Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#51

Beitrag von BreiterBrauerBern » Mittwoch 4. Januar 2017, 14:23

Wenn man mich vor fünf Jahren gefragt hat, ob ich ein Bier will, war meine Antwort stets dieselbe: "Nein danke, ich mag kein Bier." Und das entsprach auch der Wahrheit. "Bier" war für mich Heinecken, Feldschlösschen, Cardinal und Eichhof. :Shocked Konnte da nie etwas mit anfangen. Daran haben auch die Dutzenden von Schottland-, England- und Irland-Reisen nichts geändert. Ich kam schlicht nie auf die Idee, lokale Biere zu probieren, und Pub-Besuche liefen immer ungefähr so ab: "Want me te fetch a beer fer ya?" - "Naah thanks, just bring me a Whisky please." - "Fair enough mate!"

Vor fünf Jahren dann wurde ein Kumpel von mir, selbst ein grosser Lager-Trinker, 40 Jahre alt und wir haben zusammengelegt, um ihm einen Bierbraukurs zu schenken. Konnten ihn ja nicht alleine hingehen lassen, wir also alle mit, ich vor allem aus Solidarität und in der Erwartung, einen Tag meines Lebens zu verschwenden. Was solls, man macht es ja den Freunden zuliebe.

Dieser Kurs war dann ein Augenöffner und ein Wendepunkt in meinem Leben. Oh, diese Bierbrauerei ist ja doch recht komplex. Oho, da laufen biochemische Prozesse ab. Aha, da gibt es verschiedene Rezepte, die unterschiedliche Geschmäcker ergeben. Unterschiedliche Geschmäcker? Aber da die Heini-Cardi-Schlösschen-Plörre schmeckt doch eh alle gleich...? Wie jetzt, es gibt mehr als 300 unterschiedliche Hopfensorten? Was jetzt, es gibt Hopfen, bei denen das Bier nach Mango schmeckt?!? Die haben dann auch noch Bier zum Verkosten abgegeben, also richtiges Bier, nicht "bierähnliches Getränk", wie der Kursleiter damals die gängigen Supermarkt-Sorten bezeichnete. Spätestens da habe ich gemerkt, dass ich bis dahin irgendwie etwas verpasst hatte.

Vorspulen um fünf Jahre: Heute habe ich zusammen mit meinem Brau-Bruder (der auch an besagtem Kurs dabei war) eine 50-Liter-Anlage, der Ausbau auf 200 Liter ist für dieses Jahr geplant, wir sind stolze Besitzer einer Kühlschrank-Batterie und einer Fermentierkammer, wir brauen mindestens alle drei Wochen von Lager bis Coconut-Stout alles, was nicht bei "drei!" auf den Bäumen ist, ich plane meinen Urlaub auf der Grundlage von Bierfestival-Terminen und auf dem nie dagewesenen Sixpack des ehemaligen Bier-Hassers entwickelt sich langsam aber sicher eine Kugel, im Volksmund auch "Bierbauch" genannt.

Also Vorsicht: Der Besuch eines Bierbrau-Kurses kann dein Leben verändern!
Wir brauen streng nach dem Berner Feinheitsgebot!

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#52

Beitrag von Hefepilz » Mittwoch 4. Januar 2017, 18:32

Habe mich früher mehr für das trinken als für das Brauen interesiert,
durch Zufall auf ein Youtube Video von Metalopa Steve gestossen
und gedacht was der kann kann ich auch.
Habe mir ein Rezept für ein Kölsch im Internet ausgedruckt
und auf dem Küchenherd meine ersten 10 Liter gebraut das
war 2013.

