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Autor: Betreff: Wyeast Urquell 2001 vs. Budvar 2000
Posting Freak
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Bergbock
Beiträge: 868
Registriert: 17.12.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 28.2.2013 um 11:24  
In den letzten Monaten habe ich meinen Pilsner Urquell-Clone 2 mal gebraut. Einmal mit der Urquell 2001 und aktuell mit der Budvar 2000 (ansonsten identische Rezeptur).
Obgleich die beiden Hefen anscheinend sehr eng verwandt sind, zeigen sich mir doch einige deutliche Unterschiede. Da meine Erfahrungen natürlich nur punktuell sind, stelle ich das mal hier rein, vielleicht hat der ein oder andere ähnliche oder auch gegenteilige Erfahrungen gemacht. Wäre sehr interessant, das zu hören :

1) Ankommen / Gärverlauf :
Die Urquell 2001 kam ziemlich schnell an, wurde gegen Ende der Gärung aber seeehr langsam.
Die Budvar 2000 liess sich viel Zeit beim Ankommen, gab dann aber gegen Ende der Gärung richtig Gas.

2) Absetzverhalten :
Beide Hefen setzen sich sehr gut ab, das Bier wird klar. Allerdings scheint die Budvar 2000 ein festeres Sediment zu bilden, sprich durch CO2-Entweichen nach Öffnen der Flasche kam weniger Hefe mit ins Glas

3) Das Geschmacksprofil der beiden Hefen wie bei Wyeast beschrieben kann ich voll unterschreiben :
Urquell 2001 :"Mildes Fruchtaroma mit blumigem Geschmack. Sehr trocken und klar. Vollmundig mit sanftem, ausgewogenem Malzcharakter. Neutraler Abgang."
Budvar 2000 : "Angenehmes, leicht fruchtiges Malzaroma, reiches Malzprofil, malziger aber trockener Abgang. Sehr ausgewogen und erfrischend. Hopfencharakter im Nachgeschmack."

Auffallend war wirklich der deutlich blumigere Geschmack der Urquell, während die Budvar das herbe Hopfenaroma im Nachtrunk in den Vordergrund gestellt hat.

Beide Hefen unterscheiden sich wiederum deutlich von meiner Standard-Lagerhefe W34/70. Insgesamt sind die geschmacklichen Unterschiede der Lagerhefen doch einiges deutlicher als von mir ursprünglich angenommen.

Frank
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Junior Member
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Beiträge: 14
Registriert: 15.2.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1.3.2013 um 11:28  
Hallo Frank.... danke für den Vergleich.

Sowas hilft gerade mir als Anfänger, durch das breite Angebot der Hefen durchzusteigen und mich letztlich für eine zu entscheiden. :thumbup:

Habe im Moment mein erstes UG (ein Märzen) im Gärbottich, das mit der Budvar 2000 angestellt wurde.
Kann daher erst etwas zum Ankommen/Gärverlauf sagen. Habe bei 23°C angestellt und nach ungefähr 20 Std. das Ankommen der Hefe festgestellt. Die Gärung hatte am zweiten Tag ihre Höchstphase (4°P in 24 Std.). Seit dem läuft es eher schleppend. Mal sehen wie es weiter geht.

Bezüglich des Geschmackprofils hoffe ich besonders auf das von WYEAST angepriesene reiche Malzprofil..... Bin gespannt


[Editiert am 1.3.2013 um 11:29 von TopperHarley]
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Senior Member
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mzone
Beiträge: 200
Registriert: 10.9.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1.3.2013 um 12:23  
Kleiner Tip,

ich würde die Hefe nicht bei so heher Temperatur anstellen. Sonder bei der empfohlenen oder sogar etwas unter der Gärtemperatur.
Wenn du so warm anstellst, entstehen viele nebenprodukte (Fuselalkohol). Frag mich nicht welche. Seit ich meine Biere immer kelter anstelle ist der Geschmach deutlich besser geworden.

Gruss
Michael
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Junior Member
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Beiträge: 14
Registriert: 15.2.2013
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1.3.2013 um 12:51  
Kommt mir auch komisch vor, aber das ist die offizielle Empfehlung von WYEAST. Darum habe ich mich beim ersten Mal dran gehalten.

Wie macht ihr das denn mit UG-Hefen von WYEAST???
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Posting Freak
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Bergbock
Beiträge: 868
Registriert: 17.12.2008
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 1.3.2013 um 13:49  
Ich gebe bei etwa 15 °C zu, die Kühlung läuft dann aber schon.
Bevor die Gärung ankommt bin auf 9 - 10°C runter.

Frank
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 4
       

 
  
 

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