Was ist denn das auf meinem Bier?

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Räuber Hopfenstopf
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Was ist denn das auf meinem Bier?

#1

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:25

Moin,
wir haben am Wochenende ein Pale Ale mit (hoffentlich) leichten Orangennoten gebraut. Die Hauptgärung ist gerade am Abklingen und ich wollte demnächst die Kalthopfung machen. Das Bier ist relativ simpel. Schüttung 50:50 PiMa und Pale ale Maris Otter, Melanoidinmalz und Carared (weil es rötlich-orange werden sollte) und etwas Sauermalz. Dazu Bitterrorangenschalen für 15 Minuten in der Kochung. Gehopft mit Cascade und Amarillo. Angestellt mit 13,7 °P mit US-05.
Bisher waren die Sude, die ich gemacht habe nach der HG immer ohne viel Decke bzw. Belag. Diesmal schwimmt ziemlich viel oben drauf. Das Zeug ist ziemlich dick und zäh. Die Gärung ist relativ sauber verlaufen. Es riecht gut und schmeckt unauffällig. Warum siehr es diesmla so anders aus? Kann das von den Orangenschalen kommen? Bis auf das Pilsener Malz und Carared habe ich alle Rohstoffe auch in den letzten Suden verwendet. Ich mache mir erstmal keine Gedanken und schlauche das um. Ist nur aus Neugier und Interesse. Kahmhaut sieht meiner Recherche nach anders aus. Bilder zur Schlaucherdecke konnte ich nicht so eindeutig finden.

Viele Grüße
Björn
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#2

Beitrag von chaos-black » Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:28

Das ist Hefe. Unterschiedliche Stämme hinterlassen mal mehr und mal weniger auf dem Sud - da kann man z.B. super die Hefe ernten.

Beste GRüße,
Alex
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#3

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:30

Sieht mir aus wie eine aktive Gärung. Bist du sicher, dass es vorbei ist?

Cheers,

Keith :-)
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Felix83
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#4

Beitrag von Felix83 » Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:30

Das ist für die US-05 normal. Eben eine obergärige Hefe und die bleibt gerne kompakt oben hängen. Wenn man gegen den Eimer klopft, fällt das meist zusammen. Aber ich kann dir nur dringend abraten den Gäreimer so spät in der Gärung oder nach der Gärung zu öffnen. Damit hast du dein Bier jetzt mit Sicherheit oxidiert. Die kleinste Exposition mit Sauerstoff von Bier und es oxidiert innerhalb kurzer Zeit und damit deine schönen Hopfenaromen.
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Räuber Hopfenstopf
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#5

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:48

Ihr seid ja schnell...
Ich denke schon, dass die Gärung in den letzten Zügen liegt. Da blubbert so gut wie nichts mehr. Irgendwann muss ich ja aber an den Deckel ran. Der Hopfen zur Kalthopfung muss ja in das Bier kommen. Und dann soll das Bier ja auch aus dem Kübel raus. Oxidation ist sicherlich ein Thema. Ich schlauche es zur Nachgärung in ein mit CO2 gespültes Keg um und dann geht es irgendwann in die Flasche. Bisher mit Flaschengärung aus dem Kübel (mit einmal umschlauchen, um sedimentierten Hopfen und Hefe loszuwerden). Demnächst dann mit GDA aus dem Keg. Die Flaschen habe ich im Kopfraum bisher auch mit CO2 gespült und versuche, so wenig wie möglich zu plätschern. Aber ganz abgeschirmt von dieser Welt kann ich mein Bier nicht machen. Etwas Oxidation wird also unvermeidlich sein. Aber ich gelobe Besserung und werde meine Neugier zügeln.