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#53

Beitrag von U-Tube » Mittwoch 4. Januar 2017, 22:04

1) Kinder ausgezogen, plötzlich mehr Platz im Haus.
2) Mehr Zeit, da keine dienstlichen Auslandsreisen mehr
3) Großes Interesse und viel Kontakte, da beruflich die letzten 20 Jahre viel in der Brauindustrie unterwegs gewesen
4) Arbeitgeber = Führender Hersteller von Messgeräten für die Brauindustrie
5) War immer auf der Suche nach einem handwerklichen Hobby
6) Nachdenkphase und viel Lesen im "gelben" Hobbybrauforum zwischen Weihnachten 2013 und Neujahr 2014
7) Sud Nr. 1 am 22.2.2014 mit neuem BM 20
8) Upgrade von BM20 auf BM50 im Sommer 2015
9) Sud Nr.75 am 7.1.2017

:Drink und schönen Abend
Gebhard
Jeder Laib Brot ist das tragische Ende von Getreide, das die Chance hatte Bier zu werden.

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#54

Beitrag von FlightJens » Donnerstag 5. Januar 2017, 00:31

Moin,
interessant...nur ganz wenige Extraktbrauer als Einsteiger. :-)
Ich hab 2008/2009 in Norwegen studiert und bin durch ein paar Freunde auf die Bierkits von Muntons gekommen, die es dort sogar in einigen wenigen Supermärkten gab. Das ganze Equipment wurde zusammengeliehen und die Norweger waren einigermaßen begeistert, als auf meinem Geburtstag 23 Liter Freibier offeriert wurden (In Norwegen ist es eher üblich, das jeder Gast seinen Anteil mitbringt, da Bier dort wie eigentlich Alles teuer ist). Zurück in Deutschland wurde seitdem fast jedes Jahr ein Extrakt-Sud im Herbst angesetzt und in vorweihnachtlicher Stimmung angeboten. Damals hatte ich keinen blassen Schimmer, das man das trotzdem hopfen kann und wie wichtig eine gute Hefe eigentlich gewesen wäre. Das selbe gilt für Hygiene; warscheinlich mussten deswegen letztes Jahr die üblichen 23 Liter in den Ausguss wandern, vermutlich irgend eine Infektion. Nun habe ich fast ein halbes Jahr pure Theorie mit diesem Forum, Hanghofer, Rudolph, Palmer und derzeit Mosher hinter mir und endlich, endlich, endlich heute Abend das Malz durch die MattMill geleiert. Morgen gehts los mit dem ersten All-Grain-Batch, ich bin gespannt wie ein Flitzebogen!

Grüße an alle (wirklich schöne Geschichten dabei!)
J.

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#55

Beitrag von not » Donnerstag 5. Januar 2017, 08:44

... Weihnachtsgeschenk ca 2009 von meiner Frau: Kling. Klaus.

Konnte wegen dringlicher Sachen (Arbeit, Erwerbstätigkeit und so...) leider nicht direkt loslegen. Also Mehrfach gelesen, das Brauen auf die lange Bank geschoben (als Motivation sozusagen), weiter gelesen, spezielle Bierchen probiert und dann Sommer 2012 endlich losgelegt. Zwischenzeitlich ein bischen das soziale Umfeld angefixt.

Von Mitch Steele und seinem IPA Buch völlig heiss als Jungfernsud ein IPA durchgeschoben: relativer Erfolg (habe einige Flaschen mit Pellets gestopft und mich schwer gewundert, warum ich beim Öffnen in einer duftenden Fontäne stehe, hehe. Die nicht in der Flasche gestopften Biere waren eine Offenbarung.).
So nahm das Drama seinen Lauf.

Hardware war ein Starterset von hopfenundmehr / Chr. Herkommer. Mittlerweile haben wir etwas aufgerüstet (step by step).

Meine Frau braut gern ( :Pulpfiction ), im Freundeskreis sind einige Braukollegen ( :Greets ), in der nächsten Stadt gibt es eine gewisse Bierkultur (Köln, sehr helles, obergäriges Bier), und so ergibt sich auch in Kombination mit dem Forum ein schönes, rundes Gesamtbild.

So sieht es bei mir aus,

Ahoi, Sönke
... nicht vergessen: immer schön die Schaumpumpe schmieren!

