Fermzilla: Erfahrung und Austausch

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#51

Beitrag von Trisman » Samstag 30. November 2019, 13:50

@Taim:

Vielen Dank! Dann werde ich wohl in der nächsten Zeit auf den Fermzilla und Beergun umsteigen um das fertig cabonisierte Bier in Flaschen zu füllen.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#52

Beitrag von daleipi » Samstag 30. November 2019, 18:08

Taim hat geschrieben:
Samstag 30. November 2019, 13:17
Trisman hat geschrieben:
Samstag 30. November 2019, 13:12

Gibt es dieses Teil auch irgendwo hier zu beziehen? Oder kann mir jemand sagen, wie dieser "Duotight Bulkhead" auf deutsch heiß und ob man das Teil hiereventuell einzeln bekommt, dann müsste ich nur noch eine passende Thermohülse suchen.


Guckst Du hier: € 3,60 | 60CM THERMOWELL - 1/4INCH DUOTIGHT BULKHEAD INCLUDED
https://s.click.aliexpress.com/e/Doa91515v
der Deckel ist auch Dick genug daß Du da fast jedes Gewinde reinschneiden kannst um evtl. schon vorhandene Tauchhülsen reinzuschrauben.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#53

Beitrag von daleipi » Samstag 30. November 2019, 18:09

Fermzilla ALLROUND und FLAT BOTTOM sind in Oz verfügbar. mal schauen wann da was in Europa aufschlägt. den Versand außerhalb von Australien übernehmen ja die Kanadier.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#54

Beitrag von dem_bier » Dienstag 3. Dezember 2019, 23:48

Felix83 hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 16:39
Ah, linksgewinde...
Danke für den Hinweis!

Notizen nach 2 Suden mit dem 27 L Fermzilla mit Pressure Kit:
+ Alle notwendigen Teile sind im Paket enhalten
+ Umschlauchen mit der Kugel funktioniert sehr gut (Floating Dip Tube)
+ Sehr geil die Gärung im klaren Gefäss zu sehen
+ Handlicher Gäreimer
= Hefe/Schmodder bleibt auch im Konus hängen (dünne Schicht), nicht nur im Collection Container
= Metall auf Plastikgewinde
= Preis/Leistung passt. Man merkt aber bei vielen Handgriffen, dass der Preis viel tiefer als bei Chromstahl ist.
- Sehr viele Ecken und Kanten (Reinigung...)
- Kunsstoffverschluss im Deckel unter Druck (1-2 Bar) undicht (ersetzt durch Metalladapter)
- Abschrauben vom Collection Container dreht andere Gewinde
- Kalthopfung im Collection Container funktioniert bei mir nicht (bleibt alles unten im Container, keine Durchmischung).

Fazit nach 2 Suden: Insgesamt ein günstiger Einstieg in die Gärung unter Druck. Für mich ein Zwischenschritt zu Chromstahl. Alle Handgriffe beim Drucktest mit Wasser üben hat sich gelohnt. Besteht aus sehr vielen Einzelteilen. Bin gespannt, wie lange der Fermzilla hält. Haptisch mag er mich nicht zu überzeugen.

Für die Durchmischung bei der Kalthopfung hab ich den Fermzilla geschultert und ein Paar Squats gemacht. Gibts da noch entspanntere Tricks?

Gut Sud

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#55

Beitrag von danieldee » Mittwoch 4. Dezember 2019, 07:22

dem_bier hat geschrieben:
Dienstag 3. Dezember 2019, 23:48
Felix83 hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 16:39
Ah, linksgewinde...
Danke für den Hinweis!

Notizen nach 2 Suden mit dem 27 L Fermzilla mit Pressure Kit:
+ Alle notwendigen Teile sind im Paket enhalten
+ Umschlauchen mit der Kugel funktioniert sehr gut (Floating Dip Tube)
+ Sehr geil die Gärung im klaren Gefäss zu sehen
+ Handlicher Gäreimer
= Hefe/Schmodder bleibt auch im Konus hängen (dünne Schicht), nicht nur im Collection Container
= Metall auf Plastikgewinde
= Preis/Leistung passt. Man merkt aber bei vielen Handgriffen, dass der Preis viel tiefer als bei Chromstahl ist.
- Sehr viele Ecken und Kanten (Reinigung...)
- Kunsstoffverschluss im Deckel unter Druck (1-2 Bar) undicht (ersetzt durch Metalladapter)
- Abschrauben vom Collection Container dreht andere Gewinde
- Kalthopfung im Collection Container funktioniert bei mir nicht (bleibt alles unten im Container, keine Durchmischung).

Fazit nach 2 Suden: Insgesamt ein günstiger Einstieg in die Gärung unter Druck. Für mich ein Zwischenschritt zu Chromstahl. Alle Handgriffe beim Drucktest mit Wasser üben hat sich gelohnt. Besteht aus sehr vielen Einzelteilen. Bin gespannt, wie lange der Fermzilla hält. Haptisch mag er mich nicht zu überzeugen.

Für die Durchmischung bei der Kalthopfung hab ich den Fermzilla geschultert und ein Paar Squats gemacht. Gibts da noch entspanntere Tricks?

