Gedanken zum Biermaxx

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Shortbreaker
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Gedanken zum Biermaxx

#1

Beitrag von Shortbreaker » Freitag 21. Februar 2020, 11:31

Ich nutze zum Zapfen meiner 5l-Fässer einen auf Kompensatorhahn umgebauten Biermaxx und hätte dazu ein paar Fragen:

Neulich habe ich ein Fass angestochen und schon dabei habe ich festgestellt, dass der Druck irgendwo aus dem Fass entweicht. Normalerweise fette ich den Degen leicht ein, was ich diesmal nicht getan habe. Kann das damit zusammen hängen, oder ist dieses System grundsätzlich leicht undicht?

Als ich dann am nächsten Tag ein Bier zapfen wollte, war die CO2 Kartusche bereits leer (tags zuvor habe ich etwa einen Liter gezapft), obwohl diese über nacht zugedreht war. Normalerweise hält so eine Kapsel 1,5 Fässer und das auch mal über eine Woche.
Weiterhin dauert es direkt nach dem anstechen, trotz des Kompensatorhahns einige Zeit bis man schaumfrei zapfen kann. Dabei ist auch der Druck nie konstant, sondern bei Zapfbeginn stark dann schwächer werdend und am Schluss konstant schwach. Ich vermute, dass dies auf das System mit den Kapseln zurückzuführen ist. Kann das jemand bestätigen und würde das mit einem Umbau auf CO2-Flasche besser werden?
Falls ja, nutzt jemand den Biermaxx zusammen mit den Sodastream-Kapseln, oder wäre eher der Umbau auf eine 2kg Flasche empfehlenswert?
Hätte ich mit einem dieser Sets alles was für so einen Umbau nötig wäre: https://www.gastrodiscount.info/5l_-bie ... 0g-2000g_1
Scheint derzeit der Einzige Anbieter zu sein...

Vielen Dank schon im Voraus
Tobias

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#2

Beitrag von silversurfer784 » Freitag 21. Februar 2020, 13:48

Moin,

ich habe den Umbau mit Kompensatorhahn und Sodastreamflasche gemacht. Was Besseres hätte ich nicht machen können!!! Das Zapfen funktioniert vom Anfang bis zum Ende perfekt! Und der Druck lässt sich viel besser regulieren als mit den Kapseln. Hab mir aus China nen Druckminderer besorgt und auch diese blöde CO2-Kupplung hinten unterm Deckel rausgeworfen und durch ne ordentliche Kupplung ersetzt. Die Flasche steht jetzt neben dem Biermaxx, seitlich hab ich eine Bohrung ins Gehäuse gemacht und den CO2-Schlauch dort reingeführt. Hatte noch Schlauch von nem alten Zapfmeister dafür über, ebenso auch die Kupplung. Da kannste Dich aber wunderbar auch bei Festo bedienen und anstatt Kupplungen einfache Spannzangen (QS) verwenden. :-)
Grüße aus dem Saarland
Sebastian
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#3

Beitrag von Shortbreaker » Freitag 21. Februar 2020, 21:43

Danke für deine Antwort. Wie lange hält so eine Sodastreamflasche?
Würdest du diese nach wie vor einer anderen (richtigen) CO2-Flasche vorziehen?
Wo lässt du sie füllen, oder tauscht du sie immer wieder gegen volle aus?

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#4

Beitrag von silversurfer784 » Samstag 22. Februar 2020, 09:44

Mit Langzeiterfahrungen kann ich noch nicht dienen. Hab erst vier Fässer damit gezapft. Da wir einen Wassersprudler haben sind im Haushalt ohnehin zwei CO2 Zylinder vorhanden. Ich tausche die für 5,99€ bei Aldi. Das geht schnell und ist preislich im Rahmen.
Laut Erfahrungsberichten hält so ne Flasche 8-10 Fässchen. Irgendwann werd ich mir evtl ne größere Flasche holen um selbst nachzufüllen, allerdings bin ich vorerst mit der Lösung zufrieden.
Ich würde mir auf keinen Fall diesen Umbausatz kaufen! Dann hast Du nämlich immernoch das Problem mit der Dichtigkeit der CO2 Verbindung hinten mit dem großen Stopfen.
Ich hab mir aus China nen Druckminderer für 24€ geholt. Den Rest bekommst Du für ca 10€ auch irgendwo. Ist viel billiger als der fertige Umbausatz und besser!
Grüße aus dem Saarland
Sebastian
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#5

Beitrag von silversurfer784 » Samstag 22. Februar 2020, 09:48

Das sieht dann so bei mir aus.
Muss mir nur noch nen Halter für die Flasche drucken.
Dateianhänge
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7DA0876D-5AC1-4836-B0E2-E1964E1A641F.jpeg
Grüße aus dem Saarland
Sebastian
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#6

