Kurze Frage, kurze Antwort

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peter_braut
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20351

Beitrag von peter_braut »

Danke für den Tipp!
Prost und Gesundheit
Peter
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Y-L
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20352

Beitrag von Y-L »

Habe vor Kurzem erneut speziell gezüchtete Experimental-Malze ohne Spelzen bekommen.
Ich könnte mir bei einer Sorte sogar eine 100%ige Schüttung vorstellen!
Daher folgende Frage:
Gibt es eine Empfehlung, wieviel Gram Reisspelzen man pro Kilo Malz hinzu fügt?
Hab da Null Erfahrung... :redhead
Bier ist eine flüssige & global gültige Sprache, die trotz weltweiter Regiolekte, Dialekte & Akzente überall verstanden wird.
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Spittyman
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20353

Beitrag von Spittyman »

Vestenrunner hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 10:54
Jarnold hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 07:56 Ich persönlich handle aber nach dem Prinzip, dass co2 schwerer ist als Luft - also gehe ich davon aus, dass in meinem Gärtank eine Schicht co2 auf dem Bier schwimmt. Wenn nun der Gärspung entfernt wird und durch die Kälte langsam Luft in den Gärbehälter gezogen wird, dann hab ich immer noch die schützende co2-Schicht dazwischen. BIn aber definitiv kein "Edelbrauer" und sensorisch auch nicht so weit geschult, dass mir Spuren von Oxidation auffallen würden.
:goodpost:
Meinem Verständnis nach werden sich bei Gasen keine Phasen bilden - Brownsche Molekularbewegung und so. Man möge mich korrigieren, falls ich da irre.
Liebe, Mann!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20354

Beitrag von groschel »

Anstatt Calciumchlorid hat mir der Shop Milchsäure geschickt. Ich wollte eigentlich am Freitag ein Pils Brauen. Kann ich das Calciumchlorid auch später zugeben während oder nach der Gärung?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20355

Beitrag von Lampi »

Y-L hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 20:42 Habe vor Kurzem erneut speziell gezüchtete Experimental-Malze ohne Spelzen bekommen.
Ich könnte mir bei einer Sorte sogar eine 100%ige Schüttung vorstellen!
Daher folgende Frage:
Gibt es eine Empfehlung, wieviel Gram Reisspelzen man pro Kilo Malz hinzu fügt?
Hab da Null Erfahrung... :redhead
Mein Weizen mit 55% Weizenmalz lief super mit 150g auf insgesamt 4,3kg Schüttung.
Nun kann ich nicht sagen, wie groß der Beitrag der Spelzen von Gerstenmalz ist, aber mit 50-60g pro kg solltest Du gut unterwegs sein.

Grüße!
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jbrand
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20356

Beitrag von jbrand »

Spittyman hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 21:30
Vestenrunner hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 10:54
Jarnold hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 07:56 Ich persönlich handle aber nach dem Prinzip, dass co2 schwerer ist als Luft - also gehe ich davon aus, dass in meinem Gärtank eine Schicht co2 auf dem Bier schwimmt. Wenn nun der Gärspung entfernt wird und durch die Kälte langsam Luft in den Gärbehälter gezogen wird, dann hab ich immer noch die schützende co2-Schicht dazwischen. BIn aber definitiv kein "Edelbrauer" und sensorisch auch nicht so weit geschult, dass mir Spuren von Oxidation auffallen würden.
:goodpost:
Meinem Verständnis nach werden sich bei Gasen keine Phasen bilden - Brownsche Molekularbewegung und so. Man möge mich korrigieren, falls ich da irre.
Nein, man muss dich nicht korrigieren, Gase vermischen sich von ganz alleine miteinander, auch wenn ein Gas schwerer ist als das andere. Ein Stichwort hast du schon genannt, ein anderes wäre Diffusion und Mischungsentropie. In einem ruhenden System werden sich Gase immer selbstständig vermischen. Es ist nur eine Frage der Zeit, bis das passiert ist. Solange natürlich während der Gärung ständig neues CO2 erzeugt wird, wird die CO2-Konzentration von der Oberfläche der Würze nach oben hin abnehmen. Das sorgt dafür, dass der Sauerstoff größtenteils aus dem Gärtank entweicht und am Ende der Gärung nicht mehr vorhanden ist.
Wenn die Gärung zuende ist, sieht das anders aus. Kommt dann neuer Sauerstoff in den Tank wird er sich zwangsläufig mit dem CO2 vermischen und früher oder später Kontakt mit dem Bier bekommen.
Viele Grüße

