Split-Batch Lagertemperatur

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Split-Batch Lagertemperatur

#1

Beitrag von KBO » Montag 25. Mai 2020, 18:05

Liebe Braufreunde,

was ist eigentlich die ideale Lagertemperatur eines Split-Batch einer obergärigen Hefe?

Danke und bleibts gesund!!

Sauermann
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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#2

Beitrag von Sauermann » Montag 25. Mai 2020, 22:27

2°C.

Aber so wirklich verstehe ich deine Frage nicht.

KBO
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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#3

Beitrag von KBO » Dienstag 26. Mai 2020, 09:10

Sauermann hat geschrieben:
Montag 25. Mai 2020, 22:27
2°C.

Aber so wirklich verstehe ich deine Frage nicht.
Danke, das beantwortet meine Frage!

Viele Grüße

heizungsrohr
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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#4

Beitrag von heizungsrohr » Dienstag 26. Mai 2020, 09:16

KBO hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 09:10
Sauermann hat geschrieben:
Montag 25. Mai 2020, 22:27
2°C.

Aber so wirklich verstehe ich deine Frage nicht.
Danke, das beantwortet meine Frage!

Viele Grüße
Die Antwort war ironisch, weil deine Frage so keinen Sinn ergibt
Gruß
Magnus

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#5

Beitrag von KBO » Dienstag 26. Mai 2020, 10:08

heizungsrohr hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 09:16
KBO hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 09:10
Sauermann hat geschrieben:
Montag 25. Mai 2020, 22:27
2°C.

Aber so wirklich verstehe ich deine Frage nicht.
Danke, das beantwortet meine Frage!

Viele Grüße
Die Antwort war ironisch, weil deine Frage so keinen Sinn ergibt
Hi Magnus, sorry, habe ich so nicht verstanden! Also kurze Erklärung: bin Anfänger (2. Sud mit GF30), aber möchte mich an das Split-Batching wagen! Mir war nur nicht klar, ob der Split eine „andere“ Lagertemperatur bevorzugt!

Jede Info dazu ist hochwillkommen und Danke für Deine Antworten!!

Viele Grüße!

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#6

Beitrag von Ladeberger » Dienstag 26. Mai 2020, 10:34

Hallo Klemens,

ich glaube wir reden hier noch nicht vom Selben. Ein "split batch" beschreibt zunächst mal nur die Auftrennung einer einzelnen Würzecharge in mehrere Teilchargen und deren voneinander abweichende Weiterverarbeitung. Das kann im Vergären mit verschiedenen Hefestämmen bestehen, dem Stopfen mit unterschiedlichen Hopfen, einer unterschiedlichen Aromatisierung (Früchte, Gewürze, Holz) oder sonstigen Experimenten zum Isolieren einer bestimmten Variable.

Deine Frage ist also so noch nicht zu beantworten. Worin sollen sich die "splits" denn voneinander unterscheiden und was ist das Ziel der Übung?

Gruß
Andy

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#7

Beitrag von KBO » Dienstag 26. Mai 2020, 11:07

Hallo Andy,

Ich möchte neue Flüssighefe (Wyeast 3069) in 1 L Würze (Malzextrakt und Wasser = aufgekocht) auf dem Magnetrührer starten. Dann 50% davon für meinen aktuellen Sud verwenden und die andere Hälfte im Kühlschrank für den nächsten Sud aufheben. Meine Frage zielte darauf ab, bei welcher Temperatur ich die „Split-Hefe“ optimal lagern kann.

Sorry, dass meine Frage anfangs nicht deutlich rüberkam!!

Viele Grüße!

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#8

Beitrag von Sebasstian » Dienstag 26. Mai 2020, 14:04

Hi,
ich glaube wenn du solche seltsamen Begriffe wie "Split Hefe" oder Anglizismen wie Split Batch einfach komplett weglässt und den gleichen Sachverhalt auf deutsch ausdrückst, dann versteht dich auch jeder gleich. :puzz
Das Aufbewahren der Hefe hat doch mit einem geteilten Sud (das ist deutsch für split batch) gar nichts zu tun.
Grüße,
Sebastian

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#9

Beitrag von Unbewegter Beweger » Dienstag 26. Mai 2020, 14:34

Hefe kann man z. B. in einem desinfiziertem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings sollte man das nicht so lange machen. Bis zu vier Wochen ist da noch okay. Wenn du die Hefe länger aufbewahren möchtest, ist es besser ein wenig mehr Aufwand zu betreiben. Z. B. Lagerung unter 0,9%iger Salzlösung oder Kryoperlen oder ähnliches. Da gibt es einige Threads hier im Forum. Als Anfänger ist das aber vielleicht auch erst mal zu viel.
Zusätzlich ist die Frage, ob dir ein halber Liter Starter für deinen Sud ausreicht. Je nachdem wieviel Würze du anstellen möchtest und ob unter- oder obergärig kann das zu wenig sein.
Liebe Grüße, Sven

