Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

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Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#1

Beitrag von Fabolizer » Freitag 29. Juni 2018, 13:15

Moin Moin,

heute mal keine Frage zu Bier sondern zu Cider.

Hab 5 Liter Spaßcider angesetzt. 5 Liter Naturtrüber Direktsaft auf die M44 geschmissen und vergoren.
Nach der Hauptgärung noch 2 Tage gewartet und eine Woche auf Himbeeren gelegt dann abgezogen und in Flachengefüllt.

Die Flaschen hab ich per Zuckermaßlöffel gespeist. Jetzt nach einer Woche eine kleine Flasche probeweiße aufgemacht und GARKEINE Kohlensäure.
Das Zeug ist wie Wein. Steht bei mir im Wohnzimmer also Temp locker 20 Grad.

Ich habs lange stehen lassen damit es Sedimentiert aber Hefezellen sollten doch noch genug am start sein oder?
Muss ich mich jetzt damit anfreunden das ich stilles Cider trinken muss?

Danke und Gruß
Fabian

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#2

Beitrag von Beerkenauer » Freitag 29. Juni 2018, 15:45

Wenn du die Flaschen mal ein wenig schüttelst und den Bodensatz wieder aufwierbelst? Vielleicht bringt das was.
Mit wieviel Zucker hast Du den aufkarbonisiert ?
Ich löse den Zucker immer in warmen Wasser auf, kenn mich daher nicht so aus aber vielleicht hat sich der Zucker nicht richtig gelöst bzw verteilt.
Ein Tipp noch, damit der Cider net zu sauer wird (der ganze Zucker wird ja vergoren) kann man auch noch unvergärbare Zuckerarten wie Xylit dazugeben.


Stefan

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#3

Beitrag von SaltCityBrew » Freitag 29. Juni 2018, 16:18

Hallo Fabian.

Ich selber habe schon einige male Cider gemacht.
Ich nutze dafür immer die US05, welche ich nach der Vergärung des Bieres ernte. Das klappt super.

Mach dir keine Sorgen: Bei mir hat die Nachgärung immer länger als zwei Wochen gedauert! Einmal sogar über drei Wochen, obwohl die Hauptgärung fast immer nach 4 bis 5 Tagen durch war.
Dosiert habe ich normalen Zucker mit der Dosierhilfe, welche ich auch beim Bier nutze. Das ist eigendlich eine sichere Sache.
Nachgärung fand bei mir immer zwischen 18 - 20Grad statt.
Die Flaschen schuttele ich in der NG alle 4 bis 5 Tage mal auf.
Warum die NG bei Cider länger dauert weiss ich nicht. Vielleicht wegen dem hohen Säuregehalt?

Kleine Tips am Rande:
Wie Stefan schon schrieb, gib Birkenzucker (Xylit) hinzu um den sauern Geschmack zu neutraliesieren. Ich gebe pro 0,5L Flasche zwischen 15 und 20 Gramm. Ersetze 10% bis 15% des Apfelsaftes durch Birnensaft, das schmecht super und rundet den Geschmack meiner Meinung nach super ab, außerdem kannst du dann auch klaren Apfelsaft nehmen, der Birnensaft bringt da erfahrungsgemäß genug Trubstoffe für die Hefe mit und das ganze wird letztendlich etwas klarer.

Gruß, Dennis
Meine Vorstellung:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p279718
Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#4

Beitrag von Pivnice » Freitag 29. Juni 2018, 20:30

Fertigen Apfelsaft aus relativ zu Mostäpfeln säurearmen Tafeläpfeln zu vergären ist suboptimal.
Vermutlich handelt es sich bei deiner ausbleibenden Nachgärung um eine schleppende oder sogar steckengebliebene Gärung, Ursache kann zum Beispiel ein Nährstoffmangel für die Hefe und ungeeignete Hefe sein. Bei einer steckengebliebenen Gärung stellt die Hefe ihre Aktivität irreversibel ein.

