Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

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Stuggbrew
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Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

#1

Beitrag von Stuggbrew »

Guten Morgen zusammen,

Nachdem ich in den letzten Monaten nicht wirklich zum Brauen gekommen bin, hat sich im Gefrierschrank doch eine ordentliche Menge an Hopfen angesammelt.

Jetzt stellt sich mir die Frage, ob ich die Hopfen der Ernten 2019-21 entsorgen sollte, oder ob diese zumindest noch als Bitterhopfen eingesetzt werden können.

Das das Aroma trotz Alubeutel, teils Vakuumiert bzw. Gut verschlossen und tiefgefroren wohl sich verflüchtigt hat, ist mir klar, daher kommt nur junger Hopfen für Aromagaben oder zum Stopfen rein;
Aber verändert sich das Bitterungsverhalten durch die Alterung bzw. kommen unerwünschte Aromen ins Bier (astringierend, zu krautig/grasig)?

Vielleicht hat schon jemand mal selbst ein ähnliches „Problem“ gehabt.
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DerDallmann
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Re: Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

#2

Beitrag von DerDallmann »

Mfg

Johst
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Re: Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

#3

Beitrag von Stuggbrew »

Hallo Johst,

Vielen Dank für den Link - der Abbau ist interessant. Dem Kommentar schuldend: „ Dieses Rechenwerkzeug berücksichtigt aber ausschließlich die Alphasäure, sagt also nur wenig über die Entwicklung der Gesamtbittere aus.“
Werde ich es einmal in einem kleinen Sud versuchen und bei den Standardmengen +20% gehen;
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hiasl
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Re: Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

#4

Beitrag von hiasl »

Meine Erfahrung mit dem Rechner ist, dass die Biere dadurch zu bitter wurden. Das liegt sicher an der Variablen des 6-Monatsverlusts.
Also lieber vorsichtig erhöhen. Genau wird man das eh nicht hinbekommen.
Alternativ: Vergleich mit frischem Hopfen und sensorische Bewertung (z.B. Hopfentee).
Gruß
Matthias
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DevilsHole82
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Re: Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

#5

Beitrag von DevilsHole82 »

hiasl hat geschrieben: Montag 23. Februar 2026, 10:52 Meine Erfahrung mit dem Rechner ist, dass die Biere dadurch zu bitter wurden.
Die Erfahrung habe ich leider auch gemacht. Deshalb verwende ich den Rechner nicht mehr.

Habe bisher aber auch keine schlechten Erfahrungen mit vakuumierten und eingefroreren Hopfen als Bittergabe gemacht. So lang er nicht käsig riecht, würde ich den auch verwenden.
Gruß, Daniel

Was von Herzen kommt gelingt, weil's einen gibt, der die Kelle schwingt. Heute back ich, morgen brau ich, wer heimlich nascht, den verhau ich.
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hiasl
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Re: Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

#6

Beitrag von hiasl »

DevilsHole82 hat geschrieben: Montag 23. Februar 2026, 11:05
hiasl hat geschrieben: Montag 23. Februar 2026, 10:52 Meine Erfahrung mit dem Rechner ist, dass die Biere dadurch zu bitter wurden.
Die Erfahrung habe ich leider auch gemacht. Deshalb verwende ich den Rechner nicht mehr.

Habe bisher aber auch keine schlechten Erfahrungen mit vakuumierten und eingefroreren Hopfen als Bittergabe gemacht. So lang er nicht käsig riecht, würde ich den auch verwenden.
Dito :goodpost:
Gruß
Matthias
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Stuggbrew
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Re: Verwendung von „altem Hopfen“ als Bitterhopfen

#7

Beitrag von Stuggbrew »

Vielen Dank für eure Hinweise. Ich glaub wenn ich bei meinem Plan bleibe dürfte das gut hinhauen.

käsig riecht noch keiner.
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