Gut Sud
Du kannst es doch mal so versuchen:

Kugel vom Schlauch weglassen und in den unteren Behälter hängen lassen.
Dann Deckel drauf. Sicherheitsventil auf und ganz leicht Gas aufdrehen.
"Bier ist der überzeugende Beweis dafür,
dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#56

Beitrag von toaster » Mittwoch 4. Dezember 2019, 08:37

Kriegt mann den Allrounder irgendwo in Deutschland/EU? Hab‘ bis jetzt noch nichts gefunden.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#57

Beitrag von Fips » Mittwoch 4. Dezember 2019, 09:03

dem_bier hat geschrieben:
Dienstag 3. Dezember 2019, 23:48


Für die Durchmischung bei der Kalthopfung hab ich den Fermzilla geschultert und ein Paar Squats gemacht. Gibts da noch entspanntere Tricks?
Ja, Druckunterschied zwischen Sammelbehälterr und Zilla erzeugen, am besten schon beim Stopfen. Wenn der Zilla zum Zeitpunkt des Stopfens schon unter Druck steht, passiert das beim Stopfen ja fast schon automatisch, wenn man nicht gezielt mit der CO2 Flasche den Druck im Sammelbehälter angleicht. Wenn der Zilla beim Stopfen noch nicht unter Druck steht, nach dem CO2 Spülen des Hopfens 1 bis 2 Bar Druck auf den Sammelbehälter geben. Beide Varianten sind übrigens auch geeignet, um Hefe vom Konus in den Sammelbehälter zu spülen.

Ich habe letztens bei relativ kalten Temperaturen gestopft. Da ist der Hopfen auch sehr schnell sedimentiert. Ich habe ihn dann via Rückschlag-NC-Kupplung am Sammelbehälter ein paar mal mit CO2 wieder aufgewirbelt. Funktionierte gut. Alternativ kann man, sofern schon Druck auf dem Fermzilla ist, auch das Scheibenventil schließen, den Druck vom Fermzilla ablassen und anschließend das Scheibenventil wieder öffnen.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#58

Beitrag von Trisman » Mittwoch 4. Dezember 2019, 13:14

toaster hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 08:37
Kriegt mann den Allrounder irgendwo in Deutschland/EU? Hab‘ bis jetzt noch nichts gefunden.
Ich hatte am Wochenende eine Mail an braugschaeftl.de/ geschrieben, ob und wann etwa sie den rein bekommen. Die scheinen mir ja der Deutschland Vertrieb für den Fermzilla zu sein. Ich habe noch keine Antwort. Falls ich etwas höre schreibe ich hier.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#59

Beitrag von toaster » Mittwoch 4. Dezember 2019, 13:31

Trisman hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 13:14
toaster hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 08:37
Kriegt mann den Allrounder irgendwo in Deutschland/EU? Hab‘ bis jetzt noch nichts gefunden.
Ich hatte am Wochenende eine Mail an braugschaeftl.de/ geschrieben, ob und wann etwa sie den rein bekommen. Die scheinen mir ja der Deutschland Vertrieb für den Fermzilla zu sein. Ich habe noch keine Antwort. Falls ich etwas höre schreibe ich hier.
Danke!

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#60

Beitrag von Trisman » Samstag 7. Dezember 2019, 13:10

toaster hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 13:31
Danke!
Nach mittlerweile einer Woche habe ich noch keine Antwort bekommen, ich denke da kommt auch nichts mehr.
Ich warte jetzt einfach mal ab, wenn der All Rounder in den Shop kommt, oder wo anders auftaucht, werde ich das ja schon mitbekommen.

Viele Grüße

Stephan

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#61

Beitrag von daleipi » Sonntag 8. Dezember 2019, 13:58

ich schätz mal daß die im Q1 2020 langsam eintrudeln werden. zuerst in UK und dann am Kontinent

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#62

Beitrag von dem_bier » Sonntag 8. Dezember 2019, 21:04

danieldee hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 07:22
dem_bier hat geschrieben:
Dienstag 3. Dezember 2019, 23:48
Felix83 hat geschrieben:
Samstag 23. November 2019, 16:39
Ah, linksgewinde...
...
Du kannst es doch mal so versuchen:

Kugel vom Schlauch weglassen und in den unteren Behälter hängen lassen.
Dann Deckel drauf. Sicherheitsventil auf und ganz leicht Gas aufdrehen.
Das probier ich mal aus. Danke!
Zuletzt geändert von dem_bier am Sonntag 8. Dezember 2019, 21:08, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#63

Beitrag von dem_bier » Sonntag 8. Dezember 2019, 21:08

Fips hat geschrieben:
Mittwoch 4. Dezember 2019, 09:03
dem_bier hat geschrieben:
Dienstag 3. Dezember 2019, 23:48


Für die Durchmischung bei der Kalthopfung hab ich den Fermzilla geschultert und ein Paar Squats gemacht. Gibts da noch entspanntere Tricks?
Ja, Druckunterschied zwischen Sammelbehälterr und Zilla erzeugen, am besten schon beim Stopfen. Wenn der Zilla zum Zeitpunkt des Stopfens schon unter Druck steht, passiert das beim Stopfen ja fast schon automatisch, wenn man nicht gezielt mit der CO2 Flasche den Druck im Sammelbehälter angleicht. Wenn der Zilla beim Stopfen noch nicht unter Druck steht, nach dem CO2 Spülen des Hopfens 1 bis 2 Bar Druck auf den Sammelbehälter geben. Beide Varianten sind übrigens auch geeignet, um Hefe vom Konus in den Sammelbehälter zu spülen.

