil ziehen (sonst blubberts beim Anschluss vom Gärfass ;-))
3) Jungbier vom Gärfass ins Keg umfüllen indem du eine Schlauchverbindung schaffst und am Entlüftungsventil den Gasdruck ablässt
4) mittels CO2-Flasche und Tabelle karbonisieren

Du kannst auch wie von dir priorisiert im Keg mit Zucker karbonisieren, hast dann aber wieder Schmodder im Fass und solltest umdrücken.
Mehrere Double-Ender sind in jedem Falle eine gute Wahl. Ginge eventuell auch durch wechseln wenn gut gekühlt, wär mir aber zu unhandlich ...

Grüßle Steffen
der Mensch lebt nicht vom Bier allein ... doch ohne kann er auch nicht sein :Drink

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Re: IKegger best practice

#3

Beitrag von AxelS » Dienstag 14. Mai 2019, 15:15

Ich habe zu Anfang auch im iKegger mit Zucker karbonisiert, bin dann aber davon abgekommen. Erstens sammelt sich die Hefe neben den übrigen Trubstoffen in der Wölbung am Fassrand, genau da, wo der Schlauch liegt. Selbst wenn Du umdrückst in ein anderes Keg hast Du jede Menge Schmodder im Bier. Bei NC-Kegs wird deshalb gern das Steigrohr gekürzt, wenn umgedrückt werden soll. Bei einem 4 oder 5l-Keg ist der prozentuale Verlust bei gekürztem Schlauch m.E. zu viel. Wir reden hier von etwa 0,5l, auf die Du jedes mal verzichten müsstest. Zweitens ist nach meiner Erfahrung der Spunddruck nur sehr ungenau zu treffen. Durch das direkte Zapfen aus dem iKegger liegt der optimale Druck bei 4,0gCO2/l, wenn es wie ein Flaschengereiftes Bier mit 5,0gCO2/l schmecken soll. Ist der Druck zu hoch, wird es mit dem Direktzapfen aus dem Keg schwierig, auch mit Kompensator. Die Zuckermenge muss also die maximale Gärtempertur, das bereits gelöste CO2 im Jungbier und die eventuell noch gelösten Zucker durch unfertige Gärung berücksichtigen. Das hat mir zwei mal ein überkarbonisiertes Bier beschert, welches kaum noch zapfbar war.
Seither karbonsiere ich lieber mit Blick auf das Endergebnis mit meiner Sodastream-Flasche. Gewünschter Druck eingestellt und fertig.
:Drink
Axel
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Re: IKegger best practice

#4

Beitrag von marosh » Dienstag 14. Mai 2019, 15:46

swinkler hat geschrieben:
Dienstag 14. Mai 2019, 14:12
Also bei mir sieht das so aus:

1) Hauptgärung im Gärfass
2) Fass mit Wasser füllen, leerdrücken und Entlüftungsventil ziehen (sonst blubberts beim Anschluss vom Gärfass ;-))
3) Jungbier vom Gärfass ins Keg umfüllen indem du eine Schlauchverbindung schaffst und am Entlüftungsventil den Gasdruck ablässt
4) mittels CO2-Flasche und Tabelle karbonisieren

Du kannst auch wie von dir priorisiert im Keg mit Zucker karbonisieren, hast dann aber wieder Schmodder im Fass und solltest umdrücken.
Mehrere Double-Ender sind in jedem Falle eine gute Wahl. Ginge eventuell auch durch wechseln wenn gut gekühlt, wär mir aber zu unhandlich ...

Grüßle Steffen
Ganz wichtig ist der 2. Punkt. Ist mir letztens erst passiert. :Ahh
Ansonsten hab ich aber das gleiche Vorgehen.

