Kurze Frage, kurze Antwort

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12201

Beitrag von Eifelbauer » Samstag 20. Juni 2020, 13:55

Danke Bernd 🍻
Meinungen, Biere und Fürze haben gemeinsam, dass man nur die eigenen als bekömmlich empfindet.
Gruß aus der Nordeifel, Arnd.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12202

Beitrag von CastleBravo » Samstag 20. Juni 2020, 19:23

spritzwein007 hat geschrieben:
Samstag 20. Juni 2020, 11:21
Halllo! Ich benötige einen neuen Magnetrüher, kann mir jemand einen empfehlen? Lg
Hab dieses Modell:
https://www.ebay.de/itm/Magnetruehrer-L ... 890.l49292

Seit 20 Suden im Einsatz. Läuft wie ein Uhrwerk.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12203

Beitrag von ak59 » Samstag 20. Juni 2020, 21:27

Ich wollte heute das 1. Mal mit Eiswasser auf 10° Anstelltemperatur runterkühlen. Bei 13° hat meine Bohrmaschinengetriebene Pumpe leider das zeitliche gesegnet (hat aber auch ganz schön arbeiten müssen).

Kann mir jemand ein Modell mit 1/2" und Netztspannung aus eigenem Gebrauch empfehlen?

Viele Grüße,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12204

Beitrag von hyper472 » Samstag 20. Juni 2020, 22:28

ak59 hat geschrieben:
Samstag 20. Juni 2020, 21:27
Ich wollte heute das 1. Mal mit Eiswasser auf 10° Anstelltemperatur runterkühlen. Bei 13° hat meine Bohrmaschinengetriebene Pumpe leider das zeitliche gesegnet (hat aber auch ganz schön arbeiten müssen).

Kann mir jemand ein Modell mit 1/2" und Netztspannung aus eigenem Gebrauch empfehlen?

Viele Grüße,

Andreas
welche Menge möchtest Du denn runterkühlen?

Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12205

Beitrag von Braufex » Samstag 20. Juni 2020, 22:50

Mit dieser Pumpe und Kühlspirale kühl ich mit 25l Eiswasser 22l Würze in ca. 30 min von 20°C auf 8°C.
Version: 35W / 2000l/h Typ: CHJ-2000
Hab ich vor einem Jahr noch für 22€ bekommen

https://www.ebay.de/itm/Teichpumpe-ECO- ... SwWPle1xNw

Diese hier sieht baugleich aus:
https://www.amazon.de/dp/B014MB5RQ4/ref ... 0cnVl&th=1

Gruß Erwin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12206

Beitrag von ak59 » Samstag 20. Juni 2020, 23:36

... die hatte ich schon mal im Visier - perfekt, danke.

@Henning: Diesmal ging's um 15L, von 18° (dahin komme ich mit Brunnenwasser) auf 13° hab ich etwa 15min gebraucht, bis die Pumpe versagte. Hätte wohl auch meinem Akkuschrauber auf die Dauer nicht gefallen.

Gruß,

Andreas

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12207

Beitrag von hyper472 » Samstag 20. Juni 2020, 23:44

ak59 hat geschrieben:
Samstag 20. Juni 2020, 23:36
... die hatte ich schon mal im Visier - perfekt, danke.

@Henning: Diesmal ging's um 15L, von 18° (dahin komme ich mit Brunnenwasser) auf 13° hab ich etwa 15min gebraucht, bis die Pumpe versagte. Hätte wohl auch meinem Akkuschrauber auf die Dauer nicht gefallen.

Gruß,

Andreas
In meinem Schmalhans- Thread habe ich ein Foto von einer Pumpe gepostet, die klaglos in ähnlicher Zeit von 20°C auf 10°C runterkühlt, mit 11l Eiswasser (6l Eis, 5l Wasser).

Viele Grüße, Henning
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12208

Beitrag von ak59 » Samstag 20. Juni 2020, 23:52

Hi,
den Thread hatte ich mir angesehen - meinem kleinen (zur Zeit einzig genutzten) Setup nicht unähnlich, aber die Pumpe konnte ich nicht ausmachen - müsste um Bild 137 sein. Aber ich hab mir die oben erwähnte gleich bestellt - am Material scheitert's wohl nicht mehr, nur zwischen dem Kopfhörer muss ich noch einiges aufrüsten.
Gruß,
Andreas

Edit: ... doch noch gefunden ...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12209

Beitrag von ak59 » Sonntag 21. Juni 2020, 15:28

Hallo,
ich hatte hier irgendwo mal einfache Etiketten oder besser sowas wie Schleifen, für den Hals der Bierflaschen gesehen, find' den Thread aber nicht mehr :-( Hat das jemand parat? War über Tabellenkalkulation.

Gruß,

Andreas

Edit: Vergesst's, nehm den kleinen Brauhelfer, vielleicht war's das sogar.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12210

Beitrag von Braufex » Sonntag 21. Juni 2020, 18:32

Bierokrat hat geschrieben:
Freitag 19. Juni 2020, 16:55
Das ist das Ventil an der 10 kg Flasche von Hornbach. Macht dieses Ventil Probleme, oder kann ich mit einer entsprechenden Hochdruckleitung umfüllen? An meinen anderen Flaschen sehen die Ventilöffnungen leider anders aus.
Das ist ein Restdruckventil (engl.: RPV). Sorgt dafür, dass die Flasche bei einem bestimmten Restdruck kein CO2 mehr abgibt, um einen bestimmten (vor Korrosion) schützenden Restdruck in der Flasche zu erhalten (2 - 3 bar? Bin mir nicht sicher).

