Vorstellung Brausteuerung mit CBPi

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Hopfenlaub
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Vorstellung Brausteuerung mit CBPi

#1

Beitrag von Hopfenlaub » Samstag 15. Februar 2020, 14:08

Was lange währt..
Getreu dem Motto möchte ich euch gerne meine Brausteuerung auf RasPi-Basis und den Weg dorthin vorstellen.
Vorweg Vielen Dank an alle, die das Thema CraftbeerPi mit Ihren Ideen und know-how unterstützt haben, dies hat mir als programmier-Laie sehr geholfen!

Meine ersten Sude habe ich mit einem Rex C100 Thermocontroller und einem Einkochtopf gemacht, hat recht gut funktioniert, jedoch musste man jeden Schritt manuell eingeben und sich die Stoppuhr stellen.
Die Vorstellung all dies zu automatisieren und parallel mehrere Regelkreise zu steuern klang sehr verlockend.

In einem großen Aufputz Sicherungskasten aus der Bucht war genug Platz für Sicherungen, Netzteile, Relais, Schalter, Kabel, Anzeigen und die vielen Steckdosen.
Es hat echt Spaß gemacht alle paar Tage neue Komponenten zu verbauen die per Post eintrafen, sich in die CBPi Programmierung einzulesen, auszuprobieren und den schrittweisen Fortschritt zu sehen.

Grob zu meinem aktuellen Setup:
Maischen/Kochen mit Yato und 15Gal SSBt Topf, Rührwerk über regelbares Netzteil
Nachguss im Weck Einkocher
Läutern im Thermoport mit Läuterhexe
Gären in 30l Speidel-Fässern im Gärschrank

Aktuell steht mir leider nur eine Phase zur Verfügung, daher musste die Last der einzelnen Verbraucher entsprechend verteilt und getaktet werden:
Schaltet das Induktionskochfeld ein, so fällt das Relais für den Nachguss ab. Der Schaltschrank lässt sich aber problemlos auf 3 Phasen Drehstrom umrüsten, sollte ich mal einen Keller mit 16A CEE Steckdose finden :Angel

Anschlüsse:
12V Bananenbuchsen für Lüfter an Kochplatte, Rührwerk,...
Schuko Steckdosen für: Yato, Nachguss, Rührwerk, Pumpe (wird irgendwann nachgerüstet) und für Peripherie wie Laptopnetzteil o.Ä.
2 XLR Steckdosen für Thermosensoren (DS18B20)

Schalter auto/0/manuell für alle Aktoren, Anzeige für die aktuelle Last, Hauptschalter, Fi und LSS, sowie 12V Stecksicherungen
Hirn des Ganzen ist ein Raspberry Pi B3+ mit Extensionboard, 4 SSR Relais auf Hutschinen-Kühlkörpern steuern die Steckdosen.
LEDs zeigen den richtigen Anschluss an, damit die Phase und nicht der Neutralleiter geschaltet werden.
Ein kleiner Lüfter im Gehäuse sorgt für die nötige Kühlung.

So, genug der Worte, hier noch ein paar Bilder:
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Rohbau
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Anschlussleiste Steuerleitungen Richtung Tür
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3
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Hauptschalter und Kühlkörper einbauen
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RasPi und Breadboard-Übergabe, Schalter u. Steckdosen eingebaut
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Außenansicht
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Einbau XLR und Stromzähler
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Bereit für den Praxistest

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