Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

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bierkind
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Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#1

Beitrag von bierkind » Montag 10. Oktober 2016, 15:32

Obwohl ich mit meiner derzeitigen 50L Brauerei sehr zufrieden bin, habe ich mich entschieden nochmals upzugraden auf Sudhaus V3.0. :thumbsup

Nicht umbedingt wegen der erhöten, optionalen Ausschlagwürze, eher mehr um gewisse Dinge zu optimieren, das sollte die letzte, finale, besser durchdachte Endversion meiner Braugerätschaft sein. Sozusagen Bierkinds 9te :Bigsmile

Ich weiß nicht ob es so eine Aufstellung schon gibt, ansonsten hier ein kleiner Überblick was für ein Sudhaus aus Milchtanks spricht:

+Der geringe Preis (Milchtanks werden für unter 1€ pro Liter Volumen gehandelt)
+Extremst gute Verarbeitung
+Doppelwandig
+Runder Boden (ich hoffe das wirkt sich positiv auf das läutern aus)
+Deckel mit genauem Auslass für ein Alu-"Abzugsrohr" (Brüdenhaube)

-Die kleinsten Tanks fangen bei 100L an
-Nix fertig für den Heimbrauer, sprich es muss noch Hand angelegt werden.

Da mir das Bauen mindestens so viel Spaß macht wie das Brauen, wagte ich mich an das Projekt heran. Die Milchtanks (200L/150L) haben in Summe nicht einmal 200€ gekostet. Sachen die ich umbedingt verbessern wollte hingegen zu meiner alten Anlage:

. Einen eigenen Läuterbottich anstatt der Läuter/Maischpfanne
. Feste Verohrung mit Pumpe als Läutergrand
. Fest verbaute Schaulaterne mit 3 wege Hahn zum einfacheren Trennen der "Rückspülung"/Beginn Läutern
. Ein kleines "Mannloch" zum Treberrausholen
. Geringeren Abstand Boden-Schlitzblech
. Würzekochpfanne mit Brüdenhaube und anständigem Abzug nach draußen

So weit so gut, Edelstahlteile hab ich, Transpocket zum WIG schweißen habe ich mir geborgt und den halben Sonntag lange geübt, damit das auch was wird. :redhead
Das Mannloch war zu meiner Überraschung in AT günstiger als in China zu bekommen :Shocked
IMG_3239.JPG
Der Läutertank d= 540mm h= 690mm, macht 158Liter :D
IMG_3259_1.jpg
Der gewölbte Boden- ein Stab damit mans ein bisschen sieht.
Wobei ich noch Rat suche: :thumbsup

Kann mir jemand eine richtig dimensionierte 24V Pumpe empfehlen? Ich habe bis jetzt eine 24V China Pumpe mit 6L/min gehabt- erscheint mir hierführ etwas schwach :puzz
Die Verohrung werde ich mit 1" Rohren machen, ich denke mir das sollte ausreichen, genauso wie die Wölbung des Bodens mit Ablauf in der Mitte als Totraum unter dem Schlitzblech reichen sollte. Einwände?
Hat sich schnmal wer ein Schlitzblech wo lasern lassen? Grundsätzlich kann ich mir das in der Firma machen und der Preis ist echt unschlagbar, jedoch verzieht es bei unserem Laser das 2mm Niro Blech bei der gewünschten Schlitzzahl. Mein jetztiges hat dadurch eine relativ kleine Durchgangsfläche. ( weniger als Hälfte der Fläche) Oder denkt ihr, dieser Effekt ist minimal? In meinem Eingangsthread kann man mein bsiheriges Schlitzblech bewundern- ich glaub mehr schlitze gehen nicht :crying viewtopic.php?f=50&t=10103&view=unread#unread
Den Würzekessel werde ich mit 3 Heizelementen nebeneinader realisieren- wie würdet ihr nach dem Whirlpool die Würze abziehen? Mittels Hopfensiphon?
Heizelement

Auf jeden Fall werde ich hier über meine Fortschritte berichten. Vorallem ob das Ding mit meinen Schweißnähten jemals dicht sein wird :Grübel

Alex
Zuletzt geändert von bierkind am Montag 10. Oktober 2016, 16:06, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#2

Beitrag von DerDallmann » Montag 10. Oktober 2016, 15:42

Sehr interessant.
Bitte unbedingt berichten!
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#3

Beitrag von diapolo » Montag 10. Oktober 2016, 16:02

Hi,
hast dir ja ganz schön was vorgenommen! Ich habe mal einen Boden lasern lassen allerdings aus 1mm Blech das hat sich voll verzogen. Bei 2mm kann es funktionieren.

