Brewferm Top am Ende

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Brewferm Top am Ende

#1

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 30. Juni 2016, 21:24

Moin,

die Brewferm Top hat bei meinem Katastrophensud deutlich zu früh aufgegeben.
Ich hatte die Anstellwürze auf 2 Gärbehälter aufgeteilt. Einen mit 14°P (26 LIter) und einen mit 14,5°P (20 Liter). Die Hefe kam nach 4-5 Stunden an (22°C) und hat danach in den ersten 12 Stunden "Brwefern Top typisch" voll losgelegt. Das war Sonntag. Seit Montag Abend blubberte der vollere Gäreimer garnicht mehr und der andere Eimer alle 5-6 Minuten einmal. Dienstagfrüh ist auch die zweite Gärung eingeschlafen.

Dienstag, gestern und heute habe ich beide Eimer gemessen ... Der "14°P Eimer steht konstant nun bei 6°P, der andere bei 5,5°P.
Die Temperatur lag beim Messen immer um 22-24°C. Eine Dauermessung oder Gärtemperatursteuerung habe ich leider nicht.

Ist die Hefe erledigt? Laut Endvergärungsgrad sollte da noch einiges kommen. Das Jungbier schmeckt auch noch extrem süß.

Was meint ihr? Soll ich noch noch 2-3 Tütchen Brewferm Top rehydrieren und zugeben?
Das Bier will ich nachher ohnehin noch in einen anderen Eimer umschlauchen.
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Re: Brewferm Top am Ende

#2

Beitrag von Biermensch » Donnerstag 30. Juni 2016, 21:59

Ja, das ist normal. Mein letztes ist bei 6P stehengeblieben.

Einfach mehr von der Hefe reinkippen wird nix bringen. Ich habe hier mal gelesen, das die Top bei der 2. Führung höher vergärt. Ansonsten bleibt die bei gewöhnlichen SWs bei 5 oder 6 stehen....
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Re: Brewferm Top am Ende

#3

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 30. Juni 2016, 22:18

Dann schaue ich mal mit welcher anderen Hefe ich vielleicht noch etwas weiter runterkomme.
Zu einer 2. Führung kommt es bei mir nie. Die Hefestipper und -züchter hier mögen mir verzeihen. Für mich ist Hefe nur ein notwendiges Übel und Schmadderkram im Gäreimer. Das gehört entsorgt und nicht gezüchtet! :Wink
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Re: Brewferm Top am Ende

#4

Beitrag von Brewtotype » Donnerstag 30. Juni 2016, 22:31

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:Für mich ist Hefe nur ein notwendiges Übel und Schmadderkram im Gäreimer. Das gehört entsorgt und nicht gezüchtet! :Wink
Blasphemie!
Nein war natürlich nur Spaß :Wink , jeder findet im Hobbybrauen ein weiteres Hobby (z.B. Automatisierung, Anlagenbau, oder oder...). Soll jeder selbst entscheiden worauf er/sie persönlich wert legt, ich persönlich liebe es Hefen zu hegen und zu pflegen. Liegt evtl. auch daran, dass mir geeignete Laborräume zur Verfügung stehen, wodurch die Arbeit erheblich erleichtert wird (z.B. für Spielerein mit Kolonievereinzelungen).
Wer weiß vielleicht wirst du auch noch ein Yeast-Farmer :Smile
Gruß Daniel

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Re: Brewferm Top am Ende

#5

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 30. Juni 2016, 22:50

Brewtotype hat geschrieben:Wer weiß vielleicht wirst du auch noch ein Yeast-Farmer :Smile
Ganz ausschließen kann man sowas ja nie, aber in absehbarer Zeit .... keine Chance :P :Smile

Jetzt kreise ich hilflos durch die Müggelland Hefedatenbank und frage mich, was wohl am besten zu meinem Mandarin Hopfen gestopften Brauunfall passt und eventuell noch etwas weiter gärt. Die "Gozdawa Belgian Fruit and Spicy Ale Yeast" hat einen recht guten EVG, scheint viel Wärme zu vertragen und ist angemessen alkoholtolerant. Liege ich damit richtig? Auf 2-3°P möchte ich möglichst runter, damit das Bier nachher nicht so sehr süß und klebrig schmeckt.