- Wenn Du so ein Ventil in einer Spenderflasche hast, kannst Du Deine Flaschen ganz normal mit Hochdruckschlauch befüllen.
- Sollte so ein Ventil in einer zu füllenden Flasche verbaut sein, benötigst Du einen RPV-(Restdruck)-Adapter. Mit diesem kann dann über eine Madenschraube der Ventilstößel in der Empfängerflasche gedrückt werden.
Und noch interessehalber bezüglich Sicherheit: Was würde denn passieren, wenn man eine Flasche überfüllt?
Flüssiges CO2 im Hochdruckschlauch, welches dann entsprechend expansiv austritt, sobald man die Überwurfmutter langsam löst?
Wenn Du die Überwurfmutter langsam löst und aufhörst zu drehen sobald es leicht (!) zum Zischen anfängt, passiert eigentlich nichts besonderes; Du musst nur warten, bis der flüssige Rest verdampft ist. Dabei vereist dann wahrscheinlich der Schlauch und die Anschlüsse.
Es ist eh nicht so leicht, eine Flasche ganz voll zu bekommen. Ich leg meine zu füllenden Flaschen vorher in die Gefriertruhe, damit erreiche ich einen Füllgrad von ca. 75%.
Wenn ich allerdings die zu 75% gefüllten Flaschen dann nochmal für 2-3 Stunden in den Gefrierschrank leg, kann ich die Flaschen durchaus überfüllen.
Beispiel (Sodastream-Flasche, Tara 750g, Standard-Füllung 425g, Brutto gefüllt 1175g):
- nach dem ersten Füllen ca. 1050g = Füllung 300 von 425g
- 2te Füllung 1223g = Füllung 473g; Überfüllung 48g (ca.11%)
Hab dann zur Sicherheit aus der Sodastreamflasche etwas CO2 abgeblasen um Gasraum für die Ausdehnung des flüssigen CO2 zu schaffen. Weiß allerdings nicht, wieviel freier Gasraum bei einer Füllung von 473g evtl. noch zur Verfügung stand.
Vielleicht hat da ja jemand noch ergänzende Infos ...

Gruß Erwin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12211

Beitrag von Harplip » Sonntag 21. Juni 2020, 19:31

Hallo miteinander,hat eigentlich jemand die deckelbügelfüße bei den Nc-Kegs dewechselt...
Habe mir bei candirect welche bestellt und gehen nicht drauf... schon in heiß Wasser gelegt
Und nichts....

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12212

Beitrag von VolT Bräu » Sonntag 21. Juni 2020, 19:40

Braufex hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 18:32
Es ist eh nicht so leicht, eine Flasche ganz voll zu bekommen. Ich leg meine zu füllenden Flaschen vorher in die Gefriertruhe, damit erreiche ich einen Füllgrad von ca. 75%.
Komisch. Ich friere meine auch kurz ein und komme damit direkt im ersten Anlauf auf um die 100%.
Bei mir ist es eine umgedrehte 6kg Flasche mit Adapter ohne Schlauch. Keine Ahnung, ob es am Setup liegt oder an den Flaschen?

Leichte Überfüllung sollte kein Problem sein, da die Flaschen ja einen recht großen Sicherheitsbereich haben, damit sie z. B. auch im Hochsommer in der prallen Sonne nicht hochgehen. Das würde ich dann einer überfüllten Flasche vielleicht nicht mehr antun.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12213

Beitrag von Braufex » Sonntag 21. Juni 2020, 20:03

VolT Bräu hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 19:40
Braufex hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 18:32
Es ist eh nicht so leicht, eine Flasche ganz voll zu bekommen. Ich leg meine zu füllenden Flaschen vorher in die Gefriertruhe, damit erreiche ich einen Füllgrad von ca. 75%.
Komisch. Ich friere meine auch kurz ein und komme damit direkt im ersten Anlauf auf um die 100%.
Bei mir ist es eine umgedrehte 6kg Flasche mit Adapter ohne Schlauch. Keine Ahnung, ob es am Setup liegt oder an den Flaschen?
Servus Volker,
ich könnte mir vorstellen, daß es an der Restmenge an flüssigem CO2 in der Flasche und dessen Wärme(Kühl-)kapazität liegt.
Meine Sodastreamflaschen enthalten beim Wechsel kein flüssiges CO2 mehr.
Dadurch nimmt die gekühlte Flasche beim Füllen sehr schnell die Temperatur des Füllgases an.
Wenn ich die teilbefüllte und nochmals gekühlte Flasche anschliesse, bleibt diese eiskalt.

Kann es sein, dass Deine zu füllenden Flaschen noch eine Restmenge an flüssigem CO2 enthalten?

Oder hast Du eine wärmere Spenderflasche? Meine 10kg-Tauchrohrflasche steht draussen in der Garage ...

Oder liegt es daran, dass bei Dir der hydrostatische Druck noch mithilft, wenn die Spenderflasche auf dem Kopf steht. Meine zu füllende Flasche wird über einen Adapter direkt an das Flaschenventil geschraubt.

Gruß Erwin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12214

Beitrag von VolT Bräu » Sonntag 21. Juni 2020, 20:08

Braufex hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 20:03
Kann es sein, dass Deine zu füllenden Flaschen noch eine Restmenge an flüssigem CO2 enthalten?

Oder hast Du eine wärmere Spenderflasche? Meine 10kg-Tauchrohrflasche steht draussen in der Garage ...
Hi Erwin,

Meine Flaschen sind vor der Befüllung fast komplett leer. Die habe ich schon in einem Zug überfüllt. Die Spenderflasche steht im Haus. Die hat vielleicht so um die 17 Grad.

Viele Grüße
Volker
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12215

Beitrag von Braufex » Sonntag 21. Juni 2020, 20:11

In der Garage hab ich auch ungefähr 17/18°C, je nach Wetter.
Dann gehe ich mal davon aus, dass Dir der hydrostatische Druck durch die auf dem Kopf stehende Flasche beim Füllen hilft.

Gruß Erwin

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12216

Beitrag von VolT Bräu » Sonntag 21. Juni 2020, 20:51

Harplip hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 19:31
Hallo miteinander,hat eigentlich jemand die deckelbügelfüße bei den Nc-Kegs dewechselt...
Habe mir bei candirect welche bestellt und gehen nicht drauf... schon in heiß Wasser gelegt
Und nichts....
Das Problem hatte ich auch schon. Die sind anscheinend nicht ganz einheitlich. Hier gibt es z. B. 2 Größen: https://www.my-bier.de/8_Lagern_und_Ausschenken.html
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12217

Beitrag von Bierokrat » Sonntag 21. Juni 2020, 21:49

Braufex hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 18:32
Das ist ein Restdruckventil (engl.: RPV). ...