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#10

Beitrag von KBO » Dienstag 26. Mai 2020, 14:37

Unbewegter Beweger hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:34
Hefe kann man z. B. in einem desinfiziertem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings sollte man das nicht so lange machen. Bis zu vier Wochen ist da noch okay. Wenn du die Hefe länger aufbewahren möchtest, ist es besser ein wenig mehr Aufwand zu betreiben. Z. B. Lagerung unter 0,9%iger Salzlösung oder Kryoperlen oder ähnliches. Da gibt es einige Threads hier im Forum. Als Anfänger ist das aber vielleicht auch erst mal zu viel.
Zusätzlich ist die Frage, ob dir ein halber Liter Starter für deinen Sud ausreicht. Je nachdem wieviel Würze du anstellen möchtest und ob unter- oder obergärig kann das zu wenig sein.
Liebe Grüße, Sven

Danke Dir!!!!!!

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#11

Beitrag von Ladeberger » Dienstag 26. Mai 2020, 14:50

KBO hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 11:07
Ich möchte neue Flüssighefe (Wyeast 3069) in 1 L Würze (Malzextrakt und Wasser = aufgekocht) auf dem Magnetrührer starten. Dann 50% davon für meinen aktuellen Sud verwenden und die andere Hälfte im Kühlschrank für den nächsten Sud aufheben. Meine Frage zielte darauf ab, bei welcher Temperatur ich die „Split-Hefe“ optimal lagern kann.
Schonend für die Hefe wäre so kalt wie möglich, ohne dass sie gefriert. Ich habe die Aufbewahrung von Reinzuchten und Erntehefe einen dezidierten kleinen Liebherr-Kühlschrank, der auf 1 °C eingestellt ist und das auch hervorragend hält. Da ist noch nichts eingefroren. Welchen Sicherheitsabstand zum Gefrierpunkt du wählst, musst du mit deinem Kühlschrank ausmachen.

Ergänzend möchte ich aber anmerken, dass mir deine Planung nicht so richtig gefallen will. Ich würde in einem 1 L Starter keine signifikante Vermehrung erwarten, gerade wenn die Flüssighefe noch frisch ist und die Zellzahl (wünschenswert) hoch. Was du dann als Hefe für den nächsten Sud zurückstellst, hat den Zenit an Vitalität m.E. schon zu Hälfte hinter sich. Was spricht denn dagegen, die Hefe während der Hochkräusen von oben zu ernten? Dafür ist die W68 prädestiniert. Ein wunderbar vitaler, frischer Hefesatz.

Gruß
Andy

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#12

Beitrag von HubertBräu » Dienstag 26. Mai 2020, 21:49

Du könntest auch den ersten Sud mit der kompletten Hefe anstellen, fertig vergären und vor dem Abfüllen die Hefe ernten. Mir der Erntehefe stellst Du dann den zweiten Sud an.

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#13

Beitrag von KBO » Donnerstag 28. Mai 2020, 10:48

Ladeberger hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:50
KBO hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 11:07
Ich möchte neue Flüssighefe (Wyeast 3069) in 1 L Würze (Malzextrakt und Wasser = aufgekocht) auf dem Magnetrührer starten. Dann 50% davon für meinen aktuellen Sud verwenden und die andere Hälfte im Kühlschrank für den nächsten Sud aufheben. Meine Frage zielte darauf ab, bei welcher Temperatur ich die „Split-Hefe“ optimal lagern kann.
Schonend für die Hefe wäre so kalt wie möglich, ohne dass sie gefriert. Ich habe die Aufbewahrung von Reinzuchten und Erntehefe einen dezidierten kleinen Liebherr-Kühlschrank, der auf 1 °C eingestellt ist und das auch hervorragend hält. Da ist noch nichts eingefroren. Welchen Sicherheitsabstand zum Gefrierpunkt du wählst, musst du mit deinem Kühlschrank ausmachen.

Ergänzend möchte ich aber anmerken, dass mir deine Planung nicht so richtig gefallen will. Ich würde in einem 1 L Starter keine signifikante Vermehrung erwarten, gerade wenn die Flüssighefe noch frisch ist und die Zellzahl (wünschenswert) hoch. Was du dann als Hefe für den nächsten Sud zurückstellst, hat den Zenit an Vitalität m.E. schon zu Hälfte hinter sich. Was spricht denn dagegen, die Hefe während der Hochkräusen von oben zu ernten? Dafür ist die W68 prädestiniert. Ein wunderbar vitaler, frischer Hefesatz.

Gruß
Andy
Dankeschön, das sind alles sehr wertvolle Informationen!!!!

