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Autor: Betreff: Update: Frühlingsbier mit dem Mandarina Bavaria, hell und ug! Ergebnis mit Bildern
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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 14.6.2013 um 21:48  
Wow!!

vielen Dank für deine super Kritik...

Ich bin natürlich jetzt gespannt, was du jetzt besser findest: Filtriert oder unfiltriert.

Ich hoffe, dass René auch sein Packerl endlich bekommt.

Der Witz ist jetzt wieder mal bei, dass laut Paketverfolgungsnummernachguckservice dein Paket noch gar nicht bei dir da sein dürfte. :puzz:

Freut mich, wenn es dir geschmeckt hat, du bist ja ein strenger Verkoster.

Grüßele
Holger


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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 16.6.2013 um 17:02  
Also jetzt hab ich das naturtrübe im Glas.

Ich bin hin und her gerissen. Das naturtrübe ist meiner Meinung nach weicher im Geschmack und hat auch ein weicheres "Mundgefühl" als das gefilterte. Das führt dazu das z.B. diese minimale metallische Note vollständig weg ist.

Allerdings kommt halt dafür eine leichte Hefebittere dazu. Nicht störend, aber sie ist da.

Frägst du mich persönlich, so bevorzuge ich das Trübe. Aber das ist ein klassischer arschknapper Punktesieg.

Holger, das Bier ist ein absolutes Spitzenbier und es ist absolut ein spritziges Frühlingsbier. Hit ab!

Gruß

Jan
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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 16.6.2013 um 18:30  
Danke Jan, vielen Dank für deine Arbeit mit mir.

Jetzt die Frage vom ambitionierten ug Brauer: Woher kommt Metall und Weinig?

Liegt das evtl am Filtrieren, oder passiert das im Prozess schon früher?


Grüßele
Holger


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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 16.6.2013 um 19:27  
Kurze Frage vor weg. Du hast mit einem reinen Schichtenfilter ohne Anschwemmung filtriert so weit ich mich erinnere, oder?

Jan
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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 16.6.2013 um 19:58  
Ja richtig:

Die Filtration läuft dabei in drei Stufen:

Stufe 1: (Mache ich auch bei später UNfiltrierten = Umdrücken in ein neues vorgespanntes KEG-Fass)
Stufe 2: Filtration durch 6 Platten 20 x 20 mit 3 ym.
Stufe 3: Filtration durch 6 Platten 20 x 20 mit 0,7 ym

Die Filterplatten werden dabei jeweils vorab eine Viertelstunde mit heißem Wasser durchgespült. Und zum Schluss wird im Kreis gepumpt. Dann wird vorgeschossen und dann geht´s los, sobald das Wasser aus dem Filter draußen ist.

Dabei habe ich dann einen Gegendruck von 1,5 bar, obwohl ich nur mit 0,9 bar spunde. Aber wenn ich nur auf 0,9 bar gehe, habe ich im Schlauch nach den Filterplatten nur Schaum, bei 1,5 bar Gegendruck ist der Schaum weg.

Grüßele
Holger


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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 16.6.2013 um 20:30  
Ich glaube das gerade das metallische auch im Unfiltrat vorhanden ist, aber nicht so zur Geltung kommt.

Ein weitere Grund könnte, gerade beim Weinigen, auch sein das das gefilterte Bier natürlich Sauerstoff und Oxidation nicht entgegen zu setzen hat und es deshalb einfach stärker hervortritt.

Nur meine Gedanken dazu.

Aber wie gesagt, mach dir keinen Kopf. Ich denke viele wären froh wenn das Selbstgebrautenso schmeckt.

Jan
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FantaRainer
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red_folder.gif erstellt am: 20.6.2013 um 11:35  
Servus!
Nachdem ich gestern endlich auch mal ausführlich Holgers Frühlingsbier (Mittlerweile Sommerbier?) verkostet habe möchte ich nun auch mal meine Gedanken dazu äußern.

Zunächst mal Hut ab für den Aufwand der Filtration! Unabhängig davon was besser schmeckt muss man einfach mal sagen, dass so ein filtriertes Bier echt toll aussieht. Vor allem die Farbe kommt richtig schön zur Geltung.

