Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9351

Beitrag von irrwisch » Freitag 9. November 2018, 15:07

Haben die Rührfische die du hast eine Verdickung in der Mitte oder sind die glatt?
Die mit der Verdickung (z.B. der von HuM) haben mir auch nur Probleme gemacht und sind permanent rausgeflogen.
Die ohne Verdicklung laufen wesentlich besser und ruhiger.

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#9352

Beitrag von HrXXLight » Freitag 9. November 2018, 15:16

ok ich bestelle wohl nochmal neu. haben einen wulst
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9353

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. November 2018, 15:44

Kurze Antwort? Der Link zur langen Antwort :-)
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 75#p268175
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9354

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. November 2018, 16:46

irrwisch hat geschrieben:
Freitag 9. November 2018, 15:07
Haben die Rührfische die du hast eine Verdickung in der Mitte oder sind die glatt?
Die mit der Verdickung (z.B. der von HuM) haben mir auch nur Probleme gemacht und sind permanent rausgeflogen.
Die ohne Verdicklung laufen wesentlich besser und ruhiger.
Ohne Wulst ist besser. Von den ohne Wulst gibt es welche, die längsseits eine Naht haben. Die sind auch nicht so gut, weil schwerer zu reinigen usw. Anm besten sind welche aus Duranglas. Aber leider auch nicht überall zu bekommen.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9355

Beitrag von irrwisch » Freitag 9. November 2018, 17:08

Ja genau Wulst... mir ist die ganze Zeit das Wort nicht eingefallen :Bigsmile

@Jens: wo gibts denn welche aus Duran?
Hab meine von laborshop24, die sind PTFE ummantelt, ohne Wulst und ohne Naht aber Duranglas wäre noch geiler.
Wie sieht es bei denen mit Geräuschentwicklung aus?

Gruß
Julien

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9356

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Freitag 9. November 2018, 17:25

Gibt es auch da, wenn ich mich richtig erinnere. Sonst bei Omnilab. Omnilab hat aber oft nur „Großpackungen“ mit mehreren Rührfischen eines Typs und einen recht hohen Mindestbestellwert. Aber es läppert sich ja sowieso immer was zusammen, was fehlt :-)
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9357

Beitrag von Lapfanne » Samstag 10. November 2018, 12:05

Moin, kurze Frage für alle die, die am Samstag während der Läuterruhe Zeit zum Antworten finden. :thumbup
Ich möchte heute meinen ersten untergärigen Sud anstellen. Rasenmäher Lager aus MMuM mit Wyeast 2112 Kalifornia Lager.

Gärtemperatur ist klar, aber bei all den Beiträgen, die ich gefunden haben, ist mir unklar bei welcher Temperatur ist anstellen muss?
Bei ca 21° und dann runterkühlen oder beides auf Gärtemperatur bringen und dann anstellen?

Allen gut Sud am Wochenende!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9358

Beitrag von HubertBräu » Samstag 10. November 2018, 12:36

Beides auf Gärtemperatur bringen und dann anstellen :Drink

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9359

Beitrag von murby81 » Samstag 10. November 2018, 13:34

Gerade zum ersten Mal Hefe geerntet. Welche Schicht muss jetzt ins nächste Glas? Erkenne irgendwie keine Mittelschicht. Oder zählt der Hefe Schaum auch als Schicht? Dann die dunkelbraune Schicht? Danke
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9360

Beitrag von Michael Wendt » Samstag 10. November 2018, 14:58

Ich habe gestern zum ersten Mal Malz selbst geschrotet. 90 Prozent des Malzes (alles Gerste) habe ich 15 Minuten vorher mit 1% Wasser aus der Sprühflasche konditioniert. Den Walzenabstand habe ich auf CD-Breite eingestellt. Nun zwei Frage:

– Ist das Schrotbild (für den Grainfather) so okay? Links sieht man das trocken geschrotete Malz, rechts das konditionierte.
– Wahrscheinlich ist es nicht okay, denn ich habe 25 Liter in 8 Minuten geläutert. :Shocked Es lief so schnell durch, dass ich den Einkocher-Hahn für den Nachguss voll aufdrehen musste, sonst wäre der Treber trockengelaufen. Die Sudhaus-Ausbeute liegt bei 58 Prozent, ist also für ein Malzrohr-System noch okay. Ich kann damit leben. Sollte ich aus eurer Sicht dennoch etwas anders machen?