Übrigens:
Neben Glucose können auch andere Einfachzucker durch die Glykolyse und damit durch die alkoholische Gärung verarbeitet werden. Jedoch haben die meisten Hefen eine besondere Affinität zu Glucose (sie sind „glucophil“), so dass bei der alkoholischen Gärung bevorzugt die Glucose abgebaut wird.
Deswegen gibt es selektionierte Hefen für Apfelwein wie zum Beispiel
https://fermentis.com/fermentation-solu ... beverages/
SafCider von Fermentis
→ Ensures a very good assimilation of fructose.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#5

Beitrag von hyper472 » Samstag 30. Juni 2018, 00:36

Oder Ihr nehmt eine geeignetere Hefe, die genug Restsüße übrig lässt.
Mangrove Jack habe ich einmal benutzt, bin heilfroh, dass das Zeug endlich ausgetrunken ist.
Sucht mal nach Cyder yeast Sweet und vergesst die Mangrove Jack. Dann braucht Ihr auch kein Xylit zuzugeben.
Viele Grüße, Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
Wer will, ist herzlich eingeladen, mir in Anwendung von Boardregel Nr. 6 eine PN zu senden.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#6

Beitrag von Fabolizer » Montag 2. Juli 2018, 10:11

Moin Moin,

danke für den Input. Zucker hab ich mit dem Messlöffel für die 0,75 Literflaschen dosiert und ungelöst in die Flasche gegeben, mach ich sonst mit Bier auch so ohne Probleme. Die Mangrove Jack hab ich nur genutzt weils die einzige Hefe war die ich noch im Haus hatte. Soweit bin ich auch zufrieden. Schmeckt ohne Xylit doch noch recht süß und ist nicht all zu trocken!

Das nächste werde ich wohl mit Birkenzucker süßen, das erste welches ich mit der US 05 vergoren hab ist so trocken geworden das zieht dir die Backen auf den Rücken.

Ich hab jetzt alle Flaschen mal aufgeschüttelt und geb den noch 2 Wochen.

Gruß
Fabian

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#7

Beitrag von Roofio » Montag 2. Juli 2018, 10:45

hyper472 hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 00:36
Oder Ihr nehmt eine geeignetere Hefe, die genug Restsüße übrig lässt.
Mangrove Jack habe ich einmal benutzt, bin heilfroh, dass das Zeug endlich ausgetrunken ist.
Sucht mal nach Cyder yeast Sweet und vergesst die Mangrove Jack. Dann braucht Ihr auch kein Xylit zuzugeben.
Viele Grüße, Henning
Um die MJ ein wenig in Schutz zu nehmen: Fand ich ähnlich furchtbar zu Anfang und habe das Keg nach kurzer Kostprobe (ca. 3 Monate Reifung) nach hinten in den Kühlschrank geschoben und vergessen. Nach einem guten Jahr ist er jetzt aber doch noch ganz lecker geworden.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#8

Beitrag von Beerkenauer » Montag 2. Juli 2018, 10:46

hyper472 hat geschrieben:
Samstag 30. Juni 2018, 00:36
... Cyder yeast Sweet...
Google Suche hat mir nur englische Bezugsquellen geliefert.
Welche Hefe verwendest Du den da genau?

Danke

Stefan

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#9

Beitrag von Roofio » Montag 2. Juli 2018, 11:37

Beerkenauer hat geschrieben:
Montag 2. Juli 2018, 10:46
Google Suche hat mir nur englische Bezugsquellen geliefert.
Welche Hefe verwendest Du den da genau?
Das müßte die Hefe von Bulldog sein, gibt es in trocken, halbtrocken und süß hier bei uns über ebay.
Viele Grüße,
Robert

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#10

Beitrag von SaltCityBrew » Montag 2. Juli 2018, 13:47

Habe mir grade eine Bulldog gekauft über EBay.
Dann werde ich ja bald sehen, ob die wirklich so gut ist.
Bin schon echt gespannt.....
Meine Vorstellung:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p279718
Allzeit gut Sud und lieben Gruß, Dennis.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#11