Ich würde prinzipiell für jedes Fass einen Double Ball lock Anschluss kaufen und auch benutzen. Das Ding immer auf das Fass zu schrauben was ich gerade benutzen möchte und ansonsten die Verschlüsse zu nutzen stelle ich mir problematisch vor. Ich würde mein Keg nach Möglichkeit lieber geschlossen halten.
Aber vielleicht gibt es ja jemanden der da Erfahrung hat und davon berichten kann?

Gruß
Marco
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Re: IKegger best practice

#5

Beitrag von AxelS » Dienstag 14. Mai 2019, 19:28

marosh hat geschrieben:
Dienstag 14. Mai 2019, 15:46
Aber vielleicht gibt es ja jemanden der da Erfahrung hat und davon berichten kann.
Ja, ich! :Greets

Ich habe bei 5 Kegs zwei Zapfköpfe. Mehr brauche ich nicht. Einen Zapfkopf auf einem Jungbierfass in der natürlichen Gärung beruhigt zwar die Nerven, weil ein Überdruckventil dafür sorgt, dass kein Unglück passiert. Nach zwei, drei Bieren wird man gelassener und ist auch mit einem Schraubverschluss beruhigt. Die Kegs halten Drücke aus, die sich mit dem Zusatz von Zucker vermutlich gar nicht erreichen lassen (jedenfalls die iKegger-Kegs. Bei Aldi-Express wäre ich da nicht so ruhig).
Ist die Gärung abgeschlossen, kommt das Fass in den Kühlschrank. Das geht ohne Zapfkopf besser, weil die Höhe ohne Kopf besser passt. Ist das Bier dann gekühlt und soll angezapft oder umgeschlaucht werden, einfach den Schraubverschluss gegen einen Zapfkopf getauscht und los gehts. Zum Umschlauchen muss das Zielfass natürlich auch einen Zapfkopf haben. Selbst nach dem Umschlauchen, für die anschließende Lagerung, genügt dann wieder ein Schraubverschluss.
Wenn der Lagerplatz knapp ist, lassen sich die Kegs nur dann stapeln, wenn der Schraubdeckel aufgeschraubt ist.

Wann empfiehlt es sich, mehrere Zapfköpfe zu kaufen?
- Wenn ich einen großen Kühlschrank habe und gleichzeitig mehrere Biersorten zapfbereit haben möchte.
- Wenn ich Sorge habe, dass durch das ständige Wechseln von Zapfkopf und Schraubdeckel Sauerstoff in mein Keg gelangt.
- Wenn ich mehrere/alle Fässer in einer Kaskade verbinden möchte.
- Wenn ich reich bin und Geld keine Rolle spielt. :Smile

Fazit: Ich investiere lieber in zusätzliche Kegs, als in Zapfköpfe. Der ständige Wechsel ist zwar etwas umständlich, aber für mich ist das eher eine Frage des Geldes, als der Bequemlichkeit.

:Drink
Axel
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Re: IKegger best practice

#6

Beitrag von quicksim » Mittwoch 15. Mai 2019, 08:36

Erstmals danke an alle, für die detaillierten Beiträge. Ich habe es nicht bereut in die Ikegger zu investieren. Top Qualität und Top Service bei unseren Ansprechpartnern. Die helfen auch gerne weiter.
Ich werde mal den 19l und den 5l meines 50l-Biers füllen und mit Zucker versehen. Danach jeweils mit Double Balls versehen.
Wenn das 5l leer ist, werde ich aus dem 19l umdrücken. So hätte ich mir mal meinen Erstversuch vorgestellt.
Wenn der Druck durch den Zucker zu hoch wird, reagiert das Überdruckventil 😂😂😂
Werde wohl alle Fässer mit Double Ball versehen ... vielleicht fülle ich zum Probieren ein zweites 5l Fass mit der Verschraubung ab ... nur da habe ich Angst, dass beim Umschrauben auf die Double Ball zu viel Druck beim Öffnen vorhanden ist ...
Danke nochmals meine Herren 👍👍👍

