Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
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ptb-fgbrauen
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Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Hallo Zusammen,
ich habe mir eine Läuterspindel (geeicht auf 70°C, 0-20°P, 0.5°P Schritte) zugelegt, da ich bei vergangenen Sude Probleme mit der Nachgussmenge hatte. Meine Biere wurden entweder viel zu stark oder zu schwach.
Bei meinem letzten Sud habe ich nach dem Nachguss mit der Läuterspindel einen Wert von 12°P bei 60°C gemessen (Würze ist wohl schnell im Messzylinder abgekühlt). Rechnet man das mit entsprechenden Tabellen um kommt man auf einen Wert von 10.6°P.
Mit einer typischen Verdampfung beim Würzekochen von 10% wäre man bei etwa 12°P gelandet, was genau mein Zielwert war.
Nun der Schock: Nach dem Würzekühlen und Hopfenseihen messe ich mit meiner Bierspindel (geeicht auf 20°C, 7-14°P, 0.1°P Schritte) lediglich 9,5°P. Ich bin also massiv unter meinem Zielwert und habe wohl viel zu viel Nachguss gegeben.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass beim Messen mit der Läuterspindel die Würze sehr viele Trübstoffe (Eiweiße, Gerbstoffe, etc.) enthalten hat. Es sind quasi sehr viel und sehr große Flocken in dem Zylinder geschwommen. Die gesamte Würze war sehr trüb.
Meine Fragen:
1. Muss ich die Würze nach dem Nachguss filtern, bevor ich mit einer Läuterspindel genaue Werte berechnen kann?
2. Reicht sogar eine Messung mit einem Refraktometer? Die paar Würzetropfen kühlen schnell ab und viele Trübstoffe dürften diese auch nicht beinhalten.
VG PTB
ich habe mir eine Läuterspindel (geeicht auf 70°C, 0-20°P, 0.5°P Schritte) zugelegt, da ich bei vergangenen Sude Probleme mit der Nachgussmenge hatte. Meine Biere wurden entweder viel zu stark oder zu schwach.
Bei meinem letzten Sud habe ich nach dem Nachguss mit der Läuterspindel einen Wert von 12°P bei 60°C gemessen (Würze ist wohl schnell im Messzylinder abgekühlt). Rechnet man das mit entsprechenden Tabellen um kommt man auf einen Wert von 10.6°P.
Mit einer typischen Verdampfung beim Würzekochen von 10% wäre man bei etwa 12°P gelandet, was genau mein Zielwert war.
Nun der Schock: Nach dem Würzekühlen und Hopfenseihen messe ich mit meiner Bierspindel (geeicht auf 20°C, 7-14°P, 0.1°P Schritte) lediglich 9,5°P. Ich bin also massiv unter meinem Zielwert und habe wohl viel zu viel Nachguss gegeben.
Mir ist allerdings aufgefallen, dass beim Messen mit der Läuterspindel die Würze sehr viele Trübstoffe (Eiweiße, Gerbstoffe, etc.) enthalten hat. Es sind quasi sehr viel und sehr große Flocken in dem Zylinder geschwommen. Die gesamte Würze war sehr trüb.
Meine Fragen:
1. Muss ich die Würze nach dem Nachguss filtern, bevor ich mit einer Läuterspindel genaue Werte berechnen kann?
2. Reicht sogar eine Messung mit einem Refraktometer? Die paar Würzetropfen kühlen schnell ab und viele Trübstoffe dürften diese auch nicht beinhalten.
VG PTB
- schwarzwaldbrauer
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Hast du deim Läutern die Messwürze genügend durchmischt bevor du sie in den Messzylinder abgelassen hast?
Wenn nicht, hast du nur die dickere Vorderwürze erwischt und natürlich einen Messfehler.
Grüßle Dieter
Wenn nicht, hast du nur die dickere Vorderwürze erwischt und natürlich einen Messfehler.
Grüßle Dieter
Brau, schau wem.