Bei schweißen musst du unbedingt aufpassen, dass dir das PU nicht rausfackelt, und beim Edelstahlschweißen empfiehlt sich eine Formierung wenn das Material recht dünn ist.

mfg

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#4

Beitrag von bierkind » Montag 10. Oktober 2016, 16:13

Die Pumpe schaut irgendwie nach einer Novax 20 in klein aus :Grübel
Ich habe eher Bedenken in Richtung Pumpe zu stark oder schwach. Bei zu stark würde sich ja gleich der Treber zusetzen.

Mein derzeitiges Schlitzblech ist schon aus 2mm Niro. Da hats das erste verzogen, beim Zweiten gings wunderbar, dafür hat es bedeutend weniger Schlitze. Man könnte ja den Laser umstellen, das er ein Loch links, das nächste rechts, dann wieder links, usw macht, das kann ich jedoch von unserer Produktion wo das freundlicherweise mitgeht nicht verlangen.

Beim Niroschweißen in der Schule hab ich mich gedrückt das war damals freiwillig, naja alles kommt mal zurück im Leben :redhead
Was meinst du daher mit formieren? Hast du weitere Tipps? Vorallem wärs schön, wenn man den Tank an den Stellen wieder "verkleiden" könnte weil man ja zum schweißen ein weit aus größeres Loch in den Mantel machen muss. :Waa
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#5

Beitrag von Guido » Montag 10. Oktober 2016, 16:16

Ich habe mir auch einen Senkboden lasern lassen. Hat sich nicht verzogen und ist recht stabil. Ich hänge dir mal meine Datei ran, nach der das gelasert wurde.

Ansonsten merke ich schon, dass du ein Technikfreak bist, der gerne Knöpfe drückt und Ventile umschaltet :Smile

Sowas finde ich auch lustig, meine 50l Brauerei ist auch komplett verrohrt. Im Moment bin ich allerdings eher auf dem Trip "weniger ist mehr".

Hast du dir das http://braumagazin.de/article/laeutertechnik/ mal durchgelesen? Weder der gewölbte Boden noch das direkte Ansaugen mit der Pumpe ist eigentlich für das Läutern optimal. Meine Pumpe ist von der Firma Tellarini, eine Impellerpumpe aus Edelstahl mit 230 V Motor. Die gibt es aber auch ohne Antrieb, dann kannst du auch einen 24V Motor ranschrauben. Allerdings weiß ich grad nicht, wo ich die gekauft habe. Impellerpumpe bei e..y bringt aber auch Ergebnisse.

Gruß,
Guido
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#6

Beitrag von Bierwisch » Montag 10. Oktober 2016, 18:33

Auch wenn ich kein Metallbastler bin, schaue ich mir solche Projekte immer gerne an. Wenn ich sowas machenliesse, könnte ich es nicht bezahlen, daher braue ich mit low tech.

Nur mal so als Tip - lass die Würze beim Läuter frei in einen Zwischenbehälter laufen, von dem Du per Schwimmerschalter dann abpumpst. So kannst Du die Läutergeschwindigkeit selbst bestimmen und mußt Dir um den Treberkuchen keine Gedanken machen.

Viel Erfolg und berichte weiter!

Gruß,
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#7

Beitrag von der_dennis » Montag 10. Oktober 2016, 18:51

bierkind hat geschrieben:Die Pumpe schaut irgendwie nach einer Novax 20 in klein aus :Grübel
Ahja! Mir ist der Name Novax nicht eingefallen.
Ja wie wäre es denn mit der Novax 20? Hat zwar 230V aber auch 420l/h. Mehr Stoff!
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#8

Beitrag von bierkind » Dienstag 11. Oktober 2016, 07:52

Ich kenne den Läuter-Artikel sehr gut,hab mir dort immer wieder Tipps geholt. :Greets
Daher auch die Frage, ob jemand Erfahrungswerte hat, inwieweit sich die verminderte Durchgangsfläche auswirkt. Grundsätzlich lese ich solche technischen Abhandlungen sehr gerne, da mich die Materie interessiert. Trotzdem muss man bei solchen Themen etwas differenzieren, selbst wenn die Artikel schon relativ gut auf den Hobbybrauer runtergebrochen sind.