Schönes Wochenende
Michael
.
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geschrotetes Malz: links trocken, rechts mit 1% Wasser konditioniert
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2018-11-09  18-34 Uhr  (IMG_0920).jpg
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9361

Beitrag von Lapfanne » Samstag 10. November 2018, 16:00

HubertBräu hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 12:36
Beides auf Gärtemperatur bringen und dann anstellen :Drink
Hm...warum empfiehlt Wyest auf der Packung bei 18-22°anzustellen und erst runter zu kühlen, wenn sichtbare Gäraktivität eintritt? :Grübel
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9362

Beitrag von t3k » Samstag 10. November 2018, 16:03

Weil das schneller geht u auch funktioniert. Und die Besteigung möglichst einfach sein möchte, vermutlich.

Wenn du aber ein möglichst gutes Ergebnis haben möchtest, dann stellst du bei ca. 2 Grad unter deiner Zielgärtemperatur an und lässt das ganze dann kommen.

Sprich wenn die Zieltemperatur 12 Grad ist, dann bei 10 Grad anstellen ( beides Würze und Hefe haben 10 Grad).

Generell ist noch zu sagen, das die Hefe sich beim anstelle. im Temperaturbereich von ca +- 3 Grad der Würze befinden sollte um die Hefe nicht durch zu große Tempersturunterschiede zu sehr zu stressen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9363

Beitrag von Lapfanne » Samstag 10. November 2018, 16:09

Na, der Kühlschrank hängt schon an Inkbird, dann probiere ich es mal, wie t3k es empfiehlt und kühl beides auf 12°C
UG klingt nach meeehr Ruhe und Geduld als OG, wusste ich aber in Praxis fühlen ist nochmal anders :Smile

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9364

Beitrag von Chrissi_Chris » Samstag 10. November 2018, 16:13

Moin Moin,
Ich möchte mit an meine Zapfhähne einen neuen Schlauch bauen und bin auf der Suche nach diesen Spiralförmigen Schläuchen in sehr dünn.
Hat hier einer eine bezugsquelle ?

LG Chris
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9365

Beitrag von TimW » Samstag 10. November 2018, 17:01

Michael Wendt hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 14:58

– Ist das Schrotbild (für den Grainfather) so okay? Links sieht man das trocken geschrotete Malz, rechts das konditionierte.
– Wahrscheinlich ist es nicht okay, denn ich habe 25 Liter in 8 Minuten geläutert. :Shocked Es lief so schnell durch, dass ich den Einkocher-Hahn für den Nachguss voll aufdrehen musste, sonst wäre der Treber trockengelaufen.
Die Bilder sind jetzt nicht so super zu erkennen. Es sieht glaube ich ok aus, kann Dir aber hauptsächlich meine Einstellung zur GF-Schrotung berichten (aus persönlicher Erfahrung). Ich lasse es gerne eher gröber, auch wenn es etwas zu Lasten der Sudhaus-Ausbeute geht. Wenn ich es zu fein schrote, tendiert der GF dazu, nicht mehr so schön zu zirkulieren (oder, gerade bei hohem Weizenanteil, diese Tätigkeit sogar komplett einzustellen).Das beschleunigt dann auch gerne mal das Ansetzen oder -brennen am Topfboden.

Beim GF haben wir ja generell das Problem, dass wir den Ausfluss nicht steuern können. Somit lässt sich das Läutern dann auch eigentlich nicht regeln. Ich das habe bislang durch die Schrotung noch nicht in einen vernünftigen Bereich (~45 Minuten) steuern können - es war immer entweder so fix wie bei Dir, oder gleich eine Läuterkatastrophe, bei der ich die Hälfte der Zeit im Treber rumhacken musste, damit überhaupt etwas ging.

