Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

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chaos-black
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Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#1

Beitrag von chaos-black » Sonntag 13. Januar 2019, 15:12

Hallo Leute,
nachdem ich den Brücklmeier sowie die Brewers Publications Bücher Malt und Hops gelesen habe, würde ich gern meine neuen Erkenntnisse in meine Biere einfließen lassen. Dazu brauch ich aber mehr Informationen über die Rohstoffe als etwa beim Malz die Farbe und beim Hopfen die Alphasäure. Kennt vielleicht jemand einen Onlineshop, der die detaillierteren Analysen, meinetwegen auch erst auf Nachfrage, mitliefert?

Beste Grüße,
Alex
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Re: Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#2

Beitrag von OS-Schlingel » Sonntag 13. Januar 2019, 18:07

Hallo Alex,
Schau doch mal bei Weyermann.de
Dort findest Du sehr viele Informationen....

Gruß Stephen
Or kindly when his credit's out
Surprise him with a pint of Stout
:Smile

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chaos-black
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Re: Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#3

Beitrag von chaos-black » Montag 14. Januar 2019, 14:33

Danke für den Tip, man findet auch bei Bestmalz Angaben zu den Malzen auf der Homepage, z.B: https://bestmalz.de/malts/best-heidelbe ... olioCats=6
Aber das sind ja deren allgemeine Angaben zu dem Malz, nicht chargenspezifisch. Das dürfte damit doch noch variieren, oder täusche ich mich?

Beste Grüße,
Alex
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Re: Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#4

Beitrag von VolT Bräu » Dienstag 15. Januar 2019, 07:45

Es gibt ja hier sicher einige Fachleute, die dazu etwas sagen können. Meine naive Einschätzung ist, dass eine industrielle Mälzerei einiges in Qualitätssicherung investiert, was wohl insbesondere auch die Anpassung auf Veränderungen in den Rohstoffen etc mit einschließt. Ich glaube kaum, dass man bessere Angaben finden wird, als die vom Hersteller und ich würde auch davon ausgehen, dass die einigermaßen passen (sofern nicht vielleicht die Lagerung beim Händler oder bei uns Zuhause da einen Strich durch die Rechnung macht).

Viele Grüße
Volker
Jetzt mal Bier bei die Fische!

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Re: Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#5

Beitrag von chaos-black » Dienstag 15. Januar 2019, 13:46

Das wäre natürlich möglich. Vielleicht kann da ja jemand vom Fach was zu sagen?
Dann fehlt aber immer noch die detaillierte Analyse der Hopfen. Das ist echt ein total spannendes Thema, gerade wenn man sich anschauen möchte wie ein Bittere rüberkommen wird oder um bestimmte Stoffe bzw. Aromen über Biotransformationen zu erzeugen.

Beste Grüße,
Alex
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Re: Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#6

Beitrag von philipp » Montag 21. Januar 2019, 09:34

chaos-black hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 14:33
Aber das sind ja deren allgemeine Angaben zu dem Malz, nicht chargenspezifisch. Das dürfte damit doch noch variieren, oder täusche ich mich?
Die Angaben bekommst du wohl frühestens sackweise - dann aber auch nur gegen Trinkgeld. (Ansonsten lohnt sich das nicht, wenn die Lageristen das raussuchen müssten.) Ich habe auch schon auf Säcken aufgedruckte QR-Codes mit Links zu Chargeninfos gesehen, aber ich bin mir nicht sicher, ob das im Malzbereich war.

Dann hast du noch zwei große Probleme:

1) Die Parameter verändern sich extrem mit der Lagerdauer und den Lagerbedingungen. Wenn du dein Malz in der Garage lagerst, kann es im Sommer mal wärmer werden, im Winter mal frieren.

2) Die Frage ist, ob dir das an sich viel nutzt. Es ist genau wie das "Hopfen auf Gramm genau abwiegen" aber dann die Nach-Iso-Zeit nicht sekundengenau einhalten können...

Nicht falsch verstehen, an sich ist der Ansatz gut, aber vielleicht reichen erstmal wirklich die allgemeinen Durchschnittswerte der Homepage für das erste Feintuning auf der üblichen 50l-Anlage.
Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
http://sammlungen.ulb.uni-muenster.de/h ... ew/1817246

Im alten Forum als 'rattenfurz' bekannt gewesen.

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Re: Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#7

Beitrag von Ladeberger » Montag 21. Januar 2019, 11:30

Bei Weyermann werden URL und QR-Code zur Chargenanalyse auf dem Sack aufgedruckt. Ich finde das immer recht interessant und lasse es auch in meine Rezepte einfließen. Es macht z.B. schon einen Unterschied, ob man ein Münchner Malz Typ 1 mit 12 oder 18 EBC verarbeitet, das sind mal eben runde 50 % Farbdifferenz.

Gruß
Andy

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Re: Malz- und Hopfenanalysen für Hobbybrauer

#8

Beitrag von Brauwolf » Montag 21. Januar 2019, 14:39

Der QR-Code auf den Weyermannsäcken wird oft nicht erkannt, aber die URL hilft weiter.
Hehe, da bin ich aber froh, dass es nicht nur mir so geht. Ich konnte den QR-Code noch mit keiner Kombination aus verschiedenen Smartphones und Apps decodieren, weshalb ich es seit einigen Säcken erst gar nicht mehr versuche.
Wir haben alle den gleichen Himmel, aber nicht denselben Horizont.
Mein Blog: Brew24.com

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