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Re: IKegger best practice

#7

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 15. Mai 2019, 08:49

quicksim hat geschrieben:
Mittwoch 15. Mai 2019, 08:36
vielleicht fülle ich zum Probieren ein zweites 5l Fass mit der Verschraubung ab ... nur da habe ich Angst, dass beim Umschrauben auf die Double Ball zu viel Druck beim Öffnen vorhanden ist ...
Wenn man nen Keg öffnet muss man natürlich immer vorher über das PRV den Überdruck ablassen (Zugring nach oben ziehen)
Fazit: Ich investiere lieber in zusätzliche Kegs, als in Zapfköpfe. Der ständige Wechsel ist zwar etwas umständlich, aber für mich ist das eher eine Frage des Geldes, als der Bequemlichkeit.
In China bei Aliexpress gibts die Zapfköpfe ca für die Hälfte. Ist genau der selbe Kram wie von iKegger oder Malt Miller. Qualität 1a. Hab mir jetzt noch einen zweiten bestellt.

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Re: IKegger best practice

#8

Beitrag von BroilKing » Mittwoch 24. Juli 2019, 10:08

Moin

ich klinke mich mal ein da ich bereits nach dem 8. Sud keine Lust auf Flaschenabfüllung mehr habe...

Jetzt schwanke ich zwischen:
In 2x 9er NC Kegs zur Reifung inkl. Karbonisierung. (Kein Platz für 18er)
Bei Bedarf dann in ein 2 bzw. 5L Mini Keg umfüllen und mit Sodastreamflasche betreiben.

Oder:
nur in 5L Mini Keg zur Reifung und ohne Umdrücken zapfen.

Was empfiehlt sich?
Durch Umdrücken habe ich weniger Bodensatz im Zapffass, aber auch Verluste bei der Biermenge.
Und natürlich mehr Reinigungsaufwand. Sonst noch etwas wichtiges?

Aus dem NC zu zapfen kommt nicht in Frage, die stehen oben auf dem Heizungsboden in einer Truhe und sehen auf dem Tisch/Terasse nicht chic aus, zudem benötige keine so großen Mengen im Anstich. Ich möchte lieber 2-3 Sorten im Anstich haben.
Grüße
Maik

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Re: IKegger best practice

#9

Beitrag von monsti88 » Mittwoch 24. Juli 2019, 11:19

Moin!

Ich habe sowohl im 5l Growler und im 19l NC Keg zwangskarbonisiert. Hat in beiden Fässern gut geklappt und es gab damit auch keinen Bodensatz. Den hast du nur wenn du die Nachgärung mit Zucker / Speise machst. Darauf habe ich bisher verzichtet, da es meiner Meinung nach den Vorteil von Kegs gegenüber Flaschen verringert.

Grüße!

Martin
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Re: IKegger best practice

#10

Beitrag von VolT Bräu » Mittwoch 24. Juli 2019, 14:40

"Anstich" ist relativ.... Von 9 auf 5 umdrücken ist demnach kein Anstich?
Umdrücken kann man auch von 5 auf 5. Das ist denke ich kein Kriterium für die Wahl der Kegs.
Die Frage ist: Wie viele 5er willst Du Dir kaufen? Wenn Du immer 3 Sude zu 20 Liter haben willst, bist Du Minimum bei 6 Kegs - realistisch sind es eher 10+ wenn Du damit entspannt brauen und lagern willst.
Da ist ein größeres Gebinde ggf schon interessant. Dann reichen Dir 2-3 kleine für den mobilen Ausschank. In diese Richtung plane ich momentan (allerdings mit 19er NC)
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: IKegger best practice

#11

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 24. Juli 2019, 15:26

Wieviel braust du denn pro Batch?
Ich hätte keine Lust nen 20er Batch auf 4 5er Kegs zu füllen und alle zwangszukarbonisieren.
Bei mir passt ein Batch in ein 19er NC Keg. Dort wird zqngskarbonisiert. Zum trinken drück ich dann vom 19er in ein 5er. So finde ich es für mich am bequemsten.

