Brewie Erfahrungsberichte

TheCK
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#51

Beitrag von TheCK » Mittwoch 30. Mai 2018, 11:30

Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 30. Mai 2018, 11:04
Hier hat mal so ein Youtube Jockel das Ding getestet. Ab etwa 4:40 wird es interessant was das Thema Oxidation angeht :Ahh

https://www.youtube.com/watch?v=5FnJa0XFF4Q

Am Ende bekommt er 4L Würze raus. Jetzt mag der Kollege auch nicht grade der erfahrenste Brauer sein, aber bei einem "Vollautomaten" sollte das auch kein Kriterium darstellen.
Naja, aber ganz ehrlich: wer mit 9,89 (5,75 HG, 4,14 NG) Litern Gesamtbrauwasser 10 Liter Bier machen will kann auch nicht erwarten dass das funktioniert ... zaubern kann das Teil nicht.
Bedienen muß man das Gerät halt schon richtig damit das was werden kann. Ob es den Preis wert ist kann ja jeder selbst beurteilen, für mich wär das nix.
LG Chris

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#52

Beitrag von Daniel.Laizure » Mittwoch 30. Mai 2018, 11:32

In Amerikanisch Forum senden die alle die Schrott zurück. Brewie weißt schön es Schrott ist, die kaufen die zurück und sagen an Kunden du bekommst ein brewie plus kostenlos.

Bei unser Test gerät kocht es einfach nicht, und regelmäßig überflutet die Dinge. 60 min koch zeit fangt an bei 91 grad, es kalibriert es nicht, kommt immer zurück Gewicht stimmt nicht....usw.....

Brewie hat es geprüft bei remote einloggen und gesagt es gibst kein problem....aber.....es gibst problem, es kocht nicht.

VG,
Daniel Laizure
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#53

Beitrag von Hopfen und mehr » Mittwoch 30. Mai 2018, 11:40

Dass in den amerikanischen Foren von Problemen berichtet werden ist schon richtig. Bei den deutschen Geräten traten die Probleme nur Anfangs auf. Bei den aktuellen Geräten nicht mehr.
Wir haben schon viele Testsude mit unserer Maschine gemacht. Mit der aktuellen Software und der richtigen Kalibrierung läuft die Maschine nicht über und produziert auch in ungünstigen Fällen eine Sudhausausbeute > 50 %.
Wenn das Malz feiner geschrotet ist und der Maischesack ab und zu mit einem Kochlöffel bewegt wird, tut das der Sudhausausbeute gut.
Viele Grüße
Christian Herkommer
Hopfen und mehr

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#54

Beitrag von Student1981 » Mittwoch 30. Mai 2018, 17:51

Ich hatte bis jetzt 3 Kölsch Sude und eine Sudhausausbeute von 30%. Mein erster Sud bestand aus 4 kg Malz, 14,9 l Haupt und 5l Nachguss. Es kamen nur 10l raus mit 11.3 plato gemessen mit Biegeschwinger.
Beim zweiten Sud mit längeren Rasten und 10 l Nachguss nur 7,1 Plato.
Beim dritten Sud 16 l Hauptguss und 11 l Nachguss und 6 kg Malz 7,1 Plato. Hab das erste Modell für die Bachelorarbeit in Benutzung. Mich würde mal eure Rezeptur mit Platogehalt und Ausbeute interessieren.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#55

Beitrag von §11 » Mittwoch 30. Mai 2018, 18:33

Ich hab hier vor kurzem ein Video zusehen bekommen wo jemand den BM voll automatisiert hat. Es gab sogar zwei Versionen, die einfachere hat ueber einen Seilzug das Malzrohr zeitgesteuert entfernt und den Hopfen mittels Aquarienfutterautomat gegeben. Die andere Version hat ein 2/3 Wegeventil im Pumpenkreislauf und hat damit die Wuerze nach dem Maischen in einen Einkocher umgepumpt, danach mittels Magnetventil Nachguesse gegeben und dann wieder mit einer Art Futterautomat den Hopfen gegeben.

Geht also alles....

Gruss

Jan

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#56

Beitrag von TheCK » Mittwoch 30. Mai 2018, 20:21

Student1981 hat geschrieben:
Mittwoch 30. Mai 2018, 17:51
Ich hatte bis jetzt 3 Kölsch Sude und eine Sudhausausbeute von 30%. Mein erster Sud bestand aus 4 kg Malz, 14,9 l Haupt und 5l Nachguss. Es kamen nur 10l raus mit 11.3 plato gemessen mit Biegeschwinger.
Beim zweiten Sud mit längeren Rasten und 10 l Nachguss nur 7,1 Plato.
Beim dritten Sud 16 l Hauptguss und 11 l Nachguss und 6 kg Malz 7,1 Plato. Hab das erste Modell für die Bachelorarbeit in Benutzung. Mich würde mal eure Rezeptur mit Platogehalt und Ausbeute interessieren.
Jetzt würden mich aber wirklich mal Details interessieren.
* Womit und wie fein schrotest du?
* Wie ist der Maischeplan programmiert?
* Wie bringst du den Nachguss auf?