Ich habe letztens bei relativ kalten Temperaturen gestopft. Da ist der Hopfen auch sehr schnell sedimentiert. Ich habe ihn dann via Rückschlag-NC-Kupplung am Sammelbehälter ein paar mal mit CO2 wieder aufgewirbelt. Funktionierte gut. Alternativ kann man, sofern schon Druck auf dem Fermzilla ist, auch das Scheibenventil schließen, den Druck vom Fermzilla ablassen und anschließend das Scheibenventil wieder öffnen.
Ich hatte intuitiv den selben Druck in beiden Behältern angelegt (mit Rückschlag-NC-Ventil). Nachträgliches spülen hat nur den Hopfen überhalb des Adapters im Sammelbehälter aufgewirbelt. Darunter blieb alles liegen.
Die Variante werde ich auch noch durchtesten. Danke!

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#64

Beitrag von Bjmang » Freitag 3. Januar 2020, 17:39

Könnte man da eventuell was mit einem Magnetrührer bauen?
Nur so ein Gedanke hab keinen Fermzilla.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#65

Beitrag von Wintermuffel » Sonntag 5. Januar 2020, 21:29

Bevor ich mir das Dingens bestelle, hoffe ich ihr könnt mir bei der Entscheidundsfindung helfen.
Kann man den Hopfen vor dem Stopfen im Auffangbehälter mit Co2 spülen um den Sauerstoffeintrag zu vermeiden? Macht unter Druck vergären bei obergärigen Bieren Sinn?
Man ist nie zweimal durch den selben Wind.

Gruß
Heiner

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#66

Beitrag von Marki » Dienstag 7. Januar 2020, 12:28

Hallo zusammen,
Ich habe den zilla nun für mein nächstes Weißbier geplant - drucklos. Zuvor hatte ich stets den Vorgänger in Verwendung und war mit dem zufrieden (bis ich Kratzer reingeputzt hatte).
Was mir beim zilla aber nicht klar ist.. wie fülle ich nach der Gärung ab??
Beim Saurus gab es einen extra Aufsatz mit Schlauchtülle, aber hier?
Bitte um Hilfe!
Danke

Fips
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#67

Beitrag von Fips » Dienstag 7. Januar 2020, 12:50

Mit leichtem CO2 Überdruck über den Schwimmer rausdrücken. Geht auch mit nicht karbonisiertem Bier. Ich habe da bisher aber nur Erfahrungen mit der Beergun. Keine Ahnung, wie sich das Beispielsweise mit einem Abfüllröhrchen verhält. Alternativ könnte man evtl. auch versuchen, ein Carbonation Cap auf den Sammelbehälter aufzuschrauben und dann per Schwerkraft darüber abzufüllen. Habe ich aber noch nicht ausprobiert und hätte auch etwas bedenken, dass das relativ schnell verstopfen könnte.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#68

Beitrag von Marki » Dienstag 7. Januar 2020, 13:06

Ok, das könnte klappen. Weiss jemand, was das für eine Gewindegrösse ist an den beiden Kappen unten?
Danke uns Gruß

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#69

Beitrag von daleipi » Mittwoch 8. Januar 2020, 17:55

ich steck das VA-Siphon https://www.hobbybrauerversand.de/Edels ... phon-61-cm in den Gummiring in dem der Gärspund gesteckt wird.
die andere Kappe etwas lockern damit Luft zurück kann - OK ist jetzt nicht wirklich optimal - und das funktioniert dann mit einem normalen Silikonschauch ganz gut.

eine CO2-Flasche ist die nächste Anschaffung! das Druckkit hab ich schon.

@fips: welche beergun hast Du im Einsatz und wie zufrienden bist Du damit?

LG
stefan

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#70

Beitrag von Marki » Mittwoch 8. Januar 2020, 19:55

Also ich habe nicht das Druck-Kit und würde gerne über die beiden Kappen am Sammelbehälter (nachdem die Hefe abgezogen ist und Cold crush gefahren wurde) einen Schlauch ansetzen. Hierzu bräuchte ich aber die Gewinde Größe, um mich in Baumärkten mal umzusehen. Kann mir da niemand helfen??
Gruß markus

daleipi
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#71

Beitrag von daleipi » Mittwoch 8. Januar 2020, 21:14

das Gewinde ist das Standardgewinde für PET-Flaschen. DIN 28 (PP 28) Gewinde?

kannst mal googeln. ist nix was Du in einem Baumarkt finden würdest.

Du könntest aber sowas nehmen: https://www.amazon.de/gp/product/B07ZDY ... UTF8&psc=1
innen den Schlauchanschluß wegnehmen, das Ding vom Ventil befreien und außen einen Schlauch draufmachen.

ich hab das Teil Mitte Dezember bestellt und wollte es mal zerlegen. bis jetzt ist es noch nicht angekommen.

mein Ziel ist aber ein BlowOff für oben zu basteln um belgische Hefen herzunehmen.