Jens
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20357

Beitrag von jbrand »

groschel hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 02:44 Anstatt Calciumchlorid hat mir der Shop Milchsäure geschickt. Ich wollte eigentlich am Freitag ein Pils Brauen. Kann ich das Calciumchlorid auch später zugeben während oder nach der Gärung?
Das kannst du zwar machen, bringt aber nichts bzw nicht viel.
Du möchtest mit dem Calciumchlorid ja dein Wasser für den Brauvorgang aufbereiten, zum Beispiel um den ph Wert während des Maischens in den richtigen Bereich zu verschieben. Das alles ist dann ja bereits vorbei, macht also nicht mehr viel Sinn.

Du kannst dein Brauwasser aber auch mit Milchsäure aufbereiten, such mal hier im Forum nach Schlups Wasserrechner.
Viele Grüße

Jens
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MaltHopMagic
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20358

Beitrag von MaltHopMagic »

Es bleibt dann bei der geschmacklichen Beeinflussung des Bieres durchs Chlorid.
Grüße Thomas
Michu
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20359

Beitrag von Michu »

Michu hat geschrieben: Dienstag 19. Mai 2026, 15:12 Tach,

ich wollte nächstes Wochenende abfüllen. Zuvor jedoch einen Cold Crash machen.

Bei 5 Liter Kopfraum saugt es ungefähr 3dl Luft nach.

Leider habe ich kein CO2_Spender mehr zur Hand.

Könnte ich eine 1.5L Wasserflasche mit Sprudel anschliessen? Diese sollte ja 7-8g/L CO2 enthalten, was ungefähr 2.8 Liter CO2 ergeben würde (5g CO2 bleiben im Wasser zurück).

Oder gibt es sonst noch eine Lösung, ohne dass ich mir etwas kaufen müsste?
(Auffangen von CO2 während der Gärung habe ich gemacht, allerdings war der Beutel leider undicht)

Edit: Gruss, Michu
Ich beantworte meinem Vergangenheits-Ich die Frage mal.

Ja, kannst Du, siehe hier:

Wasserflasche mit Sprudel:
20260520_223426.jpg
Darauf ein Anschluss mit Sack (vor der Befestigung) zuerst zusammendrücken und befestigen:
20260520_223434.jpg
Bisschen schütteln, bisschen warten, auf den Gäreimer drauf, voilà:
20260520_223851.jpg
Dann ab damit in den Kühlschrank.

Gruss, Michu
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rakader
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20360

Beitrag von rakader »

Y-L hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 20:42 Habe vor Kurzem erneut speziell gezüchtete Experimental-Malze ohne Spelzen bekommen.
Ich könnte mir bei einer Sorte sogar eine 100%ige Schüttung vorstellen!
Daher folgende Frage:
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Die Malze haben doch sicher einen Namen und einen Mälzer - oder ist das ein Geheimnis? :Wink
Namen sind Nachrichten - jedes dieser Malze hat unterschiedliche Eigenschaften, deswegen kann man Dir ohne Namen nur eine generelle Auskunft geben.
Im Ernst, jeder Mälzer stellt ein Datenblatt zur Verfügung. Der Schüttungsanteil ist immer die Minimalinformation.
Spelzenlose Rohfruchtsorten werden behandelt wie ungeschälte Rohfrucht und haben einen max. Schüttungsanteil von 40-50 %. 100 % habe ich noch nie in einem ernstzunehmenden Rezept gesehen, auch wenn manche meinen, das machen zu müssen. Aber da siegt wohl Neugier und technische Machbarkeit über das Geschmackserlebnis. Weizen kann man bis 70 % fahren. Bezogen auf über 40 % der Gesamtschüttung gibt man 5 % Reishülsen dazu oder eben ausreichend helles Basismalz. Bei 20-40 % spelzenlose Rohfrucht nur 2-3 % Hülsen.