Geruchsmäßig kommt das Bier sehr clean daher mit einer ganz leichten Fruchtnote, die sich wirklich mehr erahnen als riechen lässt.
Dann also der Geschmack: Der Antrunk ist ziemlich schlank - trocken möchte ich nicht wirklich sagen - schön prickelnd und dann kommen auch schon leichte Fruchtnoten des Mandarina Bavariae durch.
Ich kann mich insofern Jans Meinung anschließen, dass das Hopfenaroma von leicht würzig bis fruchtig-frisch reicht, möchte mir aber nicht die Behauptung anmaßen Mandarinen herausschmecken zu können. so gut ist meine Sensorik leider nicht...
Der Abgang geht sehr fix und macht durch seine Frische Lust auf den nächsten Schluck. Wie Holger selbst sagte: "ein Kippbier" und damit muss ich sagen ist der Stil Frühlings-/Sommerbier perfekt getroffen: Das Bier ist was für den Durst!

Was mir persönlich ein wenig zu viel ist ist die Bittere. Ich finde das Bier vor allem im Abgang sehr herb, was auf der einen seite erfrischend wirkt, auf der anderen mir ein bisschen nachhängt. Dazu muss ich aber Ergänzen, dass ich zu 90% Weizenbier trinke und daher wenn es um IBUs geht ein ziemliches Mädchen bin ;)

Was die große Frage angeht, ob jetzt das filtrierte oder das Naturtrübe besser schmeckt... tja da stehen mir wirklich Fragezeichen in den Augen. Für mein Verständnis schmeckt das unfiltrierte etwas runder und die Bittere tritt weniger stark in den Vordergrund, auf der anderen Seite ist das filtrierte natürlich cleaner, irgendiwe frischer und gefällt dem Auge.

Wenn ich mich entscheiden müsste, welches von beiden ich nochmal haben wollte, wäre es warscheinlich das filtrierte. Diese Entscheidung basiert aber mehr auf ästhetischen Gesichtspunkten. Ich kann nicht wirklich sagen welche Variante besser schmeckt.

Fazit: Wenn es nach mir ginge, Holger, dürftest Du die IBUs etwas runterfahren. ansonsten kann ich nur sagen alle Achtung vor deiner Braukunst!

Vielen Dank und Grüße

Robin


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"Ein intelligenter Mann ist manchmal dazu gezwungen betrunken zu sein, um Zeit mit Idioten zu verbringen" (Hemingway)
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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 20.6.2013 um 17:02  
Vielen Dank für deinen Bericht Robin,

du hast nicht zufällig noch ein Bier vom unfiltrierten gemacht, damit man es hier optisch vergleichen kann?

Mist!! Ich nämlich auch nicht :mad:

Freut mich, dass dir das Mandarina auch so geschmeckt, obwohl du Weizen bevorzugst.

Tja, damit kann ich jetzt nur noch hoffen, dass flying vielleicht trotz Umzug, Hochwasser und sonstiger Katastrophen sein Packetchen noch bekommt.

Grüßele
Holger


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FantaRainer
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red_folder.gif erstellt am: 20.6.2013 um 17:35  
edit: gefunden und hinzugefügt



links filtriert, rechts naturtrüb.
Der Farbunterschied ist nicht ganz so gravierend, wie es auf dem Foto den anschein hat, aber bei der filtrierten Version kommt die Farbe trotzdem wesentlich schöner zur Geltung. Man sieht es etwas schlecht, weil die Gläser auch leicht angelaufen sind, aber das linke ist glasklar...

Grüße, Robin


[Editiert am 21.6.2013 um 12:23 von FantaRainer]



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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 20.6.2013 um 21:51  
Danke schön - ich werde warten.

Ich habe jetzt das Bier seit über 6 Wochen in der Lagerung gehabt und nach dem Filtern mindestens noch mal 2 Wochen. Genau kann ich es nicht sagen.

Vergoren wurde es mit einer frischen Brauereihefe der "Kulmbacher Brauerei".

Mir ist auch aufgefallen, dass das Bier durch die Hefe schon klar geworden ist. Ich vermute, dass die heutigen Hefen schon so gezüchtet sind, bzw. irgendwelche Beifügungen haben, dass sie sich schön kompakt absetzen. Wie dem auch sei:

Fazit zum Hopfen Mandarina Bavariae, der ja auch der Namensgeber meines Bieres war:

Wie hier im Forum schon des öfteren zu lesen war, ist der Hype um den Mandarina von mehreren Seiten zu beurteilen. Fakt ist, dass der "ungeübte" Verkoster, - wozu ich mich auch zählen muss - die wohl im Ansatz vorhandenen feinen Aromen einer Mandarine nicht rausschmecken kann, selbst wenn das Bier durch die Filtration (Möglichkeit eines Hobbybrauers) so gut es geht noch von "störenden" Ansätzen eines Hefebeigeschmacks befreit ist. Für diejenigen, denen Cascade zu "frisch" und "Citra" zu stark in der Zitrus-Fruchtnote sind, stellt Mandarina durchaus eine angenehme Alternative dar. Inwieweit er einen positiven Einfluss durch eine og Vergärung erfahren könnte, bedarf eines anderen Sudes, den ich nicht durchführen werde, da ich wie gesagt am ug hänge. Es sei erwähnt, dass die ug Arbeit mit dem Bier auch eine lange und vor allem relativ kalte Lagerung über mehrere Wochen (bei mir 5 Grad) bedarf. Alles andere ist für das Fruchtaroma des Hopfens witzlos, da es sonst durch den Hefegeschmack und den Gärungsnebenprodukten übertönt wird.

