49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

Bitte beschränkt Euch auf das Wesentliche, die Bilder. Nach Möglichkeit langatmige oder ausführliche Textpassagen vermeiden. In der Kürze liegt die Würze.
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Shorty
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49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#1

Beitrag von Shorty » Sonntag 13. Januar 2019, 22:03

So mal wieder Servus an die Gemeinde…

Gestern war mal wieder ein Brautag angesagt und eigentlich hatte ich ehrlich gesagt gar nicht vor eine Braudoku davon zu machen, weshalb ich auch nicht all zu viele Bilder gemacht habe. Allerdings bin ich mit dem Ergebnis nicht wirklich zufrieden und auch ein wenig ratlos woran das liegen kann….aber der Reihe nach…

Wir hatten den 11.1. (ja ich weiss…war vorgestern…) und die Lieferung von einem Braupartnerversand war bereits für den Vortag angekündigt. Daher war ich natürlich motiviert und hab mal alles aufgebaut. Normalerweise kommt der Paketbote ja um 10 bei uns vorbei….das sollte dann doch noch ganz gut reichen… Die Erlaubnis der restlichen Familie für diesen Tag die Küche zu belegen war eingeholt und ich hab das Wasser gefiltert…unser Wasser ist mit einer Gesamthärte von 22 ziemlich hart und mit dem Filter krieg ich es zumindest auf 11 runter… Also war alles bereitet…
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Aber dank einem großen deutschen Transportunternehmen wurde die Lieferung quasi künstlich rausgezögert weil der Paketbote wohl keinen Bock auf 14kg in dritten Stock schleppen hatte… Naja…da ich dann aber dringend am Samstag brauen wollte, hab ich das Paket abends im Paketshop meines Vertrauens abgeholt…

Also schrieben wir den Samstag…gemütlich mit der Familie gefrühstückt und dann direkt ans Werk…war ja eh schon alles vorbereitet…
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Fast vergessen….ich wollte das 49er Californian Common von MMuM brauen…
https://www.maischemalzundmehr.de/index ... torha3=8.5