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Re: IKegger best practice

#12

Beitrag von BroilKing » Mittwoch 24. Juli 2019, 16:06

Ich braue im Grainfather, also 20L Klasse.
Ich habe für mich jetzt schon mitgenommen: auf jeden Fall Zwangskarbonisieren und nicht mit Zucker/Speise.

Also wenn ich 19er in den Kühlschrank bekäme, dann könnte ich einfach den 2 oder 5l Growler befüllen, so wie die Sorte gerade haben möchte, und wenn ein halb volles 19er da -sagen wir mal- 2 Monate drin stehen würde, wäre das ok? Müsste ja weil kein O2 sondern CO2 drauf steht.
Wäre natürlich Preis/Leistungsmässig top da 19er viel preiswerter sind und ich so nur 2-3 Growler bräuchte.

Nebenfrage: meine Eltern hatten jahrelang eine Partydeele zur Vermietung, inkl. Zapfanlage. Die Bierlieferanten brachten 30/50er Fässer inkl. CO2 Flasche.
Das angebrochene Fass (Standard Pils) hat dann aber nur wenige Wochen, manchmal nur ein paar Tage gehalten bevor es vergammelte. Wo ist da der Unterschied? Fehlende Kühlung?
Grüße
Maik

Bafra
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Re: IKegger best practice

#13

Beitrag von Bafra » Mittwoch 24. Juli 2019, 18:38

Servus,
Ich bin seit kurzem stolzer Besitzer eines 5 l Fasses und würde gerne das Fass mit nach draußen nehmen. Habe auch die Isoliertasche damit das Bier länger kühl bleibt.
Jetzt zu meiner Frage, wie vermeide ich einen zu hohen "Druck bzw. zu viel CO2" beim Transport? Ich möchte ein Bier mit ausreichend CO2 und einen stabilen Schaum.
Ich würde wie folgt vorgehen:
Fertig vergärtes und gut Bier aus 19 l Keg in IKegger umdrücken. Dann etwas Druck vom IKegger ablassen und das Bier so zum Zielort zu transportieren. Am Zielort angekommen wird das Fass abgestellt und kurz ruhen gelassen. Jetzt kommt eine CO2 Patrone an den Gasanschluss und das Bier wird je nach Stil und Vorliebe mit CO2 versetzt.
Hat jemand Erfahrungen zu diesem Thema?
Viele Grüße Steffen

Roger
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Re: IKegger best practice

#14

Beitrag von Roger » Mittwoch 24. Juli 2019, 20:12

Ich habe das letzten Samstag mit einem 2 Liter und einem 4 Liter Growler gemacht. Die waren bei 2 Grad im Kühlschrank und wurden am Tag zuvor vom Keg befüllt. Ich habe den gewünschten Druck schon beim Umdrücken eingestellt und der blieb so bis zum Grillfest, wo sie geleert wurden. 1 Gaskartusche mit 16 Gramm reicht gut für den 4 Liter Growler, könnte also je nach Karbonisierung knapp werden beim 5 Liter Fass.

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Re: IKegger best practice

#15

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 24. Juli 2019, 22:21

@Broilking: das Bier wird nicht schneller schlecht wenn man mit CO2 zapft. Egal wie angebrochen das Fass ist.
Daher ist es auch gar kein Problem nen angezapftes Fass stehen zu lassen.

Das eure 30l Fäser schneller gegammelt sind lag vllt an mangelnder Kühlung?

@Bafra: ich transportiere die 5l Fässer ständig rum. Ich lass da aber vorher kein Druck ab. Wozu? Das wird viel zu kostspielig wenn du mit den 16g co2 Patronen arbeiten willst... die sind so abartig schnell leer.
Wenn du erst den fehlenden Druck den du vorher abgelassen hast auffüllen willst kannst du direkt mal ein paar CO2 Patronen durchjagen. Je nachdem wie voll das Fass ist.
Bei nem Preis von so um die 10 oder 15 Euro für 20 CO2 Kapseln find ich das etwas übertrieben.
Sollte der CO2 Druck kritisch hoch werden hat man ja no h nen Überdruckventil im Deckel.
Also explodieren wird das Fass nicht.

