Kurze Frage, kurze Antwort
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Off-Topic:
Jetzt halt doch einfach den Ball flach. Über Rechtschreibfehler schauen wir hier wohlwollend hinweg.
/Off-Topic Ende - es dürfte die meisten inzwischen nerven.
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Malzrohr als Fermenter benutzen
Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?
P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.
Lg Götz
Gibt es da prinzipelle Einwände?
P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.
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Re: Malzrohr als Fermenter benutzen
Götz, Du bist wie immer innovativ. Complimento. Soweit mir bekannt, spielt höchstens der Säulendruck eine Rolle bei den Hefen - allerdings nicht bei 70 Litern. Die studierten Brauer hier können sicher mehr dazu sagen.Götz404 hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 21:57 Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?
P.S. Ja - ich habe auch einen konischen Edelstahl-Fermenter ;-) mit 75l.
Lg Götz
LG
Radulph
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Re: Malzrohr als Fermenter benutzen
Bekommst Du den Deckel (mit Kühlschläuchen?) einigermaßen dicht, so dass keine Gäste reinkommen?Götz404 hat geschrieben: Samstag 11. April 2026, 21:57 Ich möchte mein Malzrohr (70l) als Fermenter benutzen, mit Chiller (+Kühlsteuerung) und Isolation.
Gibt es da prinzipelle Einwände?
Und wie bekommst Du das fertige Bier wieder raus? Die Pumpe steckt zu dem Zeitpunkt im Hefeschmodder…
Mäcki
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hi,
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
Der Deckel für das Malzrohr stammt vom DM-F300. Lg Götz
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Götz404 hat geschrieben: Sonntag 12. April 2026, 10:50 Hi,
am Pumpeneinlass steckt ein schwimmender Flüssigkeits-Tauchschlauch ;-)
Der Deckel für das Malzrohr stammt vom DM-F300.
Mäcki
Kurze Frage, kurze Antwort - 5 J. alter Hopfen zum Stopfen?
Grüß euch,
ich habe gestern ein LAIPA gebraut. Die Windsor, welche schon 14 Monate über dem MHD war, hat die Arbeit binnen weniger Stunden aufgenommen!
Zeit für Gedanken zum Hopfenstopfen:
Neben frischen Simcoe (1,6g/l) habe ich noch ähnlich viel Sultana, dieser ist jedoch aus 2021 - war immer vakuumiert & tiefgekühlt. Riechen tut er -im Vergleich zum Simcoe- relativ unspektakulär aber nicht käsig.
Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?
Danke & einen schönen Tag,
Mathias
ich habe gestern ein LAIPA gebraut. Die Windsor, welche schon 14 Monate über dem MHD war, hat die Arbeit binnen weniger Stunden aufgenommen!
Zeit für Gedanken zum Hopfenstopfen:
Neben frischen Simcoe (1,6g/l) habe ich noch ähnlich viel Sultana, dieser ist jedoch aus 2021 - war immer vakuumiert & tiefgekühlt. Riechen tut er -im Vergleich zum Simcoe- relativ unspektakulär aber nicht käsig.
Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?
Danke & einen schönen Tag,
Mathias
38l Maischetopf + Mattmill Rührwerk, 50l Pfanne, Hendi
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort - 5 J. alter Hopfen zum Stopfen?
Fass!respect hat geschrieben: Donnerstag 16. April 2026, 07:48 Ins Faß oder in die Tonne damit - was meint ihr?
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!
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Kroko Bräu
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Habe mich gestern an einen Barley Wine gewagt. Ich wollte eigentlich 75 Minuten bei 65-66 °C maischen. Leider habe ich mich bei der Wassertemperatur vertan, sodass nach dem einmaischen eher 68-69 °C herrschten. Da das Gefäß voll war, ging auch kaltes Wasser nicht rein. DIe Temperatur ist dann über die 75 Minuten auf 64 °C gefallen.
