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Autor: Betreff: Verkostung Wichtelbiere 2012
Posting Freak
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Biertrinker
Beiträge: 1206
Registriert: 26.5.2006
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28.12.2012 um 21:01  
Hi Wizzzz,

ich sitz gerade vor dem TV und trinke gerade deinen Weihnachtsbock von 2011. Ein total leckres Bier. :D So stelle ich mir ein Weihnachtsbier vor!!! Kannst du mir vielleicht das Rezept schicken. Mmmh lecker, leider schon fast leer das Glas ;(

MfG
Marco
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Denver
Beiträge: 360
Registriert: 11.10.2012
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 10:41  
Hallo Thomas (fidi10),

ich habe gestern Abend dein Weihnachtsbier getrunken und war restlos begeistert! Suuuper lecker und ich wage zu behaupten, dass ich Orange und Zimt herausgeschmeckt habe... Stimmt das?

Würdest du mir evtl. bitte das Rezept zur Verfügung stellen? Das Bier ist nämlich nicht so schwer und langsam zu trinken, wie so ein üblicher Weihnachts- oder Gewürzbock, sondern läuft herrlich klar und frisch die Kehle hinunter :-)

Denver.


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Lockerflockig bleiben und alles ist tutti!
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fidi10
Beiträge: 72
Registriert: 4.1.2008
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 17:01  


Hoi winklfrank

Ich bin leider nicht so der Analytiker möchte es aber trotzdem ein par Worte schreiben.
Beim auspacken wollte ich gleich schon eins köpfen, war aber leider zu warm (gut eingepackt) :) .
Das Etikett hat mir gut gefallen.
Nun ein Glas her und eingeschenkt, es ist ein dunkles wie ein Guinness der Schaum ist so ähnlich.
Es ist vollmundig hat einen leicht bitteren Geschmack.
Ach ja und einen ordentlichen „Bums“ ich bin beim Bock nicht so Sattelfest da ich nur leichte Biere bis jetzt Gebraut habe.
Mir hat es gut geschmeckt ich werde auch mal ein Bock versuchen. :thumbup: :thumbup:

gruss fidi


____________________
FIDIS-BIER
Erfahrung ist eine nützliche Sache. Leider macht man sie immer erst kurz nachdem man sie brauchte
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Bueggi
Beiträge: 80
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red_folder.gif erstellt am: 29.12.2012 um 22:33  
Hier nun noch eine kleine Übersicht, über die Biere welche ich von Qvex23 erhalten habe.

Zuerst habe ich den Hopfler, und am gleichen Abend etwas "unfreiwillig" das Basalt-Steinbier probiert.
Heute wurde zum Abschluss noch der Weihnachtsbock verköstigt.

zum Hopfler:
Auf dem Etikett steht, das sei ein Äppler mit Hopfen.
Am Seitenrand war noch der Vermerk zu selbstgemachtem Apfelwein aus heimischen Äpfeln.
Den Begriff Äppler hab ich zum allerersten Mal gehört, und und unter Apfelwein konnte ich mir auch nicht wirklich mehr vorstellen.
Meine Freundin meinte es könnte sich um "suure Moscht" handeln, was bei uns in der Ostschweiz noch recht oft getrunken wird!
Blöd nur, dass ich dieses Getränk überhaupt nicht mag...
Nichtsdestotrotz wurde die Flasche geöffnet, und die Freundin fühlte sich mit der ersten Duftschwade sogleich in Ihrer Antwort bestätigt. Ich leider auch... :(
Neugierig machte mich dann aber dennoch der Hopfen, welcher zwar dem Getränk noch eine durchaus spezielle Note verleiht, aber meinen Geschmack doch nicht bekehren konnte.
Der Schwiegervater in spe hatte dann aber seine Freude damit!

Das Steinbier:
Das Steinbier ist wahrhaftig etwas vom Besten, dass ich je getrunken habe! Schön Bronzefarben läuft es ins Glas und baut eine sehr ansehnliche Schaumkrone auf.
Zu Beginn schmeckt es sehr frisch mit perfektem Kohlesäurengehalt. Danach kommt, der den Steinbieren oft nachgesagte, Caramellgeschmack durch welcher sich sogleich auch etwas weicher und schwerer um die Zunge legt. Der nächste Schluck wird schon mit Freuden erwartet...
Ich habe mich bis jetzt erst einmal am Dekoktionsverfahren versucht, welches in etwa ähnliches Bier gab. Aber die Verwendung von Steinen ist definitiv noch eine andere Stufe, welche ich mit Sicherheit auch noch erklimmen möchte.

