Flaschen ohne Hefe - sinnvolle Mindestausstattung

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matschie
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Flaschen ohne Hefe - sinnvolle Mindestausstattung

#1

Beitrag von matschie » Donnerstag 14. Juni 2018, 10:37

Hallo zusammen!

Ich sehe vor folgendem Problem:

Bislang habe ich klassisch durch Nachgärung in Flaschen karbonisiert. Das hat auch gut geklappt und ich möchte auch Grundsätzlich bei Flaschenabfüllung bleiben.
Nun möchte ich jedoch auch andere Bierstile wie z.B. ein Pils brauen, gerne ohne den bei Flaschengärung unvermeidbaren Bodensatz.

Jetzt stellt sich mir die Frage, was hier eine (sinnvolle) Mindestausstattung ist.

Folgende Idee(n) habe ich:

1. Fermentasaurus
Variante 1 wäre die Anschaffung eines Fermentasaurus mit Druckkit. Wenn ich es richtig verstehe, kann man hier die Nachgärung im Fermentasaurus durchführen. Den Trub kann man unten abziehen und das Bier anschließend von oben her abfüllen.
Damit das gut klappt, braucht man (nehme ich an) immer noch eine CO2-Flasche und einen Gegendruckabfüller. Zusätzlich einen Schlauch Co2-Flasche zu NC-Kupplung (am Fermentasaurus).

Damit müsste doch ein Bodensatzfreies Abfüllen des im Fermentasaurus nachgegärten Bieres möglich sein, oder?

Preis:
Fermentasaurus inkl. Druckkit: 160€
Gegendruckabfüller 76€
Co2-Flasche 2Kg 60€
Druckminderer 2 Anschlüsse 56€
Co2-Schlauch 16€
Summe 368€

2. NC-Kegs
Die zweite Variante ist das Abfüllen in NC-Kegs nach der HG, NG in den Kegs, anschließend Umdrücken. (Nach https://braumagazin.de/article/soda-kegs/)
Vorteil: Erweiterbar; Gärbehälter wird nicht so lange belegt. Bier kann Platzsparend bis zur Flaschenabfüllung in Kegs gelagert werden.

Preis:
3 NC-Kegs 150€ (Ausreichend bis ca. 40 Liter Ausschlag)
Gegendruckabfüller 76€
Co2-Flasche 2Kg 60€
Druckminderer 2 Anschlüsse 56€
Co2-Schlauch 16€
Schlauch mit 2 NC-Getränkekupplungen 20€
Schlauch mit 2 NC-Gaskupplungen 20€
Manometer mit NC Anschluss 30€
NC-Keg-Reinigungskram 40€
Summe 468€

Nun meine Fragen:

1. Es scheint ja so, als käme man um die Anschaffung Co2-Flasche+Druckminderer+GDA (= ca 200€) nicht drum herum.

2. Oder gibt es eine Alternative die ich nicht sehe?

3. Welche Alternative würdet ihr wählen, (angenommen es ist nichts an Ausstattung vorhanden)?

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matschie
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Re: Flaschen ohne Hefe - sinnvolle Mindestausstattung

#2

Beitrag von matschie » Donnerstag 14. Juni 2018, 11:30

Eine Alternative wäre ggf. noch wie 1), nur mit "Beer Gun" und Druckminderer für Soda-Club.

Fermentasaurus inkl. Druckkit: 160€
Beer Gun (AliExpress Variante) 30€
Druckminderer SodaClub 55€
Co2 Anschlussschlauch 16€
Summe 261€

Das müsste doch auch gehen, oder? Wie lange hält dann wohl eine Soda-Club Flasche?

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Re: Flaschen ohne Hefe - sinnvolle Mindestausstattung

#3

Beitrag von Gartenbrauer » Donnerstag 14. Juni 2018, 11:48

Die zwete Variante ist die beste.
Allerdings darf man nicht unterschätzen, dass man gerne mehr Bier lagern möchte.
Ich habe 10 Kegs zur Verfügung und überlege noch weitere zu kaufen um auch mal ein Bier 1 Jahr lang in der Kellerecke zu "vergessen".
Und meine 2 kg-CO2-Flasche ist mir auch zu klein.
Wenn der TÜV abgelaufen ist, lege ich mir eine 6 kg-Flasche zu.

Harald
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Re: Flaschen ohne Hefe - sinnvolle Mindestausstattung

#4

Beitrag von Alien_TM » Donnerstag 14. Juni 2018, 12:00

Um eine CO² Flasche + Zubehör kommt man nicht rum (meiner Meinung nach)

Der GDA macht vom Preis her "das Kraut net fett" und halte Variante 1 mit dem Saurus für die beste Wahl um klare Biere in Flaschen oder auch Fässer umzufüllen

...Alex

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Re: Flaschen ohne Hefe - sinnvolle Mindestausstattung

#5

Beitrag von beryll » Donnerstag 14. Juni 2018, 12:09

Ich nutze auch Soda Kegs, mittlerweile sind es 10x 18er und 4x 9er, die auch schon ihren Platz beanspruchen. Dazu kommt der GDA (da ich persönlich von der Beergun nichts halte, das ist aber Geschmackssache und persönliches Empfinden!), der mit Gestell auch Platz braucht. Die diversen Reinigungsmittel sind auch nicht zu verachten - die "360° Keg-Waschmaschine" braucht auch ihren Platz irgendwo...
Da sammelt sich unglaublich viel Kram an, der auch noch einiges an Geld kostet.... Ich hab das anfangs echt unterschätzt und ratzfatz waren da 500 EUR weg!

Ich bin gottlob in der glücklichen Lage und kann meine Kegs auf der Arbeit kurzfristig auch mal umtauschen oder mir für das Pfand welche mitnehmen, wenn es man eng wird - genauso schaut es bei CO2 aus, da stehen genug 6-l Flaschen rum, die man sich ausleihen kann.

Die Mindestausstattung ist ja im Braumagazin sehr gut beschrieben, einfach da orientieren :-)

Wenn Du aufs Geld schauen willst/musst/sollst, würde ich zu 1) tendieren, definitiv!

VG Peter
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(Aktueller Bericht aus dem Gärfass)

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Re: Flaschen ohne Hefe - sinnvolle Mindestausstattung

#6

Beitrag von matschie » Donnerstag 14. Juni 2018, 17:53

Okay, danke schonmal. Das bestätigt mir ja was ich schon vermutet habe.
Dann halte ich mal nach geeignetem Material Ausschau.

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