EDIT: PS:
Auch ja... und zu schnell sedimentieren sollte die 2. Hefe auch nicht, damit die Flaschengärung nachher noch funktioniert. 30 Liter gehen auf Keg, aber der Rest muss in Flaschen.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Donnerstag 30. Juni 2016, 22:53, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brewferm Top am Ende

#6

Beitrag von Boludo » Donnerstag 30. Juni 2016, 22:53

Im Zweifelsfall hilft die Nottingham, die kommt immer recht weit und hinterlässt wenig Spuren.

Stefan

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Re: Brewferm Top am Ende

#7

Beitrag von Brewtotype » Donnerstag 30. Juni 2016, 23:00

Schließlich mich da dem Stefan an, die vergärt zuverlässig, i.d.R. zügig und bringt dir nicht so viele Nebengeräusche rein
Gruß Daniel

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Re: Brewferm Top am Ende

#8

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 30. Juni 2016, 23:04

Danke. Das hilft mir weiter und der Blick auf das 16 Tage Wetter passt auch zu der Hefe. Die Temperaturen im Keller werden hoffentlich nicht über 20°C steigen.
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Re: Brewferm Top am Ende

#9

Beitrag von Enfield » Freitag 1. Juli 2016, 07:52

Falls es noch jemand interessiert meine Erfahrungen mit der TOP (mit welcher ich übrigens sehr gerne braue: EVG liegt meist irgendwo zwischen 65 und 68 %, je nach Maischeprogramm. Meist fahre ich für die Top eine 65° C Kombirast.
In zweiter Führung schafft sie großartige 75 % bei mir. Einen wirklich hohen EVG wirst du meiner Meinung nach mit der Top nie hinbekommen.
Ich würde auch die Notti noch reinwerfen!

lg

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Re: Brewferm Top am Ende

#10

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 1. Juli 2016, 08:14

Hi Max,

stimme Dir komplett zu. Die Brewferm Top verwende ich ebenfalls sehr gerne. Sie macht schön süffiges Bier in recht kurzer Zeit.

Der Restextrakt mit 6°P ist bei diesem Bier aber eher was für Naschkatzen. Immer wenn man das Jungbier probiert, hat man noch 10 Minuten später einen Mandarinen-Karamell Bonbon Nachgeschmack im Mund :Bigsmile. Das ist irgendwie interessant, aber für meinen Geschmack etwas zu viel Zucker.
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Re: Brewferm Top am Ende

#11

Beitrag von Enfield » Freitag 1. Juli 2016, 09:29

Ich mag das Aroma und das Gärverhalten der Top echt gerne, bin aber inzwischen dazu übergegangen, sie nicht mehr für Biere jenseits der 12° Plato Stammwürze zu verwenden und auch kein Caramalz in die Schüttung zu geben. Alles darüber wird mir zu mastig - genau wie Du schreibst!

Ich braue damit gerne Bitters oder hell Ales im Bereich der 9-12° Plato und etwas Rohfrucht, unser Favorit ist derzeit ein Ale mit Mais in der Schüttung, absolut genial das Maisaroma mit der Top.

lg

Max

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Re: Brewferm Top am Ende

#12

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 5. Juli 2016, 07:56

Sir Hefe von Nottingham macht im Moment auch noch keine Anstalten, das Bier weiter zu vergären. Ich habe ihn gestern Mittag bei 19°C aufgeweckt und in den Trunk geworfen. Bisher fängt er noch nicht einmal zögerlich an zu blubbern. Ist er eher der zurückhaltende Typ oder habe ich 6°P unvergärbaren Zuckeranteil im Bottich? Man weiß es nicht und grübelt ... :Grübel
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Re: Brewferm Top am Ende

#13

Beitrag von cyrano330 » Dienstag 5. Juli 2016, 17:01

Wie hast Du denn die 6°P gemessen?
:Greets

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Re: Brewferm Top am Ende

#14

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 5. Juli 2016, 18:22

Mit der Spindel und der Temperatur Korrekturtabelle.
Bislang legt die Hefe noch nicht los.
Das Wasser im Gärröhrchen ist heute zumindest schon leicht "schief". Vielleicht braucht die Hefe bei der derzeitigen Konzentration nur etwas mehr Zeit und es kommt doch noch was.
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Re: Brewferm Top am Ende

#15

Beitrag von Flothe » Dienstag 5. Juli 2016, 19:40

Du musst bedenken, dass du eine verhältnismäßig geringe Zellzahl in eine Würze geworfen hast, die schon von der TOP halbwegs leergefuttert ist. Es mag vielleicht noch genügend Zucker da sein, aber andere Nährstoffe (Aminosäuren, Lipide, Minerale, etc.) sind vermutlich schon an der unteren Grenze. Da musst du jetzt einfach abwarten. Die Nachgärung dauert ja auch im Verhältnis zur Hauptgärung viel länger.

