Closed Transfer, eher unspektakulär
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Closed Transfer, eher unspektakulär
Hallo Gemeinde.
Ich habe gerade zum ersten mal unter Druck in ein Keg umgefüllt und ich muss sagen.......das war mega unspektakulär.
Das es relativ easy sein wird hatte ich mir schon gedacht, aber soooo einfach hätte ich nun auch nicht erwartet.
Das Jungbier stand 2 Tage im Cold Crash bis auf 1°C runter und ich dachte mir es wäre an der Zeit das flüssige Gold aus seinem schmuddeligen Zuhause (Fermzilla) in das neue Wellnesshotel umzuziehen. Der Gärbehälter war eh schon einige Zeit mit etwas Druck beaufschlagt und ich habe den Behälter dann auf den bekannten Ikea Brautisch gestellt und den Druck erhöht auf >0.5bar. Das Keg hatte nach dem Leerdrücken eh noch Druck drauf und ich habe dann an beiden Behältern, mit einem Spundventil, den Druck auf 0.4bar nacheinander abgesenkt. Das Keg steht unter dem Fermzilla auf dem Boden auf einer Waage.
Als erstes habe ich den die beiden Bier Ports mit der Bierleitung untereinander verbunden und das Bier fing direkt langsam an zu fließen. Ich denke durch die warme Kellerluft ist der Druck im Gärbehälter leicht gestiegen, was schon ausreichte. Dann wurden die beiden CO² Ports miteinander verbunden und es lief das Bier durch die Schwerkraft mit ca 1 Liter/Minute in das Keg. Absolut unspektakulär und gleichmäßig. Ich wollte eigentlich bis 18,5kg füllen, aber kurz davor stieg Bier in der CO² Leitung am Keg etwas nach oben und ich habe die Bierleitung abgezogen und den Transfer dadurch beendet. Kurz noch den Picnic-Tap dran und CO² auf den Gasanschluss am Keg um etwas abzulassen und den NC Anschluss mit CO² zu spülen. Das Gasröhrchen im Keg könnte vielleicht etwas kürzer sein, aber beim nächsten mal stoppe ich einfach bei 18kg.
Warum erzähle ich euch das überhaupt.
Bierbrauen ist am Anfang absolut überfordernd und man hat 1000 Fragen im Kopf. Allerdings hat das Umfüllen ins Keg unter Druck so prima funktioniert, dass man sich darum keine Gedanken machen muss. Kegging ist demnach kein Abenteuer, sondern eher angewandte Physik und sollte auch keinen Laien abschrecken.
Jetzt kommt allerdings der schwierigste Teil.....das Warten auf das fertige Bier. Wenn das Jungbier Kellertemperatur erreicht hat und nachreift, dann stelle ich den Druck zum Karbonisieren auf 1.8Bar für eine Woche. Dann noch etwas im Kühlschrank reifen und nach und nach kosten.
Ich habe gerade zum ersten mal unter Druck in ein Keg umgefüllt und ich muss sagen.......das war mega unspektakulär.
Das es relativ easy sein wird hatte ich mir schon gedacht, aber soooo einfach hätte ich nun auch nicht erwartet.
Das Jungbier stand 2 Tage im Cold Crash bis auf 1°C runter und ich dachte mir es wäre an der Zeit das flüssige Gold aus seinem schmuddeligen Zuhause (Fermzilla) in das neue Wellnesshotel umzuziehen. Der Gärbehälter war eh schon einige Zeit mit etwas Druck beaufschlagt und ich habe den Behälter dann auf den bekannten Ikea Brautisch gestellt und den Druck erhöht auf >0.5bar. Das Keg hatte nach dem Leerdrücken eh noch Druck drauf und ich habe dann an beiden Behältern, mit einem Spundventil, den Druck auf 0.4bar nacheinander abgesenkt. Das Keg steht unter dem Fermzilla auf dem Boden auf einer Waage.