Beitrag von Shortbreaker » Samstag 22. Februar 2020, 16:08

Danke,

Daran habe ich gar nicht gedacht, bzw. hatte ich gar nicht überrissen, dass dieser Umbausatz nur auf die vorhandene Kapselaufnahme aufgeschraubt wird.
Aber auch hier könnte ich den Schlauch ja bis zum Degen Durchführen, so dass ich nicht mehr auf den Stopfen angewiesen wäre. Allerdings ist dieser bei mir bisher dicht. Ich habe aber auch einen Stuhlgleiter darauf geklebt, damit da etwas mehr Anpressdruck drauf ist.
Wozu ist eigentlich beim Set das 2. Manometer? Kann ich damit einmal ablesen welcher Druck auf dem Fass ist und einmal der Restdruck der Flasche (quasi als Füllstandsanzeiger?)
Deine Lösung scheint vor allem preislich interessant, aber ich müsste auch noch den Preis für einen Sodastreamzylinder rein rechnen, die ja auch nicht immer ganz billig sind. Allerdings bin ich da noch recht verwirrt, weil ich welche für 24 und andere für 40,-€ gefunden habe. Passen die alle, oder gibt es da auch noch einmal Unterschiede?

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#7

Beitrag von silversurfer784 » Samstag 22. Februar 2020, 18:36

Achte drauf, dass die Flasche das Trapezgewinde hat. Aber das sollte inzwischen Standart sein!
Ich nehme an, dass das zweite Manometer den Flaschendruck anzeigt. Ich hab nur ein kleines Manometer, da wird nur der Zapfdruck angezeigt.
Hatte auch überlegt mir dieses Set zu holen. Wollte aber auf keinen Fall mehr das Gefummel mit dem Stöpsel, der dann trotz Bierdeckel oder anderer Sachen zum Anpressen dann doch undicht wird.
Evtl bekommst Du irgendwo nen gebrauchtwn Sprudler günstig her der incl Flasche ist.
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Sebastian
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#8

Beitrag von Shortbreaker » Sonntag 23. Februar 2020, 12:44

Ok, vielen Dank. Werde mir wohl bald so ein Set bestellen.
Nun zur anderen Frage, hattet ihr es schonmal, dass ein Fässchen zwischen Degen und Gummistopfen undicht war? Kann das davon kommen, dass ich den Degen nicht eingefettet habe? Ich weiß, dass das CO2 dort entwich, weil da auch einiges an Bier mit durch kam.

2te Frage:

Wie zapft man am besten an, damit möglichst bald das Bier klar kommt und man nicht nur Schaum hat?
Erst den Eigendruck des Fässchens nutzen oder gleich Druck drauf geben, damit es konstant gut läuft?
Bisher -mit den Kapseln- brauche ich etwa 1-1.5liter bevor ich sauber zapfen kann...

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#9

Beitrag von silversurfer784 » Montag 24. Februar 2020, 11:28

Ich habe den Degen noch nie eingefettet... Wozu auch? Wahrscheinlich war Dein Stopfen hinüber...

Am wichtigsten ist, dass Dein Fässchen gut kalt ist. Ich stelle es für min. zwei Tage in den Kühlschrank bei 3°C. Dann Degen rein, Fässchen nach Möglichkeit natürlich so wenig wie möglich bewegen. Ich mach dann direkt schon Druck drauf und stelle den Kompensator auf ca 1/3 auf und zapfe los. Sonst wird das Bier schal. Nach nem halben Glas ist die Schaumparty vorbei und dann regulier ich den Kompensator etwas hoch. In meinen Augen klappt das perfekt so. Allerdings bin ich auch kein Profi.... Kommt auch drauf an wie hoch Du karbonisierst denk ich mal...
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#10

Beitrag von Shortbreaker » Freitag 28. Februar 2020, 11:22

Habe mir jetzt das Set geholt und es funktioniert auch. Allerdings habe ich mir das Einschrauben des CO² Zylinders auch deutlich einfacher vorgestellt.
Ich habe zunächst den Adapter mit dem Manometer verschraubt, dieses komplett zu gedreht und dann die Flasche händisch eingeschraubt. Dabei ist schon recht viel CO² entwichen. Ich hab das ganze dann mit einer Rohrzange drauf machen müssen und selbst dabei ist noch recht viel Gas ausgetreten.
Das Manometer zeigt jetzt noch einen Flaschendruck von ca. 55bar an, allerdings weiß ich auch nicht, wie viel da "werksseitig" drauf sein sollte.
Diese Dichtungen lagen noch bei, allerdings leider keinerlei Erläuterungen dazu:
Sodastream Anschluß.JPG
Die eine (recht dicke) war/ist mit Kabelbinder am Manometer befestigt, die andere lag in einem Tütchen bei, weswegen ich der Meinung war, dass sie als Ersatz für die bereits eingelegte, gedacht war.
So wie es jetzt verbaut ist, ist alles dicht. Kann mir aber nicht vorstellen, dass man beim Sodastream-Gerät derart fest einschrauben muss, also vielleicht hätte eine der Dichtungen doch dazwischen gehört.