Vielleicht ein Beispiel aus der Elektrotechnik: Will man den Widerstand einer Leitung bestimmen, so gibt es eine ohmsche+induktive Komponente. In der Schule lernt man das auch so. In der Praxis kann jedoch für unsere Hausinstallationen der induktive Anteil vernachlässigt werden. Der wird erst bei Hochspannungsleitungen interessant :P
Was will ich damit sagen? Lange Rede, kurzer Sinn, nicht alle Effekte, Regeln, etc muss man immer berücksichtigen. Ich denke hier ist es genau so. Wird wohl einen Unterschied machen, ob ich einen 150L Läutertopf auslege oder einen mit 150hL :Smile
Ich habe bei meiner 50L Anlage bisher mit der 6L/min Pumpe geläutert (glaube nicht das die wirklich 6L/min hat :thumbdown ), das hat wunderbar funktioniert, da hat sich bei einer 14kg Schüttung nix zusammengezogen. Sprich, hier kann man den entstehenden Druckunterschied, während dem Läutern, am Treber amscheinend vernachlässigen. Daher der Gedanke an eine richtig ausgelegte Pumpe/Erfahrungswert von jemand der das so verwendet :Wink
230V Pumpe ist natürlich auch kein Problem, nur 12V will ich nicht^^
Wann ich an die 2cm/min denke wären das bei mir ja 158/69*2=4,6L pro min, oder? (Ohne Wassersäule natürlich)

@Bierwisch: Ich nehme mal an, du bist nicht Hobbybrauer aus finanziellen Gründen (sprich du trinkst so viel Bier, dass selber machen billiger kommt als kaufen :Drink ), also bist du ja auch ein Tüftler, richtig?
Nur weil du gewisse Sachen nicht kannst würde ich mich von sowas nicht abschrecken lassen. Frag mal bissl rum, grundsätzlich sind die meisten Leute von unserem Hobby fasziniert und helfen uns sehr gerne. Meine jetztigen Töpfe sind auch von jemand anders geschweißt. Wir verarbeiten in der Firma eigentlich keinen Edelstahl, gschweige denn Niro zu schweißen. Ein bisschen rumfragen hat aber ergeben, dass wir einen zertifizierten Kesselschweißer in der Firma haben. Nach kurzer Erklärung was ich vorhabe war er voll begeistert und hat mir das in 2 Tagen gemacht (siehe Link oben) und wollte nicht einmal was dafür. Hab ihm dann ein 5er Fassl Selbstgebrautes gegeben, der hat sich total gefreut und ich kann jeder zeit wiederkommen. Sowas gibts sicher auch bei dir in der Nähe. Es muss nicht immer eine teure Firma machen.
Diesmal wird aber selber geschweißt- wie ein bereits von uns gegangener Musiker gesagt hat: "The pleasure is the play", oder in meinem Fall the welding :Drink
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#9

Beitrag von Bierwisch » Dienstag 11. Oktober 2016, 08:10

Ach, damit habe ich keine Probleme - in meinem näheren Umfeld wohnen drei Schlosser und mittlerweile kenne ich vier Leute, die Edelstahl bearbeiten.

Aber damit ist es ja dann nicht getan - dann brauchst Du auch ´ne Steuerung und da hört dann mein Verständnis der Materie auf, da müßte ich mich zu hundert Prozent auf fremde Expertise verlassen und das möchte ich nicht.
Darum bleibe ich lieber bei den Sachen, die ich selbst planen und umsetzen kann.

Aber wenn ich mal groß bin, dann möchte ich auch eine Anlage aus Milchtanks haben!

