Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#851

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 5. August 2021, 22:47

Extra3 ist in HH und somit fast um die Ecke. Wollen wir die nicht zusätzlich anspitzen? Ich wäre dabei.

Kiel läuft seit einigen Jahren völlig neben der Spur. Die haben irgendeine seltsame Mission gegen Hobbybrauer, die mit aller Macht durchgezogen wird.
Mein Maßband wird schon kürzer. In spätestens 3 Monaten bin ich beim HZA Strahlsund und werde die Allüren von Kiel "total vermissen" (leichte Ironie). Wobei Kiel ja auch schon ein Hobbybrauerevent in MV gestürmt hat :Ahh.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Freitag 6. August 2021, 05:56, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#852

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 5. August 2021, 23:03

Freu dich nicht zu früh, das HZA Stralsund hat keinen eigenen Prüfdienst und lässt das vom HZA Kiel miterledigen. Genau deswegen waren die Kieler seinerzeit bei Störtebeker. Das gab ordentlich Spesen, weil Kilometer, Wochenende und extra Buschgeld wegen Ostzone.

Solltest du also als Neu-Stralsunder Besuch vom Zoll bekommen, ist das wieder einer der freundlichen Herren aus Kiel.

Extra3 wär' schon was, vor allem, wenn die von deiner vergeblichen Flucht vor dem HZA Kiel berichten :Bigsmile

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#853

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Donnerstag 5. August 2021, 23:41

Brauwolf hat geschrieben:
Donnerstag 5. August 2021, 23:03
Extra3 wär' schon was, vor allem, wenn die von deiner vergeblichen Flucht vor dem HZA Kiel berichten :Bigsmile
Verdammt! Manchmal läuft es wirklich mies im Leben. :Ahh
Dann kommen die Kollegen demnächst bestimmt regelmäßig zu mir, wenn das Spesenkonto leer wird oder ein paar Podcast auf dem Handy auf lange Dienstfahrten warten.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#854

Beitrag von flensdorfer » Donnerstag 5. August 2021, 23:59

So weit hättest Du nicht umziehen müssen. Flensburch gehört zum HZA Itzehoe, dort ist bislang alles in friedlicher Ruhe... *daumendrück*
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#855

Beitrag von Herbert52 » Freitag 6. August 2021, 08:09

Ich habe es hier mit dem HZA Bielefeld zu tun. Für Störtebeker und für Kleve habe ich dort meine Steueranmeldung gemacht. Aber was ich nicht wusste war die Tatsache, dass vom Zoll keine Rechnung kommt. Nach ca. 10 Tagen nach meiner Anmeldung, kam ein Telefonanruf von einem netten Herrn vom HZA Bielefeld, der mich darauf aufmerksam machte. Nachdem ich Ihm erzählt habe, warum ich das Bier angemeldet habe und dass ich für die Anmeldung einen Nachweis, in Form einer Bestätigung brauche, schickte er mir ohne Probleme, 5 Tage nach meiner Überweisung, unaufgefordert diese zu. Ich kann mich über das HZA Bielefeld nicht beschweren und bedanke mich bei diesem, für die gute Zusammenarbeit.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#856

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 6. August 2021, 16:31

Bring ihm einen Blumenstrauß aufs Amt! Schleimer! :Bigsmile
Hier geht es doch um Nörgeln über Zoll und Bund, bzw. um Probleme mit denen.
Zuletzt geändert von DerDerDasBierBraut am Freitag 6. August 2021, 23:21, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#857

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 6. August 2021, 23:13

Bei der Deutschen Post tragen sie bald wieder alle T-Shirts mit Zoll Logo, um den Hauptsponsor zu ehren.
Ich wollte einen formlosen Versteuerungsnachweis per Email. Das HZA Kiel hat jedoch wieder beschlossen die Post zu bereichern.