Ich hab das Rezept nur minimal geändert weil ich den Northern Brewer nur mit 8,5% gekriegt hab und ich hab bei 55°C eingemaischt und ne Eiweißrast von 10 Minuten dazu gemacht…sollte aber beides nicht wirklich einen Einfluss aufs Ergebnis haben… Ach ja hab diesmal den Kessel mit ner Isomatte eingepackt…da ging das Heizen dann noch mal schneller…
Einmaischen lief ganz normal…und dann tut das Brauprogramm seinen Dienst nach Vorschrift…Jodnormal war es dann auch und ich war guten Mutes.
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Da ich ja beim ersten Braugang mit der Anlage zu spät abgelassen hatte und trotz 2“ Hahn dann schöpfen durfte (https://hobbybrauer.de/forum/viewtopic.php?f=10&t=18848), hab ich das diesmal früher gemacht und auch das hat ohne Probleme funktioniert… Das Ganze natürlich bei 78°C...
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Hab sogar 4 Liter wieder zurück gegossen bevor ich es dann als klar genug angesehen hab um es weiter zu verarbeiten… Das Ganze lief dann auch sauberst durch…also auch hier keine Probleme…ausser vielleicht…ich hab dann schön durch laufen lassen und kontinuierlich den Nachguss oben drauf geschüttet dass der Eimer immer schön voll ist… Vielleicht hab ich hier dann weniger raus gelöst weil das Wasser in der Zeit abgekühlt ist?? Kann das was sein? Der letzte Rest aus dem Nachguss ging dann natürlich auch n bissl daneben…sollte aber nicht all zu viel gewesen sein und zudem hab ich dann einfach noch nen halben Liter im Wasserkocher nachgemacht…
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Dann gabs Braujause vom Italiener… Da kann ich leider nicht wirklich mit Tom aus m Brauhaus Süd mithalten… ;-)
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Dann war auch der Nachguss durch und der Treber sieht eigentlich in meinen Augen auch nicht schlecht aus…?!
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Dann noch schnell das Refraktometer raus geholt und gemessen…mit 11,5 Brix sieht das eigentlich auch nicht so doof aus. 42,5 Liter Ausschlagvolumen sollten eigentlich auch passen…also soweit hätte ich kein Problem gesehen…
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Eiweiß hat sich gut gebildet und wurde abgeschöpft… Ersto Hopfengabe rein, alles ok…zweite dann mit Irish Moss 60gr. (ja ich weiß ich werd jetzt von den Puristen gesteinigt aber ich wollte wissen ob und wie es funktioniert) rein…. Eigentlich hieß es im Forum, dass das Moss keinen Einfluss auf den Geschmack haben soll…also ich find es riecht eher unangenehm nach Ostsee…?! Wie sind da eure Erfahrungen?
Dann war alles durch und mein neuer Würzekühler kam zum Einsatz…. Er wird aus einem Bottich gespeist der mit kaltem Wasser und Eis gefüllt ist… Krasser Scheiß…in 3:30 von 100°C auf unter 80° C runter… Und dann hab ich gemerkt dass ich die Isolierung noch drum hab… Und bei 92° fällt mir ein, dass ich die Letzte Hopfengabe verpennt hab…. Shit aber auch…wobei sich die Aromen dann ja trotzdem noch lösen oder? Hab dann etwas länger auf knapp unter 80°C stehen gelassen… Was denkt ihr wegen dem Geschmack?
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So dann den Whirlpool angedreht und gewartet…
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Soweit so gut….darauf dann erst mal das erste Brautagsbier…bin wirklich positiv vom Alpirsbacher Kloster Starkbier überrascht….wirklich gute Hopfung und sehr ausgewogen im Geschmack…
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Und jetzt geht das Drama los… Erstmal das ganze durch den Filamentfilter gelassen (irgendwie bleibt bei mir da nie wirklich was hängen?! Ist doch auch irgendwie nicht normal?!) und weiter gekühlt…
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Und als alles durch war denk ich mir…wieso ist da denn in meinem schönen neuen Gärfass nur so wenig drin?! Wenn ich es richtig sehe ist das Fass 50cm hoch also müssten bei 50l Volumen nur 27 Liter sein…?! Hä?!? Wo ist denn das Zeug hin?! Das war doch wenn ich es mit dem Whirlpoolbild vergleiche doch mehr oder hab ich irgendwo nen Knick in der Optik?! In der Pfanne ist doch auch nicht mehr die Welt…wobei der Kegel diesmal nicht wirklich schön war….muss ich dann doch etwas intensiver anrühren oder muss ich einfach noch länger warten?! Wie lange wartet ihr nach dem Andrehen?!
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Naja super Sache…weiter runter gekühlt und schnell noch gespindelt und gerefraktometrisiert und siehe da…13% Brix und 13,5°P…. Da war ich schon geladen und hab dann auch noch die Bilder dazu vergessen…
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So dann hab ich gemerkt, dass ich den Kühler noch drin hab, dann wären das nur noch 25 Liter…. Was zum Henker….?!?! Dann ist die Suppe auch noch ziemlich trüb trotz Moss…. Ist das normal oder wirkt das Moss erst beim Gären?? Kühler raus, dabei den Schlauch aus Versehen gelöst und die Küche noch kurz unter Wasser gesetzt…. Jetzt brauch ich mindestens noch n Starkbier…
Dann hab ich mal bis auf 17°C runter gekühlt und direkt zwei Päckchen Hefe drauf, da ich im Keller grad 12°C hab und daher recht kühl vergähre…
Heute morgen hat es dann schon ordentlich bei 14°C geblubbert…also wenigstens das scheint zu tun…wird die Suppe jetzt dann zwei Wochen stehen lassen und dann wird wohl durch vergohren sein oder?

So und jetzt hoffe ich mal drauf, dass ihr mir nen Tipp habt, wo ich nen Bock geschossen oder gepfuscht oder sonst was falsch gemach hab….
Wie Immer bin ich für Kritik eher dankbar…

Grüße aus Esslingen
Florian

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#2

Beitrag von heizungsrohr » Sonntag 13. Januar 2019, 22:27

Zwei Sachen sind mir aufgefallen, die zwar keinen Einfluss auf die Sudhausausbeute haben aber dennoch nicht unerwähnt bleiben sollten.
Hygienischer als der maischebesudelte Teppich wären wohl die Fliesen darunter :Wink
Der IKEA-Tisch, auf dem du da arbeitest, ist definitiv nicht für diese Lasten ausgelegt. Wurde auch schon öfters im Forum geschrieben. Wenn der Papptisch kracht und sich 30-50 Liter kochende Würze in deine Wohnung ergießen, verabschiedet sich deine Haut in weiten Teilen für lange Zeit. Stell den nächstes Mal auf die Küchenzeile oder einen anständigen Tisch, diese Wellpapptische sind nur als Couchtische geeignet.