Da ich die 65 °C ja gewählt hatte, um nicht so viel unvergärbare Zucker im Bier zu haben, habe ich spontan die Rast um 20 Minuten verlängert, sodass ich am Ende recht lange bei den 64 °C war. Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Da ich die 65 °C ja gewählt hatte, um nicht so viel unvergärbare Zucker im Bier zu haben, habe ich spontan die Rast um 20 Minuten verlängert, sodass ich am Ende recht lange bei den 64 °C war. Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Nein, der Alpha geht's in diesem Bereich blendend. Du meintest wohl die Beta. Du hast am oberen Ende der sog. Kombirast begonnen. Da arbeitet die Beta zwar recht schnell, aber sie denaturiert halt auch bald mal. Ohne genau zu wissen, wie lange die Temperatur wie hoch war, ist es aber schwer zu sagen. (Ich könnte mir vorstellen, dass die wenige überlebende Beta in der Verlängerung noch etwas gearbeitet hat.)Kroko Bräu hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 08:37 Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Aber eine Katastrophe ist es nicht. Vermutlich hat dein Gerstenwein jetzt einfach noch ein paar unvergärbare Zucker mehr und ist noch etwas vollmundiger
Gruss, Bruno
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Danke Lutti.Ludgerus hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 07:50Naja, die perfekte Temperatur für Backhefen um zu "gehen" sind 37⁰, daher denke ich, dass auch Bierhefe bei 40⁰ nicht sofort tot umfällt. Bleib halt abzuwarten, was das geschmacklich für einen Einfluss hat ...Commander8x hat geschrieben: Mittwoch 8. April 2026, 07:31Ich hab ja schon einiges wildes gemacht, aber eine so hohe Anstelltemperatur hatte ich noch nie. Dass da was überlebt hat.....Hoßhobby hat geschrieben: Dienstag 7. April 2026, 21:53 Bei dem Rezept lag die SafAle US-05 og und ich hab sie einfach drauf gegeben (bei ca. 40 Grad).
Im Ernst, die Temperatur ist einfach zu hoch gewesen.
Ich würde mir express neue US-05 besorgen und die dazugeben.
Gruß Matthias
Gruß Lutti
Du warst der einzige, der wohlwollend reagiert hat.
Ich habe einen coldcrash gemacht, abgefüllt und jetzt steht das "Gebräu" bei Gärtemperatur mit Manometer.
Natürlich probiert man zwischendurch und es schmeckt.
Keine Infektion, nix.
Ich bleib neugierig
P.S. Ich kann Anleitungen lesen. Hat mir mein Lehrer verschrieben
Schöne Grüße,
Hoßhobby
Ich weiß, dass ich nichts weiß
(Sokrates)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Ach ja, ich verwechsel alpha und beta halt immer. Aber egal, ich weiß ja, was sie wo tun ;)branch hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 18:35Nein, der Alpha geht's in diesem Bereich blendend. Du meintest wohl die Beta. Du hast am oberen Ende der sog. Kombirast begonnen. Da arbeitet die Beta zwar recht schnell, aber sie denaturiert halt auch bald mal. Ohne genau zu wissen, wie lange die Temperatur wie hoch war, ist es aber schwer zu sagen. (Ich könnte mir vorstellen, dass die wenige überlebende Beta in der Verlängerung noch etwas gearbeitet hat.)Kroko Bräu hat geschrieben: Montag 20. April 2026, 08:37 Haben die 68 - 69 °C schon einiges an a-Amylase vorher denaturiert oder ist das der Bereich, wo sie nur etwas langsamer arbeitet als die b-Amylase? Waren dann die 20 Minuten länger bei den ~64 °C sinnvoll?
Aber eine Katastrophe ist es nicht. Vermutlich hat dein Gerstenwein jetzt einfach noch ein paar unvergärbare Zucker mehr und ist noch etwas vollmundiger![]()
Gruss, Bruno
Wie lange die Tempeatur so hoch war? Ich denke, man kann fast einen linearen Verlauf von 0.067 °C/min annehmen, wenn es in 1 h um 4 °C fällt...Also nach 20 - 30 Minuten schon eher auf 66 °, nach 60 Minuten auf 64 °C, nach 90 min auf 62 °C. Sowas in etwa.
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hallo zusammen,
woran erkenne ich den Unterschied zwischen Easy Dense V1 und V2 und wo sind die Unterschiede?
Danke!
woran erkenne ich den Unterschied zwischen Easy Dense V1 und V2 und wo sind die Unterschiede?
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Liebe, Mann!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Sind ganz andere Gehäuse, im Bild die aktuelle V2 Die V2 verbindet sich zuverlässiger mit der App. Bei V1 hat es sich ab und zu schwer getan.Spittyman hat geschrieben: Montag 27. April 2026, 16:36 Hallo zusammen,
woran erkenne ich den Unterschied zwischen Easy Dense V1 und V2 und wo sind die Unterschiede?
Danke!
Außerdem braucht die V2 nicht die Plastik-Haube.
Hier noch ein Bild der V1 mit Schutzhaube: Gruß Erwin
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Die Google-Forum-Suche.
Ich weiß zwar nicht wie, aber sie funktioniert prima ;-)
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peter_braut
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hallo Brauer:innen!