Ich habe letztens einmal (im normalen Edelstahltopf, also ohne automatisiertes Gerät) eine Extremvariante getestet, Schüttung waren da 5,7 kg Malz bei 17 Liter Hauptguss. Kombirast mit einer Stunde ohne Rühren und die Vorderwürze hatte da schon 20°P. Darum fällt es mir schwer, bei einer Schüttung von 6 Kilo Malz die 7,1°P zu glauben. Das kommt ja nicht mal hin wenn du den Nachguss direkt in die Pfanne füllst ohne nochmal über das Malz zu gehen.
Selbst wenn die Würze beim Umwälzen ausschließlich am Malzsack vorbeigepumpt wird und nichts durchspült müsste da mehr dabei rauskommen.
LG Chris

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#57

Beitrag von §11 » Mittwoch 30. Mai 2018, 21:07

Waere mal spannend den aufschliessbaren Extrakt der Trebers zu bestimmen.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#58

Beitrag von Student1981 » Donnerstag 31. Mai 2018, 07:55

Der Treber war nicht verzuckert. Hatten eine Jodprobe gemacht. Schrotung war zwischen 7,5 und 8 mm eingestellt.
Hier die Daten: Hauptguss 16,1l, 1 Rast bei 63 °C für 40 min, Extrakt 3,9, 2. Rast 65 °C 40min und 5,4 Extrakt, 3 Rast 40 min bei 72 °C und 7,0 Extrakt sowie 4. Rast bei 77°C 5 Minuten bei 7,3 Extrakt.
Nachguss waren 11,9 Liter bei 5,9 Extrakt und a, Ende kamen 17 Liter mit 7,3 Extrakt heraus.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#59

Beitrag von PalmPower » Donnerstag 31. Mai 2018, 08:04

8mm Schrotung???, da fällt ja der ganze Sack durch

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#60

Beitrag von DarkUtopia » Donnerstag 31. Mai 2018, 08:07

8mm? Da hast du einfach nicht fein genug geschrotet. Standard sind ca 2,2 bis 1,4 mm (wobei ich nicht genau weiß was der brewie braucht)

Edit da war wer schneller

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#61

Beitrag von Sura » Donnerstag 31. Mai 2018, 08:15

Ich denke mal, daß du als Student auf dem Weg zum Bachelor erkannt haben solltest, daß bei 8mm keine wirkliche Schrotung stattgefunden hat. Daher meinst du wahrscheinlich 0,8mm. Das war dann aber wahrscheinlich zu fein, und wenn du nicht gerührt hast, hast du Mehlklumpen im Sack.

Also: Schrotung auf 1-1,2mm (mehr braucht man nur für Malzrohrmaschinen), und den Sach alle 10min mal wie einen Feudel durch deinen Maischebottich schieben, und beim einmaischen auch immer schön bewegen.

Und nochmal ein ganz heisser Tip: da dein Braumeister der Brauerei mit der du Vergleichst, ja entweder nicht dabei, oder keine große Hilfe ist, sag doch einfach mal wo du her kommst. Eventuell schaut ja mal ein Kollege vorbei und dir über die Schulter.
In den meisten Fällen ist ein Post von mir genau so zu verstehen wie er geschrieben ist.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#62

Beitrag von Student1981 » Freitag 1. Juni 2018, 18:22

War natürlich 0,7 mm. Hatte mich vertippt. Hatte jetzt auch mal direkt Brewie angeschrieben, wegen der schlechten Ausbeute. Kamen nur auf eine Sudhausausbeute von 30%. Laut Brewie kann es nur an der Mahlung bzw den falschen Maischerasten liegen. Ich soll ihnen mein Temp. Regime durchgeben. Bin mal gespannt, was rauskommt. Hat jemand von euch dieses Gerät mal getestet und kam auf 20 l mit 11 Plato? Wäre gespannt. 😉

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#63

Beitrag von Student1981 » Freitag 1. Juni 2018, 18:25

Achso laut Brewie sollte die Schrotung zwischen 0,5 und 0,7 mm liegen.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#64

Beitrag von Student1981 » Samstag 9. Juni 2018, 23:55

Hatten jetzt nochmal ein Sud mit 0.5mm Schrotung gemacht und den Sack im Maischetank bewegt. Wir kamen auf 6.0 plato mit 10 l Ausbeute bei 4 kg Malz.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#65

Beitrag von gulp » Sonntag 10. Juni 2018, 00:06

Student1981 hat geschrieben:
Samstag 9. Juni 2018, 23:55
Hatten jetzt nochmal ein Sud mit 0.5mm Schrotung gemacht und den Sack im Maischetank bewegt. Wir kamen auf 6.0 plato mit 10 l Ausbeute bei 4 kg Malz.
Es gibt da ne Faustformel, 2kg Malz ergeben 10l Bier bei umme 12° P.