Gruß
Björn
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#6

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 21. Oktober 2020, 16:46

Noch eine Frage interessehalber: Hat denn der Grad der Gärung mit der Oxidationsgefahr zu tun? Gibt es Phasen während der Gärung (oder auch vorher), in denen die Gefahr bedonders groß ist?
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#7

Beitrag von Commander8x » Donnerstag 22. Oktober 2020, 07:43

Je weiter die Gärung fortschreitet, desto mehr Sauerstoff aus der Würze wird verbraucht. Und dann sollte man weiteren Sauerstoff-Eintrag vermeiden, wo man kann.

Gruß Matthias
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#8

Beitrag von qwe » Montag 2. November 2020, 16:29

Felix83 hat geschrieben:
Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:30
Das ist für die US-05 normal. Eben eine obergärige Hefe und die bleibt gerne kompakt oben hängen. Wenn man gegen den Eimer klopft, fällt das meist zusammen. Aber ich kann dir nur dringend abraten den Gäreimer so spät in der Gärung oder nach der Gärung zu öffnen. Damit hast du dein Bier jetzt mit Sicherheit oxidiert. Die kleinste Exposition mit Sauerstoff von Bier und es oxidiert innerhalb kurzer Zeit und damit deine schönen Hopfenaromen.
Blöde Frage, aber wie soll man denn dann Messungen durchführen?
Ich bin ein bisschen verwirrt. Bin selbst noch eher Anfänger und habe mich aufgrund diverser Beiträge hier davon abbringen lassen Proben über den Ablaufhahn zu entnehmen, da dieser (Edelstahl Kugelhahn) nur schwer zu reinigen ist, während er am Gäreimer hängt.
Oder ist das mehr so eine Glaubensfrage, ob man entweder von oben entnimmt oder über den Hahn entnimmt und dadurch eben enweder Oxidation oder Infektion riskiert?

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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#9

Beitrag von danieldee » Montag 2. November 2020, 16:57

Könnte eventuell saccharomyces cerevisiae sein!
Ob das noch was wird??

(Nein im ernst schaut erstmal gut aus!)
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#10

Beitrag von Brandergartenbier » Montag 2. November 2020, 21:06

qwe hat geschrieben:
Montag 2. November 2020, 16:29
Felix83 hat geschrieben:
Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:30
Das ist für die US-05 normal. Eben eine obergärige Hefe und die bleibt gerne kompakt oben hängen. Wenn man gegen den Eimer klopft, fällt das meist zusammen. Aber ich kann dir nur dringend abraten den Gäreimer so spät in der Gärung oder nach der Gärung zu öffnen. Damit hast du dein Bier jetzt mit Sicherheit oxidiert. Die kleinste Exposition mit Sauerstoff von Bier und es oxidiert innerhalb kurzer Zeit und damit deine schönen Hopfenaromen.
Blöde Frage, aber wie soll man denn dann Messungen durchführen?
Ich bin ein bisschen verwirrt. Bin selbst noch eher Anfänger und habe mich aufgrund diverser Beiträge hier davon abbringen lassen Proben über den Ablaufhahn zu entnehmen, da dieser (Edelstahl Kugelhahn) nur schwer zu reinigen ist, während er am Gäreimer hängt.
Oder ist das mehr so eine Glaubensfrage, ob man entweder von oben entnimmt oder über den Hahn entnimmt und dadurch eben enweder Oxidation oder Infektion riskiert?
Würde mich auch mal interessieren, zumal beim Abfüllen ja für das Entweichende Jungbier ein Druckausgleich stattfinden muss....
Gruß Florian
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#11