Gruß,
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#10

Beitrag von hufpfleger » Dienstag 11. Oktober 2016, 09:20

bierkind hat geschrieben:Daher auch die Frage, ob jemand Erfahrungswerte hat, inwieweit sich die verminderte Durchgangsfläche auswirkt.
Hallo,

ich habe in meinem Läuterbottisch, ca 200l, stinknormales Edelstahl- Lochblech drin. Der ist allerdings rechteckig (wg. Platzmangel, so paßt er bei dieser Größe unter den Brautisch). Früher habe ich schon mal Schwierigkeiten gehabt, weil der Treberkuchen sich zu schnell zusammenzog. Hier muß ich den Durchfluß nur minimal begrenzen. Die Durchgangsfläche ist mit Sicherheit kleiner als die Hälfte. Ich kann ja mal messen, wenn du Interesse hast. Ich denke mal, ist der Durchfluß nicht so groß, dann "schwimmt" der Treber besser. Allerdings läutere ich auch zwischen 1,5- 2,5 Std. bei 220l je nach Schüttung.

Sinnvoll wäre ein Schauglas, in dem der Unterdruck unter dem Läuterblech, gesehen werden kann. Ist aber wieder mit erhöhtem Reinigungsaufwand verbunden, ...und da ich eher Minimalist bin .....
Gruß Dieter

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#11

Beitrag von diapolo » Dienstag 11. Oktober 2016, 11:03

Hi,
hier habe ich mal in groben zügen erklärt wie das Schweißen gemacht wird:
viewtopic.php?f=21&t=693&p=8959&hilit=s ... polo#p8959

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#12

Beitrag von bierkind » Donnerstag 13. Oktober 2016, 15:33

Also den Amihopfen Topf hast du echt professionell geschweißt, respekt! Vorallem das dünne blech mit 40A?? :Shocked
Wie machst du das mit dem formieren? Hast du da eine zusätzliche, eigene Argonflasche mit der du das Gas einleitest, oder gibts da einen speziellen Druckminderer mit einem zweiten Auslass?

Ich hab das letzte mal mit einer Nirobeize gearbeitet, das Ergebnis hat sich aber auch sehen lassen :Wink
Hätte auch etwas gegoogelt um welchen Stahl es sich bei Milchtanks handelt, leider nix gefunden. Heute ists so weit. Ich möchte den ersten, einfacheren Flansch für die "Würzerückführung" auf 2/3 der Tankhöhe einschweißen. Das sollte von innen gehen, also keine 90° Naht. Hoffentlich ist das kein V4A Milchtank, denn sowohl der Schweißdraht als auch der Flansch sind V2A und ich möchte nicht dass sich das in paar Jahren auflöst.

Hufpfleger: wie meinst du das mit dem Schauglas? Meinst du ein dünnes Glas, indem man die "Wassersäule" sieht? Ein Schauglas zur Bestimmung der Trübe in der Würze kommt sowieso rein, sonst weiß ich ja nicht wann ich den 3 Wege Hahn umlegen muss :Pulpfiction
Ansonsten wäre mal die Durchflussmenge interessant, vorallem auch deine SHA. Irgendwie kommt mir vor haben alle hier im Forum eine extrem Hohe. Ich komm normal auf 55-60, kann aber auch durch das große Totvolumen, oder das in der Miasche verbleibende Rührwerk zurückzuführen sein. :thumbdown

Die Idee mit dem Senkboden find ich übrigens super. Durch die 90° versetzten Schlitze könnte ich mir vorstellen, dass der Laser anders arbeitet und so das Blech lokal wieder etwas abkühlen kann. Vielleicht probier ichs mit zwei verschiedenen Lochabständen.
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#13

Beitrag von §11 » Donnerstag 13. Oktober 2016, 16:03

Vorab, ich kann selbst nicht schweissen, aber ich begutachte regelmaessig Schweissnaehte im Bereich der hygienischen bzw. sterilen Verfahrenstechnik in der Lebensmittelindustrie. Ich schau natuerlich auch zu wenn geschweisst wird.

Was ich hier immer sehe, die Schweisser haben neben dem Gasauslass am Handstueck (?- Im Englischen Torch, also da wo die Elektrode sitzt) eine eigene Flasche. Rohre warden z.B. mit Klebeband abgedichtet und mit einem Schlauch auch von innen mit Argon geflutet.