Der Weihnachtsbock.
Das Schreiben fällt mir zusehends schwerer. Genauso, wie der eben zu Ende getrunkene Bock, der schwer in mir liegt und mich von Innen heraus mit wohliger Wärme versorgt.
Ein rundum gelungenes Bier das mir sehr schmeckte, obwohl ich selber noch keine grossen Erfahrungen mit Bockbieren gemacht habe. Weder trinkend noch brauend!
Aber solche Alkoholgehalte von 7.4% sind schon eine wunderbare Sache an Winterabenden, wobei die Aussentemp. ruhig noch 5°C tiefer sein könnte.
Eine sehr angenehme Bittere vermischt sich mit einer Süsse die noch eine gute Weile auf der Zunge bleibt.
Das Ganze kommt in einem sehr schönen, glasklaren und dunkelbraunen Gewand daher.

Vielen herzlichen Dank für die beiden wunderbaren Biere und auch den als "speziell" angekündigten Hopfler.
Sehr hübsch finde ich übrigens auch, dass alle Etiketten nebst Malz&Hopfen etc.
auch eine sehr wichtige Brauzutat aller Hobbybrauerbiere aufweisen: Liebe.
Grüsse Claudio
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Barkeeper
Beiträge: 450
Registriert: 24.8.2011
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30.12.2012 um 10:44  
Hallo,

hier ein weiteres lecker Bier von Alex:



Kein Bier für alle Tage, da immerhin ca. 12%alc.
Über 100 IBU,NZ-Hopfen(Summit, Pacific Jade, Pacific hem und noch gestopft.

Ein bissel viel CO2, aber da hatte Alex schon drauf hingewiesen, mit großem Glas aber kein Problem.
Hat mir sehr gut geschmeckt, auch passt die Hopfung sehr gut zum Bier.

Mein Fazit: :thumbup: :thumbup: :thumbup:

Klasse Brauarbeit!

Gruß
Reinhard
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Posting Freak
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Qvex23
Beiträge: 646
Registriert: 5.5.2012
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red_folder.gif erstellt am: 30.12.2012 um 10:53  

Zitat von Bueggi, am 29.12.2012 um 22:33


zum Hopfler:
....
Blöd nur, dass ich dieses Getränk überhaupt nicht mag...
Nichtsdestotrotz wurde die Flasche geöffnet, und die Freundin fühlte sich mit der ersten Duftschwade sogleich in Ihrer Antwort bestätigt. Ich leider auch... :(
Neugierig machte mich dann aber dennoch der Hopfen, welcher zwar dem Getränk noch eine durchaus spezielle Note verleiht, aber meinen Geschmack doch nicht bekehren konnte.
Der Schwiegervater in spe hatte dann aber seine Freude damit!
...

Schade,das dich mein Hopfler nicht bekehren konnte. Hätte ich das gewusst, wäre ein Steinbier mehr im Paket gewesen.
Im hessischen nennt man den Apfelwein häufig Äppler, wobei Äppler ein Kunstbegriff der großen Keltereien ist. Ebenso ist Hopfler ein Kunstbegriff, der sich aus Äppler und Hopfen zusammensetzt. Apfelwein ist der Hochdeutsche Begriff.
Danke für die Bewertung und einen guten Rutsch ins neue Jahr


[Editiert am 30.12.2012 um 11:01 von Qvex23]



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Mein Blog:
http://www.dirksheimbräu.de/blog

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saarmoench
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 30.12.2012 um 19:32  
So,

heute fand ich endlich mal Zeit, um meine Wichtelbiere zu probieren. Zumindest mal das erste:



Das Witheicher Wiess von mvoigtsb kommt in der klassischen 0,5l Flasche daher, die mit einem schön gestaltetem Vorder- und Rücketikett verziert ist. Darauf findet man alle notwendigen Infos und einen kurzen Infotext zum Bier: Hallertauer Aromahopfen, Weihenstephaner Hefe und Biomalze, so so!
Durch die Flasche erscheint das Bier nahezu klar, dafür mit einem anständigen Bodensatz. Ich denke das Bier wurde schon einige Zeit gelagert.
Beim Ausschenken füllt sich das Glas rasch mit einem weißen, feinporigen und stabilen Schaum, darunter erscheint das orange-gelbe Bier. Schon beim Ausschenken merkt man die passende Karbonisierung.
Im Geruch kommen einem zuerst Bananen in die Nase, sehr fein. Ich tippe auf die 3068er? Dahinter kommen dann erste würzige Noten zum Vorschein, gefolgt von weiteren weizentypischen Aromen.
Im Antrunkt prickelt es schön im Mund (die Karbonisierung passt 1A), im Nachtrunk kommt eine nur leichte Hopfenbittere auf die Zunge.
Alles in allem ein Weizen ohne Ecken und Kanten, geschmacklich fehlerfrei und mit dem Potential auch mal mehr als eine Flasche zu trinken :thumbup:

Klasse gemacht, ich freu mich auf die anderen zwei! :D

Grüße, der saarmoench


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Wer selbst braut, trinkt bewusster. (saarmoench)
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emjay2812
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red_folder.gif erstellt am: 30.12.2012 um 21:19  
So, hier habe ich jetzt einen Weizendoppelbock von Philipp (rattenfurz) im Glas.