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#14

Beitrag von KBO » Donnerstag 28. Mai 2020, 10:50

Unbewegter Beweger hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:34
Hefe kann man z. B. in einem desinfiziertem Schraubglas im Kühlschrank aufbewahren. Allerdings sollte man das nicht so lange machen. Bis zu vier Wochen ist da noch okay. Wenn du die Hefe länger aufbewahren möchtest, ist es besser ein wenig mehr Aufwand zu betreiben. Z. B. Lagerung unter 0,9%iger Salzlösung oder Kryoperlen oder ähnliches. Da gibt es einige Threads hier im Forum. Als Anfänger ist das aber vielleicht auch erst mal zu viel.
Zusätzlich ist die Frage, ob dir ein halber Liter Starter für deinen Sud ausreicht. Je nachdem wieviel Würze du anstellen möchtest und ob unter- oder obergärig kann das zu wenig sein.
Liebe Grüße, Sven
Danke Sven!

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#15

Beitrag von KBO » Donnerstag 28. Mai 2020, 10:58

Ladeberger hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 14:50
KBO hat geschrieben:
Dienstag 26. Mai 2020, 11:07
Ich möchte neue Flüssighefe (Wyeast 3069) in 1 L Würze (Malzextrakt und Wasser = aufgekocht) auf dem Magnetrührer starten. Dann 50% davon für meinen aktuellen Sud verwenden und die andere Hälfte im Kühlschrank für den nächsten Sud aufheben. Meine Frage zielte darauf ab, bei welcher Temperatur ich die „Split-Hefe“ optimal lagern kann.
Was spricht denn dagegen, die Hefe während der Hochkräusen von oben zu ernten? Dafür ist die W68 prädestiniert. Ein wunderbar vitaler, frischer Hefesatz.

Gruß
Andy
Hallo Andy,

das „Verfahren“ habe ich auf Youtube bei „089Braumeister“ gefunden, dessen Videos ich eigentlich mag und auch oft pragmatisch empfinde.

Deinen Hinweis die Hefe während des Hochkräusen zu ernten finde ich super interessant! Findet man da irgendwo etwas Ausführlicheres bezüglich des Vorgehens? Die Vermeidung einer Infektion erwarte ich da herausfordernd, oder?

Ich finde es übrigens ganz spitze, dass auf solche Fragen von mir (bin ja totaler Anfänger) trotzdem seriöse und wohlmeinende Antworten kommen (zumindest größtenteils)! Eure Hilfe ist mehr als willkommen und ich danke allen Antwortern!

Liebe Grüße

Klemens

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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#16

Beitrag von brauflo » Donnerstag 28. Mai 2020, 11:17

Lieber Klemens,

da näherst Du Dich einem spannenden, wenngleich sehr komplexen Thema.
Aus meiner Sicht ist das nicht in einem Thread per Frage und Antwort zu erörtern.
Ich kenne den YouTube Kanal nicht, kann also die Qualität nicht beurteilen.
Aber ich kenne das Forum und möchte behaupten: eine derartige Fülle an Fachkompetenz, Erfahrung auf so komprimiertem Raum ist außergewöhnlich.

Zum Einstieg in das Thema"Hefebanking" wird es Dir vermutlich nicht erspart bleiben, sehr viel zu lesen und zu stöbern.

Zu Beginn lege ich Dir diesen umfangreichen Thread ans Herz.

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 56#p189556

Ansonsten wünsche ich Dir weiterhin viel Freude und Erfolg beim schönsten Hobby der Welt.

Viele Grüße,

Florian
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Re: Split-Batch Lagertemperatur

#17

Beitrag von brauflo » Donnerstag 28. Mai 2020, 11:50

Habe nun mal das Video angeschaut.
Nunja, abgesehen von der falschen Terminologie, die Dir ja auch schon wenig hilfreich war, ist die Anleitung nicht optimal.
(Über die Informationen von Brulosophy gibt es ohnehin sehr geteilte Meinungen)
Insgesamt kann das beschriebene Verfahren für unkomplizierte obergärige Biere so funktionieren.
Bei größeren Suden, höheren Stammwürzen, oder bei erwünschter neutraler Vergärung (wenig Ester) stößt das aber schnell an seine Grenzen.
Spätestens bei untergärigem Bier klappt das dann gar nicht mehr.

Wenn er das ganze Röhrchen Flüssighefe ansetzt, beginnt er den Starter mit viel zu viel Hefezellen. Das ist für die gewünschte Vermehrung der Zellzahl und die angestrebte Viabilität sehr ungünstig.

Gut beschrieben ist das in diesem Thread. Da geht es zwar um Trockenhefe, das Prinzip ist aber das Gleiche.

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 12#p332612

Ein wunderbar anschauliches Beispiel liefert Derderdasbierbraut in Post #23

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 15#p332915

VG
Florian
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