Ich hab schlauerweise nicht kontrolliert, ob der Temperaturfühler des Inkbird bei der Nachgärung in der Flasche auch wirklich im geheizten Kühlschrank ist.
Nach einer Woche hab ich das Pale Ale mit ca 35°C rausgeholt :o
Zwei Tage später bei 8°C gekostet - ist zu trinken :)
Bin ich der Erste, der so dämlich ist oder gibts da Erfahrungen?
Ich hab schlauerweise nicht kontrolliert, ob der Temperaturfühler des Inkbird bei der Nachgärung in der Flasche auch wirklich im geheizten Kühlschrank ist.
Nach einer Woche hab ich das Pale Ale mit ca 35°C rausgeholt :o
Zwei Tage später bei 8°C gekostet - ist zu trinken :)
Bin ich der Erste, der so dämlich ist oder gibts da Erfahrungen?
Prost und Gesundheit
Peter
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- MaltHopMagic
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Dafür gibt's sogar einen eigenen Thread.
viewtopic.php?t=1168
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Grüße Thomas
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peter_braut
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Stimmt, danke
Vielleicht lässt sich mein Beitrag dorthin verschieben? Danke
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Prost und Gesundheit
Peter
Peter
Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hallo.
Ich habe vor Wochen einen Kanister mit 3%igem Wasserstoffperoxid gekauft. Der steht im Keller bei ca. 15°C und "kellerdunkel", also ohne Sonnenlicht. Trotzdem reagiert das Zeug ständig und bläht mir den Kanister auf. Heute ist er dann umgekippt und hat etwas davon ausgepinkelt.
Es wird nicht bewegt/geschüttelt (und beim Transport ist es ja auch zwangsweise massiv geschüttelt worden ohne zu reagieren), es können keine Fremdpartikel/Flüssigkeiten reingekommen sein, und kälter stellen ist nicht möglich wegen fehlender Kühlkapazität.
Wie lagert man sowas, damit es nicht reagiert? Oder anders gefragt: Warum reagiert es überhaupt?
Danke im Voraus.
Ich habe vor Wochen einen Kanister mit 3%igem Wasserstoffperoxid gekauft. Der steht im Keller bei ca. 15°C und "kellerdunkel", also ohne Sonnenlicht. Trotzdem reagiert das Zeug ständig und bläht mir den Kanister auf. Heute ist er dann umgekippt und hat etwas davon ausgepinkelt.
Es wird nicht bewegt/geschüttelt (und beim Transport ist es ja auch zwangsweise massiv geschüttelt worden ohne zu reagieren), es können keine Fremdpartikel/Flüssigkeiten reingekommen sein, und kälter stellen ist nicht möglich wegen fehlender Kühlkapazität.
Wie lagert man sowas, damit es nicht reagiert? Oder anders gefragt: Warum reagiert es überhaupt?
Danke im Voraus.
Gruß Monty
Amerikanisches Bier ist der erfolgreiche Versuch, Wasser zu verdünnen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Das lagert man ohne Probleme in Apothekerflaschen. Das gärt auch nicht. 3% ist in Deutschland die Grenze für Abgabe in Apotheken an Privatpersonen. Darüber hinaus wird ein gewerblicher Händlernachweis benötigt, Tischler arbeiten mit stärkeren Lösungen. Hast Du den Händler verantwortungsvoll vor dem Kauf gecheckt?
Edit: Apotheken.
Da würden bei mir alle Alarmlampen anspringen. Ruf am besten das Umweltamt oder den Giftnotruf des Roten Kreuzes Deiner Stadt an und lass Dich beraten. Auch die Abfallberatung hilft hier.Warum reagiert es überhaupt?
Edit: Apotheken.
Zuletzt geändert von rakader am Dienstag 5. Mai 2026, 20:47, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hi Radulph.
Da ich einerseits Dein Wissen schätze, andererseits Deinen Humor noch nicht einschätzen kann, mal vorsichtig gefragt: Muss ich mich veralbert fühlen?
Falls ja: Hilft mir gerade nicht weiter.
Falls nicht: Wie soll ich den Händler "verantwortungsvoll" checken? Ist halt einer der üblichen Höker in der Bucht, der wohl auch nur ein Reseller ist.
Abfallberatung? Giftnotruf? Das Zeug zerfällt zu Wasser und Sauerstoff. Ein zweites Seveso werde ich damit wohl nicht auslösen.
Da ich einerseits Dein Wissen schätze, andererseits Deinen Humor noch nicht einschätzen kann, mal vorsichtig gefragt: Muss ich mich veralbert fühlen?
Falls ja: Hilft mir gerade nicht weiter.