Als erstes habe ich den die beiden Bier Ports mit der Bierleitung untereinander verbunden und das Bier fing direkt langsam an zu fließen. Ich denke durch die warme Kellerluft ist der Druck im Gärbehälter leicht gestiegen, was schon ausreichte. Dann wurden die beiden CO² Ports miteinander verbunden und es lief das Bier durch die Schwerkraft mit ca 1 Liter/Minute in das Keg. Absolut unspektakulär und gleichmäßig. Ich wollte eigentlich bis 18,5kg füllen, aber kurz davor stieg Bier in der CO² Leitung am Keg etwas nach oben und ich habe die Bierleitung abgezogen und den Transfer dadurch beendet. Kurz noch den Picnic-Tap dran und CO² auf den Gasanschluss am Keg um etwas abzulassen und den NC Anschluss mit CO² zu spülen. Das Gasröhrchen im Keg könnte vielleicht etwas kürzer sein, aber beim nächsten mal stoppe ich einfach bei 18kg.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Ja finde es gut, dass Du versuchst allen da die Angst zu nehmen. Bin grad selber einen eher steinigen Weg beim kegging gegangen, habe mit zu hohem Druck wohl die billigen roten Absperrventile mit den eh amgeblich nicht tauglichen Manometern geschrotet, mir meine Bierleitung mit Stopfhopfen vor dem Umschlauchen verstopft, mehrmals war ich nur zu blöd endlich Gas/Bier-Ventil auseinanderzuhalten und daneben ist mir beim Reinigen der Ventile Feder oder Nüppel abgehauen..
PS: Durch zumindest einen dieser Fehler war das Umschlauchen eine Tortur, bei der ich ständig Druck aufgeben und ablassen musste und es zT ganz schlimmes CO2-Blubbern gab.
Nagut, will mich nicht beklagen, beim nächsten Mal wird es besser.
Ich empfehle definitiv eine drucklose Hauptgärung außerhalb des Spenderkegs (da war ich zu ambitioniert fürs erste Mal) und erstmal ohne Stopfen oder nur in den Socken (war auch zu ambitioniert einfach reinwerfen und erst ohne dip tube (ich dachte das kann man Abschießen..).
Immerhin das Abfüllen mit GDA hat dann ganz gut hingehauen.
Aber es ist definitiv keine Materie die man intuitiv beherrscht wie ein Maischepaddel rühren..
Vg
Shlomo
PS: Durch zumindest einen dieser Fehler war das Umschlauchen eine Tortur, bei der ich ständig Druck aufgeben und ablassen musste und es zT ganz schlimmes CO2-Blubbern gab.
Nagut, will mich nicht beklagen, beim nächsten Mal wird es besser.
Ich empfehle definitiv eine drucklose Hauptgärung außerhalb des Spenderkegs (da war ich zu ambitioniert fürs erste Mal) und erstmal ohne Stopfen oder nur in den Socken (war auch zu ambitioniert einfach reinwerfen und erst ohne dip tube (ich dachte das kann man Abschießen..).
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Intuitiv ist das ganze sicherlich nicht, lässt sich aber alles logisch zusammenreimen. Gas- und Bieranschluss kann man in der Hektik problemlos verwechseln. Daher am besten Kennzeichnen. Auch die Kupplungen kann man verwechseln und wenn der falsche Stecker drauf steckt, geht der auch unter Umständen nur mit Gewalt wieder runter.Barney Gumble hat geschrieben: Donnerstag 19. März 2026, 15:12 Ja finde es gut, dass Du versuchst allen da die Angst zu nehmen. Bin grad selber einen eher steinigen Weg beim kegging gegangen, habe mit zu hohem Druck wohl die billigen roten Absperrventile mit den eh amgeblich nicht tauglichen Manometern geschrotet, mir meine Bierleitung mit Stopfhopfen vor dem Umschlauchen verstopft, mehrmals war ich nur zu blöd endlich Gas/Bier-Ventil auseinanderzuhalten und daneben ist mir beim Reinigen der Ventile Feder oder Nüppel abgehauen..
PS: Durch zumindest einen dieser Fehler war das Umschlauchen eine Tortur, bei der ich ständig Druck aufgeben und ablassen musste und es zT ganz schlimmes CO2-Blubbern gab.
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Ich empfehle definitiv eine drucklose Hauptgärung außerhalb des Spenderkegs (da war ich zu ambitioniert fürs erste Mal) und erstmal ohne Stopfen oder nur in den Socken (war auch zu ambitioniert einfach reinwerfen und erst ohne dip tube (ich dachte das kann man Abschießen..).
Immerhin das Abfüllen mit GDA hat dann ganz gut hingehauen.
Aber es ist definitiv keine Materie die man intuitiv beherrscht wie ein Maischepaddel rühren..
Vg
Shlomo
Man kann sich das aber eigentlich gut merken.
Grau/Grey = Gas
Black/Schwarze = Bier/Stoff
Bei den Kegland Ball Lock kennzeichnet die Farbe Gelb das goldgelbe Bier. An den Kegs notfalls eine Aufkleber oder mit einem Edding markieren. Ich habe mir Label in 3D Gedruckt die über die Ventile passen. Da gibt es alles mögliche zum Markieren auf den einschlägigen 3D Seiten.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Bei klassische Balllock Kegs kann kan auch, sofern es sich nicht im Universalventile handel, Gas und Flüssigkeit unterscheiden, vorausgesetzt man hat beide nicht vertauscht: Gas hat einen dünnen Ring, Flüssigkeit einen dicken Ring unter dem Dicktungsring.