Da siegt dann schon eher meine Faulheit, die für 10% mehr Ausbeute kein wörtliches Hick-hack in Kauf nehmen will.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9366

Beitrag von Michael Wendt » Samstag 10. November 2018, 20:07

TimW hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 17:01
Michael Wendt hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 14:58

– Ist das Schrotbild (für den Grainfather) so okay? Links sieht man das trocken geschrotete Malz, rechts das konditionierte.
– Wahrscheinlich ist es nicht okay, denn ich habe 25 Liter in 8 Minuten geläutert. :Shocked Es lief so schnell durch, dass ich den Einkocher-Hahn für den Nachguss voll aufdrehen musste, sonst wäre der Treber trockengelaufen.
Die Bilder sind jetzt nicht so super zu erkennen. Es sieht glaube ich ok aus, kann Dir aber hauptsächlich meine Einstellung zur GF-Schrotung berichten (aus persönlicher Erfahrung). Ich lasse es gerne eher gröber, auch wenn es etwas zu Lasten der Sudhaus-Ausbeute geht. Wenn ich es zu fein schrote, tendiert der GF dazu, nicht mehr so schön zu zirkulieren (oder, gerade bei hohem Weizenanteil, diese Tätigkeit sogar komplett einzustellen).Das beschleunigt dann auch gerne mal das Ansetzen oder -brennen am Topfboden.

Beim GF haben wir ja generell das Problem, dass wir den Ausfluss nicht steuern können. Somit lässt sich das Läutern dann auch eigentlich nicht regeln. Ich das habe bislang durch die Schrotung noch nicht in einen vernünftigen Bereich (~45 Minuten) steuern können - es war immer entweder so fix wie bei Dir, oder gleich eine Läuterkatastrophe, bei der ich die Hälfte der Zeit im Treber rumhacken musste, damit überhaupt etwas ging.

Da siegt dann schon eher meine Faulheit, die für 10% mehr Ausbeute kein wörtliches Hick-hack in Kauf nehmen will.
Danke für den Erfahrungsbericht! Ist zeitlich natürlich angenehm, das schnelle Läutern. Und ein wenig mehr Malzeinsatz, um der schlechten SHA zu begegnen, ist ja auch kein Problem. Eine Möglichkeit wäre vielleicht noch, nur die Hälfte des Malzes vor dem Schroten zu konditionieren. Bislang hatte ich Malz immer geschrotet gekauft, und da liefen vielleicht 1 bis 1,5 Liter pro Minute beim Läutern durch. Allerdings ging da vorher bei Maischen auch immer einiges durch den Überlauf - dieses Mal gar nicht. Der Treber hatte auch erstmals keine Mehlschicht oben aufliegen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9367

Beitrag von Sandersen777 » Samstag 10. November 2018, 22:27

Howdy,

plane gerade einen Mini-Kühlschrank zur 5Liter-Zapfanlage umzubauen. Ist es sinnvoll die CO2-Flasche in den Kühlschrank zu planen? Oder 'muss' sie evtl. zwingend außerhalb stehen?

Gruß
Jan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9368

Beitrag von afri » Samstag 10. November 2018, 22:53

murby81 hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 13:34
Gerade zum ersten Mal Hefe geerntet. Welche Schicht muss jetzt ins nächste Glas? Erkenne irgendwie keine Mittelschicht. Oder zählt der Hefe Schaum auch als Schicht? Dann die dunkelbraune Schicht?
Alles unterm Jungbier (braune Schicht) sieht eigentlich recht brauchbar aus, das kannst du ernten. Den Schaum und das Jungbier solltest du verwerfen. Wenn sich in der unteren Schicht noch eine Schichtung einstellt: ganz unten liegen die toten Zellen, die kannst du auch verwerfen.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9369

Beitrag von Johnny H » Sonntag 11. November 2018, 10:09

Ich bezweifle, dass sich in einer Erntehefe im Glas die toten Zellen von den lebenden unterscheiden lassen. Im Gärbehälter und ganz besonders in ZKG mag sich ja eine solche Schichtenbildung durchaus einstellen, weil die toten Zellen als erstes und vermutlich schon während der Hauptgärung mit dem Trub absinken, aber im Glas nach der Ernte, wenn man sowieso wieder alles aufrührt?

