Fermzilla: Erfahrung und Austausch

daleipi
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#151

Beitrag von daleipi » Sonntag 7. Februar 2021, 13:08

Coole Idee ! :thumbup

vielleicht geht's mit der:

https://www.ebay.de/itm/352983962236

technische Daten da:

https://www.aliexpress.com/item/3279735 ... hweb201603_

die ist bei einigen hier im Forum seit längerer Zeit im Einsatz.

mit sowas:

https://www.ebay.de/itm/DC6-30V-12V-24V ... SwB8Bf5bO2

oder von hier:

https://www.amazon.de/s?k=pwm+12v+regle ... -doa-p_5_7

keine Ahnung ob die dann langsam genug läuft...

vielleicht reicht auch eine 'Regelung'/Drosselung mit einem Kugelhahn auf der Druckseite :Grübel

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toaster
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#152

Beitrag von toaster » Sonntag 7. Februar 2021, 16:17

Also billiger wärs einfach nochmals Hopfen in einem Säckchen oben reinzuschmeissen ;).

Klar es besteht dann halt das Risiko der Oxidation durch die Zugabe.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#153

Beitrag von Smeg » Sonntag 7. Februar 2021, 20:40

toaster hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 16:17
Also billiger wärs einfach nochmals Hopfen in einem Säckchen oben reinzuschmeissen ;).
Kurzfristig wäre es billiger, aber Hopfen ist teuer und NEIPAS fressen unmengen an Hopfen, weshalb sich mittelfristig eine Pumpe amortisiert. Die Hopfenzugabe erfolgt bewusst ohne Sack/Beutel/Gittekugel etc., damit die Kontaktfläche möglichst groß ist.

@ daleipi & sebschilling; Vielen Dank für eure Antworten... ich klicke mich mal durch

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#154

Beitrag von Braufex » Sonntag 7. Februar 2021, 20:49

Smeg hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 10:05
Nun habe ich das Problem, dass der Hopfen sedimentiert ist und als fester Hopfenbrei im Hefeauffangbehälter rumlungert. Folglich können nicht ausreichend Aromen ausgespült werden.
Du hast doch unten den Anschluss, wo Du mit der Pumpe reingehen möchtest.
Hast Du schon mal darüber nachgedacht, dort CO2 einzublasen?
Das sollte einiges aufwirbeln.

Gruß Erwin

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#155

Beitrag von Smeg » Sonntag 7. Februar 2021, 21:29

Diese Methode nutze ich aktuell, jedoch ist es mit viel Aufwand verbunden.

Leider sitzt der Anschluss eher im oberen Bereich vom Hefebehälter. Ohne Schlauch im inneren erreiche ich nicht den niedrigsten Punkt.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#156

Beitrag von Braufex » Sonntag 7. Februar 2021, 22:21

Smeg hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 21:29
Diese Methode nutze ich aktuell, jedoch ist es mit viel Aufwand verbunden.
Leider sitzt der Anschluss eher im oberen Bereich vom Hefebehälter. Ohne Schlauch im inneren erreiche ich nicht den niedrigsten Punkt.
Okay, war nur ein Gedanke.
Man treibt natürlich durch so eine CO2-Wäsche auch noch die Hopfen-Aromen aus, also eher nicht so gut.

Gruß Erwin

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#157

Beitrag von igami » Montag 8. Februar 2021, 07:42

Smeg hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 20:40
@ daleipi & sebschilling; Vielen Dank für eure Antworten... ich klicke mich mal durch
Mich interessiert auf jeden Fall was du nun am Ende genommen hast und wie die Erfahrung damit ist.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#158

Beitrag von Tommi123 » Montag 8. Februar 2021, 09:51

Smeg hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 10:05
Hab kürzlich ein NEIPA gebraut. Am Donnerstag hab ich lose Pellets (Citra + Mosaic je 85 g) hinzugegeben. Nun habe ich das Problem, dass der Hopfen sedimentiert ist und als fester Hopfenbrei im Hefeauffangbehälter rumlungert. Folglich können nicht ausreichend Aromen ausgespült werden.