LG
stefan

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#72

Beitrag von Marki » Donnerstag 9. Januar 2020, 07:56

Danke Stefan,
Jetzt komme ich klar!!
Gruß markus

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#73

Beitrag von JokerPs » Donnerstag 9. Januar 2020, 11:45

mal eine ganz dumme Frage: Ich habe ein Standard Gärfass aus Kunststoff mir flachem Boden. Im Kühlschrank steht es auf einer Heizmatte - somit kann ich heizen und kühlen, also zu jeder Jahreszeit ober- und untergärig brauen. Aber eben nur, weil der flache Boden auf dem Fass steht.
Wie kann ich denn einen Fermzilla beheizen um im Winter obergärig zu brauen?
Gruss
Mike

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#74

Beitrag von Taim » Donnerstag 9. Januar 2020, 14:02

z.B. mit einer Heizmatte oder einem Terrarienheizkabel oder einer Keramik/Infrarotlampe.
---Don't panic---

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#75

Beitrag von sebschilling » Freitag 10. Januar 2020, 21:46

Moin,

ich wollte Euch mal kurz meine Erfahrungen mit der Vergärung im 55 l Fermzilla unter Druck berichten:

Am 28.12.19 habe ich ein Märzen nach dem folgenden Rezept gebraut:

https://maischemalzundmehr.de/index.php ... orha2=5.5

Herausgekommen sind 36 l Auschlagwürze bei 15 Brix, also eine SHA von 56,6 %. Etwas mau, aber das bin ich von meinem Brauheld 45 schon gewöhnt.

Die auf 16 °C heruntergekühlte Würze habe ich in den Fermzilla gefüllt, mit 2 Päckchen Saflager S-23 bestreut und das Teil in den Keller (16 - 17 °C) gestellt. Schon am nächsten Morgen habe ich das Überweißen festgestellt, und die Gärung kam im Laufe des Tages richtig an. Nachdem sich bis zum Abend aber kein Druck aufgebaut hatte und die Gärung inzwischen wallend von statten ging, gab ich über das Gasventil ein wenig Druck in den Behälter und musste feststellen, dass die Deckeldichtung wohl undicht sein musste, da ich ein deutliches Zischen vernahm. Zum Glück konnte ich dieses Problem durch Abnehmen und Neueinsetzen des Deckels beheben, so dass sich der Druck im Behälter aufbauen konnte. Die undichte Deckeldichtung scheint beim Fermzilla ja ein häufig auftretendes Problem zu sein und ich habe vom Verkäufer bereits zwei Expemplare der dickeren Deckeldichtung bekommen, die ich ab dem nächsten Mal einsetzen werde. Den Druck im Behälter habe ich mittels Spundungsventil auf 2,1 Bar eingestellt,
Bild
was bei einer Temperatur von 16-17 °C ungefähr einer Karbonisierung von 5,6 g CO2 pro Liter entspricht. Die Hauptgärung ist seit dem 5. Januar durch und eine Messung, die ich vorgestern durchgeführt habe, hat folgende Werte ergeben:
Bild
Das Jungbier hat, wie man sehen kann, eine gute Karbonisierung und ist ordentlich schaumstabil. Es ist aber noch relativ trüb:
Bild
Der Geschmack ist leicht süßlich, süffig, wie sich das für ein Festbier gehört.

Was ich sehr seltsam finde, ist das Verhalten, das die S-23 unter Druck an den Tag legt. Es hat sich, nach Zusammenfallen der Gärungs-Schaumdecke, eine Schicht aus Hefe auf die Flüssigkeitsoberfläche gelegt, die sich dort hartnäckig hält.
Bild
Das kenne ich eigentlich so von untergärigen Hefen nicht und es würde mich an dieser Stelle interessieren, ob jemand von Euch schon ähnliche Erfahrungen mit der S-23 unter Druck gemacht hat.

Als nächstes werde ich das Jungbier von der Hefe nehmen und über den dann leeren Sammelbehälter mit 130 g Perle stopfen. Dann ca. 2 Wochen Nachgärung, während der hoffentlich die restlichen 3% vom SVG noch erreicht werden und dann wird in NC-Kegs geschlaucht. Wenn die S-23 von ihrem extrem obergärigen Verhalten keinen Abstand nimmt und das Bier weiterhin so trübe bleibt, überlege ich, beim Umschlauchen mittels dieser Methode zu filtern:
https://www.youtube.com/watch?v=Kw8qKy5fhYI
oder ich lasse es einfach so und schenke es als "naturtrübes Festbier" aus :Bigsmile :Drink - auf jeden Fall habe ich keinen Bock auf Gelatine, Kieselsol oder gar Fischleim in meinem Bier.

Ich halte Euch auf dem Laufenden und freue mich auf Eure Erfahrungen mit Druckvergärung!

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#76

Beitrag von daleipi » Samstag 11. Januar 2020, 11:52

sebschilling hat geschrieben:
Freitag 10. Januar 2020, 21:46
...mittels dieser Methode zu filtern:
https://www.youtube.com/watch?v=Kw8qKy5fhYI
ich mag den Kerl. mein absolut liebstes Ozzi-'English'

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#77

Beitrag von JokerPs » Samstag 11. Januar 2020, 13:29

Nur zum Verständnis: wozu Drucktank / Unitank wenn es eine Nachgärung geben soll? Ich dachte, da bekommt ausgegorenes karbomisiertes Bier raus und schlauch direkt ins Keg / in die Flasche mittels Beer Gun.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#78

Beitrag von sebschilling » Samstag 11. Januar 2020, 13:35

Die Nachgärung findet auch unter Druck statt. In der Zeit soll sich das Jungbier weiter klären und der Stopfhopfen seinen Geschmack entfalten...