Die Farbe ist tiefdunkelbraun, trübe, kein Licht dringt hindurch, der Schaum fein und stabil

Das Bier präsentiert sich wunderbar fruchtig , malzig und leicht nelkig in der Nase.

Der Antrunk ist süß, malzig, mit guten Gewürzaromen (Nelke, Pfeffer) und leichter Frucht. Es wirkt zudem etwas alkoholisch (7,5%)

Der Nachtrunk ist von guten Röstaromen und dezentem aber gutem Hopfen geprägt.

Insgesamt ein wirklich gelungener Weizenbock. Süßliche, fruchtige und würzige Malzaromen werden von einem tollem, anhaftendem Hopfen und dezenten Röstaromen abgelöst. Ein gefährlich süffiges Bier, das Lust auf mehr macht. :thumbup: Würde ich glatt kaufen!

Ein sehr facettenreicher, aromenreicher, süffiger, toller Weizenbock. Sehr lecker. Gut gemacht Philipp.

P.S. trotz aller Erfahrung fehlen mir etwas die Worte dieses Bier zu beschreiben.


[Editiert am 30.12.2012 um 21:20 von emjay2812]



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Immer wenn man denkt das Niveau ist schon im Keller, kommt ein Bagger und hebt noch 4 Etagen aus. (Oliver Kalkofe)
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mvoigtsb
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Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1.1.2013 um 01:37  
@saarmoench:

Danke für die nette Bewertung fürs Wiess, und du hast ne verdammt gute Zunge. Ja es ist die 3068, ja es hatte schon mehr als 14 Tage Kühlschranklagerung hinter sich. Freut mich das es Dir geschmeckt hat. Bin gespannt was du zum JuleÖl sagst. Frohes Neues


[Editiert am 1.1.2013 um 01:38 von mvoigtsb]



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Seien wir Realisten, versuchen wir das Unmögliche ! che
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Der Rossberger
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Geschlecht: männlich
smilies/smile.gif erstellt am: 1.1.2013 um 23:06  
Hallo,

ich bin heute endlich zum testen gekommen.
Am Start ist das 'Groundkeeper Willy', ein Irish Ale aus dem Hause Seppelbräu in Hünfeld.



Das Bier ist ordentlich, aber auf den Punkt ordentlich Carbonisiert. Leider reisst es daher beim Öffnen aus dem Sediment noch einiges mit, was dem Gesamtbild aber keineswegs schadet.
Der Schaum ist bemerkenswert, das Bild ist 10 Minuten nach dem Einschenken entstanden. Selbst in dem nun halbvollen Glas steht noch ein knapper Centimeter Schaum auf.
Im Geruch ist das gut gekühlte Bier zunächst unauffällig, es lassen sich leichte Fruchtaromen erahnen.
Im Antrunk zeigt sich das Bier zunächst sehr Cremig, die Hopfung ist zwischen ausgewogen und zurückhaltend einzuordnen. Im Abgang zeigt sich etwas Hopfenbittere, die jedoch umgehend von den fruchtigen Aromen begleitet wird, die ich der Hefe zuschreibe. Untermauert wird das Aromenspiel stets durch ein sehr angenehm cremiges Mundgefühl, welches ich den 14,5 °P und einem Schüttungsanteil von 15% Rohfrucht (Mais und Hafer) zuschreibe.
Die besagten Fruchtaromen kann ich nicht näher eingrenzen, sie entsprechen aber gut der Farbe des Bieres (9,8EBC), welche auf dem Foto deutlich dunkler aussieht. Ich würde sie im Licht in etwa geöltem Weichholz gleichsetzen.
Das Bier ist insgesamt sehr zugänglich, macht viel Spass und ist daneben auch deutlich unkomplizierter als viele Biere, die ich in letzter Zeit getrunken und gebraut habe. Es dürfte auch ausserhalb der Hobbybrauerkreise deutlich gefallen finden.

Vielen Dank Sebastian, ein sehr schönes Bier! :thumbup:

Welche Hefe hast Du verwendet?

VG Oliver


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...der letzte von den V8 Abfängern. 'N echter Oldtimer.
Wär 'n Jammer wenn man den in die Luft jagen würde...
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Isarwinkler Spitzbua
Beiträge: 359
Registriert: 12.8.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 3.1.2013 um 08:21  
Der Wichtl hat vom Rossberger ein Päckchen gebracht.