Das Fass sollte halt unterwegs nicht so warm werden aber ich transportiere das Fass auch keine hunderte Kilometer und am Zielort wird’s dann eh meist wieder kühl gestellt.

Besser als die Kapseln find ich fürs unterwegs Zapfen übrigens sowieso die Sodastream Flaschen. Wenn da mal das CO2 unverhofft leer geht tauscht man grad beim nächsten Rewe/Rossmann/usw den Zylinder aus.

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Re: IKegger best practice

#16

Beitrag von Bafra » Donnerstag 25. Juli 2019, 07:21

Danke erstmal für eure Antworten.
Also, dann werde ich den Druck nach dem umdrücken auf dem Fass lassen. Ich würde gerne das Fass mit auf ein Boot nehmen und dann auf dem See ein frisch gezapftes schwabben. Dann werden wir sehen, ob das funktioniert :)
Hat jemand von euch schon Erfahrungen mit Weizen im IKegger gemacht?

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Re: IKegger best practice

#17

Beitrag von BroilKing » Donnerstag 25. Juli 2019, 08:02

Ich danke auch, dann werde ich mal den Kühlschrank messen und schauen ob CC oder NC die bessere Wahl ist.
Grüße
Maik

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Re: IKegger best practice

#18

Beitrag von oraDaro » Donnerstag 25. Juli 2019, 12:02

Tag zusammen,
ich bin nun auch stolzer Besitzer eines iKegger Sets und reihe mich mal ein in die dummen Fragen :Waa :Ahh
nächste Woche möchte ich gerne meinen Sud aus dem Gärfass in das 19l Keg schlauchen, dort zwangskarbonisieren / reifen und zum Servieren in das kleine iKeg umdrücken.
Wie kontrolliert man am bestem beim Füllen des großen Kegs und auch später beim Umdrücken in das kleine wann das Keg voll ist??
Gruß
Johannes

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Re: IKegger best practice

#19

Beitrag von Braufex » Donnerstag 25. Juli 2019, 12:25

Servus Johannes, stell das Keg einfach auf eine Waage.
Kannst ja vorher mal mit Wasser trainieren.
Hab ich auch so gemacht ... :Wink

Hier gibt's Tipps zu Waagen :Bigsmile
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 74#p341874
Gruß Erwin
Was mich an diesem Forum und seinen Mitgliedern fasziniert?
Es beantwortet mir Fragen, auf die ich niemals allein gekommen wäre! :puzz
Und das, ohne sie jemals gestellt zu haben ... :thumbsup

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Re: IKegger best practice

#20

Beitrag von swinkler » Donnerstag 25. Juli 2019, 14:29

Wenn du dir ne Waage zulegen willst, dann denk dran eine zu nehmen die sich nicht automatisch ausschaltet.

Ansonsten gehts für den Anfang auch ohne wenn du kaltes bier bei Raumtemperatur umdrückst, siehst du am kondensieren auf dem Ikeggerfässchen wie der Füllstand ist :Smile
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Re: IKegger best practice

#21

Beitrag von AxelS » Donnerstag 25. Juli 2019, 16:01

Ich hab das in einem anderen Thread schon einmal beschrieben: Ich verwende ein Stück Schlauch auf dem GAS-IN. Wenn das Fass voll ist, läuft es darüber über. Dann den Hahn am Gärgefäß schließen, den Schlauch abziehen und mittels COS über den GAS-IN etwas Druck aufs Fass geben, damit sich wieder etwas Kopfraum im Fass bildet (so etwa 100ml).
155658.jpg
Vorteil: Im Fass ist definitiv kein Sauerstoff, auch wenn ich das zuvor mit Wasser/Starsan gefüllte Fass nicht mit CO2 leergedrückt habe. Ferner kann ich, nachdem ich den PRODUCT-OUT-Schlauch wieder entfernt habe, sogleich den für die Karbonisierung/Lagerung benötigten Druck draufgeben.
Wiegen geht natürlich auch, aber dann ist der Kopfraum nur geschätzt.
:Drink
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Re: IKegger best practice