Für die Nachbrauer empfehle ich vorab den ganzen Tröt zu lesen, damit sie die Zusammenhänge verstehen. Dank JanBR und FantaRainer stehen zwei gute, unabhängige Beurteilungen zur Verfügung.

Viel Spaß beim Nachbrauen.

Grüßele
Holger


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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 04:13  
Ich muss es jetzt einfach mal sagen: der Hopfen heisst "Mandarina Bavaria" ohne "e" hinten...


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Qvex23
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 07:06  
:goodpost:


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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 12:16  
:redhead: :redhead: Oh, Danke, dass hättet ihr aber auch mal früher sagen können. (Schäm)

Hab´s zumindestens in der Überschrift geändert. :cool:

Grüßele
Holger


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flying
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 12:59  
Meines Wissens ist die lateinische Endung "ae" eine Form des Genitivs. Der Unterschied wäre also etwa zu Mandarina Bavaria = Mandarine Bayerns, zu Mandarina Bavariae = die bayrische Mandarine...??

Ich will mich aber nicht zu weit aus dem Fenster legen, weil ich im Grammatikunterricht immer gefehlt habe und anstatt Latein eher Russisch in der Schule hatte... :redhead:

Der lateinkundige Moritz kann da sicher was Fundierteres dazu sagen. ;)


[Editiert am 21.6.2013 um 13:02 von flying]



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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
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DerDennis
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 15:47  
...dann wäre wohl "Mandarina Bavariae" die Mandarine Bayerns (wessen?), und "Mandarina Bavaria" die Bayrische Mandarine (wer?).

Also doch nicht ganz falsch, Holger - als Biername auf jeden Fall ok, nur nicht für den Hopfen. :)

edit: wer lesen kann ist klar im Vorteil - hatte den letzten Post nicht gesehen :redhead:


[Editiert am 21.6.2013 um 15:48 von DerDennis]



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flying
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 16:22  
Danke Dennis :) So wird ein Schuh draus...Ich hatte halt damals in der Schule im Grammatikunterricht immer Rücken... :(

Ich finde den gewählten Namen von Holger übrigens sehr passend. Er deutet auf den neuen Hopfen hin (ohne ausschließlich auf ihne zu verweisen) sowie ebenfalls, wegen der Ähnlichkeit, auf Patrona Bavariae, die Schutzpatronin Bayerns (Genitiv ;) ). Steht also für Tradition und Moderne.
Gute Kombo :thumbup:

m.f.g
René


[Editiert am 21.6.2013 um 16:36 von flying]



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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 17:57  
Danke an René, dass er wieder die Schande von meinem Haupt entfernt hat. :thumbup:

Einigen wir uns also darauf, dass der Hopfen tatsächlich Mandarina Bavaria heißt - habe ich ausgebessert#

und dass mein Bier damit "Mandarina Bavariae" heißt. :D

Hatte im Bayerischen Gym übrigens auch kein Latein gehabt, sondern Französisch - habe das aber auch in der Kollegstufe abgewählt und mich auf die Biologie gekümmert.

Grüßele
Holger


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JanBr
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red_folder.gif erstellt am: 21.6.2013 um 21:42  
Hatte gerade noch zwei vom "Unfiltrat".

Es ist und bleibt ein gutes Bier.

Jan
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 23.6.2013 um 19:41  
Hi Holger,

nach einer langen Odysee in sommerlicher Hitze hat Dein Bier auch mich erreicht. In einer grünen Literflasche. Es ist leicht opalisierend trübe und enthält viele kleine Schwebstoffe. Kenne ich von früher bei den DDR- Bieren, wenn sie hinüber waren. Leider vermute ich es hat in der Hitze einen kleinen Hau wegbekommen. Ich rieche und schmecke eindeutig das fruchtige Buttercremetortenaroma des Diacetyls.. :(
Ansonsten ist ein herzhaftes, vollmundiges und perfekt gebittertes Lager, dass etwas "tschechisch" anmutet. :)

m.f.g
René


[Editiert am 23.6.2013 um 20:03 von flying]



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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 23.6.2013 um 21:07  
Hallo René,

es freut mich natürlich, dass das Paket jetzt nach gefühlten 2 Wochen bei dir eingetroffen ist.