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#79

Beitrag von JokerPs » Samstag 11. Januar 2020, 13:47

Also dann Hefe aus dem Sammelbehälter, Hopfen über Druck rein wie es der Aussi in einen anderen Video zeigt? Ohne umschlauchen dann?

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#80

Beitrag von sebschilling » Samstag 11. Januar 2020, 16:26

Ja, genau so ist's geplant.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#81

Beitrag von toaster » Samstag 11. Januar 2020, 18:29

daleipi hat geschrieben:
Samstag 11. Januar 2020, 11:52
sebschilling hat geschrieben:
Freitag 10. Januar 2020, 21:46
...mittels dieser Methode zu filtern:
https://www.youtube.com/watch?v=Kw8qKy5fhYI
ich mag den Kerl. mein absolut liebstes Ozzi-'English'
Wo kriegt man so einen Filter bei uns?

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#82

Beitrag von sebschilling » Samstag 11. Januar 2020, 18:37

Den muss man sich selber bauen. Anleitung und Links zur Bestellung finden sich hier:

https://zwieselbrau.wordpress.com/2019/ ... r-filtern/

Edit:

Man kann ihn auch fertig bei Amazon.com in den US of A bestellen. Einfach in der SuFu "Keg Filter" eingeben. Ich finde aber, das dort angebotene Ding sieht plörrig aus und habe mir lieber die Bauteile aus der Anleitung bestellt...

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#83

Beitrag von toaster » Montag 13. Januar 2020, 16:41

Das mit dem Selberbauen ist natürlich eine Option. Schade haben wir Kegland nicht bei uns. Ich baue gerne Dinge selbst, wenn ich sie genau so haben möchte wie ich es brache (z.B. meine Gärkammer). Bei Dingen wie dem Filter wäre es aber schon cool, man könnte es so kaufen:
https://www.kegland.com.au/beer-filteri ... 0inch.html

Zumal das Gekaufte (ich weiss der Filter selbst ist noch nicht drin) oft billiger ist als die einzelnen Bauteile.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#84

Beitrag von My&Son » Freitag 31. Januar 2020, 10:33

Dann muss ich mich auch mal zwei Fragen Euch FermZilla-User wenden.

Gerade verwende ich den Fermzilla zum ersten mal. Ich habe die HG meines IPAs zu ca. 60% drucklos laufen lassen.. dann die 2. Carbonation Cap drauf und mit dem noch vorhandenen Restextrakt Druck aufbauen lassen. Ziel war ein Druck von 2 Bar. So der Plan.

Nun zum Problem:

1.) Ich bekomme den FermZilla schlicht nicht Druckdicht. Nach knapp einem Bar scheint irgendwo etwas auszutreten.. das war auch schon in der Testphase mit Wasser so. Gebe ich druck drauf.. zB. knapp 2 Bar, dauert es einen halben Tag und der Druck im FZ pendelt sich auf etwa 0,9 Bar ein. Wo es leckt kann ich nicht feststellen.
--> Wie schon beschrieben scheint das ein häufiges Problem zu sein. Das "Deckel neu einsetzen" hat bei mir nichts gebracht. Schade. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und noch einen heißen Tipp für mich?

2. Die Carbonation Caps. Die NC - Gaskupplung geht bei mir nur mit Gewalt drauf. Eine Kupplung habe ich mir damit schon zerstört. Also mache ich wohl irgendwas radikal falsch. Die Caps sind beide gleichgroß und baugleich. Sie sollen sowohl für Gas- wie auch für Liquid- Anschlüsse benutzbar sein. Meines Erachtens sind die Teile baugleich mit dem normalen Getränke-Ausgang eines NC Kegs. Sprich, sie haben dies kleine Ausbuchtung, den "Hubbel", die eine breitere Stelle.. ich hoffe ihr wisst was ich meine. Darüber bekomme ich die Gas-Kupplung wie gesagt nur mit ganz viel Kraft, wobei man das schon fast Gewalt nennen muss. Was mache ich falsch? Das Handling der Ball-Lock Kupplungen ist mir geläufig.

Danke schon mal für hilfreiche Antworten!

LG Jonas

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#85

Beitrag von danieldee » Freitag 31. Januar 2020, 11:01

My&Son hat geschrieben:
Freitag 31. Januar 2020, 10:33
Dann muss ich mich auch mal zwei Fragen Euch FermZilla-User wenden.

Gerade verwende ich den Fermzilla zum ersten mal. Ich habe die HG meines IPAs zu ca. 60% drucklos laufen lassen.. dann die 2. Carbonation Cap drauf und mit dem noch vorhandenen Restextrakt Druck aufbauen lassen. Ziel war ein Druck von 2 Bar. So der Plan.

Nun zum Problem:

1.) Ich bekomme den FermZilla schlicht nicht Druckdicht. Nach knapp einem Bar scheint irgendwo etwas auszutreten.. das war auch schon in der Testphase mit Wasser so. Gebe ich druck drauf.. zB. knapp 2 Bar, dauert es einen halben Tag und der Druck im FZ pendelt sich auf etwa 0,9 Bar ein. Wo es leckt kann ich nicht feststellen.
--> Wie schon beschrieben scheint das ein häufiges Problem zu sein. Das "Deckel neu einsetzen" hat bei mir nichts gebracht. Schade. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und noch einen heißen Tipp für mich?