Bei Roggenmalz und vielen experimentellen Rohfruchtsorten erschweren die Pentosane (Schleimstoffe) das Läutern, daher ist eine mindestens 30-minütige Gummirast bei 35 °C Pflicht, eher 45 min, wenn man das Malz noch nicht kennt. Unbedingt die Temperatur halten; bei 45 °C zerstört man die nötigen Enzyme für diese Rast. (Manche nehmen 40 °C, finde ich aber zu hoch.) Bei dieser Rast zerfallen die Pentosane, der erste Schritt zum problemlosen Läutern.

Zusätzlich solltest Du dicker einmaischen, um die Enzyme zu schonen (Gussfaktor 2,5-3,0). Bei über 30 % und mehr solltest Du die Rastzeiten ordentlich verlängern, v.a. die Maltoserast auf 60 min und eine Verzuckerungsrast fahren.

Es gibt davon natürlich Abweichungen, aber das wäre ein durchschnittliches Verfahren.

Cheers
Radulph
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20361

Beitrag von Hoßhobby »

Hallo zusammen.
Ich habe wohl evtl. zu kurz gelesen.
Auf meine sieben Stunden Brautag habe ich direkt mit der Hefe Haushaltszucker zugegeben.
Also runtergekühlt, Würze auf die Hefe und Haushaltszucker drauf.
Irgendwo hab ich gelesen, dass die ganze Sache jetzt ordentlich aufschäumt.
Ist da was drann, kann ich was ausbessern oder so lassen?
Danke im voraus
Ich möchte mich an dieser Stelle nicht wieder erklären müssen, warum ich das gemacht hab.
Es ist passiert, um den Alkoholgehalt zu erhöhen, wie in Belgien üblich, abr wie gesagt, evtl. nicht richtig in der Ausführung.
Hefe hab ich ordentlich drauf.
Schöne Grüße,

Hoßhobby


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(Sokrates)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20362

Beitrag von Y-L »

Lampi hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 04:16 aber mit 50-60g pro kg solltest Du gut unterwegs sein.
rakader hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 15:49 Die Malze haben doch sicher einen Namen und einen Mälzer - oder ist das ein Geheimnis? :Wink
Namen sind Nachrichten - jedes dieser Malze hat unterschiedliche Eigenschaften, deswegen kann man Dir ohne Namen nur eine generelle Auskunft geben.
Im Ernst, jeder Mälzer stellt ein Datenblatt zur Verfügung. Der Schüttungsanteil ist immer die Minimalinformation.
Danke euch beiden!

Bei uns in der Nähe gibt es ein Institut für Getreidezüchtungsforschung.
Die experimentieren mit alten Getreidesorten und natürlich auch mit neuen Züchtungen. Immer nur kleine Mengen.
Das Institut hat eine Mälzerei gefunden, die einige Sorten für Sie mälzt.
Welche das ist, weiß ich nicht. Aber Erfahrungswerte und spezifische Einzelheiten gibt es somit nicht.
Es sind eben "experimentelle" Malze.
Man muss schon experimentierfreudig sein, um mit diesen neuen (alten) und unbekannten Malzen zu brauen.
Deshalb haben Die Kontakt zu uns Hobbybrauern aufgenommen.
Wir Hobbybrauer haben Proben zu je 4kg erhalten, um verschiedene Sorten auf "Tauglichkeit zum Bier Brauen" zu testen.
Einige alte(?) Sorten haben "Namen". Von der "blauen Nacktgerste" habe ich bereits berichtet.
Andere Sorten haben eher eine Experimentelle Bezeichnung wie z.B. "234 Triple".
Auf einigen Tüten steht maximal noch die Keimfähigkeit des Getreides in Prozent.