10l, 6°P mit 4 kg Malz ist mehr als unterirdisch, da kann man nicht mehr von Ausbeute sprechen, das ist Verschwendung. :Ahh

Gruß
Peter
Ein Bayer ohne Bier ist ein gefährlich Thier!

https://biergrantler.de
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#66

Beitrag von §11 » Sonntag 10. Juni 2018, 00:31

gulp hat geschrieben:
Sonntag 10. Juni 2018, 00:06
Student1981 hat geschrieben:
Samstag 9. Juni 2018, 23:55
Hatten jetzt nochmal ein Sud mit 0.5mm Schrotung gemacht und den Sack im Maischetank bewegt. Wir kamen auf 6.0 plato mit 10 l Ausbeute bei 4 kg Malz.
Es gibt da ne Faustformel, 2kg Malz ergeben 10l Bier bei umme 12° P.

10l, 6°P mit 4 kg Malz ist mehr als unterirdisch, da kann man nicht mehr von Ausbeute sprechen, das ist Verschwendung. :Ahh

Gruß
Peter
Aber vollautomatische Verschwendung :Ahh

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#67

Beitrag von Student1981 » Mittwoch 13. Juni 2018, 17:28

Ein Kollege von mir hat ein spez. Sonderbier mit 4 kg Malz probiert und 10l mit 6,5 Plato bekommen. Ohne Worte.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#68

Beitrag von chickenfarmer » Mittwoch 13. Juni 2018, 19:25

Student1981 hat geschrieben:
Mittwoch 13. Juni 2018, 17:28
Ein Kollege von mir hat ein spez. Sonderbier mit 4 kg Malz probiert und 10l mit 6,5 Plato bekommen. Ohne Worte.
Macht doch mal ein paar Fotos von eurem Prozess , dem Schrottbild usw....

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#69

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 13. Juni 2018, 19:33

chickenfarmer hat geschrieben: ...dem Schrottbild usw....
Nützt das wirklich was, wenn er den Brewie fotografiert?
Denke ein Foto vom Schrotbild wäre nützlicher :-).
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Viele Grüße
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#70

Beitrag von §11 » Mittwoch 13. Juni 2018, 19:59

Ich hab mich heute mal in einigen US Foren umgesehen. Die grottige Ausbeute scheint relative normal zu sein. Ehrlich gesagt war es schwer auch positive Berichte zu finden, auch vom neuen Model :Ahh

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#71

Beitrag von TheCK » Mittwoch 13. Juni 2018, 20:41

Ich versteh das trotzdem nicht. Der Brewie-Maischprozess kann ja nicht schlechter sein als eine Kombirast in der Mash Tun ohne Bewegung des Malzes. Da müsste das Wasser ja komplett am Malz vorbeigepumpt werden ohne es zu berühren. Oder wird da zuerst der Malzsack ins System gestellt und erst dann mit Wasser geflutet?
Was ich mir eventuell noch einreden ließe wäre, wenn der Maischwasser-ph-Wert extrem tief ist. Ich habe mal experimentell Rauchmalz in getorftem Wasser eingemaischt - sollte ein Whiskey-Bier werden, ist aber total misslungen. Der Wasser-ph war durch die Torfung (weiches Leitungswasser 2 Stunden über Torf gepumpt) irgendwo bei 3 - 3,5. Da kam dann auch kaum Ausbeute raus. Aber unter normalen Umständen will das einfach nicht in meinen Kopf warum das nicht zumindest auf schlechte, aber "normale" Werte hinauslaufen sollte.