Gruß Erwin
:thumbsup
Super!
Besten Dank für die Erklärungen!
Bei Gas unter hohem Druck bin ich lieber Mal etwas vorsichtiger und frag zuvor Mal. :redhead

:Drink
LG, Bernd.
Prost!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12218

Beitrag von Chains » Sonntag 28. Juni 2020, 08:35

Ich habe momentan ein Verständnisproblem im Bezug auf Malzrohrsysteme und hoffe ihr könnt mich erhellen.

Ich braue auf einer klassischen zwei Kessel Anlage (Maisch- und Braukessel kombiniert und ein Läuterbottich), bin damit recht zufrieden und habe letzte Woche mein System noch um ein Rührwerk ergänzt. (SHA zwischen 62% und 65% vor dem Rührwerk) Vom Rührwerk hatte ich mir einen großen Sprung in der SHA erhofft, jedoch kam ich gestern lediglich auf 62%. (Kann auch an der Schüttung gelegen haben 70%Pale Ale, 15% Haferflocken, 10% Münchner Malz, 5% Weizenmalz (hell))
Ein Brautag bei 35l Ausschlag dauert bei mir so ca 5-7h.

Nun zu meinem Problem/meiner Frage:
Ich habe gelesen das Malzrohrsysteme im Schnitt auch zwischen 50-60% SHA schaffen, man jedoch den Zeitlichen Aufwand drastisch reduzieren kann. Der markanteste Nachteil den ich persönlich aber erkenne ist, dass man beim Läutern/Nachgussaufbringen jedoch keine klare Würze erhält. Welche Nachteile hat es, wenn noch Schwebstoffe in der Würze sind? Ich habe mal gelernt, dass es zu einem Bittern vom Bier kommen kann.
Welche anderen Nachteile hat ein Malzrohrsystem im Bezug auf meine Zwei Kessel Anlage?

Gruß

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12219

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Sonntag 28. Juni 2020, 09:06

Chains hat geschrieben:
Sonntag 28. Juni 2020, 08:35
Ich habe momentan ein Verständnisproblem im Bezug auf Malzrohrsysteme und hoffe ihr könnt mich erhellen.

Ich braue auf einer klassischen zwei Kessel Anlage (Maisch- und Braukessel kombiniert und ein Läuterbottich), bin damit recht zufrieden und habe letzte Woche mein System noch um ein Rührwerk ergänzt. (SHA zwischen 62% und 65% vor dem Rührwerk) Vom Rührwerk hatte ich mir einen großen Sprung in der SHA erhofft, jedoch kam ich gestern lediglich auf 62%. (Kann auch an der Schüttung gelegen haben 70%Pale Ale, 15% Haferflocken, 10% Münchner Malz, 5% Weizenmalz (hell))
Ein Brautag bei 35l Ausschlag dauert bei mir so ca 5-7h.

Nun zu meinem Problem/meiner Frage:
Ich habe gelesen das Malzrohrsysteme im Schnitt auch zwischen 50-60% SHA schaffen, man jedoch den Zeitlichen Aufwand drastisch reduzieren kann. Der markanteste Nachteil den ich persönlich aber erkenne ist, dass man beim Läutern/Nachgussaufbringen jedoch keine klare Würze erhält. Welche Nachteile hat es, wenn noch Schwebstoffe in der Würze sind? Ich habe mal gelernt, dass es zu einem Bittern vom Bier kommen kann.
Welche anderen Nachteile hat ein Malzrohrsystem im Bezug auf meine Zwei Kessel Anlage?

Gruß
Ich bin vom BM 50 weg, hin zu Induktionsplatten und Töpfen. Den BM 10 habe ich noch.
Darüber hinaus kenne ich den Mundschenk, der hier auch kurzzeitig im Einsatz war.

Meine Beweggründe von Malzrohr wegzugehen waren:
- man spart mit dem Malzrohr nicht wirklich Zeit, gegenüber 2 Töpfen und 2 Induktionsplatten
- Töpfe waschen sich wesentlich leichter ab, als Malzrohrsysteme mit Elektrik und Pumpen
- man ist sehr flexibel in Bezug auf Schüttungsverhältnis, Hauptguss Menge, Sudgrößen allgemein (ggf. mit weiterem Topf)
- die STW für einen Doppelbock im Topf zu erreichen ist ein Kinderspiel, beim BM werden die Böcke schon zu dünn
- STW halbwegs genau treffen ist im BM eher Glückssache
- miese SHA
- mit Töpfen bleibt die Küche sauberer, da kein Geklecker beim Malzrohr ziehen etc.
- mit Töpfen kann man 70 Liter Sude ohne Flaschenzug läutern

Der Mundschenk konnte super klare Würze nach Läutern und nach Kochen.
Der BM hat nach Läutern eher trübe Brühe. Nach Kochen ist es OK.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
-----------
Viele Grüße
Jens

Interesse an Flüssighefen ... ? Aus Zeitgründen derzeit kein Hefeversand.

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Michael Wendt
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12220

Beitrag von Michael Wendt » Sonntag 28. Juni 2020, 12:05

Chains hat geschrieben:
Sonntag 28. Juni 2020, 08:35
Der markanteste Nachteil den ich persönlich aber erkenne ist, dass man beim Läutern/Nachgussaufbringen jedoch keine klare Würze erhält. Welche Nachteile hat es, wenn noch Schwebstoffe in der Würze sind? Ich habe mal gelernt, dass es zu einem Bittern vom Bier kommen kann.
Welche anderen Nachteile hat ein Malzrohrsystem im Bezug auf meine Zwei Kessel Anlage?

Gruß
Im Grainfather habe ich durchaus klare Würze bekommen. Und weil hier viele ambitionierte Hobbybrauer einen zu verwenden scheinen, kann das massive Plätschern beim Läutern auch kein großes Problem sein.

Ich kann ansonsten der Aufzählung von Jens voll zustimmen. Am meisten gestört hat mich beim Grainfather das Einmaischen, das mit Topf und Rührwerk um Längen einfacher ist. Und man kann einen Automaten, anders als Töpfe, nicht in den Geschirrspüler stellen - das relativiert den Zeitvorteil erheblich. Deshalb ist ein Malzrohrsystem aber noch lange nicht schlecht. Kommt halt auf die Prioritäten an.

Die meiste Zeit kann man m. E. mit reinen Vorderwürzebieren sparen.