In meinen Erntehefen sehe ich aber durchaus öfters eine Schichtenbildung: ganz unten sind meist die Reste der Hopfenharze und Trubpartikel, erkennbar als dunklere Partikel. Das verwerfe ich natürlich nach Möglichkeit auch. Die Hefe zur Weiterverwendung sollte halt cremig sein, zumindest stelle ich mir das so vor.
Jubel erscholl, als sich die Trinker von dem schneidigen, köstlichen, bei dem früher in Pilsen erzeugten nie wahrgenommenen Geschmack überzeugten. Die Geburt des Pilsner Bieres!
(E. Jalowetz, Pilsner Bier im Lichte von Praxis und Wissenschaft, 1930)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9370

Beitrag von t3k » Sonntag 11. November 2018, 12:34

Sandersen777 hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 22:27
Ist es sinnvoll die CO2-Flasche in den Kühlschrank zu planen? Oder 'muss' sie evtl. zwingend außerhalb stehen?

Gruß
Jan
Moin Jan,
Für das co2 ist es egal ob drinnen oder draußen.
Drinnen macht das ganze irgendwie kompakter, aber du brauchst mehr Platz.
Draußen hat den Vorteil, das du dir den Platz für die CO2-Flasche im Kühlschrank sparen kannst. Dafür musst du aber Löcher in den Kühlschrank machen und Dir Gedanken machen wo und wie du die CO2-Flasche anbringst.

Bei 5L könnte man auch über 16g co2 Kartuschen anstatt Flasche nachdenken.

Cheers
T3K

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9371

Beitrag von Sandersen777 » Sonntag 11. November 2018, 16:56

t3k hat geschrieben:
Sonntag 11. November 2018, 12:34
Sandersen777 hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 22:27
Ist es sinnvoll die CO2-Flasche in den Kühlschrank zu planen? Oder 'muss' sie evtl. zwingend außerhalb stehen?

Gruß
Jan
Moin Jan,
Für das co2 ist es egal ob drinnen oder draußen.
Drinnen macht das ganze irgendwie kompakter, aber du brauchst mehr Platz.
Draußen hat den Vorteil, das du dir den Platz für die CO2-Flasche im Kühlschrank sparen kannst. Dafür musst du aber Löcher in den Kühlschrank machen und Dir Gedanken machen wo und wie du die CO2-Flasche anbringst.

Bei 5L könnte man auch über 16g co2 Kartuschen anstatt Flasche nachdenken.

Cheers
T3K
Danke T3K

Bin noch in der Planungsphase und kann mich noch nicht so recht entscheiden. Werd aber alles in Betracht ziehen :thumbup

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9372

Beitrag von Felix83 » Montag 12. November 2018, 12:51

Beim High Gravity Brauen: Auf was bezieht sich da der High Gravity Faktor Dreisatz im kleinen Brauhelfer?
Gibt man auf die Ausschlagwürze z.B. 30% Wasser drauf, oder nimmt man die komplett geplante Sudgröße und davon 30% Wasser?
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9373

Beitrag von Uwe12 » Montag 12. November 2018, 15:07

Sandersen777 hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 22:27
Ist es sinnvoll die CO2-Flasche in den Kühlschrank zu planen? Oder 'muss' sie evtl. zwingend außerhalb stehen?
Ich meine mich zu erinnern, daß die Gasflasche in der Kühlung drin nicht ganz leer wird.
Wieviel nicht verwertbare Restmenge aber zu erwarten ist, weiß ich nicht. :redhead

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9374

Beitrag von nrtn » Montag 12. November 2018, 15:19

Michael Wendt hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 20:07
TimW hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 17:01
Michael Wendt hat geschrieben:
Samstag 10. November 2018, 14:58

