10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

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joerg-emil
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10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#1

Beitrag von joerg-emil » Dienstag 26. Juni 2018, 13:56

Hallo zusammen,

ich habe es geschafft, meine kleine 10 Liter-Anlage aus einem GN-Behälter funktioniert recht gut. Meinen ursprünglichen Ansatz wieder 2 Tauchsieder für die Beheizung zu verwenden, habe ich jetzt doch fallen lassen. Nach mehreren Versuchen kam ich nicht mehr auf eine anständige Sudausbeute. Hierrüber habe ich in meinem früheren Beitrag ja schon einiges geschrieben. Letztlich habe ich mich für einen Einbauheizstab entschieden.

Link zum alten Beitrag:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 93#p225493

Und so sieht der kleine Kessel aus:
01 Vorschaubild (klein).jpeg
Wer mehr über das Ding wissen möchte, für den habe ich wieder eine kleine Doku geschrieben:
GNom - kleiner Braukessel Teil 1.pdf
(2.22 MiB) 504-mal heruntergeladen
GNom - kleiner Braukessel Teil 2.pdf
(2.33 MiB) 367-mal heruntergeladen
Bin gespannt auf Eure Meinung!

Gruß vom Rhein
joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#2

Beitrag von beryll » Dienstag 26. Juni 2018, 16:37

Moin Jörg-Emil... ich sag doch hier mal DANKE für die ausführliche Beschreibung in den beiden PDF's!
Zum Testen und zum Herstellen von Starterwürze ist das Ding extrem geil. Ich denke, ich habe mal wieder ein kleines Projekt vor Augen, toll...!
Ich werde aber alles aus Edelstahl bauen, das Alu-Lochblech fliegt definitiv raus.

Danke und VG
Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#3

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 08:07

Hey Peter,
na das freut mich ja, dass dir das Ding gefällt. Ich werde demnächst mal versuchen, ob der GNom auch 3kg Schüttung verbrauen kann, ansich müssten die reinpassen. Berichte mal von deinem Bau! Für das Lochblech reicht eine Größe von 30 cm x 30 cm. Mich würde dann auch interessieren, welchen Heizstab aus Edelstahl du verwendest, ich wurde da nicht wirklich fündig. Aber nochmal zwei Fragen, was ist eine "Starterwürze" und warum ist Alu nicht so gut?

Gruß joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#4

Beitrag von beryll » Mittwoch 27. Juni 2018, 08:23

Moin Jörg-Emil...
Ich spiele relativ viel mit meiner Hefebank rum und mit Trockenmalzextrakt wurde ich nie wirklich glücklich. Bernd hat sich hier ein Denkmal gesetzt: https://www.maischemalzundmehr.de/index ... tte=rezept

Alu und säurehaltigen Lebensmitteln, da gibt es einige Diskussion drüber. Ich will jetzt hier keine vom Zaun brechen - deshalb nutze ich einfach Edelstahl :-)

VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#5

Beitrag von jojo5 » Mittwoch 27. Juni 2018, 11:27

Tolles Setup. Echt klein und sicher gut zum verstauen in einer Wohnung :Bigsmile
Wie hoch ist denn die Sudhausausbeute derzeit bei dir? Klappt das Brew in a Bag gut bei dir?

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#6

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 12:42

Hallo Jojo,
im zweiten Teil der Doku habe ich meinen ersten Testsud beschrieben,
die Sudausbeute lag mit 2kg Malz bei etwa 61%. Ich werde es beim
nächsten Sud mal mit 3kg probieren.

Gruß joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#7

Beitrag von ubu » Mittwoch 27. Juni 2018, 12:47

Toll,
das baue ich mir nach.
Wenn man mal nicht braut ist das auch super geeignet zum Sous-vide Garen.