Vielen Dank für eure Hilfe

Tobias

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#11

Beitrag von silversurfer784 » Freitag 28. Februar 2020, 11:43

Also ich schraube das Manometer von Hand auf die Flasche und dann machts nur kurz pffft, noch weniger als wenn man ne Sprudelflasche öffnet. Evtl ist die zweite beigelegte Dichtung etwas dicker als die, die drin ist. Die Sodaflaschen unterscheiden sich leicht vom Rückschlagventil. Die andere Dichtung weiß ich nicht...

Wie viel Gas bei Dir entwichen ist kannst Du abwiegen. Stell die Flasche auf ne Waage, das Taragewicht (also leere Flasche incl Ventil) steht normalerweise auf der Flasche. Natürlich ohne Manometer. ;-)

Wenn Du das 1-2 mal gemacht hast wirds reibungslos klappen! ;-)
Grüße aus dem Saarland
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#12

Beitrag von Shortbreaker » Montag 13. April 2020, 20:12

Ich habe gerade eben den Biermaxx zum ersten Mal mit der Sodastreamflasche in Betrieb genommen und habe dazu gleich einige Fragen:

Den optimalen Zapfdruck habe ich noch nit herausgefunden, aber momentan steht das Manometer auf ca. 1bar. Das zapfen an sich geht auch viel gleichmässiger vonstatten als zuvor, jedoch hört man etwa alle 5-10 Sekunden, das das Manometer öffnet um den Druck nach zu regeln. Ist das normal?
Ich dachte zuerst, dass da leicht Druck am Degen entweicht, aber auch wenn ich das Fass abkopple bleibt der Regelinterval unverändert. Das diese Schnellkupplung Zwischen Biermaxxgehäuse und Zapfeinheit nicht das gelbe vom Ei ist, ist ja hinlänglich bekannt, allerdings frage ich mich, ob man das System überhaupt je so dicht bekommt, dass kein Druckverlust mehr (ausser beim Zapfen) auftritt?
Wenn man am AnschlussSchlauch am Manometer rüttelt, kann man auch hören, dass dort Gas austritt. Dieser Schlauch ist direkt über eine Schnellkupplung am Manometer befestigt. Kann man da noch etwas verbessern?

Vielen Dank schon Mal
Tobias

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#13

Beitrag von silversurfer784 » Dienstag 14. April 2020, 11:51

Hmm, also ein Regeln höre ich bei mir nicht. Lässt sich eigentlich normal zapfen, wie bei einer großen Anlage auch. Also fast! ;-)

Weil es immer Probleme mit der Dichtigkeit mit der Kupplung zwischen Gehäuse und Zapfeinheit gibt habe ich halt auf die andere Kupplung umgebaut (siehe Bilder oben von mir).

Somit ist mein System dicht. Kein Zischen oder Pfeifen zu hören!

Wichtig ist, dass Du sämtliche Kupplungen ordentlich montierst, ich habe an allen Gewindeverbindungen mit Dichtband abgedichtet.

So klappts halt bei mir wirklich sehr gut, bin top zufrieden. Da Dein Umbau etwas anders aussieht kann ich dazu leider wenig sagen.

Probier einfach ein bisschen aus! Dazu ist aktuell ja genug Zeit. Wenn sich dann alles wieder normalisiert hat kannste bei Deinen Kumpels mit top Zapfergebnissen punkten! ;-) Deine Leber ist dann zwar hin, aber alles im Zwecke der Wissenschaft! :-D
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Sebastian
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#14

Beitrag von Shortbreaker » Dienstag 14. April 2020, 14:09

Momentan scheint es auch nicht mehr dauernd nach zu regeln. Wenn ich aber den Gashahn schließe, kurz warte und dann wieder öffne, merkt man, dass die Monometernadel wieder zuckt, könnte also sein, dass immer noch schleichend etwas Gas entweicht. Also habe ich das Gas abgedreht und dafür den Absperrhahn geöffnet und man sieht deutlich, wie der Druck abbaut --> irgendwo ist das System nicht dicht.
Ich überlege mir also, das Co2 direkt an den Zapfdegen an zu schließen, damit schon zwei Fehlerquellen (Anschluß am Kartuschenadapter und Kuplung Degen/Gehäuse) raus fallen. Der Co2 Schlauch müsste lange genug sein, so dass man ihn durchs Gehäuse führen können sollte.

Verrätst du mir noch, mit welchem Druck du üblicherweise am Biermaxx zapfst?