Gruss

Jan
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Die Seite zum Buch "Bier brauen" https://www.jan-bruecklmeier.com/
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#14

Beitrag von hufpfleger » Donnerstag 13. Oktober 2016, 21:05

bierkind hat geschrieben: Hufpfleger: wie meinst du das mit dem Schauglas? Meinst du ein dünnes Glas, indem man die "Wassersäule" sieht? Ein Schauglas zur Bestimmung der Trübe in der Würze kommt sowieso rein, sonst weiß ich ja nicht wann ich den 3 Wege Hahn umlegen muss :Pulpfiction
Hallo,

ich mein ein Röhrchen unter dem Läuterblech, nach oben, oben offen. Dann kann man den Füllstand des Läuterbottichs mit dem niedrigeren Stand, hervorgerufen durch den Unterdruck der abfließenden Würze, unter dem Läuterblech vergleichen.
bierkind hat geschrieben: Ansonsten wäre mal die Durchflussmenge interessant, vorallem auch deine SHA. Irgendwie kommt mir vor haben alle hier im Forum eine extrem Hohe. Ich komm normal auf 55-60, kann aber auch durch das große Totvolumen, oder das in der Miasche verbleibende Rührwerk zurückzuführen sein. :thumbdown
Meine SHA hab ich im "kleinen Brauhelfer" auf 80/ 85% gestellt, glaub ich, müßte ich nachsehen.
Durchflußmenge, ich hab 150l Maische, 20l Vorlegewasser, 2mal gut 80l Nachgußwasser bei einem normalen 5% alk. Bier. Dauer, ca gut 1,5Std läutern. Genaue Zahlen? Ich brau so wie ich Bogenschieße, intuitiv :Cool Statistiker bekommen bei mir meist einen Nervenzusammenbruch :Angel

Gruß Dieter,

übrigens, meine Brauerei ist immer noch zu pachten oder zu kaufen
Gruß Dieter

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#15

Beitrag von Lumbanraja » Donnerstag 13. Oktober 2016, 21:37

Sau interessant, ich baue gerade so ziemlich das gleiche. Zwar vorerst ohne Mannloch, aber auch mit Schaulaterne für's Läutern etc. Als Pumpe habe ich eine Flügelradpumpe mit Drehstrommotor, den ich mit einem FU drehzahlregeln werde. Die Pumpe ist selbstsaugend und kann auch prima Maische pumpen. Allerdings kostet da ein hitzebeständiges Flügelrad knapp 100€, mal sehen, wie hoch da der Verschleiß sein wird.
Meine Sudhaushauben (75cm Edelstahl Klöpperböden) sind grade beim Schlosser zum Aufsicken, da ein paar mm im Durchmesser fehlen, damit sie über meine Milchtanks passen.
Das Läuterblech möchte ich auch lasern lassen, ebenso die Falze (Rahmen) für die Türen, die ich in die Hauben Sägen werde.
Als Heizung der Maisch-/Würzepfanne möchte ich Ceran-Strahler nehmen (der Teil, der unter der Glaskeramikplatte sitzt), 5st à 2,3kW die ich von unten an den inneren Boden anbringen werde. Ich habe das mal mit einem Strahler und einem Topf ausprobiert, das funktioniert ganz gut. So habe ich nichts, wo Maische anbrennen kann und eine einfache Reinigung. WP dann wieder im Läuterbottich ohne Läuterboden mit Pumpe und gewinkelten Ein- und Austrittsöffnungen für die Rotation. Kühlung dann auf dem Weg in den ZKG per Gegenstromkühler (VA für 50€ geschossen :Bigsmile ). Alles mit einer Pumpe über 3-Wege Ventile (1" VA mit Triclamp), die ich in einem China-Shop über AliExpress bestellt habe.
Momentan kämpfe ich mit dem Raspberry 3, ich krieg das WLAN da nicht zum Laufen, der soll dann mit Craftbeer Pi das ganze regeln, schön mit Touchscreen auf einem Steuerpult.
Vielleicht sollten wir uns da mal austauschen?

LG Robin
Als er grade grade war, da knickt' er ab, was schade war...

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#16

Beitrag von diapolo » Freitag 14. Oktober 2016, 07:12

Hi,
ich habe zum formieren noch eine zweite Flasche. Je nach größe formiere ich mit 10-20l/min.
Die Milchtanks sind meistens aus V4A, habe schon öfters V2A und V4A gemischt verarbeitet und noch keine Korrosion entdeckt. Hast du dazu eine Quelle, dass es hier zu spannungen kommen kann?