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#56

Beitrag von Skaari » Donnerstag 5. Januar 2017, 08:57

Los ging das ganze eigentlich während der Schulzeit, in der Projektwoche nahm ich am Kurs "Schnapsbrennen" teil. Wir haben von der Gärung zum fertigen Produkt eigentlich alles mal mitmachen und vor allem probieren können.

Der Gedanke das mal selbst zu machen gärte(ha ha) dann einige Zeit vor mich hin, bis ich mein Studium anfing. Da hatte ich plötzlich nich mehr Zeit für Unsinn und habe kurzer Hand Schnaps selber gebrannt. Da man sich dabei natürlich auf nicht ganz legalen Gefilden bewegt, bin ich dann zur Ciderherstellung übergegangen. Das hat nach einigen Versuchen auch erstaunlich gut geschmeckt.
Dann wurde ich aufmerksam auf die studentische Brauinitiative die wir an unserer TU haben, kurz angeschrieben und schon war ich dabei. Allerdings wurde dort zu der Zeit ausschließlich mit einem BM50 gebraut,da ich als Ingenieur natürlich den Trieb habe selbst etwas zu entwickeln, kam ich dann recht zügig dazu meine eigene Anlage zu planen.

Lustigerweise habe ich mir jetzt den BM20+ zugelegt, da ich keine Lust mehr zu basteln habe, sondern einfach und unaufwändig gutes Bier produzieren will. Tja so kanns gehen.

PS: Meine selbstgebaute 70l Anlage habe ich natürlich noch;)

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#57

Beitrag von applican » Freitag 6. Januar 2017, 12:05

Bei mir sind, alles in allem, doch einige Jahre vergangen seit der ersten Idee selbst zu brauen bis ich es vor einigen Monaten auch das erste mal gemacht habe. Die erste Idee entstand nämlich vor über 10 Jahren, als ich altersbedingt noch kein Bier kaufen durfte (meine etwas älteren Freunde jedoch alle schon). Damals dacht ich das erste mal, "das könnte ich doch auch selbst". Soweit ich mich erinnere waren die Infos/Verfügbarkeit von Rohstoffen etc aber damals noch nicht ganz so verbreitet wie heute, wodurch das ganze versandete.

Einige Jahre später begann mein Vater mit dem Bier brauen. Mit der Quelle direkt im Haus bestand kein direktes Bedürfnis, selbst zu brauen. Aber ich konnte das ganze ziemlich nah verfolgen und es gab auch ein "Aha"-Erlebnis, dass nicht jedes Bier wie Heineken schmecken muss (bei uns sind/waren sehr viele verbreitete Biere sehr ähnlich und natürlich auch eher langweilig)

Als ich vor einigen Jahren von Zuhause auszog klaffte dementsprechend eine breite Selbstbräu-Lücke. Glücklicherweise gibt es bei uns (in der Schweiz) mittlerweile einige lokale Craftbeer-Brauereien, die recht gutes Bier machen. Die Idee selbst zu brauen kam alle paar Monate wieder auf, ich habe viel im Internet gelesen und Shops durchsucht. Meistens aber wurde die Idee früher oder später wieder verworfen, wegen kleiner Wohnung oder Teilzeit-Studenten-Budget oder eigentlich gar keine Zeit. Hingegen koche ich sehr gerne und bin ein fast schon militanter Fertigprodukte-Gegner. Somit wäre selbst-Brauen ja eigentlich Pflicht...
Letzten Sommer/Herbst dann, etwas spät am Abend im Internet, bin ich über ein Kickstarter-Projekt eines nano-Homebrewing-Gerät gestolpert. Das war Grund genug, dass mich das Thema nicht mehr los liess.
Ich ersteigerte also auf ricardo (CH-Alternative für ebay) einen Einkocher, kaufte Läuterhexe, Plastik-Gäreimer, 5l-Fässchen, ein Maisch-Kit und Kleinmaterial. Noch am gleichen Abend begann ich meinen ersten Mitternachts-Sud (Mitternachtssud heisst, die Hälfte des Brauprozesses war um 0:00 vorbei). Trotz Thermometer-Ausfall nach einigen Minuten und anderen Details klappte der Sud erstaunlich problemlos. Es entstand ein mir gut schmeckendes Pale Ale (selbst meine etwas skeptische Freundin wurde bereits mit dem Jungbier überzeugt).
Darauf folgte bisher etwa monatlich ein weiterer Sud, es gab ein IPA (hopfengestopft, leider einen Tick zu süsslich geraten, dafür sehr süffig), ein Black IPA (vom Stopfen etwas Hopfen in die Flaschen gekommen, aber ansonsten restlos überzeugend) und aktuell in der Gärung als erstes Untergäriges ein Pilsner.