- Juergen_Mueller
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Zu Frage 1: Der Sinn des Läuterns ist neben dem Trennen von Fest und Flüssig ja gerade die Filterung. Halte doch eine längere Läuterruhe und fülle die zunächst trübe Würze solange wieder oben auf bis sie klar läuft.
zu Frage 2: Das Refraktometer verstellt sich sehr schnell bei heißer Würze und zeigt dann keine korrekten Werte, auch nicht mit ATC. Kann ich also nicht empfehlen.
zu Frage 2: Das Refraktometer verstellt sich sehr schnell bei heißer Würze und zeigt dann keine korrekten Werte, auch nicht mit ATC. Kann ich also nicht empfehlen.
Bier wird´s immer - aber es wird auch immer nur Bier!
- Braufex
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Servus PTB,
ich nutze jetzt seit Jahren meine Läuterspindel, sie ist sehr zuverlässig, möchte sie nicht mehr missen.
Mein Vorgehen:
- ich läutere direkt in die Sudpfanne
- sobald ich ein paar cm Stand in der Sudpfanne habe, regele ich die Temperatur auf 70°C ein (= Temp.-Bereich der Läuterspindel).
- dann wird auch die Läuterspindel in die Sudpfanne gelegt
- sobald die Läuterspindel sich ganz austellt und frei schwimmt, zeigt sie sehr zuverlässig und ständig online ;-) beim Läutern den aktuellen Extraktgehalt an.
Man braucht nicht extra einen Spindelzylinder und sieht ausreichend genau, wie die der Extraktgehalt sinkt.
Wenn der Extraktgehalt dem Gewünschten entspricht, kannst Du zum Läutern aufhören.
Du solltest aber Dein aktuelles Glattwasser dem Ende zu überprüfen. Bei einem Extraktgehalt von kleiner 5%, aller spätestens bei 3%, hör ich zum Läutern auf, um die Spelzen nicht zu stark auszuwaschen (Gerbstoffe).
Sollte der Extraktgehalt dann noch zu hoch sein, kannst Du noch Nachgusswasser direkt in die Sudpfanne geben, um ihn zu korrigieren.
Da solltest Du umrühren, damit sich die Würze mischt und die Läuterspindel korrekt anzeigt.
Nach dem Läutern muss ich dann nur noch von 70° auf 100°C zum Kochen hochheizen.
Noch ein Hinweis: ich läutere mit einem Schlauch bis zum Boden der Sudpfanne. So wird die, zum Schluss hin, dünnere Würze mit immer geringerer Dichte am Boden eingeleitet und es entsteht keine Dichteschichtung.
Die Tipps in den vorherigen Posts solltest Du natürlich auch beachten.
Gruß Erwin
ich nutze jetzt seit Jahren meine Läuterspindel, sie ist sehr zuverlässig, möchte sie nicht mehr missen.
Mein Vorgehen:
- ich läutere direkt in die Sudpfanne
- sobald ich ein paar cm Stand in der Sudpfanne habe, regele ich die Temperatur auf 70°C ein (= Temp.-Bereich der Läuterspindel).
- dann wird auch die Läuterspindel in die Sudpfanne gelegt
- sobald die Läuterspindel sich ganz austellt und frei schwimmt, zeigt sie sehr zuverlässig und ständig online ;-) beim Läutern den aktuellen Extraktgehalt an.
Man braucht nicht extra einen Spindelzylinder und sieht ausreichend genau, wie die der Extraktgehalt sinkt.
Wenn der Extraktgehalt dem Gewünschten entspricht, kannst Du zum Läutern aufhören.
Du solltest aber Dein aktuelles Glattwasser dem Ende zu überprüfen. Bei einem Extraktgehalt von kleiner 5%, aller spätestens bei 3%, hör ich zum Läutern auf, um die Spelzen nicht zu stark auszuwaschen (Gerbstoffe).