Beitrag von flensdorfer » Montag 2. Juli 2018, 14:07

Ich hatte vor einiger Zeit ein Cider mit der halbsüßen Bulldog vergoren und war recht angetan. Karbonisierung wie vom Bier gewohnt mit Zucker in der Flasche.
Gruß, Arne

Anfänger in der 20l-Klasse

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#12

Beitrag von hyper472 » Montag 2. Juli 2018, 14:46

Roofio hat geschrieben:
Montag 2. Juli 2018, 11:37
Beerkenauer hat geschrieben:
Montag 2. Juli 2018, 10:46
Google Suche hat mir nur englische Bezugsquellen geliefert.
Welche Hefe verwendest Du den da genau?
Das müßte die Hefe von Bulldog sein, gibt es in trocken, halbtrocken und süß hier bei uns über ebay.
Genau die meine ich, danke.

Viele Grüße, Henning
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#13

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 5. September 2018, 10:03

Ich experimentiere auch gerade mit Cider da ja jetzt Apfelzeit ist.

Die Bulldog Hefen vergären genauso wie andere Hefen den Wein/Cider auf 0° Plato runter. Das Zeug schmeckt hinterher nur süß weil in der Bulldog Sweet / Medium Süßstoff mit drin ist.
Ich wussts vorher nicht und ärgere mich jetzt etwas.

Ist m.E. auch nicht besser als hinterher Xylit reinzumachen. Nur mal so als Denkanstoß da die Hefe ja hier ziemlich gefeiert wird ;-)

Solche Cider Hefen mit Süßstoff gibts übrigens auch von anderen Herstellern. Nur da steht klar drauf, dass Süßstoff drin ist. Bulldog schreibt es nicht so ganz klar drauf.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#14

Beitrag von Martin S » Mittwoch 3. Oktober 2018, 16:16

Waaas...? :Shocked
Meine Welt bricht gerade zusammen!!
Ich wollt mir die Bulldog demnächst besorgen und vorher noch kurz das Forum diesbezüglich durchsuchen.
Zum Glück schau ich noch rein...
Sie wird immer wärmstens empfohlen...

Kannst du das iwie belegen, dass da Süßstoff mit drin ist??

Gruß

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#15

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 3. Oktober 2018, 16:55

irrwisch hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 10:03
Die Bulldog Hefen vergären genauso wie andere Hefen den Wein/Cider auf 0° Plato runter.
Wie kommst Du denn darauf? Bei mir war der RE weit über Null.
Und was für ein Süßstoff ist das, von dem wenige Gramm (das meiste ist ja Hefe) 25l sauren Wein nach Apfelsaft schmecken lassen?

Aber ich hab’s nicht untersucht - schlimmstenfalls spart man sich, selber mit Xylit rummachen zu müssen.

Viele Grüße, Henning
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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#16

Beitrag von Martin S » Mittwoch 3. Oktober 2018, 18:44

Xylit kann es ja nicht sein weil Xylit fast die selbe Süßkraft hat wie Sacharose. Bei Acesuflfam oder Aspartam konnte das schon funktionieren. Da reicht schon weniger als 1g.

http://www.eduhi.at/material/extern/Zuc ... mittel.htm

Könnt ihr mal ein Bild von der Packung reinstellen.
Stehen da vl iwo E-Nummern drauf.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#17

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 3. Oktober 2018, 19:00

Martin S hat geschrieben:
Mittwoch 3. Oktober 2018, 18:44
Xylit kann es ja nicht sein weil Xylit fast die selbe Süßkraft hat wie Sacharose. Bei Acesuflfam oder Aspartam konnte das schon funktionieren. Da reicht schon weniger als 1g.

http://www.eduhi.at/material/extern/Zuc ... mittel.htm

Könnt ihr mal ein Bild von der Packung reinstellen.
Stehen da vl iwo E-Nummern drauf.
Bin gerade nicht daheim, hol’s aber nach. Interessiert mich ja schon.
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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#18

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 3. Oktober 2018, 21:32

hyper472 hat geschrieben:
Mittwoch 3. Oktober 2018, 16:55
irrwisch hat geschrieben:
Mittwoch 5. September 2018, 10:03
Die Bulldog Hefen vergären genauso wie andere Hefen den Wein/Cider auf 0° Plato runter.
Wie kommst Du denn darauf? Bei mir war der RE weit über Null.
Und was für ein Süßstoff ist das, von dem wenige Gramm (das meiste ist ja Hefe) 25l sauren Wein nach Apfelsaft schmecken lassen?