Ich finde es ziemlich cool und aufregend, mit diesen Sorten experimentieren zu dürfen.
:Drink
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20363

Beitrag von Bier & Brot »

Y-L hat geschrieben: Mittwoch 20. Mai 2026, 20:42 Habe vor Kurzem erneut speziell gezüchtete Experimental-Malze ohne Spelzen bekommen.
Ich könnte mir bei einer Sorte sogar eine 100%ige Schüttung vorstellen!
Daher folgende Frage:
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Moin,
ich habe mal nachgeschaut was ich ich vor einiger Zeit bei meinem 100% Weizen so notiert hatte:
- 300 Gramm Reisspelzen auf 6000 Gramm Weizenmalz
- trotzdem zeitaufwändiges Läutern, also sind 5% deutlich zu wenig. Ich würde nächstes Mal mehr nehmen.
Ausbeute war nur knapp über 50%, allerdings braue ich auch mit einer Malztrommel.
Vielleicht hilft es dir.
Gruß
Claus :Drink
Zuletzt geändert von Bier & Brot am Donnerstag 21. Mai 2026, 21:27, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20364

Beitrag von rakader »

Y-L hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 21:09 Ich finde es ziemlich cool und aufregend, mit diesen Sorten experimentieren zu dürfen.
:Drink
Toll. Da bist du zu beneiden. Aber ohne genaue Angaben kann Dir niemand bei Deinen Malzen helfen. Am besten Du rufst dort im Institut an oder fragst in der Mälzerei.
Weil Namen Nachrichten sind: Blaue Nackgerste hat einen max. Schüttungsanteil von 10-15 % :Greets
Meine Ausführungen, für die ich ein wenig Zeit aufgewendet habe, waren eine Allgemeinanleitung. 100 %, wie von Dir angedacht, würde ich auf keinen Fall ohne Kenntnis der Sorten machen. Es wäre auch einfach schade um diese Spezialitäten. Am besten Du tastest Dich heran, dazu taugt meine Anleitung ganz gut.


Gruß
Radulph
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20365

Beitrag von coyote77 »

rakader hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 15:49 100 % habe ich noch nie in einem ernstzunehmenden Rezept gesehen, auch wenn manche meinen, das machen zu müssen.
Noch nie was von Grätzer gehört?
Grüße, Andreas :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20366

Beitrag von rakader »

coyote77 hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 22:48
rakader hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 15:49 100 % habe ich noch nie in einem ernstzunehmenden Rezept gesehen, auch wenn manche meinen, das machen zu müssen.
Noch nie was von Grätzer gehört?
Schon, aber man kann mich mit Weizen jagen. Indes: Zur Kenntnis genommen :thumbup

Grüße
Radulph
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20367

Beitrag von Fuzzy »

Hoßhobby hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 21:00 Hallo zusammen.
Ich habe wohl evtl. zu kurz gelesen.
Auf meine sieben Stunden Brautag habe ich direkt mit der Hefe Haushaltszucker zugegeben.
Also runtergekühlt, Würze auf die Hefe und Haushaltszucker drauf.
Irgendwo hab ich gelesen, dass die ganze Sache jetzt ordentlich aufschäumt.
Ist da was drann, kann ich was ausbessern oder so lassen?
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Hefe hab ich ordentlich drauf.
Hallo,
war das der Zucker, der eigentlich zum Karbonisieren in die Flaschen gehört hätte?
Falls ja: dein Bier wird jetzt etwas mehr Alkohol bekommen.
Zum Schäumen: es schäumt stark, wenn du fertig vergorenes Jungbier in Flaschen abfüllst und dann den Zucker hinterher in die Flasche kippst. Die Ursache ist, dass im Jungbier schon CO2 gelöst ist und sich der an der großen Oberfläche des eingestreuten Zuckers löst und ausperlt.
In deiner Würze ist ja noch kein CO2 gelöst, deshalb führt der Zucker nicht zu mehr Schaum.