#22

Beitrag von Roger » Donnerstag 25. Juli 2019, 17:53

Wenn ich vom 19 Liter Keg in den Growler umfülle geht das wie folgt:
Co2 Buddel an Gas in 19lt Keg - Ausgang 19lt Keg an Ausgang Growler - Zapfhahn an Gas Growler. Mit dem Zapfhahn kann ich den Druck so steuern, dass das Bier beim Umfüllen fast seinen Solldruck behält. Ist der Growler voll, läuft es in das Glas, dass unter dem Zapfhahn ist und ich kann dann gleich noch einen Schluck nehmen...

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Re: IKegger best practice

#23

Beitrag von irrwisch » Donnerstag 25. Juli 2019, 18:01

oraDaro hat geschrieben:
Donnerstag 25. Juli 2019, 12:02
Tag zusammen,
ich bin nun auch stolzer Besitzer eines iKegger Sets und reihe mich mal ein in die dummen Fragen :Waa :Ahh
nächste Woche möchte ich gerne meinen Sud aus dem Gärfass in das 19l Keg schlauchen, dort zwangskarbonisieren / reifen und zum Servieren in das kleine iKeg umdrücken.
Wie kontrolliert man am bestem beim Füllen des großen Kegs und auch später beim Umdrücken in das kleine wann das Keg voll ist??
Gruß
Johannes
Axel hat den Vorgang zum Füllen aus dem Fermenter ja schon beschrieben.

Zum Umdrücken von Fass auf Fass gibts verschiedene Methoden
https://braumagazin.de/article/soda-kegs/

Ich verwende das im verlinkten artikel beachriebene Gaspendelverfahren.
Da muss man nix wiegen und spart Co2.
Das Zielfass ist dann voll wenn das Bier im Gasschlauch hochsteigt. Einfacher geht’s nicht.
Hab zwar auch ne Paketwaage angeschafft aber ich benutz die gar nicht mehr groß beim umdrücken.

oraDaro
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Re: IKegger best practice

#24

Beitrag von oraDaro » Donnerstag 25. Juli 2019, 21:02

Super, vielen Dank für eure Antworten :Drink

akacpn
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Re: IKegger best practice

#25

Beitrag von akacpn » Freitag 26. Juli 2019, 08:41

Spielt es eigentlich eine Rolle wann die Zwangskarbonisierung gemacht wird? Sofort nach dem Abfüllen oder ein paar Wochen später?

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Re: IKegger best practice

#26

Beitrag von irrwisch » Freitag 26. Juli 2019, 08:52


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Re: IKegger best practice

#27

Beitrag von BroilKing » Donnerstag 1. August 2019, 10:11

Mein erstes China Teil ist angekommen, 5L Growler.
Gekauft über Amazon, 36,00 inkl. Versand.
Verarbeitung: absolut tadellos, sehr sauber, ordentliche Nähte, alles geschliffen & gebürstet, keine Grate.
Der 2. und 3. von Amazon sind unterwegs, ein 4. von Aliexpress für 27,74 auch, mal sehen wie der ist.
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Grüße
Maik

Jaak
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Re: IKegger best practice

#28

Beitrag von Jaak » Freitag 9. August 2019, 09:35

Guten Tag,


würdet ihr das System einem Anfänger empfehlen ? Ich bin nicht gerade darauf aus, ständig Flaschen reinigen zu dürfen.. :)

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