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Autor: Betreff: Vorstellung Amarillo Weizenbock
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flying
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 19:32  

Zitat von Ladeberger, am 25.9.2013 um 22:33
Nicht etwa eine der üblichen Weizen-Trockenhefen, sondern die Fermentis S-04 war bei der Weizenbierverkostung von Rudiratlos für mich die estrigste (Banane) und weizentypischste Trockenhefe.

Gruß,
Andy


Ha.. :) Das hatte ich damals schon vor dem Test (Ergebnisse?) vorausgesagt. Freut mich das es auch Andy so sieht.


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"Fermentation und Zivilisation sind untrennbar verbunden"
(John Ciardi)
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schnapsbrenner
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 19:47  
Moin Bernd,

schönes Rezept, wir füllen gerade Amarillo 2013 ab und habe noch immer der Geruch im Nase.
Ich muss unbedingt dein Rezept brauen,

MfG
Simon


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Offizieller Partner von Speidel, Brouwland, Wyeast und CASTLE Malting, Weyermann, Fawcett White Labs mehr als 75 verschiedene Malzsorten. http://www.schnapsbrenner.eu
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 20:26  
Hallo Simon, das würde mich freuen!

Ich habe gerade den Amarillo Weizenbock, nur etwas abgewandelt, in der Nachgärung bzw. Lagerung.
Ich habe das Rezpt zum "Amarillo Weizen-Doppelbock, gestopft" abgewandelt.
Das Amarilloaroma ist dort noch viel stärker auszumachen, aber so 2 Wochen muss er noch reifen. :)


Grüsse

Bernd


[Editiert am 7.12.2013 um 21:39 von BerndH]
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 20:29  

Zitat von BerndH, am 6.12.2013 um 20:26

Das Amarilloaroma ist dort noch viel stärker auszumachen, aber so 2 Wochen muss er noch reifen. :)


Grüsse

Bernd


Wie schaut's bei dir mit der "Bitterniss" aus?
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schnapsbrenner
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 20:30  
Moin Bernd,

ist zwischen Weihnachten und Silvester dran, dann kann ich mit Versand nicht viel machen und werde wahrscheinlich 4 bis 5 mal (20 Liter, verschiedene Rezepten) brauen, dann ist dein Bier 100 Prozentig dabei, freue mich jetzt schon drauf.

Simon


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Offizieller Partner von Speidel, Brouwland, Wyeast und CASTLE Malting, Weyermann, Fawcett White Labs mehr als 75 verschiedene Malzsorten. http://www.schnapsbrenner.eu
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 20:30  
Wie meinst du das genau Captain Brewley ?

Simon bin schon auf deine Meinung gespannt.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 6.12.2013 um 20:31 von BerndH]
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 21:04  
Hallo Braugemeinde,

wir haben am 7.11. zum allerersten Mal gebraut - Amarillo Weizenbock.
Und was kann ich sagen - das Ergebnis ist einfach überwältigend - einfach unglaublich. Ich hätte niemals gedacht das man ein so super Bier bei allerersten Mal brauen kann.

Unser erstes Problem war das wir den Wärmeverlust unser Einkochers total unterschätzt haben. Mussten erst mal isolieren( die Decke vom Wohnzimmersofa), damit wir überhaupt auf die vorgesehen Temperaturen gekommen sind. Dadurch sind die meisten Rasten (Eiweiss und Maltose) viel länger ausgefallen. Weil die Jodprobe immer noch Stärke angezeigt hat, war die Maltoserast dann fast 1 Std.

Den nächsten Fehler haben wir dann beim Hopfenseihen gemacht. Anstatt Heisstrub abfiltern und kühlen und haben wir das etwas durcheinander gebracht. (Lag sich auch schon an den paar Biers die wir bis dahin inne hatten).
Jeden Falls haben haben wir sofort abgekühlt und damit Heiss- und Kalttrub ausgefiltert :)

Nach 1 Woche Vergärung Safbrew WB-06 haben wir in Flaschen umgeschlaucht. Mit Speise versetzt und festgestellt das Vergärung sich noch nicht abgeschlossen war - die Flaschen drohten zu platzen.
Dann haben wir insgesamt 4 x vorsichtig die Flaschen entlüftet und ja, unglaublich jetzt haben wir ein Bier das genauso aussieht wie in geposteten Bild und einfach toll schmeckt.

Nach einer Woche Flaschengärung konnte ich mich nicht mehr halten und musste probieren. Heute 4 Wochen nach Sudtag ist die Hälfte schon weg.