Gruß - Stefan
Brauen im Grainfather G30, gären im Speidel Fass, füllen in Flaschen und trinken mit Genuss
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20368

Beitrag von Y-L »

rakader hat geschrieben: Donnerstag 21. Mai 2026, 21:25 Am besten Du rufst dort im Institut an oder fragst in der Mälzerei.
Weil Namen Nachrichten sind: Blaue Nackgerste hat einen max. Schüttungsanteil von 10-15 % :Greets
Bei der Blauen Nacktgerste habe ich 20% verwendet. Eine Privatbrauerei hat sogar mit 50% experimentiert; ohne extra Spelzen.
Auch die mussten ihren Treberkuchen mehrfach aufschneiden. Beim letzten Austausch habe ich eines dieser Biere mitbekommen.
EDIT: Fehler in der Matrix, sorry. Hab ein anderes Bier mitbekommen. Gebraut mit den zwei Malzsorten, die ich neu erhalten habe.
Wird heute Abend geöffnet!
Bei zu viel Blaugerste besteht auch die Befürchtung, dass das Bier "grau" wird.

Die "neue" Nacktgerste ist "Helles" Malz. Mit Spelzen sei theoretisch eine 100%ige Schüttung möglich.
Mein erster Versuch soll aber auch nur 20-33% davon bekommen.
Wenn das gut geht, "würde" ich in Betracht ziehen, mit dem Rest ein Smash Bier zu wagen.
Besser kann man nicht prüfen, was das Malz alleine kann.

Das ist Neuland!
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Zuletzt geändert von Y-L am Freitag 22. Mai 2026, 21:02, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20369

Beitrag von rakader »

Y-L hat geschrieben: Freitag 22. Mai 2026, 15:56 Die "neue" Nacktgerste ist "Helles" Malz. Mit Spelzen sei theoretisch eine 100%ige Schüttung möglich.
Mein erster Versuch soll aber auch nur 20-33% davon bekommen.
Wenn das gut geht, "würde" ich in Betracht ziehen, mit dem Rest ein Smash Bier zu wagen.
Besser kann man nicht prüfen, was das Malz alleine kann.

Das ist Neuland!
:Drink
Na ja, wenn Spelzen dabei sind, ist es keine 100%-ige Schüttung mehr.

Die 10-15% beziehen sich auf den klassischen Läuterbottich. Es kommt bei Nacktgerste (Graupen) wohl stark auf die Brautechnik an, dann kann man wohl Schüttungen lt. KI von 70-100 % fahren, wie es z.B. eine kanadische Brauerei mit Maischefilter macht.

Gerade gesehen - Nacktgerste ist ein ganzes Universum.

20 -30 % klingt doch gut. Mach doch einen Faden auf über dieses Neuland, das interessiert sicher einige Braukollegen mehr.

LG
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20370

Beitrag von MaltHopMagic »

Interessant. Ich bin auf dem Halbwissensstand, das man Gerste historisch nie nackt züchten konnte und sie deshalb nur zum brauen oder als Futter verwendbar war.
Grüße Thomas
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#20371

Beitrag von Y-L »

rakader hat geschrieben: Freitag 22. Mai 2026, 16:00 Na ja, wenn Spelzen dabei sind, ist es keine 100%-ige Schüttung mehr.
DOCH! :P

Ne, mal ehrlich!
Solange ich die erst zum Schluss als "Läuterhilfsmittel" hinzu gebe, sehe ich Sie nicht wirklich als Teil der Schüttung.
Aber - je nach Ansicht - hast auch du nicht ganz Unrecht! :Wink
rakader hat geschrieben: Freitag 22. Mai 2026, 16:00 Mach doch einen Faden auf über dieses Neuland, das interessiert sicher einige Braukollegen mehr.
Gute Idee! :thumbup
Das erste Bier ist ja sogar schon fertig!
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