Viele Grüße
Michael
„Ah, das schmeckt wie ein richtiges Vierzehnzwanziger“

Meine Anlage: viewtopic.php?f=20&t=12052
Meine Vorstellung: viewtopic.php?f=50&t=11885
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12221

Beitrag von t3k » Sonntag 28. Juni 2020, 13:00

Chains hat geschrieben:
Sonntag 28. Juni 2020, 08:35

Ich braue auf einer klassischen zwei Kessel Anlage (Maisch- und Braukessel kombiniert und ein Läuterbottich), bin damit recht zufrieden ....
Ein Brautag bei 35l Ausschlag dauert bei mir so ca 5-7h. Gruß
Moin Chains,
Ich gehe mal davon aus, das du eine Einkocher als Braukessel/Maischebotich verwendest, oder ? Den kannst nicht in die Spühlmaschiene stellen und bei einem Ausschlag von 35L müsste dein Pot auch so um die 50 L fassen ... der geht ebenfalls nicht in die spühlmachine.

Ich denke es kommt immer auf die Gegebenheiten bei dir vor Ort an und was du hauptsächlich brauen willst.
Malzrohrsysteme grundsätzlich abzulehnen ist denke ich nicht ganz richtig. Und die SHA spielt bei den Hobbybrauer-Mengen nicht wirklich eine entscheidende Rolle.

Bei mir sieht es so aus, ich muss in der Wohnung brauen, alles ist etwas eng und es gibt immer wieder Konkurrenzsituation in der Küche mit meiner Frau :Smile

Ich hab eine 35L Anlage mit Induktionsplatte, Termoport 38L und Kessel 56L von SSBrewtech kombiniert mit dem Conical von SSBrewtech ... das setup it toll, ABER ... alles von Hand reinigen und wieder verstauen dauert seine Zeit und das handling ist an der Grenze von küchentauglich :Grübel ... hätte ich einen Braukeller sähe das alles wieder ganz anders aus.

Dazu hab ich noch einen BM10 + BrewBucket Mini von SSbretech ... der BM10 reinigt sich selbst bei 60Grad mit enymbrew und alles andere geht in die Spühlmachine.
Zudem hat der BM10 (neue Sw vorausgesetzt) eine programmierbare Zeitvorwahl. Das ist für mich die größte Zeit-Ersparnis. Ich lege am Abend vorher das Wasser vor und stelle die Uhr. Der BM heizt ab 6 selbstständig auf und weckt mich zum einmaischen. Malz rein .. Brötchen in den Ofen ... frühstücken.
Start Hopfenkochen ... bis 11:30 bin ich mit allem incl. putzen (Spühlmachine) durch. Kein Stress mit meiner Frau und keinen Stress mit dem putzen.
Meine Biere werden, klar und ich hab eine recht konstante SHA von 62%.

Den BM10 nutze ich sehr häufig, die 35L Anlage nur wenn etwas ansteht :)

Cheers
T3K

Edit: wollte noch sagen. Michael hat recht. Wenn es geht braue ich auch fast nur Vorderwürze Biere, das erreiche ich über ein hohes Wasser zu Malz Verhältnis. Das hat zudem den Vorteil das der BM immer Rand voll ist und nichts plätschert (Sauerstoffeintrag).

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12222

Beitrag von bierfaristo » Sonntag 28. Juni 2020, 13:49

t3k hat geschrieben:
Sonntag 28. Juni 2020, 13:00

Moin Chains,
Ich gehe mal davon aus, das du eine Einkocher als Braukessel/Maischebotich verwendest, oder ? Den kannst nicht in die Spühlmaschiene stellen und bei einem Ausschlag von 35L müsste dein Pot auch so um die 50 L fassen ... der geht ebenfalls nicht in die spühlmachine.
...
Mein 20gal Topf geht immer in die (handelsübliche) Spülmaschine. Oberen Körbe raus und dann passt es bei mir.
Fühle mich oft unverstanden, bin vermutlich ein Genie.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12223

Beitrag von Kristoffer » Sonntag 28. Juni 2020, 15:36

Hat schonmal jemand von euch die Irish Ale von Wyeast über die empfholenen 22 Grad vergoren und kann mir sagen obs da Probleme gibt. Bei meinem Stout ( 10% Röstmalz) bin ich im Moment bei 23 Grad.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12224

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Dienstag 30. Juni 2020, 15:25

Unter welchem Suchbegriff finde ich diese Behälter mit einem trichterförmigen Boden mit Ablassventil (um Hefe zu ernten)? Idealerweise in "leicht zu desinfizieren" :-)

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12225

Beitrag von Patrick1988 » Dienstag 30. Juni 2020, 16:11

Unter welchem Suchbegriff finde ich diese Behälter mit einem trichterförmigen Boden mit Ablassventil (um Hefe zu ernten)? Idealerweise in "leicht zu desinfizieren" :-)
Meinst du konische Gährtanks? :Drink
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#12226

Beitrag von bwanapombe » Dienstag 30. Juni 2020, 16:12

Meinst Du Gärbehälter? Zylindrokonische Gärbehälter (ZKG).

Dirk
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12227

Beitrag von Patrick1988 » Dienstag 30. Juni 2020, 16:14

Hat schonmal jemand von euch die Irish Ale von Wyeast über die empfholenen 22 Grad vergoren und kann mir sagen obs da Probleme gibt. Bei meinem Stout ( 10% Röstmalz) bin ich im Moment bei 23 Grad.
Einmal benutzt in den letzten Wochen. Hat bei 24°C "alles" vergoren. Hatte mir auch Sorgen gemacht - war aber alles okay. Nach zwei/drei Tagen hat die Hefe irgendwie mal kurz "abgestottert". :Drink
Bier Augen sehen mehr als zwei.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12228

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Dienstag 30. Juni 2020, 17:54

VolT Bräu hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 19:40
Braufex hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 18:32
Es ist eh nicht so leicht, eine Flasche ganz voll zu bekommen. Ich leg meine zu füllenden Flaschen vorher in die Gefriertruhe, damit erreiche ich einen Füllgrad von ca. 75%.
Komisch. Ich friere meine auch kurz ein und komme damit direkt im ersten Anlauf auf um die 100%.
Bei mir ist es eine umgedrehte 6kg Flasche mit Adapter ohne Schlauch. Keine Ahnung, ob es am Setup liegt oder an den Flaschen?
Nimmt das Ventil denn keinen Schaden wenn es eingefroren wird? Da habe ich noch Bedenken.