Sollte der Extraktgehalt dann noch zu hoch sein, kannst Du noch Nachgusswasser direkt in die Sudpfanne geben, um ihn zu korrigieren.
Da solltest Du umrühren, damit sich die Würze mischt und die Läuterspindel korrekt anzeigt.
Nach dem Läutern muss ich dann nur noch von 70° auf 100°C zum Kochen hochheizen.
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Gruß Erwin
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Ich weiß zwar nicht wie, aber sie funktioniert prima ;-)
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Hallo zusammen, hallo Erwin.Braufex hat geschrieben: Freitag 24. April 2026, 21:18 Servus PTB,
ich nutze jetzt seit Jahren meine Läuterspindel, sie ist sehr zuverlässig, möchte sie nicht mehr missen.
Mein Vorgehen:
- ich läutere direkt in die Sudpfanne
- sobald ich ein paar cm Stand in der Sudpfanne habe, regele ich die Temperatur auf 70°C ein (= Temp.-Bereich der Läuterspindel).
- dann wird auch die Läuterspindel in die Sudpfanne gelegt
- sobald die Läuterspindel sich ganz austellt und frei schwimmt, zeigt sie sehr zuverlässig und ständig online ;-) beim Läutern den aktuellen Extraktgehalt an.
Man braucht nicht extra einen Spindelzylinder und sieht ausreichend genau, wie die der Extraktgehalt sinkt.
Wenn der Extraktgehalt dem Gewünschten entspricht, kannst Du zum Läutern aufhören.
Du solltest aber Dein aktuelles Glattwasser dem Ende zu überprüfen. Bei einem Extraktgehalt von kleiner 5%, aller spätestens bei 3%, hör ich zum Läutern auf, um die Spelzen nicht zu stark auszuwaschen (Gerbstoffe).
Sollte der Extraktgehalt dann noch zu hoch sein, kannst Du noch Nachgusswasser direkt in die Sudpfanne geben, um ihn zu korrigieren.
Da solltest Du umrühren, damit sich die Würze mischt und die Läuterspindel korrekt anzeigt.
Nach dem Läutern muss ich dann nur noch von 70° auf 100°C zum Kochen hochheizen.
Noch ein Hinweis: ich läutere mit einem Schlauch bis zum Boden der Sudpfanne. So wird die, zum Schluss hin, dünnere Würze mit immer geringerer Dichte am Boden eingeleitet und es entsteht keine Dichteschichtung.
Die Tipps in den vorherigen Posts solltest Du natürlich auch beachten.
Gruß Erwin
So und nicht anders kommt man zu einem guten Ergebnis.
Einfach die Spindel (die ist ja nicht umsonst bei 70 C. geeicht) in die Würze und beim läutern etwas acht geben.
Ohne Strom und Steuergerät…
Gruß (auch an Irene
Manfred
Liebe ist vergänglich, der Durst bleibt lebenslänglich. 
- Braufex
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Kurzes OffTopic:
Lieber Manfred,
ist ausgerichtet, Grüße zurück
Hab übrigens letztens ein hervorragendes! Altbier genossen.
Hat mir ein netter Hobbybrauer in Romrod mitgegeben; Respekt!
Gruß Erwin
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Micha-Dahlsen
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Moin zusammen,
kurze Frage: wie tief tauchen Läuterspindeln ca. ein, oder anders gefragt, ab welchem Würzepegel schwimmen sie frei?
Danke Euch
Michael
kurze Frage: wie tief tauchen Läuterspindeln ca. ein, oder anders gefragt, ab welchem Würzepegel schwimmen sie frei?
Danke Euch
Michael
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten (Karl Valentin frei nach Oscar Wilde)
Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Moin Micha
Weiter als die 0-Markierung kann eine Spindel bei blankem Wasser nicht eintauchen. Entsprechend des Würzegehalts schaut dann die Spindel weiter raus, sonst könnte man damit keinen Wert ermitteln.