Enthalten waren darin
- ein Pale Ale „Sonnenstern“ mit 13,2° P, 35 IBU und 5,2 % Alk., gehopft mit slowenischem Super Styrian Aromahopfen
- ein India Pale Ale „The Crown“ mit 15,5° P, 60 IBU und 6 % Alk., gehopft mit britischem Aromahopfen
- ein Brown Ale „The magic Seven“ mit 13,5° P, 30 IBU und 4,6 % Alk., gehopft mit britischem Aromahopfen

Das Pale Ale „Sonnenstern“ ist von goldener bis orangener Farbe, hat einen feinporigen Schaum, der nur etwa 5 Minuten gehalten hat. Dies mag auch an der sehr dezenten Carbonisierung liegen, die ich aber genau so mag. Die Hopfung ist ausgeglichen, das Aroma kommt gut, die Bittere ausgewogen. Fazit: sehr gut gelungen.

Das India Pale Ale „The Crown“ dagegen hat eine Farbe von Kupfer bis hellbraun (mit einer Farbkarte könnte ich es besser einschätzen), einen etwas grobporigeren Schaum, der aber leider schnell zusammenfiel. Dies liegt sicher auch an der ebenfalls dezenten, aber etwas höheren Carbonisierung liegen, die ich aber auch als sehr angenehm empfand. Die Hopfung ist gut, das Aroma nicht ganz so ausgeglichen wie beim Sonnenstern, die Bittere ausgewogen, auf 60 IBU hätte ich es nicht geschätzt. Fazit: auch sehr gut gelungen.

Das Brown Ale „The magic Seven“ ist von brauner Farbe, sagt ja schon der Name…. Der Schaum ist auch sehr feinporig, verschwand aber auch sehr schnell bis auf eine leichte weiße Decke. Auch hier ist die Carbonisierung sehr dezent und passt dazu. Die Hopfung empfand ich als nicht so ausgeglichen wie bei den beiden anderen. Ach ja: der Name kommt von den sieben verschiedenen Malzsorten. Es lag auch ein Zettel dabei, der die Biere beschrieb. Aber in meiner auspackenden Begeisterung habe ich den irgendwohin gelegt, wo er immer noch auf`s Finden wartet…. Fazit: gut gelungen.

Kompliment, lieber Rossberger bzw. Oliver und vielen Dank, alle drei wurden mit Begeisterung verkostet. Nachdem ich bisher nicht so der Hophead war, sollte ich vielleicht ein wenig experimentieren.

Servus
Marko
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winklfrank
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smilies/thumbup.gif erstellt am: 4.1.2013 um 22:12  
Sodele, wie mit HBlockx abgesprochen, habe ich den Inhalt meines Wichtelpakets noch ein wenig nachreifen lassen:



Von links nach rechts: "mildes Frauenpils", "Bavarian Dark Ale" und "Dry n`Fruity IPA". Und endlich heute der Tag der Verkostung:

Rahmenbedingungen: Bier hat 10 Grad, frisch aus dem Keller. Die Biere werden zwischen mir und meiner Frau brüderlich geteilt :mad:

Als Infos habe ich das Rezept vom Bavarian Dark Ale per PM bekommen, mit dem Hinweis, dass ich dieses gerne in die kleinsten Teile zerlegen darf, da hier schon länger getüftelt wird. Die anderen Biere sind das Produkt einer Braugemeinschaft mit ensprechendem Konsens was den Geschmack angeht. Das "Dry Fruity IPA" wurde mit Cascade gestopft, das Rezept war bei Sandro eingestellt konnte aber nicht mehr gefunden werden.

Sodele, dann haben wir mal das "Bavarian Darke Ale" aufgemacht:

Schon beim Öffnen schwebt ein schöner Malzgeruch durch die Stube. Beim Einschenken entsteht ein fester, sehr feiner und sehr lange haltender Schaum. Respekt ! Die Farbe ist dunkles Braun mit leichter Tendenz ins rötliche. Die Carbonisierung ist ordentlich - für ein dunkles Bier dieser Stärke vielleicht einen Tick zu viel, aber das ist ja die schöne Künstlerfreiheit unseres Hobbys. Und endlich der erste Schluck: In der Mundhöhle schön malzig, auf der Zunge leicht herb und im Abgang wieder der tolle Malzgeschmack. Wow - tolles Bier ! Wenn es überhaupt etwas zu meckern gibt, dann nur - das der beschriebene Geschmack schon fast zu rund und viel zu wenig ist. Ich hätte mir bei einem Dunkeln mit dem fantastischen Geruch und Geschmack vielleicht ein bisschen mehr Ecken und Kanten gewünscht. Nur Mut ! Ich denk mal, dass Dein Wasser sehr weicht ist ? Während ich schreibe merke ich, dass es auf jeden Fall gut Alkohol hat. Alles in Allem ein schönes Bier, dass bestimmt vielen Leuten schmeckt und von dem sich problemlos gerne mehr trinken lässt :puzz:

Gläser spülen, Mund mit saurem Sprudel ausspülen und ab geht die Post: "leichtes Frauenpils":

Schon in der Flasche sieht man, das die Hefe ordentlich geklärt hat und (so vermute ich mal) aus dem KEG in die Flasche abgefüllt wurde. Die Farbe ist klar, perfekt für ein Pils. Beim Eingiessen entsteht ein :thumbup: sensationeller :thumbup: Schaum für Pils. Sehr grobe Blasen, diese bleiben schön stehen und geben zusammen mit der Farbe ein schon fast zu ideales Bild für ein Pils ab *NEID* Das Pils ist gleich carbonisiert wie das Bavarian (oder ?), allerdings ist hier die carbonisierung genau richtig !! Das Pils ist leicht und süffig - ich meine hier Parallelen zu dem oben geschriebenen erkennen zu können. Ein Bier für jede Party, das echt toll schmeckt.