An dieser Stelle noch ein Danke ans Forum (bzw die schreibenden Leute) und die brauanleitung.de, aus diesen beiden Quellen habe ich den grössten Teil des Einstieg-Knowhows!

Gruss Dave

PS: dieser Beitrag zählt auch gleich als "Vorstellung eines neuen Brauers/Users" im Forum, das ist nämlich erst mein dritter Beitrag (Ich mag kein Vorstellungs-Threads, dieser hier ist aber spannend)

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#58

Beitrag von Birdie » Freitag 6. Januar 2017, 14:30

Hallo Zusammen,

Bin ja noch komplette Anfängerin…..

Aufs Brauen bin ich so gekommen. Ich war auf der Suche nach Behältern fuer meine Siede-Rohstoffe. Da gab es in diesem Shop auch noch Dinge fuer Bierbrauen. Wow, man kann Bier zuhause selbst brauen? Das fand ich Klasse. So habe ich im Internet gelesen, mir mittlerweile noch zwei Buecher gekauft und dieses tolle Forum gefunden. Hier habe ich viel gelesen, und mir viele tipps und informationen wie man es richtig / besser macht mitgenommen. Somit lief mein erster Sud ohne Probleme (wenn man von dem offenen Ablaufhahn am Gärfass mal absieht). Mein zweiter Sud ist mittlerweile in der Kaltreifung, und ich plane fuer Februar den dritten Sud, mit nun 10 Litern. Eine Malzmuehle wurde vor kurzem gekauft, damit ich zukuenftig auch selber schroten kann.
Bier selber brauen ist ein tolles Hobby, wie ich finde, und ich bleibe auf jeden Fall dabei. Tja, was mache ich noch… Ich siede, d.h. ich mache Seifen selbst, rühre meine Kosmetika (Cremes und Balsame) und fermentiere seit einiger Zeit auch Gemüse im Glas (saulegga das zeuchs). Das sind alles Hobbies, die viel einfacher funktionieren, als man allgemein denkt. Mit Stricken und Häkeln habe ich es leider nicht so, es ist so kompliziert, die maschen immer in der gleichen Groesse zu halten. :Bigsmile

Liebe Gruesse von Ingrid

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#59

Beitrag von mavro » Freitag 6. Januar 2017, 14:45

Hi,

Tommy Jaud war Schuld - genauer gesagt, sein Buch "Einen Scheiß muss ich" :thumbsup
https://www.amazon.de/Sean-Brummel-Mani ... tommy+jaud

Ich fand das Buch ist so dermaßen klasse, das vortan "Sean Brummel" mein großes Vorbild wurde und "Brummel Bock" mein Lieblingsbier... in Paso Robles, CA
(Wer das Buch gelesen hat, weiß worum es geht - für alle anderen: Kaufen und sich dann nur noch wegschmeißen vor lachen!)

Danach kamen ein paar mehr oder weniger gelungene Bierkits und Weyermann-Malz-Koch-Versuche, bis ich dann zum ersten Mal was schmackhaftes in der Einkocherklasse erzeugen konnte.


VG, Andreas
Viele Grüße, Andreas

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#60

Beitrag von Rumborak » Samstag 8. Dezember 2018, 16:27

Hi,

mal einen schöne Rückmeldung von MetalOpaSteve...mit Bezug zu diesem Forum.

https://www.youtube.com/watch?v=XDRlH0V7AV4


Der Mann hat die richtige Einstellung...