2. Die Carbonation Caps. Die NC - Gaskupplung geht bei mir nur mit Gewalt drauf. Eine Kupplung habe ich mir damit schon zerstört. Also mache ich wohl irgendwas radikal falsch. Die Caps sind beide gleichgroß und baugleich. Sie sollen sowohl für Gas- wie auch für Liquid- Anschlüsse benutzbar sein. Meines Erachtens sind die Teile baugleich mit dem normalen Getränke-Ausgang eines NC Kegs. Sprich, sie haben dies kleine Ausbuchtung, den "Hubbel", die eine breitere Stelle.. ich hoffe ihr wisst was ich meine. Darüber bekomme ich die Gas-Kupplung wie gesagt nur mit ganz viel Kraft, wobei man das schon fast Gewalt nennen muss. Was mache ich falsch? Das Handling der Ball-Lock Kupplungen ist mir geläufig.

Danke schon mal für hilfreiche Antworten!

LG Jonas
In beiden Fällen hilft etwas Schankhahnfett
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dass Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will"
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#86

Beitrag von Bjmang » Freitag 31. Januar 2020, 13:08

Bei mir war die Undichte Stelle am dazugekauften Spundventil an einer Verschraubung! Warohne Teflonband.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#87

Beitrag von daleipi » Samstag 1. Februar 2020, 12:00

vorgestern hab ich beim Reinigen festgetellt daß mein Fermzilla beim O-Ring vom unteren Auffangbehälter leicht undicht ist.
war aber auch nur wenn ich das Teil mit Wasser halbvoll schräg gehalten habe.

Der O-Ring ist einwandfrei, keine Fremstoffe am Dichtflansch oder im Gewinde...

vergäre jetzt grade mit Geschlossenem Butterfly-Ventil, Auffangbehälter unten dran (noch trocken) und Schüssel unter Auffangbehälter.

in einem Video wurde gesagt daß man den Auffangbehälter nicht zu fest anknallen soll. hab ich immer gemacht...

werd mich nach abgeschlossener Gärung nach der nächsten Reinigung mal näher damit befassen müssen.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#88

Beitrag von sebschilling » Samstag 1. Februar 2020, 18:34

My&Son hat geschrieben:
Freitag 31. Januar 2020, 10:33


1.) Ich bekomme den FermZilla schlicht nicht Druckdicht. Nach knapp einem Bar scheint irgendwo etwas auszutreten.. das war auch schon in der Testphase mit Wasser so. Gebe ich druck drauf.. zB. knapp 2 Bar, dauert es einen halben Tag und der Druck im FZ pendelt sich auf etwa 0,9 Bar ein. Wo es leckt kann ich nicht feststellen.
--> Wie schon beschrieben scheint das ein häufiges Problem zu sein. Das "Deckel neu einsetzen" hat bei mir nichts gebracht. Schade. Hat jemand ähnliche Erfahrungen und noch einen heißen Tipp für mich?
Bei mir war es der O-Ring im Deckel, der ist bei den Modellen, die im letzten Jahr produziert wurden etwas zu dünn. Ist ein relativ bekanntes Problem und du kannst den Händler kontaktieren, der dir den Zilla verkauft hat, dann kriegst du einen etwas dickeren, der auf jeden Fall dichtet. Zumindest bei braugschaeftl.de geht das super unkompliziert und schnell, die haben einen tollen Kundenservice. Ansonsten kriegst du den O-Ring auch bei Amazon, bei Bedarf meld dich, dann schicke ich dir den Link.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#89

Beitrag von My&Son » Samstag 1. Februar 2020, 20:35

Vielen Dank Euch für die Antworten!

Das mit dem Schankhahnfett werde ich mal probieren.. habe noch nie mit dem Zeug gearbeitet, es aber schon öfter in Videos in Verbindung mit dem FermZilla und auch NC Kegs gesehen. Wird getestet.

Das Spundventil von Braugeschäftl.de war bei mir anfangs auch undicht - das habe ich diesmal nicht in Betrieb. Daran liegts also nicht.

Das Problem mit dem O-Ring scheint mir tatsächlich in die richtige Richtung zu gehen.. ich habe sofort nach dem das Teil in Deutschland zu haben war bestellt.. da habe ich wohl noch den alten, dünneren Ring. Werde mal den Händler kontaktieren, ansonsten komme ich gerne auf dich zurück @ Sebschilling. Danke!

Am Auffangbehälter hält der FermZilla bislang dicht. Ansonsten bin ich auch sehr zufrieden - wenn ich ihn dicht bekomme bin ich glücklich, das Konzept an sich gefällt mir gut.

Beste Grüße, Jonas

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#90

Beitrag von daleipi » Sonntag 2. Februar 2020, 00:09

ich hab kein Schankhahnfett hier. ich nehm reine Vaseline aus dem Drogeriemarkt.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#91

Beitrag von JackFrost » Sonntag 2. Februar 2020, 23:33

daleipi hat geschrieben:
Sonntag 2. Februar 2020, 00:09
ich hab kein Schankhahnfett hier. ich nehm reine Vaseline aus dem Drogeriemarkt.
Teste das mal an einem Bier ob es dir den Schaum nicht zerstört.
Schankhanfett ist Öl mit Verdicker, während Vaseline Öl mit einem Teile langer Ketten ist das es fest ist bei Raumtemperatur.
Schankhanfett, zum. das vom Zapfanlagendoktor, hat z.B. eine Wasserbestädigleit bei 90 °C <=1 nach DIN 51807.