So, aber jetzt kommt der HAMMER: "Dry n`Fruity IPA":

Wir können es abkürzen. Braune Farbe mit Tendenz ins rötliche, schön (denke mal wie die anderen Beiden) carbonisiert. Der Schaum ist sehr dicht, bleibt anständig stehen und sieht toll aus. Aber das ist alles nix, gegen den Geruch der sich beim Öffnen der Flasche in der Stube ausgebreitet hat. Man sucht vergeblich den reifen Fruchtkorb, den doch irgendjemand versteckt haben muss. Irgendwo zwischen Litschi und Grapefruit/Zitrone um es mal gaaaaanz grob zu beschreiben, aber auch das trifft es nicht. Und der Hammer: Das Bier schmeckt genau so. Klar, das ist kein Bier für jeden Tag - aber dieses Bier kann man z.B. auch als Aperitiv einsetzten. Also ich wäre stolz, wenn ich so ein Bier hinbekommen würde. SUPER!

Insgesamt war die Wichtelgeschichte eine tolle Sache, Danke an die Organisatoren, Danke fidi10 und vielen Dank HBlockx ! Bis nächstes Jahr wieder...

Isch muss jetzt mal ins Bettle - und werde mir nicht die Zähne putzen, weil ich noch immer den geilen Geschmack vom IPA im Mund habe :D


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emjay2812
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red_folder.gif erstellt am: 5.1.2013 um 20:18  
Nach dem Weihnachtsbock und dem Weizendoppelbock, nun das Coffee Stout von Philipp (rattenfurz).

Die Farbe ist ein tiefdunkles schwarz, bei dem keinerlei Licht durchdringt, der Schaum hat die Farbe von Kakao :o

Das Bier riecht frisch, leicht säuerlich und hopfig. Ebenso bemerkt man dunkle Röstaromen.
Der Antrunk ist frisch, weich und schmeckt nach dunkel gebackener Brotkrume, sehr intensiv röstig, dazu gesellt sich ein frischer, immer präsenter Hopfen.

Der Nachtrunk ist langanhaltend herb, gepaart mit tollen Röstaromen und einem Geschmack der mich an frisches, dunkel gebackenes Bauernbrot erinnert.

Trotz der intensiven Röstaromen, die mich wie schon gesagt an eine dunkel gebackene Brotkruste erinnert, bleibt das Bier immer rund, weich und erstaunlich süffig. Der Hopfen kommt vor allem im Abgang voll zur Geltung und bleibt langanhaltend am Gaumen haften. Dazu ist das Bier von einer öligen Konsistenz und lichtundurchdringlichen Farbe wie es bei einem Stout sein muss. Auch wenn ich nur zwei Industrievertreter dieser Gattung kenne (Guinnes und Murphys), finde ich dieses Bier mindestens ebenbürtig. Es bleibt nur ein kleiner Wermutstropfen - jeden Tag könnte ich es nicht trinken, und Gästen auch nicht anbieten. Somit werde ich es wohl (leider) nicht nachbrauen. Es bekommt dennoch aufgrund seiner Einzigartigkeit und Seltenheit eine klare 1!!!!!

@Philipp: ist da wirklich Kaffee drin - das Etikett lässt es vermuten, ferner könte ich mir einbilden, dass ich auch einen leichten Kaffeegeschmack erkenne - mir fällt es aber schwer in den ganzen dunklen Aromen das wirklich herauszuschmecken.


[Editiert am 5.1.2013 um 20:20 von emjay2812]



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hoepfli
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red_folder.gif erstellt am: 5.1.2013 um 20:24  


:thumbup: Auch von mir gibt es eine ganz klare 1 mit vielen Sternchen für dieses geniale Bier. :thumbup:

Grüße Volco
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Rage
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red_folder.gif erstellt am: 9.1.2013 um 21:42  
Hallo Leute ,


ich habe mich heute dem Wichtel Bieren von Denver angenommen. Und bin sehr angenehm überrascht .
Ich habe 2 Alt und 1 Helles Weizen bekommen.

Erstmal zum ALT wozu ich sagen muss , dass ich noch nie ein ALT getrunken habe.