Edit: Was ich noch gesehen hab, dieser Wasserfilter für das Brauwasser ist aber nicht der auf den ersten Bildern oder?

Ich würde auch in Zukunft beim Abkühlen der Würze zunächst kaltes Leitungswasser nehmen und erst für die letzten Grade noch Eiswasser dazunehmen. Die ersten 60°C gehen auch aus der Leitung sehr schnell runter.
Zuletzt geändert von heizungsrohr am Sonntag 13. Januar 2019, 22:33, insgesamt 1-mal geändert.

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#3

Beitrag von PabloNop » Sonntag 13. Januar 2019, 22:32

Sind die 60g Irish Moss ein Tippfehler oder bezieht sich das auf die Hopfenmenge?

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#4

Beitrag von afri » Sonntag 13. Januar 2019, 22:42

Mir ist nur eins aufgefallen: warum schöpfst du das Eiweiß ab? Das ist nicht nötig und kann die Schaumbildung beeinträchtigen, ansonsten schöner Brautag.

Ich frage mich immer, warum Menschen auf die Idee kommen, eine Küche derart klein zu planen, aber das gehört natürlich nur nebenbei erwähnt. Küchen müssen GROß sein. Für Mieter sowieso nicht interessant (außer bei der Auswahl der Wohnung).
Achim
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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#5

Beitrag von beercan » Montag 14. Januar 2019, 07:26

Kann es sein dass dein Malz sehr schlecht geschrotet wurde. Auf den Bildern sieht es so aus, als ob da noch eine ganze Menge ganze Körner drin sind.

Gruß
Durst wird durch Bier erst schön!

http://rb-homebrewery.jimdo.com/ noch in Arbeit.

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#6

Beitrag von skappler » Montag 14. Januar 2019, 09:44

Gibts einen Grund warum du nicht in der Würzepfanne fertig kühlst? Dann hättest du den Kalttrub auch direkt raus und kannst direkt nach dem umfüllen anstellen. Dann ist auch das Plätschern in den Gärbehälter nicht so tragisch, da kalte Würze langsamer oxidiert.
Liebe Grüße, Sebastian

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#7

Beitrag von matschie » Montag 14. Januar 2019, 10:11

zweite dann mit Irish Moss 60gr. (ja ich weiß ich werd jetzt von den Puristen gesteinigt aber ich wollte wissen ob und wie es funktioniert) rein…. Eigentlich hieß es im Forum, dass das Moss keinen Einfluss auf den Geschmack haben soll…also ich find es riecht eher unangenehm nach Ostsee…?! Wie sind da eure Erfahrungen?
Wenn die 60g stimmen, dann wundert mich auch nicht dass es unangenehm riecht. Die empfohlene Dosis liegt bei 5g/25L = maximal 10g für 50 Liter. Ich nehme meistens 7-8g für meine 42L und das klappt super. 60g wäre viel zu viel.

Und wo die Menge hin ist? 42,5 L Ausschlag in Pfanne mit 15% Verdunstung/h = 36 Liter, ca. 2-3 Liter sind noch im Topf nach dem WP, macht dann etwa 33 Liter die es sein sollten. Messfehler? Wie hast du Pfannevoll ermittelt?
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
MQTT Device für CBPi: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
GitHub: https://github.com/matschie1

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#8

Beitrag von Shorty » Montag 14. Januar 2019, 15:13

Hallo zusammen und Danke schon mal allen!!

Ich geh jetzt einfach mal chronologisch eure Anmerkungen durch... ;-)

@heizungsrohr: Ja der Teppich war eher zur Beruhigung meiner Frau...aber die Qualität des Biers wird der hoffentlich eher nicht beeinflussen... Und der Tisch war mir auch nicht ganz geheuer...aber in Ermangelung einer Alternative hab ich darauf zurück gegriffen und er hat es mal ausgehalten...bin dann mit meinen 90kg auch mal drauf gestanden und dann dacht ich wird er die 50kg schon aushalten... Irgendwann (wenn wir mal mehr Platz haben) würd ich eh gern auf ein Gestell aus Aluprofilen umstellen...
Zum Wasserfilter...doch das ist der den ich hab...geht ewig aber man kann es ja am Tag vorher richten...?!
Das mit dem Kühlen hab ich mir auch gedacht...dann komm ich am Schluss vielleicht noch n paar Grad weiter runter...

@PabloNop Doch hab 60gr. rein geworfen...stand zwar 5gr./Liter drauf aber ich dachte ich probier es mal mit 2gr. / Liter... Hab im Kopf dass das auch im Forum hier so diskutiert worden ist?! Zu viel? Zu wenig? Alternativen?