Falls nicht: Wie soll ich den Händler "verantwortungsvoll" checken? Ist halt einer der üblichen Höker in der Bucht, der wohl auch nur ein Reseller ist.
Abfallberatung? Giftnotruf? Das Zeug zerfällt zu Wasser und Sauerstoff. Ein zweites Seveso werde ich damit wohl nicht auslösen.
Gruß Monty
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Ja mein Guter Monty, warum fragst Du dann mit diesem Unterton von Panik? 
Logik: Es bläht sich. Also ist das was verunreinigt und kein reines H₂O₂.
Hier lagert Wasserstoffperoxid in Apothekerflaschen und Plastikflaschen seit Jahren. Ich nutze es zum Ablaugen meiner Böden und Arbeitsflächen. Tischler nutzen bis 10%.
Insofern völlig humorbefreit: Spezialisierten Stellen sollte man in solchen Fällen eher vertrauen als Einschätzungen im Netz.
Logik: Es bläht sich. Also ist das was verunreinigt und kein reines H₂O₂.
Hier lagert Wasserstoffperoxid in Apothekerflaschen und Plastikflaschen seit Jahren. Ich nutze es zum Ablaugen meiner Böden und Arbeitsflächen. Tischler nutzen bis 10%.
Insofern völlig humorbefreit: Spezialisierten Stellen sollte man in solchen Fällen eher vertrauen als Einschätzungen im Netz.
Zuletzt geändert von rakader am Montag 4. Mai 2026, 21:41, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Unterton von Panik? Merkwürdige Interpretation bei einer Nachfrage mit möglichst genauer Schilderung der Umstände und der Neugier nach Ursachen. Aber lass gut sein. Dann brauche ich wohl Apothekerflaschen, wenn sich das Zeug darin wohler fühlt als in dem Kanister, in dem es (non-reaktiv) geliefert (und schon vorher gelagert) wurde.
Gruß Monty
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Ich denke, dass das H2O2 zerfällt zu normalem Wasser und O2 - sprich da gast wohl Sauerstoff aus. Ist die Lösung vllt. verunreinigt (worden)?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Da darf sich nichts blähen. Mach kein Drama und ruf bei Deiner Stadt an oder frag einen Tischler. Die wissen Bescheid.
Edit: Ergänzung oben kam zu spät.
Edit: Ergänzung oben kam zu spät.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Ich wüsste nicht wie. Der Kanister wurde einmal kurz geöffnet um einen Teil zu entnehmen, genauer über einen Trichter in ein anderes sauberes Gefäß auszuschütten. Danach wieder verschlossen.PabloNop hat geschrieben: Montag 4. Mai 2026, 21:41 Ich denke, dass das H2O2 zerfällt zu normalem Wasser und O2 - sprich da gast wohl Sauerstoff aus. Ist die Lösung vllt. verunreinigt (worden)?
Gruß Monty
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Ich habe oben ebenfalls auf Verunreinigung getippt. War kein Humor.Monty hat geschrieben: Montag 4. Mai 2026, 21:51Ich wüsste nicht wie. Der Kanister wurde einmal kurz geöffnet um einen Teil zu entnehmen, genauer über einen Trichter in ein anderes sauberes Gefäß auszuschütten. Danach wieder verschlossen.PabloNop hat geschrieben: Montag 4. Mai 2026, 21:41 Ich denke, dass das H2O2 zerfällt zu normalem Wasser und O2 - sprich da gast wohl Sauerstoff aus. Ist die Lösung vllt. verunreinigt (worden)?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Wasserstoffperoxid ist eben eine instabile chemische Verbindung, und obendrein lichtempfindlich.
Höher konzentrierte Lösungen werden üblicherweise in dunklen Gefäßen aufbewahrt und mit einem Deckel mit Ventil verschlossen.
Den Gedanken an Verunreinigung (zB des Gefäßes) finde ich ganz plausibel. Wer ist der Hersteller/die Quelle? Und wie alt ist das Zeug?
Als kurzfristige Maßnahme kann man den Deckel erst einmal leicht offen lassen. Vorsicht beim Umgang, Handschuhe tragen. Das Zeug bleicht Haut und Klamotten.
Gruß Matthias
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Illegitimis non carborundum.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Wichtiger Hinweis von Matthias: Eben NICHT non-reaktiv, sondern instabil!
Es steht auch in den Sicherheitshinweisen was man nicht in der Nähe lagern darf. Das ist eine ganze Menge. Ich halte die Frage nach dem Hersteller durchaus für erlaubt, da die Reinheit immer ein gewisser Aspekt ist.