Wie du unter Antwort 33 sehen kannst: So sollte es dich eigentlich erreichen. Wenn es natürlich jetzt hin ist, ist das Schade, um nicht Schlimmeres zu schreiben.

Tröste dich, es kommt bald Nachschub....

PS: Du müsstest dann im Paket auch eine Schlauchtülle gefunden haben - die war für FantaRainer :D Kannst du aber behalten, vielleicht braucht man so was ja mal.

Tja, Schade, wie gesagt und Diacethyl hat also von der "frischen" Variation keiner geschmeckt. Hoffentlich klappt es also beim nächsten Mal.

Grüßele
Holger


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flying
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red_folder.gif erstellt am: 23.6.2013 um 21:31  

Zitat:
Tja, Schade, wie gesagt und Diacethyl hat also von der "frischen" Variation keiner geschmeckt. Hoffentlich klappt es also beim nächsten Mal.


Hi Holger,

das glaube ich gerne. Keiner der anderen Tester hat davon berichtet :D Ich hatte vermutlich die filtrierte Variante. Es gab zumindest keinen Bodensatz. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber ich behaupte mal frech, die unfiltrierte Variante hätte das wochenlange Hitzeinferno eventuell überlebt? Lebendige Hefe insbesondere die Reichliche bei einer Flaschengärung schützt das Bier erstaunlich gut. Mein im Keller gelagertes Pils von 2011 schmeckt immer noch gut (allerdings nicht mehr all zu pilstypisch).

m.f.g
René


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Bierjunge
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red_folder.gif erstellt am: 23.6.2013 um 22:39  

Zitat von flying, am 23.6.2013 um 21:31

Zitat:
Tja, Schade, wie gesagt und Diacethyl hat also von der "frischen" Variation keiner geschmeckt. Hoffentlich klappt es also beim nächsten Mal.

das glaube ich gerne. Keiner der anderen Tester hat davon berichtet. Ich hatte vermutlich die filtrierte Variante. Es gab zumindest keinen Bodensatz. Ich will mich nicht zu weit aus dem Fenster lehnen aber ich behaupte mal frech, die unfiltrierte Variante hätte das wochenlange Hitzeinferno eventuell überlebt? Lebendige Hefe insbesondere die Reichliche bei einer Flaschengärung schützt das Bier erstaunlich gut.

Dazu trifft womöglich zufällig auch ein anderer aktueller Thread erstaunlich gut:

Zitat von Bierjunge, am 23.6.2013 um 21:00
In Pilsen wurde das Bier früher nach der Hauptgärung in kleine Lagerfässer im eiskalten Keller geschlaucht, wo es sich so schnell abkühlte, wodurch das 2-Aceto-Lactat gewissermaßen konserviert wurde. Wird solch ein Bier abgefüllt, kann es am Filter völlig frei von Diacetyl sein, aber wird die Flasche irgendwann einmal wärmer gelagert, dann ist es auf einmal wieder da.

Das würde also zum gefilterten Bier und dem warmen Transport passen.

Moritz


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Glaubte ich an die Reinkarnation, so wollte ich als Hefepilz wiedergeboren werden.
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Jevers Zeuge
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red_folder.gif erstellt am: 24.6.2013 um 00:28  
bayerische mandarine? mandarine bayerns?
auf meiner probetüte von der hvg steht "mandarin bavaria", also ein hoher chinesischer beamter aus bayern.
so oder so, der probesud riecht doch sehr mandarinig und schmeckt auch entsprechend.


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Holger-Pohl
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red_folder.gif erstellt am: 24.6.2013 um 05:46  
Guten Morgen,

das ist eine doch sehr interessante Erklärung, die sicherlich stimmen wird, denn ich vermute das Bierchen war längere Zeit bestimmt bei 30 Grad irgendwo in einem miefigen Hermes Laster o.ä. unterwegs.

Außerdem werde ich die ganze Angelegenheit gleich mal mit meinem Schichtenfilter-Tröt irgendwie verlinken, damit wir da auch einen Hinweis haben.

Danke an alle :thumbup:

@jeverszeuge: :D Mandarin Bavariae :D Wenigstens trifft es mich nicht alleine mit der verkorksten Namensgestaltung :D


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Holger-Pohl
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Grüßele
Holger
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