Bei der vorletzten Befüllung hat mir der Befüller eine Standpauke abgehalten, weil die Flasche zu warm war..

Bei der letzten Befüllung hatte ich die Flasche (2kg) über Nacht auf 8°C im normalen Kühlschrank. Habe mich nicht egtrat, tiefer zu gehen. Ergebnis: 7kg abzüglich 4.5kg Tara. Also 2.5kg in der 2kg-Flasche.

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#12229

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Dienstag 30. Juni 2020, 18:06

bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 16:12
Meinst Du Gärbehälter? Zylindrokonische Gärbehälter (ZKG).
"Konisch" war das Stichwort. Danke!

Leider scheint es diese Dinger nur in "gross" zu geben. Da soll eigentlich nur die Hefe rein nach dem Abfüllen. Also im niedrigen einstelligen Liter-Bereich. Und idealerweise aus Glas, damit man die Schichten (Hopfenreste/Hefe/Restbier) gut erkennen kann.

Hat jemand einen Tipp?

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#12230

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 30. Juni 2020, 18:41

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 17:54
VolT Bräu hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 19:40
Braufex hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 18:32
Es ist eh nicht so leicht, eine Flasche ganz voll zu bekommen. Ich leg meine zu füllenden Flaschen vorher in die Gefriertruhe, damit erreiche ich einen Füllgrad von ca. 75%.
Komisch. Ich friere meine auch kurz ein und komme damit direkt im ersten Anlauf auf um die 100%.
Bei mir ist es eine umgedrehte 6kg Flasche mit Adapter ohne Schlauch. Keine Ahnung, ob es am Setup liegt oder an den Flaschen?
Nimmt das Ventil denn keinen Schaden wenn es eingefroren wird? Da habe ich noch Bedenken.

Bei der vorletzten Befüllung hat mir der Befüller eine Standpauke abgehalten, weil die Flasche zu warm war..

Bei der letzten Befüllung hatte ich die Flasche (2kg) über Nacht auf 8°C im normalen Kühlschrank. Habe mich nicht egtrat, tiefer zu gehen. Ergebnis: 7kg abzüglich 4.5kg Tara. Also 2.5kg in der 2kg-Flasche.
Ich rede von Sodastream-Flaschen. Größere Flaschen fülle ich nicht um. Bei diesen Ventilen sehe ich nicht, was da kaputt gehen sollte. Bei einer Flasche mit Schraubventil könnte es vielleicht sein, dass ein Ventil einfriert - keine Ahnung. Glaube ich aber eigentlich auch nicht, da die ja durch die Verdunstungskälte auch ziemlich kalt werden können.

https://www.linde-gas.at/de/images/Sich ... 101562.pdf
Ich schätze mal mehr als 2,5kg werden auch nicht rein gehen in die 2kg Flasche. Wenn ich das richtig verstehe ist der Druck von flüssigem CO2 in der Flasche primär nur temperaturabhängig und steigt nicht etwa proportional mit dem Füllstand - d.h. wenn voll, dann voll. Wenn die Flasche immer kühl bleibt, hat man einen gewissen Spielraum, da die Flaschen ja einen recht hohen Prüfdruck haben. Das Problem ist aber, dass bei einer fast randvollen Flasche der Druck auch schon bei kleineren Temperaturänderungen stark ansteigen und die Flasche platzen kann. Ich würde mir hier weniger Gedanken machen, ob die Flasche noch zusätzlich eingefroren werden kann, sondern eher wie Du die Befüllung auf ca. 2kg begrenzen kannst.
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12231

Beitrag von JackFrost » Dienstag 30. Juni 2020, 19:41

VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 18:41
DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 17:54
VolT Bräu hat geschrieben:
Sonntag 21. Juni 2020, 19:40


Komisch. Ich friere meine auch kurz ein und komme damit direkt im ersten Anlauf auf um die 100%.
Bei mir ist es eine umgedrehte 6kg Flasche mit Adapter ohne Schlauch. Keine Ahnung, ob es am Setup liegt oder an den Flaschen?
Nimmt das Ventil denn keinen Schaden wenn es eingefroren wird? Da habe ich noch Bedenken.

Bei der vorletzten Befüllung hat mir der Befüller eine Standpauke abgehalten, weil die Flasche zu warm war..

Bei der letzten Befüllung hatte ich die Flasche (2kg) über Nacht auf 8°C im normalen Kühlschrank. Habe mich nicht egtrat, tiefer zu gehen. Ergebnis: 7kg abzüglich 4.5kg Tara. Also 2.5kg in der 2kg-Flasche.
Ich rede von Sodastream-Flaschen. Größere Flaschen fülle ich nicht um. Bei diesen Ventilen sehe ich nicht, was da kaputt gehen sollte. Bei einer Flasche mit Schraubventil könnte es vielleicht sein, dass ein Ventil einfriert - keine Ahnung. Glaube ich aber eigentlich auch nicht, da die ja durch die Verdunstungskälte auch ziemlich kalt werden können.

https://www.linde-gas.at/de/images/Sich ... 101562.pdf
Ich schätze mal mehr als 2,5kg werden auch nicht rein gehen in die 2kg Flasche. Wenn ich das richtig verstehe ist der Druck von flüssigem CO2 in der Flasche primär nur temperaturabhängig und steigt nicht etwa proportional mit dem Füllstand - d.h. wenn voll, dann voll. Wenn die Flasche immer kühl bleibt, hat man einen gewissen Spielraum, da die Flaschen ja einen recht hohen Prüfdruck haben. Das Problem ist aber, dass bei einer fast randvollen Flasche der Druck auch schon bei kleineren Temperaturänderungen stark ansteigen und die Flasche platzen kann. Ich würde mir hier weniger Gedanken machen, ob die Flasche noch zusätzlich eingefroren werden kann, sondern eher wie Du die Befüllung auf ca. 2kg begrenzen kannst.
Stoffdaten zu überkritischem CO2, sind nicht leicht zu bekommen.
Ausgehen von einer 10 kg CO2 Flasche mit einer Füllung von 10 kg und einem totalem Vorlumen 13l ist beim Übergang zum Überkritischem CO2, bei einer Temperatur > 31 °C und einem Druck von > 74 bar, der Druck in der Flasche bei etwa 90 bar. Der theoretische Flaschendruck von 250 bar, sofern es keine mit Sicherheitsventil und 190 bar ist, bei 68 °C erreicht.
Wird die Flasche mit 11 kg gefüllt, liegt der maximale Druck von 250 bar bei ca. 47 °C.
Quelle

Der Druck in der Flasche hängt beim überkritischem CO2 neben der Temperatur auch von der Dichte des überkritischen CO2 ab. Diese hängt nur von der Füllmasse und Volumen der Flasche ab.