Beitrag von integrator » Dienstag 3. November 2020, 14:39

Brandergartenbier hat geschrieben:
Montag 2. November 2020, 21:06
qwe hat geschrieben:
Montag 2. November 2020, 16:29
Felix83 hat geschrieben:
Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:30
Das ist für die US-05 normal. Eben eine obergärige Hefe und die bleibt gerne kompakt oben hängen. Wenn man gegen den Eimer klopft, fällt das meist zusammen. Aber ich kann dir nur dringend abraten den Gäreimer so spät in der Gärung oder nach der Gärung zu öffnen. Damit hast du dein Bier jetzt mit Sicherheit oxidiert. Die kleinste Exposition mit Sauerstoff von Bier und es oxidiert innerhalb kurzer Zeit und damit deine schönen Hopfenaromen.
Blöde Frage, aber wie soll man denn dann Messungen durchführen?
Ich bin ein bisschen verwirrt. Bin selbst noch eher Anfänger und habe mich aufgrund diverser Beiträge hier davon abbringen lassen Proben über den Ablaufhahn zu entnehmen, da dieser (Edelstahl Kugelhahn) nur schwer zu reinigen ist, während er am Gäreimer hängt.
Oder ist das mehr so eine Glaubensfrage, ob man entweder von oben entnimmt oder über den Hahn entnimmt und dadurch eben enweder Oxidation oder Infektion riskiert?
Würde mich auch mal interessieren, zumal beim Abfüllen ja für das Entweichende Jungbier ein Druckausgleich stattfinden muss....
Jo ... ohne Messung geht es nun einmal auch nicht.
Ich habe mir angewöhnt eine Schnellvergärprobe zu machen und messe den Sud dann 2 Tage vor geschätztem Endtermin. Wenn der passt 2 Tage ColdCrash und dann abfüllen. Wenn er nicht passt muss er halt noch weiter gären.
Ich :Drink du ... läuft.

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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#12

Beitrag von qwe » Dienstag 3. November 2020, 17:35

Aber von oben oder von unten? :Wink

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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#13

Beitrag von Felix83 » Dienstag 3. November 2020, 23:38

qwe hat geschrieben:
Montag 2. November 2020, 16:29
Felix83 hat geschrieben:
Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:30
Das ist für die US-05 normal. Eben eine obergärige Hefe und die bleibt gerne kompakt oben hängen. Wenn man gegen den Eimer klopft, fällt das meist zusammen. Aber ich kann dir nur dringend abraten den Gäreimer so spät in der Gärung oder nach der Gärung zu öffnen. Damit hast du dein Bier jetzt mit Sicherheit oxidiert. Die kleinste Exposition mit Sauerstoff von Bier und es oxidiert innerhalb kurzer Zeit und damit deine schönen Hopfenaromen.
Blöde Frage, aber wie soll man denn dann Messungen durchführen?
Ich bin ein bisschen verwirrt. Bin selbst noch eher Anfänger und habe mich aufgrund diverser Beiträge hier davon abbringen lassen Proben über den Ablaufhahn zu entnehmen, da dieser (Edelstahl Kugelhahn) nur schwer zu reinigen ist, während er am Gäreimer hängt.
Oder ist das mehr so eine Glaubensfrage, ob man entweder von oben entnimmt oder über den Hahn entnimmt und dadurch eben enweder Oxidation oder Infektion riskiert?
Als ich noch mit Speidelgärfässern gearbeitet habe, hab ich einfach gewartet bis die Gärung durch war, also keine Aktivität mehr im Gärspund plus paar Tage warten und dann nach dem Abfüllen aus dem Rest was zum spindeln entnommen. Reicht doch am Ende. Hahn ist immer bisschen gefährlich, gerade Kugelhähne.
Andere Möglichkeiten ergeben sich dann mit anderem/weiterem Equipment. Eine Bluetooth Spindel wie z.B. ein Tilt oder andere Gärbehälter mit Probenhahn (z.B. die edlen SS Brewtech Sachen).

Wenn du den Deckel komplett aufmachst und dann wieder zu hast du mit Sicherheit substantielle Mengen CO2 raus und ebensolche Mengen Luft reinbekomen in den Eimer. Das ist absolut worst case. Als Beispiel: Der übliche Kopfraum einer Bierflasche, wenn er mit Luft gefüllt ist, reicht mehrfach aus, um das Bier in der Flasche zu oxidieren.