Gruß JackFrost
Meine Hardware:
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IDS2 ohne CBPi
Magnetrührer
Ss-Brewtech 10 Gal Topf
IDS2 Induktionsplatte

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#92

Beitrag von daleipi » Montag 3. Februar 2020, 10:53

bis jetzt ist nix passiert. alle Biere haben schönen, stabilen Schaum.

das https://www.zapfanlagendoktor.de/store- ... nkhahnfett ist ja nicht so teuer.

aber bis diese ganzen kleinen Mengen hier bei mir in Österreich sind... Versand bei dem Händler sind € 13,10!!!
bis auf die großen Versender ist das fast immer gleich.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#93

Beitrag von Spasskrapfen1 » Sonntag 15. März 2020, 09:50

Servus, kurze Frage. Muss ich den Gärspund für den Fermzilla mit Wasser befüllen? Und wenn ja, wie befüll ich ihn?
Liebe Grüße Robert

www.instagram.com/biermaniac

Extra Bavariam, non est vita, et si vita, non est ita.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#94

Beitrag von Spasskrapfen1 » Montag 16. März 2020, 11:33

Spasskrapfen1 hat geschrieben:
Sonntag 15. März 2020, 09:50
Servus, kurze Frage. Muss ich den Gärspund für den Fermzilla mit Wasser befüllen? Und wenn ja, wie befüll ich ihn?
Hat sich erledigt, ich hab es auseinander bekommen
Liebe Grüße Robert

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#95

Beitrag von mm62 » Mittwoch 1. April 2020, 15:45

Hallo, mein Name ist Mirko und braue seit erst einem halben Jahr, nachdem ich ein Buch übers brauen gelesen habe, aber ich braue nun fast wöchentlich. Ich bin eher der Pils Fan, sowar auch mein erster Sud untergärig und meine Kumpels waren alle nach 4 Gläßern gut voll und meinten ich solle nie wieder ein anderes Bier brauen :Bigsmile ..Ich hatte das mit Stammwürze wohl noch nicht so beachtet. Jetzt sind meine Biere trinkbar auch über 4 Gläßer hinaus.
Meine Anlage besteht aus 2x 50 liter Töpfen und einem asiatischen 24kw Wokbrenner der 40 liter Würze ruck zuck zum Wallen bringt.
so das kurz zu mir, nun meine Frage:
würdet Ihr den Fermzilla vermissen ? sagt ihr einer klaren Verbesserung beim brauen zu? da ich mir einen Kühlschrank zum Gärschrank umbauen möchte und zu Zeit in soner 30liter Plastik Tonne vergäre.
gute gesunde Zeit soweit das geht merci :Drink

Kai_Eric
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#96

Beitrag von Kai_Eric » Donnerstag 16. April 2020, 09:55

Fips hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 12:50
Mit leichtem CO2 Überdruck über den Schwimmer rausdrücken. Geht auch mit nicht karbonisiertem Bier. Ich habe da bisher aber nur Erfahrungen mit der Beergun. Keine Ahnung, wie sich das Beispielsweise mit einem Abfüllröhrchen verhält. Alternativ könnte man evtl. auch versuchen, ein Carbonation Cap auf den Sammelbehälter aufzuschrauben und dann per Schwerkraft darüber abzufüllen. Habe ich aber noch nicht ausprobiert und hätte auch etwas bedenken, dass das relativ schnell verstopfen könnte.
Ich lasse die Gärung aktuell im Eimer ablaufen und fülle über einen Zwischenschritt zur Flaschengärung ab. Eine gesonderte CO2-Flasche möchte ich mir eigentlich nicht anschaffen, fände es aber interessant, einigermaßen geklärtes Bier mit dem Druck aus dem Fermzilla direkt in Flaschen abzufüllen, also ohne nachträgliche Flaschengärung. Ist das grundsätzlich möglich? Vermutlich benötigt man eine Vorrichtung zum Abfüllen mit Gegendruck? Und falls der Druck im Fermzilla für das Abfüllen von 20 l Bier und mehr nicht ausreichen sollte - ginge das evtl. über den Anschluss von CO2 Einwegkapseln oder einer Sodastream-Gaskartusche, um so die Beschaffung und Unterbringung von größeren Gasflaschen zu umgehen?