Grüße!
Weiter als die 0-Markierung kann eine Spindel bei blankem Wasser nicht eintauchen. Entsprechend des Würzegehalts schaut dann die Spindel weiter raus, sonst könnte man damit keinen Wert ermitteln.
Grüße!
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Micha-Dahlsen
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
danke @Lampi
ich muss präzisieren: ich möchte während des Läuterns in der Sudpfanne messen. Ab welchem Würzepegel in der Sudpfanne beginnt die Läuterspindel frei zu schwimmen - z. B. ab >= 9° Plato?
ich muss präzisieren: ich möchte während des Läuterns in der Sudpfanne messen. Ab welchem Würzepegel in der Sudpfanne beginnt die Läuterspindel frei zu schwimmen - z. B. ab >= 9° Plato?
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten (Karl Valentin frei nach Oscar Wilde)
Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
gleiches Prinzip - die Spindel schwimmt ab Erreichen des Auftriebs entsprechend der Dichte (Würzegehalt).
Eintauchen wird sie nie tiefer als Null. Oder bei einer theoretisch zu erreichenden Stammwürze von ) eben bei 9°P
Schau mal auf der Seite von Braupartner nach dem OlliBot - der hilft bei solchen Fragen bestens!
Eintauchen wird sie nie tiefer als Null. Oder bei einer theoretisch zu erreichenden Stammwürze von ) eben bei 9°P
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- renzbräu
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Kommt auf die Baugröße deiner Spindel und den Abmessungen deiner Pfanne an. Breite Pfanne niedriger Würzespiegel, schmaler Topf hoher Spiegel - neu der seinen Menge. Und auf die Konzentration der Würze.Micha-Dahlsen hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 12:16 Ab welchem Würzepegel in der Sudpfanne beginnt die Läuterspindel frei zu schwimmen - z. B. ab >= 9° Plato?
Hilft nur ausrechnen oder ausprobieren...
Grüße Johannes
- hausgebraut, handgeklöppelt & mundgetrunken -
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Micha-Dahlsen
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
schwer, sich verständlich zu machen. Ich weiß natürlich, wie meine Spindeln alle funktionieren. Ich versuche es mit einer Skizze.
Wie groß ist bei Euren Läuterspindeln der Abstand x in mm?
Michael
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten (Karl Valentin frei nach Oscar Wilde)
Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Mit: "Suche kurze Spindel" hätte ich Dich gleich verstanden
https://www.braupartner.de/bierspindel- ... WaZwl9aYeG

https://www.braupartner.de/bierspindel- ... WaZwl9aYeG
Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Hier kommt uns die Physik entgegen: zuerst hat die Würze ja die höchste Dichte, da taucht die Spindel am wenigsten ein. Ich beginne meist bei etwa 16°P zu messen an, da taucht meine Spindel etwa 14cm ein. Je länger ich läutere, desto mehr taucht die Spindel ein, da der Pegel aber schneller steigt, berührt die Spindel den Boden nie
Beste Grüsse, mo
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Micha-Dahlsen
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
@mo*: danke, das war es, was ich wissen wollte
@Lampi: sieht für mich nicht wie eine Läuterspindel aus, trotzdem danke

@Lampi: sieht für mich nicht wie eine Läuterspindel aus, trotzdem danke
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Läuterspindel - jetztMicha-Dahlsen hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 16:20 @mo*: danke, das war es, was ich wissen wollte
@Lampi: sieht für mich nicht wie eine Läuterspindel aus, trotzdem danke
![]()
Wer lesen kann ist klar im Vorteil!
Ich nutze das Refraktometer und den pH-Messer für die Messung der Würze. Geht prima!
Beste Grüße
Volker
-
Micha-Dahlsen
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Ja, mache ich auch immer so, ich möchte jetzt eine Läuterspindel aus Bequemlichkeit einsetzen. Dann muss ich nicht die Würze erst verdunstungsarm auf ca 20° C abkühlen, bevor ich sie ins Refraktometer gebe. Kontinuierlich in der Sudpfanne draufgucken stelle ich mir entspannter vor. Wie seht Ihr Läuterspindelnutzer das?