Mein Wasserstoffperoxid wie auch Isopropanolalkohol bestelle ich bei Höfer Chemie, einem Hersteller, dem vor allem Aquarianer vertrauen. Außerdem günstige Preise.
Es steht auch in den Sicherheitshinweisen was man nicht in der Nähe lagern darf. Das ist eine ganze Menge. Ich halte die Frage nach dem Hersteller durchaus für erlaubt, da die Reinheit immer ein gewisser Aspekt ist.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Es ist das hier. Wohl ein Fehlkauf. Höfer Chemie werde ich mir merken und den Kauf hier unter "Sch... gelaufen" und "Wer billig kauft, kauft zwei Mal" abhaken.
https://www.ebay.de/itm/306615535885
Den "Waschzettel" mit den relevanten Daten bezüglich Herstellungsdatum hat es beim Überlaufen leider zerlegt.
https://www.ebay.de/itm/306615535885
Den "Waschzettel" mit den relevanten Daten bezüglich Herstellungsdatum hat es beim Überlaufen leider zerlegt.
Gruß Monty
Amerikanisches Bier ist der erfolgreiche Versuch, Wasser zu verdünnen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Hier das Datenblatt mit Lagerhinweisen, allerdings für die Aquaristik:Monty hat geschrieben: Dienstag 5. Mai 2026, 16:21 Es ist das hier. Wohl ein Fehlkauf. Höfer Chemie werde ich mir merken und den Kauf hier unter "Sch... gelaufen" und "Wer billig kauft, kauft zwei Mal" abhaken.
https://www.ebay.de/itm/306615535885
Den "Waschzettel" mit den relevanten Daten bezüglich Herstellungsdatum hat es beim Überlaufen leider zerlegt.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Vielen Dank!
Gruß Monty
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Wasserstoffperoxid muss nicht unbedingt verunreinigt sein um zu reagieren.
In der normalen Anwendungsform als Desinfektionsmittel oder zur Wunddesinfektion mit Konzentrationen um die 3%, ist H2O2 normalerweise stabilisiert. Es spielt aber auch die (Lager-) Temperatur, der pH Wert und Licht eine erhebliche Rolle. Bei Verunreinigungen kommt es vor allem an, mit was es verunreinigt wurde.
Unter idealen Lagerbedingungen und stabilisiert, verlieren H2O2 Lösungen etwa 1% Ihrer H2O2 Konzentration im Jahr. Gerade UV Licht, ist problematisch, weshalb man die Kombi (H2O2 + UV) in einigen Desinfektionsverfahren anwendet. Bei der Temperatur kann man sagen je kälter desto besser, aber möglichst nicht über 18C.
Cheers
Jan
In der normalen Anwendungsform als Desinfektionsmittel oder zur Wunddesinfektion mit Konzentrationen um die 3%, ist H2O2 normalerweise stabilisiert. Es spielt aber auch die (Lager-) Temperatur, der pH Wert und Licht eine erhebliche Rolle. Bei Verunreinigungen kommt es vor allem an, mit was es verunreinigt wurde.
Unter idealen Lagerbedingungen und stabilisiert, verlieren H2O2 Lösungen etwa 1% Ihrer H2O2 Konzentration im Jahr. Gerade UV Licht, ist problematisch, weshalb man die Kombi (H2O2 + UV) in einigen Desinfektionsverfahren anwendet. Bei der Temperatur kann man sagen je kälter desto besser, aber möglichst nicht über 18C.
Cheers
Jan
„porro bibitur!“
Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.ulmer.de/usd-7118422/bier-brauen-.html
Die Seite zum Buch "Bier verstehen" https://www.ulmer.de/usd-6840552/bier-verstehen-.html
https://headlessbrewer.wordpress.com/
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort
Das meiste wurde ja schon geschrieben.Monty hat geschrieben: Montag 4. Mai 2026, 21:04 Ich habe vor Wochen einen Kanister mit 3%igem Wasserstoffperoxid gekauft. Der steht im Keller bei ca. 15°C und "kellerdunkel", also ohne Sonnenlicht. Trotzdem reagiert das Zeug ständig und bläht mir den Kanister auf. Heute ist er dann umgekippt und hat etwas davon ausgepinkelt.
Noch eine kleine Anmerkung:
Da das H2O2 langsam zerfällt und dabei in einem dichten Behälter Druck aufbaut, werden bei Kanistern für H2O2 von seriösen Chemikalien-Anbietern (wie z.B. Höfer, siehe Radulf) Verschlüsse mit Entlüftungsfunktion (Entgasungsverschluss) verwendet. Dies war bei Dir anscheinend nicht der Fall.
Gruß Erwin
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