Hier steht, das bei richtiger Füllung der maximale Druck von 250 bar bei 65 C erreicht wird und bei Überfüllung der Druck deutlich früher erreicht wird.

Edit: Tiefstellung

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12232

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Dienstag 30. Juni 2020, 20:06

VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 18:41
Ich rede von Sodastream-Flaschen. Größere Flaschen fülle ich nicht um. Bei diesen Ventilen sehe ich nicht, was da kaputt gehen sollte. Bei einer Flasche mit Schraubventil könnte es vielleicht sein, dass ein Ventil einfriert - keine Ahnung. Glaube ich aber eigentlich auch nicht, da die ja durch die Verdunstungskälte auch ziemlich kalt werden können.
So eine Sodastream-Flasche habe ich vor zwei Monaten entsorgt, weil das Ventil nicht mehr dicht war. Sie war nur zwei mal in Benutzung. Aber vor dem Nachfüllen für einige Tage im Gefrierfach.
https://www.linde-gas.at/de/images/Sich ... 101562.pdf
Ich schätze mal mehr als 2,5kg werden auch nicht rein gehen in die 2kg Flasche. Wenn ich das richtig verstehe ist der Druck von flüssigem CO2 in der Flasche primär nur temperaturabhängig und steigt nicht etwa proportional mit dem Füllstand
Ich verstehe das so, dass der Druck so lange konstant (zB 57Bar bei 20°C) ist, wie sowohl flüssiges als auch gasförmiges CO2 in der Flasche ist. Sobald alles flüssig ist, muss der Druck zwangsweise zunehmen.
- d.h. wenn voll, dann voll.
Eben nicht. Am Druck kann man den Füllstand nicht ermitteln. BZW erst dann, wenn alles flüssig (und damit VIEL ZU VOLL) ist.
Wenn die Flasche immer kühl bleibt, hat man einen gewissen Spielraum, da die Flaschen ja einen recht hohen Prüfdruck haben. Das Problem ist aber, dass bei einer fast randvollen Flasche der Druck auch schon bei kleineren Temperaturänderungen stark ansteigen und die Flasche platzen kann.
Eigentlich nur dann, wenn kein gasförmiges CO2 mehr in der Flasche ist.
Ich würde mir hier weniger Gedanken machen, ob die Flasche noch zusätzlich eingefroren werden kann, sondern eher wie Du die Befüllung auf ca. 2kg begrenzen kannst.
Tja, wie soll ICH das begrenzen, wenn das doch ein gewerblicher Befüller einfüllt? Als Laie geht man eingentlich davon aus, dass der Profi weiss was er tut ;-)

Das Problem ist ja, dass man den Füllstand NUR am Gewicht erkennen kann. Vermutlich war da noch ein halbes Kilo Rest enthalten. Das ist ungefähr die Grössenordnung, die von meiner Sprudel-Anlage in der Flasche belassen wird (hatte ich mal vor längerer Zeit gewogen).

Der Befüller hatte wohl die Flasche gewogen und danach einfach 2kg dazugetan. Besser wäre gewesen, er hätte das aufgedruckte Tara abgelesen...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12233

Beitrag von JackFrost » Dienstag 30. Juni 2020, 21:09

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 17:54
Bei der letzten Befüllung hatte ich die Flasche (2kg) über Nacht auf 8°C im normalen Kühlschrank. Habe mich nicht egtrat, tiefer zu gehen. Ergebnis: 7kg abzüglich 4.5kg Tara. Also 2.5kg in der 2kg-Flasche.
Hast du das Tara der "leeren" Flasche selber gewogen ?
Das gestanzte Tara ist meist ohne den Cage. Daher wenn du es noch nicht gemacht hast, wiege die Flasche wenn sie komplett leer ist,
wie das Tara mit Cage ist. 2,5 kg CO2 in einer 2kg ( 2,67 l ) Flasche wäre hochgradig überfüllt.

Gruß JackFrost
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12234

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 30. Juni 2020, 22:17

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 20:06
...
Ich verzichte jetzt mal darauf durch Einzelquotes das ganze weiter zu zerfleddern.

Interessant das mit der kaputt-gefrorenen Sodastream Flasche. Ich pack die auch nur kurz in den TK. Mal sehen wie lange es gut geht.

Ich hatte das so verstanden, dass Du die 2kg-Flasche selbst befüllt hast. Das war dann ein Missverständnis. Wenn es kein Messfehler ist, hat der Befüller einen ganz schönen Bock geschossen. Ich kann mir nicht vorstellen, dass die da nur gucken was es für eine Flasche ist und stumpf die Maximalmenge reindrücken ohne zu messen. Das wäre ja extrem fahrlässig.

Beim Druck reden wir glaube ich aneinander vorbei. Ich bin aber auch kein Physiker, versteh die Zusammenhänge nicht bis ins letzte und kann es daher auch nicht korrekt wiedergeben. Daher sage ich da jetzt einfach mal nichts weiter dazu. Die Hinweise stehen ja alle in dem PDF was ich oben verlinkt habe. Besser weiß ich es auch nicht.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12235

Beitrag von beryll » Mittwoch 1. Juli 2020, 09:20

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 18:06
bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 16:12
Meinst Du Gärbehälter? Zylindrokonische Gärbehälter (ZKG).
"Konisch" war das Stichwort. Danke!

Leider scheint es diese Dinger nur in "gross" zu geben. Da soll eigentlich nur die Hefe rein nach dem Abfüllen. Also im niedrigen einstelligen Liter-Bereich. Und idealerweise aus Glas, damit man die Schichten (Hopfenreste/Hefe/Restbier) gut erkennen kann.

