Verständnissfrage Co2 und Kegs

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#51

Beitrag von Ladeberger » Donnerstag 2. März 2017, 20:51

Selbst von einigen ausgewiesenen Experten wird häufig als Nachteil angeführt, dass eine Zwangskarbonisierung nicht die gleiche "feine Perlung" erzeugt wie eine natürliche Karbonisierung. Das ist für mich abseits einer (sehr) kurzen Phase zur Einstellung eines thermodynamischen Gleichgewichts jedoch bisher nicht nachvollziehbar.

Gruß
Andy

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#52

Beitrag von Tankard » Donnerstag 2. März 2017, 21:06

Danke für die schnelle Antwort. Wenn ich das richtig verstehe, entstehen keine Unterschiede (höchstens Nuancen). Werde es bei meinem momentan gärenden Wiener Export einmal ausprobieren.

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#53

Beitrag von Felix83 » Donnerstag 2. März 2017, 21:11

Ist es geschmacklich auch egal ob man das Keg schnell (Schunkelrunde) oder langsam karbonisiert?
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#54

Beitrag von chaos-black » Donnerstag 2. März 2017, 21:11

Ich hab mal das Gerücht gehört, dass das angeblich zu einem anderen Mundgefühl führt. Aber irgendwas handfestes hab ich dazu soweit noch nicht gelesen und den Praxistest auch noch nicht gemacht. Wär aber eigentlich mal spannend...
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#55

Beitrag von Specht » Freitag 3. März 2017, 10:56

Hallo Alle
Habt ihr Erfahrungswerte wieviel CO2 beim Gegendruckabfüllen gebraucht werden? Ich hab jetzt 54l in 0,3 Flaschen abgefüllt und dafür 10kg CO2 gebraucht, inkl. vorspannen und Gärung. Die 10kg kosten bei uns 49,- das wären dann so ca. 1,- CO2 Kosten pro Liter, das kommt mir etwas viel vor,...

Danke für eure Anmerkungen

LG Alex

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#56

Beitrag von chaos-black » Freitag 3. März 2017, 11:07

Specht hat geschrieben:Hallo Alle
Habt ihr Erfahrungswerte wieviel CO2 beim Gegendruckabfüllen gebraucht werden? Ich hab jetzt 54l in 0,3 Flaschen abgefüllt und dafür 10kg CO2 gebraucht, inkl. vorspannen und Gärung. Die 10kg kosten bei uns 49,- das wären dann so ca. 1,- CO2 Kosten pro Liter, das kommt mir etwas viel vor,...

Danke für eure Anmerkungen

LG Alex
10kg CO2 für 54l klingt auch für mich als Kegging-Anfänger nach sehr viel. Du solltest unbedingt überprüfen, ob deine Verschraubungen alle dicht sind, das hört sich nach einem Leck an. Zum Vergleich, ich habe bisher 4x 18L Kegs mit meiner 2kg CO2-Flasche leergezapft und noch deutet sich kein Ende der Flasche an... Sicher, man braucht mehr CO2 fürs Vorspannen, aber soviel? Das mag ich nicht so recht glauben.
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#57

Beitrag von Specht » Freitag 3. März 2017, 11:25

Dachte ich mir auch schon, werde mal auf die Suche gehen,.... es ist auch ziemlich stark vereist beim Abfüllen

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#58

Beitrag von chaos-black » Freitag 3. März 2017, 11:33

Kleiner Tip: Schnapp dir ne Blumenspritze und ein stark schäumendes Reinigungsmittel (z.B. Starsan). Dann schüttelst du die Spritze und sprühst es auf die Verschraubungen. Dank des Schaumes kann man austretendes Gas gut an Bläschen erkennen.
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#59

Beitrag von Ladeberger » Freitag 3. März 2017, 11:45

54 L Bier benötigen bei Vorspannen mit bspw. 1 bar ebendiese 54 L CO2 = 0,1 kg CO2. Zusätzlich brauchst du 2x 54 L um ein KEG mit 1 bar leerzudrücken. Macht unterm Strich ca. 0,3 kg. Du hast also definitiv eine Undichtigkeit. Das ist nicht nur teuer, sondern gefährlich!