[pro X3 - Dem Unsinn ein Ende!] :thumbsup
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#858

Beitrag von §11 » Samstag 7. August 2021, 00:45

Herbert52 hat geschrieben:
Freitag 6. August 2021, 08:09
Ich habe es hier mit dem HZA Bielefeld zu tun. Für Störtebeker und für Kleve habe ich dort meine Steueranmeldung gemacht. Aber was ich nicht wusste war die Tatsache, dass vom Zoll keine Rechnung kommt. Nach ca. 10 Tagen nach meiner Anmeldung, kam ein Telefonanruf von einem netten Herrn vom HZA Bielefeld, der mich darauf aufmerksam machte. Nachdem ich Ihm erzählt habe, warum ich das Bier angemeldet habe und dass ich für die Anmeldung einen Nachweis, in Form einer Bestätigung brauche, schickte er mir ohne Probleme, 5 Tage nach meiner Überweisung, unaufgefordert diese zu. Ich kann mich über das HZA Bielefeld nicht beschweren und bedanke mich bei diesem, für die gute Zusammenarbeit.
Dir ist klar das du dich gerade dafür bedankst das dir dein HZA einen Service prompt und schnell angedeihen lässt den du nur brauchst weil eben HZA etwas einfordern was absolut jeder rechtlichen Grundlage entbehrt?

Ist ein bisschen wie sich dafür zu bedanken auf die Fresse zu bekommen
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#859

Beitrag von Zwickel » Samstag 7. August 2021, 08:19

Das muß man so sehen:

Es gibt ja nichtnur Das Hauptzollamt, sondern selbiges besteht aus vielen Abteilungen wovon jede nur ein eigenes Fachgebiet verwaltet.

Wenn jetzt ein Fachgebiet wenig oder garnichts zu tun hat, dann helfen die Beamten nicht anderen Kollegen welche mehr zu tun haben, Nein, aber ihren Job verlieren, sprich versetzt werden wollen sie auch nicht.

Damit da jetzt kein Personal abgezogen wird, beschäftigt man sich eben mit solchen Kinkerlitzchen wie Hobbybrauern nachzustellen.
Sozusagen als Daseinsberechtigung.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#860

Beitrag von haefner » Samstag 7. August 2021, 09:13

Ich finds ja nicht verkehrt wenn man hinterfrägt und da evtl. Bewegung in die Thematik Biersteuer reinbringt. Man muss aber auch die Zeit, Nerven und ggf. finanziellen Mittel haben, um dagegen anzugehen. Mir hat das Formular, die Biersteuer und die Anmeldung jedes Jahr nichts ausgemacht und mein HZA war wie bei Herbert auch korrekt. Ob das nun eine rechtliche Grundlage hat oder nicht..

Mich geht das ab nächstes Jahr eh nichts mehr an, in Finnland kannst Du brauen soviel Du willst... :-)
Gruß aus dem Wald

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#861

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Samstag 7. August 2021, 11:59

haefner hat geschrieben:
Samstag 7. August 2021, 09:13
Mich geht das ab nächstes Jahr eh nichts mehr an, in Finnland kannst Du brauen soviel Du willst... :-)
Frag mal lieber bei Ruthard nach. Möglicherweise hat das HZA Kiel sogar noch in Finnland das Recht Hobbybrauer zuhause zu bedrängen und Veranstaltungen zu stürmen. :Wink

https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 43#p437843
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#862

Beitrag von hkpdererste » Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:12

Hab gerade von meinem HZA n Schrieb bekommen, der mir mitteilt, dass die formlose jährliche Anzeige per Mail so nicht mehr zulässig ist weil diese in Zukunft unterschrieben sein muss.

Deutschland und die Digitalisierung ... da fällt einem nix mehr ein.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#863

Beitrag von Räuber Hopfenstopf » Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:27

Die formlose Anmeldung konnte man bei uns "per Mail" an das HZA schicken. Im Anhang war aber immer ein eingescanntes PDF mit unterschriebener jährlicher Anzeige.
Allen wird bekannt gemacht, dass keiner in die Jeetze kackt - denn morgen wird gebraut.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#864

Beitrag von ggansde » Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:34

hkpdererste hat geschrieben:
Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:12
Hab gerade von meinem HZA n Schrieb bekommen, der mir mitteilt, dass die formlose jährliche Anzeige per Mail so nicht mehr zulässig ist weil diese in Zukunft unterschrieben sein muss.