VG :Greets

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#61

Beitrag von beryll » Samstag 8. Dezember 2018, 16:43

Er hat halt seine Humor nicht verloren :-)
Danke für den Link.

VG Peter
Mein Lieblingstier ist der Zapfhahn...!
(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

Terminfindung Treffen der Saar-Lor-Lux Brauer

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#62

Beitrag von Scheibelhund » Samstag 8. Dezember 2018, 19:13

Ich hab schon immer gern Bier getrunken, dann auch mit der Weiterverarbeitung von Jungbier mein Lokal betrieben, aber was da beim Brauen wirklich passiert, hat mich nie so richtig interessiert, eher das Auschenken und das ganze Drumrum. Irgendwann war es dann soweit und der BM 200 stand da und ich hatte den Stecker in der Hand und keinerlei Erfahrung. Stecker rein und es hat erst mal nur gebrummt. Ich dachte schon, jetzt hast du für einen Haufen Geld einen Haufen Schrott gekauft. Schuld war aber nicht der BM sondern der Elektriker der an der Steckdose eine Phase nicht angeschlossen hatte.
Dann gings aber steil bergauf. Ich braue aber nur eine Sorte (halbdunkles Lager), ab und zu mal ein Rauchzart und ein Weizen, selten mal einen Bock. Die genauen Zusammenhänge sind mir mehr oder weniger egal, solang das Bier so schmeckt wie ich mir das vorstelle. Diese Woche war der 325. Brautag
Im Winter trink' ich und singe Lieder
aus Freude, daß der Frühling nah ist,
und kommt der Frühling, trink' ich wieder,
aus Freude, daß er endlich da ist.

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#63

Beitrag von Tozzi » Samstag 8. Dezember 2018, 20:36

Rumborak hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 16:27
Der Mann hat die richtige Einstellung...
beryll hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 16:43
Er hat halt seine Humor nicht verloren :-)
Dazugelernt hat er aber nichts, wie's aussieht... :Ahh
Naja, solang's ihm schmeckt... :puzz
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#64

Beitrag von javert » Samstag 8. Dezember 2018, 21:24

Mein Auslöser Bier zu brauen war Jean Pütz und seine Hobbytheksendung.
Ich bin damals quasi mit dieser Sendung aufgewachsen. Als die Hobbythek übers
Bierbrauen Anfang der 1980er im Fernsehen lief war ich jedoch noch zu jung um Bier zu trinken geschweige denn zu brauen.
Ich fand aber die Sendung trotzdem spannend, da ich mich damals schon sehr fürs Kochen und für den Herstellungsprozess
von Lebensmitteln interessierte. Mitte der 1990er habe ich nach einem Umzug dann meinen ersten Sud angestellt anhand
des Hobbytips von Jean Pütz. Naja, sagen wir mal so, die ersten Brauversuche verliefen noch sehr chaotisch, da meine damalige Ausstattung nur aus einfachen Haushaltsgeräten bestand und die Anleitung im Hobbytip, aus heutiger Sicht, eher sehr einfach gehalten war.
Da das Intenet zu dieser Zeit noch in den Kinderschuhen steckte und adequate Hobbybrauliteratur damals in Deutschland Mangelware waren,
war mein Weg zum begeisterten Hobbybrauer in den Anfangsjahren holprig, bin aber trotzdem dabei geblieben.
"Jedes Laib Brot ist die tragische Geschichte über Getreide aus dem Bier hätte werden können, es aber nicht wurde !"

"Zum Brauen geboren, zum Arbeiten gezwungen !"

