Karbonisation Bayrischer Anstich

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Seed7
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Karbonisation Bayrischer Anstich

#1

Beitrag von Seed7 » Dienstag 15. Mai 2018, 13:20

Was fuer eine karbonisation passt zu bier in einem fass mit bayrischem anstich? Englisch niedrich oder darf es auch etwas mehr sein? Belgisch spritzig?

Ingo
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Re: Karbonisation Bayrischer Anstich

#2

Beitrag von Schlupfer » Dienstag 15. Mai 2018, 18:22

Traditionell für Pils, Bock, Märzen um die 4g/L. Dann gibt es keine Zapfprobleme.

Michael

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Re: Karbonisation Bayrischer Anstich

#3

Beitrag von Seed7 » Dienstag 15. Mai 2018, 20:02

Eher Englisch also,

danke,

Ingo
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heru
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Re: Karbonisation Bayrischer Anstich

#4

Beitrag von heru » Dienstag 15. Mai 2018, 20:08

Ich würde die Karbonisation eher vom Bierstil als vom Fass abhängig machen.

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Re: Karbonisation Bayrischer Anstich

#5

Beitrag von Seed7 » Dienstag 15. Mai 2018, 21:59

und nicht jeder bierstil passt in jedes fass ;)
was soviel heisst wie kann "nicht" unter schwerkraft gezapft werden. Ausserdem ist es interessant zu sehen wie die karbonisation bei klassischen bieren wie die oben genannten war, oder eben die Englishen oder Lambiek das komplett ohne war.

Ingo
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Re: Karbonisation Bayrischer Anstich

#6

Beitrag von Schwarze Berge » Mittwoch 16. Mai 2018, 07:21

Moinsen,

wieso passt nicht jeder Bierstil in jedes Fass?
Ich hab an meinem 30ten wunderbar Hefeweizen aus einem Fass mit Bayrischem Anstich gezapft.

Sogar aus mehreren, hust, hust....


Gruß
Seb

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Re: Karbonisation Bayrischer Anstich

#7

Beitrag von Bierjunge » Mittwoch 16. Mai 2018, 07:33

Ich nehme die bay. Bauchfässer sehr gerne für traditionelle UG-Stile wie Märzen, und lege mich dann bzgl. Karbonisierung eher an die untere Grenze, konkret auf 4,0-4,5 g/l.
Seed7 hat geschrieben:
Dienstag 15. Mai 2018, 21:59
und nicht jeder bierstil passt in jedes fass ;)
Ganz meine Meinung!
Was nicht heißt, dass ich nicht auch schon mal widerstrebend ein Weißbier in solch einem Fass nachvergoren habe (obwohl das eigtl. ein absoluter Stilbruch ist; Weißbier gehört nun mal in die Flasche!). Das hatte ich auf 6 g/l karbonisiert, und es ließ sich noch gut zapfen.
Ganz wichtig ist in solchen Fällen beim Füllen, das Fass fast ganz voll zu machen und nur eine ganz kleine Gasblase zu lassen. Dann hat man das Fass beim Anzapfen schon mit dem ersten Glas auf Umgebungsdruck entspannt und muss nicht erst 10 Halbe voll Schaum zapfen, bevor überhaupt Bier kommt...

Moritz

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Re: Karbonisation Bayrischer Anstich

#8

Beitrag von Seed7 » Mittwoch 16. Mai 2018, 08:01

Danke Moritz.

4 g/l ist etwas ueber Englisch, 1,2-1,8 vol. etwa 2x is max 3,6 g/l.

In England werden so genannte "breather" benuetzt, obwohl es die CAMRA verbietet :) um ueberdrucklos CO2 atmosphaere im fass zu halten. Gibt es das auch in Deutschland oder ist die rotation immer genuegend hoch?

Ingo
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