Liebe, Mann!
Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Kleiner Tipp noch zum Umdrücken per Schwerkraft wie es oben beschrieben ist: Erst die Gasanschlüsse miteinander verbinden, damit sich der Druck in beiden Fässern komplett ausgleichen kann. Danach die Getränkeanschlüsse verbinden und dann am unteren Fass mit dem Überdruckventil kurz Druck ablassen, bis es läuft.
Warum das Ganze in der Reihenfolge?
Wenn du erst die Getränkeanschlüsse verbindest und durch einen dummen Zufall im unteren Fass auch nur ein minimaler Überdruck gegenüber dem oberen Fass ist, dann blubbert dir CO2 vom unteren Fass über den Getränkeanschluss ins obere Fass. Das mischt dann dein schön sedimentiertes Bier so richtig durch und dann muss du noch mal von vorne anfangen. Ist mir leider selbst schon passiert, daher habe ich mir diese Vorgehensweise seit dem angewöhnt.
Warum das Ganze in der Reihenfolge?
Wenn du erst die Getränkeanschlüsse verbindest und durch einen dummen Zufall im unteren Fass auch nur ein minimaler Überdruck gegenüber dem oberen Fass ist, dann blubbert dir CO2 vom unteren Fass über den Getränkeanschluss ins obere Fass. Das mischt dann dein schön sedimentiertes Bier so richtig durch und dann muss du noch mal von vorne anfangen. Ist mir leider selbst schon passiert, daher habe ich mir diese Vorgehensweise seit dem angewöhnt.
Viele Grüße
Jens
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Ein guter Einwand und sollte man sich vermutlich angewöhnen. Das Aufwirbeln der Sedimente kann bei mir, wegen dem floating Tube, nicht nicht passieren, ist aber trotzdem eine bessere Vorgehensweise.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Genau das wars wohl bei mir..jbrand hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 07:11 Kleiner Tipp noch zum Umdrücken per Schwerkraft wie es oben beschrieben ist: Erst die Gasanschlüsse miteinander verbinden, damit sich der Druck in beiden Fässern komplett ausgleichen kann. Danach die Getränkeanschlüsse verbinden und dann am unteren Fass mit dem Überdruckventil kurz Druck ablassen, bis es läuft.
Warum das Ganze in der Reihenfolge?
Wenn du erst die Getränkeanschlüsse verbindest und durch einen dummen Zufall im unteren Fass auch nur ein minimaler Überdruck gegenüber dem oberen Fass ist, dann blubbert dir CO2 vom unteren Fass über den Getränkeanschluss ins obere Fass. Das mischt dann dein schön sedimentiertes Bier so richtig durch und dann muss du noch mal von vorne anfangen. Ist mir leider selbst schon passiert, daher habe ich mir diese Vorgehensweise seit dem angewöhnt.
Zum Ventiletikettieren:
Hab dann das floating dip tube nach Öffnen, Druck war natürlich dann wieder weg.. nachträglich eingebaut..
Das schlimmste war als ich einfach nur nichtsahnend Stopfhopfen in kaltes Jungbier kippte (wie gesagt Druckgärung zuvor..) hat sich sofort viel CO2 entbunden und die bestimmt 4 L Steigraum waren sofort mit Bierschaum voll... dann ab das Ganze in die Badewanna und schnell wieder Deckel drauf..
(Eine Anföngererfahrung mehr hier dazu..)
PS: da schlimmste, meine Lieben, also wie immer der dadurch bedingte Bierverlust
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Hi,Wenn das Jungbier Kellertemperatur erreicht hat und nachreift, dann stelle ich den Druck zum Karbonisieren auf 1.8Bar für eine Woche.
