Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

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tauroplu
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Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#1

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 25. März 2015, 18:34

Wer den Extraktgehalt von vergorenem oder gärendem Jungbier mit einem Refraktometer bestimmt, muss beachten, dass der entstandene Alkohol den abgelesenen Wert verfälscht.

Dieser mittels Refraktometer gemessene Extraktwert muss mit einer speziellen Formel korrigiert werden!

Das geht am besten mit den Onlinetools wie z.B. diesen hier:

MaischeMalzUndMehr

Müggellandbrauerei

Zudem messen Refraktometer den Extrakt (von Würzen) in %Brix und Spindeln den Extrakt in °P. Also auch bei Messung von unvergorenen Würzen muss eind Korrektur erfolgen, um von %Brix auf °P zu kommen.
Dazu hat sich für den bei Hobbybrauern üblichen Bereich von 11 - 19°P der Faktor 1,03 als praktikabel erwiesen.

Das heißt, der mit dem Refraktometer gemessene Extraktgehalt muss durch 1,03 dividiert werden, um den entsprechenden Platowert zu liefern.

Im Wiki gibt es übrigens noch mehr Infos zum Thema Refraktometer.
Beste Grüße
Michael

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#2

Beitrag von jumper » Mittwoch 17. Februar 2016, 12:17

Wollte gestern schon ein Jungbier wegschütten weil ich dachte die Hefe hat bei 7Brix aufgegeben :thumbsup
Sehr guter Beitrag

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#3

Beitrag von der_ak » Mittwoch 17. Februar 2016, 12:35

tauroplu hat geschrieben:Zudem messen Refraktometer den Extrakt (von Würzen) in %Brix und Spindeln den Extrakt in °P. Also auch bei Messung von unvergorenen Würzen muss eind Korrektur erfolgen, um von %Brix auf °P zu kommen.
Dazu hat sich für den bei Hobbybrauern üblichen Bereich von 11 - 19°P der Faktor 1,03 als praktikabel erwiesen.
Aus persönlicher Erfahrung heraus würde ich empfehlen, zur Sicherheit Spindel und Refraktometer zu vergleichen. Meine Spindel und mein Refraktometer sind im Ergebnis, was Plato bzw. Brix angeht, vom Zahlenwert identisch, d.h. bei einer Flüssigkeit mit 0 °P messe ich 0 Brix, bei 12 °P messe ich 12 Brix, usw. Die 1,03-Regel hat mich anfangs etwas verunsichert, weil die mit dem Refraktometer gemessenen und 1,03-korrigierten Werte nicht zu dem gepasst haben, was ich mit meiner Spindel gemessen habe.

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#4

Beitrag von Neubierig » Mittwoch 17. Februar 2016, 14:06

Eben, diese Seite berechnet Restextrakt von einem Refraktometermessung, und da muss Du explizit Dein eigene Korrekturfaktor eingeben, eben weil die alle unterschiedlich sind - 1,03 scheint nur ein akzeptierte Wert zu sein, wirkt nicht für Jedermann.

Es linkt zu http://www.brewersfriend.com/how-to-det ... on-factor/, was weiter zu http://braukaiser.com/blog/blog/2012/03 ... r-blindly/ linkt. Dort beschreibt Braukaiser, dass für ihn, musste er sein Refraktowert bei 1,04 multiplizieren statt dividieren!

Cheers,

Keith :-)
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#5

Beitrag von tauroplu » Mittwoch 17. Februar 2016, 15:48

EDIT: Wer lesen kann, ist klar im Vorteil, daher habe ich den ursprünglichen Satz gelöscht.

Mein Divisions-Korrekturfaktor von 1,03 ergab sich aus Spindelvergleichsmessungen. Und auch wenn man hin und wieder von 1,04 liest, scheint der Faktor von 1,03 irgendwie allgemein Einzug gefunden zu haben, vielleicht, weil er korrektere Werte liefert?
Beste Grüße
Michael

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#6

Beitrag von Johnny H » Mittwoch 17. Februar 2016, 22:20

Bei meinem Refraktometer ist der Wert auch umgekehrt, d.h. der Faktor ist <1 anstatt 1,03.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#7