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#8

Beitrag von beryll » Mittwoch 27. Juni 2018, 12:48

Wo hast Du denn den Heizstab genau her?
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#9

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:10

Hallo Peter,

der Heizstab ist von ebay
https://www.ebay.de/itm/Heizstab-Heizun ... 2749.l2649

zur Befestigung des Stabes und der Verteilerdose habe ich 4 flachere Muttern verwendet (M14 x 1,5 Feingewinde, normale M14 passen nicht!)
https://www.ebay.de/itm/Muttern-Din-936 ... 2749.l2649

Beim Heizstab sind bereits zwei Muttern dabei, die aber etwas breiter sind. Mit den flacheren hat man bei zwei Muttern mehr Platz mit dem Gewinde.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#10

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:27

und zur Vervollständigung:

Die Pumpe ist von Amazon (ist jetzt teurer geworden, ich hab sie noch für 18 EUR bekommen)
https://www.amazon.de/gp/product/B00QA8 ... UTF8&psc=1

Die Pumpe wird ohne Tüllenanschlüsse geliefert, die hatte ich noch, die Anschlüsse sind 1/2 Zoll.

hier gibt es welche für verschiedene Schlauchstärken
https://www.ebay.de/itm/Gewindetulle-mi ... 0372068848

Das von mir verwendete Netzteil hat 12V und 2A.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#11

Beitrag von beryll » Mittwoch 27. Juni 2018, 13:43

joerg-emil hat geschrieben:
Mittwoch 27. Juni 2018, 13:27
und zur Vervollständigung:

Die Pumpe ist von Amazon (ist jetzt teurer geworden, ich hab sie noch für 18 EUR bekommen)
https://www.amazon.de/gp/product/B00QA8 ... UTF8&psc=1

Die Pumpe wird ohne Tüllenanschlüsse geliefert, die hatte ich noch, die Anschlüsse sind 1/2 Zoll.

hier gibt es welche für verschiedene Schlauchstärken
https://www.ebay.de/itm/Gewindetulle-mi ... 0372068848

Das von mir verwendete Netzteil hat 12V und 2A.
Ich werde die allseits beliebte "Chinapumpe" nutzen, die liegt seit fast 2 Jahren im Keller rum...
VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#12

Beitrag von t-u-f » Mittwoch 27. Juni 2018, 15:55

..Respekt
-Tolles Projekt :thumbup :thumbup :thumbup
- schreit bei mir irgendwie nach:
Nachbauen...!!!

Gruß T-u-F
t-u-f ne Abkürzung für Tüddeln und Fummeln :thumbup


Falls ich nicht SOFORT und UNVERZÜGLICH auf Fragen in einem Thread reagiere:
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Meine Familie!!! :thumbsup

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#13

Beitrag von beryll » Mittwoch 27. Juni 2018, 15:57

So ist es... Ich brauche nur noch einen Heizstab, dann hätte ich alles zusammen :-)
VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#14

Beitrag von ubu » Mittwoch 27. Juni 2018, 16:45

Was für eine Hülse für den Sensor vom Inkbird hast du? Ich finde nur so um die 20/30€ aufwärts.

Gruss Uwe

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#15

Beitrag von joerg-emil » Donnerstag 28. Juni 2018, 10:39

Hallo nochmal,

freut mich sehr, dass der GNom so gut bei Euch ankommt :Smile

@Uwe
ich hatte noch eine Hülse von einem analogen Kesselthermometer, so eine wie diese hier:
https://www.ebay.de/itm/Tauchhulse-57-m ... 0005.m1851

Und jetzt zum zweiten Braugang:

Ich habe gestern einen weiteren Braugang mit 3 kg Schüttung gemacht. Damit ist denk ich die max. Kapazität erreicht. Durch die Nachgüsse wird der Kessel zum Hopfenkochen sonst zu voll. Aber es hat hingehauen!

Schüttung 3kg Pale Ale (grob geschrotet)
Nachguss ca. 4 Liter

Maischen:
40 Grad Einmaischen / Start
63 Grad 30 min Halten
72 Grad 35 min Halten
78 Grad 10 min Halten

Dieses Mal wollte ich es genau wissen und haben während des gesamten Maischevorgangs nicht eingegriffen und den GNom einfach machen lassen. Den Maischesack habe ich nach den Nachgüssen ausgewrungen, um auch die letzte Würze zu retten.

Heraus kamen 11,2 Liter Würze mit 16 Plato,
also eine Ausbeute von ca. 63%


Hier zwei Bilder:
3 kg Schüttung 01.jpeg
3 kg Schüttung 02.jpeg

Zum Brauen mit dem GNom noch zwei Tipps:

1) Damit sich der Heißtrub besser absetzen kann, den Lochblechkasten nach dem Hopfenkochen herausnehmen. Das hatte ich gestern vergessen.