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#15

Beitrag von silversurfer784 » Dienstag 14. April 2020, 15:08

Ich zapfe mit ca 16-18 PSI, das sind so knapp über 1 bar. Dann regel ich mit dem Kompensator etwas runter. Klappt bei mir top.

Ja, irgendwo haste dann nen Undichten... Ich würde auch, wie Du schon geschrieben hast, mal die Druckleitung direkt an den Degen anschließen.

Aber pass gut auf, dass Du die Feder und den Stöpsel vom Rückschagventil am Degen nicht verlierst! ;-) Ich hatte schon wunde Knie....
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#16

Beitrag von Shortbreaker » Sonntag 19. April 2020, 08:15

silversurfer784 hat geschrieben:
Dienstag 14. April 2020, 15:08
Aber pass gut auf, dass Du die Feder und den Stöpsel vom Rückschagventil am Degen nicht verlierst! ;-) Ich hatte schon wunde Knie....
Guten Morgen,

gestern habe ich das erste Fässchen, das mit der Sodastreamflasche gezapft wurde geleert und das war so zusagen auf der letzten Rille. Ich denke, das beim Einschrauben des Zylinders in den Adapter bereits so viel Gas verloren ging, dass es gerade noch so gereicht hat. Das Manometer für den Flaschendruck steht jetzt nur noch knapp über 0 bar.
Egal, jetzt will ich zunächst mal die Gasleitung umbauen und den CO2 Schlauch vom Manometer direkt an den Degen anschliessen. Jetzt schreibst du aber oben, dass ich mit dem Rückschlagventil aufpassen sollte, allerdings bin ich mir nicht ganz sicher, ob ich daran überhaupt irgendetwas ändern muss. Ich hätte jetzt einfach den CO2 Schlauch direkt daran angeschlossen, oder habe ich da irgendwo einen Denkfehler?
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275ED54A-8ADE-4134-B531-934345A740E2.jpeg (52.41 KiB) 1120 mal betrachtet
Ich würde einfach den Schlauch vom Manometer direkt drauf stecken und dann eventuell noch ne Schlauchklemme drüber. In der original Version, war ja ein sehr dünner Schlauch einfach nur aufgesteckt und lediglich mit einem dünnen Schlauchstück drumherum gesichert.

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Re: Gedanken zum Biermaxx

#17

Beitrag von silversurfer784 » Montag 20. April 2020, 09:22

Moin,
sorry, ich kam gestern nicht mehr dazu zu antworten.
Du hast das vollkommen richtig erkannt! Ich hatte bei mir das Rückschlagventil abgeschraubt um die Schlauchklemme besser zu befestigen. Habe nen relaiv dicken Schlach vom Brauereibedarf genommen und wollte mir die Fummelei ersparen... War einerseits gut, andererseits hats mir keine Zeit gespart, weil ich die Teile unter der Werkbank suchen musste. :-D
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#18

Beitrag von Shortbreaker » Samstag 25. April 2020, 13:17

So, vielen Dank an alle die mir hier geholfen haben.
Ich habe jetzt alle Änderungen durchgeführt und hoffe, dass ich damit das beste aus meinem Biermaxx rausgeholt habe.
Wie bei Silversurfer auch, war meine CO2 Leitung vom Manometer (4x8mm-Schlauch) zu dick für den Nippel am Rückschlagventil. Ich habe mehrfach versucht, das mit Schlauchschellen dicht zu bekommen, aber vergebens. Irgendwann kam mir aber dann doch die rettende Idee:
Die Originalschläuche sind ja sehr dünn, allerdings gibt es auf der Bierseite diese schwarze Plastikkupplung mir der der (genauso dünne) Schlauch zum Zapfhahn an den Degen angeschlossen wird. Also habe ich diesen Schlauch am Rückschlagventil angebracht und meinen CO2 Schlauch dann mit dem dickeren Teil der Plastikkupplung verbunden. Diese ist sogar etwas zu dick, so dass ich den CO2 Schlauch etwas aufgebohrt habe, so dass er sich darüber ziehen hat lassen. Dann noch ne Schlauchklemme drüber und es scheint dicht. Ich habe vorhin mal ein Fass mit Wasser drangehängt und Druck drauf gelassen. Dann Manometer zugedreht und nach 15 Minuten ist der Druck von 1.2 auf 1.0 bar gefallen. Damit kann man leben, besonders weil das Wasser ja evtl. sogar etwas von der Kohlensäure aufgenommen hat.
Anbei die Bilder.

Beste Grüße
Tobias
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Re: Gedanken zum Biermaxx

#19

Beitrag von silversurfer784 » Dienstag 28. April 2020, 16:27

Ja sieht doch top aus!
Dann mal viel Spass beim Zapfen! :-D
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