Beitrag von auftauer » Donnerstag 18. Februar 2016, 14:23

der_ak hat geschrieben:
tauroplu hat geschrieben:Zudem messen Refraktometer den Extrakt (von Würzen) in %Brix und Spindeln den Extrakt in °P. Also auch bei Messung von unvergorenen Würzen muss eind Korrektur erfolgen, um von %Brix auf °P zu kommen.
Dazu hat sich für den bei Hobbybrauern üblichen Bereich von 11 - 19°P der Faktor 1,03 als praktikabel erwiesen.
Aus persönlicher Erfahrung heraus würde ich empfehlen, zur Sicherheit Spindel und Refraktometer zu vergleichen. Meine Spindel und mein Refraktometer sind im Ergebnis, was Plato bzw. Brix angeht, vom Zahlenwert identisch, d.h. bei einer Flüssigkeit mit 0 °P messe ich 0 Brix, bei 12 °P messe ich 12 Brix, usw. Die 1,03-Regel hat mich anfangs etwas verunsichert, weil die mit dem Refraktometer gemessenen und 1,03-korrigierten Werte nicht zu dem gepasst haben, was ich mit meiner Spindel gemessen habe.
Bei welcher Temperatur(n) hast Du denn gemessen ?
Gruß


Helmut

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#8

Beitrag von emjay2812 » Freitag 12. August 2016, 07:03

Ich bin auch dazu übergegangen, den Brixwer mit dem Platowert gleich zu setzen. Erstens kann ich Refraktometer eh nicht so gut erkennen, ob es nun z. B. 12 oder 12.5 Brix sind. Zweitens macht ein halbes Grad Plato nun wirklich nicht viel aus.

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#9

Beitrag von tauroplu » Freitag 12. August 2016, 07:40

Zitat: "Bei welcher Temperatur(n) hast Du denn gemessen ?"

Ich weiß nicht genau, ob die Frage mir galt, aber bei meinen Vergleichsmessungen vom Refraktometer mit der Spindel habe ich auf exakt 20°C temperiert. Ansonsten besitzt mein Digi-Refrakto ja eine Temperaturkompensation im Bereich von 10-40°C. Aber aus diversen Gründen kühle ich meine Messproben für das Refrakto stets so auf ca. 23 - 25°C.
Beste Grüße
Michael

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#10

Beitrag von Albtaeler » Freitag 5. Mai 2017, 22:19

Hallo Braugemeinde,
Nach der Anschaffung eines Refraktometers wird man neugierig.
Messen zu verschiedenen Zeitpunkten während der Gärung, sowie messen am fertigen Bier ist relativ einfach.
Dabei stellt sich mir die Frage, wie ich die Messwerte einzuordnen habe.
Vor allem interessiert mich die Frage, welchen Wert sollte ich am fertigen Bier messen.
Wieviel °P messe ich nach der Gärung am trinkbaren Bier.
Verschiedene Messungen an Kaufbieren bringen unterschiedliche Werte.
Was bedeutet ein Wert von 7°P an einem Kaufbier?
Grüße aus dem Schwarzwald
Gut Sud
Bernd

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#11

Beitrag von Braumal » Freitag 5. Mai 2017, 22:38

Hi Bernd

Mit dem Refraktometer misst du keine Plato sondern Brix. Mit dem gemessenen Wert kannst du aber nur etwas anfangen, wenn du auch die Stammwürze des Bieres kennst. Sonst sagen die gemessenen 7 Brix nicht viel aus.
Berechnen lässt sich das z. B. hier: http://www.maischemalzundmehr.de/index. ... ktorechner

Grüsse, David

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#12

Beitrag von schattenbräu » Sonntag 7. Mai 2017, 09:48

Hallo liebe Experten,

wenn auf der Verpackung meines Refraktometers jetzt aber steht, dass die Ablesung in °Plato erfolgt, ist das dann eine Fehlinformation des Produzenten oder gibt es diese Skalierung bei Refraktometern auch????????? :Waa

Danke
Ulf
Ranti Putanti s'Leben is hanti!