warum hast du nicht den Zieldruck (Zielkarbonisierung) am Ende der Hauptgärung eingestellt am Spundventil? So sparst du dir ja auch die spätere Zwangskarbonisierung.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Ich bin noch in der absoluten Anfängerphase und dabei meine Prozesse erstmal zu finden. Ich denke, dass es fast egal ist wann karbonisieren wird. Der einzige Vorteil ist, dass man CO² Spart. Aber eigentlich möchte ich nicht mit knapp 2 Bar auf dem Plastikbehälter arbeiten. Da ist mir ein Keg dann doch sicherer. Aber wie gesagt, ich muss meinen Weg erst noch finden.bane22222 hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 14:22 Hi,
warum hast du nicht den Zieldruck (Zielkarbonisierung) am Ende der Hauptgärung eingestellt am Spundventil? So sparst du dir ja auch die spätere Zwangskarbonisierung.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Gute Frage, ich habe erst nur die billigen roten Ventile von kxxland gehabt, z. T. nur bis 1 bar, die waren ungenau bzw. dann kaputt mit zu hohem Druck, so schnell konnte ich einfach nicht immer ablassenbane22222 hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 14:22Hi,Wenn das Jungbier Kellertemperatur erreicht hat und nachreift, dann stelle ich den Druck zum Karbonisieren auf 1.8Bar für eine Woche.
warum hast du nicht den Zieldruck (Zielkarbonisierung) am Ende der Hauptgärung eingestellt am Spundventil? So sparst du dir ja auch die spätere Zwangskarbonisierung.
Dann den Druckminderer für die Flasche angesteckt (bis 7 bar), das hielt zwar aber die Einstellung ist schwieriger.
Vielleicht hab ich ein Verständnisproblem. Muss ich immer aktiv auf einen Wunschdruck ablassen oder gibt es das iwie automatisiert?
Seht Ihr, bin noch ein kegging-noob..
Zuletzt geändert von Barney Gumble am Sonntag 22. März 2026, 11:23, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Hallo,
zum Beispiel mit diesem:
https://m.youtube.com/watch?v=i4YV9-xvsdA
Du musst nur darauf achten das er mehr anzeigen kann als 1bar, man kann den Manometer aber gegen einen mit höherem Anzeigebereich tauschen.
Ciao baeckus
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Du musst nur darauf achten das er mehr anzeigen kann als 1bar, man kann den Manometer aber gegen einen mit höherem Anzeigebereich tauschen.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Bei der Gärung musst du mit dem Spundventil den Druck anlassen und bei der Zwangskarbonisierung den gewünschten Druck am Druckminderer der CO² Flasche einstellen. 2 unterschiedliche Prozesse..Barney Gumble hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 17:26 Vielleicht hab ich ein Verständnisproblem. Muss ich immer aktiv auf einen Wunschdruck ablassen oder gibt es das iwie automatisiert?
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Ich kann die roten BlowTies von Kegland auch nur empfehlen. Ich habe noch das ältere und größere Modell mit dem externen Manometer, das hat den Vorteil der besseren Ablesbarkeit. Aber von der Funktionsweise sind sie gleich und wirklich sehr exakt einstellbar. Und sollte mal Schaum oder Bier reingekommen sein, kann man sie sehr einfach zerlegen und reinigen.baeckus hat geschrieben: Samstag 21. März 2026, 07:40 Hallo,
zum Beispiel mit diesem:
https://m.youtube.com/watch?v=i4YV9-xvsdA
Du musst nur darauf achten das er mehr anzeigen kann als 1bar, man kann den Manometer aber gegen einen mit höherem Anzeigebereich tauschen.
Ciao baeckus
Viele Grüße
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Vor allem kann man sich mit ein paar Duotight Adaptern schnell immer das passende Equipment zusammenstecken. Die Teile wirken zwar nicht besonders hochwertig, machen aber ihren Job hervorragend. Vor allem für das kleine Geld.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Das das zwei verschiedene Prozesse sind, wusste ich, aber gibt es nicht irgendein automatisch einstellbares Spundventil mit Ist und Soll Druckregler bei dem Prozess des Ablassens, dahin zielte die Frage.. weil es eben so verdammt schnell geht und im Kühli drin recht unentdeckt vor sich geht.. kann nicht den ganzen Tag danebenstehen, da auf und zu machen als arbeitnehmender WerktätigerMeikel M. hat geschrieben: Samstag 21. März 2026, 08:42Bei der Gärung musst du mit dem Spundventil den Druck anlassen und bei der Zwangskarbonisierung den gewünschten Druck am Druckminderer der CO² Flasche einstellen. 2 unterschiedliche Prozesse..Barney Gumble hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 17:26 Vielleicht hab ich ein Verständnisproblem. Muss ich immer aktiv auf einen Wunschdruck ablassen oder gibt es das iwie automatisiert?
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Exakt dafür ist doch ein Spundventil da. Wenn du UG im Kühlschrank vergärst dann stell den Druck anhand der Spundtabelle ein und mach die Tür zu. Da muss nichts permanent überprüft werden. Der Druckminderer bei der CO² Flasche ist eigentlich auch eine Art "Spundventil" was bei bestimmten Druck aus der Pulle ablässt.