2) Im GNom funktioniert der Whirlpool zwar nicht so gut, aber durch die Verwendung der Säcke für Malz und Hopfen bleibt wirklich nicht viel übrig. Um auch die letzte Würze zu retten, reicht eine unten aufgeschnittene 1,5L PET Flasche, die man mit verschlossenen Deckel umgedreht sicher platziert (z. B. im Sektkühler). Die restliche trübe Suppe aus dem Kessel reinschütten, absetzen lassen und den Heißtrub vorsichtig über den Deckel ablaufen lassen. Ich denke aus den Bildern wird ersichtlich, was ich meine. Der auf dem zweiten Bild zu sehende abgesetzte Heißtrub ist alles was ich wegschütten musste.
.
.
Heißtrubtrenner.jpeg
Gruß aus Kölle
joerg-emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#16

Beitrag von ubu » Donnerstag 28. Juni 2018, 12:00

joerg-emil hat geschrieben:
Donnerstag 28. Juni 2018, 10:39
........

@Uwe
ich hatte noch eine Hülse von einem analogen Kesselthermometer, so eine wie diese hier:
https://www.ebay.de/itm/Tauchhulse-57-m ... 0005.m1851
........
Danke dir. :thumbup

Und gleich noch eine Frage.

In der .pdf zur 10Liter Variante hast du am Ende die Möglichkeit einer größeren Anlage auf Basis eines 20Liter Topfes aufgezeigt.

Wie siehst du die Variante mit deinem Vorgängerprojekt (GN 1/1, 53 x 32 x 20 cm) aber aufgebaut wie die neue kleine Version?
Hopfenkochen dann eventuell in einem Einkochautomaten.

Gruß Uwe.

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#17

Beitrag von joerg-emil » Donnerstag 28. Juni 2018, 12:43

Hi Uwe,

die Idee hatte ich auch und ich habe sogar schon in einen 1/1 GN Behälter einen 2000W Heizstab eingebaut. Kochen funktionert damit auch,
allerdings nicht so schön sprudelnd wie mit dem 2/3 Behälter. Weiter habe ich damit nichts getestet, da mir der 20L Flohmarkttopf in die Hände gefallen ist. Der gefiel mir besser zum weiterprobieren. Ich fand die längliche Form des großen GN-Behälters für mein Vorhaben etwas unglücklich. Der Maischesack müsste dann auch eher länglich sein, damit er gut an den Rändern anliegt. Das Kochen geht im Topf auch deutlich besser.

Wenn Du eh über einen Einkochautomaten zum Kochen nachdenkst, warum nicht gleich meine Einkochtopf-Variante. Neue 20L-Einkochtöpfe bekommst du für 33 EUR (siehe Link) und der Topf funktioniert genaus so gut wie der GNom:

https://www.ebay.de/itm/Topf-20L-Emaill ... 1438.l2649

Wenn Du allerdings größere Mengen brauen willst, glaube ich kaum, dass du mit BIAB glücklich wirst. Meiner Einschätzung nach ist da ab 4 kg Schüttung schluss. Darüber hinaus wird die Sudausbeute immer geringer und die Verzuckerungsrasten müssen so sehr verlängert werden, dass man gegenüber dem richtigen Läutern keine Zeitersparnis mehr hat. Mit meinem Vorgängermodell und den 2 Tauchsiedern war ich lange ganz zufrieden und hab damit viele Braugänge gemacht. Schwachpunkt blieben aber die längeren Rasten und schwankenden Sudausbeuten.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#18

Beitrag von oliver0904 » Donnerstag 28. Juni 2018, 18:18

Sehr coole Idee :thumbsup

Da habe ich doch glatt meinen Einkocher umgebaut. Es kann doch so einfach sein.

Was hast du denn als Maischesack genommen und passt der auch in einen Einkocher (35 cm Durchmesser)?