Deutschland und die Digitalisierung ... da fällt einem nix mehr ein.
Die Darmstädter wollten auch einmal von mir eine Biersteuererklärung per Brief. Das Porto wäre dreimal so hoch gewesen, wie die Steuerschuld. Habe ich abgelehnt und ausgesessen. Du hast gemeldet und fertig.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#865

Beitrag von Flohaan » Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:42

Bei mir kam heute auch ein Brief des hza Schweinfurt an, dass mein online ausgefülltes 2075 nur mit Unterschrift gültig wäre und ich das ganze doch bitte unterschrieben zurückschicken solle, man brauche das im Original. War bei den letzten Paar mal nicht der Fall, aber was weiß ich schon.
Hab daraufhin angerufen und nachgefragt ob das bei 35 Cent wirklich sinnvoll ist und ob das auch digital ginge.
Haben uns dann darauf geeinigt dass ich ihnen einen Scan per Mail schicke. Danach bekomme ich dann den zweiten Brief mit 95 Cent Portokosten mit der Bestätigung.
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#866

Beitrag von hkpdererste » Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:53

Ich bin ja nicht sicher ob mit ablehnen und aussitzen alles erledigt ist. Wie die da jetzt aber wieder auf die neue Idee gekommen sind wär ja schon interessant zu wissen.

Alles in allem ist es schlicht peinlich, dass man in Deutschland in 2021 für jeden Blödsinn ein Schriftstück auf Papier braucht oder sogar persönlich auf dem Amt erscheinen muss. :Mad2 :Mad2

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#867

Beitrag von §11 » Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:56

Flohaan hat geschrieben:
Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:42
Bei mir kam heute auch ein Brief des hza Schweinfurt an, dass mein online ausgefülltes 2075 nur mit Unterschrift gültig wäre und ich das ganze doch bitte unterschrieben zurückschicken solle, man brauche das im Original. War bei den letzten Paar mal nicht der Fall, aber was weiß ich schon.
Hab daraufhin angerufen und nachgefragt ob das bei 35 Cent wirklich sinnvoll ist und ob das auch digital ginge.
Haben uns dann darauf geeinigt dass ich ihnen einen Scan per Mail schicke. Danach bekomme ich dann den zweiten Brief mit 95 Cent Portokosten mit der Bestätigung.
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Und lass mich raten, der Brief vom HZA kommt dann ohne handschriftliche Unterschrift..... :Ahh
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#868

Beitrag von Brauwolf » Mittwoch 27. Oktober 2021, 19:44

hkpdererste hat geschrieben:
Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:12
Hab gerade von meinem HZA n Schrieb bekommen, der mir mitteilt, dass die formlose jährliche Anzeige per Mail so nicht mehr zulässig ist weil diese in Zukunft unterschrieben sein muss.

Deutschland und die Digitalisierung ... da fällt einem nix mehr ein.
Die jährliche Anzeige an sich entbehrt schon jeglicher rechtlichen Grundlage.

Darüber hinaus bedeutet formlos = formlos. Es ist dir überlassen, in welcher Form du die Behörde von deinem Anliegen in Kenntnis setzt. Das ginge zum Beispiel auch telefonisch zur Niederschrift. Da wäre schon technisch/physikalisch keine Unterschrift möglich.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#869