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Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Damit es keine Mißverständnisse gibt, ist schreibe jetzt etwas zur Druckeinstellung während der Gärung.Barney Gumble hat geschrieben: Sonntag 22. März 2026, 11:25 Das das zwei verschiedene Prozesse sind, wusste ich, aber gibt es nicht irgendein automatisch einstellbares Spundventil mit Ist und Soll Druckregler bei dem Prozess des Ablassens, dahin zielte die Frage.. weil es eben so verdammt schnell geht und im Kühli drin recht unentdeckt vor sich geht.. kann nicht den ganzen Tag danebenstehen, da auf und zu machen als arbeitnehmender Werktätiger
Die Soll - Ist Einstellung kenne ich von den preiswerten Spundventilen, wie z.B. dem Blowtie, nicht. Die professionellen Spundapparate können das ev., sind aber auch in einer ganz andere Preisliga.
Beim einfachen Spundventil muss man tatsächlich immer mal wieder hingehen und hochdrehen. Das lässt sich aber durchaus bewältigen, einmal morgens und einmal abends, und hat nebenbei den Effekt, das der Druck im Gärbehälter allmählich ansteigt. Innerhalb von 2-3 Tagen kann man am Zieldruck sein. Wenn man das ein paar mal gemacht hat auch schneller, wenn man die Einstellung der Handschraube ungefähr kennt.
Wenn du das nicht allmählich machen kannst, musst du den Druck am Spundventil voreinstellen, sagen wir auf 2bar. Vermutlich hast du ja eine CO2 Flache, z.b. eine Sodastream mit eigenem Druckminderer. An dem stellst du einen leicht höheren Druck ein, z.B. 2,2bar. Gegen eine geschlossene Leitung natürlich, verschlossen z.B. durch eine Schellkupplung, wenn du nicht so ein Ventil hast:
https://brauen.de/duotight-8-mm-5/16-st ... -kugelhahn
Dann steckst du hinter das Ventil, oder statt der Schnellkupplung den Blowtie an und kannst nun an diesem die Schraube so einstellen, das der bei 2bar abbläst.
Grüße Thomas
Re: Closed Transfer, eher unspektakulär
Mit dem blowtie lassen sich lustige Dinge anstellen, man kann da einfach links und rechts noch Dinge anbauen.Barney Gumble hat geschrieben: Sonntag 22. März 2026, 11:25Das das zwei verschiedene Prozesse sind, wusste ich, aber gibt es nicht irgendein automatisch einstellbares Spundventil mit Ist und Soll Druckregler bei dem Prozess des Ablassens, dahin zielte die Frage.. weil es eben so verdammt schnell geht und im Kühli drin recht unentdeckt vor sich geht.. kann nicht den ganzen Tag danebenstehen, da auf und zu machen als arbeitnehmender WerktätigerMeikel M. hat geschrieben: Samstag 21. März 2026, 08:42Bei der Gärung musst du mit dem Spundventil den Druck anlassen und bei der Zwangskarbonisierung den gewünschten Druck am Druckminderer der CO² Flasche einstellen. 2 unterschiedliche Prozesse..Barney Gumble hat geschrieben: Freitag 20. März 2026, 17:26 Vielleicht hab ich ein Verständnisproblem. Muss ich immer aktiv auf einen Wunschdruck ablassen oder gibt es das iwie automatisiert?
Seht Ihr, bin noch ein kegging-noob..
https://kegland.eu/cdn/shop/files/blowt ... width=1024
Ich habe vor das Manometer noch ein Y-Stück eingesetzt. Jetzt kann ich 2 kegs anschliessen, die blasen dann jeweils kontinuierlich Druck ab.
https://brewkegtap.co.uk/cdn/shop/files ... width=1024
Nach dem eigentlichen blowtie ist noch ein Hahn, der verhindert zum einen blöde Braufehler, zum anderen kann man den Druck feiner regulieren
und ablassen. Daran schliesst sich dann ein Schlauch mit Gas-Adapter an, so fange ich dann austretendes CO2 in einem anderen Keg wieder ein.
Damit kann man dann zB Mineralwasser karbonisieren, blöde Braufehler korrigieren, oder oder oder.
Das Empfängerkeg sollte aber öfter überprüft werden.
https://ae01.alicdn.com/kf/Sfd2784ec9da ... 60x960.jpg
Die korrekte Drucktabelle habe ich mir über ChatGPT erstellen lassen, der Prozess hat aber ähnlich lange gedauert wie die Gärung an sich....
Viel Spass
Cheers!
dietmar
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