Gruß
Oliver
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#19

Beitrag von joerg-emil » Freitag 29. Juni 2018, 07:57

Hallo Oliver,

meiner wird zu klein sein, guck einfach mal nach feinmaschigen Wäschenetzen, die gibt es auch in groß. Wieviel Schüttung willst du denn verwenden? Ist das ein Einkochautomat oder nur der Topf den du mit Heizstab umbauen willst? Wie ich oben dem Uwe schon schrieb, habe ich meine Bedenken bei der Größe bzw. Menge der Schüttung. Mehr als 4kg würde ich mit BIAB nicht machen, aber wäre sehr gespannt auf Deine Brauversuche.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#20

Beitrag von oliver0904 » Freitag 29. Juni 2018, 08:43

Hallo,

es handelt sich dabei um einen Einkocher mit eigebauter Heizung. Die Temperatur wird über eine externe Steuerung geregelt. Ich habe jetzt am Ablauf die Pumpe angeschlossen und pumpe in den Deckel wieder rein. Innen habe ich mir ein rundes Lochblech mit Abstandhalter zur Heizung reingelegt.
Das ist optimal für kleinere Sude, daher wird die Schüttung so um die 4Kg liegen um etwa 20-25 Liter herzustellen.
Bei diesen Wäschenetzen habe ich immer so meine Bedenken, was die Lebensmittel Tauglichkeit angeht. Aber die Dinger wurden ja hier schon mehrfach getestet und man hat nie was negatives gehört.
Ich denke ich werde das mal so testen und werde berichten.

Gruß
Oliver
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#21

Beitrag von London Rain » Freitag 29. Juni 2018, 09:37

Tolles Projekt!

Zwei Dinge würden mich noch interessieren:

Du gibst bei beiden Suden den Nachguss an, aber nicht wie viel Hauptguss es war. Weißt du das noch ungefähr?

Und: Wie groß ist das Wäschenetz und aus welchem Material? Viele benutzen ja glaub ich, das DM-Wäschenetz für BiaB?

Gruß
Tim

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#22

Beitrag von joerg-emil » Freitag 29. Juni 2018, 10:06

Hey Tim,

den Hauptguss kann ich wirklich nur raten, ich fülle einfach soviel Wasser rein, dass der Sack halbwegs bedeckt ist. Misst man den Hauptguss eigentlich mit oder ohne Malz und Sack?

Der Behälter hat lt. Normangaben 18L, bei 2kg Schüttung schätze ich 13 Liter, bei 3kg Schüttung 16 Liter (einschließlich Sack und Malz).

Mein Sack ist auch ein Wäschenetz von DM, allerdings gibts die dort in dieser Form offenbar nicht mehr, die haben jetzt Reißverschlüsse. Der Sack sollte nicht zu klein sein, damit er sich an die Ränder gut anlegen kann. Die obere Öffnung sollte ca. 60cm breit sein, also einen Umfang von etwa 120cm haben. Die Wäschenetze sind genau wie die "richtigen" Maischesäcke aus 100% Polyester.

(EDIT)
Mein Maischesack ist oben nur 50cm breit, hat also einen Umfang von etwa 100cm, er könnte meiner Meinung nach aber etwas größer sein.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#23

Beitrag von joerg-emil » Montag 13. August 2018, 10:38

Hallo zusammen,

hier nochmal eine weitere Version vom GNom, die ich aus reinem Basteltrieb gebaut habe. Da ich noch eine Pumpe und eine Steuerung rumliegen hatte, kam mir die Idee, den GNom als kompaktes Komplettgerät zu bauen. Der Prototyp ist jetzt quasi ein Halbautomat mit eingebauter Pumpe und einfacher Steuerung. Dafür habe ich dem GNom einen Unterbau verpasst.
01 GNom ECO Vorschaubild.jpeg
Eine genauere Beschreibung mit vielen Bildern gibt es hier als PDF:
GNom mit Unterbau klein.pdf
(2.17 MiB) 153-mal heruntergeladen
Zuletzt geändert von joerg-emil am Montag 13. August 2018, 14:34, insgesamt 1-mal geändert.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#24

Beitrag von beryll » Montag 13. August 2018, 10:50

Hör auf jetzt, ich bin doch mit dem ersten Entwurf noch gar nicht fertig! Mir fehlt noch die Tauchhülse für den Temp-Fühler... ;-)
VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#25

Beitrag von t-u-f » Montag 13. August 2018, 13:26

Sieht ja super aus,
Ich glaube ich lege meinen Plan einen Einkocher in ein Malzrohrsystem umzubauen erstmal beiseite und baue den GNom mal nach...