Farbe : Dunkel Rot / Orange
Geruch : Malzig & Hefig , leicht süß mit etwas Röstgeruch ( wie ich meine )
Schaum: Anfangs sehr schon Creamig und fein doch leider nicht sehr langlebig . Jedoch bis zum schluss eine kleine Schaumschicht am Bier .
Antrunk: Malzig und Vollmündig . Der erste Schluck hat sich im mund verteilt und ist richtig "kleben" geblieben.
IBU: Die Bitter war sehr gut versteckt und hatte keinen unangenehmen Bitteren Abgang/nachgeschmack .


Fazit : ein sehr gutes "allermann/frau" Bier. Durchaus ein Bier welches ich nochmal trinken und brauen würde .

Gratulation
Weizen folgt.


[Editiert am 9.1.2013 um 21:47 von Rage]



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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 9.1.2013 um 21:53  

Zitat von emjay2812, am 5.1.2013 um 20:18

@Philipp: ist da wirklich Kaffee drin - das Etikett lässt es vermuten, ferner könte ich mir einbilden, dass ich auch einen leichten Kaffeegeschmack erkenne - mir fällt es aber schwer in den ganzen dunklen Aromen das wirklich herauszuschmecken.


Nein, kein Kaffe, nur unheimlich viel Röstgerste ;-)

BTW: Das Hansöllsch ist durch die Lagerung durch, das musste nicht länger aufbewahren ;-)
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Denver
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red_folder.gif erstellt am: 9.1.2013 um 21:54  
@Rage:

Danke :-)

Ich bin auf deinen Weizen-Bericht gespannt - wie schon per PM ausgetauscht ;-)


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Rage
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red_folder.gif erstellt am: 9.1.2013 um 22:14  
Hallo ,


nun das Weizen . Was mich einfach aus den Latschen gehaun hat . Oder wie wir Österreicher sagen würde .
Voi Leiwand .

Ich hatte seit eh und je eine sehr starke Abneigung gegenüber Weizen Bier. Vielleicht durch Industriebier gesteuert . Kein Ahnung
Diese Bier hat mit echt mal die Augen geöffnet. Weizen muss nicht schlecht schmecken :D .





Farbe : Orange . Hat mich sehr stark an mein Blonde Ale erinnert .
Geruch : nach nicht viel aber ein bissi frucht würde ich sagen. Kommt von der Hefe würde ich sagen . Welche Hefe war es ?
Schaum : wieder sehr fein aber nicht langlebig . Vielleicht weil es noch relativ Jung ist !? Gebraut 02.12.2012 und am 13.12.2012 abgefüllt .
Antrunk: fruchtig und kaum bitter .

Ich muss dazu sagen , dass ich Denver eine PM geschickt habe ob er sich vielleicht in der Flasche geirrt hat weil ich einfach auf einen anderen geschmack eingestellt war und es nicht glauben konnte das mir ein Weizen Bier schmeckt.

Mein Fazit : Ein sehr tolles, 4 Jahreszeiten taugliches, süffiges Bier welches ich sicher auch mal brauen werde und ich jedem an Herz legen kann.

Das Rezept stammt von Trash :

@Trash : einfach Toll! Good Job !
@Denver: sehr gut umgesetzt !

Lg Roland


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Moorschwein
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red_folder.gif erstellt am: 9.1.2013 um 22:18  


Einleitung
Marco hat mir 3 Flaschen Bockbier zugesandt. Als Draufgabe außerdem ein Glas selbstgemachte Marmelade. Ich habe mir heute die 2. Flasche aufgeplöppt. Die 3. werde ich mir Anfang April reinpfeifen (Marco mir eine lange Lagerung empfohlen)
Marco bat um ein ehrliches Feedback. Hier ist es:

1. Kapitel - der Schank
Dem Glas entflieht ein lieblicher, malziger Duft. Als ob es noch ein wenig in Gärung wäre. Der Schaum hält sich wacker und kleinporig auf dem dunklen Naß. Ein hübsches Dunkelbraun mit gewissem Rotstich schimmert durch’s Glas. Ein wenig störend wirkt die Trübung, die auch nach über 3 Wochen Kaltruhe nicht weichen wollte. (Das deckt sich allerdings auch mit meiner eigenen US-05-Erfahrung.)

Ok... das war das Vorspiel. Es folgt das:

2. Kapitel - der Antrunk
Nach mildem und süßlichem Antrunk schiebt sich ein breitgefächertes Aromaspektrum in das Szenario: hier ein leichtes Brennen auf der Zunge vom großzügig bemessenen Alc.-Pegel (satte 7,5%!), dort eine Ahnung von Holunderbeeren, und dahinten schwimmen noch irgendwo ein paar schwarze Johannisbeeren herum. Der Willamette-Hopfen kommt auf diesem fruchtig-süßen Teppich des Malzkörpers gut zurecht.

