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Autor: Betreff: Hedonisimo’s „Dark Side of the Moon“
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Waconia
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red_folder.gif erstellt am: 22.3.2013 um 21:15  
Heute hatte ich das Vergnügen quasi eine Gemeinschaftsproduktion zu genießen.
Gemeinschaftsproduktion deshalb, weil Sebastian ein Rezept einstellte und ich meinen Senf dazu gegeben hatte. *g

Vorweg, klare 0,33er Flens sind schon mal genial und fördern die Vorfreude.



Die Farbe ist wirklich rabenschwarz, der Schaum reichlich und recht stabil.

Die Nase ist schon mal sehr vielversprechend. Deutlicher Schoko- und Malzduft, Lackritze, Mocca und wirklich reichlich Hopfenaromen. Alter Schwede, dass ein Hopfen in einem solchen Bier derart deutlich in die Nase geht. Aber ok, Opal bei der Menge. *ggg

Im Antrunk wird das noch mehr als ausgeprägt. Wirklich erstaunlich wie sich der deutliche Anteil des Chocolate Malt doch angenehm auswirkt. Hätte ich so nicht erwartet. Die Moccanote wie auch die die Bitterschockolade kommen geballt, aber nicht zu heftig.

Dann schlägt der Hopfen erbarmungslos zu. Nicht etwa durch Bittere (Herbe wie Du schriebst) der fast 90 IBU, vielmehr durch extrem runde Aromen. Was mich sehr begeistert ist diese wahnsinnig intensive Pfeffer-Chilli-Note. Das Bier rauscht förmlich durch die Birne und erzeugt eine angenehme Wärme.

Im Abgang gibt es noch eine Zugabe, denn das Whiskey Malt bringt so richtig „Erdung“. Hier spürt man auch die knapp 7% Feuer.

50gr Opal nochmals zum WP zu geben erfordert verdammt viel Mut. Allerdings scheint mir diese Irish Ale auch einen verdammt guten Job gemacht zu haben. Diese Kombination ist ziemlich taff.

Fazit: Ein richtig geiles Bier, das mich restlos überzeugt hat. Die Reifezeit hat ihm echt gut getan. Es hat alles was ein Freestyle „Heavy Dark Ale“ braucht. Für einen „Grünling“ wie Du selbst sagtest, hast Du da einen verdammt guten Sud abgeliefert. Ich werde den fast exakt so nachbrauen.

Fast? Ich werde noch etwas mit Citra und Cascade stopfen. Ich glaube das gibt nachmals so nen kleinen Kick.

Hier das Rezept: http://hobbybrauer.de/modules.php?name=eBoard&file=viewthre ad&tid=17037#pid216953


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Der Unterhopfte
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red_folder.gif erstellt am: 22.3.2013 um 21:31  
Klingt saugut :thumbup:
@ Hannes, machen sich die Eichenholzchips irgendwie bemerkbar? Also reiner Holzfassgeschmack, oder gehn die Aromen von den Chips in andere nicht typische Fassaromen über?

Grüße
Alex
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Waconia
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red_folder.gif erstellt am: 22.3.2013 um 21:43  
Servus Alex,

als Aroma im üblichen Sinne machen sich Eichenholzchips nach meinen Wahrnehmungen nicht bemerkbar. Man hat da unweigerlich „Barrique“ im Sinn, ging mir auch so und die Vorstellung spielt da sicher auch eine Rolle.

Nach meiner Erfahrung, hab‘s erst einmal probiert, runden Chips eher etwas ab und nehmen Bitterstoffe auf.

Wäre interessant da mal eine fachliche Meinung zu hören.

In diesem Bier habe ich jedenfalls keine geschmacklichen Auswirkungen wahrnehmen können.
Was natürlich auch am Anteil Whiskey Malt liegen könnte.

Ducksteiner lagert ja auf Buchenholz, auch da konnte ich kein Aroma dieser Richtung wahrnehmen.

Edith meint: Wäre ein Tröt wert.


[Editiert am 22.3.2013 um 21:46 von Waconia]



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Hedonisimo
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red_folder.gif erstellt am: 22.3.2013 um 23:29  
:D man dankt.
Hallo Hannes, vielen Dank für deine sehr ausführliche Verkostungsnotiz und natürlich dein positives Fazit.
Muss sagen deine Beschreibung stimmt wirklich sehr mit meinem Empfinden überein.
Schön das dir auch die Pfeffernote auch genauso wie mich begeistert.
Hatte an Fastnacht das Glück das Bier einem Kellermeister des Weingut Weils aus Kiedrich zu präsentieren,
ohne mein Wissen das er ein solcher ist. Das erste was er mir sagte, eine herrliche Pfeffernote.
Jetzt frag ich mich nur, worauf diese genau zurückzuführen ist?
Freut mich auf jedenfall das es dich überzeugt hat und was die Chips angeht.
Das war auch eher nur Hoffnung als Glaube daran einen merklichen Effekt zu erziehlen.
Ich denke für einen wirklichen Aromaeinfluss müssten die Chips viel länger in der Nachgärung liegen.
Profil anzeigen Nach allen Beiträgen dieses Users suchen Antwort 3
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Waconia
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red_folder.gif erstellt am: 22.3.2013 um 23:55  
Jepp Sebastian, diese fulminante Pfeffer- Chilli- Note ist es, die mich derart begeistert.
Ich habe selten ein Bier getrunken, das so mit den anderen Aromen (Schoko, Lackritze, Mocca) harmoniert.

Diesen Opal kenne ich eben so wenig wie die Irish Ale Hefe.
Denke aber, dass da genau der Hase (das Bier) im Pfeffer liegt.
Die mutige Schüttung natürlich auch.

Kann mich nur wiederholen. Dieses Rezept muss zwingend weiter entwickelt werden.

Ich liebäugle sogar fast schon mit einem UG Bock. ;)


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Hedonisimo
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red_folder.gif erstellt am: 23.3.2013 um 00:05  
Also habe gerade Sud 4 alias Dark Hops vor meiner Nase und meine
auch wenn er noch recht frisch ist, wieder leicht gepfeffert zusein.
Wobei bei diesem Sud der Opal nicht mit drin ist.
Aber wieder die selbe Hefe.
So könnte man schonmal meinen das die Hefe
auf jedenfall eine "Mitschuld" trägt.
Aber auf jedenfall ne spannende Sache mit dem UG Bock.
Die frage wäre dann nur welche Hefe?
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Waconia
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red_folder.gif erstellt am: 23.3.2013 um 00:23  
Ich habe da die WLP 833 im Visier.

Die schafft es sogar wirklich fette Böcke.

Mit dem Thema werde ich mich die nächsten Tage wirklich auseinander setzen.


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Hedonisimo
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red_folder.gif erstellt am: 25.4.2013 um 21:41  
Servus Hannes,
wollte mal nachhören ob sich schon was ergeben hat,
bezüglich deiner Überlegung mit dem lecker UG Bock?
Gruß
Sebastian
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