Leider ist in meiner 70 Liter Sudpfanne bei 20 Liter Suden der Pegel zu niedrig (14 cm bei 23 Litern).
Leider ist in meiner 70 Liter Sudpfanne bei 20 Liter Suden der Pegel zu niedrig (14 cm bei 23 Litern).
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
20l Sude macht man auch nicht im 70l Topf sondern entweder im Einkocher oder 36l Topf.Micha-Dahlsen hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 18:03 Ja, mache ich auch immer so, ich möchte jetzt eine Läuterspindel aus Bequemlichkeit einsetzen. Dann muss ich nicht die Würze erst verdunstungsarm auf ca 20° C abkühlen, bevor ich sie ins Refraktometer gebe. Kontinuierlich in der Sudpfanne draufgucken stelle ich mir entspannter vor. Wie seht Ihr Läuterspindelnutzer das?
Leider ist in meiner 70 Liter Sudpfanne bei 20 Liter Suden der Pegel zu niedrig (14 cm bei 23 Litern).
Es gibt nix Bessers wäi wos Gouds!
Equipment:
- MattMill Master
- 36l Maischekessel mit Rührwerk, Läuterspirale, Hendi 3500M mit Brauerei 2.0 WiFi von Emilio
- 48l Sudpfanne mit Caso TC3500
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Das Refraktometer benötigt 2 Tropfen. Im Esslöffel abgekühlt geht das völlig easy.Vestenrunner hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 19:1020l Sude macht man auch nicht im 70l Topf sondern entweder im Einkocher oder 36l Topf.Micha-Dahlsen hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 18:03 Ja, mache ich auch immer so, ich möchte jetzt eine Läuterspindel aus Bequemlichkeit einsetzen. Dann muss ich nicht die Würze erst verdunstungsarm auf ca 20° C abkühlen, bevor ich sie ins Refraktometer gebe. Kontinuierlich in der Sudpfanne draufgucken stelle ich mir entspannter vor. Wie seht Ihr Läuterspindelnutzer das?
Leider ist in meiner 70 Liter Sudpfanne bei 20 Liter Suden der Pegel zu niedrig (14 cm bei 23 Litern).![]()
- rakader
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Bei der Läuterspindel ist die Temperaturabhängigkeit die Engstelle; dafür ist sie genauer. Die Messung beim Refraktometer sollte zügig geschehen, denn zwei Tropfen verdunsten - auch bei 20 °C - schnell und verfälschen dann das Ergebnis. Bei sehr dunkler oder trüber Würze wird das Ablesen schwieriger. Deswegen besser 2-3 Messungen mit dem Refraktometer. Glücklich, wer beide Methoden einsetzen kann.Lampi hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 19:59Das Refraktometer benötigt 2 Tropfen. Im Esslöffel abgekühlt geht das völlig easy.Vestenrunner hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 19:1020l Sude macht man auch nicht im 70l Topf sondern entweder im Einkocher oder 36l Topf.Micha-Dahlsen hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 18:03 Ja, mache ich auch immer so, ich möchte jetzt eine Läuterspindel aus Bequemlichkeit einsetzen. Dann muss ich nicht die Würze erst verdunstungsarm auf ca 20° C abkühlen, bevor ich sie ins Refraktometer gebe. Kontinuierlich in der Sudpfanne draufgucken stelle ich mir entspannter vor. Wie seht Ihr Läuterspindelnutzer das?
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Gruß
Radulph
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„Wer in der Zukunft lesen will, muss in der Vergangenheit blättern.“ André Malraux
Neu: Herbstzeit, Kürbiszeit - Pumpkin Ale wie beim Amerikaner
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Servus Michael,Micha-Dahlsen hat geschrieben: Samstag 25. April 2026, 10:08 kurze Frage: wie tief tauchen Läuterspindeln ca. ein, oder anders gefragt, ab welchem Würzepegel schwimmen sie frei?
war gestern in Prag, deswegen erst heute das Bild.