Nur mit dem PVC-Rohr habe ich etwas Bauchschmerzen...

Gruß
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#26

Beitrag von joerg-emil » Montag 13. August 2018, 16:55

....ich wäre auf jeden Fall verdammt gespannt, auf Eure Umsetzung von dem Ding ;-)

@T-u-F
das PVC-Rohr war jetzt vielleicht nicht die beste Wahl, aber grundsätzlich habe ich da keine Bedenken. PVC-Rohre verwenden hier im Forum ja recht viele.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#27

Beitrag von Flothe » Montag 13. August 2018, 17:18

joerg-emil hat geschrieben:
Montag 13. August 2018, 16:55
....ich wäre auf jeden Fall verdammt gespannt, auf Eure Umsetzung von dem Ding ;-)

@T-u-F
das PVC-Rohr war jetzt vielleicht nicht die beste Wahl, aber grundsätzlich habe ich da keine Bedenken. PVC-Rohre verwenden hier im Forum ja recht viele.
Dass heiße Würze durch PVC-Rohre geleitet wird, habe ich hier noch nicht gesehen. Bisher eigentlich immer nur zum Brüdenabzug oder z.B. für Heiners Dampfkondensator.

Ansonsten aber ein super Projekt. Bin sehr begeistert und es juckt mir auch in den Fingern das Teil Mal nachzubauen.

Zum Thema Vollautomatisierung. Es gibt auf GitHub ein Projekt Namens STC-1000+. Das verwendet einen Controller ähnlich dem Inkbird ITC-1000 (ähnlich, aber nicht baugleich, daher ist der Inkbird dafür nicht geeignet). Der ist dann komplett programmierbar, mit Rasten usw. Würde natürlich perfekt in dein Setup passen.

LG Florian

Jeder Tag ohne Bier ist ein Gesundheitsrisiko.
- Zitat: Hildegard von Bingen in ihrem Buch über Heilverfahren "Causae et Curae"

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#28

Beitrag von seriously » Mittwoch 22. August 2018, 10:37

Hi,
hast du eine Empfehlung für die Bohrungen in dem Gastrobehälter?
Das Loch für die Heizpatrone muss ja schon ordentlich groß sein, ein normaler Bohrer tut es da also nicht.

Danke + Gruß!

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#29

Beitrag von beryll » Mittwoch 22. August 2018, 10:45

Ich hab 2 Löcher mit einem Stufenbohrer reingebohrt, durch diese gehen die beiden Anschlüsse für den Heizstab. Wenn Du eine Patrone benutzt, dann bohre einfach ein Loch für eine M6 vor und nutze dann einen entsprechenden Lochstanzer. So hab ich damals ein 1,5 Zoll Loch in meinen Kessel gestanzt.
Vorteil: du musst nicht von der gegenüberliegenden Seite entkraten.

VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#30

Beitrag von KarlN4p » Mittwoch 22. August 2018, 12:10

Hi,

der Aufbau sieht ja super aus. Das fange ich doch gleich mal das Planen an^^.
Kannst du mir sagen, wo du den abgewinkelten Heizstab bekommen hast? Hast du vielleicht einen Link für mich?

Liebe Grüße

Karl

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#31

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 22. August 2018, 12:16

@Karl
den habe ich bei Ebay gekauft, ist sogar aus Edelstahl und kam schneller als erwartet (ca. 2 Wochen).

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#32

Beitrag von IonEye13 » Mittwoch 22. August 2018, 22:31

Hallo, das sieht ja sehr interessant aus!
Dieser Topf sollte doch ohne Probleme ebenfalls funktionieren ?
Topf 20l
Ich würde dann die aktuellste Variante mit Temperatursteuerung nachbauen wollen.