Um den entgegenzuwirken, wollte Ich jetzt eine Pumpe einsetzen, die die Flüssigkeit von oben ansaugt und unten wieder in den Hefebehälter pumpt. Der Hopfenbrei sollte so gelöst werden und beim Hopfen erhöht sich die Kontaktoberfläche. Ein weiterer Vorteil wäre, dass zukünftig weniger Hopfen bei gleicher Aromaausbeute verwendet werden müsste.

Hierzu wird nun eine Pumpe benötigt
- Durchfluss regulierbar
- bestenfalls selbstansaugend
- darf trockenlaufen

Hat jemand Ideen welche Pumpen sich dafür eignen?
Hi,

Hast du Druck auf dem Tank? Lass mal etwas ab, dann wirbelt alles wieder auf. Aus dem Grund sollte man vor dem Stopfen das Ventil "leicht" schließen, dann sinkt der brei nicht ganz runter.

Ganz schließen würde ich das ventil nicht, aus angst, dass es noch nachgärt und der Behälter unten platzt.

LG

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#159

Beitrag von hattorihanspeter » Montag 8. Februar 2021, 10:44

Smeg hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 10:05
Hab kürzlich ein NEIPA gebraut. Am Donnerstag hab ich lose Pellets (Citra + Mosaic je 85 g) hinzugegeben. Nun habe ich das Problem, dass der Hopfen sedimentiert ist und als fester Hopfenbrei im Hefeauffangbehälter rumlungert. Folglich können nicht ausreichend Aromen ausgespült werden.
dazu recht interessant-> http://scottjanish.com/a-case-for-short ... y-hopping/

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toaster
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#160

Beitrag von toaster » Montag 8. Februar 2021, 17:47

Smeg hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 20:40
toaster hat geschrieben:
Sonntag 7. Februar 2021, 16:17
Also billiger wärs einfach nochmals Hopfen in einem Säckchen oben reinzuschmeissen ;).
Kurzfristig wäre es billiger, aber Hopfen ist teuer und NEIPAS fressen unmengen an Hopfen, weshalb sich mittelfristig eine Pumpe amortisiert. Die Hopfenzugabe erfolgt bewusst ohne Sack/Beutel/Gittekugel etc., damit die Kontaktfläche möglichst groß ist.

@ daleipi & sebschilling; Vielen Dank für eure Antworten... ich klicke mich mal durch
Ach so, ich dachte es geht nur um dieses eine Mal.

Habe schon viele NEIPAs gebraut und beides versucht (Hopfen im Säckchen oder offen). Ich merke persönlich keinen Unterschied.

Interessant zu den Dryhopgaben bei NEIPAs ist auch die Untersuchung vom Tom Shellhamer. Z.B. hier: https://patspints.com/2019/01/16/the-su ... ellhammer/

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schlupf
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#161

Beitrag von schlupf » Freitag 12. Februar 2021, 10:18

Moin,

Ich hatte meinen neuen Fermzilla jetzt auch zum ersten Mal im Einsatz und war reichlich gefrustet, dass das Ding nicht dicht zu bekommen war.
Nachdem ich den Sud jetzt Zähne knirschend doch wieder mit Zucker zur Flaschengärung abgefüllt habe, bin ich auf Fehlersuche gegangen und konnte die Carbonation-Caps bzw. deren Flachdichtung als Fehlerquelle identifizieren.
Schon beim etwas kräftigeren handfesten Anziehen, ziehen sie sich von der Dichtfläche weg ins Innere der kurzen Röhre und dichten naturgemäß nicht mehr ab.