Gruß
Andy

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#60

Beitrag von Nilssina » Freitag 3. März 2017, 12:51

Ich konnte bisher keine Nachteile durch die Zwangskarbonisation erschrecken.
Die Vorteile dieser Methode sind für mich so stark dass ich seither nur noch
so karbonisiere und eventuell anschließend mit Gegendruck in Flaschen abfülle.
Aber vielleicht sind mir bisher nur keine Nachteile aufgefallen und es gibt doch welche.
Vielleicht kann das jemand anderes der andere Erfahrungen gemacht hat dann erörtern.

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#61

Beitrag von Specht » Freitag 3. März 2017, 13:49

Danke für eure Anmerkungen! Zu der Diskussion unten: Meines Wissens entsteht ja bei der Nachgärung nicht nur CO2 sondern auch noch ein wenig Alk. (so ca. 0,5%). Wenn ich die Nachgärung im Fass unter Druck mache und keinen Zucker/Speise zugebe dann fehlen mir doch der bischen Alk., oder? Den Trübsud bekomme ich durchs umdrücken sowieso raus, das sollte nicht das Problem sein.

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#62

Beitrag von Felix83 » Freitag 3. März 2017, 16:07

Ich glaube das betrifft nur Zucker, weil der komplett vergoren wird.
Speise ist ja einfach deine Würze die zu Bier wird. Und wenn man 5,0 % Vol. mit 5,0 % Vol (aus der Nachgärung) mischt, ändert sich ja nx
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#63

Beitrag von Specht » Montag 13. März 2017, 09:24

Also wenn ich das richtig verstehe kann ich nach der offenen Hauptgärung, ohne weitere Zucker- oder Speisezugabe, in ein KEG gehen und dort Zwangskarbonisieren?
Ich versuche derzeit die Version mit abgeschnittenen Steigrohr und dann umdrücken.
Macht ihr die Zwangskarbonisierung im KEG mit dem abgeschnittenen Steigrohr oder erst nach dem umdrücken? Beim kurzen Steigrohr KEG würde ich ja immer wieder die Trübstoffe aufwirbeln beim Fassbewegen. Und wann macht man den Cool Crash?

LG Alex

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#64

Beitrag von brauflo » Montag 13. März 2017, 09:55

@Felix83
Nein, da machst Du einen Denkfehler.
Der Hefe ist es fast egal womit sie gefüttert wird. Sie verstoffwechselt immer Glucose (Traubenzucker) zu CO2 und Alkohol. Daneben verfügt sie noch über eine Menge anderer Stoffwechechselwege.
Wenn ihr also Maltose oder Saccharose (Haushaltszucker) angeboten werden dann ist sie gut in der Lage sich das zurecht zu basteln.
Entscheidend für die Gesamtalkoholmenge ist schlicht die Gesamtmenge an verstoffwechselbaren Zuckern.
Wenn sie in der HG bis 5% gearbeitet hat, macht sie in der NG mit dem bisschen weiter, was wir ihr anbieten.
Die häufig genannten 0,5% sind eine Faustformel die im Hobbybereich vollkommen ausreicht.

@Specht
Klar, wenn Du zwangskarbonisierst fehlen Dir diese ca. 0,5% Alkohol.
Wenn es Dir nicht egal ist, ob Dein Bier 4,8 oder 5,3% hat, dann kannst Du das in der Sudplanung berücksichtigen.

Viele Grüße

Florian

Edit: Satzbau
________________________________________________________________

... wollte ich immer schon mal machen...


Meine Vorstellung:
viewtopic.php?p=184866#p184866

Harribo
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#65

Beitrag von Harribo » Samstag 10. November 2018, 08:32

Moin,
Ich versuche gerade die "brutale Zwangscarbonisierung" (also mittels schütteln durch 2-3 bar mehr auf dem Keg) zu verstehen. :Mad2

Wann lässt ihr den hohen Druck wieder runter? Nächsten Tag?