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#65

Beitrag von Brauwolf » Samstag 8. Dezember 2018, 22:08

Tozzi hat geschrieben:
Samstag 8. Dezember 2018, 20:36
Dazugelernt hat er aber nichts, wie's aussieht... :Ahh
Naja, solang's ihm schmeckt... :puzz
Immerhin ist er aus den Windeln raus: https://youtu.be/XDRlH0V7AV4?t=425

Cheers, Ruthard
Man kann über fast alles lachen. Nur nicht mit jedem.
Mein Blog: Brew24.com

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#66

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 9. Dezember 2018, 00:57

Innerhalb von 8 Jahren von der Windel zu einer durchlöcherten Schüssel zu wechseln ist doch schonmal ein riesen Fortschritt. In den nächsten Jahrzehnten sehe ich da gigantisches Entwicklungspotenzial.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#67

Beitrag von Tozzi » Sonntag 9. Dezember 2018, 01:50

Die Windeln waren vermutlich noch eher lebensmittelecht als die angebohrte Plaste und Elaste Schüssel.
Im Mülleimer vergären hat ja auch was. Ist aber vermutlich egal, wenn man eh nach 2 Tagen abfüllt in gebackene Flaschen, die dann nach Gefühl entlüftet werden.
Wohl bekomm's.
Immerhin hat er sein Augenlicht noch.
Und hoffentlich eine gute Haftpflichtversicherung.

@MetalOpa Steve: Falls Du das hier liest, und wenn Du mich schon zitierst, bitte schreib mir eine PN und ich erkläre Dir gerne, warum ich Deine Tipps für gemeingefährlich halte.
Nach wie vor.
Zumal das wirklich Risiken sind, die sich ganz einfach vermeiden lassen. Auch mit "Haushaltsmitteln". Eine Spindel kostet nicht die Welt.
Nur weil bisher nichts passiert ist, heißt das nicht, dass das auch so bleibt.
Berühmte letzte Worte: "Ich mach das schon immer so"... :Angel
Viele Grüße aus München
Stephan

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#68

Beitrag von Alt-Phex » Sonntag 9. Dezember 2018, 02:04

Tozzi hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 01:50
Berühmte letzte Worte: "Ich mach das schon immer so"... :Angel
:thumbsup

Wenn sich der untere Bügel beim öffnen von selber oben an der Flaschenmündung verkeilt, wie im aktuelen Video zu sehen, dann ist da eindeutig zuviel Druck drauf. Das ist natürlich nur meine Laienmeinung. Dieses super "Fachbuch", aus dem er den meisten Scheiss ja offenbar hat, kenne ich leider nicht.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#69

Beitrag von hyper472 » Sonntag 9. Dezember 2018, 02:30

Wahnsinn: ich war schon drauf und dran, nach seinem Video vorzugehen, bis ich in letzter Minute auf dieses Forum gestoßen bin. Kurz danach fiel ich in die Hände von Peter, der mir erst mal einiges erklärt hat.
Danach kam noch mal ein Rückschritt in Form eines sogenannten Kurses bei der Volkshochschule, wo man sich mit ähnlichen Mitteln behilft wie der Metal Opa.
Bei dir Gelegenheit mal wieder herzlichen Dank an dieses Forum, das mich vor solchen Methoden bewahrt hat.
Viele Grüße, Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
Wer will, ist herzlich eingeladen, mir in Anwendung von Boardregel Nr. 6 eine PN zu senden.

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#70

Beitrag von matschie » Sonntag 9. Dezember 2018, 10:03

mavro hat geschrieben:
Freitag 6. Januar 2017, 14:45
Hi,

Tommy Jaud war Schuld - genauer gesagt, sein Buch "Einen Scheiß muss ich" :thumbsup
https://www.amazon.de/Sean-Brummel-Mani ... tommy+jaud
:thumbsup und ich dachte schon ich wäre der einzige
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
GitHub: https://github.com/matschie1

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#71

Beitrag von emjay2812 » Sonntag 9. Dezember 2018, 10:37

Ich war nie ein großer Biertrinker, in unserer Gegend ist B-Burger der Marktführer, danach kommt K-Berg aus dem Saarland, und danach - nichts. Als Jugendlicher hielt ich mich also an dem guten Moselwein, und an das allseits beliebte Mixery, ein klebrig-süßes Getränk aus Cola, K-Berg und dem berühmten X (ob das ein Aromazusatz oder reines Marketing war, ist bis heute umstritten).