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#13

Beitrag von nohairatall » Sonntag 7. Mai 2017, 09:54

schattenbräu hat geschrieben:Hallo liebe Experten,

wenn auf der Verpackung meines Refraktometers jetzt aber steht, dass die Ablesung in °Plato erfolgt, ist das dann eine Fehlinformation des Produzenten oder gibt es diese Skalierung bei Refraktometern auch????????? :Waa

Danke
Ulf
keine Sorge ich hab auch ein Plato refrakto Würde ich um ehrlich zu sein nicht wieder kaufen.
irgendwann willst du ein genaueres feiner abgestuftes mit doppelter skalierung die gibts nur in brix ...
und alle oder die allermeisten umrechner verwenden brix...
Also
funktioniert prima, ist auf dauer aber nicht so komfortabel finde ich
Gruß Andreas

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#14

Beitrag von Braumal » Sonntag 7. Mai 2017, 15:18

Zum Thema Plato und Refraktometer: http://hobbybrauer.de/modules.php?name= ... &tid=13115

Grüsse, David

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#15

Beitrag von schattenbräu » Sonntag 7. Mai 2017, 20:21

danke für den link, Gott sei Dank bin ich wenigstens nicht der Einzige, den diese Thematik etwas verwirrt
Ranti Putanti s'Leben is hanti!

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#16

Beitrag von braustud » Montag 20. Mai 2019, 13:46

Hallo.
Ich bin nach all den Nachrichten trotzdem noch verwirrt.
Mein Refraktometer zeigt auch laut Skala den gemessenen Wert in °Plato an und nicht in Brix...Ist der Korrekturfaktor dann quasi von Brix zu Plato schon im Gerät berücksichtigt oder warum schreibt der Hersteller dann nicht einfach gleich °Bix??

Viele Grüße, Veronika

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#17

Beitrag von danieldee » Montag 20. Mai 2019, 14:11

braustud hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 13:46
Hallo.
Ich bin nach all den Nachrichten trotzdem noch verwirrt.
Mein Refraktometer zeigt auch laut Skala den gemessenen Wert in °Plato an und nicht in Brix...Ist der Korrekturfaktor dann quasi von Brix zu Plato schon im Gerät berücksichtigt oder warum schreibt der Hersteller dann nicht einfach gleich °Bix??

Viele Grüße, Veronika
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#18

Beitrag von Ladeberger » Montag 20. Mai 2019, 14:31

Hallo Veronika,

°Brix und °Plato sind als Einheiten zunächst mal identisch definiert als 1 °Brix = 1 °P ≙ Dichte einer wässrigen Saccharoselösung mit 1 % Massenanteil Saccharose.

Der Korrekturfaktor zwischen am Refraktometer abgelesenen°Brix und °Plato ist also alleine dem Messverfahren geschuldet, nicht der Einheit. Auch am Refraktometer abgelesene °Plato sind daher um einen Korrekturfaktor zu bereinigen.

Gruß
Andy

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#19

Beitrag von hiasl » Montag 20. Mai 2019, 16:12

Ladeberger hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 14:31
Der Korrekturfaktor zwischen am Refraktometer abgelesenen°Brix und °Plato ist also alleine dem Messverfahren geschuldet, nicht der Einheit. Auch am Refraktometer abgelesene °Plato sind daher um einen Korrekturfaktor zu bereinigen.
Ich habe mein Chinarefraktometer 0-32 Brix mittels Biegeschwinger gegengemessen. Ich brauche z.B. keinen Korrekturfaktor verwenden. Passt auch zu den entsprechenden Spindelwerten. Ist praktisch also völlig vom Gerät abhängig. In der Theorie stimmt das jedoch, denn Würze =/= Saccharoselösung.
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#20

Beitrag von braustud » Montag 20. Mai 2019, 16:26

Vielen Dank für die Antworten; hat mir sehr geholfen.

Viele Grüße!

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#21

Beitrag von Johnny H » Montag 20. Mai 2019, 17:07

Ich schließe mich mit dem Tipp an, auf jeden Fall das Refraktometer gegenzumessen, z.B. wie von hiasl vorgeschlagen gegen einen Biegeschwinger oder zumindest gegen eine (zuverlässige!) Spindel.