Hat jemand einen Tipp?
Leider nicht wirklich, aus Glas wäre mir mal keiner bekannt. Ich hab folgenden für meine Starter, den hab ich damals im "Angebot" für knapp 100 EUR dort bestellt - preislich halt eine Hausnummer, keine Frage:
https://www.brouwland.com/de/unsere-pro ... 3JEALw_wcB

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12236

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 1. Juli 2020, 10:27

beryll hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 09:20
DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 18:06
bwanapombe hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 16:12
Meinst Du Gärbehälter? Zylindrokonische Gärbehälter (ZKG).
"Konisch" war das Stichwort. Danke!

Leider scheint es diese Dinger nur in "gross" zu geben. Da soll eigentlich nur die Hefe rein nach dem Abfüllen. Also im niedrigen einstelligen Liter-Bereich. Und idealerweise aus Glas, damit man die Schichten (Hopfenreste/Hefe/Restbier) gut erkennen kann.

Hat jemand einen Tipp?
Leider nicht wirklich, aus Glas wäre mir mal keiner bekannt. Ich hab folgenden für meine Starter, den hab ich damals im "Angebot" für knapp 100 EUR dort bestellt - preislich halt eine Hausnummer, keine Frage:
https://www.brouwland.com/de/unsere-pro ... 3JEALw_wcB

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Sucht ihr nach dem Wort "Scheidetrichter"? ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidetrichter
Gibt es auch im Bereich von wenigen Litern Volumen.

Allerdings halte ich Hefewaschen, Schichten abtrennen etc. für wenig sinnvoll. Was den Scheidetrichter auch gleich wieder überflüssig macht :Wink
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
"Nein! Was Böses!"
"Alkoholfreies Bier??? ..."
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Viele Grüße
Jens

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12237

Beitrag von beryll » Mittwoch 1. Juli 2020, 10:33

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 10:27
Sucht ihr das Wort "Scheidetrichter"? ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidetrichter
Gibt es auch im Bereich von wenigen Litern Volumen.

Allerdings halte ich Hefewaschen, Schichten abtrennen etc. für wenig sinnvoll. Was den Scheidetrichter auch gleich wieder überflüssig macht :Wink
Oh, interessant, danke Jens.
Wie Du weißt, halte ich auch nichts vom Hefewaschen... Ich hab den SSBT halt einfach nur für meine Starter. Das, was sich unten im Konus absetzt, gebe ich ja auch mit ins Gärfass. Im Grunde ein teures Spielzeug :Angel

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12238

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 1. Juli 2020, 10:42

Keine schlechte Idee, den Brewbucket Mini für Starter zu verwenden. Man müsste mal ausprobieren, ob der Eimer auf einen Magnetrührer passt :Bigsmile.
Mit einem großen Sternfisch wäre das vielleicht sogar ausfallsicher, weil der Rührfisch nach dem Rausfliegen wieder in den Konus zurück fällt und weiter rührt.
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12239

Beitrag von beryll » Mittwoch 1. Juli 2020, 10:52

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 10:42
Keine schlechte Idee, den Brewbucket Mini für Starter zu verwenden. Man müsste mal ausprobieren, ob der Eimer auf einen Magnetrührer passt :Bigsmile.
Mit einem großen Sternfisch wäre das vielleicht sogar ausfallsicher, weil der Rührfisch nach dem Rausfliegen wieder in den Konus zurück fällt und weiter rührt.
Die Idee ist nicht auf meinem Mist gewachsen, sondern aufs Tozzis :Drink
Ich kann ja mal testen, ob das auf nem Rührer funktioniert - allerdings hab ich keinen so großen Sternfisch zur Hand.

VG Peter

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12240

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Mittwoch 1. Juli 2020, 13:19

JackFrost hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 21:09
DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 17:54
Bei der letzten Befüllung hatte ich die Flasche (2kg) über Nacht auf 8°C im normalen Kühlschrank. Habe mich nicht egtrat, tiefer zu gehen. Ergebnis: 7kg abzüglich 4.5kg Tara. Also 2.5kg in der 2kg-Flasche.
Hast du das Tara der "leeren" Flasche selber gewogen ?
Nein, das ist aufgedruckt...
Das gestanzte Tara ist meist ohne den Cage.
Da ist so ein Metallbügel, der gleichzeitig das Ventil schützt und als Griff dient. Der könnte ungefähr ein halbes Kilo schwer sein, wäre also eine Erklärung. Dass der im "Tara" nicht berücksichtigt ist wusste ich nicht. Danke für die Aufklärung! Bei der nächsten Befüllung werde ich mal nachfragen wie die messen.
VolT Bräu hat geschrieben:
Dienstag 30. Juni 2020, 22:17
Interessant das mit der kaputt-gefrorenen Sodastream Flasche. Ich pack die auch nur kurz in den TK. Mal sehen wie lange es gut geht.
In der Tat hatte ich die Flasche über längere Zeit im Gefrierfach. Das waren mit Sicherheit mehrere Wochen.

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12241

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Mittwoch 1. Juli 2020, 14:01

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 10:27
Sucht ihr nach dem Wort "Scheidetrichter"? ;-)
https://de.wikipedia.org/wiki/Scheidetrichter
Gibt es auch im Bereich von wenigen Litern Volumen.
Ja, da kommen wir der Sache schon näher! Die gibt es aus Glas und auch mit zB 2 Litern. Die Preise sind aber auch gesalzen...
Allerdings halte ich Hefewaschen, Schichten abtrennen etc. für wenig sinnvoll. Was den Scheidetrichter auch gleich wieder überflüssig macht :Wink
"Waschen" im eigentlichen Sinne ist es ja auch nicht. Vielmehr "Abtrennen" der Hefe vom Restber :Wink

Wenn man die Hefe für Pizzateig verwenden möchte, ist es auch besser, wenn keine Hopfenreste mehr drin sind?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12242

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Mittwoch 1. Juli 2020, 14:53

Wollte mir diesen Plattenkühler bestellen. Zum Glück vorher nochmal nachgefragt: man kann den zwar zerlegen, aber zur regelmässigen Reinigung ist das Zerlegen nicht zu empfehlen. :puzz

Kann jemand einen Plattenkühler empfehlen, den man zur Reinigung auch gut zerlegen kann?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12243