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#33

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 22. August 2018, 22:53

@lonEye
das kannst du leider mit dem Unterbau vergessen. Töpfe sind für Herde gemacht und haben einen dicken Boden. Mit normalen Werkzeug kommst du da nicht durch. Die GN-Behälter haben auch am Boden nur 0,7 mm.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#34

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 22. August 2018, 23:04

Schengler Topf nehmen, die haben keinen Sandwichboden und sind auch unten aus dünnem "Blech".
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#35

Beitrag von KarlN4p » Mittwoch 12. September 2018, 09:04

Hallo,

ich hätte da noch eine Frage. Was hast du für Durchlässe aus dem Behälter genommen? Das sieht mir nach Kunststoff aus, oder? Kannst du mir hier vielleicht auch einen Link geben? Ich suche ja eigentlich was aus Edelstahl aber da wurde ich auch noch nicht so recht fündig. Grad der Auslauf unten sollte ja möglichst flach sein.

Gruß Karl

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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#36

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 12. September 2018, 09:37

Hallo Karl,

yep, das sind alle PVC-U Fittinge und Rohre. Ich habe bei diesem Shop bestellt:

www.pvc-welt.de

Hier habe ich auch passende 1/2 Zoll Anschlüsse für die Pumpe gefunden. Im Vergleich zu Edelstahl ist das natürlich unschlagbar günstig. Ich wollte zum Testen jetzt auch nicht soviel Geld ausgeben. PVC-U ist für Trinkwasser geeignet. Ansich sollte die Temperatur bei PVC-U nicht höher als 60 Grad betragen, aber nur weil sonst die Drucksicherheit von 10 bar nicht mehr gewährleistet ist. Bei meiner nahzu drucklosen Konstruktion ist diese Grenze daher nicht relevant.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#37

Beitrag von danieldee » Mittwoch 12. September 2018, 09:49

Wenn ich meinen elektrotechnischen SenfT dazugeben darf.
Der PE Anschluss ist nicht fachgerecht ausgeführt. Diesen würde ICH separat am Gehäuse befestigen (siehe Bild).
Außerdem lässt man den PE länger in der Verteilerdose, damit der im Falle eines Zuges zuletzt abreisst.
230V und Metallgehäuse is halt kein Spaß und sollte wirklich nur fachgerecht ausgeführt werden, nicht dass am Ende einer am Boden liegt.
Gabs ja schon öfter, dass Heizstäbe einfach durchgebrannt sind.
Wichtig wäre noch ob der Kreis über FI abgesichert ist, wenn nicht mal nach einem Trenntrafo Ausschau halten.
Weiterhin Gut Sud!
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#38

Beitrag von beryll » Mittwoch 12. September 2018, 13:12

Ich kann mittlerweile schon mal einen Tipp abgeben: der „originale“ Heizstab leistet gute Arbeit, fängt aber an am Gewinde zu rosten! Man muss ihn also auf jeden Fall nach jeder Benutzung ausbauen, reinigen und trocknen.

Mir ist das anfangs nichts aufgefallen, ich hab den Rost erst entdeckt, als ich die Verkabelung neu machen wollte und so den Heizstab abschraubte.

Ich schaue mir mal ein paar andere Edelstahl Heizstäbe an, ich habe so doch kein gutes Gefühl.

VG Peter
PS: das Abdeckblech hab ich mir aus V4A machen lassen, das lag in der Firma in der Restekiste. Ein Freund hat es mir zurecht schneiden und Kanten lassen - hat mich ein Bier am Tresen gekostet :-)
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#39

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 12. September 2018, 13:30

Hey Peter,
dann bist du also schon fertig mit dem Ding. Läuft der Kessel gut bei dir?
Klar wäre ich gespannt auf ein paar Bilder und andere Erfahrungen, gerade auch was
die Sudausbeute angeht.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#40

Beitrag von danieldee » Mittwoch 12. September 2018, 13:35

beryll hat geschrieben:
Mittwoch 12. September 2018, 13:12
Ich kann mittlerweile schon mal einen Tipp abgeben: der „originale“ Heizstab leistet gute Arbeit, fängt aber an am Gewinde zu rosten! Man muss ihn also auf jeden Fall nach jeder Benutzung ausbauen, reinigen und trocknen.

Mir ist das anfangs nichts aufgefallen, ich hab den Rost erst entdeckt, als ich die Verkabelung neu machen wollte und so den Heizstab abschraubte.

Ich schaue mir mal ein paar andere Edelstahl Heizstäbe an, ich habe so doch kein gutes Gefühl.