Aber ich hab’s nicht untersucht - schlimmstenfalls spart man sich, selber mit Xylit rummachen zu müssen.

Viele Grüße, Henning
Genau weiß ich es natürlich nicht, aber in irgendeinen UK Shop wurde die Hefe beschrieben als Cider Yeast with medium (bzw sweet) Sweetener.
Sweetener heißt Süßungsmittel.

EIne genaue Inhaltsangabe findet man nirgends. Auch stand auf der Packung glaube ich keine Inhaltsstoffe drauf. Hatte nur die eine und habe keine weitere um nachzuschauen.

Mein Cider mit der Bulldog ist auf 0° Plato runter, gemessen mit iSpindel und kontrolliert mit normaler Spindel.

Es gibt übrigens auch von anderen Herstellern Cider/Apfelwein Hefen mit Süßungsmitteln. Bin ich beim suchen nach Apfelweinhefen irgendwnan mal drüber gestoplert.
Habe jetzt noch weitere Cider Batches mit Gozdawa French Cider, Safale Safcider und Safale US-05 angesetzt. Mal schauen wie die werden.

Ich habe vor ein paar Wochen einen sehr langen Cider Thread in einem US Heimebrauer Forum studiert.
Professionell einen natürlichen süßen Cider herzustellen geht indem man die Hefe rausfiltert, was im Hobbybereich schwer ist.

Was angeblich auch funktionieren soll:
Den Cider mit Restextrakt Cold Crashen um soviel Hefe wie möglich sedimentieren zu lassen. Dann ins Keg füllen mit Kaliumdisulfit und Kaliumsorbat.
Das Kalumdisulfit (Kaliumpyrosilfit) Schwefelpulver) hemmt Milch und Essigsäurebaktieren, das Kaliumsorbat soll die Hefen hemmen.
Danach halt natrülich kalt lagern, da es natürlich weiterhin gären kann (und wahrscheinlich wird, also schnell austrinken :D).
Ich habe momentan einen Batch im Kühlschrank bei 0° den ich bei 2° Plato Restextrakt ge-coldcrashed habe und werden den mit Kaliumpyrosulfit und Kaliumsorbat abfüllen. Mal schauen ob es was wird und ob er danach im Fass trotzdem noch weitergärt.
Laut dem Thread US Heimbrauer ist wohl ausschlaggebend einen wirklich guten (und wahrscheinlich entsprechend langen) Cold Crash zu machen. Das Kaliumdisulfit und Kaliumsorbat ist dann nur damit er länger stabil bleibt.

Übrigens, haben hier im Forum auch schon anderen Leute angezeweifelt, dass die Bulldog echt Restsüße zurücklässt. Hier ein Zitat aus einem anderen Thread:
metaler143 hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 16:27
flensdorfer hat geschrieben:
Mittwoch 22. August 2018, 14:09
5) eine Ciderhefe nehmen, die einfach keinen so arg hohen sEVG hat wie z.B. die Bulldog Ciderhefen
https://www.ebay.de/itm/Ciderhefe-Bulld ... 2719670246
Ich bezweifle dass man mit der Hefe eine Restsüße erreicht. Der Zucker aus Apfelsaft ist doch quasi zu 100% vergärbar (da fast nur Fructose, Glucose und Saccharose enthalten) und bei den 5% Alkoholgehalt eines Ciders wird die ihren Dienst auch noch nicht quittieren. Zumal die Sache mit Hefen, welche eine geringe Alkoholtoleranz haben keine Garantie ist, dass sie ab bspw. 10% Alkohol absolut keine Gäraktivität mehr zeigen.
Zuletzt geändert von irrwisch am Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:03, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#19

Beitrag von SaltCityBrew » Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:00

Könnt ihr mal ein Bild von der Packung reinstellen.
Stehen da vl iwo E-Nummern drauf.
Habe zufällig eine Packung da. Es ist die Sweet.
Auf der Rückseite steht übrigends nix. E - Nummern sind auch keine drauf.