Morgen ist nächsten Brautag. Brauen ist wirklich ein wunderschönes Hobby.
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 21:13  

Zitat von BerndH, am 6.12.2013 um 20:30
Wie meinst du das genau Captain Brewley ?


Siehe das letzte Posting auf der vorherigen Seite.
Wahrscheinlich ist es noch zu früh für ein Urteil, aber mein gestopfter Amarillo Weizenbock weist derzeit noch eine unharmonische Bittere auf.
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 22:10  
Hallo Dihar,

Zitat:
Weil die Jodprobe immer noch Stärke angezeigt hat, war die Maltoserast dann fast 1 Std

Die Jodprobe soll am Ende der Matoserast eigentlich noch nicht jodneutral zeigen, denn dann wäre ja gar
keine Stärke mehr für die nächste Rast bei 72 Grad vorhanden.

Es freut mich das Dir dein erstes Bier sehr geschmeckt hat, bei mir war es damals beim ersten Bier ähnlich.
Die Hefe die du verwendet hast dürfte aber einen ganz anders Geschmacksprofil erzeugen als das der 3638.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 6.12.2013 um 22:10 von BerndH]
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 6.12.2013 um 22:13  
Hallo Captain Brewley,

Meine Doppelbockversion hatte ich genauso gehopft wie im Originalrezept.
Gestopft hatte ich mit ca. 2gr/L für etwa 5 Tage.
Die Bitterkeit ist so wie ich es mir vorstellte, sehr mild ausgebildet und weizentypisch und nicht so
bitter wie bei meinem letzten Sud dieses Rezeptes.

Grüsse

Bernd


[Editiert am 6.12.2013 um 22:18 von BerndH]
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red_folder.gif erstellt am: 8.12.2013 um 08:58  
Hallo Bernd,

original Hefe laut Rezept war nicht verfügbar.

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red_folder.gif erstellt am: 30.12.2013 um 13:29  
Bei meinem Weizenbock waren wirklich nur 2-3 Wochen Lagerung nötig. Inzwischen schmeckt er richtig harmonisch, mit zitronig-frischem Aroma. Die 6,1% Alc. merkt man kaum. Alles in allem ein tolles Bier, das es so auf dem Markt wohl kaum geben dürfte.

Jetzt bin ich noch gespannt, wie lange sich diese intensiven Aromen halten.

Gunter
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red_folder.gif erstellt am: 17.4.2014 um 21:21  
Servus,

ich bin gerade dabei, dieses Bier zu brauen - es ist noch bei gären, bei ca 5°P, und im moment kann ich nichts besonders vom Amarillo schmecken. Ich hatte nur WLP300 zur Verfügung, und es schmeckt momentan wundervoll nach Bananen. Es verspicht, ein gutes Weizenbock zu werden, es gibt aber keine Zeichen von Aromahopfen. OK, so es gärt noch, und wird sich über Zeit natürlich viel ändern. Meine Frage ist aber - sollte ich schon was von Amarillo erwarten? Sollte ich schon Gedanken an Stopfen machen?


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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 18.4.2014 um 07:31  
Mittlerweile bin ich der Auffassung das bei diesem Rezept die Hefe überaus entscheidend für das Endergebnis ist, viel entscheidender
als bei anderen Rezepten. Das scheint mir typisch für Weizenbiere.
Die Hefe ist Kernbestandteil eines Weizenrezeptes und maßgeblich für das geschmackliche Ergebnisses verantwortlich. Hopfenaromen spielen eher eine Nebenrolle.
Die 3638 erzeugt bei diesem Rezept diese fruchtigen, für ein Weizen eher ungewöhnlichen aber sehr leckeren Aromen dieses Bieres.

Verwendet man eine andere Hefe als die 3638 entsteht nach meiner bisherigen Erfahrung ein völlig(!) anderes Bier, das durfte ich bei diversen mir zugesandten
Bierproben feststellen. Das kann natürlich auch sehr gut schmecken, entspricht aber absolut nicht mehr dem zu erwartenden Rezeptergebnis.

Der Amarillohopfen scheint weit weniger für das Endergebnis verantwortlich zu sein als ich es früher mal annahm.
Rein sachlich betrachtet kann der bei der geringen Dosierung im Weizen auch schlicht nicht allzu viel Aroma dazu beitragen.
Die meisten Aromen scheinen doch von der Hefe zu kommen.