Viele Grüße Harry :Drink

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#66

Beitrag von cma410 » Samstag 10. November 2018, 09:48

Wenn ich 3 bar auf ein Keg mit noch nicht karbonisiertem Bier gebe und dann das Fass ordentlich schüttle (bzw. so wie ich es mache im Braukeller 30 mal über eine Strecke von etwa 2 m hin und her rolle), dann sind in dem Fass noch etwa 0,8 bar. Der Rest hat sich im Bier gelöst. Und diese 0,8 bar lasse ich als Lagerdruck drauf.

Grüße aus Wien
Christoph

Harribo
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#67

Beitrag von Harribo » Samstag 10. November 2018, 15:12

Hallo, Christoph,


danke für deine Antwort. Ich muss da etwas falsch machen. Wenn ich 3 bar auf das umgedrückte Fass gebe und die Strecke 30x fahre, ändert sich der Druck nicht. Auch wenn ich anschließend noch ordentlich schüttel. Liegt es an der Umgebungstemperatur? Ca. 10 Grad.

Viele Grüße,
Harry

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Hopfenspalter
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#68

Beitrag von Hopfenspalter » Sonntag 11. November 2018, 01:28

@Harry,
Ich empfehle die sanfte Methode wie in Post #20/#21 während der Reifung (bei mir bei knapp über 0 Grad). Wenn Du weniger schütteln willst, kannst Du ja den Druck am Anfang etwas höher (z.B. 0,5 Bar) einstellen als der Wert laut Spundungstabelle. Beim Schütteln lasse ich die CO2 Verbindung dran, bei Rollen blubbert es dann. Nach einigem Schütteln sollte das Keg beim Zieldruck laut Spundungstabelle nicht mehr blubbern.

Dann Co2 Verbindung lösen und am nächsten Tag wiederholen. Das sollte sich dann nach einigen Tagen stabilisieren.

Viele Grüße
Thomas

Harribo
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#69

Beitrag von Harribo » Sonntag 11. November 2018, 08:32

Danke euch beiden! :Smile
Ich werde es gleich ausprobieren.

Nico740
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#70

Beitrag von Nico740 » Montag 26. November 2018, 09:32

Moinsen,
da meine Gärung doch sehr gut läuft und schnell zu sein scheint, will ich mich mal frühzeitig schlau machen.
Ich möchte gerne Zwangskarbonisieren,also ohne Zucker, da es ja scheinbar keine Nachteile hat.
Also wie hier beschrieben:
Das Keg wirst Du vorher aber ohnehin reinigen. Dabei kannst Du das Spülwasser auch gleich mit CO2 rausdrücken und das Keg so luftfrei machen. Dann den CO2 Überdruck ablassen, Fitting raus, die Kegöffnung mit Alufolie zumachen, damit keine Luft mehr hineinkommt. Dann das Bier durch die Alufolie ins Keg schlauchen, Fitting rein und fertig.

Dann Bei Zimmertemperatur >1 Bar etwas stehen lassen 2-4Tage und dann Druck runter und in den Kühlschrank/Gefrierschrank bei 5 Grad für ein paar Tage bis Biertemperatur stabil ist und dann auf x Bar laut Spundungstabelle für ein paar Wochen?
Dann Cold Crash ohne CO auf um die 0Grad? Für weitere paar Wochen?
Stellt Ihr Eure CO Flaschen mit in den Gefrierschrank beim Karbonisieren?

Gruß Nico

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matschie
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#71

