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Autor: Betreff: Paternosteranlage
Senior Member
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Pipipedia
Beiträge: 349
Registriert: 3.10.2012
Status: Offline
Geschlecht: männlich
red_folder.gif erstellt am: 19.8.2013 um 08:35  
Hallo miteinander,

Beim Bau meiner 100 Liter Brauanlage wollte ich auf Pumpen verzichten und auf die Schwerkraft setzen. Da meine Brauhütte eine Raumhöhe von nur 2,1m hat, habe ich mich für einen Paternosteraufbau entschieden. Sudkessel und Läuterbehälter werden mit Ketten gehoben bzw. gesenkt. Der Nachgusskessel ist fix am höchsten Punkt platziert.



Der Sudkessel hat 120l, der Läuterbehälter 100l und der Nachgusskessel 80l. Beheizt wird der Sudkessel und der Nachgusskessel mit 9,5kW Hockerkocher, Sudkessel mit 33kg Gasflasche und Nachguss mit 11kg Flasche.



Der Paternoster wird mit Ketten bewegt. Die Führung erfolgt mittels Kugellagern im U-Profil:



Eingemaischt wird mit dem Sudkessel in unterer Position:
Das Rührwerk habe ich hier schon mal vorgestellt.



Zum Abmaischen fahre ich mit dem Sudkessel nach oben und der Läuterbehälter fährt nach unten:







Geläutert wird dann wieder in der anderen Position. Bald kann mit dem Hopfenkochen begonnen werden und dabei weiter kontinuierlich geläutert werden.



Der Nachguss wird über einen Wasserzähler in den Topf gebracht und auf 78°C erwärmt:







Zum Hopfenkochen verwende ich meine alte feuerverzinkte Abzugshaube. Früher oder später werde ich mir eine aus Niro leisten:



Zum Hopfenseihen wird der Paternoster wieder bewegt und mittels dem hier beschriebenen Würzekühler in 2x 60 Liter Gärbehälter abgefüllt.



Da und dort gibt es noch Verbesserungspotential aber mit dieser Anlage ist der Brautag doch um einiges entspannter als, wie bisher, mit Kübeln hin und her zu schütten.

Edit 25.9.13: Habe folgende Verbesserungen durchgeführt:

1. Die Übersetzung des Paternosters geändert: Faktor 2,5 und der Motor hat jetzt genug Kraft um die 120kg aus jeder Position zu heben.

2. Das Rohr zum Abmaischen war nur 1 1/2". Die Maische blieb stecken und habe jetzt DN50 (=2")

Weiters ist daneben noch ein 1/2" Ablass um nach dem Hopfenkochen abzuseihen.

3. Eine Füllstandkontrolle am Nachgußbehälter: Ich habe alle Töpfe mit Durchmesser 505mm anfertigen lassen da bei diesem Durchmesser 1cm Füllhöhe 2 Litern entspricht. Daher kann ich mit dem Maßband den Füllstand millimetergenau ablesen.

Auch hier ist ein zusätzlicher 1/2" Ablass installiert um das abgekochte Verdünnungswasser über den Wärmetauscher in den Gärbehälter zu leiten.

Edit 3.3.14:

1. Ich habe einen 50l Läutereinsatz anfertigen lassen um in Zukunft auch mal kleiner Sude machen zu können. Dieser Einsatz dichtet mittels O-Ringe im Ausguss des 100l Läuterbehälters ab:





2. Den Abfluss vom Läuterbehälter habe ich auch aus Niro mit Milchrohrverschraubung DN 15 machen lassen:



Edit 27.3.14:

Ich habe einen kleinen Schaltschrank gebaut. Hier ist ein Hauptschalter, ein Wahlschalter für Paternoster auf/ab und die Anschlüsse für Rührwerk (mit Poti für Geschwindigkeitsregelung) und Malzmühle die ich dazu von 12V auf 24V gebaut habe.







Weiters habe ich eine Niveaurregelung für den Läuterbehälter vorbereitet. Sobald das Niveau im Läuterbehälter einen Pegel unterschreitet wird ein Magnetventil am Nachgußbehälter geöffnet.

Edit 5.9.14:

Meine Spindelstation:


[Editiert am 5.9.2014 um 09:30 von Pipipedia]



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