Beim Stopfen mit Amarillo wäre ich mittlerweile sehr vorsichtig.
Ich habe einen Sud dieses Rezeptes mal mit 2gr/L Amarillo gestopft.
Bis auf einen Kumpel von mir mag niemand das Bier trinken (ich auch nicht :) ) weil die Stopfaromen einfach viel viel zu dominant sind.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 18.4.2014 um 07:52 von BerndH]
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red_folder.gif erstellt am: 18.4.2014 um 08:12  
OK, dann werde ich dieser Sud als "Amarillo Weizenbock Fehler" markieren, und mit Hallertauer Blanc stopfen (wollte sowieso so ein Weizenbock brauen). Ich werde dann später die richtige Hefe kaufen und wieder versuchen.

Danke für den Hinweis!


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red_folder.gif erstellt am: 27.4.2014 um 18:07  

Zitat von BerndH, am 18.4.2014 um 07:31
Mittlerweile bin ich der Auffassung das bei diesem Rezept die Hefe überaus entscheidend für das Endergebnis ist, viel entscheidender
als bei anderen Rezepten. Das scheint mir typisch für Weizenbiere.
Die Hefe ist Kernbestandteil eines Weizenrezeptes und maßgeblich für das geschmackliche Ergebnisses verantwortlich. Hopfenaromen spielen eher eine Nebenrolle.
Die 3638 erzeugt bei diesem Rezept diese fruchtigen, für ein Weizen eher ungewöhnlichen aber sehr leckeren Aromen dieses Bieres.

Verwendet man eine andere Hefe als die 3638 entsteht nach meiner bisherigen Erfahrung ein völlig(!) anderes Bier, das durfte ich bei diversen mir zugesandten
Bierproben feststellen. Das kann natürlich auch sehr gut schmecken, entspricht aber absolut nicht mehr dem zu erwartenden Rezeptergebnis.

Der Amarillohopfen scheint weit weniger für das Endergebnis verantwortlich zu sein als ich es früher mal annahm.
Rein sachlich betrachtet kann der bei der geringen Dosierung im Weizen auch schlicht nicht allzu viel Aroma dazu beitragen.
Die meisten Aromen scheinen doch von der Hefe zu kommen.

Beim Stopfen mit Amarillo wäre ich mittlerweile sehr vorsichtig.
Ich habe einen Sud dieses Rezeptes mal mit 2gr/L Amarillo gestopft.
Bis auf einen Kumpel von mir mag niemand das Bier trinken (ich auch nicht :) ) weil die Stopfaromen einfach viel viel zu dominant sind.


Grüsse

Bernd



Hallo Bernd,

ich habe vor 2 Wochen dieses Rezept gebraut und gestern in die Reifung gegeben.
Natürlich konnte mich meine Neugier nicht aufhalten, das Bier heute zu probieren und ich muss sagen, ein hervorragendes Rezept!!!

Ich finde schon dass der Amarillo gut durchkommt und dem Bier ein angenehmes Aroma verpasst. Vor allem finde ich, dass die Aroma Gabe des Amarillos das Bier besser und harmonischer macht, als das vielgelobte Hopfenstopfen.

Einzig und alleine 1 Problem hatte ich und zwar, dass die Hefe anscheinend zu früh gestoppt hat bei der Hauptgärung. Nachdem sich der Restextrakt 4 Tage lang bei 4,65 Grad Plato nicht geändert hat, habe ich abgefüllt. Anscheinend hat die Hefe mit der Speise nochmals sehr intensiv zu arbeiten begonnen und mir so bereits nach 3 Tagen Flaschenbomben produziert. Dem Flaschenmanometer seis gedankt, dass ich es gemerkt habe.

Dennoch geschmacklich ist deine Kreation wirklich toll und ich werde Sie definitiv wieder brauen.

Viele Grüße
Michael
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Ursus007
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red_folder.gif erstellt am: 27.4.2014 um 20:34  
Hallo zusammen,

ich komme nicht drum rum, all den Vorschreibern zuzustimmen. Das Bier ist jetzt kompletto fertig bei mir und ist wunderbar vollmundig, recht mild, sehr angenehm und hat fruchtige, zitrussige Noten. Wie Bernd irgendwo schrieb: anders als Industrieweissbiere, aber wunderbar anders.

Was ich aber sagen muß (und das tut dem Bier gar keinen Abbruch): Als Hopfen hätte ich den Amarillo nicht erkannt. Ich hab mal ein Pale Ale damit gestopft, aber hier ist er völlig anders. Naja klar, stopfen bei kalten Temperaturen bringt andere Aromen als bei der Zugabe im Heißbereich. Ist nun mal ganz natürlich, dass es Unterschiede gibt. Und die Heißaromen der verschiedenen Hopfen traue ich mir nach einem dreiviertel Jahr im Geschäft noch nicht zu unterscheiden.

