Flaschengärung bei Sake

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hutschpferd
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Flaschengärung bei Sake

#1

Beitrag von hutschpferd » Samstag 13. Februar 2021, 15:56

Nach etwas längerer umzugsbedingter Brauabstinenz bin ich gerade dabei, wieder alles vorzubereiten um Bier zu Brauen.
Als erstes Projekt versuche ich mich an Sake, das dem Bierbrauen näher ist als dem Winzern...

Vor Jahren habe ich auf der Craft Beer Messe in Wien einen "Sparkling Sake" probiert, der mich danach nicht mehr losgelassen hat.
Sehr interessanter Geschmack, interessantes Getränk, muss ich machen; habe ich mir zumindest die letzten Jahre gedacht.

Daher dünste ich nebenbei gerade meinen Reis und fange an...

Mir ist eigentlich bis zum Ende hin alles klar, nur frage ich mich, wie ich am besten die Kohlensäure rein bekomme.
Einerseits wäre es natürlich möglich, am Ende der Gärung nach der Sedimentation abzufüllen und mit Zucker aufzukarbonisieren. Das ganze erscheint mir aber wie ein Himmelfahrtskommando. Klar, mit Bügelverschlussflaschen könnte ich täglich den Überdruck raus nehmen, aber ganz ehrlich: Solche Pfuschereien mach ich beim Bier schon nicht, warum also so dilettantisch beim Sake vorgehen?

Als zweite Variante habe ich ans oftmals beim Sake brauen angewandte Pasteurisieren gedacht. Danach ab in die Flasche, abkühlen lassen, Hefe und Zucker dazu, verkorken, warten...

Was denkt ihr, bzw habt ihr gemacht?
Hat das schon mal wer probiert?
Welche Hefe?
Sake Hefe knabbert ja ganz schön was weg, aber die üblichen Bierhefen geben da längst den Geist auf...

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