Beitrag von Brauwolf » Mittwoch 27. Oktober 2021, 19:54

Flohaan hat geschrieben:
Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:42
Bei mir kam heute auch ein Brief des hza Schweinfurt an, dass mein online ausgefülltes 2075 nur mit Unterschrift gültig wäre und ich das ganze doch bitte unterschrieben zurückschicken solle, man brauche das im Original. War bei den letzten Paar mal nicht der Fall, aber was weiß ich schon.
Hab daraufhin angerufen und nachgefragt ob das bei 35 Cent wirklich sinnvoll ist und ob das auch digital ginge.
Haben uns dann darauf geeinigt dass ich ihnen einen Scan per Mail schicke. Danach bekomme ich dann den zweiten Brief mit 95 Cent Portokosten mit der Bestätigung.
Man muss es einfach lieben.
Tatsächlich muss eine Anmeldung zur Steuer eigenhändig unterschrieben sein. Eigenhändig bedeutet, dass du das Schriftstück mit deiner eigenen Hand unterschrieben hast. Es bedeutet nicht, dass der Behörde das Original aus richtiger Tinte oder Kulifarbstoff vorgelegt werden muss. Du füllst das Formular aus, sofern technisch möglich gerne am Bildschirm, druckst es aus, unterschreibst es (mit eigener Hand!), scannst es ein und mailst es als pdf-Anhang an das Zollamt. Sofern du bereits früher einmal deine eigenhändige Unterschrift eingescannt und abgespeichert hast, kannst du die auch auf elektronischem Weg in das Bildschirmformular einfügen. Das funktioniert beim Finanzamt, beim DPMA und auch bei Gericht, welches üblicherweise weit höhere Anforderungen stellt als das Zollamt.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#870

Beitrag von TajHanson » Mittwoch 27. Oktober 2021, 20:31

§11 hat geschrieben:
Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:56
Und lass mich raten, der Brief vom HZA kommt dann ohne handschriftliche Unterschrift..... :Ahh
„Da dieses Schreiben maschinell erstellt wurde, bedarf es keiner Unterschrift“

War hier auch mein erster Gedanke beim durchlesen. :puzz
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#871

Beitrag von Frommersbraeu » Donnerstag 28. Oktober 2021, 20:18

Flohaan hat geschrieben:
Mittwoch 27. Oktober 2021, 18:42
Bei mir kam heute auch ein Brief des hza Schweinfurt an, dass mein online ausgefülltes 2075 nur mit Unterschrift gültig wäre und ich das ganze doch bitte unterschrieben zurückschicken solle, man brauche das im Original. War bei den letzten Paar mal nicht der Fall, aber was weiß ich schon.
Hab daraufhin angerufen und nachgefragt ob das bei 35 Cent wirklich sinnvoll ist und ob das auch digital ginge.
Haben uns dann darauf geeinigt dass ich ihnen einen Scan per Mail schicke. Danach bekomme ich dann den zweiten Brief mit 95 Cent Portokosten mit der Bestätigung.
Man muss es einfach lieben.
Dann bin ich mal gespannt was mich erwartet, darf im November ein Brauen zu Vorführungszwecken versteuern :thumbsup
Ich denke mal das wir DIE Neue erst noch anlernen müssen :Wink, ihr Vorgänger war da immer recht entspannt
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#872

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 28. Oktober 2021, 20:43

Frommersbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 28. Oktober 2021, 20:18
Dann bin ich mal gespannt was mich erwartet, darf im November ein Brauen zu Vorführungszwecken versteuern :thumbsup
Ich denke mal das wir DIE Neue erst noch anlernen müssen :Wink, ihr Vorgänger war da immer recht entspannt
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 58#p445458

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#873

Beitrag von michluk » Freitag 12. November 2021, 12:08

Brauwolf hat geschrieben:
Mittwoch 27. Oktober 2021, 19:54
Tatsächlich muss eine Anmeldung zur Steuer eigenhändig unterschrieben sein. Eigenhändig bedeutet, dass du das Schriftstück mit deiner eigenen Hand unterschrieben hast. Es bedeutet nicht, dass der Behörde das Original aus richtiger Tinte oder Kulifarbstoff vorgelegt werden muss. Du füllst das Formular aus, sofern technisch möglich gerne am Bildschirm, druckst es aus, unterschreibst es (mit eigener Hand!), scannst es ein und mailst es als pdf-Anhang an das Zollamt. Sofern du bereits früher einmal deine eigenhändige Unterschrift eingescannt und abgespeichert hast, kannst du die auch auf elektronischem Weg in das Bildschirmformular einfügen. Das funktioniert beim Finanzamt, beim DPMA und auch bei Gericht, welches üblicherweise weit höhere Anforderungen stellt als das Zollamt.
Wie ist die Rechtslage bzgl des "eigenständigen" Unterschreibens bei digital unterschriebenen Dokumenten? :Waa
Ich arbeite fast ausschließlich papierlos, ich unterschreibe alles auf meinem iPad (von Hand mit Stift eben). Bisher hat das noch nie jemanden gestört. Auch das HZA bisher nicht. :Bigsmile