Man braucht halt bei dem Brotdosenblech a ruhiges Hänchen, und ich schweiße mit PEdal von daher nutze ich die 40A nicht voll sondern nur soviel wie ich brauche.

mfg

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#17

Beitrag von bierkind » Freitag 14. Oktober 2016, 11:19

Meine SHA hab ich im "kleinen Brauhelfer" auf 80/ 85% gestellt, glaub ich, müßte ich nachsehen.
Echt? :Shocked Ich wäre schon mit 65% zufrieden^^ Ich bin auch keine Freund von Dokumentation usw, aber ab und zu ein vergleich um zu sehen wo man ca liegt is nicht schlecht :Wink
Die Milchtanks sind meistens aus V4A, habe schon öfters V2A und V4A gemischt verarbeitet und noch keine Korrosion entdeckt. Hast du dazu eine Quelle, dass es hier zu spannungen kommen kann?
Quelle habe ich keine, ich bin auch kein Metaller, nur Elektrotechniker, mechanische Tehmen haben wir in der Schule nur gestreift, ich weiß worums grundsätzlich geht, mehr aber schon nicht. Ich kenne halt die Geschichte mit höher legiert "frisst" nieder legiert auf, usw...
Der Schweißstab ist auch nur für V2A laut Datenblatt des Herstellers geeignet, aber wie du sagst, es wird kein Problem sein.
Schweißstab
Momentan kämpfe ich mit dem Raspberry 3, ich krieg das WLAN da nicht zum Laufen, der soll dann mit Craftbeer Pi das ganze regeln, schön mit Touchscreen auf einem Steuerpult.
Vielleicht sollten wir uns da mal austauschen?
Wir können uns sehr gerne mal austauschen, aber das braucht sicher noch etwas bei mir. Ich steh da gerade erst am Anfang. Step 1 ist Läuter+Kochtank. Inzwischen verwende ich zum Maischen noch die 2 70L Töpfe meiner alten 50L Anlage. Steuerung kommt dann irgenwann mal. Würde ja gern mehr Zeit investieren, aber so viel Zeit hab ich leider nicht, jetzt gehen meine Projekte immer etwas schleppend :crying

Gestern auch wieder: Ich habe mich schon so auf einen gemütlichen Abend gefreut wo ich den ersten Flansch einschweißen kann, da nimmts beim Lochbohren den billigen Stufenbohrer :Mad2
Der doppelwandige Milchtank mit 2x gut 2mm Niro war ihm einfach zu viel. Naja was solls, nächster Versuch am Montag, heute bekomm ich keinen neuen Stufenbohrer mehr...
Ich brau so wie ich Bogenschieße, intuitiv
Gefällt mir! Auch ein Bogenschütze :thumbsup
Wie viele Pfeile hast du gebraucht bist du intuitiv (ich nehme mal an ohne aktives Zielen) schießen kannst? :Drink

Brauerei kaufen will ich nicht, brauen ist bauen :Cool

Gruß Alex
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#18

Beitrag von hufpfleger » Freitag 14. Oktober 2016, 19:28

bierkind hat geschrieben:
Ich brau so wie ich Bogenschieße, intuitiv
Gefällt mir! Auch ein Bogenschütze :thumbsup
Wie viele Pfeile hast du gebraucht bist du intuitiv (ich nehme mal an ohne aktives Zielen) schießen kannst? :Drink
Naja, ich üb schon mal mit einem Reiterbogen, aber die Pfeile führen doch schon ein ganz schönes "Eigenleben", der normale Recurve ist einfacher.......
bierkind hat geschrieben:Brauerei kaufen will ich nicht, brauen ist bauen :Cool
War auch mehr für die Allgemeinheit gedacht, aber ich wird die Brauerei wohl in Einzelteilen verkaufen müssen und das Haus separat anbieten. Schade drum!

Gruß Dieter
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#19

Beitrag von mbr » Freitag 14. Oktober 2016, 20:43

Hallo

Leuterblech am Besten am Radius im Tank aufliegen lassen.
Ich hab ein 1mm Blech. Die Schlitze sind je Segment anders um auch Steifigkeit zu haben.
Ich habe dann auch Abstandhalter zum Boden um das Gewicht zu verteilen ( 8er Rohre)
1mm Blech deswegen, weil die Schlitze im Kunze mit 0.7 bis 0.9mm angegeben werden. Ich mach die kleinste Bohrung immer mit Blechstärke. D.h. 1mm Blech 1mm Schlitze. Darunter jammern die Laserschneider.
Am Foto kann manns etwas erkennen.
20161014_204018.jpg
Martin

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#20

Beitrag von uli74 » Freitag 14. Oktober 2016, 21:09

hufpfleger hat geschrieben:...aber ich wird die Brauerei wohl in Einzelteilen verkaufen müssen und das Haus separat anbieten.