VG Peter
PS: das Abdeckblech hab ich mir aus V4A machen lassen, das lag in der Firma in der Restekiste. Ein Freund hat es mir zurecht schneiden und Kanten lassen - hat mich ein Bier am Tresen gekostet :-)
Genau da liegen auch meine Bedenken wenn man den Schutzleiter zusammen mit Masse anklemmt.
Der Rost könnte dazu führen dass der Bottich nicht mehr geerdet ist.
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#41

Beitrag von joerg-emil » Mittwoch 12. September 2018, 13:42

@Danieldee
Den Schutzleiter habe ich nicht an die Masse angeschlossen, er ist nur mit dem Kessel verbunden.
Auf dem Bild kann man das vielleicht nicht genau sehen. Er hängt an der äußeren Verschraubung
des Heizstabes und wird so von außen gegen die Kesselwand gedrückt.

Beim GNom mit der Unterkonstruktion:
Zum Anschluss habe ich einen Metallwinkel zwischen Kessel und Unterkonstruktion fest eingeklemmt und daran die Erdung verschraubt. Das hält
sehr gut und klar hab ich die Erdung vor dem Betrieb mit meinem Meßgerät geprüft.

Gruß Jörg
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#42

Beitrag von beryll » Montag 17. September 2018, 11:48

Letztes Wochenende konnte ich endlich einen Testlauf des GNom durchführen - funktioniert soweit tadellos, bis auf das Rosten des verwendeten Heizstabes. Ich muss ihn jedesmal ausbauen und nach dem Reinigen sorgfältig trockenlegen. Ich habe mal Ausschau nach einem anderen Modell und werde dann mit einem neuen GN-Behälter einen neuen Aufbau angehen.

Als Pumpe hab ich die bekannte Chinapumpe (12v) genommen, das Abdeckblech ist aus V4A.

Ein Bild der Elektrik liefere ich nach, sobald ich das Ding mit neuem Heizstab neu aufgebaut habe.

Hier mal ein paar Bilder von dem Ding:
E5E41E2A-77FA-48F0-ABE2-9131DC4D1953.jpeg
29CD748D-3A93-47C8-B65E-8547AE2918BA.jpeg
03121B8D-8E05-4C7F-B50A-64DF8B6EA9F0.jpeg
C44ADF57-3D75-4C82-9ACA-2F2DD2835605.jpeg

Bitte nicht von dem danebenliegenden „Gekabels“ irritieren lassen, da war die Kiste schon wieder komplett zerlegt.

Danke Joerg-Emil für die Idee zu dem Teil!

BG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#43

Beitrag von joerg-emil » Montag 17. September 2018, 12:13

Hey Peter,
na thanx für deinen Bericht und die Bilder ;-)

Eine Frage habe ich zu dem Aufbau. Der Zulauf der Pumpe (bzw. der Anschluss vom Ablaufhahn) ist bei dir ja nicht unter dem Lochblech soweit ich das erkennen kann. Für eine bessere Durchflutung der Heizkammer, würde ich ihn aber unbedingt dort mit unterbringen.

Und auch eine Frage zu dem Einbau vom Heizstab, hast du die Dichtungen des Heizstabes außen oder innen verbaut. Auf dem Bild kann ich keine Dichtung erkennen. Die Dichtungen sollten innen liegen, dann dürfte es auch nicht zu einem Rosten kommen, da so die Gewinde gar nicht mit Wasser in Berührung kommen. Aber wie gesagt, ist halt schlecht zu erkennen.

Gruß Jörg-Emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#44

Beitrag von beryll » Montag 17. September 2018, 12:57

Die Dichtungen sind außen, da hab ich diese immer. Wäre aber natürlich eine Idee, noch welche innen anzubringen!
Den Hahn hab ich ja mit einem 90 Grad Fitting ausgestattet - die Idee war, dass der Sog vom Boden aus genug Kraft hat. Ich müsse mir sonst eine andere Lösung für die Tauchhülse überlegen, die steht etwas weiter als bei Deinem Prototype in den Behälter rein.
Ich überlege mir mal was... :-)

VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#45

Beitrag von joerg-emil » Montag 17. September 2018, 13:15

Mach das bitte mit den Innendichtungen, die Gewinde sind offenbar nicht rostfrei, bei mir rostet nix und alles ist komplett dicht.