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#874

Beitrag von Brauwolf » Freitag 12. November 2021, 13:26

Wenn du den Stift mit deiner eigenen Hand führst, ist das eigenhändig. Ob das auf einem Stück Papier oder auf einem Display ist, tut nichts zur Sache. Bei Zahlung mit Karte musst du gelegentlich auch statt PIN eingeben auf dem Display unterschreiben. Das ist mittlerweile Standard. Wenn sich das HZA nicht dran stört, würde ich das auch nicht weiter thematisieren.

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#875

Beitrag von michluk » Freitag 12. November 2021, 13:32

Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 12. November 2021, 13:26
Wenn du den Stift mit deiner eigenen Hand führst, ist das eigenhändig. Ob das auf einem Stück Papier oder auf einem Display ist, tut nichts zur Sache. Bei Zahlung mit Karte musst du gelegentlich auch statt PIN eingeben auf dem Display unterschreiben. Das ist mittlerweile Standard. Wenn sich das HZA nicht dran stört, würde ich das auch nicht weiter thematisieren.
Ne ne, bloß kein Fass aufmachen bei denen :-D Danke :-)

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#876

Beitrag von Ladeberger » Freitag 12. November 2021, 13:41

Wo steht überhaupt, dass die Steueranmeldung eigenhändig unterschrieben sein soll? Finde dazu nichts.

Gruß
Andy

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#877

Beitrag von Flohaan » Freitag 12. November 2021, 14:24

Brauwolf hat geschrieben:
Freitag 12. November 2021, 13:26
Wenn du den Stift mit deiner eigenen Hand führst, ist das eigenhändig. Ob das auf einem Stück Papier oder auf einem Display ist, tut nichts zur Sache. Bei Zahlung mit Karte musst du gelegentlich auch statt PIN eingeben auf dem Display unterschreiben. Das ist mittlerweile Standard. Wenn sich das HZA nicht dran stört, würde ich das auch nicht weiter thematisieren.

Cheers, Ruthard
War es natürlich bei o.g. Angelegenheit.
War aber wohl nicht genug. Habe mir die Diskussion gespart und denen den Spaß nochmal gemailt
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#878

Beitrag von Bilbobreu » Freitag 12. November 2021, 15:26

Ladeberger hat geschrieben:
Freitag 12. November 2021, 13:41
Wo steht überhaupt, dass die Steueranmeldung eigenhändig unterschrieben sein soll? Finde dazu nichts.

Gruß
Andy
Moin,
grundsätzlich geht die AO in § 150 Abs. 3 davon aus, dass die Verpflichtung zur eigenhändigen Unterschrift durch Gesetz zu regeln ist und - soweit ein solches Gesetz nicht besteht - auch die Unterzeichnung durch einen Vertreter zulässig ist. Eine solche Regelung besteht für die Einkommensteuererklärung zum Beispiel in § 25 Abs. 3 EStG. Für die Biersteuer habe ich eine solche Regelung aber auch nicht finden können. Wenn die Regelung für die Biersteuer nicht an überraschender Stelle versteckt ist, heißt das, dass eine eigenhändige Unterschrift nicht erforderlich ist. Das heißt aber nicht, dass völlig auf Formalien verzichtet werden muss. Soweit ein Vertreter die Steueranmeldung einreicht, kann von ihm einen Vollmacht verlangt werden. Auch sonst muss natürlich aus den Umständen klar sein, dass die Steueranmeldung tatsächlich vom Absender stammt und von ihm auch absichtlich in den Rechtsverkehr gegeben wurde. Das dürfte aber bei einer E-mail ohne Vorliegen besonderer Umstände regelmäßig der Fall sein.
Gruß
Stefan