3. Kapitel - der Abgang
Unweigerlich schwappt ein blutsüßer, vollmundiger, cara-artiger Malzkörper die Kehle runter. Jaaahh.... lecker! - nicht pappig süß, sondern angenehm prickelnd-lieblich mit schöner Hopfenbittere. Die Bittere hängt keinesfalls nach. Die mittelstarke Carbonisierung paßt hundertprozentig.

4. Kapitel - Kritik und Résumé
Doch,doch, ein leckeres, vollmundiges Tröpfchen. Sehr positiv!, und gerne wieder. Da gibt’s nichts zu beanstanden. Ich bin froh, daß ich 3 Flaschen davon bekommen habe. Das Rezept würde ich ungeändert so stehen lassen, auch wenn das Bier für mich persönlich noch eine Idee bitterer sein dürfte.

5. Danksagung
„Danke...!“ :)

Mit freundlichem Abend
André
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Denver
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red_folder.gif erstellt am: 9.1.2013 um 22:18  
Und nochmal Danke :-)

Die Hefe war die "Brewferm Blanche".

LG, Denver.


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red_folder.gif erstellt am: 10.1.2013 um 14:33  

Zitat von Moorschwein, am 9.1.2013 um 22:18


Einleitung
Marco hat mir 3 Flaschen Bockbier zugesandt. Als Draufgabe außerdem ein Glas selbstgemachte Marmelade. Ich habe mir heute die 2. Flasche aufgeplöppt. Die 3. werde ich mir Anfang April reinpfeifen (Marco mir eine lange Lagerung empfohlen)
Marco bat um ein ehrliches Feedback. Hier ist es:

1. Kapitel - der Schank
Dem Glas entflieht ein lieblicher, malziger Duft. Als ob es noch ein wenig in Gärung wäre. Der Schaum hält sich wacker und kleinporig auf dem dunklen Naß. Ein hübsches Dunkelbraun mit gewissem Rotstich schimmert durch’s Glas. Ein wenig störend wirkt die Trübung, die auch nach über 3 Wochen Kaltruhe nicht weichen wollte. (Das deckt sich allerdings auch mit meiner eigenen US-05-Erfahrung.)

Ok... das war das Vorspiel. Es folgt das:

2. Kapitel - der Antrunk
Nach mildem und süßlichem Antrunk schiebt sich ein breitgefächertes Aromaspektrum in das Szenario: hier ein leichtes Brennen auf der Zunge vom großzügig bemessenen Alc.-Pegel (satte 7,5%!), dort eine Ahnung von Holunderbeeren, und dahinten schwimmen noch irgendwo ein paar schwarze Johannisbeeren herum. Der Willamette-Hopfen kommt auf diesem fruchtig-süßen Teppich des Malzkörpers gut zurecht.

3. Kapitel - der Abgang
Unweigerlich schwappt ein blutsüßer, vollmundiger, cara-artiger Malzkörper die Kehle runter. Jaaahh.... lecker! - nicht pappig süß, sondern angenehm prickelnd-lieblich mit schöner Hopfenbittere. Die Bittere hängt keinesfalls nach. Die mittelstarke Carbonisierung paßt hundertprozentig.

4. Kapitel - Kritik und Résumé
Doch,doch, ein leckeres, vollmundiges Tröpfchen. Sehr positiv!, und gerne wieder. Da gibt’s nichts zu beanstanden. Ich bin froh, daß ich 3 Flaschen davon bekommen habe. Das Rezept würde ich ungeändert so stehen lassen, auch wenn das Bier für mich persönlich noch eine Idee bitterer sein dürfte.

5. Danksagung
„Danke...!“ :)

Mit freundlichem Abend
André


Hallo André,
vielen Dank für das positive Feetback, das geht runter wie Öl :redhead:
Du hast Recht mit der Trübung, die stört mich auch ein wenig, sehr wahrscheinlich liegt es wirklich an der
US-05, die wollte sich nach der Hauptgärung auch nicht absenken. Da ist die Noti um vieles besser. Leider hatte ich vergessen welche zu bestellen bzw. war ich davon ausgegngen noch welche zu haben. :puzz: Naja und da musste halt die US-05 ran.

Es ist mal schön aus andern Munde etwas positives über mein Bier zu hören.

Vielen Danke

Marco
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emjay2812
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red_folder.gif erstellt am: 17.1.2013 um 23:09  
So heute habe ich das letzte Bier der Wichtelaktion mit Phillipp (rattenfurz) im Glas: das Hansöllsch.

Zunächst einmal ist die tolle Optik zu erwähnen. Nahezu klar mit minimalster Trübung ergießt sich das Bier in ein Weizenglas, der Schaum ist gering, aber standhaft und reinweiß.

Im Geruch wirkt es sehr frisch, blumig und fruchtig. Der Antrunk ist geprägt von fruchtigen Aromen, das Bier wirkt sehr weich, auch florale Noten sind zu erschmecken. Das Bier ist schon sehr herb, der Hopfen hält sich aber zugunsten guter Malzaromen noch zurück.