@Achim ok dann lass ich das Eiweiß in Zukunft drauf....bin irgendwie glaub aus nem Buch drauf gekommen, dass man das abschöpfen sollte... Und ja unsere Küche ist sehr klein...würde ich auch nicht so bauen...

@beercan hm...das mit dem Schroten ist so ne Sache ich hab die schon geschrotet vom Versandhändler gekauft...daher wäre ich davon ausgegangen, dass es ok sein müsste...vielleicht muss ich mir doch auch mal ne Malzmühle zu tun...hat grad einer eine übrig die er mir vermachen will...? ;-)

@skappler ich dachte ich dreh den Whirlpool an um den Schmodder raus zu kriegen und dann kühl ich den Rest im Gärbottich... Wie würdest du es machen? oben ganz runter kühlen und dann Whirlpool oder auf unter 80°C, dann Whirlpool und dann ablassen?
Hab auch schon überlegt erst auf unter 80°C zu kühlen, Whirlpool, dann in den Läuterbottich nochmal Whirlpool und dann vorsichtig komplett runter kühlen und dann ablassen in den Gärbehälter... Vorteil wäre dass der Läuterbottich einen kleineren Auslass hat und ich mir erhoffen würde weniger Trub mit rein zu kriegen... Auf der anderen Seite hätte ich wahrscheinlich auch wieder Verluste durch den Rest im Bottich...?!

@matschi so jetzt hab ich deine Antwort erst gesehen...direkt die Packung wieder raus geholt.... Boah was bin ich denn für ein Idiot!!! So blöd musst allein erst mal sein... Ok...das erklärt gar vieles...allerdings nicht warum es dann erst nicht klarer wird...
Pfanne voll hab ich quasi mit dem Zollstock ermittelt....noch 6cm bis zum Rand bei 40cm Gesamthöhe des Topfes und einem Volumen von 50l....Dreisatz...macht 42,5... das ganze geht natürlich nur wenn es sich um ein zylindrisches Gefäß handelt...gleiches Prinzip hab ich dann beim Gärbehälter angewandt...?!

Nochmals vielen Dank und freu mich auf weitere Diskussionen...ich geh jetzt an die nächste Wand und hau mal ne halbe Stunde lang meine Stirn dagegen wegen dem Moss...

Grüße
Florian

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#9

Beitrag von skappler » Montag 14. Januar 2019, 15:59

Ich mache mittlerweile garkeinen Whirlpool mehr. Klappt auch. Also einfach direkt runterkühlen. Bzw falls eine Whirlpool Hopfengabe gewünscht ist auf 80°C kühlen, Hopfen rein, 20 min warten, weiter kühlen. So fällt direkt der Heiß- und Kalttrub aus und ich kann durch den Monofilamentfilter in den Gärbottich schlauchen.
Ich war anfangs auch eher skeptisch, aber einige der alten Hasen hier machen das schon lange so und es klappt tatsächlich gut.

Runterkühlen und dann Whirlpool würde ich nicht machen, bei niedrigen Temperaturen klappt der Whirlpool nicht.
Liebe Grüße, Sebastian

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#10

Beitrag von PabloNop » Montag 14. Januar 2019, 16:56

Shorty hat geschrieben:
Montag 14. Januar 2019, 15:13
@PabloNop Doch hab 60gr. rein geworfen...stand zwar 5gr./Liter drauf aber ich dachte ich probier es mal mit 2gr. / Liter... Hab im Kopf dass das auch im Forum hier so diskutiert worden ist?! Zu viel? Zu wenig? Alternativen?
60gr sind viel zu viel. So grob eine Größenordnung (d.h. max 6gr wären wohl passend gewesen). Die Hefe im Gärfass dürfte jetzt schöne Klumpen bilden.

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#11

Beitrag von Shorty » Dienstag 15. Januar 2019, 06:44

@Sebastian gut dann schau ich mal wie ich das das nächste mal mach...ich überleg halt echt ob ich dann noch mal umschlauch in den maischebottich weil der 2“ Hahn an der Pfanne schon recht mächtig ist und dann auch nicht so richtig langsam abläuft...was meint ihr?! Oder verlier ich da einfach nur noch mehr?

@pablonop na super heißt das ich kann mein Bier weg kippen?! Blubbern tut es recht fröhlich und intensiv vor sich hin...?! Also irgendwas macht die Hefe...