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#879

Beitrag von Frommersbraeu » Donnerstag 25. November 2021, 10:06

Ich hab gestern Post vom HZA Schweinfurt zu meiner letzten Steuermeldung bekommen und wurde freundlich ermahnt, ab sofort den Steuersatz von 0,3935€ pro hekotliter und °P und ab 01.01.23 dann 0,4407€ zu nehmen. Scheint also angekommen zu sein, dass wir als Kleinbrauerei zu werten sind.
Auf eine Korrektur meiner 2,68€ darf ich wegen den <10€ Differenz leider nicht hoffen :Wink

Gruß Patrick
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#880

Beitrag von tinoquell » Donnerstag 25. November 2021, 10:10

Frommersbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 10:06
... und ab 01.01.23 dann 0,4407€ zu nehmen. ...

Gruß Patrick
Hab ich da was verpasst? Die Biersteuer erhöht sich?

Danke, vg
Tino

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#881

Beitrag von Quasihodo » Donnerstag 25. November 2021, 10:11

Frommersbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 10:06
Auf eine Korrektur meiner 2,68€ darf ich wegen den <10€ Differenz leider nicht hoffen :Wink

Gruß Patrick
einfach mit der nächsten Zahlung verrechnen :Wink
Gruß
Markus

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#882

Beitrag von Bilbobreu » Donnerstag 25. November 2021, 10:24

tinoquell hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 10:10
Frommersbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 10:06
... und ab 01.01.23 dann 0,4407€ zu nehmen. ...

Gruß Patrick
Hab ich da was verpasst? Die Biersteuer erhöht sich?

Danke, vg
Tino
Nein, die Biersteuer ist für unabhängige Kleinbrauereien im Zuge der Coronahilfen für die Zeit vom 01.01.2021 bis 31.12.2022 weiter abgesenkt als zuvor und kehrt ab 01.01.2023 zur ursprünglichen Höhe zurück (§ 2 Abs. 1 a BierStG). Dieser vorübergehend besonders ermäßigte Steuersatz gilt auch für Hobbybrauer.
Gruß
Stefan

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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#883

Beitrag von Brauwolf » Donnerstag 25. November 2021, 10:24

tinoquell hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 10:10
Frommersbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 10:06
... und ab 01.01.23 dann 0,4407€ zu nehmen. ...

Gruß Patrick
Hab ich da was verpasst? Die Biersteuer erhöht sich?

Danke, vg
Tino
Nein, der Biersteuersatz beträgt unverändert 0,787€/hl/°Plato.
Der ermäßgte Steuersatz beträgt in der untersten Stufe 56% des vollen Satzes, also 0,4407€/hl/°Plato.

Um der notleidenden Brauindustrie durch die Corona Krise zu helfen, wurde der ermäßigte Satz vorübergehend (d.h. bis zum 31.12.2022) auf 50% des vollen Satzes gesenkt, sprich auf 0,3935€/hl/°Plato.

Ab 01.01.2023 gilt dann wieder der normale ermäßigte Satz von 56% des vollen Satzes, also wieder 0,4404€/hl/°Plato.

Nachzulesen im Artikel 13 des AbzStEntModG


Cheers, Ruthard
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#884

Beitrag von bwanapombe » Donnerstag 25. November 2021, 10:27

Frommersbraeu hat geschrieben:
Donnerstag 25. November 2021, 10:06
...
Auf eine Korrektur meiner 2,68€ darf ich wegen den <10€ Differenz leider nicht hoffen :Wink

Gruß Patrick
Die Hoffnung würde ich noch nicht fahren lassen. Mir sind schon 0,13 EUR unaufgefordert erstattet worden.

Dirk
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Re: Neuer Zollthread ;-) - Erfahrungsbericht

#885

Beitrag von tinoquell » Donnerstag 25. November 2021, 11:20

Stefan, Ruthard,

danke für die Erklärung, das habe ich tatsächlich trotz zahlreicher Zollthemen nicht mitbekommen.

Viele Grüße
Tino

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