LG Florian

Jeder Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko.
- Zitat: Hildegard von Bingen in ihrem Buch über Heilverfahren "Causae et Curae"

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Re: Brewferm Top am Ende

#16

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 5. Juli 2016, 19:58

Meint ihr die Nachgärung in Flaschen könnte noch klappen?
Ich mache mir da schon etwas Sorgen. Bei der letzen Abfüllung hat die Hefe den Kristallzucker auch nur noch halb umgewandelt und hat ein gewöhnungsbedürftiges Zucker- Altbier hinterlassen.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Dienstag 5. Juli 2016, 20:35, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Brewferm Top am Ende

#17

Beitrag von cyrano330 » Dienstag 5. Juli 2016, 20:31

Hab gerade nochmal Deinen Thread "Katastrophensud" quergelesen. Wie lange hast Du die über 70°C gehabt?

Also ich glaube mal da tut sich nicht mehr viel. Alles was an Stärke da war ist zu "Geschmackszucker" geworden. Von dem hast Du nun reichlich. Das was an vergärbarem Zucker gebildet wurde hat die Hefe aufgefuttert.

§11 hat das schon angedeutet. Lass den Sud einfach noch eine Woche stehen und carbonisiere mit Zucker auf. Dann abfüllen und für lange Zeit vergessen. Trinken wirst Du es können....
:Greets

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Re: Brewferm Top am Ende

#18

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 5. Juli 2016, 21:00

Schwer zu sagen. Die 68-70 Grad hatte ich im ganzen Topf vielleicht 5-10 Minuten. Die Malzschicht im unteren Teil hat sicher kurzzeitig mehr Temperatur abbekommen.

Ok, dann mache ich das so. Wenn der gespindelte Wert bis Sonntag nicht weiter fällt, dann fülle ich 1-2 Testflaschen mit Zucker ab. Falls die Nachgärung in den Flaschen anläuft und das Bier geschmacklich akzeptabel ist, dann geht ein Teil ins Keg zur Zwangskarbonisierung und der Rest kommt in Flaschen. Sollte die Nachgärung nicht starten, dann 30 Liter ins Keg und 16 Liter ins Klo ...

Danke
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Re: Brewferm Top am Ende

#19

Beitrag von afri » Dienstag 5. Juli 2016, 22:23

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:30 Liter ins Keg und 16 Liter ins Klo ...
Nicht weggießen, da kannst du noch Schnaps draus brennen :-)
Achim (sowas mal gemacht habend)
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Re: Brewferm Top am Ende

#20

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Dienstag 5. Juli 2016, 22:43

afri hat geschrieben:
DerDerDasBierBraut hat geschrieben:30 Liter ins Keg und 16 Liter ins Klo ...
Nicht weggießen, da kannst du noch Schnaps draus brennen :-)
Achim (sowas mal gemacht habend)
Achim... hoffentlich nicht deshalb das "Tomaten auf den Augen Avatar"! Oder hast Du mit dem Fusel ein Auge riskiert? :Wink
Den Rest zu brennen eigentlich eine nette Idee, aber da fange ich mir 100%ig Ärger von meiner besseren Hälfte ein. Mangels ordentlichem Equipment und vor allem Know-How wäre mir das auch zu riskant. Ich habe keine Vorstellung, was da alles schief gehen kann. Methanolvergiftung, Explosion des hochprozentigen Destillats, mächtig Kopfaua ... :puzz

Erstmal positive Erwartungen setzen ...
Das Bier wird zuckersüß aber irgendwie lecker (oder irgendwer mag es). Die Nachgärung klappt und alles wird gut.
Zur Sicherheit wird Sonnabend noch schnell ein Töpfchen Altbier mit der neuen Rührwelle angesetzt. Dann fällt es im Ernstfall nicht so schwer, die übrig bleibenden 16 Liter Unfallbier zu entsorgen.