– Ist das Schrotbild (für den Grainfather) so okay? Links sieht man das trocken geschrotete Malz, rechts das konditionierte.
– Wahrscheinlich ist es nicht okay, denn ich habe 25 Liter in 8 Minuten geläutert. :Shocked Es lief so schnell durch, dass ich den Einkocher-Hahn für den Nachguss voll aufdrehen musste, sonst wäre der Treber trockengelaufen.
Die Bilder sind jetzt nicht so super zu erkennen. Es sieht glaube ich ok aus, kann Dir aber hauptsächlich meine Einstellung zur GF-Schrotung berichten (aus persönlicher Erfahrung). Ich lasse es gerne eher gröber, auch wenn es etwas zu Lasten der Sudhaus-Ausbeute geht. Wenn ich es zu fein schrote, tendiert der GF dazu, nicht mehr so schön zu zirkulieren (oder, gerade bei hohem Weizenanteil, diese Tätigkeit sogar komplett einzustellen).Das beschleunigt dann auch gerne mal das Ansetzen oder -brennen am Topfboden.

Beim GF haben wir ja generell das Problem, dass wir den Ausfluss nicht steuern können. Somit lässt sich das Läutern dann auch eigentlich nicht regeln. Ich das habe bislang durch die Schrotung noch nicht in einen vernünftigen Bereich (~45 Minuten) steuern können - es war immer entweder so fix wie bei Dir, oder gleich eine Läuterkatastrophe, bei der ich die Hälfte der Zeit im Treber rumhacken musste, damit überhaupt etwas ging.

Da siegt dann schon eher meine Faulheit, die für 10% mehr Ausbeute kein wörtliches Hick-hack in Kauf nehmen will.
Danke für den Erfahrungsbericht! Ist zeitlich natürlich angenehm, das schnelle Läutern. Und ein wenig mehr Malzeinsatz, um der schlechten SHA zu begegnen, ist ja auch kein Problem. Eine Möglichkeit wäre vielleicht noch, nur die Hälfte des Malzes vor dem Schroten zu konditionieren. Bislang hatte ich Malz immer geschrotet gekauft, und da liefen vielleicht 1 bis 1,5 Liter pro Minute beim Läutern durch. Allerdings ging da vorher bei Maischen auch immer einiges durch den Überlauf - dieses Mal gar nicht. Der Treber hatte auch erstmals keine Mehlschicht oben aufliegen.
Ich habe die letzten 2 Male Brauen mit dem Grainfather das Malz vorkonditioniert (1h vorher) in der Mattmill Klassik bei Werkseinstellung 2-mal mit der Handkurbel geschrotet und damit beide male 84% Effizienz (laut dem GF App Rechner) erreicht. Nachguss dauerte rund 20 Minuten. Vom Gefühl her hab ich beim 2. Schrotdurchgang durchaus nochmal 10% der Körner erwischt - also vielleicht ist meine Mühle auch einfach falsch eingestellt :)

Was ich auch anders gemacht habe (im Gegensatz zu vorher wo ich eher so 59% hatte) ist

1. Bei der Hälfte des Maischens pausiert und einmal umgerührt. Ich vermute aber, dass das nicht so viel bringt - wird beim nächsten Mal weggelassen.
2. Vor dem Nachguss das obere Sieb auf das Malz drücken und damit leicht komprimieren. Ich tippe ehrlich gesagt darauf, dass das der wichtige Punkt ist - vorher lief es bei mir auch schnell durch und war eben ineffizient.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9375

Beitrag von nrtn » Montag 12. November 2018, 15:45

Felix83 hat geschrieben:
Montag 12. November 2018, 12:51
Beim High Gravity Brauen: Auf was bezieht sich da der High Gravity Faktor Dreisatz im kleinen Brauhelfer?
Gibt man auf die Ausschlagwürze z.B. 30% Wasser drauf, oder nimmt man die komplett geplante Sudgröße und davon 30% Wasser?
Ich finde das immer recht unintuitiv. Im Code sieht das so aus:

Code: Alles auswählen

    highGravityFaktor = 1 + (double(spinBox_High_Gravity->value()) / 100);

    // Sollmenge Würze nach dem Hopfenseigen
    spinBox_MengeSollNachHopfenseihen->setValue(spinBox_Menge->value() /
                                                highGravityFaktor);
"spinBox_Menge->value()" ist die eingestellte Menge der Ausschlagwürze. Wenn du 30% einstellst wäre der Faktor 1.3 und damit geht der Rechner davon aus, dass du nach dem Brauen 30% der in der Pfanne befindlichen Menge nochmal an Wasser draufkippst. Also bei 20l in der Pfanne nochmal 6l Wasser drauf.