Mich würden aber mal die Ergebnisse mit anderen Hefen interessieren, aber dazu müsste man einen Sud aufteilen. Söllte ich das Bier nochmal brauen, würde sicher auch mit der gleichen Hefe ein anderes Bier rauskommen, da ich die Zutaten nicht auf die Kommastelle hin abwiege und die allgemeinen Rahmenbedingungen ja von Mal zu Mal unterschiedlich sind.

Ich bleib aber dabei: saulecker ... und hole mir gleich noch eine Flasche aus dem Keller
(in dem ein Grimbergen Dubbel Clone der Anstelltemperatur entgegenkühlt).

Gute Nacht,

Ursus

Edit: Erstaunlich ist, dass das Bier, was ich gerade aus dem 7°C-Kühlschrank gemommen habe (48 Std. hier, davor seit ca. 14 Tagen bei um die 2..3°C) recht klar ist. Fast wie ein Märzen, jedoch nicht ganz glanzklar (Oder wie gliedern sich die Klarheitsstufen nochmal?). Noch dazu, da es kein Kristallweizen ist und hobbybrauermäßig mit Hefe in die Flasche abgefüllt wurde ...


[Editiert am 27.4.2014 um 21:45 von Ursus007]



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Heute back ich, morgen brau ich, übermorgen mach ich der Königin ein Kind.
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BerndH
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red_folder.gif erstellt am: 28.4.2014 um 06:58  

Zitat:
Nachdem sich der Restextrakt 4 Tage lang bei 4,65 Grad Plato nicht geändert hat, habe ich abgefüllt.
Anscheinend hat die Hefe mit der Speise nochmals sehr intensiv zu arbeiten begonnen und mir so bereits nach 3 Tagen Flaschenbomben produziert.

Ich hatte auch schon oft den Fehler gemacht und zu früh abgefüllt denn anscheinend dauert es manchmal ein bisschen
bis die Hefe ihren Stoffwechsel umgestellt hat und dann doch noch die Zucker vergärt die ihr nicht so liegen.
In dieser Phase der Stoffwechselumstellung scheint das Bier dann zunächst ausgegoren zu sein.
Das Ergebnis ist dann eine Übercarbonsierung.
Wenn man lange genug wartet wird dann aber manchmal doch noch ca. 1/2 oder 1 Grad Plato vergoren.

Bei mir war der Sud jeweils auf ca. 3,6 bis 3,8 ° Plato herunter vergoren vor dem Abfüllen.

Zitat:
Erstaunlich ist, dass das Bier, was ich gerade aus dem 7°C-Kühlschrank gemommen habe (48 Std. hier, davor seit ca. 14 Tagen bei um die 2..3°C) recht klar ist. Fast wie ein Märzen, jedoch nicht ganz glanzkla

Diese Erfahrung habe ich auch gemacht, es klärt sich immer sehr gut, fast zu gut. :)
Allerdings ist das bei mir bei allen Weizenrezepten so das sich diese bei mir sehr gut klären,
viel besser als andere Rezepte, keine Ahnung warum.

Es freut mich das euch das Ergebnis des Rezeptes zusagt und auch ich werde es diese Woche erneut brauen. :)
Wer mag kann das Ergebnis ja mal auf MMuM kommentieren oder bewerten.


Grüsse

Bernd


[Editiert am 28.4.2014 um 07:05 von BerndH]
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red_folder.gif erstellt am: 28.4.2014 um 07:08  

Zitat:
Ich hatte auch schon oft den Fehler gemacht und zu früh abgefüllt denn anscheinend dauert es manchmal ein bisschen
bis die Hefe ihren Stoffwechsel umgestellt hat und dann doch noch die Zucker vergärt die ihr nicht so liegen.
In dieser Phase der Stoffwechselumstellung scheint das Bier dann zunächst ausgegoren zu sein.
Das Ergebnis ist dann eine Übercarbonsierung.
Wenn man lange genug wartet wird dann aber manchmal doch noch ca. 1/2 oder 1 Grad Plato vergoren.

Bei mir war der Sud jeweils auf ca. 3,6 bis 3,8 ° Plato herunter vergoren vor dem Abfüllen.


Danke für die Info. dann weiß ich künftig Bescheid und lass der Hefe noch etwas mehr Zeit.