Beitrag von matschie » Montag 26. November 2018, 09:44

Nico740 hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 09:32
Das Keg wirst Du vorher aber ohnehin reinigen. Dabei kannst Du das Spülwasser auch gleich mit CO2 rausdrücken und das Keg so luftfrei machen. Dann den CO2 Überdruck ablassen, Fitting raus, die Kegöffnung mit Alufolie zumachen, damit keine Luft mehr hineinkommt. Dann das Bier durch die Alufolie ins Keg schlauchen, Fitting rein und fertig.
Den Aufwand betreibe ich nie, bislang hatte ich keine Probleme mit Oxidation. Ich mache es wie Folgt:
  • Fass reinigen, trocknen lassen
  • Cold Crash im Gärtank und mit möglichst wenig Bodensatz ins Keg schlauchen.
  • Deckel drauf. Druck drauf zum Abdichten.
  • Langsames Einfüllen von CO2 durch den Getränkeanschluss, dabei am Gasanschluss den Spundapparat anschließen
Am Anfang lasse ich am Spundapparat ein paar mal den Überdruck wieder ab, um den Kopfraum "möglichst" Sauerstofffrei zu bekommen.
Das herausdrücken von Spülwasser mit Co2 halte ich für totale Co2-Verschwendung, insbesondere wenn man hinterher das Keg wieder öffnet.
Dann Cold Crash ohne CO auf um die 0Grad? Für weitere paar Wochen?
Cold Crash im Zwangskarbonisierten Keg ist eigentlich nicht nötig, ich habe da nie viel Bodensatz drin. Kannst also direkt zur Reifung übergehen.
Stellt Ihr Eure CO Flaschen mit in den Gefrierschrank beim Karbonisieren?
Ist nicht nötig, ich lasse die Flasche aber auch nicht dran, sondern gehe am Anfang alle paar Tage gucken, Druck messen, ggf. erhöhen, bis es stabil bleibt.
GGM Induktionskochfeld via Serielle Schnittstelle über CBPi per Serielle Kommunikation oder drahtlos über MQTT angesteuert: Link
MQTT Device für CBPi: Link
Vorstellung meiner Anlage: Klick
GitHub: https://github.com/matschie1

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#72

Beitrag von Nico740 » Montag 26. November 2018, 09:48

Okay, dachte ich mir fast schon mit der CO Flasche...
Bei wieviel Grad Karbonisierst Du und wie lange? so grob?

Danke Dir!

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#73

Beitrag von matschie » Montag 26. November 2018, 09:54

Da meine Lagerkapazitäten im Kühlbereich (noch) begrenzt sind, karbonisiere ich aktuell im Keller, da ist die Temperatur einigermaßen konstant, aktuell also bei ca.11°, im Sommer bei ca.18°.
Normal dauert das so etwa eine Woche, bis der Druck stabil bleibt. Kommt auch drauf an wie oft man nachjustiert. Wenn ich es eilig habe, rolle ich dann jedes mal noch ein paar Minuten.
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#74

Beitrag von Nico740 » Montag 26. November 2018, 10:00

Ach quatsch? Das wäre ja geil, dann kann ich ja viel früher neu brauen.. Ist bei mir nämlich genau so... :-)
Cold Crush im Gärtank, im Grund dann bei mir schon bald, wenn sich am Plato nix mehr tut. Für wie lange?
Dann umschlauchen, etwa ne Woche warten bis Druck stabil ist (wieviel packst du da rein nach dem Umschlauchen?), dann Druck anpassen gemäß Spundungstabelle und paar Wochen einfach so bei 18 Grad reifen lassen?

Gruß Nico

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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#75

Beitrag von matschie » Montag 26. November 2018, 10:23

Nico740 hat geschrieben:
Montag 26. November 2018, 10:00
Cold Crush im Gärtank, im Grund dann bei mir schon bald, wenn sich am Plato nix mehr tut. Für wie lange?
Mach es nicht zu früh, am Ende der HG werden noch Gärungsnebenprodukte abgebaut, auch wenn sich am RE nicht mehr viel tut. Also nur Geduld, 3 Tage keine Änderung ist das minimum, es tut dem Bier auch nicht weh wenn es noch ein, zwei Tage länger steht.

Cold Crash mache ich meistens 36-48h, je nachdem wie es zeitlich mit dem Abfüllen passt.
Dann umschlauchen, etwa ne Woche warten bis Druck stabil ist (wieviel packst du da rein nach dem Umschlauchen?), dann Druck anpassen gemäß Spundungstabelle und paar Wochen einfach so bei 18 Grad reifen lassen?
Ca. 0,5-0,8 bar, damit es dicht ist. Anschließend direkt über das Getränkeventil auf Spundungsdruck.
Reifen lassen besser kälter, hat bei mir im Keller bislang aber auch gute Ergebnisse geliefert.
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Re: Verständnissfrage Co2 und Kegs

#76

Beitrag von Nico740 » Montag 26. November 2018, 10:24

Super danke Dir!! :-)

Gruß Nico

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