Bisher habe ich immer die US05 geerntet und für Cider weiter verwertet. Geht eigentlich ganz gut, wird halt furztrocken und hat irgendwie einen leichten Beigeschmack der mir nicht gefällt. Deswegen habe ich mir nach so viel Lob hier im Forum die Bulldog geholt, bin aber noch nicht zum Cider Ansetzen gekommen.

Die Gozdawa Cider Yeast würde mich auch interessieren! Zumal das Päckchen bei Gozdawa nur 1€ kostet....
Dateianhänge
1538596702770890765474.jpg
Meine Vorstellung:
https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic. ... 18#p279718
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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#20

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:06

SaltCityBrew hat geschrieben:
Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:00
Die Gozdawa Cider Yeast würde mich auch interessieren! Zumal das Päckchen bei Gozdawa nur 1€ kostet....
Jo deswegen hab ich die auch genommen, weil ich schnell eine brauchte und Gozdawa einzelne Hefepäckchen günstig (1 EUR) als Brief verschickt. :Bigsmile
Den anderen Batch mit US-05 hab ich dann nur angesetzt, weil dann doch NOCH mehr Saft anfiel als geplant... :puzz

PS: Der Geschmack vom Cider hängt natürlich auch noch sehr stark davon ab welche Apfelsorten man hat.
Viele Leute machen ja ihren Apfelwein nur aus den eher sauren Äpfeln weil sie nicht wissen wohin damit und weil sie die süßen Äpfel lieber für Saft nehmen. Der Wein nur aus den Sauren Äpfeln wird dann m.E. aber auch nicht so lecker.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#21

Beitrag von Alt-Phex » Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:12

Versucht mal eine richtige Weinhefe, anstatt dieser Ciderhefen. Mit der Arauner/Kitzinger "Burgund" hatte ich einen RE von immerhin 2% und der Apfelwein war weder furztrocken noch unangenehm säuerlich. Mein bisher bestes Ergebnis.

Bierhefen funktionieren halt überhaupt nicht, das wird immer nur sprittig und sauer. Weinhefen können die Fruchtsäuren entsprechend umwandeln, wodurch die Sache weniger Sauer wird. Bier ist Bier und Wein ist Wein.
"Viele Biere werden am Etikettierer gemacht"

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#22

Beitrag von Martin S » Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:20

@irwisch: ja aber dann müsstest du im Fass Zwangkarbonisieren!
Das ist für viele Hobbybrauer, wie auch für mich, nicht möglich!
Daher muss die Hefe am Leben bleiben.
Wenn da wirklich nur Süßungsmitel drin sind dann wäre das die einfachste Lösung.

@SaltCityBrew: Danke für die Packung: Echt blöd dass da nichts von E-Nummern drauf steht
Aber wenn es da auch andere Hersteller mit Süßungsmittel gibt, würde das die Aussage bestätigen.

Danke Alt-Phex für deine Erfahrungen.
Du hast wohl recht dass Weinhefen vl besser geeignet wären.
Vl ist das auch der falsche Thread für diese Diskussion, aber reichen 2% RE für Medium süß??

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#23

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:21

Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:12
Bierhefen funktionieren halt überhaupt nicht, das wird immer nur sprittig und sauer. Weinhefen können die Fruchtsäuren entsprechend umwandeln, wodurch die Sache weniger Sauer wird. Bier ist Bier und Wein ist Wein.
Ja das ist schon richtig. Trocken wirds mit den Weinhefen (z.B. für Rotwein) aber auch.
Habe mir die Tage auch nochmal von Bioferm die Malic und die Aromatic bestellt.
Die Malic soll besonders gut für Apfelwein sein da sie wegen der "malolaktischen Gärung" Apfelsäure abbaut.

