Saflager_w34 70_mit_s-23

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Hopfen-Tatze
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Saflager_w34 70_mit_s-23

#1

Beitrag von Hopfen-Tatze » Freitag 24. Juli 2020, 13:35

Hallo,

ich benötige von Euch mal wieder ein paar Meinungen aufgrund Erfahrung.

Ich möchte demnächst einen UG Sud brauen. Nun habe ich festgestellt, das ich nur noch ein Päckchen von Saflager w34/70 und S-23 auf Lager habe.
Ich frage mich nun ob es ein Problem bei der Gärung gebe, wenn ich beide miteinander verheirate?

Hat jemand sowas in der Art schon probiert?
Würde jemand davon abraten?

Beste Grüße
Sebastian

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muldengold
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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#2

Beitrag von muldengold » Freitag 24. Juli 2020, 14:01

Hi Sebastian,

kann man machen, da sollte es eigentlich kein Problem geben. Denk daran die Hefe gut zu rehydrieren. Alternativ könntest Du die Würze auch teilen und eine Hälfte mit der W34/70 und die andere mit der S-23 vergären.

VG

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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#3

Beitrag von ggansde » Freitag 24. Juli 2020, 14:06

Oder Du machst einen Starter...
VG, Markus
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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#4

Beitrag von Hopfen-Tatze » Freitag 24. Juli 2020, 14:06

Hey vielen Dank!

Ich dachte auch daran, dass es da kein Problem geben sollte. Die eine produziert halt nur etwas Ester und die andere ist neutral. Da es ein dunkles Bier gibt, wäre die leichte Ester Note kein schlimm. Ich werde dieses mal richtig rehydrieren. :)

Bester Gruß

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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#5

Beitrag von Hopfen-Tatze » Freitag 24. Juli 2020, 14:07

@Markus: Stimmt, Magnetrührer ist vorhanden :)

Danke

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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#6

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 24. Juli 2020, 14:11

Hopfen-Tatze hat geschrieben:
Freitag 24. Juli 2020, 14:06
Die eine produziert halt nur etwas Ester und die andere ist neutral.
Die Menge der Ester ist bei beiden Hefen bei gleicher Zellenanzahl recht ähnlich. Je mehr vitale Zellen, desto weniger Ester.
Die S23 produziert mehr höhere Alkohole bei gleicher Angärtemperatur, als die W34/70. Du kannst sie kälter anstellen, um die höheren Alkohole zu reduzieren.

Ich wäre auch für einen geteilten Sud mit je einer der Hefen. So lernt man auch was über deren Geschmacksprofil.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#7

Beitrag von HubertBräu » Freitag 24. Juli 2020, 14:13

Ich würde den Sud auch aufteilen und getrennt vergären.

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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#8

Beitrag von Hopfen-Tatze » Freitag 24. Juli 2020, 14:15

Danke Leute!

Auf Euch ist echt Verlass, was Ratschläge und Informationen betrifft.

Viele Grüße

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§11
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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#9

Beitrag von §11 » Freitag 24. Juli 2020, 15:21

Vor allem wenn du den Sud teilst, erkennst du die Unterschiede und kannst einen Teil wieder miteinander verschneiden und für die Zukunft lernen wie sich beide Hefen zusammen verhalten
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
Die Seite zur HBCon https://heimbrauconvention.de/
https://headlessbrewer.wordpress.com/

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Re: Saflager_w34 70_mit_s-23

#10

Beitrag von Hopfen-Tatze » Freitag 24. Juli 2020, 16:20

Man lernt zu experimentieren, finde ich ja mal sehr spannend.

Danke

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