Beitrag von bierhistoriker.org » Mittwoch 1. Juli 2020, 15:00

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 14:53
Wollte mir diesen Plattenkühler bestellen. Zum Glück vorher nochmal nachgefragt: man kann den zwar zerlegen, aber zur regelmässigen Reinigung ist das Zerlegen nicht zu empfehlen. :puzz

Kann jemand einen Plattenkühler empfehlen, den man zur Reinigung auch gut zerlegen kann?
ss-brewtech heat exchanger - mal googeln (habe selbst keine Erfahrungen damit, mir wurde aber berichtet, dass er ok ist)

cheers

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12244

Beitrag von Beerkenauer » Mittwoch 1. Juli 2020, 15:16

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 14:53
Wollte mir diesen Plattenkühler bestellen. Zum Glück vorher nochmal nachgefragt: man kann den zwar zerlegen, aber zur regelmässigen Reinigung ist das Zerlegen nicht zu empfehlen. :puzz

Kann jemand einen Plattenkühler empfehlen, den man zur Reinigung auch gut zerlegen kann?
Ich hatte am Anfang einen Plattenkühler. Nach einiger Zeit kamen da schwarze Schleimbrocken raus. Trotz gründlich durchspülen nach jedem dem Brauen und mit Alkohol Befüllung während Lagerung.
Grundsätzlich war ich mit der Leistung (Verhaltnis Wassermenge/Kühleffekt) sehr zufrieden. Bin aber auf Kühlspirale (für "in den Topf") und Gegenstromkühler (Spirale in Gartenschlauch) umgestiegen, da diese sich einfach gründlicher und besser reinigen lassen.
Von daher ist Deine Frage valide ob man den PWT zerlegen kann.
Glaube solche Varianten sind aber sehr teuer (komme grade nicht auf den Link von oben drauf).

Stefan

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12245

Beitrag von Johanson » Mittwoch 1. Juli 2020, 15:45

Wie schnell geht eigentlich die Denaturierung der Amylasen bei zu hoher Temperatur vonstatten?
Da eine generelle Aussage darüber warscheinlich schwierig ist konkreter: Wie lange brauchts für ß-Amylase bei 71°C bis sie vollkommen hinüber ist, ihre Proteine koaguliert sind? Finde ich hierzu immer nur so qualitative Angaben wie "Denaturiert sehr schnell".

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12246

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 1. Juli 2020, 15:53

DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 14:01
Allerdings halte ich Hefewaschen, Schichten abtrennen etc. für wenig sinnvoll. Was den Scheidetrichter auch gleich wieder überflüssig macht :Wink
"Waschen" im eigentlichen Sinne ist es ja auch nicht. Vielmehr "Abtrennen" der Hefe vom Restber :Wink

Wenn man die Hefe für Pizzateig verwenden möchte, ist es auch besser, wenn keine Hopfenreste mehr drin sind?
Kommt drauf an. Bei einem langsam und kalt geführten Pizzateig, mit 2g Hefe auf 1Kg Mehl und min. 3 Tage Reifung im Kühlschrank, wird ein bisschen Hopfen in der kleinen Hefemenge nicht auffallen.
Für eine Schnellpizza (viel Hefe, warme und kurze Führung) würde ich gar keine Bierhefe nehmen, die schon mal Bier vergoren hat. In den Zellen stecken dann alle möglichen Fehlaromen und auch Hopfenbittere. Das könnte man bestimmt herausschmecken.
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12247

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Mittwoch 1. Juli 2020, 19:57

Beerkenauer hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 15:16
DerWelcherDurstHat hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 14:53
Kann jemand einen Plattenkühler empfehlen, den man zur Reinigung auch gut zerlegen kann?
Ich hatte am Anfang einen Plattenkühler. Nach einiger Zeit kamen da schwarze Schleimbrocken raus. Trotz gründlich durchspülen nach jedem dem Brauen und mit Alkohol Befüllung während Lagerung.
Genau. Das Teil muss man zerlegt in die Spülmaschine legen können.
Grundsätzlich war ich mit der Leistung (Verhaltnis Wassermenge/Kühleffekt) sehr zufrieden. Bin aber auf Kühlspirale (für "in den Topf") und Gegenstromkühler (Spirale in Gartenschlauch) umgestiegen, da diese sich einfach gründlicher und besser reinigen lassen.
So einen Gartenschlauch habe ich mir auch zusammengelötet. Kühlleistung ist hervorragend: 20 Liter in 10 Minuten von 80°C auf 16°C. Der schafft sicherlich auch 5°C, wenn man ihn mit Eiswasser füttert.

ABER: Das Ding ist schwer, klobig, unhandlich, sperrig und die Anschlüsse zeigen in alle Himmelsrichtungen.. Bis das Ding aufgebaut ist, ist die Brühe fast schon ganz von alleine auf Anstelltemperatur :puzz

Der oben erwähnte von SS Brewtech scheint nirgendwo erhältlich zu sein...

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12248

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Mittwoch 1. Juli 2020, 20:00

DerDerDasBierBraut hat geschrieben:
Mittwoch 1. Juli 2020, 15:53
Kommt drauf an. Bei einem langsam und kalt geführten Pizzateig, mit 2g Hefe auf 1Kg Mehl und min. 3 Tage Reifung im Kühlschrank, wird ein bisschen Hopfen in der kleinen Hefemenge nicht auffallen.
Wie ist eigentlich das Verhältnis von Presshefe zu der frei im Jungbier schwimmenden Hefe? Die Presshefe (auf die sich ja die Mengenangaben in Rezepten normalerweise beziehen) haben doch sicherlich mehr Zellen pro Gewichtseinheit als der Bodensatz aus dem Gärfass?

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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12249

Beitrag von DerDerDasBierBraut » Mittwoch 1. Juli 2020, 21:42

Trockenhefe : Presshefe = 3 : 1
---------
Und laut brewersfriend.com ist Trockenhefe : Slurry annähernd 10:1
"Da braut sich was zusammen ... "
"Oh, Bier ;-) !"
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Re: Kurze Frage, kurze Antwort

#12250

Beitrag von DerWelcherDurstHat » Mittwoch 1. Juli 2020, 21:45

Aehm, ich meinte eigentlich das Verhältnis von Presshefe zum Bodensatz im Gärfass :)

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