Aber wie bereits geschrieben kann man gerade beim Apfelwein sehr gut schon durch die verwendeten Apfelsorten gegensteuern. Mehr süße und weniger saure Äpfel.

@Martin S: Ja das stimmt, ich zwangskarbonisiere den Cider hinterher im Fass.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#24

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:34

Alt-Phex hat geschrieben:
Mittwoch 3. Oktober 2018, 22:12
Mit der Arauner/Kitzinger "Burgund" hatte ich einen RE von immerhin 2% und der Apfelwein war weder furztrocken noch unangenehm säuerlich. Mein bisher bestes Ergebnis.
Danke, probiere ich auch mal. Und auch Danke an irrwisch für den Hinweis, den ich deswegen so kritisch aufgenommen habe, weil er mir nicht gefällt (also der Hinweis :Greets ).
Wobei mir das Ergebnis mit der Bulldog sweet durchaus schmeckt; mich würde nur stören, wenn im Päckchen was drin ist, was nicht draufsteht. Da sind wir vom Bier her etwas verwöhnt.
Vor dem nächsten Anstellen von Äbbelwoi muss ich wohl doch noch ins Fruchtweinforum einsteigen :Waa

Viele Grüße, Henning
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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#25

Beitrag von ctiedtke » Donnerstag 4. Oktober 2018, 23:30

Ich habe vor ein paar Wochen einen super genialen Apfelsaft (10 l Golden Delicious Saft von eigenen Äpfeln mit 11,7 Grad Plato) von meinem Nachbarn zu einem Cider vergoren mit der M02 Cider Yeast der ist "Furztrocken" geworden. Ich denke ich probier das nächste mal auch ne Arauner Weinhefe. Die M02 ist runter auf -1Grad P :Shocked
---
Gruß Christian

Schwester Doris (Mallersdorfer Klosterbrauerei) zu IPA: "Das ist kein Bier zum normal trinken, vielleicht ein Apperetif".

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#26

Beitrag von irrwisch » Freitag 5. Oktober 2018, 10:12

Die Arauner wird aber auch trocken werden und höchstens was von der Säure wegnehmen denke ich.
Die wird ja auch für Rotwein genommen und den trinkt man ja in der Regel auch trocken.
Soweit ich weiß wird halbtrockener Wein industriell so gemacht dass die Hefe bei nem gewünschten Restzuckergehalt rausgefiltert wird.

11.7 Plato ist für nen Apfelsaft übrigens nicht soviel aber die Golden Delicious sind auch keine Fruchtbomben.
Unser Frisch gepresster aus der diesjährigen Saison hatte 14 Grad Plato.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#27

Beitrag von Martin S » Freitag 5. Oktober 2018, 12:40

Da hast du auf jeden Fall recht, da wird die Gärung gestoppt!

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#28

Beitrag von SaltCityBrew » Freitag 5. Oktober 2018, 19:32

Ich möchte an dieser Stelle nochmal auf die Bulldog Cider Yeast zurückkommen:
Ich habe heute einen Cider angesetzt und schon beim Hineinsehen ins Hefepäckchen ist mir augefallen, dass da neben der gewohnten Hefekörnung noch so ein ganz feines, weisses Pulver mit drin ist. Habe dan nach dem Rehydrieren mal einen Tropfen entnommen und probiert: Also das ist defenitiv der süßeste Tropen rehydrierte Hefe den ich jemals probiert habe!!
Die Vermutung mit dem Süßstoff hat sich für mich bestätigt.
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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#29

Beitrag von Martin S » Freitag 5. Oktober 2018, 22:37

Das war der Test an den noch keiner gedacht hat!
Perfekt, danke für deinen tollen Selbsttest!
Dann kann man wirklich auch mit Birkenzucker aufsüßen.