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#12

Beitrag von Shorty » Freitag 18. Januar 2019, 17:16

So der Desaster Tag ist jetzt auch schon wieder eine Woche her und die Würze ist seither bei in meinen Augen optimalen 12 grad im Keller...die Würze hat 13 Grad. Denke also dass das für das UG ganz gut passen sollte...anfangs hat es auch wunderbar fast schon unter einer Sekunde geblubbert. Mittlerweile hat sich das ganze schon stark beruhigt...sprich es blubbert fast gar nicht mehr...
ich würde aber noch mindestens bis nächstes Wochenende alles in Ruhe lassen...ich denk dann würd ich mal Spindeln und dann ggf. Abfüllen oder was meint ihr?

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#13

Beitrag von coyote77 » Samstag 19. Januar 2019, 14:54

Spindeln und nach drei Tagen nochmal. Wenn sich der Wert nicht mehr verändert hat und der sEVG in etwa passt, kannst du abfüllen.
Grüße, Andreas :Drink

Zum Biere drängt, am Biere hängt doch alles.
(Frei nach J. W. von Goethe)

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#14

Beitrag von Shorty » Freitag 25. Januar 2019, 20:36

Nabend zusammen,

so heute war es dann nach knapp 2 Wochen soweit und ich hab mal einen Blick ins Gärfass gewagt...und was ich da gesehen hab...naja hat mich gelinde etwas überrascht... :Shocked
IMG_9684.jpg
Jetzt frag ich mich mal zum einen ob das von der zugegebenermaßen deutlich zu hohen Irish Moss Zugabe ( :Mad2 ) hängt oder was da los ist? Kann ich das überhaupt so noch nutzen? Oder was meint ihr...? Und was mach ich denn da am Besten? Abschöpfen oder unten am Hahn in Flaschen ablassen?
Bin grad etwas ratlos... :Waa

Ach ja wenigstens die Messungen geben Anlass zur Hoffnung...4°Plato sinds noch knapp macht dann bei 13,5°P am Anfang ca. 5,2% Vol...sieht schwer nach erreichtem Ende aus...werd am Sonntag noch mal Spindeln und dann denk ich mal dass ich es abfüllen kann...

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#15

Beitrag von Shorty » Donnerstag 31. Januar 2019, 21:06

So ich hab es ja fast befürchtet dass keiner sich so richtig mit so was auskennt...wer haut sich auch so viel Knorpeltang in sein Bier... :Ahh
Naja wie dem auch sei...ich hab es jetzt zwei mal gespindelt und es scheint fertig zu sein. Allerdings hab ich jetzt zusätzlich die Pampe von der Oberfläche abgeschöpft und mit nem Sieb abgefischt...natürlich alles desinfiziert...
20171015_160115.jpg
War doch ganz schön viel...

So jetzt frage ich mich nur wie ich am Besten weiter mache...sollte ich nen Cold Crush probieren? Könnte das Fass über nacht raus stellen, dann sollte es richtung 0°C gehen...
Oder vielleicht mit nem Kaffeefilter abfüllen? Müsste dann nur überlegen wie ich es am besten mache, dass nicht so viel Sauerstoff rein kommt...?!

Wäre (auch wenn mein Problem ungewöhnlich zu sein scheint) dankbar für Tipps...

Ansonsten hoff ich auf so was wie die Erfindung des Penecillin und dass es n Wahnsinnsbier wird... :puzz

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Re: 49er Californian Common mit Pleiten Pech und Pannen

#16

Beitrag von Shorty » Samstag 16. März 2019, 11:34

So ich hab dem guten Bier wirklich viel Zeit gegeben in der Hoffnung dass dann doch noch was gutes raus kommt...wie gesagt hab ich ja auf den Penicillin Effekt gehofft...!
Und was soll ich sagen...Bier sieht echt gut aus, sehr klar mit schönem und stabilem Schaum, riecht erstaunlicherweise sogar richtig gut, der seltsame Geruch vom maischen ist weg und de Geschmack....naja was soll ich sagen...da ist ein fieser seltsamer Geschmack am Anfang...der ist dann doch so penetrant dass ich es glaub nicht trinken werd. Werd es noch nem befreundeten hobbybrauer zum kosten geben, befürchte aber dass hier Hopfen und Malz verloren ist... 😭

Merke: Auch wenn man die normale Dosierung Irish Moss nicht schmeckt muss das für die 10-fache Menge nicht unbedingt gelten und nicht immer hilft viel auch viel.. 🥴

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