Hat schon jemand eine nachhaltige Lösung für das Problem? Vielleicht sowas wie eine fertig kaufbare breitere Version der Dichtringe? Ich hatte spontan auch an eine Papierdichtung gedacht, die sich nicht reindrücken dürfte, allerdings ist sowas in Verbindung mit Bier (bzw. Lebensmittel) vermutlich nicht sinnvoll.
Oder gibt's irgendwo bessere Versionen der Carbonation-Caps? Ich meine,mal irgendwo welche aus Plastik gesehen zu haben...

Ideen? Anregungen?

Viele Grüße
Sebastian

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#162

Beitrag von Tommi123 » Freitag 12. Februar 2021, 12:31

Hi,

Ziehe meine nie sonderlich feste an und hab immer fett drauf, hab mit meinen beiden fermentern keine Dichtschwierigkeiten (ein Saurus, ein Zilla).

Ansonsten kommt mir aus dem Oldtimerbereich die gute, alte Tetrapack-Dichtung in den Sinn. Lebensmittelecht sollte die ja sein, Fruchtsäfte etc haben ja auch einen niedrigen ph wert (oder wein).

LG

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#163

Beitrag von sebschilling » Freitag 12. Februar 2021, 15:10

Ich benutze die roten Plastik-Caps. Wenn man die etwas mehr als handfest anzieht, halten sie absolut dicht. Vorteil ist, dass die keinen Dichtring haben sondern nach dem Prinzip von den PET-Flaschendeckeln dichten. Du kriegst die Dinger z. B. beim Chinesen:

https://de.aliexpress.com/item/40010347 ... hweb201603_

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schlupf
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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#164

Beitrag von schlupf » Montag 15. Februar 2021, 07:58

Danke für den Tipp. Hab mir jetzt auch ein paar von den Plastikdingern vom Chinesen bestellt. Das scheinen ja auch die "echten" zu sein, die auch Kegland vertreibt.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#165

Beitrag von Concordia » Donnerstag 4. März 2021, 11:11

Hallo liebes Forum

Hab mir gestern den Fermzilla 30 l allrounder gekauft mit dem ziel, dass ich diesen in meinen kleinen Kühlschrank bekomme. Wie vermutet und vorher ausgemessen wird es sau knapp. Bedeutet konkret mit dem Druckset und den NC Kuppeln schaffe ich kein spunding valve mehr drauf - das Gärröhrchen passt dementsprechend auch auf keinen Fall. In gerade Position sitzen die NC Kuppeln direkt 1 mm unter der Decke des Kühlschranks :Bigsmile

Nun meine vermutlich blöde Frage => spricht etwas dagegen den Fermzilla zu kippen? Siehe Bild im Anhang.
20210304.jpg
Dadurch passt zwar weniger rein, aber ich braue sowieso nur max. 23 l. In der gekippten Position bekomme ich ihn in den Kühlschrank und kann vorne das spunding valve draufschrauben.

Besten Dank für eure Rückmeldung.

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#166

Beitrag von sebschilling » Donnerstag 4. März 2021, 11:17

Ich sehe kein Problem damit. Sollte funktionieren. Vergiss nicht, den Dip-Tube zu installieren, bevor du das Teil für die Gärung verschließt. Sonst hast Du später Probleme, an dein Gebräu zu kommen ;)

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Re: Fermzilla: Erfahrung und Austausch

#167

Beitrag von sebschilling » Donnerstag 4. März 2021, 11:21

schlupf hat geschrieben:
Montag 15. Februar 2021, 07:58
Danke für den Tipp. Hab mir jetzt auch ein paar von den Plastikdingern vom Chinesen bestellt. Das scheinen ja auch die "echten" zu sein, die auch Kegland vertreibt.
Gerne! Und gerade hab ich gesehen, dass es die jetzt sogar in zwei Farben gibt (gelb und rot), so dass man die Ausgänge farbcodieren kann und nicht mehr Gas- mit Getränkeseite verwechselt. Ist mir zwar noch nicht passiert, weil ich immer extra-genau gucke, bevor ich was anschließe, aber eine zusätzliche Sicherheit ist ja nie verkehrt....

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