Was für ne Brauerei willst Du denn verkaufen?
Gruss

Uli

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#21

Beitrag von uli74 » Freitag 14. Oktober 2016, 21:12

Lumbanraja hat geschrieben:... Zwar vorerst ohne Mannloch
Wozu wollt Ihr ein Mannloch einbauen? Milchtanks haben zwei Aufnahmen an denen sie in eine Aufnahme eingehängt werden können. Eingehängt kann man sie kippen, so dass der Treber rausrutscht.
Gruss

Uli

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#22

Beitrag von Lumbanraja » Freitag 14. Oktober 2016, 21:28

@uli74 Bottich steht fest verrohrt auf ein Gestell montiert, da ist kippen nicht möglich..
Als er grade grade war, da knickt' er ab, was schade war...

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#23

Beitrag von hufpfleger » Freitag 14. Oktober 2016, 21:55

uli74 hat geschrieben:
hufpfleger hat geschrieben:...aber ich wird die Brauerei wohl in Einzelteilen verkaufen müssen und das Haus separat anbieten.

Was für ne Brauerei willst Du denn verkaufen?
---> http://braustube-salterberg.info/
Gruß Dieter

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#24

Beitrag von bierkind » Freitag 28. Oktober 2016, 15:13

Wollte schon des längeren über den Fortschritt berichten, hatte jedoch kaum Zeit, naja so eine Zugfahrt nach Kärtnen bringt viel Zeit mit sich, da gehts auf einmal :thumbsup

Voller Elan stürzte ich mich am 13. auf meinem Milchtank um die Löcher zu bohren und anschießend den Flansch einzuschweißen. Leider hat der Billigsdorfer Stufenbohrer nicht mal ein Loch geschafft. Blöd bei einem doppelwandigen Tank. da braucht man mind zwei. Also nöchsten Tag losgezogen, Stufenbohrer muss her. Im Fachmarkt wurde es dann einer um 50€, bei 60% Rabatt. Naja der frisst sich dafür rein in das dicke Niro das es eine Freude ist. War auf jeden Fall sein Geld wert.
Leider konnte ich erst Montags mein Projekt fortsetzen und um die Jahreszeit wird es doch schon relativ schnell dunkel :thumbdown
Egal, ich hab mir abgeholfen:
1.jpg
Schweißen in der Nacht bei 5°C --> nicht zu empfehlen
Erkenntnis: Ohne Licht schweißt es sich nicht gut. War mit meiner Naht nicht zufrieden und wurde nochdazu krank. 5 Grad und schweißen kann nix.
Leider war ich dann bis SO krank, da ging rein gar nix. SO war schon seit langem ein Brautag ausgemacht. Sagte ich Brautag? Eher mehr Bautag. Der 200l Milchtank sollte eingeweiht werden. Der Tank war jedoch noch nicht gebrauchsfertig und musste "on the fly" gemoddet werde, sprich während dem Brauen.
Zum Glück hatten wir einen dritten Mann, daher ging das erstaunlich gut. Die Außenwand wurde aufgeflext, dann 6 Löcher in die Innenwand gebohrt um 3 Heizelemente a 2,5kW Heizleistung bei 230V zu haben. Jaja die Schule is schon lange her und ich wollte Power. Was machen? Die heizstäbe in Dreieck anschließen. Das machte der 16A Char. C LSS genau 3 min mit. Haha ja die Leistung erhöht sich ja nur um Wurzel 3. Muss also was anderes schuld sein- ich suchte nach hundert Sachen was noch auf dem LSS hängen könnten. Schlussendlich schloß ich es in Stern an, dann gings. Naja die Leistung ist proportional zum Quadrat der Spannung- schlau Alex. :Ahh
Dann die nächste Überraschung: der Würzekoch-Milchtank hat nur 160 anstatt 200L :Shocked
Was solls der Tank hat 50€ gekostet :thumbsup
IMG_3457.JPG
die 30kg waren auch in ca 30 min durch :O
2.jpg
Einfach auf die wilde verkabelt und angeschlossen. Nicht ÖVE/VDE gerecht :P
5.jpg
Ein 240L Gäertank ist ir auch mal auf Willhaben reingelaufen der wurde gleich mit den 150L Doppelmärzen eingeweiht :D
Diesen Mittwoch war zum Glück frei da konnte ich endlich meine Schweißnaht nochmal nachschweißen. Wurde super dicht.
Fazit bis hierher: Selber Wig schweißen ist mit etwas Übung durchaus machbar und macht eigentlich wirklich Spaß. Jetzt ist der nächste Step mal den Senkboden lasern zu lassen. Pumpe & Mannloch habe ich auch schon daheim.
An Brau WE hatten wir einmal die Möglichkeit uns von einem befreundeten Brauer die Matt Mill Kompakt auszuborgen. Ich war echt überrascht das das kleine Dings so gut funktioniert :Shocked
Trotzdem stellt sich für mich noch immer die Frage, ob nicht die 3 Walzenmühle von Polsinelli was wäre.
Werde bei Zeiten wieder berichten. Jetzt gehts dann ans Rohrschweißen. Dafür möchte ich unbedingt mit Formiergas arbeiten. Macht die Sache zwecks Nachbearbeitung weitaus einfacher, so viel hab ich gesehn, großen Dank an diapolo für den Tipp :Drink
IMG_3505.JPG
Unbehandelte Naht - Nicht schön aber dicht
PS: Immer vorher schaun wie weit so ein Flansch dann noch rausschaut, ein kleines Suchbild :P
7.jpg