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#97

Beitrag von metaler143 » Samstag 18. April 2020, 19:10

Kai_Eric hat geschrieben:
Donnerstag 16. April 2020, 09:55
Fips hat geschrieben:
Dienstag 7. Januar 2020, 12:50
Mit leichtem CO2 Überdruck über den Schwimmer rausdrücken. Geht auch mit nicht karbonisiertem Bier. Ich habe da bisher aber nur Erfahrungen mit der Beergun. Keine Ahnung, wie sich das Beispielsweise mit einem Abfüllröhrchen verhält. Alternativ könnte man evtl. auch versuchen, ein Carbonation Cap auf den Sammelbehälter aufzuschrauben und dann per Schwerkraft darüber abzufüllen. Habe ich aber noch nicht ausprobiert und hätte auch etwas bedenken, dass das relativ schnell verstopfen könnte.
Ich lasse die Gärung aktuell im Eimer ablaufen und fülle über einen Zwischenschritt zur Flaschengärung ab. Eine gesonderte CO2-Flasche möchte ich mir eigentlich nicht anschaffen, fände es aber interessant, einigermaßen geklärtes Bier mit dem Druck aus dem Fermzilla direkt in Flaschen abzufüllen, also ohne nachträgliche Flaschengärung. Ist das grundsätzlich möglich? Vermutlich benötigt man eine Vorrichtung zum Abfüllen mit Gegendruck? Und falls der Druck im Fermzilla für das Abfüllen von 20 l Bier und mehr nicht ausreichen sollte - ginge das evtl. über den Anschluss von CO2 Einwegkapseln oder einer Sodastream-Gaskartusche, um so die Beschaffung und Unterbringung von größeren Gasflaschen zu umgehen?
Einwegkapseln gehen natürlich, sind für so etwas aber maximal ineffizient und teuer. Passende Druckminderer für die Kapseln gibt's z.B. bei iKegger oder AliExpress. Sofern ggf. eh schon im Haushalt vorhanden lieber SodaStream mit entweder einem Minidruckminderer a la AliExpress/iKegger oder Adapter auf "normalen" Druckminderer. Oder natürlich gleich eine 2kg Flasche, vielleicht nimmst du ja bald auch Kegs in deinen Bestand auf :Wink

Mit GDAs habe ich selbst keine Erfahrung, allerdings mit der Beergun. Die funktioniert mit karbonisiertem Bier soweit ganz gut, sofern das Bier vor dem Abfüllen richtig kalt ist (Richtung 0°C).

VG
Jakob

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#98

Beitrag von Dollerdog » Dienstag 21. April 2020, 12:21

Ich habe die allgemeine Funktionsweise noch nicht ganz verstanden, wenn man unter Druck vergären möchte. Läuft dann die Hauptgärung schon unter Druck ab, dann wird die abgesetzte Hefe entnommen und anschließend weiter unter Druck nachgegoren? Und wie ist das mit Speisegabe bzw. Zucker? Benötigt man das dann nicht mehr? Vielleicht kann mir ja irgendjemand weiter helfen. Ich finde nur sehr wenige Details dazu im Internet.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#99

Beitrag von sebschilling » Samstag 25. April 2020, 16:08

Das ist richtig, schon die Hauptgärung läuft unter Druck ab und du stellst mittels Spundventil und -tabelle die gewünschte Karbonisierung ein. Deshalb entfällt auch die Speise- bzw. Zuckergabe, weil keine Nachgärung notwendig. Um am Ende der Hauptgärung das Geläger zu entfernen, schließt du das Schmetterlingsventil und schraubst den Sammelbehälter ab. Achtung: dieser steht unter Druck und du solltest vor dem Abschrauben eine Plastiktüte o. ä. darüber ziehen, sonst gibt's eine gründliche Hefe-/Bierdusche (ich spreche aus Erfahrung;). Anschließend kannst du den Sammelbehälter wieder aufschrauben. Wenn du kalthopfen willst, einfach Hopfenpellets rein und vor dem Öffnen des Schmetterlingsventils mit CO2 spülen. Dazu musst du einen NC Post an den Sammelbehälter schrauben. Am Ende kannst du das fertige Bier einfach aus dem Fermzilla ins Keg umdrücken.

Edit: Schreibfehler entfernt
Anmerkung: ich finde, das mit der Kalthopfung über den Sammelbehälter funktioniert nicht so toll. Der Großteil der Pellets bleibt im Sammelbehälter und der Aromaeffekt ist dementsprechend mau. Ich gehe in Zukunft dazu über, im Keg kaltzuhopfen.

Fips
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#100

Beitrag von Fips » Sonntag 26. April 2020, 11:24

Vielleicht nochmal zur Verdeutlichung, weil sich der Post über diesem liest, als würde man die Hauptgärung von Anfang an unter Druck laufen lassen: das ist so nicht nötig, bzw. eher ein Spezialfall, wenn man z.B. UG bei deutlich höherer Temp. fahren will.
Ich gehe normalerweise so vor, dass ich die HG drucklos laufen lasse. Erst wenn die Gärung ca. 1.5 bis 2 mas% über dem Ergebnis der SVG-Probe steht, schieße ich das Geläger drucklos aus und schließe das Spundventil an. Damit hält sich auch die Sauerei beim entfernen des Sammelbehälters in Grenzen.
Bzgl. Des Stopfens gibt es offensichtlich widersprüchliche Erfahrungen. In meinen Augen hängt das sehr davon ab, wie genau man dabei vorgeht. Wenn man große Mengen durch den Sammelbehälter zugibt und dann noch wartet, bis sich die Pellets im Sammelbehälter vollgesogen haben, bekommt man die hinterher nicht mehr in Schwebe. Bei moderaten Mengen und evtl. mit Hilfe von CO2 über ein Carbonation Cap des Sammelbehälters funktioniert es relativ gut.

PS: wenn man den Sammelbehälter unter Druck entfernen will empfiehlt es sich, den Druck über das Sicherheitsventil abzulassen, dann das Schmetterlingsventil zu schließen und dann den Sammelbehälter abzuschrauben.

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