:Greets
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Re: Brewferm Top am Ende

#21

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 7. Juli 2016, 18:18

Die Notti war ein gut Tipp Jungs.
Seit 2 Tagen blubbert der Bottich wieder, etwa alle 5-6 Minuten und ich habe eine dünne Schicht Hefeschaum auf dem Bier.
Werde Sonntag mal wieder messen.
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Re: Brewferm Top am Ende

#22

Beitrag von Northern Brewer » Freitag 12. April 2019, 13:24

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Donnerstag 30. Juni 2016, 22:18
Dann schaue ich mal mit welcher anderen Hefe ich vielleicht noch etwas weiter runterkomme.
Zu einer 2. Führung kommt es bei mir nie. Die Hefestipper und -züchter hier mögen mir verzeihen. Für mich ist Hefe nur ein notwendiges Übel und Schmadderkram im Gäreimer. Das gehört entsorgt und nicht gezüchtet! :Wink
Moin Jens,
ich bin gerade auf diesen historischen Fund gestoßen. Hat sich ein wenig was getan inzwischen :Wink
Bei mir ist es auch schon mal kein Bier geworden.

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Re: Brewferm Top am Ende

#23

Beitrag von Eifelbauer » Freitag 12. April 2019, 14:38

Unglaublich, und jetzt muß seine arme Familie Ravioli essen, da der ganze Kühlschrank voll Hefeflakons steht
:Greets
Meinungen und Fürze haben gemeinsam, dass man nur die Eigenen als bekömmlich empfindet.
Gruß aus der Nordeifel, Arnd.

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Re: Brewferm Top am Ende

#24

Beitrag von Alt-Phex » Freitag 12. April 2019, 15:00

Was interessiert den Jens denn sein Geschwätz von gestern.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Brewferm Top am Ende

#25

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 13. April 2019, 01:21

Bernd und Daniel sind Schuld! :P
Wir mögen alle Ravioli und Erasco Suppe :Bigsmile
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Re: Brewferm Top am Ende

#26

Beitrag von Gasflasche » Montag 29. April 2019, 12:40

Ich arbeite sehr gern mit der Brewferm Top, kämpfe aber auch regelmäßig mit einer gleichmäßigen Vergärung und mit dem EVG rum, meistens ist bei ±65% (mit viel Geduld und bei ruhiger Führung auch mal ein bisschen mehr) scheinbarer EVG irgendwann Schluss. Also "einfach" ist die Hefe nicht.. Ich führe die Gärung jetzt auch etwas kühler, mit der Idee sie langsamer arbeiten zu lassen und damit die "Pause", die sie gern einzulegen scheint wenn sie sich "umstellen" muss, zu verkürzen.. Bis jetzt mit mäßigem Erfolg.

Wäre es eine Überlegung, um mit zwei Hefen zu arbeiten die - statt zeitversetzt - einfach gleichzeitig 50/50 reingekippt werden? Die Idee wäre die Brewferm Top für die Aromen einzusetzen, die zweite Hefe (die weit vergärt, ein "Allesvernichter" sozusagen) sollte danach den Rest übernehmen, um die Süße besser unter Kontrolle zu bringen und damit, so meine Logik, die Süße auch besser über die Raste steuern zu können. :Grübel Ich habe bei der Brewferm Top den sehr starken Eindruck, dass es ab einem bestimmten Punkt wenig bis nichts mehr bringt, z.B. den Beta-Amylaserast zu verlängern. Das Bier bleibt einfach recht süß. :Grübel
Die Frage klingt vielleicht dumm, aber zählt in dem Fall die gesamte Hefemenge? Sprich, ich müsste von jeder Hefe dann nur die Hälfte der "Normalmenge" reintun? (vielleicht mit einem kleinen Korrekturfaktor nach oben) :redhead

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Re: Brewferm Top am Ende

#27

Beitrag von Bierwisch » Montag 29. April 2019, 15:13

Also ich würde da Brett reintun...

Duck und wech!
Der Klügere kippt nach!

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Re: Brewferm Top am Ende

#28

Beitrag von Gasflasche » Montag 29. April 2019, 18:37

Ja doch, das könnte funktionieren.... :Grübel

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