Gebe es aus eurer Sicht noch einen anderen Zucker/Austauschstoff den man vl besser verwenden könnte?
Aspartam oder Acesulfam soll ja krebserregend sein, daher kommt das vl nicht in Frage!?

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#30

Beitrag von Beerkenauer » Samstag 6. Oktober 2018, 09:33

Martin S hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 22:37
Gebe es aus eurer Sicht noch einen anderen Zucker/Austauschstoff den man vl besser verwenden könnte?
Aspartam oder Acesulfam soll ja krebserregend sein, daher kommt das vl nicht in Frage!?
ich verwende für meine Cider auch immer Birkenzucker. Das kann ich irgendwie noch mit meinem Gewissen vereinbaren (liegt vielleicht auch am Namen :puzz ). Habe mal gegoogled und bei einem belgischen Braubedarfversender unter nicht vergärteren Zuckern Lactose und Sorbitol gefunden.
Weiß aber nicht ob diese sich für Cider eignen . Vielleicht hat noch jmd im Forum Erfahrung damit.
irrwisch hat geschrieben:
Freitag 5. Oktober 2018, 10:12
11.7 Plato ist für nen Apfelsaft übrigens nicht soviel aber die Golden Delicious sind auch keine Fruchtbomben.
Unser Frisch gepresster aus der diesjährigen Saison hatte 14 Grad Plato.
Das kann ich bestätigen. Naturtrüber Apfelsaft hatte bei mir 12° Plato und frisch gepresster Apfelsaft so um die 14° Plato.

Gruss

Stefan

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#31

Beitrag von irrwisch » Mittwoch 10. Oktober 2018, 08:23

@SaltCityBrew:
Danke für die Bestätigung bezüglich der Bulldog Hefe!

Mein Batch mit der Gozdawa French Cider G1 ist durch, ist natürlich trocken geworden wie nicht anders zu erwarten. Ist jetzt aktuell im Cold Crash und wird am WE dann aufs Keg gezogen.
Der Safcider Batch ist auch schon im Keg, den hab ich testweise mit ca 2° Plato "Restextrakt" mit Kaliumpyrosulfit und Kaliumsorbat aufs Keg gezogen. Bin mal gespannt ob sich die Restsüße hält oder es trotzdem weiter gärt.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#32

Beitrag von hyper472 » Mittwoch 10. Oktober 2018, 21:22

Mein letzter Äbgelwoi hatte als Saft 10,5° „Plato“ und ging runter auf 2,2,
der aktuelle ging von 10 auf 2 runter.
Druck in den Flaschen unter 1 bar.
Wenn man etwas positiv oder negativ auslegen kann, meine ich es positiv.
Es ist möglich, dass sich meine Meinung nicht mit der Meinung anderer deckt.
Wer will, ist herzlich eingeladen, mir in Anwendung von Boardregel Nr. 6 eine PN zu senden.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#33

Beitrag von irrwisch » Samstag 13. Oktober 2018, 15:29

Also der Batch mit der Gozdawa French Cider G1 is ja nix.
Der is total flach geworden. Keine Ahnung wie das die Hefe geschafft hat aber der schmeckt kaum noch Apfelig.
Der ist auch viel heller geworden wie die anderen. Vielleicht stand der auch zu lange im Cold Crash (2 Wochen da ich im Urlaub war). Kann das einen Einfluss haben?
Der Batch mit der US-05 (selber Ausgangsmost wie beim Gozdawa Batch) ist dagegen ok, ebenso wie der Safcider Batch.

Also die Gozdawa werd ich wohl net mehr nehmen.

Die nächsten Apfelwein Batches stell ich dann mit der Bioferm Malic und der Bioferm Aromatic hat. Das sind beides Weinhefen.

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Re: Cider Mit Mangrove Jack M44 US Westcoast - Flaschengärung

#34

Beitrag von Martin S » Samstag 13. Oktober 2018, 21:28

Hört sich interessant an.
Bitte poste deine Erfahrungen damit.

Ich bin ja gespannt, was du zur Aromatic sagst, da ich meine Cider auch immer zu wenig aromatisch fand...

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