Da wir jedes Jahr in den Urlaub nach Bayern fuhren, begann ich dort mehr und mehr gutes Bier zu entdecken,
und machte mich auch zu Hause immer auf der Suche neue Sorten zu suchen. Auf die Idee selbst zu brauen, wäre ich alleine jedoch nie gekommen, zu mal ich überhaupt nicht wusste, dass man das überhaupt darf und kann. Mein Onkel schenkte mir dann um die Jahrtausendwende ein Bier-Kwik Set. Nach einigen mehr oder weniger trinkbaren Ergebnissen, dachte ich mir - entweder richtig oder gar nicht.
Seit dem braue ich meine 10 Liter (ich bin der einzige Biertrinker in der Familie), mit einem Einkocher.

Momentan versuche ich mein Equipment zu verbessern, so dass ich demnächst Braukurse geben kann.
Mein neues Läutersystem muss aber noch verbessert werden, zwei Fehlsude mit zu wenig Plato sind genug.

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#72

Beitrag von Bierjunge » Sonntag 9. Dezember 2018, 10:48

hyper472 hat geschrieben:
Sonntag 9. Dezember 2018, 02:30
(....) wie der Metal Opa.
Du meine Güte, Erst jetzt durch Dein Posting fällt mir der Schleier von den Augen, wie sein Name eigentlich zu lesen ist.
Und ich dachte wirklich jahrelang, sein Nachname laute Pasteve, mit Vor- oder eher Spitznamen Metalo.
:redhead

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#73

Beitrag von Bockbierfreund » Sonntag 9. Dezember 2018, 12:18

Mein Start als Hobbybrauer habe ich meiner besseren Hälfte zu verdanken.
Nachdem ich schon seit Jahren leidenschaftlich gerne koche und backe, war der Schritt zum brauen eigentlich nicht weit.
Aber da ich immer nur gesagt habe "müßte mann" mal und "würde ich gerne", wurde ich an der VHS in Kiel vor 15 jahren zu einem Wochenendkurs
angemeldet. Damals noch mit Maischesack und Küchensieb. Aber Dank der tollen Tipps in diesem Forum, bin ich schon lange weg vom Plastik.
Seitdem braue ich in der "Doppel Einkocher Klasse". Ein Thermoport mit Läuterboden von Maltmill, mehr braucht es eigentlich nicht.
Gruß
BBF
Hobbybrauer, mehr Craft im Bier geht nicht :Drink

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#74

Beitrag von tauroplu » Sonntag 9. Dezember 2018, 13:09

Der gute Jean Pütz ist Schuld...ich habe 1982, kurz nach der Sendung und als nach nur noch 6 Wochen der Hobbytipp endlich ankam, angefangen zu brauen, habe regelmäßig die Hobbytheksendungen verfolgt und war sofort angetan und begeistert, als es um das Bierbrauen ging.
Beste Grüße
Michael

„Lass die anderen mit Fichten- und Tannensprossen würzen, der Hopfen ist das Beste, was die Natur uns bietet.“
Aus "Das Erbe des Bierzauberers" von Günther Thömmes, Gmeiner Verlag

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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#75