Ich lass mich aber gerne korrigieren. Falls du Code-affin bist kannst du hier nach "highGravityFaktor" suchen um genau zu gucken wie der Faktor einfließt.

Edit: Gremmel antwortet im brauhelfer Thread auch sicherlich selber - wie schnell ist eine andere Frage...

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#9376

Beitrag von Felix83 » Montag 12. November 2018, 16:31

Alles klar! Perfekt! Danke!
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9377

Beitrag von Crocodile Dundee » Montag 12. November 2018, 21:07

Hallo,
möchte am nächsten Wochenende (18./19.11.) noch für Weihnachten einen Sud ansetzen (ca. 20l in vier 5l-Partyfässern),
so daß ich wahrscheinlich so um den 23.11. herum abfüllen kann. Somit bleiben also nur ca. 4 Wochen Reifezeit bis Heilig Abend.
Kann mir jemand einen Tipp für ein Rezept geben, das mit dieser relativ "kurzen" Reifezeit gut auskommt ?

Gruß
Frank
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9378

Beitrag von SaltCityBrew » Montag 12. November 2018, 21:32

Crocodile Dundee hat geschrieben:
Montag 12. November 2018, 21:07
Hallo,
möchte am nächsten Wochenende (18./19.11.) noch für Weihnachten einen Sud ansetzen (ca. 20l in vier 5l-Partyfässern),
so daß ich wahrscheinlich so um den 23.11. herum abfüllen kann. Somit bleiben also nur ca. 4 Wochen Reifezeit bis Heilig Abend.
Kann mir jemand einen Tipp für ein Rezept geben, das mit dieser relativ "kurzen" Reifezeit gut auskommt ?

Gruß
Frank
Hallo Frank.
Ich habe nun schon des öfteren den Sierra Nevada Pale Ale clone von Mmum gebraut:
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... griff=Snpa
Das Bier kam bei allen bisher super an und war bisher immer nach vier Wochen, ehr schon nach drei Wochen absolut trinkreif.

Noch besser ist das Simcoe IPA: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... iff=Simcoe
Das Bier war quasi schon nach der Nachgärung trinkbar. Nach 4 Wochen war das definitiv reif und auch genügend geklärt.
Meine Vorstellung:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p279718
Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9379

Beitrag von afri » Montag 12. November 2018, 21:57

Crocodile Dundee hat geschrieben:
Montag 12. November 2018, 21:07
Kann mir jemand einen Tipp für ein Rezept geben, das mit dieser relativ "kurzen" Reifezeit gut auskommt ?
Wie immer kommt Weihnachten und Silvester ganz plötzlich :-)

Du kannst jegliches obergäriges Gelumpe machen, das wird bis dahin sicherlich zu trinken sein. Und nächstes Jahr planst du bereits im Juni und bist eine Sorge los.
Achim
Bier ist ein Stück Lebenskraft!

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Crocodile Dundee
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#9380

Beitrag von Crocodile Dundee » Montag 12. November 2018, 22:08

SaltCityBrew hat geschrieben:
Montag 12. November 2018, 21:32
Hallo Frank.
Ich habe nun schon des öfteren den Sierra Nevada Pale Ale clone von Mmum gebraut:
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... griff=Snpa
Das Bier kam bei allen bisher super an und war bisher immer nach vier Wochen, ehr schon nach drei Wochen absolut trinkreif.

Noch besser ist das Simcoe IPA: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... iff=Simcoe
Das Bier war quasi schon nach der Nachgärung trinkbar. Nach 4 Wochen war das definitiv reif und auch genügend geklärt.
Super, danke!
Ich glaube, ich werde das Sierra Nevada Pale Ale machen. Nach den Tests, die ich eben gesehen hab, scheints wirklich ein lecker Bierchen zu sein.

Gruß
Frank
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