Im Nachtrunk trumpft ein wunderbarer herber, anhaftender Hopfen auf. Der verbraute Cascade ist mit zarten Grapefruchtaromen zu erschmecken, ebenso sind wieder blumige und fruchtige Noten zu vermerken. Die Bittere hängt lange nach.

Das "Köllsch" hat eine glatte eins verdient. Phillipp, welche Hefe hast du verwendet, die sich dermaßen absetzt, dass das Kölsch fast klar ist? Es sind ja drei Hopfensorten verbraut worden (Cascade, Magnum, Super Steyrer) - gibt es da einen der dieses florale Aroma hervorruft - das gefällt mir ungemein!

Würde ich ganz spitzfindig sein, würde ich behaupten ein Kölsch dürfe nicht so herb sein. Aber, die Hopfenaromen dominieren dieses Bier auf geniale Weise, so dass es halt sehr eigenständig und gut ist.


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rattenfurz
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red_folder.gif erstellt am: 17.1.2013 um 23:32  
Hey, danke!

Die Hefe war eine Kölsch-Hefe, die ich von zoomer in zweiter Führung hatte. Weil an Tag 2 noch nichts angekommen war (und ich eine Fruchtfliege im Fass gesehen habe m( ), habe ich eine Not-Notti nachgekippt.

Das Bier ist wirklich klar geworden ;-)


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Der Porter, den man in London gemeiniglich Bier zu nennen pflegt, ist unter den Malz-Getränken das vollkommenste.
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Im neuen Forum als 'philipp' bekannt.
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red_folder.gif erstellt am: 21.1.2013 um 18:05  
Und endlich geht es in dieser Runde mal weiter! Nach einer Woche Bier-Abstinenz wurde es mal endlich Zeit, wieder ein Wichtelbier zu probieren: Das dunkle Klosterbier von mvoigtsb.


Aussehen: Auf dem Etikett ist ein mystischer Mönch abgebildet, 4,5% Alk werden versprochen bei einer Stw von 13,5 Plato. Süffiges Aroma und Münchner Malz und das Versprechen, dass sich der Gaumen lange an dieses Bier erinnern wird. Ich bin gespannt!

Ins Glas lässt es sich problemlos einschenken, man merkt sofort, dass das Bier nur eine geringe Karbonisierung aufweist. Dadurch bildet sich auch kaum Schaum und dieser ist auch gleich wieder weg. Ansonsten imponiert eine kräftig braune Farbe das Bier, gegen das Licht schimmert es schön rot.

Geruch: Malzigkeit, keinen Hopfen in der Nase. Riecht sehr nach der Nottingham (?).

Geschmack: Malzbetont, sehr süffig, was nicht zuletzt auch an der grenzwertig geringen Karbonisierung liegt. Für meinen Geschmack dürfte es beim CO2 ruhig eine Schippe mehr sein! Im Nachtrunk kommt dann die Bittere sortentypisch zum Vorschein. Nicht zu viel, nicht zu wenig. Das passt!

Fazit: Mit etwas mehr Druck würde es mir noch besser schmecken. Ansonsten keine Fehlgeschmäcker, der Stil wurde getroffen.

Grüße, der saarmoench


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red_folder.gif erstellt am: 31.1.2013 um 18:51  
Ich weiß nicht wie viele Wichtelbiere bis jetzt überlebt haben ;) , ich habe jedenfalls mjsantas Weihnachtsbier vor mir.

Die Farbe würde ich mal grob als Kupfer einordnen. Schaum entsteht bei Einschänken ordentlich, verschwindet aber gleich wieder, vielleicht war das Glas nicht optimal gespült. Die gute Karbonisierung sorgt aber für etwas bleibenden Restschaum.

Im Geruch fällt mir als erstes Alkohol auf, gut bei 7,2% nicht verwunderlich. Auch konnte ich eine herbe und orangige Note erkennen. Nach ein paar mal riechen wird der Eindruck etwas malziger, ich glaube etwas dunkles Cara zu erkennen.

Geschmacklich fühlt sich das Bier vollmundig an, es hat einen vollen, leicht herben Antrunk, wird dann recht würzig und herb, irgendwie auch etwas grasig um im Abgang etwas Süße durchblicken zu lassen. Gelegentlich glaube ich im süßlichen Abgang auch etwas Vanille zu erschmecken, allerdings nur sehr dezent.
Es fällt mir schwer die eingesetzten Gewürze im Bier zu erkennen, aber das muss ja auch garnicht die Absicht gewesen sein.
Meiner subjektiven Meinung nach hatte es für ein Weihnachtsbier etwas weniger herb sein können, aber das ist ja Geschmackssache. Was mir gut gefällt ist, dass es nicht so schwer rüberkommt, wie andere Biere im höheren Stammwürzebereich.

Hier das Bild:


[Editiert am 31.1.2013 um 18:56 von cosmophobia]
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