Beitrag von nordsee0815 » Sonntag 9. Dezember 2018, 16:08

Ich habe 2012 im ersten oder zweiten eine Reportage gesehen "Hopfen und Malz verloren". Da ging es darum das fast jede Brauerei an einem Großen Konzern hängt, Abinbev u.s.w. das fast alle Biere in Deutschland sehr ähnlich schmecken und es nur sehr wenig kreatives gibt. Die Amis sind da viel weiter natürlich können die ohne dem Reinheitsgebot auch viel Kreativer sein. Ein paar Wochen später hab ich mit meiner Familie einen Kanada/USA Urlaub gemacht, unter anderen habe ich auch einen Freund in Wisconsin besucht, den habe ich durch meine Arbeit kennengelernt. Für einen Ami ein absoluter Öko, baut selber Gemüse an, Recycelt und braut auch sein eigenes Bier. Der hat mich dann auch zu "the great Taste of the midwest" eingeladen (ist auch mein Logo hier). Da waren ungefähr 100 kleine Brauereien aus der Gegend vertreten und man konnte 6 Stunden lang mit seinem Probierglas alles durchprobieren. Ich brauch ja wohl keinem erzählen wozu das geführt hat, mit dem Fahrrad über Kopf gekommen, Sattel ab, Schürfwunden u.s.w. Zu Hause angekommen hat mein Kumpel, von seiner Frau, gut Ärger bekommen. Sein Nachbar meinte nur "ein Ami und ein Deutscher auf Biertasting, das konnte doch nicht gut gehen. Wie auch immer, ich war da so Beindruck, kein Bier hat wie das andere geschmeckt, einige echt fiess (Rauchbier, Torfbier )andere interessant (Kiwibier, Kirschbier) viele aber richtig lecker (über Geschmack lässt sich streiten). Da war klar, das muss ich zuhause auch probieren, so habe ich Stück für Stück zu diesem tollem Hobby gefunden. Erst mit Büchern und dann mit euch in diesem absolut informativen Forum. Nun hab ich einen Gastro Kühlschrank in der Garage stehen der mit der hälfte von meinem Bier voll steht. Wie wir hier in Ostfriesland sagen "löppt" (läuft) :thumbsup
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StefanK
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Re: Wie habt ihr angefangen das Bier selber zu brauen?

#76

Beitrag von StefanK » Dienstag 11. Dezember 2018, 08:42

Moin moin,

zum Brauen bin ich vor allem durch Neugier (und einen Braufreund) gekommen.

Grundsätzliches Interesse an Bierstilen hatte ich schon länger. Als gebürtiger Rheinländer geht mir zwar nicht über ein gutes Düsseldorfer Alt, aber englische Ale, moderne IPAs oder traditionelle, belgische Biere fand ich schon immer spannend. Brauereiführungen hatte ich auch schon mal gemacht, so dass ich zumindest eine grobe Vorstellung davon hatte, wie Bier hergestellt wird. Vom eigenen Heimbräu war ich damals aber natürlich noch Lichtjahre entfernt. Dass man letzten Endes sogar in der eigenen Küche brauen kann, hätte ich mir nicht träumen lassen...

Bis dann irgendwann ein Freund mit so einem 5 Liter Set von den Besserbrauern ankam. Er hatte damit schonmal gebraut und so haben wir kurzer Hand Rohstoffe nachbestellt und nochmal losgelegt. Und nochmal... Und nochmal... Da bei allen Versuchen durchaus trinkbare Biere entstanden sind, kam ich irgendwann an den Punkt, wo ich überlegte, dass sich der Aufwand (und die Kosten) der 5 Liter Brauerei eigentlich nicht lohnen. Also fing ich an, tiefer in die Materie einzutauchen und stieg diesen Sommer in die Einkocher-Klasse auf. Jans Buch, Laudages Buch, dieses Forum, das Braumagazin... Die übliche Lektüre halt.

Im Moment arbeite ich nach einfache Rezepte und genieße die Freiheit zu experimentieren. Zwei Sude mit englischen Hopfen und einen mit Centennial habe ich im letzten Vierteljahr produziert und das Feuer der Neugier brennt noch immer hell. Stetig wachsen Erfahrung und Ausstattung und ich bin gespannt, wohin mich der Weg noch führt. Irgendwann "back to the roots" und zum eigenen Altbier, das ist klar. Aber im Moment macht es mir Spaß, mit einer einfachen Schüttung und simpler Kombirast die Stellschrauben bei Hopfen und Hefe auszuprobieren.

Viele Grüße
Stefan
"Bier ist der überzeugendste Beweis dafür, daß Gott den Menschen liebt und ihn glücklich sehen will."
Benjamin Franklin (1706 - 1790)

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