Ich mein, 4 Kilo Malz für 10 Liter, das reicht doch locker für ein ordentliches Quadrupel. Da dann nicht mal eine Leichtbier-Stammwürze zu erreichen ... ohne Worte.
LG Chris

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#72

Beitrag von chickenfarmer » Mittwoch 13. Juni 2018, 21:32

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 13. Juni 2018, 19:33
chickenfarmer hat geschrieben: ...dem Schrottbild usw....
Nützt das wirklich was, wenn er den Brewie fotografiert?
Denke ein Foto vom Schrotbild wäre nützlicher :-).
Möglicherweise :Grübel , war ja nicht ausgeschlossen ;)

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#73

Beitrag von Hop`n`Roll » Montag 18. Juni 2018, 07:43

Hallo zusammen,

ich habe aufmerksam die Posts über Brewie hier im Forum gelesen.
Dabei wurde immer über das Problem der viel zu niedrigen SHA geklagt.
Wir haben bei Hopfen und mehr schon einige Sude mit den unterschiedlichsten Bierstilen auf dem Brewie gebraut. Eine so geringe SHA ist bei uns allerdings noch nie vorgekommen.
Mich würde es nun stark interessieren, ob es vielleicht am Gerät liegt.
Gerne würde ich die Sude bei uns nachbrauen um nachvollziehen zu können, wo das Problem liegt.
Es wäre schön, wenn ihr mir hierzu die Rezepte, Brauprotokolle und am besten noch Screenshots vom Brewie (Rastzeit, Hopfengaben, etc.) schicken könnt.
Vielleicht finden wir etwas raus.

Cheers und vielen Dank.
Manuel
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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#74

Beitrag von Student1981 » Montag 18. Juni 2018, 19:27

Werde ich die Tage gerne posten das Rezept. Wir beginnen demnächst mit Maischversuchen, um zu schauen, welche Schüttung mit Rasten am besten ist. Der Maischsack wird reingelegt rechts im Behälter und links wird über den Kochbehälter das Maischewasser aufgeheizt und dann nach rechts auf den Maischesack gepumpt.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#75

Beitrag von clmnsk » Dienstag 19. Juni 2018, 01:00

Student1981 hat geschrieben:
Montag 18. Juni 2018, 19:27
Werde ich die Tage gerne posten das Rezept. Wir beginnen demnächst mit Maischversuchen, um zu schauen, welche Schüttung mit Rasten am besten ist. Der Maischsack wird reingelegt rechts im Behälter und links wird über den Kochbehälter das Maischewasser aufgeheizt und dann nach rechts auf den Maischesack gepumpt.
Wird dann der Maischesack noch bewegt oder lasst ihr den so liegen?
Da entsteht dann nämlich einfach ein dicker Klumpen und ihr maischt mit der Außenfläche + X (5-8) Centimeter nach innen.
Dafür ist dann die Ausbeute vielleicht sogar ganz gut.

Mach doch mal ein Video oder erklär den genauen Ablauf mit Fotos, irgendwas stimmt da nicht.

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#76

Beitrag von Student1981 » Dienstag 19. Juni 2018, 09:53

Wir haben jetzt einen Maischversuch mit 3 kg Pilsner Malz extra hell und 15 l Hauptguss. Wir fahren auch nur die vier Rasten. Der Sack wird nicht bewegt und wir messen öfter den Extraktgehalt

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#77

Beitrag von schloemi » Dienstag 19. Juni 2018, 10:03

Vielleicht lässt der Maischesack kein Wasser durch oder verstopft die Poren. Schlechter als mit einer Gardine sollte es ja nicht sein. Ist es denn im Inneren des Sackes überhaupt feucht?

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#78

Beitrag von Student1981 » Dienstag 19. Juni 2018, 20:12

Hab jetzt mit nem Kochlöffel mit den Sack gerührt. Ist auf jeden Fall ein guter Extrakt rausgekommen. 17,4 Plato

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#79

Beitrag von uli74 » Mittwoch 20. Juni 2018, 16:20

Student1981 hat geschrieben:
Dienstag 19. Juni 2018, 20:12
Hab jetzt mit nem Kochlöffel mit den Sack gerührt. Ist auf jeden Fall ein guter Extrakt rausgekommen. 17,4 Plato
3 kg Malz, 17,4°P. Über wieviele Liter Würze reden wir?
Gruss

Uli

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Re: Brewie Erfahrungsberichte

#80

Beitrag von §11 » Mittwoch 20. Juni 2018, 17:22

Der Sack wird nicht bewegt und wir messen öfter den Extraktgehalt
Aber fuehrt das Bewegen des Sackes nicht das Prinzip ad absurdum? Ich meine die Idee (mit der Brewie auch auf der Seite wirbt) ist ja das die Maschine alles selbst macht. Laut Seite kann ich alles vorbereiten und dann per Handy starten und uberwachen wann ich will.

Wenn ich jetzt den Sack ruehren muss, das ist es halt eine sackteure Alternative zum Einkocher BIAB, oder uebersehe ich da was? :Grübel

Gruss

Jan

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