Bei mir z.B. ist der Korrekturfaktor nicht 1,03 (wie allgemein üblich) sondern der Kehrwert davon (1/1,03 = 0,97). Es hat eine Weile gedauert, bis ich das rausgefunden hatte, aber ich habe das durch viele Messungen, einen Ringversuch und auch eine Bieranalyse bestätigt. (Edit: ich sehe gerade, ich habe das weiter oben bzw. vor über drei Jahren schon mal geschrieben. Ist trotzdem bzw. immer noch so :-) ).
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#22

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Montag 20. Mai 2019, 18:30

hiasl hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 16:12
Ladeberger hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 14:31
Der Korrekturfaktor zwischen am Refraktometer abgelesenen°Brix und °Plato ist also alleine dem Messverfahren geschuldet, nicht der Einheit. Auch am Refraktometer abgelesene °Plato sind daher um einen Korrekturfaktor zu bereinigen.
Ich habe mein Chinarefraktometer 0-32 Brix mittels Biegeschwinger gegengemessen. Ich brauche z.B. keinen Korrekturfaktor verwenden. Passt auch zu den entsprechenden Spindelwerten. Ist praktisch also völlig vom Gerät abhängig. In der Theorie stimmt das jedoch, denn Würze =/= Saccharoselösung.
Bei Zuckerwasser hatten meine Refraktometer (Kern + China) auch keine nennenswerten Abweichungen zum Easydens. Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Korrekturfaktor aufgrund einer Anomalie von Bierwürze erforderlich ist, durch die das Refraktometer etwa 3% zu hohe Werte anzeigt. War es im Braumagazin oder hat Olibear das irgendwo erwähnt :Grübel? Keine Idee. Vielleicht auch nur ein Irrtum meinerseits.
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#23

Beitrag von Johnny H » Montag 20. Mai 2019, 18:38

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Montag 20. Mai 2019, 18:30
[...] Ich meine irgendwo gelesen zu haben, dass der Korrekturfaktor aufgrund einer Anomalie von Bierwürze erforderlich ist, durch die das Refraktometer etwa 3% zu hohe Werte anzeigt. War es im Braumagazin oder hat Olibear das irgendwo erwähnt :Grübel? Keine Idee. Vielleicht auch nur ein Irrtum meinerseits.
Das stimmt schon so. Das ist auch keine "Anomalie", sondern ein Brechungsindex (bzw. die diesem zugrunde liegende Lichtbrechung) reagiert einfach anders auf eine Zuckerzusammensetzung, die von reiner Saccharose abweicht, als eine Dichte. Zumal eine Bierwürze auch noch andere Bestandteile enthält, die den Brechungsindex ebenfalls beeinflussen können.
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#24

Beitrag von hiasl » Dienstag 21. Mai 2019, 07:04

Ich habe kein Zuckerwasser, sondern Würze von 20 bis 6 °P stufenweise gemessen.
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#25

Beitrag von braustud » Freitag 24. Mai 2019, 08:57

Ich arbeite auch Nebenbei mit einem Biegeschwinger...ein elektronisches Konzentrationsmessgerät. Blöde Frage aber misst das elektronische Gerät jetzt bei der Gärung den wirklichen oder auch nur den wahrscheinlichen Restextrakt wie das Refraktometer?

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#26

Beitrag von flying » Freitag 24. Mai 2019, 09:02

Kein Dichtemessgerät misst direkt den tatsächlichen Restextrakt. Es wird mittels Umrechnungsfaktor nur auf ihn rückgeschlossen.
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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#27

Beitrag von Ladeberger » Freitag 24. Mai 2019, 09:39

Wobei im 3-Phasen-Gemisch für diese Umrechnungsformeln weitere Bezugspunkte notwendig sind, wenn nur die Dichte der Probe vorliegt. Etwa die Stammwürze als Vorwissen oder andere Werte dieser Probe mittels ausgewählter, abweichender Messprinzipien. Zum Beispiel Brechungsindex oder Schalllaufzeiten. Moderner natürlich auch per NIR-Spektroskopie, die dank mehrere Messpunkte auch autonom auf wirkl. + scheinb. Dichte schließen kann.

Es ist übrigens nicht der wahrscheinliche, sondern der scheinbare Restextrakt :Wink

Gruß
Andy

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Re: Wichtiges zum Thema "Refraktometer"

#28

Beitrag von braustud » Freitag 24. Mai 2019, 15:03

Haha super danke für den Hinweis! :Ahh :thumbup

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