Alex
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#25

Beitrag von Kirk1701 » Freitag 28. Oktober 2016, 21:29

Schick schick,

ich habe 300l Milchtanks zum Maischen und Kochen genommen. Für Nachgusswasser habe ich einen 200l Tank genommen der unten noch ein 1" Loch getanzt bekommt.

Allerdings sind meine Tanks kippbar somit wird das Austrebern recht entspannt.

Ich hoffe ich habe nichts überlesen aber wie beheizt du deine Kessel?

Kirk
Zuletzt geändert von Kirk1701 am Samstag 29. Oktober 2016, 23:22, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#26

Beitrag von hufpfleger » Freitag 28. Oktober 2016, 23:24

bierkind hat geschrieben:
5.jpg
Hallo,

die Füße kenn ich doch irgendwoher, :Grübel Olivenölfaß aus Italien?
Gruß Dieter

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#27

Beitrag von bierkind » Montag 31. Oktober 2016, 20:12

Oh sorry vielleicht hab ich das etwas verwirrend geschrieben - Step 1 ist ein unbeheizter Läutertank und ein Tank zum Reinen Würzekochen. Der Würzekessel wird mit 3x2,5kW E-Heizpatronen beheizt.
Bis dato habe ich mir den Maischprozess noch nicht überlegt- ich verwendene mein "altes" Sudhaus bestehend aus zwei 70L Contactos mit Rührwerk und Wahlweiße Gas oder Hendi beheizung als Maischekessel :Wink
Wie beheizt du die Tanks? Würd mich interessieren :thumbup

Nicht täuschen lassen, das ist ein Speidel ZKG mit 240L und Kühlmantel. Das einiziges was das Dings nicht kann ist unter Druck vergären. :Drink
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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#28

Beitrag von Lumbanraja » Sonntag 16. September 2018, 11:29

Moin bierkind,

gibt es inzwischen Neues von dem Projekt? Oder pausiert das noch? Laß uns doch mal teilhaben...

VG Robin
Als er grade grade war, da knickt' er ab, was schade war...

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Re: Das Milchtank Sudhaus (V3.0)

#29

Beitrag von bierkind » Freitag 21. September 2018, 11:17

Hoi Robin,

danke der Nachfrage. Das Projekt ist im Moment in einem fast kompletierten Status in dem es, bis auf paar Kleinigkeiten echt super funktioniert. Leider hatte ich in letzter Zeit nicht wirklich Zeit zu brauen oder weiterzubauen, Ich werde mal veruschen mit den spartanischen Fotos die ich wärend der letzten Brautage gemacht habe eine kleine Doku zu erstellen.

Ich habe immer zu viele Projekte gleichzeitig :puzz

LG

Alex
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