Beim Abfüllen ist es nicht so kritisch. Luft kommt natürlich nach, in den Eimer, aber da hilft temporär sicher das CO2 direkt über dem Bier. Außerdem ist die Kontaktzeit ja sehr kurz und es gibt praktisch keine Verwirbelungen. Aber ja, optimal ist es nicht. Ich hatte bei meinen Speidels oben Co2 angeschlossen mit 0,1 bar, so dass keine Außenatmosphäre ins Fass konnte.
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#14

Beitrag von Brandergartenbier » Mittwoch 4. November 2020, 08:39

Felix83 hat geschrieben:
Dienstag 3. November 2020, 23:38
qwe hat geschrieben:
Montag 2. November 2020, 16:29
Felix83 hat geschrieben:
Mittwoch 21. Oktober 2020, 13:30
Das ist für die US-05 normal. Eben eine obergärige Hefe und die bleibt gerne kompakt oben hängen. Wenn man gegen den Eimer klopft, fällt das meist zusammen. Aber ich kann dir nur dringend abraten den Gäreimer so spät in der Gärung oder nach der Gärung zu öffnen. Damit hast du dein Bier jetzt mit Sicherheit oxidiert. Die kleinste Exposition mit Sauerstoff von Bier und es oxidiert innerhalb kurzer Zeit und damit deine schönen Hopfenaromen.
Blöde Frage, aber wie soll man denn dann Messungen durchführen?
Ich bin ein bisschen verwirrt. Bin selbst noch eher Anfänger und habe mich aufgrund diverser Beiträge hier davon abbringen lassen Proben über den Ablaufhahn zu entnehmen, da dieser (Edelstahl Kugelhahn) nur schwer zu reinigen ist, während er am Gäreimer hängt.
Oder ist das mehr so eine Glaubensfrage, ob man entweder von oben entnimmt oder über den Hahn entnimmt und dadurch eben enweder Oxidation oder Infektion riskiert?
Als ich noch mit Speidelgärfässern gearbeitet habe, hab ich einfach gewartet bis die Gärung durch war, also keine Aktivität mehr im Gärspund plus paar Tage warten und dann nach dem Abfüllen aus dem Rest was zum spindeln entnommen. Reicht doch am Ende. Hahn ist immer bisschen gefährlich, gerade Kugelhähne.
Andere Möglichkeiten ergeben sich dann mit anderem/weiterem Equipment. Eine Bluetooth Spindel wie z.B. ein Tilt oder andere Gärbehälter mit Probenhahn (z.B. die edlen SS Brewtech Sachen).

Wenn du den Deckel komplett aufmachst und dann wieder zu hast du mit Sicherheit substantielle Mengen CO2 raus und ebensolche Mengen Luft reinbekomen in den Eimer. Das ist absolut worst case. Als Beispiel: Der übliche Kopfraum einer Bierflasche, wenn er mit Luft gefüllt ist, reicht mehrfach aus, um das Bier in der Flasche zu oxidieren.

Beim Abfüllen ist es nicht so kritisch. Luft kommt natürlich nach, in den Eimer, aber da hilft temporär sicher das CO2 direkt über dem Bier. Außerdem ist die Kontaktzeit ja sehr kurz und es gibt praktisch keine Verwirbelungen. Aber ja, optimal ist es nicht. Ich hatte bei meinen Speidels oben Co2 angeschlossen mit 0,1 bar, so dass keine Außenatmosphäre ins Fass konnte.
Das ist ne sehr gute Idee. Ich hab auch das Speidelfass und oben eh alles auf feste Verbindungen mit Teflonschlauch, dann könnte ich auch beim Abfüllen CO2 aufs Fass geben.

Danke
Gruß Florian
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Re: Was ist denn das auf meinem Bier?

#15

Beitrag von integrator » Mittwoch 4. November 2020, 10:43

qwe hat geschrieben:
Dienstag 3. November 2020, 17:35
Aber von oben oder von unten? :Wink
Umschlauchen und abfüllen mache ich von oben mit einem Edelstahlrohr. Die Messprobe mit einer Glasppipette auch von oben.
Ich :Drink du ... läuft.

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