Außendichtungen machen hier kaum Sinn, das das Wasser trotz Dichtung zwischen Mutter und Gewinde nach außen dringt. Ich würde sie außen auf jeden Fall komplett weglassen, zuviel Dichtungen machen alles zu "schwammig" und man bekommt die wichtigen Innendichtungen nicht ordentlich festgeschraubt. Zudem wird so auch gewährleistet, dass der Heizstab auf jeden Fall eine leitende Verbinung zum Behälter hat und mit geerdet ist.
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#46

Beitrag von beryll » Montag 17. September 2018, 13:44

Die Erdung läuft über die Tauchhülse, also völlig getrennt auf der „anderen“ Seite des Behälters.

Zum Thema Dichtung: da gibt es einige gute Zeichnungen hier, warum die Dichtung nach außen gehört und nicht im Topf selbst (Ausnahme Borddurchlass...)
https://hobbybrauer.de/modules.php?name ... &tid=16288

Der Heizstab ist so vollkommen dicht, da läuft mit einer Dichtung außen nichts raus... allerdings entsteht der Rost wohl, weil hier Edelstahl auf „minderen“ Stahl trifft. Mit der Dichtung, wie bei dir, umgeht mal das natürlich. Ich werde von innen einfach aus einer Silikon-Backmatte etwas zurechtschneiden und wie üblich von außen Abdichten. Wird schon werden...

Den Auslauf werde ich wohl mit einer Metu-Ronde, sprich Borddurchlass, machen. Sondiere gerade 3-2-1 nach einer Edelstahl-Lösung. Welche hast Du denn bei dem Prototyp mit Unterbau genommen?

VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#47

Beitrag von joerg-emil » Montag 17. September 2018, 14:26

Hallo Peter,

..stimmt schon, das Dichtungen nicht in jedem Fall innen sein müssen. Aber grundsätzlich ist nicht die Frage ob außen oder innen, sondern:

"Wo ist die Verschraubung bzw. die Mutter?"

Beim Ablaufhahn ist sie innen, deshalb muss die Dichtung nach außen. Beim gezeigten Bodenauslass ist die Mutter außen, so muss die Dichtung nach innen. Einfach gesagt, keine Dichtung an der Mutter, daher beim Heizstab innen.

Guter Tipp mit dem Silikonbackmatten, darauf bin ich noch gar nicht gekommen. Hätte mir einige Fehlkäufe an Dichtungen erspart :-)

Für den Bodenauslaß beim Unterbau habe ich so eine Muffe in 1/2 Zoll benutzt:

https://www.pvc-welt.de/PVC-U-Muffennip ... nengewinde

Am Innengewinde kannst Du deine China-Pumpe direkt (mit Dichtungsband) dranschrauben.

Ansonsten brauchst du nur noch eine Dichtung und eine Kontermutter in jeweils 1/2 Zoll

https://www.pvc-welt.de/PVC-U-PP-Gegenm ... wurfmutter
https://www.pvc-welt.de/EPDM-Flachdicht ... fuehrung_1

Die Dichtung liegt hier wie oben beschrieben außen.

Gruß Jörg-Emil
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#48

Beitrag von beryll » Montag 17. September 2018, 15:04

Auch wieder wahr, an die Verschraubung bzw. den Sitz der Mutter hatte ich jetzt gar nicht gedacht :redhead

Danke für den Link!!!!

VG Peter
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Re: 10 L Braukessel im Selbstbau - GNom

#49

Beitrag von beryll » Mittwoch 19. September 2018, 18:43

Hier ein kurzes Update:
Ich hab mir einen Borddurchlass "ohne Ausladung" in V4A für recht wenig Geld aus 3-2-1 bestellt, daran werde ich dann auch die Erdung anschließen. Lieferung wird ein paar tage dauern, solange kann ich mir ja Gedanken über den Unterbau machen.

VG Peter

PS: Ich muss mir leider noch einen Absperrhahn verbauen, da ich sonst den Deckel nicht weglegen kann, ohne dass alles aus dem Borddurchlass gedrückt wird, wenn die Pumpe ausgeschaltet ist.
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