Ich denke, das hilft Dir weiter ...
Bei meiner Läuterspindel wären es bei 9°P ca. 17,5cm.
Da die Vorderwürze bei meinen Standardbieren bei ca. 16-18°P liegt, beginnt sie bei mir ab ca. 14,5 cm Stand im Sudkessel zu schwimmen.
Gruß Erwin
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- Braufex
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Servus Radulph,rakader hat geschrieben: Sonntag 26. April 2026, 11:02 Beide Verfahren haben Vor- und Nachteile. Bei der Läuterspindel ist die Temperaturabhängigkeit die Engstelle; dafür ist sie genauer. Die Messung beim Refraktometer sollte zügig geschehen, denn zwei Tropfen verdunsten - auch bei 20 °C - schnell und verfälschen dann das Ergebnis. Bei sehr dunkler oder trüber Würze wird das Ablesen schwieriger. Deswegen besser 2-3 Messungen mit dem Refraktometer. Glücklich, wer beide Methoden einsetzen kann.
wenn Du eine temperaturgeregelte Sudpfanne hast, ist die Temperaturabhängigkeit keine Engstelle.
+/- 5°C sind meiner Meinung nach bei einer Skalengenauigkeitvon 0,5 %w/w vernachlässigbar.
Der große Vorteil der Läuterspindel ist, dass Du während des Läuterns nur einen Blick auf die Spindel werfen musst, um ständig den aktuellen "Online"-Wert zu erkennen. Und das mit einer ausreichenden und zuverlässigen Genauigkeit.
Wenn ich z.B. bei meiner Läuterspindel einen Extraktgehalt von 11,5% w/w ablese, zeigt mir eine zusätzliche Kontroll-Messung mit dem EasyDens einen Wert von 11,5 +/- 0,2 %w/w.
Wenn man natürlich aufgrund derAusrüstung keine Möglichkeit für den Einsatz der L.-Spindel hat, würde ich auch die Refraktometermessung bevorzugen.
Gruß Erwin
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Micha-Dahlsen
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Danke, Erwin - sehr präzise und brauchbare Antworten. Da werde ich mir mal eine Läuterspindel zulegen und bei Suden größer 30 Litern einsetzen. Darunter wie bisher weiter mit Refraktometer arbeiten.
In Prag gab's schon immer leckeres Bier! Und (ganz viel) früher war es auch noch extrem günstig dort.
Danke an alle Ratgeber - Michael

In Prag gab's schon immer leckeres Bier! Und (ganz viel) früher war es auch noch extrem günstig dort.
Danke an alle Ratgeber - Michael
Gesegnet seien jene, die nichts zu sagen haben und trotzdem den Mund halten (Karl Valentin frei nach Oscar Wilde)
- Braufex
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Re: Richtig Spindeln mit Läuterspindel nach Maischen
Gerne.Micha-Dahlsen hat geschrieben: Sonntag 26. April 2026, 18:48 Danke, Erwin - sehr präzise und brauchbare Antworten. Da werde ich mir mal eine Läuterspindel zulegen und bei Suden größer 30 Litern einsetzen. Darunter wie bisher weiter mit Refraktometer arbeiten.
In Prag gab's schon immer leckeres Bier! Und (ganz viel) früher war es auch noch extrem günstig dort.
Danke an alle Ratgeber - Michael
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Ein 0,4er Flekovský tmavý pivo (U Fleků) für 99 CZK (~4€) ist zwar nicht billig, aber der Genuss ist unbezahlbar
Und das noch in dieser einzigartigen Biergarten-Atmosphäre bei bestem Wetter mit guten Freunden
Jederzeit wieder
Gruß Erwin
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