@ Ursus: Ich finde den Geschmack um einiges angenehmer als durchs Stopfen. So rundet der Hopfen den Geschmack des Bieres ab und übertüncht ihn nicht nur.


[Editiert am 28.4.2014 um 07:09 von Zangoran]
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PabloNop
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red_folder.gif erstellt am: 25.7.2014 um 13:39  
Ich hatte kürzlich auch den Amarillo-Weizenbock gebraut und mit Kollegen beim Grillen getrunken. Da der Grilltermin feststand hatte das Bier nur 8 Tage Kaltlagerung hinter sich. Es war aber trotzdem sehr gelungen und kam gut an. Dass es schmeckt, sagen ja viele, aber die nehmen sich im Zweifel nicht noch eine zweite oder dritte Flasche :-).

Heute haben wir nach einer weiteren Woche Lagerung die letzten Reste getrunken: der Geschmack hat sich nochmal leicht verbessert, da das Fruchtige abgeklungen ist.

Ich werde den Amarillo Weizenbock auf jeden Fall nochmal machen, aber evtl. mit einer längeren Maltoserast und etwas weniger Süße zu haben. Gebraut hatte ich nach dem Originalrezept, nur noch mit einer kleinen Extra-Hopfengabe in den Whirlpool.


[Editiert am 25.7.2014 um 13:40 von PabloNop]
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RichardPickman
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red_folder.gif erstellt am: 25.7.2014 um 16:23  
Habe das Rezept auch nachgebraut. Auf Grund niedriger Ausbeute wurde leider ein normales Amarillo-Weizen draus. Zumindest mit 6%

Aber egal, denn es hat geschmeckt. Auch allen anderen, welche nach drei Wochen Lagerung eine Flasche genießen durften, waren begeistert.

Schönes Rezept. Werde es gerne wieder brauen.
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red_folder.gif erstellt am: 22.8.2014 um 14:21  
Hallo Bernd,

habe das Bier auch im Frühjahr gebraut. Den Geschmack beschreiben kann ich nicht so gut, aber das wurde mittlerweile ja von diversen anderen schon erledigt. Die allermeisten Leute, denen ich das Bier vorgesetzt habe, waren begeistert. Darunter auch ein paar überzeugte (und halbwegs trainierte) Weintrinker, die das Bier richtig "analysiert" haben, genauso wie ein paar Leute, die mit Hobbybräu noch nie was am Hut hatten. Das Bier kann durch die Bank überzeugen und mir schmeckts auch hervorragend, kann man weiterempfehlen :thumbup:.

Mittlerweile ist noch eine Flasche übrig, aber da sich die Aromen bei den anderen über die Zeit nicht stark verändert haben, denke ich, dass auch die letzte Flasche noch so schmecken wird, wie der Rest.
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smilies/bigsmile.gif erstellt am: 22.8.2014 um 19:56  
Habe dieses vor 4 Wochen auch gebraut... Allerdings mit der S04 Hefe.
Auch sehr gut. Nachdem ich hier von nicht wirklich guten Hopfenstopf Ergebnissen gelesen habe, habe ich testhalber nur 4l von insgesammt 22l mit ca. 2g/l Amarillo gestopft.

Bei der Abfüllung der 4l habe ich mich wegen dem penetranten Geruch und einem schlechten Gefühl schon wegen der 4l Verlust geärgert... Nach 2 Wochen Kaltlagerung Ägere ich mich nun, dass ich nicht alles gestopft habe. Einfach saulecker! Nächstes Mal gerne mit 3-4g/l! :D :D
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Kirk1701
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red_folder.gif erstellt am: 22.8.2014 um 21:38  
Hallo zusammen,

gibts für die Wyeast 3638 auch eine Ersatzhefe WLP ???

Die WLP 300 war doch die 3068??

Kirk


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Dieses Bier ist in Deutschland leider
nicht verfügbar, da es möglicherweise
Hopfen enthält, für die die erforderlichen
Geschmacksrechte von der GMEA nicht
eingeräumt wurden
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red_folder.gif erstellt am: 22.8.2014 um 21:48  

Zitat von Kirk1701, am 22.8.2014 um 21:38
Hallo zusammen,

gibts für die Wyeast 3638 auch eine Ersatzhefe WLP ???

Die WLP 300 war doch die 3068??

Kirk


Such nach WLP351 - sie könnte es sein.


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Shenanigans
1.Secret or dishonest activity or maneuvering.
2.Silly or high-spirited behavior; mischief.
3.Doing something that would get you in trouble with your partner if she knew you were doing it.
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